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Brainloop AG AG

München ·HRB 131804 München
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
AG
Address
Theatinerstraße 12
80333 München
Commercial register
HRB 131804, München
Registration date
June 27, 2000
Industry
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Purpose
Entwicklung und Vertrieb von Software, Services und Technologien, insbesondere in den Bereichen der vernetzten Zusammenarbeit, der Kommunikation und des Dokumentenmanagements.

Financials

Revenue 2024
18,63 Mio. €
Total assets 2024
18,63 Mio. €
Net income 2024
0 €
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 18,63 Mio
  • Current Assets 66,3 % 12,35 Mio
  • Fixed Assets 32,0 % 5,95 Mio
  • Prepaid Expenses 1,8 % 329,5 k
Liabilities and Equity 18,63 Mio
  • Equity 44,4 % 8,27 Mio
  • Accrued Expenses 39,5 % 7,35 Mio
  • Liabilities 10,2 % 1,90 Mio
  • Provisions 5,9 % 1,10 Mio
Full balance sheet line items with an API key Get API key →

Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 41,44 Mio
  • Revenue 45,0 % 18,63 Mio
  • Other operating expenses 19,8 % 8,22 Mio
  • Personnel expenses 12,9 % 5,34 Mio
  • Result after taxes 8,2 % 3,40 Mio
  • Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 8,2 % −3,40 Mio
  • Material expenses 4,7 % 1,96 Mio
  • Other interest and similar income 0,9 % 393,0 k
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 0,2 % 100,8 k
  • Income and profit taxes 0,0 % 0
  • Annual net profit/loss 0,0 % 0
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P&L data available for 13 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Dirk Matthias Pfefferle since 2025 Board Member
15 former representatives · viewable with an API key Get API key →

History

  1. 2025
  2. 08.08.
    Exit of position
    Ulf Dr. Gartzke · Board Member
  3. 08.08.
    Member entry
    Dirk Matthias Pfefferle · Board Member
  4. 2024
  5. 27.12.
    Exit of position
    Wolfgang Wiesner · Board Member
  6. 27.12.
    Member entry
    Ulf Dr. Gartzke · Board Member
  7. 20.03.
    Change of address
    Brainloop AG
  8. 2023
  9. 11.12.
    Exit of position
    E***** P****** · Board Member
  10. 28.04.
    Correction of personal data
    W****** W****** · Board Member
  11. 2022
  12. 17.11.
    Member entry
    W****** W****** · Board Member
45 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2024

Published November 12, 2025 · Source: Bundesanzeiger

Brainloop AG

München

Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Brainloop AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Brainloop AG, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brainloop AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Wir haben die lageberichtsfremden Angaben in den Abschnitten 1.1. Geschäftsmodell sowie 1.2 Forschung und Entwicklung, die als solche im Lagebericht bezeichnet und als nicht in die inhaltliche Prüfungen einbezogen gekennzeichnet wurden, nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu den oben genannten Abschnitten im Lagebericht ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannten im Lagebericht als solche gekennzeichneten lageberichtsfremden Angaben.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, Konzernlagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu fuhren, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 18. Juli 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christ, Wirtschaftsprüfer

Gradl, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.654,95 91.155,99
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 373.575,67 373.575,67
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.200.000,00 5.200.000,00
5.573.575,67 5.573.575,67
5.952.230,62 5.664.731,66
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.271.937,87 5.645.865,95
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.426.165,71 5.371.005,22
3. Sonstige Vermögensgegenstände 158.741,44 211.610,82
9.856.845,02 11.228.481,99
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.490.146,41 1.332.172,76
12.346.991,43 12.560.654,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 329.470,92 368.570,11
18.628.692,97 18.593.956,52

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 792.152,00 792.152,00
2. Abzgl. rechnerischer Wert eigener Anteile 15.720,00 15.720,00
776.432,00 776.432,00
II. Kapitalrücklage 7.492.821,69 7.492.821,69
8.269.253,69 8.269.253,69
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 928.987,73
2. Sonstige Rückstellungen 1.100.627,89 744.829,00
1.100.627,89 1.673.816,73
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.162,87 277.133,09
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 878.869,71 555.806,76
3. Sonstige Verbindlichkeiten 998.118,71 590.639,00
davon aus Steuern EUR 757.262,26 (Vj. EUR 757.262,26)
1.904.151,29 1.423.578,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.354.660,10 7.227.307,25
18.628.692,97 18.593.956,52

Gewinn- und Verlustrechnung für 2024

2024
EUR
2023
EUR
1. Umsatzerlöse 18.628.202,65 19.122.118,53
2. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.959.161,17 2.077.289,63
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.677.682,98 5.275.260,06
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 666.654,96 672.983,52
davon für Altersversorgung EUR 44.376,44 (Vj. EUR 50.561,66)
4. Abschreibungen auf Sachanlagen 100.763,40 66.595,14
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.219.433,98 5.857.954,66
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 42.534,13 (Vj. EUR 39.517,08)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 392.958,30 404.894,57
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 364.000,01 (Vj. EUR 364.000,01)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -76.315,00
8. Ergebnis nach Steuern 3.397.464,46 5.653.245,09
9. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -3.397.464,46 -5.653.245,09
10. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

1. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft erfüllt zum Abschlussstichtag die Merkmale, die zu einer Klassifizierung als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB führen. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

2. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Brainloop AG mit Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 131804 eingetragen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren - gegenüber dem Vorjahr unverändert - die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

3.1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer von drei bis 15 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert

3.2. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibungen werden entsprechend der festgesetzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis 25 Jahren vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

3.3. Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

An verbundene Unternehmen gewährte Darlehen und sonstige Ausleihungen sind zum Nennwert bilanziert.

3.4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Einzelrisiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen, die mehr als 180 Tage fällig sind, wurden individuell bewertet und das Ausfallrisiko berücksichtigt.

3.5. Liquide Mittel

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalbetrag angesetzt.

3.6. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben und auf der Passivseite Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

3.7. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Grundkapital laut Satzung sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt.

3.8. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

3.9. Verbindlichkeiten

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag.

3.10. Latente Steuern

Die Brainloop AG ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Diligent Holding GmbH einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert.

3.11. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene davon-Vermerk aus Währungsumrechnung enthält sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen.

4. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

4.1. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen enthält im Wesentlichen EDV-Soft- und -Hardware sowie Betriebs- und Büroausstattung. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist an folgenden Gesellschaften zu mindestens 20 % beteiligt:

Firma Sitz Kapitalanteil
in %
Eigenkapital 2024
in EUR
Ergebnis 2024
in EUR
Brainloop Austria GmbH Wien, Österreich 100 962.335,63 111.858,39
Brainloop Switzerland AG Zug, Schweiz 100 629.583,35 41.880,06

4.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht.

4.3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 3.426.165,71 (Vorjahr: EUR 5.371.005,22) enthalten neben Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zinsforderungen, die bei Tilgung der Darlehen fällig werden.

4.4. Eigenkapital

Eigene Anteile

Mit Aktienkauf- und Übertragungsvereinbarung vom 8. Dezember 2009 erwarb die Gesellschaft 14.720 auf den Namen lautende, unverbriefte Stückaktien der Gesellschaft (eigene Anteile) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital in Höhe von jeweils EUR 1,00 zu einem Kaufpreis von EUR 13,00 je Aktie.

Mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom 11. Juni 2013 erwarb die Gesellschaft weitere 1.000 auf den Namen lautende, unverbriefte Stückaktien der Gesellschaft (eigene Anteile) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital in Höhe von jeweils EUR 1,00 zu einem Kaufpreis von EUR 30,00 je Aktie.

Der Erwerb der eigenen Anteile diente der Ausgabe von Optionsrechten an Mitarbeiter gem. § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 792.152,00 und ist voll eingezahlt. Es setzt sich aus 792.152 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je EUR 1,00 zusammen.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthielt ursprünglich Aufgeld-Zahlungen (Agio) gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von EUR 7.413.708,00, Zuzahlungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von insgesamt EUR 3.910.641,00 sowie den Buchwert der Verpflichtungen aus anteilsbasierten Vergütungen nach § 272 Abs. 2 Nr. 2 HGB in Höhe von EUR 533.509,34.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem rechnerischen Wert der oben genannten eigenen Anteile und deren Anschaffungskosten in Höhe von EUR 205.640,00 wurde gemäß § 272 Abs. 1a Satz 2 HGB mit der frei verfügbaren Rücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB verrechnet.

Da die Kapitalrücklagen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 und 2 HGB zusammen den zehnten Teil des Grundkapitals erreicht hat, besteht keine Verpflichtung zur Bildung einer gesetzlichen Rücklage gemäß § 150 AktG.

4.5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Provisionen und Boni (EUR 106.216,18; Vorjahr: EUR 111.850,14), für ausstehende Rechnungen (EUR 739.844,73; Vorjahr: EUR 498.642,84) sowie Restrukturierungsrückstellungen (EUR 232.150,02; Vorjahr: EUR 90.238,01).

4.6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten, gegliedert nach Restlaufzeiten, sind aus der folgenden Aufstellung ersichtlich:

Gesamtbetrag 31.12.2024
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
größer 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.162,87 27.162,87 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 878.869,71 878.869,71 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 990.118,71 990.118,71 0,00 0,00
1.904.151,29 1.904.151,29 0,00 0,00
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
größer 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 277.133,09 277.133,09 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 555.806,76 555.806,76 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 590.639,00 590.639,00 0,00 0,00
1.423.578,85 1.423.578,85 0,00 0,00

Besicherungen bestehen nicht.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Ergebnisverwendung

Gemäß dem am 20. Dezember 2018 mit der Diligent Holding GmbH geschlossenen und im Handelsregister eingetragenen Ergebnisabführungsvertrages erfolgt eine Ergebnisabführung in Höhe von EUR 3.397.464,46 (Vorjahr: Ergebnisabführung EUR 5.653.245,09).

6. Sonstige Angaben

6.1. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen nicht.

6.2. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
größer 5 Jahre
EUR
Miete Büroräume 305.059,68 1.301.295,46 1.500.551,98
Server Hosting 2.718.269,98 3.969.250,52 0,00
3.023.329,66 5.270.545,98 1.500.551,98

6.3. Gesellschaftsorgane

Als Vorstände bestellt und im Handelsregister eingetragen sind:

Wolfgang Wiesner, München, Chief Technology Officer (CTO) und General Manager (bis 11. Dezember 2024)

Herr Dr. Ulf Gartzke, GM/General Manager (seit 12. Dezember 2024).

Die Gesellschaft wird durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft allein. Der Aufsichtsrat kann den Vorständen die Befugnis zur Alleinvertretung erteilen.

Die Vorstände erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von EUR 426.915,22 (Vorjahr: EUR 548.747,57).

Mitglieder des Aufsichtsrates:

Herr Dr. Ulf Gartzke, Vorsitzender des Aufsichtsrats (Amt ist seit 12. Dezember 2024 pausiert)

Herr Adam Ginsberg (Deputy Chairman of the Supervisory Board), Senior Vice President, Chief Accounting Officer, Diligent Corporation

Nithya Das (seit 1. Januar 2024), Amy Behrmann (Seit 21. März 2024) und

Nicole Marconi (Seit 21. März 2024) (Supervisory Board)

Frau Margaret Fisher, Vice President and Chief of Staff der Diligent Corporation (bis 6. März 2024)

Für Aufsichtsratsvergütungen wurden im Geschäftsjahr EUR 71.250 (Vorjahr: EUR 120.000,00) bezahlt. Die Vergütung wurde lediglich an Herr Dr. Ulf Gartzke gezahlt. Herr Adam Ginsberg, Nithaya Das, Amy Behrman und Nicole Marconi haben auf Ihre Vergütungsansprüche aus dem Aufsichtsrat verzichtet.

6.4. Mitarbeiter

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter beträgt wie folgt:

Bereich Geschäftsjahr Vorjahr
Admin/Finanzen/Management 6 9
Sales 10 10
Research & Development 13 11
Operations/Support/Prof. Service 14 16
Marketing 1 1
Gesamt 44 47

6.5. Konzernverhältnisse

Die Brainloop AG erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis. Der Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Diamond Parent Holdings, Corp., New York City, New York/USA, erstellt. Der Konzernabschluss ist unter folgender Adresse erhältlich: 1111 19th St. NW, 8th Floor, Washington, DC 20036.

Die Diligent Holding GmbH, München, hat der Brainloop AG mit Schreiben vom 2. August 2018 gemäß § 20 Abs. 1, Abs. 3 und Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr seit dem 2. August 2018 sämtliche Aktien der Brainloop AG, München, gehören.

Darüber hinaus hat die Diamond Parent Holdings, Corp., New York City, New York/USA, mit Schreiben vom 9. August 2018 gemäß § 20 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 4 AktG mitgeteilt, dass ihr über die Diligent Holding GmbH, München, die Diligent Luxembourg S.à r.l., Luxembourg, die Diligent Corporation, Washington, DC, sowie die Diamond Parent Midco, Inc., New York City, New York/USA, 100 % der Aktien der Brainloop AG, München, als oberstem herrschenden Unternehmen zuzurechnen sind.

6.6. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

München, den 17. Juli 2025

Dr. Ulf Gartzke, General Manager

Entwicklung des Anlagevermögens 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.540,00 0,00 0,00 5.540,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.230.815,30 404.705,56 16.443,20 2.619.077,66
2.236.355,30 404.705,56 16.443,20 2.624.617,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 373.575,67 0,00 0,00 373.575,67
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.200.000,00 0,00 0,00 5.200.000,00
5.573.575,67 0,00 0,00 5.573.575,67
7.809.930,97 404.705,56 16.443,20 8.198.193,33
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.540,00 0,00 0,00 5.540,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.139.659,31 100.763,40 0,00 2.240.422,71
2.145.199,31 100.763,40 0,00 2.245.962,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.145.199,31 100.763,40 0,00 2.245.962,71
Restbuchwerte 31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.654,95 91.155,99
378.654,95 91.155,99
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 373.575,67 373.575,67
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.200.000,00 5.200.000,00
5.573.575,67 5.573.575,67
5.952.230,62 5.664.731,66

2024 Lagebericht

1. Wesentliche Informationen über das Unternehmen

1.1. Geschäftsmodell

Die Brainloop AG („Brainloop“) nahm im April 2000 ihren Betrieb in München auf. Die erste ihrer aktuellen Tochtergesellschaften („Brainloop Österreich“) wurde im Juni 2011 infolge der Übernahme der Results as a Service GmbH, Wien, Österreich, gegründet. Es folgte die Gründung der Brainloop Switzerland AG, Zug, Schweiz („Brainloop Schweiz“) im Juni 2012, der Brainloop Limited, London, UK („Brainloop Ltd.“) im Juni 2013 und der Brainloop France SAS („Brainloop Frankreich“), Paris, Frankreich, im September 2014.

Als Muttergesellschaft der Brainloop-Gruppe legt die Brainloop AG die Strategie der Gruppe fest. Das Unternehmen wird zentral vom Vorstand geleitet.

Alle Aktien der Brainloop AG wurden am 2. August 2018 von der Diligent Holding GmbH, München, erworben. Infolgedessen ist die Brainloop AG Teil der Gruppe von Diamond Parent Holdings, Corp., New York City, New York, USA, die die größte Unternehmensgruppe ist, zu der auch die Diligent Group gehört.

Die Optimierung der Unternehmensstruktur ermöglicht es Brainloop, sich gezielt auf seinen Kernmarkt zu konzentrieren, um die Marktpräsenz in der DACH-Region weiter zu stärken.

Mit Sitz in Kontinentaleuropa ist Brainloop ein Anbieter von Softwarelösungen für hochsichere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und den Austausch vertraulicher Dokumente.

Brainloop hilft den Entscheidungsträgern in Unternehmen, die zunehmende Komplexität im Zusammenhang mit vertraulichen Informationen und sensiblen Geschäftsdokumenten zu bewältigen. Dies umfasst zunehmend die Sicherung nicht nur der Dokumente selbst, sondern auch der damit verbundenen Geschäftsprozesse mithilfe von Brainloop-Lösungen.

Das Geschäft von Brainloop wird von mehreren grundlegenden Trends beeinflusst:* 1

- Starkes globales Wachstum von elektronischen Dokumenten und Informationen;

- Annahme von Cloud-Lösungen zur Reduzierung der IT-Kosten von Unternehmen und zur Ermöglichung produktiven Arbeitens der Mitarbeiter unabhängig von ihrem Standort;

- Akzeptanz und zunehmende Nutzung von mobilem Arbeiten;

- Bedarf an Zugriff und Bearbeitung von Unternehmensinformationen auf mehreren (mobilen und persönlichen) Geräten. Reine EFSS-Funktionalitäten und Speicherung in der Cloud unterliegen zunehmend der Kommodifizierung;

- Zunehmende Komplexität und Digitalisierung sensibler Unternehmensgeschäftsprozesse;

- Zunehmend dezentrale Mitarbeiterstrukturen mit einem signifikanten Anstieg von mobilem Arbeiten und Homeoffice-Vereinbarungen;

- Verschwommene Grenzen zwischen "internen" und "externen" Mitarbeitern; Die Zusammenarbeit mit einer Vielzahl externer Parteien wird zur Norm;

- Zunehmendes Risiko unbefugten Zugriffs auf vertrauliche Informationen durch interne oder externe Parteien und die Bedrohung von Datenverlusten aufgrund von Schwachstellen in der IT-Infrastruktur oder menschlichem Versagen. Dazu gehört auch die zunehmende Komplexität von Cyberkriminalität;

- Zunehmende regulatorische und Compliance-Anforderungen (z. B. die Datenschutz-Grundverordnung der EU), insbesondere bei der Annahme von Cloud-Lösungen;

- Zunehmend lautere Stimmen für digitale Souveränität in Europa; und eine steigende Nachfrage nach EU-eigenen Lösungen bei deutschen Unternehmen und der Öffentlichkeit.

Mit seinen Lösungen bietet Brainloop seinen Kunden insbesondere die folgenden Funktionen:* 1

- Ein hohes Maß an Sicherheit:* Nahtlose Dokumentensicherheit, von der Speicherung in einem Datenverarbeitungszentrum über die Übertragung bis hin zur Archivierung und Nutzung/Bearbeitung auf dem Endgerät des Nutzers. Dadurch kann die Erfüllung interner und externer Compliance-Vorgaben sichergestellt werden.

Die auf die Brainloop-Plattform hochgeladenen Daten werden in ISO 27001-zertifizierten Hochsicherheits-Datenzentren in Frankfurt am Main gehostet. Brainloop ist seit 2022 nach dem vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) etablierten Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (kurz BSI C5) zertifiziert und verfügt über zusätzliche ISO 27001- und FINMA-Zertifizierungen (Eidgenössische Finanzmarktaufsicht).

- Breite und Tiefe der Funktionalität:* Die Brainloop-Software kann in vielen verschiedenen Abteilungen von Unternehmen und anderen Organisationen eingesetzt werden, je nachdem, wo der Bedarf an sicherer Zusammenarbeit am dringendsten ist. Kunden nutzen Brainloop-Lösungen beispielsweise in ihren Management- und Aufsichtsräten, für das Vertragsmanagement, für die Kommunikation mit Geschäftspartnern, in Forschung und Entwicklung, zum Schutz von Know-how und zur Verwaltung von Finanz- oder Mitarbeiterdaten.

- Remote-Arbeit:* 1 Intuitive mobile Lösungen, wie der Brainloop Secure Client (iOS-App) und der Brainloop Desktop (Desktop-Client und Integration in Microsoft Outlook), erleichtern den Nutzern die Arbeit mit vertraulichen Dokumenten.

- Hosting der Brainloop-Lösungen: * Die Brainloop-Lösungen sind sowohl als „Software as a Service“ (Mietmodell, gehostet von Brainloop) als auch vor Ort (Mietmodell, betrieben von der internen IT-Funktion des Kunden) verfügbar. Brainloop bietet seinen Kunden. Datenverarbeitungszentren in allen seinen Kernmärkten (Deutschland, Österreich, Schweiz) an. Dies stellt sicher, dass alle Dokumente im selben Land wie der Kunde verbleiben, wobei datenschutzrechtliche Aspekte so weit wie möglich berücksichtigt werden.

- Sichere Geschäftsprozesse:* Seit 2017 ermöglichen die Lösungen von Brainloop den Kunden nicht nur die Verarbeitung und den Schutz einzelner Dokumente, sondern auch ganzer dokumentenbasierter Geschäftsprozesse (wie AR-Prozesse mit Brainloop BoardSuite und seit 2021 auch IX MeetingSuite).

1.2. Forschung und Entwicklung* 1

Forschung und Entwicklung, als Teil einer hochsicheren, cloudbasierten Zusammenarbeit, ist zentral für Brainloop.

Das 2018 gestartete Investitionsprogramm zur Beschleunigung des Marktwachstums der neuen Produktgeneration MeetingSuite "IX" wurde 2022 stark vorangetrieben und bis 2023 aufrechterhalten. Diese Entwicklung wurde unter anderem mit der neuen Funktion zur Verbindung von MeetingSuite mit eSignature-Tools (DocuSign und Namirial) sowie der Einführung von Dokumentensammlungen und Aufgaben fortgesetzt. Darüber hinaus wird die Hauptkundengruppe von Brainloop durch Verbesserungen des Hauptprodukts BDRS (Brainloop Secure Dataroom Services) bedient, mit der Möglichkeit, bestehende Kunden der BDRS-Plattform auf die von MeetingSuite IX zu migrieren.

Im Jahr 2023 wurde diese organisatorische Struktur des Unternehmens durch die aktive Unterstützung eines umfassenden Outsourcing-Vertrags mit der Muttergesellschaft Diligent gestärkt.

Die Entwicklung wird von drei Funktionen geleitet:

- Das Engineering Management ist verantwortlich für die Entwicklung der Dienstleistungen selbst. Dazu gehören Talentmanagement, Ressourcenmanagement und Prozessmanagement.

- Das Produkt Management ist verantwortlich für das marktorientierte und wirtschaftlich sinnvolle Design der Brainloop-Lösungen und bildet die Schnittstelle zwischen Entwicklung und unseren Kunden. Produktmanager übersetzen Marktbedürfnisse in Produkt-Roadmaps und verwalten die folgenden Risiken: (1) Wert-Risiko, (2) Usability-Risiko, (3) Machbarkeitsrisiko und (4) Geschäftsrisiko. User Experience Management ist Teil des Produktmanagements und verantwortlich für die Gestaltung von Produktfunktionen, die für den Benutzer optimal sind.

- Sicherheit: Als Herzstück von Brainloop und seinen Produkten ist das Sicherheitsmanagement mit der Aufrechterhaltung des höchsten Sicherheitsniveaus für Kundendaten betraut. Die Abteilung analysiert und aktualisiert ständig Prozesse, Protokolle und Entwicklungen in den Produkt-Roadmaps.

Allgemeine Funktionen werden von administrativen Einheiten durchgeführt:

- Das Sicherheitsteam befasst sich mit grundlegenden Fragen zur Gestaltung der Brainloop-Software und ist verantwortlich für die Sicherheit aller Brainloop-Lösungen. Dazu gehört der Schutz und die ständige Optimierung des Schutzes hochvertraulicher Dokumente bei der Arbeit im Homeoffice, was eines der Hauptmerkmale von Brainloop ist. Die Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen bei Brainloop wird durch Penetrationstests sowie jährliche Zertifizierungsaudits validiert, die die Einhaltung von BSI C5 und ISO27001 sicherstellen.

-Testmanagement sorgt für die Bereitstellung hochwertiger Lösungen, indem es Testprozesse und -projekte verwaltet.

-Das System Operations Team gewährleistet die laufende Produktinfrastruktur.

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung setzte ihre Strategie im Jahr 2024 fort:* 1

- Brainloop hielt seine BSI C5- und ISO27001-Zertifizierung sowohl für BDRS als auch für MeetingSuite im Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 aufrecht. Die nächste Zertifizierung, die den Zeitraum von Oktober 2024 bis September 2025 abdeckt, ist für das vierte Quartal 2025 geplant.

- Brainloop arbeitet mit DCSO zusammen, um Managed Security Services anzubieten, insbesondere SIEM/SOC, Threat Intelligence und Incident Response-Dienste, wodurch die Resilienz von Brainloop gegenüber potenziellen Cyber-Bedrohungen gestärkt wird.

- Um die Weichen für eine mittelfristige Produktstrategie zu stellen, die die Fortführung der BDRS-Plattform vorsieht, wurden gezielte Funktionen in der neuen Plattform MeetingSuite IX implementiert, die eine Migration bestehender Kunden von BDRS zu MeetingSuite ermöglicht. Ziel ist es, den Kunden prozessoptimierte moderne Lösungen in Verbindung mit einer modernen Technologie anzubieten. Dazu gehört auch eine neu entwickelte mobile Anwendung aus dem Jahr 2022.

- Wie in der Vergangenheit wurden regelmäßige Updates der etablierten Produktgeneration (Brainloop Secure Dataroom Service - BDRS) veröffentlicht. Der Fokus lag weiterhin auf Qualitätsverbesserungen, Sicherheit und Benutzererfahrung (iPad-App Brainloop Secure Client), die in Bezug auf Leistung und Benutzerfreundlichkeit weiter verbessert wurden. In der zweiten Jahreshälfte wurden die Ergebnisse von Penetrationstests zunehmend berücksichtigt.

- Neue Funktionalitäten und Anwendungen in BDRS:

- Überarbeitung der Sicherheitsfunktionen des Datenraums;

- Verbesserung des Master-Key-Prozesses;

- Auffrischung der Benutzeroberfläche;

- Technologisches Upgrade der Secure Client iOS-App;

- Die Plattform MeetingSuite IX wurde weiterentwickelt. Der Fokus lag auf der Stabilisierung des Systems und der Erweiterung der bestehenden Produktfähigkeiten durch Refactoring der Kernarchitektur.

- Neue Produkte und Anwendungen:

- Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit, Leistung und Stabilität;

- Integration der Erstellung von Dokumentensammlungen in Flows;

- Entwicklung von Aufgaben;

1 * Informationen, die nicht im Zusammenhang mit dem Lagebericht stehen, keine Einbeziehung in die inhaltliche Prüfung

2. Bericht über die wirtschaftliche Lage

2.1. Makroökonomische und branchenspezifische Bedingungen

Deutschland verzeichnete im Jahr 2024 ein negatives Wachstum von etwa -0,2 %1 , was das zweite aufeinanderfolgende Jahr wirtschaftlicher Kontraktion markiert. Hohe Unsicherheit belastete den Konsum und die Investitionen, während sich die Handelsausblicke aufgrund der geschwächten globalen Nachfrage nach Industriegütern verschlechterten. Inflationsdruck, hohe Energiekosten, Störungen in den Lieferketten und geopolitische Spannungen trugen weiterhin zu einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld bei.2

Trotz globaler und nationaler wirtschaftlicher Herausforderungen setzte die digitale Wirtschaft Deutschlands ihren Wachstumskurs im Jahr 2024 fort. Der Informations-, Kommunikations- und Technologiebereich (IKT), ein wesentlicher Treiber dieses Wachstums, steigerte seinen Umsatz im Jahr 2023 um 2,0 % auf 215 Milliarden Euro und wird voraussichtlich im Jahr 2024 um 4,4 % auf 224,3 Milliarden Euro wachsen, was die Gesamtwirtschaft um das Drei- bis Vierfache übertrifft.3 Während die Wachstumsrate von 2023 langsamer war als in den Vorjahren (2,0 % gegenüber 6,8 %, 4 % und 5,9 % in den drei vorhergehenden Jahren), deutet die prognostizierte Beschleunigung für 2024 auf einen robusten und expandierenden digitalen Markt in Deutschland hin.

Die Informationstechnologie trieb weiterhin das Wachstum des IKT-Sektors voran. Im Jahr 2024 waren bedeutende Investitionen in Software, IT-Dienstleistungen und IT-Hardware geplant. Die Ausgaben für Software werden voraussichtlich eine starke Dynamik zeigen, wobei Sicherheitssoftware und Kollaborationstools sogar noch höhere Wachstumsraten erreichen. Auch bei den IT-Dienstleistungen wird ein gesundes Wachstum erwartet. Im Hardware-Bereich ist Infrastructure-as-a-Service ein wichtiger Wachstumsmotor, mit einem prognostizierten Anstieg von 24,5 % im Jahr 2025.4

Das Geschäftsklima im digitalen Sektor blieb deutlich positiver als in der Gesamtwirtschaft. Während der ifo-Geschäftsklimaindex für die Gesamtwirtschaft im Dezember 2024 auf 84,7 Punkte fiel, nach 85,6 Punkten im November, zeigte der digitale Sektor einen optimistischeren Trend.5 Diese positive Entwicklung spiegelte sich auch in den Investitionsplänen der IKT-Unternehmen wider. Ende 2024 gaben 22 % der digitalen Unternehmen an, ihre Investitionen erhöhen zu wollen, 61 % planten, die Ausgaben konstant zu halten, während 17 % beabsichtigten, die Ausgaben zu reduzieren.1

Weltweit gehört Deutschland zu den führenden Akteuren im ICT-Sektor in Bezug auf den Umsatz und belegt typischerweise den fünften Platz mit einem globalen Marktanteil von 4,0 %2. Damit befindet es sich in derselben Liga wie Japan und das Vereinigte Königreich, bleibt jedoch weit hinter den USA und China, den beiden führenden Ländern, zurück.3

Die Zahl der Arbeitsplätze im ICT-Sektor wuchs weiterhin, wobei der Bitkom-Verband einen Anstieg von 36.000 neuen Arbeitsplätzen im Jahr 2024 prognostiziert, was die Gesamtzahl auf 1,368 Millionen Beschäftigte bringt.4 Der Fachkräftemangel bleibt jedoch ein erhebliches Problem für die Branche. Im Jahr 2024 erreichte der Fachkräftemangel in Deutschland mit 149.000 offenen IT-Stellen einen neuen Höchststand. Die Hälfte der Unternehmen hofft, dass KI dazu beitragen wird, den Fachkräftemangel zu lindern, mit der Erwartung, dass KI bei Standardaufgaben, individueller Schulung und Unterstützung für IT-Fachkräfte helfen wird. Trotz eines leichten Anstiegs der IT-Absolventen gibt es immer noch zu wenige Studierende, insbesondere Frauen, die Informatik studieren. Die Abbrecherquote bleibt über 50 %, was es unwahrscheinlich macht, dass die Universitäten allein die Nachfrage nach IT-Fachkräften decken können.5

1 Europäische Kommission (Mai 19, 2025). Wirtschaftsprognose für Deutschland. Abgerufen von https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-economies/germany/economic-forecast-germany_en

2 Europäische Kommission (Mai 19, 2025). Wirtschaftsprognose für Deutschland. Abgerufen von https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-economies/germany/economic-forecast-germany_en

3 Silicon Saxony (Januar 10, 2024). Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt. Abgerufen von Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt - Silicon Saxony Xinhua (Januar 11, 2024). Der deutsche Digitalsektor wird 2024 um 4,4 Prozent wachsen: Bitkom. Abgerufen von https://english.news.cn/20240111/11ff097110a043f8a529a5b87a493557/c.html

4 Silicon Saxony (Januar 10, 2024). Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt. Abgerufen von Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt - Silicon Saxony

5 ifo Institut (Dezember 17, 2024). ifo Geschäftsklimaindex gesunken (Dezember 2024). Abgerufen von ifo Geschäftsklimaindex gesunken (Dezember 2024) | Pressemitteilung | ifo Institut ifo Institut (November 25, 2024). ifo Geschäftsklimaindex gesunken (November 2024). Abgerufen von ifo Geschäftsklimaindex gesunken (November 2024) | Pressemitteilung | ifo Institut

2.2 Geschäftsverlauf

Im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft Diligent Holding GmbH wurde festgestellt, dass die Jahresabschlüsse der Brainloop AG mit folgender Anpassung in der Gewinn- und Verlustrechnung geändert werden müssen.

Die Brainloop AG erzielte im Jahr 2024 Einnahmen von 18.628 Tausend Euro (Vorjahr: 19.122 Tausend Euro). Dies umfasst Einnahmen aus Brainloop-Tochtergesellschaften, die von 3.646 Tausend Euro im Jahr 2023 auf 3.247 Tausend Euro im Jahr 2024 gesunken sind, sowie Einnahmen aus der Diligent-Gruppe, die von 1.006 Tausend Euro im Jahr 2023 auf 1.649 Tausend Euro im Jahr 2024 gestiegen sind. Die Einnahmen mit Brainloop-Tochtergesellschaften fielen im Jahresvergleich um 10,9 %, während die Einnahmen mit der Diligent-Gruppe um 63,8 % zunahmen. Die Einnahmen mit externen Partnern sanken um 5,1 % von 14.470 Tausend Euro im Vorjahr auf 13.733 Tausend Euro im Jahr 2024.

Basierend auf einer Analyse der Stärken und Potenziale von Brainloop konzentrierten sich die Vertriebsaktivitäten von Brainloop hauptsächlich auf die Erweiterung des bestehenden Kundenbusiness in Kombination mit selektivem Neugeschäft, in enger Abstimmung zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand. Dementsprechend ist der Anteil der durch Neugeschäft generierten Umsätze entsprechend niedrig.

Die Umsätze im Neugeschäft entwickelten sich jedoch langsamer als erwartet. Diese Abweichung von den Erwartungen stimmte jedoch mit der Prognose des Managements überein.

Die Kundenbindungsrate, d.h. das bestehende Geschäft mit Vertragsverlängerungen, betrug 89%.

Die Fortführung der umfassenden BSI C5-Zertifizierung wurde auch im Jahr 2024 erfolgreich erreicht und bietet der Brainloop AG ein starkes Differenzierungsmerkmal im Markt.

Nach der Auflösung der Brainloop-Tochtergesellschaften im Vereinigten Königreich und in Frankreich im Jahr 2022 wurde der Plan für die DACH-Region entwickelt und im Jahr 2024 umgesetzt. Die Schließung des Servers in Luxemburg wurde Mitte 2023 beschlossen und allen betroffenen Kunden mitgeteilt. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Server in der DACH-Region zu zentralisieren und sich an der Geschäftsstrategie auszurichten. Die Schließung erfolgte im ersten Quartal 2024.

1 Silicon Saxony (Januar 10, 2024). Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt. Abgerufen von Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt - Silicon Saxony Xinhua (Januar 11, 2024). Der deutsche Digitalsektor wird 2024 um 4,4 Prozent wachsen: Bitkom. Abgerufen von https://english.news.cn/20240111/11ff097110a043f8a529a5b87a493557/c.html

2 Silicon Saxony (Januar 10, 2024). Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt. Abgerufen von Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt - Silicon Saxony Xinhua (Januar 11, 2024). Der deutsche Digitalsektor wird 2024 um 4,4 Prozent wachsen: Bitkom. Abgerufen von https://english.news.cn/20240111/11ff097110a043f8a529a5b87a493557/c.html

3 Silicon Saxony (Januar 10, 2024). Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt. Abgerufen von Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt - Silicon Saxony Xinhua (Januar 11, 2024). Der deutsche Digitalsektor wird 2024 um 4,4 Prozent wachsen: Bitkom. Abgerufen von https://english.news.cn/20240111/11ff097110a043f8a529a5b87a493557/c.html

4 Silicon Saxony (Januar 10, 2024). Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt. Abgerufen von Bitkom: Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt - Silicon Saxony Xinhua (Januar 11, 2024). Der deutsche Digitalsektor wird 2024 um 4,4 Prozent wachsen: Bitkom. Abgerufen von https://english.news.cn/20240111/11ff097110a043f8a529a5b87a493557/c.html

5 E3-Magazin (April 12, 2024). Rekord-Fachkräftemangel: In Deutschland sind 149.000 IT-Jobs unbesetzt.Abgerufen von https://e3mag.com/de/rekord-fachkraeftemangel-in-deutschland-sind-149-000-it-jobs-unbesetzt/

2.3. Ertragslage

Brainloop erzielte im Jahr 2024 Einnahmen von 18.628 Tausend Euro (Vorjahr: 19.122 Tausend Euro). Im Jahr 2024 beliefen sich die Kosten der Umsätze auf 1.959 Tausend Euro (Vorjahr: 2.077 Tausend Euro). Dies entspricht 10,5 % (Vorjahr: 10,9 %) des Umsatzes.

Die Abschreibungen und Amortisationen erhöhten sich um 34 Tausend Euro auf 101 Tausend Euro, verglichen mit 67 Tausend Euro im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf 8.219 Tausend Euro (Vorjahr: 5.858 Tausend Euro). Der größte Anstieg betraf die internen G&A-Kosten, die von 578 Tausend Euro im Vorjahr auf 3.957 Tausend Euro anstiegen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern betrug 3.005 Tausend Euro (Vorjahr: 5.172 Tausend Euro). Das Finanzergebnis im Jahr 2024 besteht hauptsächlich aus Zinserträgen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 364 Tausend Euro (Vorjahr: 364 Tausend Euro). Das Ergebnis vor Gewinnabführung betrug 3.397 Tausend Euro (Vorjahr: Ergebnis vor Gewinnabführung von 5.653 Tausend Euro).

2.4. Finanzlage

Am Ende des Berichtszeitraums hielt das Unternehmen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 2.490 Tausend Euro (Vorjahr: 1.332 Tausend Euro).

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stieg im Jahresvergleich auf 6.272 Tausend Euro (Vorjahr: 5.646 Tausend Euro). Der Bestand an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 277 Tausend Euro auf 27 Tausend Euro.

Die operativen Tätigkeiten führten im Geschäftsjahr 2024 zu einem Cashflow von 1.399 Tausend Euro (Vorjahr: Cashflow-Abfluss von 926 Tausend Euro). Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeiten betrug 241 Tausend Euro (Vorjahr: negativer Cashflow von 120 Tausend Euro). Die Gesellschaft war insoweit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

2.5. Vermögenslage

Das Anlagevermögen stieg auf 5.952 Tausend Euro (Vorjahr: 5.665 Tausend Euro), hauptsächlich aufgrund des Kaufs von Sachanlagen. Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte verringerten sich auf 9.857 Tausend Euro (Vorjahr: 11.228 Tausend Euro).

Der Betrag für sonstige Vermögenswerte sank um 52 Tausend Euro auf 158 Tausend Euro im Jahr 2024.

Das Eigenkapital blieb unverändert bei 8.269 Tausend Euro. Die Eigenkapitalquote sank leicht von 44,5% im Vorjahr auf 44,4%.

Zu den Angaben hinsichtlich eigener Anteile wird auf den Anhang verwiesen.

Die Rückstellungen verringerten sich von 1.674 Tausend Euro auf 1.101 Tausend Euro und umfassen sonstige Rückstellungen von 1.101 Tausend Euro (Vorjahr: 745 Tausend Euro) und keine Steuer-Rückstellungen (Vorjahr: 929 Tausend Euro). Die Verbindlichkeiten stiegen von 1.424 Tausend Euro im Vorjahr auf 1.904 Tausend Euro im Jahr 2024. Dieser Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten.

Die erhaltenen Vorauszahlungen erhöhten sich von 7.227 Tausend Euro auf 7.355 Tausend Euro aufgrund von mehrjährigen Verträgen, die im vierten Quartal 2023 unterzeichnet wurden und bis in das Jahr 2025 laufen, was den Abfluss von erhaltenen Vorauszahlungen verlangsamt.

2.6. Personalentwicklung

Zum Stichtag 31. Dezember 2024 hatte die Brainloop AG 46 Mitarbeiter1 (Vorjahr: 47). Die Anzahl der Mitarbeiter (einschließlich der Mitglieder des Vorstands) verteilt sich auf die folgenden Geschäftsbereiche:

Bereich 31.12.2024 31.12.2023
Verwaltung/Finanzen/Management 3 8 2
Vertrieb 10 12 3
Forschung & Entwicklung 15 13 4
Betrieb/Support 16 14 5
Marketing 2 0 6
Gesamt 46 47

Die Fluktuationsrate der Brainloop AG (ohne die Tochtergesellschaften in Österreich und der Schweiz) betrug im Geschäftsjahr 2024 24 % (Vorjahr: 15 %). Die Fluktuationsrate wird als Quotient der Anzahl der Mitarbeiter, die die Brainloop verlassen, und der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr berechnet, ausgedrückt in Prozent. Die Komponenten für die Berechnung sind in der folgenden Tabelle dargestellt

Anzahl
Mitarbeiteranzahl zu Beginn des Zeitraums* (Januar 2024)7 47
Anzahl der Mitarbeiter am Ende des Zeitraums (Dezember 2024)8 46
Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter für den Zeitraum9 46,5
Austritte im Jahr 202410 11

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit betrug zum 31. Dezember 2024 5,91 Jahre (Vorjahr: 5,06 Jahre).

Der Vorstand der Brainloop AG bestand im Geschäftsjahr 2024 aus folgenden Mitgliedern:

Wolfgang Wiesner ist seit dem 1. Oktober 2022 Geschäftsführer und Chief Technology Officer und verantwortlich für die Schlüsselbereiche Forschung & Entwicklung, Kundenservice, Betrieb, interne IT, Recht und Personalwesen. Im Dezember 2023 wurde er alleiniger Vorstand. Am 11. Dezember 2024 trat Wolfgang Wiesner mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Mitglied des Vorstands der Brainloop AG zurück. In der Folge wurde Dr. Ulf Gartzke mit Wirkung zum 12. Dezember 2024 als alleiniger Vorstand ernannt, um Wolfgang Wiesner zu ersetzen. Vorläufig wird Dr. Gartzke’s Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Brainloop AG pausiert, und der Aufsichtsrat der Brainloop AG wird von dem stellvertretenden Vorsitzenden Adam Ginsberg vertreten.

Im Jahr 2024 unterzeichnete Brainloop einen langfristigen Mietvertrag und zog in ein modernes, hochwertiges Büro im Münchener Stadtzentrum im Komplex „Fünf Höfe“ um. Der neue Raum wurde so gestaltet, dass er die persönliche Zusammenarbeit fördert und die Positionierung von Brainloop als attraktiven Arbeitgeber stärkt - ein wichtiger Faktor im wettbewerbsintensiven Umfeld für die Gewinnung und Bindung von Tech-Talenten.

1 Quelle: Lohnbuchhaltung - Zahlungs-Tabelle Dezember 2024

2 Kostenstellen: Executive (501), Einrichtungen (505), Personalwesen (507), Legal (508), BTS (509)

3 Kostenstellen: Kundenerfolg (101), Vor-Verkäufe (303), Erweiterungsverkäufe (305), Vertriebskosten (306), Verkaufs- und Marketing Operationen (308),

4 Kostenstellen: Ingenieurs Gruppe (203), Sicherheit (205), Produkt Management (602), Software Entwicklung (603), Qualitäts Zusicherung (604)

5 Kostenstellen: Kundenoperationen (102), Seitenzuverlässigkeit (202)

6 Kostenstellen: Produkt Marketing (406)

7 Quelle: Lohnbuchhaltung - Zahlungs-Tabelle Januar 2024

8 Quelle: Lohnbuchhaltung - Zahlungs-Tabelle Dezember 2024

9 (Mitarbeiterzahl zum Beginn der Periode + Mitarbeiterzahl am Ende der Periode) / 2

10 Lohnbuchhaltung - Zahlungs-Tabelle Abgänger

2.7. Erläuterungen zur wirtschaftlichen Lage

Der Vorstand stellte für das Geschäftsjahr 2024 einen Rückgang der Verkaufszahlen im einstelligen Prozentbereich fest. Die Verkaufszahlen fielen von 2023 auf 2024 um etwa 2,6 % (494 Tausend Euro).

Der Rückgang der Verkaufszahlen von 2023 auf 2024 ist hauptsächlich auf Kundenabwanderung zurückzuführen. Im Laufe des Jahres haben 45 Kunden ihre Geschäftsbeziehung beendet, während 19 neue Kunden gewonnen wurden, was zu einem Netto-Rückgang von 26 Kunden im Jahresvergleich führte. Diese Reduzierung der Kundenbasis hatte erhebliche negative Auswirkungen auf die Gesamtvertriebsleistung für den Zeitraum

3. Prognose-, Risiko-, und Chancenbericht

3.1. Ausblick

Der Vorstand der Brainloop AG überwacht die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens genau und wird weitere Anpassungen der kommerziellen Strategie vornehmen.

Der Vorstand beabsichtigt, im Jahr 2025 aktiv im Vertrieb tätig zu sein, mit einem Schwerpunkt auf der Akquisition neuer Kunden.

Der Vorstand setzt die erhöhte Frequenz gemeinsamer Kundenbesuche mit dem Vertriebsteam fort und sucht gezielt den Dialog mit wichtigen Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit der erfolgreichen Zertifizierung nach BSI C5 blickt Brainloop zuversichtlich auf eine Re-Zertifizierung im Jahr 2025.

Das neue Geschäftsmodell, das Workflows für MeetingSuite IX bereitstellt, wird voraussichtlich neue Geschäftsfelder durch gezielte Prozessunterstützung erschließen und somit eine stärkere Kundenbindung ermöglichen.

Das digitale Geschäftsmodell ist für viele Kunden der Brainloop AG zu einer unverzichtbaren Alternative für den sicheren Datenaustausch geworden. Darüber hinaus könnten bei einigen Kunden die verringerte finanzielle Stärke oder die sich abzeichnenden Folgen des aktuellen geopolitischen Umfelds sowie globale inflationsbedingte Drucksituationen potenziell zu Volumenanpassungen bei den Dienstleistungen von Brainloop im Laufe des Jahres 2024 führen. Dennoch stellen die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine große Chance für eine kombinierte Go-To-Market-Strategie von Brainloop in Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft Diligent dar.

Das Management erwartet jedoch, dass die Umsatzerlöse im Jahr 2025 dem Trend des Vorjahres folgen werden. Der Personalmangel im Vertriebsteam wird kurzfristig zu einem Rückgang der Umsatzerlöse führen. Es wird jedoch erwartet, dass die im ersten Halbjahr vorgenommenen Änderungen positive Effekte zeigen und zu einer Verbesserung der Leistung im mittelfristigen Zeitraum führen.

Laut der für 2025 festgelegten Verkaufsprognose werden die Umsatzerlöse voraussichtlich bei etwa 19,9 Millionen Euro im Jahr 2025 liegen. Das Ergebnis vor Gewinnabführung wird auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

3.2. Risiken

Die Risiken, die im kommenden Jahr zu erwarten sind, ergeben sich insbesondere aus den folgenden Bereichen:

Gesamtwirtschaftliche Situation:

Obwohl der digitale Sektor Deutschlands Resilienz zeigte und die Gesamtwirtschaft im Allgemeinen übertraf, hatte das negative Wachstum des Landes im Jahr 2024 direkte Auswirkungen auf die Investitionspläne der Unternehmen.1 Im Jahr 2024 schrumpfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands um 0,2 %.2 Die Unternehmen sahen sich erheblichen Herausforderungen gegenüber, darunter hohe Energiekosten, anhaltende Inflation und hohe Zinssätze sowie fortdauernde Störungen in den Lieferketten, die alle durch die wirtschaftliche Unsicherheit, die aus globalen Ereignissen wie dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine resultierten, verschärft wurden.3 Diese Faktoren trugen zu einem vorsichtigen Geschäftsumfeld bei, das die Investitionsentscheidungen der Unternehmen beeinflusste.

In Anbetracht dieses herausfordernden wirtschaftlichen Klimas verschoben sich die Budgetpläne der Unternehmen für die Digitalisierung. Während in den Vorjahren ein starker Trend zu steigenden Investitionen in die Digitalisierung zu beobachten war, zeigte eine Studie aus dem Jahr 2024, die sich auf IT-Quellen in Deutschland konzentrierte, ein gemischteres Bild für die nahe Zukunft. Die Studie ergab, dass 29 % der Organisationen planten, ihre Ausgaben für externe IT-Anbieter in den nächsten zwei Jahren zu reduzieren, was einen bemerkenswerten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Im Gegensatz dazu beabsichtigten 27 %, solche Ausgaben zu erhöhen, 31 % erwarteten keine Veränderung, und 13 % waren unentschlossen.4 Dies deutet auf eine wachsende Betonung der Kostenoptimierung innerhalb der Digitalisierungsbemühungen vieler Unternehmen hin.

1 Germany Trade and Invest. (2024, Mai). Digitale Wirtschaftliche Neuigkeiten | Mai 2024. Abgerufen von https://www.gtai.de/en/invest/industries/digital-economy/digital-economy-news-may-2024-1776140

FERI. (2024, Januar). Economics Update Januar 2024 - Branchenausblick 2024: Deutsche Wirtschaft steckt in der Flaute fest. Abgerufen von https://www.feri.de/ag/newsroom/2401081412

Institut der deutschen Wirtschaft (IW). (2025, Januar 16). Digitalisierungsindex 2024: Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland. Abgerufen von https://www.iwkoeln.de/studien/barbara-engels-jan-buechel-marc-scheufen-digitalisierung-der-wirtschaft-in-deutschland.html

2 Statistisches Bundesamt (Destatis). (2025, Januar 15). Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,2% gesunken. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2025. Abgerufen von https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html Deutsche Bundesbank. (2024, Dezember 13). Deutschland-Prognose: Wachstumsaussichten deutlich eingetrübt. Abgerufen von https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/deutschland-prognose-wachstumsaussichten-deutlich-eingetruebt-947598

3 DIHK. (2024, August 15). Energiefragen festigen Trends der Verlagerung. Abgerufen von https://www.dihk.de/en/german-economy/energy-issues-solidify-trends-of-relocation--120838

International Monetary Fund (IMF). (2024, Juni 28). DEUTSCHLAND - 2024 Artikel IV KONSULTATION-PRESSEMITTEILUNG. Abgerufen von https://www.imf.org/-/media/Files/Publications/CR/2024/English/1DEUEA2024001.ashx Clean Energy Wire. (2024, August 2). Energiekosten und Unsicherheit treiben deutsche Unternehmen dazu, Produktionspläne zu kürzen oder zu verlagern - Umfrage. Abgerufen von https://www.cleanenergywire.org/news/energy-costs-uncertainty-fuel-german-industry-plans-cut-or-relocate-production-survey

4 Whitelane Research. (2024). 2024 Deutsche IT-Beschaffungsstudie. https://whitelane.com/germany-2024/

Die signifikante Straffung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB), die die Zinssätze seit Ende 2021 angehoben hat, war eine direkte Reaktion auf die steigende Inflation. Die Maßnahmen zur Rückführung auf das mittelfristige Ziel von 2 %1 sind zwar entscheidend für die Preisstabilität, haben jedoch unvermeidlich Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum und die Investitionstätigkeiten im gesamten Euro-Raum, da sie die Kreditkosten erhöhen und die Nachfrage dämpfen.2 Dies verdeutlicht die komplexe Verflechtung globaler wirtschaftlicher Entwicklungen und deren tiefgreifende Auswirkungen auf nationale Volkswirtschaften, was die Notwendigkeit eines ausgewogenen und koordinierten Ansatzes in der Geld- und Fiskalpolitik zur Bewältigung von Unsicherheiten und zur Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung unterstreicht.3

Im weiteren Kontext sieht sich Deutschlands Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-Sektor anhaltendem Druck ausgesetzt und riskiert, Marktanteile an dominante globale Akteure, insbesondere aus den USA und China, zu verlieren. Der Wettbewerb kommt auch von kleineren Volkswirtschaften, die möglicherweise agilere oder geschäftsfreundlichere regulatorische Rahmenbedingungen bieten.4 Dennoch treibt ein aufkommender Konsens über wirtschaftliche Sicherheit und strategische Autonomie innerhalb der Europäischen Union die Nachfrage nach lokalen Produktionskapazitäten und nationalen Datenspeicherlösungen an. Dieser strategische Wandel hin zu lokalisierten digitalen Infrastrukturen und Dienstleistungen wird voraussichtlich einige der Wettbewerbsdruck auf den deutschen IKT-Sektor mildern, indem er die inländische Nachfrage und sicherheitsorientierte Präferenzen fördert.5

1 Europäische Zentralbank. (2024, Mai 2). Analyse des Zyklus der Straffung der Geldpolitik. Rede von Philip R. Lane. Abgerufen von https://www.ecb.europa.eu/press/key/date/2024/html/ecb.sp240502~4066265c78.en.html Europäische Zentralbank. (2025, März 6). Kombinierte Geldpolitische Entscheidungen und Stellungnahme.

Abgerufen von https://www.ecb.europa.eu/press/press_conference/monetary-policy-statement/shared/pdf/ecb.ds250306~ca4269dcc8.en.pdf

2 Europäische Zentralbank. (2024, August 24). Die Wirksamkeit und Übertragung der Geldpolitik im Euroraum. Abgerufen von https://www.ecb.europa.eu/press/key/date/2024/html/ecb.sp240824~c215968c41.en.html Finland Bulletin - Bank. (2023, Oktober 3). Die Straffung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank wird die Inflation auf das Zielniveau senken. Abgerufen von https://www.bofbulletin.fi/en/2023/4/monetary-policy-tightening-by-the-european-central-bank-will-bring-inflation-down-to-the-target-level/

3 Europäische Zentralbank. (2024, August 24). Die Wirksamkeit und Übertragung der Geldpolitik im Euroraum. Abgerufen von https://www.ecb.europa.eu/press/key/date/2024/html/ecb.sp240824~c215968c41.en.html

4 Trade Commissioner. (n.d) Informationen und Kommunikationstechnologie Markt in Deutschland. Abgerufen von https://www.tradecommissioner.gc.ca/en/market-industry-info/search-country-region/country/canada-germany-export/information-communications-technology-market.html

5 Institut Montaigne. (n.d.). Die europäische Wirtschaftssicherheit zur Realität machen. Abgerufen von https://www.institutmontaigne.org/ressources/pdfs/publications/making-european-economic-security-reality.pdf

Wettbewerbsumfeld:

Der durch ChatGPT ausgelöste KI-Boom ermutigt alle SaaS-Unternehmen, ihre eigenen KI-Tools, insbesondere im Bereich der Zusammenarbeit, auf den Markt zu bringen. Angeführt wird dieser Trend von Microsoft mit ihrem Copilot-Programm, das auf der ChatGPT-Technologie basiert, sowie von Google. Aber auch kleinere Wettbewerber nutzen die neue Technologie. Zentral für ihren Wettbewerbsvorteil sind die Cloud Vendor Assessments (CVA) des DCSO und die BSI C5-Audits, die Brainloop erfolgreich in den Jahren 2021 und 2022 bestanden hat. Zudem hält Brainloop die ISO 27001-Zertifizierung, aber ein Sicherheits-USP wird zunehmend Teil der Angebote vieler Wettbewerber von Brainloop. Hier muss Brainloop darauf achten, nicht ins Hintertreffen zu geraten. Ein Risiko besteht darin, dass der bereits stark umkämpfte Markt noch intensiver wird, wenn KI ein integraler Bestandteil der Produktangebote von SaaS-Unternehmen wird. Das Risiko, in einen Wettlauf mit anderen Unternehmen über die Nutzung von KI zu geraten, besteht. Dies könnte wertvolle technische sowie finanzielle Ressourcen in Anspruch nehmen.

Technisches Risiko:

Wie bei jeder Softwarelösung kann nicht ausgeschlossen werden, dass Brainloop beim Anschluss an Kundensysteme auf Bugs oder Kompatibilitätsprobleme stößt, insbesondere bei der Einführung neuer Versionen. Zudem könnte es zu einem Serverausfall bei einem der Dienstleister kommen. Um dieses Risiko zu minimieren, setzt Brainloop auf redundantes Hosting, und neue Softwareversionen werden daher erst nach einer umfangreichen Testphase den Kunden zur Verfügung gestellt. Brainloop führt auch regelmäßig Audits seiner Dienstleister durch, um sicherzustellen, dass die höchsten Sicherheitsstandards und ausreichende Redundanz vorhanden sind.

IT-Sicherheit:

Angriffe auf IT-Systeme könnten dazu führen, dass wesentliche Unternehmens- oder Kundendaten gestohlen, verloren oder verfälscht werden. Da die sichere Aufbewahrung von Kundendaten ein wesentlicher Bestandteil der Geschäftstätigkeit von Brainloop ist, hat die IT-Sicherheit oberste Priorität. Das Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) von Brainloop regelt die Prozesse und Verantwortlichkeiten, um eine solche Aufbewahrung sicherzustellen. Das ISMS wird jährlich zertifiziert, um die Anforderungen der ISO/IEC 27001:2013 und BSI C5 zu erfüllen. Brainloop ist seit 2014 ISO/IEC 27001:2013-konform und seit 2022 BSI C5-konform und hat umfangreiche technische-organisatorische Maßnahmen (TOMs) implementiert, einschließlich strenger Prozesse und verschiedener Sicherheitssoftware, um maximalen Schutz vor externen und internen Bedrohungen zu gewährleisten. Anfang 2024 hat Brainloop auch einen hochqualifizierten Chief Information Security Officer eingestellt, der eng mit dem Vorstand und anderen Führungskräften zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass die IT-Sicherheit im gesamten Unternehmen oberste Priorität hat.

Qualifizierte Mitarbeiter:

Die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter blieb 2024 eine erhebliche Herausforderung. Im Jahr 2023 war der Mangel an Fachkräften im IT-Bereich bereits ein kritisches Anliegen, aber die Situation verschärfte sich 2024 mit dem Wachstum der digitalen Wirtschaft. Laut Bitkom erreichte die Zahl der offenen Stellen für IT-Spezialisten einen neuen Höchststand, wobei die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage an qualifiziertem Personal weiter wuchs. Dieser Mangel behinderte nicht nur das Wachstumspotenzial des IT-Sektors, sondern zwang die Unternehmen auch dazu, mehr in Schulung und Entwicklung zu investieren, um ihre bestehende Belegschaft weiterzubilden.

Die Löhne im IT-Sektor erlebten ebenfalls signifikante Veränderungen. Im Jahr 2024 erfuhren IT-Fachkräfte in Deutschland Gehaltserhöhungen, da die Unternehmen um die Anwerbung und Bindung von Talenten im Angesicht des Mangels konkurrierten.

Zum Zeitpunkt des Berichts und in absehbarer Zukunft sieht der Vorstand keine unkontrollierbaren individuellen Risiken - vorbehaltlich einer detaillierten Bewertung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen im Geschäftsjahr 2024 - die die langfristige Existenz des Unternehmens gefährden könnten. Die Gesamtheit der Risiken deutet ebenfalls nicht auf eine unkontrollierbare Bedrohung.

3.3. Chancen

Die folgenden Schlüsselpunkte wurden als wesentliche Treiber für die weiterhin positive Unternehmensentwicklung identifiziert:

- Outsourcing von IT-Dienstleistungen: Es besteht weiterhin ein wachsender Bedarf, spezielle Lösungen innerhalb von Unternehmen an Spezialisten auszulagern, was auch von unseren Kunden bestätigt wurde. Die Motivation besteht darin, kosteneffizientere Strukturen zu schaffen oder diesen Ansatz zu nutzen, um spezialisiertes Wissen durch einen Gesamtdienst zu erwerben. Die fortlaufenden Bemühungen von Brainloop im Sicherheitsbereich sind somit eine gezielte Reaktion auf diesen anhaltenden Trend.

- Cyberkriminalität: Die zunehmende Anzahl und Komplexität von Cyberangriffen und Cyberkriminalität in Europa ist weiterhin offensichtlich. Dies wird auch auf der offiziellen Website des Rates der EU und des Europäischen Rates deutlich. Dort wird geschätzt, dass es weltweit mehr als 41 Milliarden IoT-Geräte gibt. Der verstärkte Fokus der Europäischen Kommission und die kontinuierliche Medienberichterstattung über schädliche Vorfälle (z. B. Datenlecks oder Hacks) spiegeln sich auch im Interesse der Entscheidungsträger an Lösungen zum Schutz vertraulicher Dokumente und Informationen wider, was sich wiederum positiv auf das Geschäft von Brainloop auswirkt. Der Vorstand sieht weiterhin eine steigende Nachfrage von seinen Kunden, z. B. CIOs, Sicherheits- und Compliance-Beauftragten.

- Differenzierte Lösungen: Brainloop unterstützt seine Kunden weiterhin mit einer marktführenden Lösung, um akute und zunehmend komplexe Herausforderungen im Zusammenhang mit vertraulichen Informationen sowie sensiblen Geschäftsdokumenten erfolgreich zu bewältigen. Durch die gezielte Unterstützung der Kundenprozesse werden signifikante Effizienzen für sensible Geschäftsinformationen beim Kunden geschaffen.

- Angesichts steigender geopolitischer Spannungen - insbesondere in Bezug auf Russland nach dem Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine sowie wachsender Bedenken hinsichtlich der technologischen Abhängigkeit von US-amerikanischen Hyperscalern - hat das Thema "souveräne Cloud" an Bedeutung gewonnen.

- Regierungen und Unternehmen in ganz Europa erkennen zunehmend, dass die Hoheit über Daten, Infrastruktur und kritische Anwendungen ein strategisches Gebot ist. Bedenken hinsichtlich unbefugten Zugriffs durch Nicht-EU-Länder haben zu einer wachsenden Nachfrage nach cloudbasierten Lösungen geführt, die den europäischen Datenschutzstandards entsprechen, innerhalb des EU-Rechtsrahmens betrieben werden und technologische Unabhängigkeit fördern.

- Kontinuierliche Expansion: Für das zukünftige Wachstum des Unternehmens sieht der Vorstand insbesondere in den folgenden Bereichen Chancen:

- Install Base Kunden: 2024 hat gezeigt, dass die Kundenbasis stabil blieb und offen für Expansion ist. Die historisch gewachsenen Beziehungen zu den Kunden werden helfen, diese auch 2025 zu unterstützen und Wachstumschancen zu eröffnen. Der Fokus bleibt auf einer bekannten und marktführenden Board-Lösung, die den Kunden hilft, in einer hochsicheren Umgebung zu arbeiten.

- Neues Geschäft: In seinen historischen Kernmärkten (insbesondere Deutschland, Österreich und der Schweiz) bleibt Brainloop gut positioniert, um seine Marktführerschaft im Bereich hochsicherer Board-Kommunikation und Dokumentenaustausch erfolgreich aufrechtzuerhalten. Neben den oben genannten Produkteigenschaften hilft ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit bei Entscheidungsträgern in dieser Hinsicht. Dies spiegelt sich in einer hochwertigen Kundenbasis wider, die derzeit mehr als die Hälfte der DAX 40 Unternehmen umfasst. Im Rahmen der Neuausrichtung seiner Vertriebsaktivitäten konzentriert sich Brainloop nun nicht nur auf Geschäfte mit bestehenden Kunden, sondern auch primär auf Geschäfte mit neuen Kunden, die einen spezifischen Bedarf an hochsicheren, regionalen Managed Solutions haben.

- Cross-Selling: Brainloop wird die Cross-Selling-Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft im Jahr 2025 intensivieren und einen formalen, modularen operativen und finanziellen Rahmen entwickeln. Das zukünftige Modell wird zunächst alle Produkte aus komplementären Produktkategorien zu den aktuellen Produkten von Brainloop umfassen. Dies wird die Marktposition von Brainloop und der Muttergesellschaft Diligent gegenüber Wettbewerbern stärken.

- Infrastruktur: Durch das Angebot an Kunden, nicht nur Rechenzentren in allen Kernmärkten (Deutschland, Österreich, Schweiz) bereitzustellen, sondern auch die Lösung auf einem Server des Kunden ("on premise") zu hosten, kann Brainloop individuelle Kundenpräferenzen hinsichtlich privaten Cloud-Computing und Datenschutz ansprechen.

 

München, 17. Juli 2025

Dr. Ulf Gartzke, General Manager

Feststellung

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde am 18. Juli 2025 festgestellt.

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