QuEST Global Engineering Services GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2024 bis zum 31.03.2025Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024/2025QuEST Global Engineering Services GmbH, MünchenI. Grundlagen des Unternehmens Die QuEST Global Engineering Services GmbH (nachfolgend "QuEST Deutschland" oder "die Gesellschaft") ist ein spezialisierter Engineering-Dienstleister mit Fokus auf die Branchen Automotive, Bahn (Rolling Stock, Signaltechnik, Software), Energy sowie Luft- und Raumfahrt. Das Geschäftsmodell ist dienstleistungszentriert; eigene Forschung und Entwicklung wird nicht betrieben. Als Teil der weltweit tätigen QuEST Global Gruppe ist die QuEST Global Engineering Services GmbH als IT- und Ingenieurdienstleister direkt abhängig von der Branchenentwicklung in den einzelnen Industriezweigen sowie dem Wettbewerbsumfeld im Markt für Ingenieurleistungen. Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil ist die Einbindung in die QuEST Global Gruppe, die Zugang zu globalen Ressourcen und Offshore-Kapazitäten ermöglicht. Geschäftsbereiche Im Automotive-Bereich entwickelt QuEST Deutschland Karosseriestrukturen und -bauteile, Antriebe, Interieur/Exterieur sowie Elektronik und Software (Digitales Cockpit, System-Software, Applikationen), einschließlich E-Mobilität und autonomes Fahren. Das Unternehmen unterstützt führende Automobilhersteller und Zulieferer bei der Bewältigung der Transformation hin zur Elektromobilität und Digitalisierung. Im Schienenverkehr hat QuEST Deutschland erfolgreich Fuß gefasst. Die Leistungen umfassen Engineering-Dienstleistungen für Rolling Stock, Signaltechnik und Software-Entwicklung. Insbesondere die Digitalisierung der Bahninfrastruktur (ETCS, DSTW) bietet erhebliche Wachstumspotenziale. In der Luft- und Raumfahrt reicht die Expertise von Avionik/Bordelektronik bis zu elektrischen Flugzeugantrieben. QuEST Deutschland bedient sowohl zivile als auch militärische Anwendungen und profitiert vom anhaltenden Wachstum der Luftfahrtindustrie. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Weltwirtschaftliches Umfeld 2024 Die Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2024 laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erneut nur moderat um 3,2 % und lag damit unter dem historischen Durchschnitt (2000-2019) von 3,7 %. Die globale Industrieproduktion erholte sich zögerlich. Sie wuchs mit 1,8 % unterdurchschnittlich. Die globale Inflation ging zurück und lag im Jahresdurchschnitt bei 4,2 %.1 Regional setzten sich die Trends des Vorjahres fort: Die US-Wirtschaft lieferte solide Wachstumszahlen und entwickelte sich mit 2,8 % besser als erwartet. Der größte Wachstumsbeitrag kam hier aus dem Dienstleistungssektor, während sich der Güterkonsum nur schwach entwickelte. In China wuchs die Wirtschaft nach offiziellen Angaben des chinesischen Statistikamtes um 5,0 %. Dies war möglich, weil die chinesischen Exporte ein Rekordniveau erreichten, wobei Vorzieheffekte wegen möglicher neuer Zölle im Jahr 2025 eine Rolle gespielt haben dürften. Die Inlandsnachfrage blieb schwach. Indien war mit 6,5 % die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft der G20.2 Das Wachstum blieb allerdings unter den Erwartungen, da die Industrietätigkeit unerwartet an Dynamik einbüßte. Im Euro-Raum hielt die Wachstumsschwäche an, wobei insbesondere die deutsche Wirtschaft bremst. Wirtschaftsraum Europäische Union In der Europäischen Union wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 erneut nur geringfügig. Der Anstieg wird von Eurostat auf +0,8 % geschätzt. Einen deutlichen Wachstumsbeitrag leistete der Staatskonsum. Er legte um geschätzt +2,5 % zu. Die Investitionstätigkeit fiel ausgesprochen schwach aus. Die Ausrüstungsinvestitionen (Investitionen in Maschinen, Ausrüstungen, Waffen, Fahrzeuge und Informationstechnologie) sanken um voraussichtlich -2,5 %. Die Nachfrage nach Investitionsgütern litt wie schon im Vorjahr unter den hohen Finanzierungskosten. Zusätzlich belastete die hohe Unsicherheit. Die EU-Maschinenproduktion schrumpfte preis- und kalenderbereinigt um rund -7 %. Lediglich in Griechenland konnte die Branche eine Stagnation erreichen. In allen anderen EU-Mitgliedsstaaten schrumpfte die Maschinenproduktion. In Spanien (-2 %) war der Rückgang deutlich geringer als im EU-Durchschnitt. In Deutschland hingegen fiel er mit -8 % höher aus. 3 Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Dazu zählten insbesondere die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2024 um 0,3 % zurück. Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftsbereichen: Im verarbeitenden Gewerbe wurde weniger erwirtschaftet, die Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich ab (-2,9 %). Vor allem wichtige Bereiche wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger. In den energieintensiven Industriezweigen - hierzu zählen beispielsweise die Chemie- und Metallindustrie - blieb die Produktion auf niedrigem Niveau. Bereits im Jahr 2023 war sie infolge der stark gestiegenen Energiepreise erheblich zurückgegangen. Im Baugewerbe nahm die Bruttowertschöpfung 2024 gegenüber dem Vorjahr mit -3,7 % noch etwas stärker ab. Die Dienstleistungsbereiche entwickelten sich im Jahr 2024 insgesamt positiv (+0,9 %), jedoch uneinheitlich. So stagnierte die Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe. Dabei konnten der Einzelhandel und die Anbieter von Verkehrsdienstleistungen jeweils Zuwächse verzeichnen, während der Kfz- und Großhandel sowie die Gastronomie weniger erwirtschafteten als im Vorjahr. Die schwierige wirtschaftliche Lage im Jahr 2024 zeigte sich auch im Außenhandel. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sanken preisbereinigt um 1,1 %. Grund waren unter anderem geringere Ausfuhren von elektrischen Ausrüstungen, Maschinen und Kraftfahrzeugen. Die preisbereinigten Importe stiegen dagegen leicht um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr, getragen in erster Linie von stärkeren Dienstleistungseinfuhren. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren 46,1 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Damit wurde der Vorjahreswert nochmals um 71 000 Erwerbstätige (+0,2 %) übertroffen und ein neuer Beschäftigungshöchststand erreicht. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit verlor aber deutlich an Dynamik und kam gegen Ende des Jahres 2024 zum Erliegen. Der Beschäftigungsaufbau fand im Jahr 2024 ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt, die Zahl der Erwerbstätigen im Produzierenden Gewerbe und im Baugewerbe sank dagegen.4 2705568675. Konjunkturelle Entwicklung 2025 705568675SFFauß, StefanNachweise von später Nicht als Prognose sondern als IST Weltwirtschaft Für das Jahr 2025 wird vom Internationalen Währungsfonds (IWF) ein tatsächliches Weltwirtschaftswachstum von +3,2 % gemeldet, was dem Niveau von 2024 entspricht, da sich die Weltwirtschaft trotz hoher Handelsspannungen als widerstandsfähig erweist. Die Divergenz zwischen den Ländern beziehungsweise Regionen setzte sich fort. In den USA betrug die Wachstumsdynamik 2,7 % und lag damit erneut deutlich über der des Euro-Raums mit einem Wachstum von lediglich +1,0 %. Während im Euro-Raum die konjunkturelle Entwicklung von Abwärtsrisiken beeinflusst wurde, profitierten die USA von überwiegend positiven Wachstumsimpulsen. Dennoch belasteten eine Verschärfung der protektionistischen Politik sowie zunehmende geopolitische Spannungen die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Besonders die erhöhte handelspolitische Unsicherheit dämpfte die Investitionstätigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, abgesehen von den USA. 5 Deutsche Konjunktur Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2025 einen Zuwachs des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 %. Auch im zweiten Jahr in Folge stagnierte die deutsche Wirtschaft weitgehend, was sowohl auf konjunkturelle als auch auf strukturelle Faktoren zurückzuführen ist. Die wirtschaftliche Erholung von den jüngsten wirtschaftlichen Schocks fiel zögerlich aus, und Deutschland befand sich weiterhin in einer deutlichen strukturellen Wachstumsschwäche. Die binnenwirtschaftliche Nachfrage blieb aufgrund anhaltender geopolitischer Unsicherheiten und fehlender klarer wirtschafts- und finanzpolitischer Maßnahmen gedämpft. Gleichzeitig führten rückläufige Exporte bei gleichzeitig steigenden Importen zu einem spürbaren negativen Wachstumsbeitrag des Außenhandels. Die Erwerbstätigkeit stagnierte im Jahresdurchschnitt. Trotz der überwiegend negativen Rahmenbedingungen hätte eine Deeskalation internationaler Krisen oder weniger protektionistische Maßnahmen der US-Regierung die deutsche Wirtschaft positiv beeinflussen können. Auch eine entschlossene Reformagenda hätte möglicherweise positive Konsum- und Investitionseffekte ausgelöst.6 III. Lage des Unternehmens (1) Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Geschäftsentwicklung war im abgeschlossenen Geschäftsjahr nicht zufriedenstellend. Die gesetzten Umsatzziele (Rückgang von ca. 10 %) wurde deutlich verfehlt. Die Gesamtleistung der QuEST Global Engineering Services GmbH betrug TEUR 22.240 und lag damit rund 22,4% unter dem Vorjahreswert. Die Geschäftsentwicklung stellt sich im Jahresverlauf negativ dar. Ursächlich war vor allem der durch veränderte Nachfrage und Präferenzen schrumpfende deutsche und europäische Automobilmarkt. Dies führte zu Budgetkürzungen und einer Strategieänderung bei den wichtigsten Automobilkunden in Deutschland. Hierdurch reduzierte sich das Projektvolumen bei QuEST deutlich. (2) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2024/2025 erzielte QuEST Deutschland einen Umsatz von TEUR 22.563 (i. V. TEUR 28.264), was einem Rückgang von -20,2 % entspricht. Ursächlich waren insbesondere rückläufige Aufträge aus der Automobilindustrie. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr deutlich von TEUR 693 auf TEUR 1.791 gestiegen aufgrund der erfolgreichen Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen (insb. für drohende Verluste aus Projekten), der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen sowie einer Umsatzsteuererstattung für Vorjahre (TEUR 571). Die in den Materialaufwand beinhalteten bezogenen Leistungen konnten um 14,8 % reduziert werden, so dass ein Rohertrag in Höhe von TEUR 17.381 (i. V. TEUR 22.915) erzielt wurde. Ursächlich war eine signifikante Reduzierung der Auftragserteilung an lokale Subunternehmer. Der Personalaufwand stellt branchenbedingt, wie in den Vorjahren, den entscheidenden Faktoreinsatz für QuEST Deutschland dar und beträgt, bezogen auf die Gesamtleistung, 73,2% (i. V. 72,6%). Die QuEST Deutschland konnte die Personalkosten insbesondere durch Stellenabbau um TEUR 3.995 (entspricht -19,5%) reduzieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind neben Raumkosten in Höhe von TEUR 544 (i. V. TEUR 573), Aufwendungen für eingekaufte Fremdleistungen Dritter in Höhe von TEUR 709 (i. V. TEUR 987) sowie für Lizenzen und Konzessionen in Höhe von TEUR 153 (i. V. TEUR 122) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten trotz umfangreicher Sparmaßnahmen aufgrund einer notwendigen Umsatzsteuernachzahlung für Vorjahre (TEUR 718) nicht reduziert werden. Aufgrund der eingetrübten Zukunftsaussichten der QuEST Global Engineering Services SRL, Craiova/Rumänien, sowie des bevorstehenden Verkaufs wurde die Anteile um TEUR 2.000 abgewertet. Die Zinsaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2024/2025 TEUR 1.133 (i. V. TEUR 1.208), während Zinserträge in Höhe von TEUR 71 (i. V. TEUR 74) erzielt wurden. Dies führte zu einem Zinsergebnis in Höhe von TEUR -1.062 (i. V. TEUR -1.134). Die Zinsaufwendungen bestehen vor allem aus Zinsen für Darlehen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.122 (i. V. TEUR 1.193). Der Steueraufwand belief sich auf TEUR 2.081 (i. V. TEUR 20) und beinhaltet Steuererstattungen für frühere Jahre in Höhe von TEUR 36 (i. V. TEUR 297) sowie Steueraufwendungen für frühere Jahre von TEUR 11. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 3.045 (i. V. TEUR 6.210) ausgewiesen. Damit konnte trotz der negativen Entwicklungen im Automobilsektor ein deutlich positives Jahresergebnis erzielt werden, welches allerdings deutlich unter dem Vorjahr und unter der Planung bzw. Prognose des Vorjahres (positives Jahresergebnis in etwa auf Höhe des Vorjahres) lag. (3) Vermögenslage 729644338Insgesamt 729644338SFFauß, StefanNicht nur die Bilanz wiedergeben sondern die Entwicklung erläuternbeträgt die Bilanzsumme zum 31. März 2025 TEUR 35.458 (i.V. TEUR 36.159). Den wesentlichsten Vermögensgegenstand der Gesellschaften stellen die in den Finanzanlagen enthaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen an der Intelizign Engineering Services GmbH, München, sowie der QuEST Global Engineering Services SRL, Craiova/Rumänien, mit einem Buchwert in Höhe von TEUR 20.463 (i. V. TEUR 22.509), die über das Beteiligungsergebnis auch einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der QuEST Deutschland beitragen. Aufgrund der eingetrübten Aussichten der QuEST Global Engineering Services SRL, Craiova/Rumänien, sowie des bevorstehenden Verkaufs wurde die Anteile um TEUR 2.000 abgewertet. Für das operative Geschäft wesentliche Positionen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.780, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 9.084 und die Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 648). Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist dabei insbesondere auf die Ergebnisabführung der Tochter Intelizign Engineering Services GmbH, München, zurückzuführen. Das Eigenkapital konnte durch das positive Jahresergebnis deutlich gesteigert werden (TEUR 15.769; i. V. TEUR 12.724). Dafür stieg die Steuerrückstellung aufgrund der steuerlichen Organschaft mit Intelizign deutlich an (TEUR 2.404; i.V. TEUR 563). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen konnten durch die verfügbaren Mittel aus dem Jahresergebnis deutlich abgebaut werden (TEUR -3.674 bzw. TEUR -2.187). (4) Finanzlage Die Finanzpolitik ist auf die Sicherstellung der Unternehmensfinanzierung bei gleichzeitiger Minimierung der Finanzierungskosten ausgerichtet. Trotz des negativen EBIT erzielte die Gesellschaft aufgrund einer von der QuEST Global Engineering Services SRL, Craiova/Rumänien, bezogenen Dividende in Höhe von TEUR 1.508 sowie des von Intelizign Engineering Services GmbH, München, abzuführenden Gewinns in Höhe von TEUR 7.468 einen Jahresüberschuss von TEUR 3.045, wodurch sich ihr Eigenkapital von TEUR 12.724 im Vorjahr auf TEUR 15.769 im Berichtsjahr um annähernd knapp 24 % erhöht hat. Der Finanzmittelfonds zum 31. März 2025 hat sich gegenüber dem 31. März 2024 um TEUR 191 auf TEUR 648 erhöht. Die 197149001Liquidität der Gesellschaft 197149001SFFauß, StefanBitte Cashflow Rechnung zur Verfügung stellenwar im Berichtsjahr jederzeit ausreichend gesichert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit TEUR -438 (i. V. TEUR -422) negativ. (5) Investitionen Investitionsmaßnahmen beschränkten sich im Geschäftsjahr 2024/25 auf die Ausstattung der neuen Mitarbeiter mit IT-Ausrüstung. IV. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren (1) Finanzielle Leistungsfaktoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf den Umsatzerlösen, der Entwicklung des Rohertrages sowie dem Jahresüberschuss. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/2025 mit Umsatzerlösen von TEUR 22.563 einen Rohertrag in Höhe von TEUR 17.381 sowie einen Jahresüberschuss von TEUR 3.045, hierin sind allerdings eine von der QuEST Global Engineering Services SRL, Craiova/Rumänien, geleistete Dividende in Höhe von TEUR 1.508 sowie von der Intelizign Engineering Services GmbH, München, abzuführende Gewinne in Höhe von TEUR 7.468 sowie eine Abwertung auf die Anteile der QuEST Global Engineering Services SRL, Craiova/Rumänien, in Höhe von TEUR 2.000 enthalten. (2) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren: Organisation und Mitarbeiter Einsatzbereitschaft und Flexibilität der Mitarbeiter sowie ihre Identifikation mit dem Unternehmen sind wesentliche Faktoren für den Erfolg von QuEST Deutschland im intensiven Wettbewerb. Die nach dem Ende der Corona-Schutzmaßnahmen und dem Auslaufen der Kurzarbeit von der Gesellschaft, wie auch von vielen anderen Branchenunternehmen, zu verzeichnende gestiegene Wechselbereitschaft der Arbeitnehmer hat im Berichtszeitraum stark nachgelassen, so dass die Mitarbeiterfluktuation deutlich zurückgegangen ist. Im Ergebnis blieb auch die 1937589390Personalaufwandsquote7 mit rund 73,2% (Vorjahr: 72,6%) weitgehend 1937589390SFFauß, StefanSofern nichtfinanzieller Leistungsindikator so muss dieser Prognostiziert werden sofern auch intern quantifiziert DRS 20.108 konstant. Zum 31. März 2025 waren bei QuEST Deutschland 208 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr hat sich die Mitarbeiterzahl auf 211 im Jahresdurchschnitt reduziert. Die Reduktion ist Ausdruck der schwierigen Marktlage im Automobilsektor sowie der Strategie der QuEST Deutschland. Unsere Strategie ist weiterhin geprägt durch eine gezielte Steuerung der Personalstruktur, der Verlagerung von Arbeitsumfängen ins Ausland - insbesondere in Best-Cost-Länder - und der Optimierung der Nutzung der personellen Ressourcen der QuEST Gruppe mit dem Ziel die Rentabilität der QuEST Gruppe zu steigern. III. Prognose-, Chancen- und Risikenbericht a) Prognosebericht Vorbemerkungen und allgemeine Einordnung Zukunftsgerichtete 2057976345Aussagen über Risiken und Chancen 2057976345SFFauß, StefanVerlagerung vor die Risikenberuhen auf heutigen Kenntnissen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der QuEST Global Engineering GmbH liegen, können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse und Leistungen wesentlich - sowohl positiv als auch negativ - von denen abweichen, wie sie hier als zu erwarten angesehen werden. Solche Ungewissheiten ergeben sich insbesondere auf Grund folgender Faktoren: Kriege (Ukraine, Iran), Nahost-Konflikt, Änderungen der wirtschaftlichen Lage, insbesondere in Folge weiterer geopolitischer Spannungen, Einführung konkurrierende Geschäftsfelder durch andere Unternehmen, unerwartete Forderungsausfälle von Großkunden sowie gesetzliche Änderungen. Dies vorgeschickt wird die voraussichtliche Entwicklung der QuEST Engineering Services GmbH mit ihren wesentlichen Chancen in Ergänzung zum Risikobericht wie folgt beurteilt: Das derzeitige Marktumfeld ist aufgrund der aktuellen Weltlage sowie speziell den Rahmenbedingungen des deutschen Marktes sehr fordernd. In manchen Bereichen besteht ein hoher Preisdruck. Die Schwerpunktbranche Automotive der QuEST Engineering Services GmbH ist vom Markteinbruch im Automobilsektor aufgrund der Elektrifizierung/De-Karbonisierung, der Zollpolitik und dem zunehmenden Wettbewerb im wichtigsten Absatzmarkt China belastet. In diesem Bereich wird im Geschäftsjahr 2025/2026 ein Rückgang der Umsatzerlöse erwartet. Die Bereiche Energieindustrie sowie die Luftfahrtindustrie wie auch der Schienenverkehr, sind grundsätzlich mit einer positiven Perspektive zu betrachten. Wie sich allerdings angesichts der globalen konjunkturellen Unsicherheiten die Vergabebudgets im Automobilbereich mittelfristig entwickeln, bleibt abzuwarten. A usblick Während die Gesellschaft umfangreiche Aktivitäten zur Steigerung ihrer Umsatzerlöse insbesondere in den Bereichen Bahn, Energy sowie Luft- und Raumfahrt unternimmt, bleibt die Abhängigkeit von dem Automotiv-Bereich weiterhin wesentlich. Insgesamt wird daher für das Geschäftsjahr 2025/2026 mit einem Umsatzrückgang um rund 30 % gerechnet. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen ein Rückgang des Auftragsvolumens im Automotive-Bereich, welcher durch die anderen Bereiche nur teilweise aufgefangen werden kann. Im Automotive-Bereich ist dabei insbesondere ein Ende 2025 auslaufender Vertrag mit einem Großkunden im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung verantwortlich. Im Vorgriff auf diese Entwicklung verfolgt die QuEST Deutschland weiterhin eine Strategie der Kostensenkung, um den Umsatzauswirkungen aus den nationalen und globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv entgegenzuwirken. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 rechnet die Gesellschaft trotz der eingeleiteten Maßnahmen mit einer deutlich sinkenden Rohertragsmarge sowie einem operativen Ergebnis in etwa in Höhe des vergangenen Berichtsjahres 2024/2025. Zum Ende des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2025/2026 beläuft sich das vorläufige erwartete Jahresergebnis der Gesellschaft unter Berücksichtigung der von der Intelizign Engineering Services GmbH, München, zu leistenden Ergebnisabführung auf ca. EUR 2,5 Mio. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 rechnet die Geschäftsleitung daher mit einem deutlich positiven Jahresergebnis in etwa in Höhe von EUR 4,0 Mio. b) Risiken der künftigen Entwicklungen (1) Allgemeine Risiken Die Entwicklung des Geschäfts und der damit verbundenen finanzwirtschaftlichen Ziele hängt neben der konjunkturellen Entwicklung in den für uns relevanten Märkten und Regionen auch von der technischen Entwicklung ab. Durch Diversifikation in die Bereiche Automotive, Schienenverkehr sowie Luft- und Raumfahrt wird das Risiko minimiert, von negativen Entwicklungen auf einem der Märkte betroffen zu werden. (2) Spezielle Risiken (a) Marktrisiken / Entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen Das Unternehmen erzielt einen bedeutenden Anteil seines Umsatzes in der Automobilindustrie. Die Automobilindustrie durchläuft aktuell einen deutlichen Wandel durch die Elektrifizierung/De-Karbonisierung. Dieser Wandel bringt umfassende Veränderungen (Massive Investitionen, Umlenkung der Investitionen, aber schwächelnde Nachfrage wichtiger Märkte) mit sich und kann sich auch auf die Entwicklung der QuEST Deutschland intensiv durchschlagen. Aufgrund der daraus resultierenden schwierigen Auftragslage in der Automobilindustrie hat die QuEST Deutschland ihren Geschäftsbereich Arbeitnehmerüberlassung zum 31. Dezember 2025 mit einem Verlust von TEUR 300 an einen Investor veräußert. Zum Geschäftsbereich gehören insgesamt 30 Mitarbeiter. Der Geschäftsbereich hatte im vergangenen Geschäftsjahr einen Anteil von ca. 17,5 % an den Umsatzerlösen, war jedoch deutlich rückläufig. Trotz dieses Schrittes bleibt eine hohe Abhängigkeit von der Automobilindustrie. Die Automobilindustrie hingegen kann auf eine Vielzahl von Unternehmen zurückgreifen, die zum Teil Aufträge nicht oder nur teilweise kostendeckend abarbeiten können. QuEST Deutschland versucht diese Risiken zu minimieren, indem sie mit unterschiedlichen Automobilfirmen in verschiedenen Teilbereichen, wie zum Beispiel Supportleistungen, Entwicklung von Elektrik, Elektronik und Software bzw. vor allem neuen zukunftsträchtigen Technologien, zusammenarbeitet. Gleichzeitig hat QuEST Deutschland bereits neue Absatzmärkte in anderen Industriebereichen erschlossen und weitet diese Diversität weiterhin aus. Durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine, dem Krieg im Iran sowie die mit diesen Kriegen einhergehenden Energiepreissteigerungen sowie den allgemeinen Anstieg der Teuerungsrate sind erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und auf alle Industriezweige, die QuEST Deutschland zum gegenwärtigen Zeitpunkt bedient, zu verzeichnen. Diesen externen Gefahren kann QuEST Deutschland entgegenwirken, indem das Unternehmen sein Geschäft auch auf andere Industriezweige, wie zum Beispiel die Bahnindustrie, ausweitet. (b) Finanzwirtschaftliche Risiken Die QuEST Deutschland ist wie viele andere Gesellschaften zu einem gewissen Anteil auf Fremdfinanzierungen angewiesen. Die Fremdfinanzierung bei der QuEST Deutschland erfolgt durch Unternehmen der QuEST Global Gruppe und unterliegt einer fremdüblichen Verzinsung. Die Verzinsung wird insbesondere durch den EURIBOR Leitzins bestimmt. Schwankungen im Leitzins wirken sich daher unmittelbar auf das Ergebnis der Gesellschaft aus. Aufgrund 563838154563838154Fauß, StefanAlles im Vorjahr der in den vergangenen Jahren erfolgten Maßnahmen (Eigenkapitalzuführungen, Verschmelzung der QuEST Global Engineering GmbH, München, auf die Gesellschaft) konnte die Ertragskraft deutlich gestärkt werden. Aufgrund der Ergebnisbeiträge der Beteiligungen weist die Gesellschaft zum 31. März 2025 ein Eigenkapital von TEUR 15.769 aus. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft hat sich zum Stichtag des Berichtsjahres durch die deutliche aufgrund der Gewinnabführung der Intelizign Engineering Services GmbH signifikant verbessert. Im Geschäftsjahr 2025/2026 wird die Gesellschaft weiter in der Lage sein, erhaltene Darlehen zurückzuzahlen. Das Risiko aus der Verzinsung wird daher in den kommenden Geschäftsjahren entfallen. Darüber hinaus hat sich die oberste Konzernmuttergesellschaft QuEST Global Services Pte. Ltd., Singapur, in Form einer harten Patronatserklärung vom 17. September 2020 mit Nachtrag vom 25. März 2024 verpflichtet, die Gesellschaft mindestens bis zum 31. März 2028 so auszustatten, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihre fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu bedienen. Bis zum genannten Datum ist die Patronatserklärung nicht kündbar. Die Patronatserklärung enthält darüber hinaus auch eine Rangrücktrittserklärung der obersten Konzernmuttergesellschaft hinsichtlich der von ihr im Rahmen der Patronatserklärung gewährten Mittel. Der Fortbestand der Gesellschaft ist aufgrund der genannten Rahmenbedingungen und Maßnahmen für den Prognosezeit (c) Personalrisiken QuEST Deutschland ist auf hochqualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter in den Bereichen Konstruktion, Karosserie- und Elektronikentwicklung, Serienfertigung, Werkzeugentwicklung, Projektmanagement und Qualitätsmanagement angewiesen. Aufgrund des gegenwärtigen und andauernden Fachkräftemangels in Deutschland könnten Engpässe für die Bedienung von Kundenprojekten entstehen. Diesem wird durch den gegenseitigen Austausch von Personal im QuEST Global Konzern entgegengewirkt. Somit kann garantiert werden, dass Kundenprojekte zu jeder Zeit mit entsprechenden Experten bedient werden können. Hierdurch kann auch dem festzustellenden Anstieg der heimischen Personalkosten entgegengewirkt werden. (d) Entwicklungsrisiken QuEST Deutschland versucht, durch klare Leistungsvereinbarungen, effiziente Projektplanung und -steuerung, fehlerfreie Leistung sowie Service und durch den Einstieg in neue Technologien, seine Marktposition zu sichern und auszuweiten. Dabei besteht generell das Risiko, dass Fehlentwicklungen sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. Gleichzeitig ergeben sich durch diese Entwicklungen Chancen auf neue Absatzmärkte und Wettbewerbsvorteile. Zudem sind bedingt durch Klimaschutzerfordernisse und Markttrends starke Veränderungen der Anforderungen durch den Markt absehbar oder bereits eingetreten, die entsprechend dynamische Änderungen hinsichtlich der erforderlichen Ingenieurleistungen mit sich bringen. Hierbei stehen die gesamten Branchen vor der Herausforderung, die für die notwendigen Konversionsprozesse erforderlichen personellen Ressourcen zu akquirieren. 345819904b.) Chancen der künftigen Entwicklungen 345819904SFFauß, StefanChancenbericht fehlt - chancen mit bei Prognose Durch die Zugehörigkeit zur QuEST Global Gruppe eröffnen sich für QuEST Deutschland Chancen zur Diversifizierung. Zum einen kann QuEST Deutschland mit ihren Ressourcen internationale Kunden der QuEST Gruppe mit einem Tochterunternehmen in Deutschland bedienen. Hierdurch können insbesondere auch Aufträge außerhalb des Automobilsektors gewonnen werden. Zum anderen stößt QuEST Deutschland durch den Zugang zu technologischen Kompetenzen der QuEST Global Gruppe in weitere Technologiefelder, wie Hochvoltspeichersysteme, Brennstoffzellen und Wasserstoffspeicher vor und erschließt neue Kundengruppen. QuEST Deutschland kann durch die Zusammenarbeit im QuEST Global flexibler auf Auslastungsspitzen reagieren, hat ein breiteres Spektrum an Expertise anzubieten und kann Dienstleistungen bei Bedarf durch Verlagerung von Arbeitsumfängen ins Ausland - insbesondere in Best-Cost-Länder - konkurrenzfähig anbieten. QuEST Deutschland sieht ausgezeichnete Möglichkeiten, sich im Markt für Ingenieurdienstleistungen eine Position als Engineering Unternehmen für die Entwicklung von innovativen Lösungen für die Mobilität von morgen in den Bereichen Automotive, Schienenverkehr und Luft- und Raumfahrt aufzubauen.
München, 27. März 2026 Gopi Krishna, Geschäftsführer Jeetain Jain, Geschäftsführer 1 IMF World Economic Outlook Update January 2025, bzw. IMF October 2024 Database 2 IMF World Economic Outlook Update January 2025, cpb World Trade Monitor, November 2024. 3 Eurostat, VDMA-Schätzungen 4 Statistisches Bundesamt 5 IMF World Economic Outlook, October 2025 https://www.imf.org/en/publications/weo/issues/2025/10/14/world-economic-outlook-october-2025 6 IMF World Economic Outlook, October 2025 https://www.imf.org/en/publications/weo/issues/2025/10/14/world-economic-outlook-october-2025 7 Personalaufwandsquote = Personalaufwand / Umsatzerlöse BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2024/2025QuEST Global Engineering Services GmbH, MünchenI. Allgemeine Angaben Die QuEST Global Engineering Services GmbH (nachfolgend: “QuEST” oder “QuEST Deutschland”) hat ihren Sitz in München. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht München unter HRB 88166 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. März 2025 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. Am 24. März 2023 hat die Gesellschaft mit ihrer Tochtergesellschaft Intelizign Engineering Services GmbH, München, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung der Intelizign Engineering Services GmbH, München, hat dem Vertrag mit Beschluss vom selben Tag zugestimmt. Ferner hat die Intelizign Engineering Services GmbH, München, im Berichtsjahr ihr bisher kalendergleiches Geschäftsjahr auf den Zeitraum vom 1. April eines Jahres bis zum 31. März des darauffolgenden Jahres umgestellt. Im Berichtsjahr steht der Gesellschaft die Abführung des Ergebnisses der Intelizign Engineering Services GmbH, München, zu und sie hat daher in ihrem Jahresabschluss zum 31. März 2025 den Anspruch auf die Gewinne der Intelizign Engineering Services GmbH, München, für das Geschäftsjahr zum 31. März 2025 erfasst. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Rückstellungen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rückstellungen, die Schulden sowie der Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden im Geschäftsjahr unverändert fortgeführt. Aktiva Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt zwischen drei und fünf Jahren. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die zwischen drei und fünfzehn Jahren liegt. Bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von weniger als € 800,00 wer den aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zuganges als Abgang dargestellt. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Bestehen die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung. Umlaufvermögen Vorräte Die selbsterstellten Vorräte (unfertige Leistungen) sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In den Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch die entsprechenden Gemeinkosten enthalten. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden hierbei mitberücksichtigt. Zur verlustfreien Bewertung der unfertigen Leistungen wird der niedrigere beizulegende Wert aus den vorsichtig geschätzten Herstellungskosten ermittelt und retrograd um noch anfallende Kosten verminderten Verkaufspreisen gegenüber gestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden angemessene Wertberichtigungen gebildet; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Zur Abdeckung des allgemeinen Kredit-, Ausfall- und Zinsrisikos wird ein pauschaler Abwertungsbetrag in Höhe der Erfahrungswerte aus Vorjahren berücksichtigt. Andere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Flüssige Mittel Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennwert angesetzt. Latente Steuern Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode ("Liability Method") sowie für sämtliche temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach HGB angesetzt. Daneben werden aktive latente Steuern für steuerliche Verlustvorträge, die voraussichtlich innerhalb der nächsten 5 Jahre verrechnet werden können, ermittelt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt grundsätzlich auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes von 32,15 % (i. V. 32,98 %). Bei der Berechnung der latenten Steuer wurde darüber hinaus die Absenkung der Körperschaftsteuer von 15 % auf 10 % berücksichtigt infolge des Investitionssofortprogramms berücksichtigt. Aktive und passive latente Steuern werden für einen Bilanzausweis saldiert und eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung nicht angesetzt. Passiva Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristenkongruenten Marktzinssätzen abgezinst. Es werden die von der Deutschen Bundesbank ermittelten Zinssätze (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre) herangezogen. Ab- oder Aufzinsungen waren im laufenden Geschäftsjahr nicht veranlasst. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen erfolgt nach den Grundsätzen des § 256a HGB. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls erfasst. Aus der Stichtagsbewertung resultierende Gewinne werden bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von kleiner einem Jahr erfasst. Verluste aus Kursänderungen werden durch die Neubewertung zum Bilanzstichtag berücksichtigt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. März 2025 wird gesondert im Anlagenspiegel dargestellt. Unter den Finanzanlagen sind Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen ausgewiesen: scroll
1) Mit der Intelizign Enigneering Services GmbH besteht seit dem Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ein Ergebnisabführungsvertrag. Angabe erfolgt vor Ergebnisabführung 2) Umrechnungskurs EUR/RON 1:4,974 per 31. März 2025 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen ergeben sich aus dem unten aufgeführten Forderungenspiegel. scroll
Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Von den flüssigen Mitteln unterliegen insgesamt T€ 240 Verfügungsbeschränkungen (i. V. T€ 240). Aktive latente Steuern Zum Geschäftsjahresende 2024/2025 und im Vorjahr ergaben sich Abweichungen bei den sonstigen Rückstellungen zwischen der Handels- und Steuerbilanz. Zudem ergaben sich im Berichtsjahr und im Vorjahr Abweichungen bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der sich hieraus ergebende Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Steuerliche Verlustvorträge bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen abzugrenzende Wartungs- und Lizenzverträge sowie Versicherungsbeiträge. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt € 25.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von T€ 874 (31.3.2024: T€ 1.204), ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 116 (31.3.2024: T€ 26) sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von T€ 90 (31.3.2024: T€ 50). Die Rückstellung für Archivierung ist mit dem Barwert angesetzt. Darüber hinaus sind keine Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung und Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem unten aufgeführten Verbindlichkeitenspiegel. scroll
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 4.489,8 (31.03.2024: T€ 8.164,1) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 948 (i. V. T€ 965) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von T€ 8.033 (i. V. T€ 10.204) aus sonstigen Verbindlichkeiten im Rahmen des Finanzverkehrs. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in voller Höhe aus sonstigen Verbindlichkeiten im Rahmen des Finanzverkehrs. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzten sich wie folgt zusammen: scroll
Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen Der Ertrag aus der Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen in Höhe von T€ 322,4 ergibt sich aus der Gegenüberstellung des Bestands zum 31. März 2025 in Höhe von T€ 460,8 und des Bestands zum 31. März 2024 Höhe von T€ 783,2. Sonstige betriebliche Erträge Unter diesem Posten werden unter anderem die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 796,9 (31.3.2024: T€ 586,6) und Erträge aus der der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von T€ 372 (31.03.2024: T€ 0) ausgewiesen. In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 571,0 (31.3.2024: T€ 3,9) enthalten. Materialaufwand Unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Wesentlichen auftragsbezogene Fremdleistungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten auch Aufwendungen für die Nutzung gemieteter Gebäude in Höhe von T€ 544,9 (i. V. T€ 572,9), Werbe- und Reisekosten T€ 253,7 (i. V. T€ 378,3), Aufwendungen für Lizenzen von T€ 152,5 (i. V. T€ 121,8), Aufwendungen für Mietleasing beweglicher Vermögensgegenstände von T€ 45,6 (i. V. T€ 80,8), Rechts- und Beratungskosten von T€ 95,4 (i. V. T€ 83,1), Fortbildungskosten von T€ 11,8 (i. V. T€ 17,0) und sonstige Fremdleistungen von T€ 708,8 (i. V. T€ 986,6). In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 718,7 (31.3.2024: T€ 0) enthalten.. Abschreibungen auf Finanzanlagen Aufgrund des in 2026 vereinbarten Verkaufs der QuEST Global Engineering Services SRL Craiova/Rumänien wurde die Beteiligung durch eine außerplanmäßige Abschreibung i.H.v. TEUR 2.000 auf den vereinbarten Kaufpreis abgewertet. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten periodenfremde Steueraufwendungen für Vorjahre in Höhe von T€ 25 (31.3.2024: T€ 297). V. Sonstige Angaben Konzernzugehörigkeit Die QuEST Global Engineering Services GmbH, München, wird zusammen mit ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen (verbundene Unternehmen) in den Konzernabschluss der QuEST Global Services Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur einbezogen. Der Konzernabschluss, der für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen aufgestellt wird, kann in 7. Temasek Boulevard, 09-04 Suntex Tower One, Singapore 038987 eingesehen werden. Der Konzernabschluss der QuEST Global Services Pte. Ltd., Singapur, ist nach amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (U.S.-GAAP) aufgestellt. Dabei finden insbesondere folgende im Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens angewandte Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die in folgender Hinsicht von deutschem Recht abweichen, Anwendung: 1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu aktivieren. 2. Geschäfts- oder Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben. 3. Bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen erfolgt die Abzinsung mit dem jeweils aktuellen Kapitalmarktzins. 4. Bestimmte Finanzinstrumente werden mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet, auch dann, wenn diese über den Anschaffungskosten liegen. 5. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem beizulegenden Wert angesetzt, auch wenn dieser infolge von Kursänderungen über den Anschaffungskosten liegt. Angaben zur globalen Mindestbesteuerung gemäß § 285 Nr. 30a HGB Die Gesellschaft ist Teil eines Konzerns mit Sitz in Singapur, dessen konsolidierter Umsatz im Geschäftsjahr mehr als 750 Mio.€ beträgt. Damit unterliegt der Konzern grundsätzlich den Vorschriften des Mindeststeuergesetzes (MinStG) zur Umsetzung der OECD-Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung (Pillar Two). Für die Gesellschaft selbst besteht keine eigenständige Verpflichtung zur Abgabe einer GloBE Information Return. Die Einreichung erfolgt zentral durch die Konzernobergesellschaft in Singapur. Nach aktuellem Kenntnisstand sind für die Gesellschaft keine unmittelbaren Zahlungsverpflichtungen aus der Anwendung der globalen Mindestbesteuerung zu erwarten. Die Auswirkungen auf die effektive Steuerquote der Gesellschaft werden als nicht wesentlich eingeschätzt. Die Gesellschaft beobachtet die weitere Entwicklung der gesetzlichen Vorschriften und Konzernrichtlinien fortlaufend. Änderungen, die zu einer Anpassung der steuerlichen Verpflichtungen führen, werden im Rahmen der Folgeabschlüsse berücksichtigt. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Eigenkapital zum 31. März 2025 ist mit EUR 15.768.539,30 positiv (i. V. positives Eigenkapital von EUR 12.723.798,76). Damit stellt sich das Eigenkapital zum jeweiligen Stichtag wie folgt dar: scroll
Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2024/2025 211 Mitarbeiter (Geschäftsjahr 2023/2024: 253 Mitarbeiter) beschäftigt. Diese setzen sich im Geschäftsjahr 2024/2025 wie folgt zusammen: scroll
Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 wahrgenommen durch: • Herr Jeetain Jain, Bangalore /Indien, Associate Vice President Quest Global • Herr Gopi Krishna, München, Geschäftsführer Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024/2025 werden aufgrund der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht offengelegt. Haftungsverhältnisse Zwischen der QuEST Global Engineering Services GmbH, München und der Intelizign Engineering Services GmbH, München, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Der Vertrag verpflichtet die Intelizign zur Abführung ihrer Gewinne, aber auch die QuESt zu Übernahme der Verluste. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der Ergebnisse der Intelizign aktuell als gering eingeschätzt. Am Bilanzstichtag bestanden keine weiteren Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB i. V. mit § 268 Abs. 7 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt. scroll
Anteilsbesitz Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet. scroll
1) Mit der Intelizign Enigneering Services GmbH besteht seit dem Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ein Ergebnisabführungsvertrag. Wir verweisen auf die Ausführungen unter B. Allgemeine Angaben; Angabe vor Ergebnisabführung 2) Umrechnungskurs EUR/RON 1:4,974 per 31. März 2025 Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2024/2025 sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten: Die QuEST hat aufgrund der schwierigen Auftragslage in der Automobilindustrie zum Jahresende 31. Dezember 2025 ihren Geschäftsbereich Arbeitnehmerüberlassung mit einen Verlust in Höhe von TEUR 300 an einen Investor veräußert. Zu diesem Geschäftsbereich gehören insgesamt 30 Mitarbeiter. Wir verweisen auf die Ausführungen im Lagebericht. Am 21. Januar 2026 hat die Gesellschaft zugestimmt, eine Minderheitsbeteiligung an der Sacha Gruppe zu erwerben. Diese Investition sieht die Vergabe eines vorrangig besicherten Überbrückungsdarlehens sowie die Übertragung des BMW-Geschäfts auf die Sacha Gruppe vor. Am 28. Januar 2026 hat die Gesellschaft eine Vereinbarung mit der AROBS Transilvania Software S.A. über den Verkauf der QuEST Global Engineering Services SRL Craiova/Rumänien getroffen.
München, 27. März 2026 Gopi Krishna Jeetain Jain scroll
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sonstige Berichtsbestandteile
München, 27. März 2026 Gopi Krishna Jeetain Jain Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2026 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die QuEST Global Engineering Services GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der QuEST Global Engineering Services GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2025 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der QuEST Global Engineering Services GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2025 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 27. März 2026 RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Dr. Christoph Eppinger, Wirtschaftsprüfer Stefan Fauß, Wirtschaftsprüfer |
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QuEST Global Engineering Services GmbH GmbH
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Weimarer Str. 32
80807 München - Commercial register
- HRB 88166, München
- Registration date
- July 5, 1989
- Industry
-
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen - Purpose
- Durchführung von Konstruktions-, Design- und Entwicklungsarbeiten sowie die Erbringung von Ingenieurleistungen im Fahrzeugbau.
Financials
Balance sheet
2025- Fixed Assets 58,7 % 20,82 Mio
- Current Assets 41,1 % 14,59 Mio
- Prepaid Expenses 0,1 % 46,0 k
- Liabilities 45,7 % 16,19 Mio
- Equity 44,5 % 15,77 Mio
- Provisions 9,9 % 3,50 Mio
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Gross profit 32,2 % 19,17 Mio
- Personnel expenses 27,7 % 16,51 Mio
- aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 12,5 % 7,47 Mio
- Other operating expenses 5,5 % 3,29 Mio
- Result after taxes 5,1 % 3,06 Mio
- Annual net profit/loss 5,1 % 3,04 Mio
- Income and profit taxes 3,5 % 2,08 Mio
- Depreciation on financial assets and current asset securities 3,4 % 2,00 Mio
- Income from investments 2,5 % 1,51 Mio
- Interest and similar expenses 1,9 % 1,13 Mio
- Depreciation 0,2 % 142,5 k
- Other interest and similar income 0,1 % 71,5 k
- Other taxes 0,0 % 19,1 k
P&L data available for 13 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Gopi Krishna
since 2023 Managing Director
-
Jeetain Jain
since 2020 Managing Director
-
Josef Fischer
since 2022 Procura
-
Shamashad Begum Baigampalli
since 2019 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- QuEST Global Engineering Limited GBR 100.0 % 25k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.
Holds shares in
- Intelizign Engineering Services GmbH GmbH 100.0 %
History
- 2023
-
10.08.
Exit of positionB***** K****** · Managing Director
-
21.06.
Correction of personal dataGopi Krishna · Managing Director
-
14.04.
Member entryGopi Krishna · Managing Director
-
14.04.
Exit of positionA***** L**** · Managing Director
- 2022
-
10.11.
MergerQuEST Global Engineering Services GmbH
-
21.10.
Member entryJosef Fischer · Procura
-
28.04.
Exit of positionG****** D** · Procura
-
28.04.
Exit of positionE*** K**** · Managing Director
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2025 Jahresabschluss
- 2025 Jahresabschluss ↓
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2025
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
- Website snapshot (auto-discovered) AI
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
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Keyboard shortcuts
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