active Legal form GmbH

Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH

Offenbach am Main ·HRB 40469 Offenbach am Main ·gipmbh.de

Overview

Legal form
GmbH
Address
Strahlenberger Straße 112
63067 Offenbach am Main
Commercial register
HRB 40469, Offenbach am Main
Registration date
July 23, 1996
Industry
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Registered capital
1,500,000.00 EUR
Representation rules

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Purpose
die Entwicklung, Pflege, Fortentwicklung sowie der Vertrieb von Datenverarbeitungsprogrammen (Software), insbesondere für Personalwirtschaft.

Financials

Employees 2024
174
Total assets 2024
24,78 Mio. €
Net income 2024
−861.800 €
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 24,78 Mio
  • Fixed Assets 76,7 % 19,01 Mio
  • Current Assets 21,4 % 5,30 Mio
  • Prepaid Expenses 1,9 % 474,7 k
Liabilities and Equity 24,78 Mio
  • Equity 60,6 % 15,01 Mio
  • Deferred Tax Liabilities 20,7 % 5,14 Mio
  • Liabilities 9,4 % 2,32 Mio
  • Provisions 9,2 % 2,27 Mio
  • Accrued Expenses 0,2 % 42,4 k
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Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 47,13 Mio
  • Gross profit 46,5 % 21,91 Mio
  • Personnel expenses 33,8 % 15,94 Mio
  • Depreciation 9,2 % 4,32 Mio
  • Other operating expenses 6,1 % 2,87 Mio
  • Annual net profit/loss 1,8 % −861,8 k
  • Result after taxes 1,8 % −859,7 k
  • Income and profit taxes 0,8 % −363,2 k
  • Other taxes 0,0 % 2,1 k
  • Other interest and similar income 0,0 % 917
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P&L data available for 16 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Patrick Manfred Weber since 2023 Managing Director
  • Christian Wolff since 2023 Procura
  • Oliver Sohlenkamp since 2004 Procura
6 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

  • Evangelische Kirche in Deutschland DEU 56.7 % 850k €
  • Kirchliche Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft für EDV mbH DEU HRB 17 222 32.5 % 488k €
  • Bistum Eichstätt, Körperschaft des öffentlichen Rechtes DEU 10.8 % 163k €

Ultimate beneficial owners (UBOs)

The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.

History

  1. 2024
  2. 21.02.
    Exit of position
    L*** S****** · Procura
  3. 2023
  4. 17.07.
    Member entry
    Patrick Manfred Weber · Managing Director
  5. 17.07.
    Exit of position
    U** B****** · Managing Director
  6. 08.05.
    Exit of position
    V***** M****** · Procura
  7. 08.05.
    Member entry
    Christian Wolff · Procura
  8. 2013
  9. 26.03.
    Exit of position
    J***** K**** · Procura
  10. 26.03.
    Member entry
    L*** S****** · Procura
  11. 2011
  12. 22.09.
    Change of bylaws
    Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH
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Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2024 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Published Read full text
2022 Jahresabschluss Published Via the API
2021 Jahresabschluss Published Via the API
2020 Jahresabschluss Published Via the API
2023 Jahresabschluss Full text

Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH

Offenbach am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsmodell und -strategie

GIP entwickelt und vertreibt unter der Marke KIDICAP® ein integriertes APP-Portfolio für die Personalwirtschaft in einer skalierbaren Plattform. Die Payroll und weitere personalwirtschaftliche APPs sind über gemeinsame Services in die Plattform eingebettet. Mit besonderen fachlichen Ausprägungen konzentriert sich GIP auf die verfasste Kirche, sozialwirtschaftliche und staatliche Organisationen, insgesamt das Tarifgebiet des öffentlichen Dienstes (ÖD).

KIDICAP® wird im Geschäftsmodell ?Software as a Service" als nutzungsabhängiges Abonnement vorrangig über Partnerunternehmen angeboten; an einzelne Direktkunden vertreibt GIP selbst die Software. GIP und die Service Partner bilden eine Dienstleistungskette zur Verbreitung der Software im ÖD. Rund um KIDICAP® bietet GIP Support, Service und Digitalisierungsberatung an. Die Unternehmenszentrale in Offenbach am Main sowie ein weiterer Standort in Leipzig werden konsolidiert betrachtet.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung

Das Tarifgebiet des öffentlichen Dienstes ist mit seinen ca. 10 Millionen Beschäftigten, einschließlich Beamtenversorgung, weitgehend konjunkturunabhängig. Die Beschäftigung im ÖD wächst weiter, i. B. führt die Demografie zu einem Anstieg an Versorgungsfällen und Nachbesetzungen. Der Bedarf nach Recruitingsoftware ist stark gestiegen. Die beginnende digitale Transformation beflügelt auch im ÖD personalwirtschaftliche Konsolidierungsprojekte. Prozessorientierte Produkt- und Servicelösungen mit einem ganzheitlichen Anwendererlebnis rücken in den Fokus des Wettbewerbs mit den europäischen Marktführern. Um die Position unter den TOP 5 Produktanbietern in Deutschland zu halten, investiert GIP in Kundenprojekte sowie den weiteren Ausbau der Plattform und des Portfolios.

3. Geschäfts- und Finanzlage

Geschäftsverlauf

Über das gesamte Portfolio gesehen, ist das Produktgeschäft stabil und der durchschnittliche Fallerlös mit der neuen Softwaregeneration weiter angewachsen. Das Projektgeschäft war vergleichbar zum Vorjahr. Für die Folgejahre sind die Aussichten durch Akquisitionserfolge und zu erwartende Projekte bei Bestandskunden stark verbessert. Auch wird durch die Einführung der geplanten neuen Produktgeneration KIDICAP.next ein steigender Implementierungs- und Beratungsbedarf erwartet. Die Projekterlöse betrugen in 2023 2.163,2 T€. In 2024 ist ein Anstieg auf ca. 2.400 T€ geplant.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber Vorjahr um 4,2% auf 19.516,9T€ angestiegen. Das Abonnement der bestehenden Softwaregeneration dominiert die Erlöse mit einem Anteil von rund 96%, knapp 4% der Erlöse werden mit klassischer Softwarewartung erzielt. Die margenintensiveren Projektleistungen blieben in etwa stabil mit 11,1%, auf Sonstiges entfielen 0,7% der Erlöse. Der Umsatzanteil mit periodischen Lizenzgebühren ist mit 88,9% leicht erhöht (Vorjahr 88%). Aus der Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren entstanden sonstige betriebliche Erträge von 4,3T€, für das neue Geschäftsjahr wurden 1.710,0T€ Rückstellungen gebildet.

Die Weiterentwicklung der bestehenden App-Welt zu einer integrierten HR- und Abrechnungslösung (KIDICAP.next) bestimmt zusammen mit den Digitalisierungsprojekten die Ertragslage. Dazu waren und sind Investitionen in zusätzliches Personal notwendig. Eigenleistungen werden zum Teil aktiviert und beim ersten Rollout abgeschrieben. Das operative Ergebnis spiegelt sich im EBITDA, als handelsrechtlichem Periodenergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Eigenleistungen wurden wegen des deutlich gestiegenen Personalbestandes höher als in den Vorjahren aktiviert. Ein Teil der um 5% gestiegenen Entwicklungskapazität floss direkt in die Kundenprojekte. Das EBITDA liegt absolut gesehen mit 3.676,1 T€ unter Vorjahresniveau, entsprechend einer Marge von 16,1% (Vorjahr 24,2%). Die Gesamtleistung stieg um 1.127,9T€ auf 22.806,2T€, gegenüber Vorjahr eine Steigerung um 5,2%.

Die Beschaffungskosten für Personal und Fremdleistung lagen für die nachträglich in 2023 geplante Kapazitätserhöhung 144% über Plan. Dies spiegelt die Investitionen zur Erneuerung des Produktportfolios wider. Trotz gegenläufiger Effekte beim Materialeinsatz blieben die Betriebskosten daher 2,7% über Plan. Höhere Betriebskosten wirken negativ auf das handelsrechtliche Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen. Das EBIT stieg zwar gegenüber Plan um 214,3 T€ auf -576,7 T€; der handelsrechtliche Jahresfehlbetrag nach Steuern beträgt aber 408,1 T€.

Finanzlage

Die Investitionen in das selbstentwickelte Portfolio wurden einschließlich Fremdlizenzen aus dem Cashflow finanziert. Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Steuernachzahlungen und -vorauszahlungen wirkten sich negativ auf den Finanzmittelbestand aus. So ist der Finanzmittelbestand um 1.956,4 T€ gesunken. Die Summe der offenen Forderungen mit 677,7 T€, der sonstigen Vermögensgegenstände mit 563,3 T€ und der liquiden Mittel von 3.961,1 T€ betrug zum Bilanzstichtag 5.202,2 T€. Zum Stichtag bestanden 779,7 T€ nicht genutzte Kreditlinien, an Fremdmitteln wurden 0,0 T€ in Anspruch genommen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank zum Stichtag um 6,6% auf 25.291,3 T€. Das Anlagevermögen wurde durch höhere Abschreibungen auf immaterielle Werte um 708,4 T€ auf 19.410,9 T€ abgeschmolzen mit einem Bilanzanteil von 76,7% (Vorjahr 75,1%). Davon entfallen auf die selbst geschaffenen und aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände 17.473,9 T€, von denen 3.213,2T€ neu aktiviert und 3.743,6 T€ abgeschrieben wurden. Die gesamten Abschreibungen stiegen um 15,4% auf 4.252,8 T€.

Mit der Thesaurierung des Fehlbetrages sinkt das Eigenkapital auf 15.870,9 T€, entsprechend einer Eigenkapitalquote von 62,8% (+2,6%). Das Fremdkapital besteht neben den Fremdmitteln aus 978,0 T€ erhaltenen Anzahlungen sowie 795,0 T€ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie 266,9 T€ sonstigen Verbindlichkeiten. In den Steuerrückstellungen wurden 0 T€ für Körperschafts- und Gewerbesteuer gebildet, da jedoch Steuervorauszahlungen in Höhe von 556,7 T€ geleistet wurden, ist eine Erstattung im aktuellen Geschäftsjahr fällig. Ebenfalls wurden 166,1 T€ latente Steuern aufgelöst, in den Passiva summieren sich somit latente Steuern für die Aktivierung von Eigenleistungen auf 5.455,7 T€.

Zum Bilanzstichtag beschäftige GIP 147 Mitarbeitende (Vorjahr 125) mit einer Beschäftigungsquote von 132,9 Vollzeitäquivalenten (Vorjahr 115,5) zuzüglich Fremdentwicklung mit 25 Vollzeitäquivalenten.

Gesamtaussage

Trotz gestiegener Produkterlöse und höherer Aktivierung selbstgeschaffener Software bewirkten Investitionen für die Entwicklung der nächsten KIDICAP Produktgeneration einen Jahresfehlbetrag. Die über Plan liegende höhere Gesamtleistung wurde durch deutlich gestiegene Betriebskosten (im Wesentlichen Personalkosten) überkompensiert. Das Periodenergebnis übertraf dennoch leicht die Erwartungen. Die Erstattung der Steuervorauszahlungen beeinflussen die Liquidität positiv, die insgesamt für das folgende investitionsorientierte Geschäftsjahr unter Vorjahresniveau liegt.

4. Forschung und Entwicklung

Der konsequente Ausbau von KIDICAP.neo zur integrierten HR- und Abrechnungslösung KIDICAP.next stand im Fokus der Entwicklung, speziell neue Funktionalitäten zur prozessorientierten HR-Arbeit und zur Verbesserung des Anwendererlebnisses (z.B. Barrierefreiheit). Erhebliche Mittel flossen ebenso in gestiegene Sicherheitsanforderungen sowie Techniken zum Software-Deployment.

Insgesamt sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 4.975,7 T€ (Vorjahr 4.011,8 T€) in neue Produktmerkmale investiert worden, von denen 65% aktiviert wurden, die 1.174,9 T€ Fremdleistungen enthalten. Mit der hohen Änderungsdynamik in der Personalwirtschaft und der wachsenden Softwaredurchdringung entfielen wie in den Vorjahren rund 3⁄4 der Entwicklungsleistung auf die Softwarewartung, im Besonderen zur Einhaltung der gesetzlichen Konformität in der Payroll.

5. Risiken und Chancen

Die Gesellschaft verfügt über ein System zur Früherkennung, Kommunikation und Behandlung von Risiken. Ziel ist, die im Rahmen der geschäftlichen Aktivitäten entstehenden potenziellen Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten, ihre Folgen abzuschätzen und geeignete Vorsorge- sowie Sicherungsmaßnahmen einzuleiten.

Die Risiken sind in der absteigenden Reihenfolge ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen aufgeführt:

Personalrisiken

Der Erfolg der Gesellschaft hängt maßgeblich von der Qualifikation und Motivation der Mitarbeitenden ab. Durch die zunehmende Themenspreizung bei Personalwirtschaftssystemen - ausgehend von grundlegenden Plattformtechnologien bis hin zu Self Services - kommt der Kompetenzverteilung und den Mitarbeitenden mit Schlüsselqualifikationen und langjähriger Erfahrung besondere Bedeutung zu. Ihre Bindung und laufende Rekrutierung sind vorrangig, dies vor allem beim aktuellen Fachkräftemangel in der IT-Industrie, allgemein höheren Fluktuationsraten und der Digitalisierungsdynamik.

Wettbewerbsrisiken

Im Zuge der digitalen Transformation steigen sowohl etablierte Anbieter wie auch vermehrt Startups in die Personalwirtschaft ein, meistens mit einem eigenen Angebot von Software as a Service, um den Weg vom Anbieter zum Anwender zu verkürzen und die Marge zu erhöhen. Gleichzeitig engagieren sich zunehmend Investoren bei Wettbewerbern, um Wachstum zu finanzieren. In diesem dynamischen Umfeld gewinnt für GIP das Anwendererlebnis und der Dienstleistungsverbund mit Datenzentren und professionellem Entgeltservice sowie der aktive Vertrieb von KIDICAP® einen höheren Stellenwert, ebenso wie die Fähigkeiten mehrjährige Großprojekte zu führen und personell zu unterfüttern.

Klumpenrisiko mit Kunden

Die Gesellschaft ist stark abhängig von wenigen Lizenznehmern, wie Rechenzentren und Bundesländern. 2⁄3? der Lizenzerlöse entfallen auf nur 5 Kunden, ein Ausfall hätte unmittelbar Folgen für die Gesellschaft aufgrund der typischen, langlaufenden Akquisen und Ausschreibungen im ÖD. Daher ist mit der neuen Produktgeneration geplant, mittelfristig neue Kundengruppen zu erschließen und über das Projektgeschäft Absatzförderung für Lizenzabonnements zu betreiben.

Liquiditätsrisiko

Bis zum vollständigen Übergang der Bestandskunden auf die neue Softwaregeneration bleibt eine zweigleisige Technologieentwicklung und Datensynchronisation erforderlich. Der Aufwand für Softwarewartung ist dort überproportional im Verhältnis zum Erlöspotential. Das zur Absicherung dieses Risikos aufgenommene Fremdkapital wurde bereits im Januar 2023 aus den Projekterlösen zurückgeführt. Die hohen Vorleistungen im Hauptgeschäft mit Lizenzabonnements können in den Folgejahren zu neuen Liquiditätsengpässen führen, besonders bei inflationären Kosteneffekten oberhalb möglicher Preisanpassungen.

Produktrisiko

Bis zur vollständigen Umstellung aller Anwender auf die neue Produktgeneration mit einheitlichem Anwendererlebnis bleibt GIP, und mit ihr der Dienstleistungsverbund, anfällig für einen Systemwechsel zu Wettbewerbern.

Wie alle Softwareprodukte können auch die Produkte der GIP Defekte enthalten, deren Behebung im Rahmen der branchenüblichen Gewährleistung die Kosten erhöht, die Gewinnspanne beeinflusst oder mit Schadensersatzansprüchen an die Gesellschaft einhergeht. Typische (Mit-)Haftungsrisiken liegen in Strafzahlungen für eine verspätete Abgabe elektronischer Meldungen, den Anforderungen zur Ordnungsmäßigkeit der Lohnbuchhaltung, der digitalen Betriebsprüfung und der Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung. GIP wirkt Schadensersatzansprüchen durch einschlägige Zertifizierungen von Produkt und Unternehmen entgegen sowie durch branchenübliche Versicherungen. Nicht gänzlich auszuschließen bleibt, dass vertraglich vereinbarte Haftungsbeschränkungen für unwirksam erachtet werden und der vorhandene Versicherungsschutz nicht oder nicht in ausreichendem Maße greift.

6. Chancen

Produktbezogene Chancen

Mit der innovativen Erweiterung eines HR Frontends und der Unterstützung ganzheitlicher HR- und Abrechnungsprozesse ist GIP für die Digitalisierung der Personalwirtschaft gerüstet und kann neue Marktpotentiale erschließen. Im Dienstleistungsverbund können weitere Alleinstellungsmerkmale ausgebaut und im Zuge der Digitalisierung die Durchdringung bei Bestandskunden erhöht werden. Dazu unterstützt seit Ende 2023 ein eigener Vertrieb die Akquise-Bemühungen des Dienstleistungsverbundes und soll die Verbreitung bestehender Apps bei Bestandskunden vorantreiben.

Chancen aus regulatorischen Entwicklungen

Regulatorische Anpassungen aufgrund gesetzlicher Änderungen generieren zusätzlich Nachfrage nach Beratungsleistungen und neuen oder modifizierten Produkten. Soweit sie zeitnah Eingang in die Software und die Dienstleistungskette finden, stellen sie einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar.

Leistungswirtschaftliche Chancen

Die Mitarbeitenden der Gesellschaft sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Innovationskraft und die Wertschöpfung im Unternehmen sowie bei Kunden, und damit für künftiges Wachstum. Um das Engagement der Mitarbeitenden zu fördern, investiert die Gesellschaft konsequent in die Arbeitgebermarke, das Recruiting, in die Personalentwicklung und die fortlaufende Qualifizierung.

Gesamtaussage

Die vorstehend beschriebenen Risiken weisen in Anbetracht ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen nach Ansicht der Geschäftsführung in ihrer Gesamtheit keinen bestandsgefährdenden Charakter auf. Zur Ausschöpfung der geschäftlichen Chancen ist personelles Wachstum essenziell. Den regulatorischen Risiken muss u. a. durch zeitnahe Zertifizierungen vorgebeugt werden, dem Wettbewerb durch konsequente Investitionen in ein positives Anwendererlebnis.

7. Wirtschaftlicher Ausblick

Die Digitalisierungsprojekte haben die Erlössituation erheblich verbessert, weiteres Potential bieten kommende Ausschreibungen. Über die Projekte kann KIDICAP zügig in die Organisationen ausgerollt werden. Im Portfolio sind dafür weitere erhebliche Vorinvestitionen erforderlich, denn die Dynamik der Digitalisierung erzwingt die Umsetzung neuer nichtfunktionaler Anforderungen in der Plattform. Im aktuellen Geschäftsjahr ist dafür ein weiterer Personalaufbau mit entsprechenden Vorlaufkosten geplant. Die Innovationsleistung soll gestärkt werden, u. a. um den Rollout neuer APPs in die Bestandskundschaft zu beschleunigen und perspektivisch das Projektgeschäft auszuweiten. Auch werden die Möglichkeiten zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz innerhalb der KIDICAP Plattform untersucht.

Die Erlöserwartung 2024 liegt bei plus 10 %. Die steigende Personalkapazität wird zunächst mit plus 5% gegenüber 2023 auf die aktivierte Eigenleistung wirken. Mit einem geplanten Ergebnis von rund -1.800 T€ und einem negativen operativen Cashflow ist 2024 als weiteres Investitionsjahr zu werten. Damit verbunden ist die Erschließung neuer Erlöspotentiale in den Folgejahren.

 

Offenbach, den 20.03.2024

gez. Patrick Weber, Geschäftsführter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 19.619.760,42 20.328.172,24
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.410.863,85 20.126.569,92
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.473.911,85 18.004.274,92
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.936.952,00 2.122.295,00
II. Sachanlagen 208.896,57 201.602,32
1. technische Anlagen und Maschinen 134.373,81 95.843,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 74.522,76 105.759,26
B. Umlaufvermögen 5.202.151,99 6.438.848,90
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.241.011,60 521.299,07
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.961.140,39 5.917.549,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 469.354,50 298.479,43
Summe Aktiva 25.291.266,91 27.065.500,57

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.870.854,77 16.278.962,87
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnvortrag 14.778.962,87 13.748.489,03
III. Jahresfehlbetrag 408.108,10 -1.030.473,84
B. Rückstellungen 1.924.803,33 2.137.593,16
C. Verbindlichkeiten 2.039.894,81 3.025.848,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.000.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.039.894,81 2.025.848,23
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.261,31
E. Passive latente Steuern 5.455.714,00 5.621.835,00
Summe Passiva 25.291.266,91 27.065.500,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.597.172,93 18.355.388,57
2. Personalaufwand 12.550.875,28 10.669.459,51
a) Löhne und Gehälter 10.644.745,20 9.025.933,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.906.130,08 1.643.525,75
davon für Altersversorgung 210.198,32 183.513,53
3. Abschreibungen 4.252.828,41 3.685.090,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.252.828,41 3.685.090,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.368.448,90 2.439.982,23
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 476,41 36,64
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.997,92 47.937,60
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -170.122,07 481.999,08
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 166.121,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 131.261,00
8. Ergebnis nach Steuern -406.379,10 1.030.955,96
9. sonstige Steuern 1.729,00 482,12
10. Jahresfehlbetrag 408.108,10 -1.030.473,84

Anhang

1. Allgemeine Angaben zur GmbH

Die Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH hat ihren Sitz in Offenbach am Main. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter HRB 40469 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbHG sowie unter Beachtung der Vorschriften des Gesellschaftsvertrags erstellt.

Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach § 266 HGB beziehungsweise § 275 Absatz 2 HGB vorgenommen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung basiert auf dem Gesamtkostenverfahren.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Absatz 2 HGB) geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 266 ff. HGB).

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurden die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, der betrieblichen Nutzungsdauer entsprechenden, Abschreibungen bilanziert. Hierbei enthalten die Anschaffungskosten auch Nebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gemäß § 255 Absatz 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB. Forschungs- und Vertriebskosten dürfen nicht einbezogen werden. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen ausschließlich nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen, die Nutzungsdauern belaufen sich auf 3 bis 10 Jahre. Die Regelabschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen, die Nutzungsdauern betragen 3 bis 15 Jahre. Von der Regelung des § 6 Absatz 2 EStG für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde analog in der Handelsbilanz Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen wurden in Höhe von T€ 8,7 wertberichtigt.

Flüssige Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) beinhalten Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Jahres, die bereits im Geschäftsjahr geleistet wurden.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP) beinhalten grundsätzlich erhaltene Zahlungen, die Erträge der Folgejahre darstellen.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich insgesamt ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt.

4. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt.

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene ewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 33.539.015,63 3.213.240,82 0,00 36.752.256,45
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 47.007.907,35 3.413.240,82 0,00 50.421.148,17
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.003.144,52 107.919,03 83.345,86 1.027.717,69
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.270.963,13 40.683,49 37.581,18 1.274.065,44
Summe Sachanlagen 2.274.107,65 148.602,52 120.927,04 2.301.783,13
Summe Anlagevermögen 49.282.015,00 3.561.843,34 120.927,04 52.722.931,30
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene ewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 15.534.740,71 3.743.603,89 0,00 19.278.344,60 17.473.911,85 18.004.274,92
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 26.881.337,43 4.128.946,89 0,00 31.010.284,32 19.410.863,85 20.126.569,92
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 907.301,46 68.021,03 81.978,61 893.343,88 134.373,81 95.843,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.165.203,87 55.860,49 21.521,68 1.199.542,68 74.522,76 105.759,26
Summe Sachanlagen 2.072.505,33 123.881,52 103.500,29 2.092.886,56 208.896,57 201.602,32
Summe Anlagevermögen 28.953.842,76 4.252.828,41 103.500,29 33.103.170,88 19.619.760,42 20.328.172,24

Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von insgesamt T€ 4.975,7 (Vorjahr: T€ 4.011,8) getätigt. Davon entfielen T€ 3.213,2 (Vorjahr T€ 2.817,6) auf Entwicklung und wurden dementsprechend in voller Höhe aktiviert und unter "selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens" ausgewiesen (§ 285 Nr. 22 HGB).

Forderungen

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände.

Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 nominal T€ 1.500 (Vorjahr: T€ 1.500).

Es bestehen Gewinnvorträge in Höhe von T€ 14.779,0 (Vorjahr: T€ 13.748,5). Durch den Jahresfehlbetrag 2023 von T€ 408,1 (Vorjahr Jahresüberschuss: T€ 1.030,5) beträgt das gesamte Eigenkapital nunmehr T€ 15.870,9 (Vorjahr: T€ 16.279,0). Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 285 Nr. 28 HGB in Höhe von insgesamt T€ 12.018,2 (Vorjahr: T€ 12.382,4), die in voller Höhe auf die Aktivierung von Entwicklungskosten entfallen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu 1 Jahren.

Summe Fristigkeit < 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 € 0,00 €
(Vj. 0 T €)
Summe 2.039.894,81 € 2.039.894,81 €

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Steuerverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 251,2 (Vorjahr: T€ 158,3) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausgeglichen, die Bankbürgschaft des Gesellschafters Evangelische Kirche in Deutschland wurde frei gegeben.

Latente Steuern

Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,225 Prozent. Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt hierbei 440 Prozent.

Wertansatz
in €
handelsrechtlich Steuerlich Differenz Differenz Vorjahr
Aktivische Steuerlatenzen Aktivposten: (-) (+)
Passivposten: (+) (-)
Sonstige Rückstellungen (ATZ)
Abzinsung, notwendiger Erfüllungsbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Verlustvortrag Körperschaftssteuer 0,00 0,00 0,00 0,00
Verlustvortrag Gewerbesteuer 0,00 -3.343,00 3.343,00 0,00
Summe Bemessungsgrundlage für
Körperschaftssteuer 0,00 0,00
Gewerbesteuer 3343,00 0,00
Passivische Steuerlatenzen Aktivposten: (-) (+)
Passivposten: (+) (-)
Aktivierung von Entwicklungskonten 17.473.912,00 0,00 -17.473.912,00 18.004.275,00
Summe -17.470.569,00 -18.004.275,00
Aktivüberhang (+) Passivüberhang (-)
Bemessungsgrundlage für
Körperschaftssteuer -17.473.912 -18.004.275
Gewerbesteuer -17.470.569 -18.004.275
Steuersatz (kombiniert) 31,22% 31,22%
Steuersatz für Körperschaftssteuer 15,82% 15,82%
Steuersatz für Gewerbesteuer 15,40% 15,40%

Hieraus errechnet sich die ausgewiesene latente Steuer wie folgt:

Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag, rund T€ 2.765
(Vj. T€ 2.849)
Gewerbesteuer T€ 2.690
(Vj. T € 2.773)
Gesamt T€ 5.456
(Vj. T€ 5.622)

Folglich wurden im Berichtsjahr T€ 166,1 der passiven latenten Steuern aufgelöst.

Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Höhe der Verpflichtung
€
Jahresbetrag
€
Mietverträge Immobilien 3.861.056,55 618.153,90
Mietverträge Mobilien 13.959.910 102.663,60
Leasingverträge 317.920,03 137.026,30

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Wahlrecht zur Aktivierung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 II HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 4.975.7 wurden T€ 3.213,2 aktiviert.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 4,3 (Vorjahr: T€ 73,0) ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden keine periodenfremde Erträge (Vorjahr: T€ 0,0) erzielt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr periodenfremden Aufwendungen in Höhe von T€ 39,6 (Vorjahr: T€ 0,0) enthalten.

6. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (nach Köpfen) in Deutschland betrug bei der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH 147 (Vorjahr: 128). In dieser Zahl sind Voll- und Teilzeitkräfte erfasst. Sie verteilen sich nach Vollzeitäquivalenten wie folgt:

2023 2022
Verwaltung und Management 13 8,9
Produktentwicklung 119,9 106,6
Gesamt 132,9 115,5

Geschäftsführer

Herr Dipl.-Ing. Ulf Buchholz, Scharbeutz, bis 30.6.2023

Herr Dipl.-Inf. Patrick Manfred Weber, Hünstetten, ab 1.7.2023

Aufsichtsrat

Frau Andrea Niemeyer (Vorsitzende)

Oberkirchenrätin, Referentin für Betriebswirtschaft, IT und Statistik, EKD - Evangelische Kirche in Deutschland

Herr Dr. Stefan Wolf (stellvertretender Vorsitzender)

Geschäftsführer, Rechenzentrum Volmarstein

Herr Jochen Gamber

Geschäftsführer, Stiftung Kirchliches Rechenzentrum SWD, bis 8. November 2023

Herr Martin Bock

Landeskirchenrat, Dezernent, Leitungsfeld 10 Juristisches Dezernat Mitgliedschaft und Gesamtkirchliche Services, Evangelische Kirche von Westfalen, Das Landeskirchenamt

Herr Stefan Werner

Direktor, Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Evangelische Landeskirche in Württemberg

Herr Rudolf Müller

Geschäftsführer, ECKD GmbH

Herr Thomas Schäfers

Ordinariatsdirektor, Amtschef, Diözese Eichstätt bis 8. November 2023

Herr Robert Bittl

Leiter Abteilung 3 IT Management, Bischöfliches Ordinariat Eichstätt ab 8. November 2023

Prokuristen

Herr Oliver Sohlenkamp, Aachen

Herr Lars Scharfenberg, Taunusstein

Herr Christian Wolff, Reinheim; ab 8. Mai 2023

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen.

Ausschüttungssperre

Soweit selbst erstellte Software aktiviert wird, besteht gemäß § 268 Absatz 8 HGB eine Ausschüttungssperre. Unter Berücksichtigung der Ausschüttungssperre ermittelt sich der für die Ausschüttung zur Verfügung stehende Betrag wie folgt:

2023 € €
Gewinnvortrag inkl. laufendes Jahresergebnis abzüglich Ausschüttungssperre 14.370.854,77
selbst erstellte Software 17.473.911,85
passive latente Steuern (saldiert mit aktiven latenten Steuern) -5.455.714,00
-12.018.197,85
2.352.656,92
für Ausschüttungen zur Verfügung stehender Betrag: 2.352.656,92
2022 € €
Gewinnvortrag inkl. laufendes Jahresergebnis abzüglich Ausschüttungssperre 14.778.962,87
selbst erstellte Software 18.004.274,92
passive latente Steuern (saldiert mit aktiven latenten Steuern) -5.621.835,00
-12.382.439,92
2.396.522,95
für Ausschüttungen zur Verfügung stehender Betrag: 2.396.522,95

Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 408,1 auf neue Rechnung vorzutragen.

Bei der Erstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Absatz 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

7. Nachtragsbericht

Es gibt keine Ereignisse nach dem Stichtag, über die zu berichten wäre.

 

Offenbach am Main, den 20. März 2024

gez. Patrick Weber, Geschäftsführer

Bericht des Aufsichtsrats

Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von insgesamt T€ 4.975,7 (Vorjahr: T€ 4.011,8) getätigt. Davon entfielen T€ 3.213,2 (Vorjahr T€ 2.817,6) auf Entwicklung und wurden dementsprechend in voller Höhe aktiviert und unter "selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens" ausgewiesen (§ 285 Nr. 22 HGB).

Forderungen

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände.

Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 nominal T€ 1.500 (Vorjahr: T€ 1.500).

Es bestehen Gewinnvorträge in Höhe von T€ 14.779,0 (Vorjahr: T€ 13.748,5). Durch den Jahresfehlbetrag 2023 von T€ 408,1 (Vorjahr Jahresüberschuss: T€ 1.030,5) beträgt das gesamte Eigenkapital nunmehr T€ 15.870,9 (Vorjahr: T€ 16.279,0). Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 285 Nr. 28 HGB in Höhe von insgesamt T€ 12.018,2 (Vorjahr: T€ 12.382,4), die in voller Höhe auf die Aktivierung von Entwicklungskosten entfallen.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für variable Vergütungen in Höhe von T€ 1.118,9 (Vorjahr: T€ 1.016,7), ausstehenden Urlaub und Überstunden in Höhe von T€ 426,9 (Vorjahr: T€ 368,2), für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 56,5 (Vorjahr: T€ 22,9), für Berufsgenossenschafts- / Schwerbehindertenabgabebeiträge in Höhe von T€ 40,4 (Vorjahr: T€ 30,6), für den Jahresabschluss in Höhe von T€ 40,2 (Vorjahr: T€ 32,6) und für Archivierung in Höhe von T€ 27,0 (Vorjahr: T€ 27,0) enthalten.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu 1 Jahren.

Summe Fristigkeit < 1 Jahr Fristigkeit 1 - 5 Jahre Fristigkeit > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
(Vj. 0 T€) (Vj. 1.000 T€) (Vj. 0 T€)
Erhaltene Anzahlungen 977.994,58 € 977.994,58 € 0,00 € 0,00 €
(Vj. 600,7 T€) (Vj. 0 T€) (Vj. 0 T€)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 794.958,47 € 794.958,47 € 0,00 € 0,00 €
(Vj. 277,4 T€) (Vj. 940,6 T€) (Vj. 0 T€)
Sonstige Verbindlichkeiten 266.941,76 € 266.941,76 € 0,00 € 0,00 €
(Vj. 207,1 T€) (Vj. 0 T€) (Vj. 0 T€)
Summe 2.039.894,81 € 2.039.894,81 € 0,00 € 0,00 €

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Steuerverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 251,2 (Vorjahr: T€ 158,3) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausgeglichen, die Bankbürgschaft des Gesellschafters Evangelische Kirche in Deutschland wurde frei gegeben.

Latente Steuern

Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,225 Prozent. Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt hierbei 440 Prozent.

Wertansatz
in €
handelsrechtlich Steuerlich Differenz Differenz Vorjahr
Aktivische Steuerlatenzen Aktivposten: (-) Passivposten: (+) (+) (-)
Sonstige Rückstellungen (ATZ) Abzinsung, notwendiger Erfüllungsbetrag 0 0 0 0
Verlustvortrag Körperschaftsteuer 0 0 -3.343 0 0
Verlustvortrag Gewerbesteuer 0 3.343 0
Summe Bemessungsgrundlage für - Körperschaftsteuer - Gewerbesteuer 0 0
3.343 0
Passivische Steuerlatenzen Aktivposten: (-) Passivposten: (+) (+) (-)
Aktivierung von Entwicklungskosten 17.473.912 0 -17.473.912 18.004.275
Summe -17.470.569 -18.004.275
Aktivüberhang (+) Passivüberhang (-) Bemessungsgrundlage für -17.473.912 -18.004.275
- Körperschaftsteuer - Gewerbesteuer -17.470.569 -18.004.275
Steuersatz (kombiniert) 31,22% 31,22%
Steuersatz für Körperschaftsteuer 15,82% 15,82% 1
Steuersatz für Gewerbesteuer 15,40% 5,40%

Hieraus errechnet sich die ausgewiesene latente Steuer wie folgt:

Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag, rund T€ 2.765 (Vj T€ 2.849)
Gewerbesteuer T€ 2.690 (Vj T€ 2.773)
Gesamt T€ 5.456 (Vj T€ 5.622)

Folglich wurden im Berichtsjahr T€ 166,1 der passiven latenten Steuern aufgelöst.

Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Höhe der Verpflichtung
€
Jahresbetrag 2024
€
Mietverträge Immobilien 3.861.056,55 618.153,90
Mietverträge Mobilien 139.59910 102.663,60
Leasingverträge 317.920,03 137.026,30

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Wahlrecht zur Aktivierung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 II HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 4.975.7 wurden T€ 3.213,2 aktiviert.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 4,3 (Vorjahr: T€ 73,0) ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden keine periodenfremde Erträge (Vorjahr: T€ 0,0) erzielt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr periodenfremden Aufwendungen in Höhe von T€ 39,6 (Vorjahr: T€ 0,0) enthalten.

6. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (nach Köpfen) in Deutschland betrug bei der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH 147 (Vorjahr: 128). In dieser Zahl sind Voll- und Teilzeitkräfte erfasst. Sie verteilen sich nach Vollzeitäquivalenten wie folgt:

2023 2022
Verwaltung und Management 13,0 8,9
Produktentwicklung 119,9 106,6
Gesamt 132,9 115,5

Geschäftsführer

Herr Dipl.-Ing. Ulf Buchholz, Scharbeutz, bis 30.6.2023

Herr Dipl.-Inf. Patrick Manfred Weber, Hünstetten, ab 1.7.2023

Aufsichtsrat

Frau Andrea Niemeyer (Vorsitzende)

Oberkirchenrätin, Referentin für Betriebswirtschaft, IT und Statistik,

EKD - Evangelische Kirche in Deutschland

Herr Dr. Stefan Wolf (stellvertretender Vorsitzender)

Geschäftsführer, Rechenzentrum Volmarstein

Herr Jochen Gamber

Geschäftsführer, Stiftung Kirchliches Rechenzentrum SWD, bis 8. November 2023

Herr Martin Bock

Landeskirchenrat, Dezernent, Leitungsfeld 10 Juristisches Dezernat Mitgliedschaft und Gesamtkirchliche Services, Evangelische Kirche von Westfalen, Das Landeskirchenamt

Herr Stefan Werner

Direktor, Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Evangelische Landeskirche in Württemberg

Herr Rudolf Müller

Geschäftsführer, ECKD GmbH

Herr Thomas Schäfers

Ordinariatsdirektor, Amtschef, Diözese Eichstätt bis 8. November 2023

Herr Robert Bittl

Leiter Abteilung 3 IT Management, Bischöfliches Ordinariat Eichstätt ab 8. November 2023

Prokuristen

Herr Oliver Sohlenkamp, Aachen

Herr Lars Scharfenberg, Taunusstein

Herr Christian Wolff, Reinheim; ab 8. Mai 2023

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen.

Ausschüttungssperre

Soweit selbst erstellte Software aktiviert wird, besteht gemäß § 268 Absatz 8 HGB eine Ausschüttungssperre. Unter Berücksichtigung der Ausschüttungssperre ermittelt sich der für die Ausschüttung zur Verfügung stehende Betrag wie folgt:

2023 € €
Gewinnvortrag inkl. laufendes Jahresergebnis
abzüglich Ausschüttungssperre: 14.370.854,77
selbst erstellte Software 17.473.911,85
- passive latente Steuern
(saldiert mit aktiven latenten Steuern) - 5.455.714,00 - 12.018.197,85
2.352.656,92
für Ausschüttungen zur Verfügung stehender Betrag: 2.352.656,92
2022 € €
Gewinnvortrag inkl. laufendes Jahresergebnis
abzüglich Ausschüttungssperre: 14.778.962,87
selbst erstellte Software 18.004.274,92
- passive latente Steuern
(saldiert mit aktiven latenten Steuern) - 5.621.835,00 - 12.382.439,92
2.396.522,95
für Ausschüttungen zur Verfügung stehender Betrag: 2.396.522,95

Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 408,1 auf neue Rechnung vorzutragen.

Bei der Erstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Absatz 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.

7. Nachtragsbericht

Es gibt keine Ereignisse nach dem Stichtag, über die zu berichten wäre.

 

Offenbach am Main, den 20. März 2024

Patrick Weber, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Idstein, den 20. März 2024

P & P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Müller, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Torsten Weimar, Wirtschaftsprüfer

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Handelsregister API · MCP

Company data in your AI chat

Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.

MCP documentation

Connect your assistant

  1. Open Connectors in Claude and add a custom connector.
  2. Enter this server URL and add the connector:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
  1. In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
  2. Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.

Run once in your terminal:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this MCP server as a tool in your application:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 2898c7f9738c19f2ff2f1e4d2d80a64d",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this configuration to your MCP client:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Ask about this company

Once connected, ask your assistant this question:

Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH. Include fiscal years and sources.

entity_id2898c7f9738c19f2ff2f1e4d2d80a64d