abl solutions GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäfts- und RahmenbedingungenDie abl solutions GmbH ist ein deutsches IT-Unternehmen und gleichzeitig das Mutternunternehmen der abl-Gruppe mit Hauptsitz in Nürnberg. Etwa 60 Mitarbeiter waren im Geschäftsjahr 2023 an drei verschiedenen Standorten in Deutschland sowie im Ausland beschäftigt. Die Niederlassungen der Gesellschaft befinden sich in Düsseldorf, Hamburg sowie mit einem Tochterunternehmen in Singapur. Insgesamt werden über 2.000 Kunden mit individuell angepassten IT-Lösungen durch die abl Gruppe betreut. Das Portfolio des Unternehmens ist geprägt durch ein breites Lösungsspektrum in den Bereichen Wifi- bzw. Network as a Service, Smart und White Label Solutions. Des Weiteren bietet die abl-Gruppe ihren Kunden eine breite Produktpalette aus dem Cisco Meraki- sowie Cisco Systems-Portfolio an. Die selbstentwickelte und patentierte Omni-Channel-Management-Plattform ("OCMP") ergänzt vollumfänglich das zuvor genannte Produktangebot als ein innovatives und preisgekröntes Tool. Auch im Geschäftsjahr 2023 investierte die abl in die Weiterentwicklung der OCMP. Für die Entwicklung wurden im Berichtsjahr TEUR 731 an Eigenleistungen sowie TEUR 233 an Fremdleistungen aktiviert. Insgesamt wurden damit 100% dieser Entwicklungsaufwendungen als Teil der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände aktiviert. Vor diesem Hintergrund sind, in den für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesenen Abschreibungen von insgesamt TEUR 828, keine immateriellen Abschreibungen für aktivierte Entwicklungsaktivitäten enthalten. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Auch im Geschäftsjahr 2023 zeigen sich die Auswirkungen des Ukrainekrieges, aber auch der Krisenlage im Nahen Osten, auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland. Vergleichbar mit dem Vorjahr sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3%. Steigende Finanzierungskosten als auch höhere Verbraucherpreise führten im Vorjahresvergleich zu einem Rückgang des privaten Konsums um 0,8%. Die Anzahl der Erwerbstätigen (rund 45,9 Mio.) nahm bedingt durch die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte um 0,7% bzw. 330.000 Personen zu 1 . Branchenspezifische Rahmenbedingungen Das Marktvolumen des ITK-Markts betrug im Jahr 2023 rd. 215 Mrd. EUR 2 . Insgesamt waren rd. 1,2 Mio. Personen im ITK-Sektor beschäftigt 3 . Es besteht jedoch weiterhin ein starker Fachkräftemangel in der IT-Branche. Trotz einer Wachstumsrate um 2,0% im ITK-Markt, ist der Markt für IT-Hardware im Geschäftsjahr 2023 leicht gesunken (5,4%). Man geht jedoch weiterhin von einer steigenden Nachfrage, insbesondere nach Servern sowie Peripheriegeräten 4 , aus 5 . GeschäftsverlaufLage der Gesellschaft Finanzielle Leistungsindikatoren Für die abl solutions GmbH ist der deutsche Markt der Fokus des Geschäfts. Die Gesellschaft erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von rd. TEUR 28.156 und ein Rohergebnis von TEUR 6.685. Die Entwicklung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren stellt sich wie folgt dar:
Die Planwerte für das Berichtsjahr 2023 wurden für die beiden Leistungsindikatoren Umsatz sowie Auftragsbestand übertroffen. Durch die Verkürzung der Lieferzeiten konnten Kunden schneller als im Vorjahr beliefert werden, was zum weiteren Abbau des offenen Auftragsbestandes sowie der Umsatzsteigerung führte. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 im Vorjahresvergleich um 103% gestiegen. Der Anstieg der Umsatzerlöse geht auf den Wegfall der Supply-Chain-Problematik der Hersteller sowie auf die Neukundenakquise zurück. Ebenso wirkte sich die Erweiterung des Produkt-Portfolios positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 681 auf TEUR 1.213 gestiegen. Im Wesentlichen ist der Anstieg auf die Erträge aus der Währungsumrechnung zurückzuführen. Der Materialaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls überproportional um 146% an. Die Entwicklung geht mit dem Umsatzwachstum des Geschäftsjahres einher. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 7.283 auf TEUR 5.015 gesunken. Der Rückgang geht in erster Linie auf die Restrukturierungsmaßnahmen des Geschäftsjahres 2022 und den damit einhergehenden Personalabbau zurück. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2023 mit TEUR 3.399 liegen um TEUR 377 höher als im Vorjahresvergleich. Der Anstieg geht in erster Linie auf die Raumkosten aufgrund der neuen Headquarters in Nürnberg zurück. Die unterjährige Aufnahme von zusätzlichen Darlehenssummen in Höhe von TEUR 1.829 führte zur Steigerung von Zinsaufwendungen um TEUR 261 im Vorjahresvergleich (Vorjahr: TEUR 244). Das Geschäftsjahr 2023 endete mit einem geringeren Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 3.820. Im Vergleich zum Jahresfehlbetrag des Vorjahres in Höhe von TEUR 5.498, konnte dieser um TEUR 1.678 reduziert werden. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um rd. TEUR 4.869 auf rd. TEUR 15.830 gestiegen. Der Anstieg des Anlagevermögens geht im Wesentlichen auf die fortlaufende Aktivierung der selbsterstellten Entwicklungsleistungen im Zusammenhang mit der OCMP sowie die fertigstellten Projekten aus dem Bereich der Managed Services zurück. Die geplante Liquidation der Tochtergesellschaft in Singapur führte zu einer Abschreibung der Ausleihung sowie des Beteiligungsbuchwertes in Höhe von TEUR 766. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich leicht im Geschäftsjahr auf TEUR 1.667 (Vorjahr: TEUR 2.044). Der Vorratsbestand liegt mit rd. TEUR 4.910 über dem Vorjahreswert (TEUR 519). Dies geht insbesondere auf die Beschaffung der Waren für einen projektbezogenen Rollout, welcher im Folgejahr erfolgreich angelaufen ist, zurück. Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 711 ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 332) um 380 TEUR gestiegen. Die Veränderung ist auf die teilweise Wandlung der Wandeldarlehensverträge zurückzuführen. Im Rahmen der Wandlung wurden TEUR 4.150 in die Kapitalrücklage und TEUR 50 TEUR in das Stammkapital eingestellt. Dem entgegen steht der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 3.820. Die Entwicklung der wesentlichen bilanziellen Kennzahlen stellt sich wie folgt dar:
Die sonstigen Rückstellungen stiegen im Vorjahresvergleich um TEUR 559 auf TEUR 1.269 an. Zu diesem Anstieg trugen im Wesentlichen die erhöhten Restrukturierungsrückstellungen bei, welche für den zukünftig geplanten Personalabbau im Rahmen von Abfindungen, Kündigungsfristen und potenziellen Vertragsverlängerungskosten gebildet wurden. Gleichzeitig stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 6.092 auf TEUR 10.242 überproportional an. Der Anstieg steht im direkten Zusammenhang mit der vorgenannten Beschaffung der Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.902 sind im Vorjahresvergleich (TEUR 3.743) um TEUR 1.840 zurückgegangen. Die Veränderung geht auf die im Geschäftsjahr 2023 durchgeführte teilweise Wandlung in Höhe von TEUR 4.015 der Wandeldarlehensverträge zurück. Gegenläufig ist der Effekt aus der Zuführung weiterer Wandeldarlehen in Höhe von TEUR 1.829 sowie aufgelaufener Zinsen in Höhe von TEUR 345 in 2023. Finanzlage Liquidität Abl finanziert sich u.a. über mehrere aufgenommene Darlehen, welche zum 31. Dezember 2023 noch nicht vollständig in Anspruch genommen worden sind und die frühestens zum 31. Juli 2025 fällig gestellt werden können. Darüber hinaus finanziert sich das Unternehmen über steigende Umsatzerlöse und daraus resultierenden höheren Margen. Zusätzlich führen die im Jahr 2024 eingeführten Kosteneinsparungen (insbesondere im Bereich Personalkosten, nicht Personalkosten) zu geringeren Geldabflüssen. Wie im Absatz "Prognose für das Geschäftsjahr 2024" beschrieben, geht die abl davon aus, dass in 2024 kein weiteres Funding erforderlich sein wird. Auf Grundlage der gegenwärtigen Planung geht abl davon aus, dass der Finanzmittelbestand bis Ende Juli 2025 positiv sein wird und die Gesellschaft über ausreichend Liquidität verfügt. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Vor dem Hintergrund des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Geschäftsumfeld sieht das Management der Gesellschaft die gesetzten Prognoseziele als erreicht an und schätzt insgesamt das Geschäftsjahr als positiv ein. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungDie nachfolgenden Risiken sind in ihrer Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage absteigend dargestellt. Bedeutsame Risiken mit einer mittelmäßigen Eintrittswahrscheinlichkeit Liefer- und Rohstoffengpässe Die Folgen der gesamtwirtschaftlichen als auch der politischen Lage führen sowohl mittelbar als auch unmittelbar zu Unsicherheiten auf dem Beschaffungsmarkt. Die somit resultierende Produktverknappung führt zu einer Ausdehnung der Auslieferungszeiten. Es besteht das Risiko, dass Kundenbestellungen nicht fristgerecht abgearbeitet werden. Um das Risiko abzumildern, hat das Management der abl mehrere Maßnahmen eingeleitet. Zum einen werden in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit den Kunden Forecasts im Hinblick auf die künftigen Bedarfe des Kunden abgestimmt und die entsprechenden Bestellungen beim Hersteller somit frühzeitig platziert. Zum anderen wurden für bestehende Kundenbestellungen Großbestellungen, sog. "Bulkorders", ausgelöst und somit Lagerkapazitäten bzw. -bestände erhöht. Des Weiteren werden fortlaufend die Liefermöglichkeiten alternativer Hersteller abgefragt, um durch die sog. Multi-Vendor-Strategie das Abhängigkeitsrisiko von nur einem Hersteller zu reduzieren und die Lieferzeiten zu verkürzen. Marktpreisrisiko Aufgrund der Globalisierung der Märkte ist in der ITK-Branche ein vom Preisdruck geprägter Markt entstanden. Die Hersteller haben innerhalb kürzester Zeit auch im Geschäftsjahr 2023 die Preise ihres Produktsortiments mehrmals erhöht. Es besteht das Risiko, dass eine vollständige Weitergabe der höheren Preise an die Endkunden u.U. aufgrund von langfristig abgeschlossenen Rahmenvereinbarungen nur eingeschränkt möglich ist und somit die operative Marge belastet werden kann. Das Risiko wird als maximal mittel eingestuft , da die Rahmenvereinbarungen mit den Kunden meist auf festgelegten Discounts der GPLs (Global Price Lists) basieren. Das Management der abl hat dieses Risiko erkannt und beobachtet die Preisentwicklungen auf dem Markt kontinuierlich. Um dem Risiko entgegenzuwirken, wurden mehrere Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt. So werden Kunden rechtzeitig über die bevorstehenden Preiserhöhungen der Hersteller informiert, wodurch die geplanten Bestellungen vorgezogen werden, um diese zu den noch gültigen Konditionen platzieren zu können. Auf der Bezugsseite werden mit den Herstellern weitergehende Preisnachlässe vereinbart. Weitere weniger bedeutsame Risiken, bei denen mit einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit zu rechnen ist bzw. für die eine effektive Absicherung im Unternehmen eingerichtet ist. Währungskursrisiko Hinsichtlich des Produktsortiments besteht auf der Beschaffungsseite grundsätzlich das Risiko von Wechselkursschwankungen. Die Kundenangebote werden auf Basis der globalen Preislisten der Hersteller erstellt. Diese werden in der Regel in US-Dollar zur Verfügung gestellt. Auf der Absatzseite werden in der Regel Angebote in EUR abgegeben. Es besteht somit das Risiko, dass aufgrund einer Verschlechterung des US-Dollarkurses bei der Auslieferung der Produkte die operative Marge beeinträchtigt wird. Das Risiko wird als mittel eingestuft . Das Management der abl hat das Risiko erkannt und wirksame Controlling-Mechanismen implementiert, um die möglichen negativen Auswirkungen zu vermeiden. So werden bei der Kalkulation von Ausschreibungen risikoadäquate Kursabschläge vorgenommen, die eventuell eintretende Wechselkursverschlechterungen eingrenzen. Zu den weiteren Maßnahmen zählen der Bezug sowie die Faktura gegenüber den Kunden in US-Dollar. Auf diese Weise werden mögliche Kursschwankungen vollständig beseitigt. Forderungsausfallrisiko Zu den wesentlichen Finanzierungsbausteinen der abl gehört u.a. ein aktives Working Capital Management. Längere Zahlungsziele auf der Beschaffungsseite bei einer gleichzeitigen Verkürzung der Fälligkeit der fakturierten Leistungen verschaffen der Gesellschaft zusätzliche Liquiditätsfreiräume. Es besteht jedoch das Risiko, dass Kundenzahlungen verspätet erfolgen oder vollständig ausfallen. Die Bestandskunden der abl gehören im Wesentlichen dem Öffentlichen Bereich, dem Service Provider/Telco Bereich und dem Versicherungs- bzw. Bankensektor an. Aufgrund der langjährigen, positiven Erfahrungswerte hinsichtlich des Zahlungsverhaltens der vorgenannten Kunden können mögliche Forderungsausfälle nahezu ausgeschlossen werden. Nichtsdestotrotz hat das Management der abl weitere Maßnahmen ergriffen, um Forderungsausfälle rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Zu diesen Maßnahmen zählt u.a. die rollierende Liquiditätsplanung, bei welcher die überfälligen Zahlungseingänge identifiziert und unverzüglich einem internen Mahnverfahren unterzogen werden. Gesamtbeurteilung der Risikosituation Ausgehend von der aktuellen Ertrags- und Liquiditätslage sowie unter der Betrachtung des Auftragsbestandes sieht das Management der abl keine bestandsgefährdenden Risiken. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen bzw. politischen Entwicklungen und der damit verbundenen negativen konjunkturellen Auswirkungen können zum aktuellen Zeitpunkt signifikante Folgeeffekte auf das Geschäftsumfeld der abl nicht ausgeschlossen werden. Wesentliche Chancen Produktdiversifikation Die aktuellen Lieferengpässe eröffnen für die abl neue Chancen zur Vermarktung eigener Produkte bzw. Services. Die bestehenden Rahmenverträge mit unseren Großkunden können im Rahmen der SPaaC (Service Provider as a Channel) zusätzliches Absatzpotenzial für die OCMP sowie die Managed Service-Leistungen mit sich bringen. Als einen weiteren Vorteil darin sieht das Management demzufolge ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Mitbewerbern. Langfristige Kundenverträge Aufgrund der steigenden Zinsen und somit höheren Finanzierungskosten ist eine Kehrtwende im Investitionsverhalten der Kunden zu beobachten. Eine Abkehr von einem CAPEX- zu einem OPEX-Modell geht mit der langfristigen Strategie des abl Managements einher. Der Bedarf an Managed Service-Produkten wird in den Folgejahren deutlich steigen. Um diesen Bedarf abzudecken und den Kundenwünschen gerecht zu werden, hat die abl den eigenen Servicebereich qualitativ sowie quantitativ ausgebaut. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024Es besteht kein Zweifel, dass die Herausforderungen, die sich im Laufe des Jahres 2023 infolge des anhaltenden Krieges in der Ukraine, der aktuellen Problemen im Nahen Osten sowie hoher Rohstoff- und Energiekosten in Europa, steigender Preise und Zinsen eingestellt haben, auch im Jahr 2024 fortbestehen werden. Trotzdem ist für das Geschäftsjahr 2024 von einer Normalisierung der Lieferproblematik auszugehen. Die Inflation wird auch im Jahr 2024 die Geschäftsentwicklung begleiten, sodass diese Herausforderungen gemeinsam mit unseren Kunden anzunehmen sind. Für unsere Prognose nehmen wir an, dass der Krieg in der Ukraine andauern, jedoch nicht weiter eskalieren wird, wobei die weitere Entwicklung des Kriegs in der Ukraine und auch die Konflikte im Nahen Osten ihre Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben und deshalb die Prognose nach wie vor mit einer hohen Unsicherheit behaftet ist. Wir gehen jedoch davon aus, dass die Marktpolitik hinsichtlich der Sicherstellung der Energieversorgung insbesondere für energieintensive Unternehmen keine zu negative Auswirkung auf das allgemeine Geschäftsklima im Jahr 2024 haben wird. Mit entscheidend für ein gutes Geschäftsjahr 2024 sind die bereits im Q4 / 2023 vorbereiteten Maßnahmen, die im ersten Quartal 2024 durchgeführt wurden. Das Ziel ist noch mal eine deutliche Kostensenkung bei den Personalkosten. Die abl wird konsequent auf alle Funktionen, die nicht zwingend benötigt werden, verzichten. Im zweiten Halbjahr werden dadurch die Personalkosten noch mal um rund TEUR 1.000 optimiert. Die laufenden Kosten der abl im Bereich der nicht Personalkosten sollen im Geschäftsjahr 2024 auf unter TEUR 2.000 (Vorjahr: TEUR 3.800) gesenkt bzw. gehalten werden. Zusätzlich wird im Geschäftsjahr 2024 eine Reduktion der Office Kosten weiter vorangetrieben. Bei den Standorten wurde im Geschäftsjahr 2023 das Büro Berlin geschlossen. In Berlin endete der Mietvertrag, in Hamburg wird das Büro im Laufe des Geschäftsjahres 2024 geschlossen, weshalb eine Untervermietung oder eine Übergabe an den Vermieter angestrebt wird. Das Office in Nürnberg wird deutlich verkleinert, um der neuen Personalstärke Rechnung zu tragen. Das Office Singapore wurde 2023 geschlossen und auch die rechtliche Struktur der Firma wird im Geschäftsjahr 2024 gelöscht. Mit diesen Maßnahmen, sowie ausgehend von einem guten Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende 2023, möchte die abl die Planung für 2024 umsetzen. Eine operative schwarze Zahl und kein Bedarf auf weiteres Funding am Ende von 2024 ist das Ziel für dieses Geschäftsjahr. Die abl konnte im ersten Quartal 2024, auf Basis von ungeprüften Zahlen, die geplante Entwicklung für das Jahr 2024 bestätigen. Auch hier machten sich schon die getätigten Maßnahmen aus dem Geschäftsjahr 2023 bemerkbar. Das Augenmerk und der Fokus gelten den bestehenden Key Kunden, weshalb die Sales Struktur auf das Wesentliche konzentriert wird. Zum einen wird die Strategie eines Multivendoren-Angebotes bei den Service Providern und Key Kunden der abl weiter verstärkt angegangen, zum anderen ist es unabdingbar, eine Alternative zum Hersteller Cisco aufzubauen. Die ständigen Preisanpassungen des Herstellers Cisco, die erheblichen Probleme bei der Lieferung und die unflexible Handhabung von Preisen, sowie das Nichteinhalten von Zusagen führen zum Ende des ICPA-Vertrages mit Cisco. Die Umsätze zeigen eine deutliche Tendenz in Richtung anderer Hersteller und auch im Q2 rechnet die abl damit, dass Cisco keine besondere Rolle bei neuen Hardwaregeschäften mehr einnimmt. Die stärkere Vermarktung der OCMP sowie der ableigenen Services zeigt erste Ergebnisse und Aufträge von wichtigen Kunden. Diese Verträge wurden bereits in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres 2024 unterzeichnet. Die geplanten und dokumentierten Business-Initiativen, um die abl neu auszurichten, zeigen sowohl beim SPaaC als auch bei unseren OCMP-Kunden erste Ergebnisse. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet das abl-Management wieder mit signifikanten Steigerungen der Umsatzerlöse. Das neue Planziel geht von TEUR 45.000 Nettoumsatz aus, die im Geschäftsjahr 2024 erreicht werden sollen. Dazu beitragen wird vor allem das Handelsgeschäft mit Dell, Lancom und Huawei. Die Vermarktung der OCMP wird 2024 erstmalig Umsatzerlöse über TEUR 500 erzielen. Erstmalig wurde ein Vertrag mit einem Kunden unterzeichnet, um eine aktive Werbevermarktung mit der Auto-Connect-Funktion (patentiert) der OCMP zu erzielen. Für unseren Vertrieb ist dies ein Durchbruch, denn erstmals können auch Werbeeinahmen über die OCMP einen neuen Umsatz und Gross-Profit-Erfolg bedeuten. Die Pipeline im Q1 zeigt eine sehr deutliche Steigerung zu den Vorjahren und bereits heute sind Projekte im Wert von über TEUR 100.000 identifiziert. Wie immer steht auch die Gewinnung von Neukunden auf dem Plan und unser Sales Team wird im Jahr 2024 darauf noch stärker ausgerichtet. Eine Veränderung in der Geschäftsleitung zur neuen Ausrichtung wurde diesbezüglich vom Aufsichtsrat beschlossen und zum 01.05.2024 umgesetzt. Mit Herrn Gunter Mühlöder kommt als neuer Geschäftsführer aus unserer Sicht ein sehr versierter und erfahrener Manager zur abl. Eine Übergabe durch den derzeitigen Geschäftsführer, Herrn Benjamin Akinci, erfolgt bis Ende Q2 2024. Selbstverständlich bleibt der Gründer und Shareholder der abl als Berater erhalten und wird einen Sitz im Aufsichtsrat der Firma einnehmen. Vor dem Hintergrund der vorgenannten Maßnahmen geht die Geschäftsführung der abl in ihrer Planung für das Geschäftsjahr 2024 von einem erstmals profitablen Geschäftsjahr und einem Umsatz von TEUR 45.000 aus. Aufgrund des erweiterten Produktportfolios geht die Geschäftsführung in Ihrer Planung von einem unveränderten Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende aus. Die Geschäftsführung strebt im Geschäftsjahr 2024 ein positives Betriebsergebnis (operating profit) an, dabei wird die Kostenseite mit hoher Aufmerksamkeit verfolgt und sorgfältig gemanagt. Sämtliche Organisationseinheiten des Unternehmens sind angehalten, ihr Handeln zur Erreichung der übergeordneten Zielsetzung auszurichten. Die persönlichen Ziele der Mitarbeiter sind mit dem Fokus auf Umsatz und Kosten für 2024 klar definiert.
Nürnberg, 05.07.2024 Gez. Geschäftsführer Gunter Mühlöder
1 Vgl.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1 und 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: 1.1. Rechtliche Verhältnisse
2.2. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten; die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert, die beim , im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements treuhänderisch angelegt sind. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach den BilMoG-Bestimmungen (§246 Abs. 2 Satz 2 HGB) seit dem Geschäftsjahr 2010 mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich im Wesentlichen um Anteile an Spezialfonds, zu einem geringen Teil um Bankguthaben (§ 285 Nr. 25 HGB). Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. 3.3. Ansatz- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:
4.4. Währungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden wie folgt umgerechnet:
Die nachfolgend zusammengefassten Geschäftsvorfälle wurden mit dem Terminkurs bewertet, da diese Geschäftsvorfälle durch Termingeschäfte abgedeckt wurden:
Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben. Im Jahresabschluss sind Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben. Wir verweisen hierzu auf die Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz. Nicht auf Euro lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden bei ihrer erstmaligen Erfassung mit dem Devisenkurs am Transaktionstag umgerechnet. Am Abschlussstichtag wird die Folgebewertung zum gültigen Devisenkassamittelkurs vorgenommen. Bei Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr schlägt sich ein geringerer Kurs am Bilanzstichtag in einer niedrigeren Bewertung aufwandswirksam nieder, während ein höherer Kurs (Bewertungsgewinn) unberücksichtigt bleibt. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr führt ein höherer Kurs am Bilanzstichtag zu einer aufwandswirksamen Erhöhung der Verbindlichkeit, während ein niedrigerer Kurs unberücksichtigt bleibt. Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten:
II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzDie Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel im Anhang ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen im Geschäftsjahr 1.947 (Vorjahr: TEUR 2.386) weisen folgende Laufzeiten auf:
Für 2023 ergibt sich aus den selbst erstellten immateriellen Wirtschaftsgütern eine passive latente Steuer aus temporären Differenzen. Zudem besteht eine aktive Steuerlatenz aufgrund bislang nicht genutzter körperschaftsteuerlicher und gewerbesteuerlicher Verlustvorträge, die in absehbarer Zeit genutzt werden können. Die Bewertung erfolgt mit einem kombinierten Ertragsteuersatz von 30 %. Insgesamt ergibt sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz aktiver latenter Steuern wird nicht ausgeübt. Im Rahmen der teilweisen Wandlung der per 05.12.2022 geschlossenen Darlehensverträge am 30.11.2023 wurde das Stammkapital um TEUR 50 auf insgesamt TEUR 647 erhöht. Durch diese Wandlung der Darlehen erhöhte sich die Kapitalrücklage im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 4.150 auf insgesamt TEUR 25.005. Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 5.010. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und bestehen im Wesentlichen für Werbekosten mit TEUR 506 (Vorjahr: TEUR 336), Restrukturierungskosten mit TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Personalkosten TEUR 223 (Vorjahr: TEUR 163). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus der Finanzierung durch die Gesellschafter im Rahmen der per 05.12.2022 vertraglich vereinbarten Wandeldarlehen und betragen in 2023 TEUR 1.902 (Vorjahr: 3.743). Die Wandeldarlehen enthalten Wandlungsrechte zugunsten der Darlehensgeber, die zu einer Wandlung während der Darlehenslaufzeit und zum Endfälligkeitszeitpunkt des Nominalbetrags zuzüglich der aufgelaufenen Zinsen in Anteile der Gesellschaft berechtigen. Bei einer Ausübung des Wandlungsrechts ist der Darlehensgeber zur Zahlung des Nominalbetrags verpflichtet. Die Anzahl der zu zeichnenden Geschäftsanteile bei der Wandlung wird aufgrund des Wandlungsbetrags geteilt durch die Differenz zwischen dem Zeichnungspreis und 1,00 EUR berechnet. Der Zeichnungspreis bestimmt sich in Abhängigkeit des Wandlungsereignisses und -zeitpunkts. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.048 (Vorjahr: 1.187) enthalten im Wesentlichen weitere Darlehensschulden in Höhe von TEUR 772 (Vorjahr: TEUR 976). Wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden bei folgenden Posten des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen:
Der aktivierte, entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert wird über 15 Jahre, entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften, linear abgeschrieben. Der aktivierte, entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Der aktivierte, entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von (mehr als 5 Jahren - Dauer genau angeben) Jahren linear abgeschrieben (§ 285 Nr. 13 HGB). Die Nutzungsdauer ergibt sich aus der Art und der voraussichtlichen Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens, der Stabilität und Bestandsdauer der Branche des erworbenen Unternehmens sowie aus der voraussichtlichen Tätigkeit der wichtigsten Mitarbeiter für das erworbene Unternehmen. In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von EUR -15.622.269,75 enthalten. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagio-Beträge, die im Zusammenhang mit der Aufnahme langfristiger Bankverbindlichkeiten angefallen sind enthalten. Der Betrag wird planmäßig aufgelöst. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist Umsatzsteuer, die im Zusammenhang mit erhaltenen Anzahlungen von Kunden vereinnahmt und an das Finanzamt abgeführt wurde enthalten. Der Sonderposten mit Rücklagenanteil entwickelte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
(Vorjahreswerte) III. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 0). Für die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 sind die periodenfremden Erträge und Aufwendungen von untergeordneter Bedeutung. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten im Geschäftsjahr 2023 TEUR 766 (Vorjahr: TEUR 0) und resultieren aus der außerplanmäßigen Abschreibung der mit der ABL Solutions ASIA PTE. LTD verbundenen Ausleihungen sowie des Beteiligungswertes.Zusatzangaben zur BilanzZusatzangaben zur Bilanz nach § 327 Ziffer 1 HGB sind nicht erforderlich, da es sich um eine sogenannte kleine Kapitalgesellschaft handelt. IV. Sonstige Angaben5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse: (einzeln aufführen !!)
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der unter der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Es bestehen Miet- und Leasingverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten. Die Verpflichtungen und Jahresmieten hieraus ergeben sich wie folgt.
Die Mietverträge für die Büroräume sind spätestens bis 08/2032 unkündbar. Die Mieten mit beschränkter Laufzeit beinhalten 4 Verträge und enden spätestens bis 12/2024. Die Leasingverträge enden spätestens bis 05/2027. Die Mieten mit (un-) beschränkter Laufzeit beziehen sich im Wesentlichen auf KfZ-Kosten und Büroausstattung. 6.2. Angaben zum Anteilsbesitz Die abl solutions GmbH war am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen beteiligt:
Der Beteiligungsbuchwert der ABL Solutions ASIA PTE. LTD wurde zum 31.12.2023 auf einen Nennbetrag von 1,00 EUR abgeschrieben, da von einer nicht nur vorübergehenden Wertminderung im Zusammenhang mit Liquidation der Gesellschaft auszugehen ist. Die Liquidation wird voraussichtlich im Geschäftsjahr 2024 abgeschlossen. In diesem Zusammenhang wurden Forderungen (Ausleihungen an verbundene Unternehmen) gegenüber der ABL Solutions ASIA PTE. LTD aufgrund der dauerhaften Wertminderung vollständig als Finanzanlage abgeschrieben. Der Umrechnungskurs am Bilanzstichtag beträgt EUR / SGD 1,4591. Eine Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses besteht nach § 296 (1) oder (2) i. V. m. § 293 HGB nicht. Das Unternehmen ist bei folgenden Gesellschaften der unbeschränkt haftende Gesellschafter (§ 285 Nr. 11a HGB):
V. Ergänzende Angaben7.1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Beirat
Forderungen aus Vorschüssen und Krediten bestanden am Bilanzstichtag gegenüber folgenden Organmitgliedern:
8.2. Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren keine Arbeitnehmer beschäftigt (ohne Organmitglieder). Im Jahresdurchschnitt wurden insgesamt 53 (Vorjahr 66) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon entfallen 47 auf Angestellte (Vorjahr 60) und 6 auf leitende Angestellte (Vorjahr 6). VI. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2023 sowie den Verlustvortrag aus 2022 in voller Höhe auf neue Rechnung zu tragen. VII. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Nürnberg, 05.07.2024 Gez. Geschäftsführer Gunter Mühlöder Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die abl solutions GmbH , Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der abl solutions GmbH , Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der abl solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 05. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer Larisa Geppert, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde noch nicht festgestellt. |
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abl solutions GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Marienbergstr. 82
90411 Nürnberg - Commercial register
- HRB 33639, Nürnberg
- Registration date
- June 20, 2013
- Industry
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Betrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen - Registered capital
- 674,019.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Die Administration, Entwicklung und Vermarktung von internetbasierenden Sociallösungen.
Financials
Balance sheet
- Fixed Assets 56,1 % 7,37 Mio
- Current Assets 37,5 % 4,93 Mio
- Net Loss Not Covered by Equity 5,9 % 780,1 k
- Prepaid Expenses 0,4 % 50,7 k
- Liabilities 92,1 % 12,10 Mio
- Provisions 6,7 % 874,2 k
- Accrued Expenses 1,2 % 163,4 k
- Equity 0,0 % 0
Balance sheet data available for 8 earlier fiscal years.
Profit & loss
- Balance sheet profit/loss 37,0 % −28,77 Mio
- Verlustvortrag aus dem Vorjahr 32,1 % −24,94 Mio
- Revenue 27,8 % 21,65 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 1,7 % −1,31 Mio
- Other operating income 0,7 % 571,7 k
- Other capitalized own work 0,7 % 512,4 k
- Material expenses 71,0 % −17,92 Mio
- Personnel expenses 15,5 % −3,91 Mio
- Other operating expenses 10,4 % −2,62 Mio
- Interest and similar expenses 3,2 % −805,5 k
- Other taxes 0,0 % −838
- Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % −648
- Result after taxes −3,83 Mio
- Annual net profit/loss −3,83 Mio
P&L data available for 3 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Gunter Mühlöder
since 2024 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
- Global Tech Investments, LLC USA 27.3 % 10k €
- abl SPV, L.P. CYM 25.1 % 1k €
- BA Tech Master, LP CYM 14.8 % 100k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
B****** A*****
14.3 %
-
N*** J***
5.3 %
History
- 2025
-
10.03.
Change of authorized capitalabl solutions GmbH
-
10.03.
Change of share capitalabl solutions GmbH
-
10.03.
Change of authorized capitalabl solutions GmbH
-
10.03.
Change of bylawsabl solutions GmbH
-
10.03.
Change of bylawsabl solutions GmbH
-
10.03.
Change of authorized capitalabl solutions GmbH
- 2024
-
03.09.
Change of addressabl solutions GmbH
-
09.07.
Exit of positionB****** A***** · Managing Director
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for abl solutions GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 68489b7ca81e95986c9b4bab319c9a47",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
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Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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