Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbHOffenbach am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsmodell und -strategie GIP entwickelt und vertreibt unter der Marke KIDICAP® ein integriertes APP-Portfolio für die Personalwirtschaft in einer skalierbaren Plattform. Die Payroll und weitere personalwirtschaftliche APPs sind über gemeinsame Services in die Plattform eingebettet. Mit besonderen fachlichen Ausprägungen konzentriert sich GIP auf die verfasste Kirche, sozialwirtschaftliche und staatliche Organisationen, insgesamt das Tarifgebiet des öffentlichen Dienstes (ÖD). KIDICAP® wird im Geschäftsmodell ?Software as a Service" als nutzungsabhängiges Abonnement vorrangig über Partnerunternehmen angeboten; an einzelne Direktkunden vertreibt GIP selbst die Software. GIP und die Service Partner bilden eine Dienstleistungskette zur Verbreitung der Software im ÖD. Rund um KIDICAP® bietet GIP Support, Service und Digitalisierungsberatung an. Die Unternehmenszentrale in Offenbach am Main sowie ein weiterer Standort in Leipzig werden konsolidiert betrachtet. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Das Tarifgebiet des öffentlichen Dienstes ist mit seinen ca. 10 Millionen Beschäftigten, einschließlich Beamtenversorgung, weitgehend konjunkturunabhängig. Die Beschäftigung im ÖD wächst weiter, i. B. führt die Demografie zu einem Anstieg an Versorgungsfällen und Nachbesetzungen. Der Bedarf nach Recruitingsoftware ist stark gestiegen. Die beginnende digitale Transformation beflügelt auch im ÖD personalwirtschaftliche Konsolidierungsprojekte. Prozessorientierte Produkt- und Servicelösungen mit einem ganzheitlichen Anwendererlebnis rücken in den Fokus des Wettbewerbs mit den europäischen Marktführern. Um die Position unter den TOP 5 Produktanbietern in Deutschland zu halten, investiert GIP in Kundenprojekte sowie den weiteren Ausbau der Plattform und des Portfolios. 3. Geschäfts- und Finanzlage Geschäftsverlauf Über das gesamte Portfolio gesehen, ist das Produktgeschäft stabil und der durchschnittliche Fallerlös mit der neuen Softwaregeneration weiter angewachsen. Das Projektgeschäft war vergleichbar zum Vorjahr. Für die Folgejahre sind die Aussichten durch Akquisitionserfolge und zu erwartende Projekte bei Bestandskunden stark verbessert. Auch wird durch die Einführung der geplanten neuen Produktgeneration KIDICAP.next ein steigender Implementierungs- und Beratungsbedarf erwartet. Die Projekterlöse betrugen in 2023 2.163,2 T€. In 2024 ist ein Anstieg auf ca. 2.400 T€ geplant. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber Vorjahr um 4,2% auf 19.516,9T€ angestiegen. Das Abonnement der bestehenden Softwaregeneration dominiert die Erlöse mit einem Anteil von rund 96%, knapp 4% der Erlöse werden mit klassischer Softwarewartung erzielt. Die margenintensiveren Projektleistungen blieben in etwa stabil mit 11,1%, auf Sonstiges entfielen 0,7% der Erlöse. Der Umsatzanteil mit periodischen Lizenzgebühren ist mit 88,9% leicht erhöht (Vorjahr 88%). Aus der Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren entstanden sonstige betriebliche Erträge von 4,3T€, für das neue Geschäftsjahr wurden 1.710,0T€ Rückstellungen gebildet. Die Weiterentwicklung der bestehenden App-Welt zu einer integrierten HR- und Abrechnungslösung (KIDICAP.next) bestimmt zusammen mit den Digitalisierungsprojekten die Ertragslage. Dazu waren und sind Investitionen in zusätzliches Personal notwendig. Eigenleistungen werden zum Teil aktiviert und beim ersten Rollout abgeschrieben. Das operative Ergebnis spiegelt sich im EBITDA, als handelsrechtlichem Periodenergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Eigenleistungen wurden wegen des deutlich gestiegenen Personalbestandes höher als in den Vorjahren aktiviert. Ein Teil der um 5% gestiegenen Entwicklungskapazität floss direkt in die Kundenprojekte. Das EBITDA liegt absolut gesehen mit 3.676,1 T€ unter Vorjahresniveau, entsprechend einer Marge von 16,1% (Vorjahr 24,2%). Die Gesamtleistung stieg um 1.127,9T€ auf 22.806,2T€, gegenüber Vorjahr eine Steigerung um 5,2%. Die Beschaffungskosten für Personal und Fremdleistung lagen für die nachträglich in 2023 geplante Kapazitätserhöhung 144% über Plan. Dies spiegelt die Investitionen zur Erneuerung des Produktportfolios wider. Trotz gegenläufiger Effekte beim Materialeinsatz blieben die Betriebskosten daher 2,7% über Plan. Höhere Betriebskosten wirken negativ auf das handelsrechtliche Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen. Das EBIT stieg zwar gegenüber Plan um 214,3 T€ auf -576,7 T€; der handelsrechtliche Jahresfehlbetrag nach Steuern beträgt aber 408,1 T€. Finanzlage Die Investitionen in das selbstentwickelte Portfolio wurden einschließlich Fremdlizenzen aus dem Cashflow finanziert. Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Steuernachzahlungen und -vorauszahlungen wirkten sich negativ auf den Finanzmittelbestand aus. So ist der Finanzmittelbestand um 1.956,4 T€ gesunken. Die Summe der offenen Forderungen mit 677,7 T€, der sonstigen Vermögensgegenstände mit 563,3 T€ und der liquiden Mittel von 3.961,1 T€ betrug zum Bilanzstichtag 5.202,2 T€. Zum Stichtag bestanden 779,7 T€ nicht genutzte Kreditlinien, an Fremdmitteln wurden 0,0 T€ in Anspruch genommen. Vermögenslage Die Bilanzsumme sank zum Stichtag um 6,6% auf 25.291,3 T€. Das Anlagevermögen wurde durch höhere Abschreibungen auf immaterielle Werte um 708,4 T€ auf 19.410,9 T€ abgeschmolzen mit einem Bilanzanteil von 76,7% (Vorjahr 75,1%). Davon entfallen auf die selbst geschaffenen und aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände 17.473,9 T€, von denen 3.213,2T€ neu aktiviert und 3.743,6 T€ abgeschrieben wurden. Die gesamten Abschreibungen stiegen um 15,4% auf 4.252,8 T€. Mit der Thesaurierung des Fehlbetrages sinkt das Eigenkapital auf 15.870,9 T€, entsprechend einer Eigenkapitalquote von 62,8% (+2,6%). Das Fremdkapital besteht neben den Fremdmitteln aus 978,0 T€ erhaltenen Anzahlungen sowie 795,0 T€ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie 266,9 T€ sonstigen Verbindlichkeiten. In den Steuerrückstellungen wurden 0 T€ für Körperschafts- und Gewerbesteuer gebildet, da jedoch Steuervorauszahlungen in Höhe von 556,7 T€ geleistet wurden, ist eine Erstattung im aktuellen Geschäftsjahr fällig. Ebenfalls wurden 166,1 T€ latente Steuern aufgelöst, in den Passiva summieren sich somit latente Steuern für die Aktivierung von Eigenleistungen auf 5.455,7 T€. Zum Bilanzstichtag beschäftige GIP 147 Mitarbeitende (Vorjahr 125) mit einer Beschäftigungsquote von 132,9 Vollzeitäquivalenten (Vorjahr 115,5) zuzüglich Fremdentwicklung mit 25 Vollzeitäquivalenten. Gesamtaussage Trotz gestiegener Produkterlöse und höherer Aktivierung selbstgeschaffener Software bewirkten Investitionen für die Entwicklung der nächsten KIDICAP Produktgeneration einen Jahresfehlbetrag. Die über Plan liegende höhere Gesamtleistung wurde durch deutlich gestiegene Betriebskosten (im Wesentlichen Personalkosten) überkompensiert. Das Periodenergebnis übertraf dennoch leicht die Erwartungen. Die Erstattung der Steuervorauszahlungen beeinflussen die Liquidität positiv, die insgesamt für das folgende investitionsorientierte Geschäftsjahr unter Vorjahresniveau liegt. 4. Forschung und Entwicklung Der konsequente Ausbau von KIDICAP.neo zur integrierten HR- und Abrechnungslösung KIDICAP.next stand im Fokus der Entwicklung, speziell neue Funktionalitäten zur prozessorientierten HR-Arbeit und zur Verbesserung des Anwendererlebnisses (z.B. Barrierefreiheit). Erhebliche Mittel flossen ebenso in gestiegene Sicherheitsanforderungen sowie Techniken zum Software-Deployment. Insgesamt sind im abgelaufenen Geschäftsjahr 4.975,7 T€ (Vorjahr 4.011,8 T€) in neue Produktmerkmale investiert worden, von denen 65% aktiviert wurden, die 1.174,9 T€ Fremdleistungen enthalten. Mit der hohen Änderungsdynamik in der Personalwirtschaft und der wachsenden Softwaredurchdringung entfielen wie in den Vorjahren rund 3⁄4 der Entwicklungsleistung auf die Softwarewartung, im Besonderen zur Einhaltung der gesetzlichen Konformität in der Payroll. 5. Risiken und Chancen Die Gesellschaft verfügt über ein System zur Früherkennung, Kommunikation und Behandlung von Risiken. Ziel ist, die im Rahmen der geschäftlichen Aktivitäten entstehenden potenziellen Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten, ihre Folgen abzuschätzen und geeignete Vorsorge- sowie Sicherungsmaßnahmen einzuleiten. Die Risiken sind in der absteigenden Reihenfolge ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen aufgeführt: Personalrisiken Der Erfolg der Gesellschaft hängt maßgeblich von der Qualifikation und Motivation der Mitarbeitenden ab. Durch die zunehmende Themenspreizung bei Personalwirtschaftssystemen - ausgehend von grundlegenden Plattformtechnologien bis hin zu Self Services - kommt der Kompetenzverteilung und den Mitarbeitenden mit Schlüsselqualifikationen und langjähriger Erfahrung besondere Bedeutung zu. Ihre Bindung und laufende Rekrutierung sind vorrangig, dies vor allem beim aktuellen Fachkräftemangel in der IT-Industrie, allgemein höheren Fluktuationsraten und der Digitalisierungsdynamik. Wettbewerbsrisiken Im Zuge der digitalen Transformation steigen sowohl etablierte Anbieter wie auch vermehrt Startups in die Personalwirtschaft ein, meistens mit einem eigenen Angebot von Software as a Service, um den Weg vom Anbieter zum Anwender zu verkürzen und die Marge zu erhöhen. Gleichzeitig engagieren sich zunehmend Investoren bei Wettbewerbern, um Wachstum zu finanzieren. In diesem dynamischen Umfeld gewinnt für GIP das Anwendererlebnis und der Dienstleistungsverbund mit Datenzentren und professionellem Entgeltservice sowie der aktive Vertrieb von KIDICAP® einen höheren Stellenwert, ebenso wie die Fähigkeiten mehrjährige Großprojekte zu führen und personell zu unterfüttern. Klumpenrisiko mit Kunden Die Gesellschaft ist stark abhängig von wenigen Lizenznehmern, wie Rechenzentren und Bundesländern. 2⁄3? der Lizenzerlöse entfallen auf nur 5 Kunden, ein Ausfall hätte unmittelbar Folgen für die Gesellschaft aufgrund der typischen, langlaufenden Akquisen und Ausschreibungen im ÖD. Daher ist mit der neuen Produktgeneration geplant, mittelfristig neue Kundengruppen zu erschließen und über das Projektgeschäft Absatzförderung für Lizenzabonnements zu betreiben. Liquiditätsrisiko Bis zum vollständigen Übergang der Bestandskunden auf die neue Softwaregeneration bleibt eine zweigleisige Technologieentwicklung und Datensynchronisation erforderlich. Der Aufwand für Softwarewartung ist dort überproportional im Verhältnis zum Erlöspotential. Das zur Absicherung dieses Risikos aufgenommene Fremdkapital wurde bereits im Januar 2023 aus den Projekterlösen zurückgeführt. Die hohen Vorleistungen im Hauptgeschäft mit Lizenzabonnements können in den Folgejahren zu neuen Liquiditätsengpässen führen, besonders bei inflationären Kosteneffekten oberhalb möglicher Preisanpassungen. Produktrisiko Bis zur vollständigen Umstellung aller Anwender auf die neue Produktgeneration mit einheitlichem Anwendererlebnis bleibt GIP, und mit ihr der Dienstleistungsverbund, anfällig für einen Systemwechsel zu Wettbewerbern. Wie alle Softwareprodukte können auch die Produkte der GIP Defekte enthalten, deren Behebung im Rahmen der branchenüblichen Gewährleistung die Kosten erhöht, die Gewinnspanne beeinflusst oder mit Schadensersatzansprüchen an die Gesellschaft einhergeht. Typische (Mit-)Haftungsrisiken liegen in Strafzahlungen für eine verspätete Abgabe elektronischer Meldungen, den Anforderungen zur Ordnungsmäßigkeit der Lohnbuchhaltung, der digitalen Betriebsprüfung und der Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung. GIP wirkt Schadensersatzansprüchen durch einschlägige Zertifizierungen von Produkt und Unternehmen entgegen sowie durch branchenübliche Versicherungen. Nicht gänzlich auszuschließen bleibt, dass vertraglich vereinbarte Haftungsbeschränkungen für unwirksam erachtet werden und der vorhandene Versicherungsschutz nicht oder nicht in ausreichendem Maße greift. 6. Chancen Produktbezogene Chancen Mit der innovativen Erweiterung eines HR Frontends und der Unterstützung ganzheitlicher HR- und Abrechnungsprozesse ist GIP für die Digitalisierung der Personalwirtschaft gerüstet und kann neue Marktpotentiale erschließen. Im Dienstleistungsverbund können weitere Alleinstellungsmerkmale ausgebaut und im Zuge der Digitalisierung die Durchdringung bei Bestandskunden erhöht werden. Dazu unterstützt seit Ende 2023 ein eigener Vertrieb die Akquise-Bemühungen des Dienstleistungsverbundes und soll die Verbreitung bestehender Apps bei Bestandskunden vorantreiben. Chancen aus regulatorischen Entwicklungen Regulatorische Anpassungen aufgrund gesetzlicher Änderungen generieren zusätzlich Nachfrage nach Beratungsleistungen und neuen oder modifizierten Produkten. Soweit sie zeitnah Eingang in die Software und die Dienstleistungskette finden, stellen sie einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar. Leistungswirtschaftliche Chancen Die Mitarbeitenden der Gesellschaft sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Innovationskraft und die Wertschöpfung im Unternehmen sowie bei Kunden, und damit für künftiges Wachstum. Um das Engagement der Mitarbeitenden zu fördern, investiert die Gesellschaft konsequent in die Arbeitgebermarke, das Recruiting, in die Personalentwicklung und die fortlaufende Qualifizierung. Gesamtaussage Die vorstehend beschriebenen Risiken weisen in Anbetracht ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen nach Ansicht der Geschäftsführung in ihrer Gesamtheit keinen bestandsgefährdenden Charakter auf. Zur Ausschöpfung der geschäftlichen Chancen ist personelles Wachstum essenziell. Den regulatorischen Risiken muss u. a. durch zeitnahe Zertifizierungen vorgebeugt werden, dem Wettbewerb durch konsequente Investitionen in ein positives Anwendererlebnis. 7. Wirtschaftlicher Ausblick Die Digitalisierungsprojekte haben die Erlössituation erheblich verbessert, weiteres Potential bieten kommende Ausschreibungen. Über die Projekte kann KIDICAP zügig in die Organisationen ausgerollt werden. Im Portfolio sind dafür weitere erhebliche Vorinvestitionen erforderlich, denn die Dynamik der Digitalisierung erzwingt die Umsetzung neuer nichtfunktionaler Anforderungen in der Plattform. Im aktuellen Geschäftsjahr ist dafür ein weiterer Personalaufbau mit entsprechenden Vorlaufkosten geplant. Die Innovationsleistung soll gestärkt werden, u. a. um den Rollout neuer APPs in die Bestandskundschaft zu beschleunigen und perspektivisch das Projektgeschäft auszuweiten. Auch werden die Möglichkeiten zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz innerhalb der KIDICAP Plattform untersucht. Die Erlöserwartung 2024 liegt bei plus 10 %. Die steigende Personalkapazität wird zunächst mit plus 5% gegenüber 2023 auf die aktivierte Eigenleistung wirken. Mit einem geplanten Ergebnis von rund -1.800 T€ und einem negativen operativen Cashflow ist 2024 als weiteres Investitionsjahr zu werten. Damit verbunden ist die Erschließung neuer Erlöspotentiale in den Folgejahren.
Offenbach, den 20.03.2024 gez. Patrick Weber, Geschäftsführter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zur GmbH Die Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH hat ihren Sitz in Offenbach am Main. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter HRB 40469 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbHG sowie unter Beachtung der Vorschriften des Gesellschaftsvertrags erstellt. Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach § 266 HGB beziehungsweise § 275 Absatz 2 HGB vorgenommen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung basiert auf dem Gesamtkostenverfahren. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Absatz 2 HGB) geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 266 ff. HGB). 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurden die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, der betrieblichen Nutzungsdauer entsprechenden, Abschreibungen bilanziert. Hierbei enthalten die Anschaffungskosten auch Nebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gemäß § 255 Absatz 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese entsprechen den Vollkosten gemäß § 255 Absatz 2 HGB. Forschungs- und Vertriebskosten dürfen nicht einbezogen werden. Fremdkapitalzinsen wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen ausschließlich nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen, die Nutzungsdauern belaufen sich auf 3 bis 10 Jahre. Die Regelabschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen, die Nutzungsdauern betragen 3 bis 15 Jahre. Von der Regelung des § 6 Absatz 2 EStG für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde analog in der Handelsbilanz Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen wurden in Höhe von T€ 8,7 wertberichtigt. Flüssige Mittel sind mit dem Nominalwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) beinhalten Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Jahres, die bereits im Geschäftsjahr geleistet wurden. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten (PRAP) beinhalten grundsätzlich erhaltene Zahlungen, die Erträge der Folgejahre darstellen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich insgesamt ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt. 4. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt.
Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von insgesamt T€ 4.975,7 (Vorjahr: T€ 4.011,8) getätigt. Davon entfielen T€ 3.213,2 (Vorjahr T€ 2.817,6) auf Entwicklung und wurden dementsprechend in voller Höhe aktiviert und unter "selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens" ausgewiesen (§ 285 Nr. 22 HGB). Forderungen Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Liquide Mittel Die liquiden Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände. Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 nominal T€ 1.500 (Vorjahr: T€ 1.500). Es bestehen Gewinnvorträge in Höhe von T€ 14.779,0 (Vorjahr: T€ 13.748,5). Durch den Jahresfehlbetrag 2023 von T€ 408,1 (Vorjahr Jahresüberschuss: T€ 1.030,5) beträgt das gesamte Eigenkapital nunmehr T€ 15.870,9 (Vorjahr: T€ 16.279,0). Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 285 Nr. 28 HGB in Höhe von insgesamt T€ 12.018,2 (Vorjahr: T€ 12.382,4), die in voller Höhe auf die Aktivierung von Entwicklungskosten entfallen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu 1 Jahren.
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Steuerverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 251,2 (Vorjahr: T€ 158,3) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausgeglichen, die Bankbürgschaft des Gesellschafters Evangelische Kirche in Deutschland wurde frei gegeben. Latente Steuern Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,225 Prozent. Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt hierbei 440 Prozent.
Hieraus errechnet sich die ausgewiesene latente Steuer wie folgt:
Folglich wurden im Berichtsjahr T€ 166,1 der passiven latenten Steuern aufgelöst. Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Wahlrecht zur Aktivierung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 II HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 4.975.7 wurden T€ 3.213,2 aktiviert. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 4,3 (Vorjahr: T€ 73,0) ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden keine periodenfremde Erträge (Vorjahr: T€ 0,0) erzielt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr periodenfremden Aufwendungen in Höhe von T€ 39,6 (Vorjahr: T€ 0,0) enthalten. 6. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (nach Köpfen) in Deutschland betrug bei der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH 147 (Vorjahr: 128). In dieser Zahl sind Voll- und Teilzeitkräfte erfasst. Sie verteilen sich nach Vollzeitäquivalenten wie folgt:
Geschäftsführer Herr Dipl.-Ing. Ulf Buchholz, Scharbeutz, bis 30.6.2023 Herr Dipl.-Inf. Patrick Manfred Weber, Hünstetten, ab 1.7.2023 Aufsichtsrat Frau Andrea Niemeyer (Vorsitzende) Oberkirchenrätin, Referentin für Betriebswirtschaft, IT und Statistik, EKD - Evangelische Kirche in Deutschland Herr Dr. Stefan Wolf (stellvertretender Vorsitzender) Geschäftsführer, Rechenzentrum Volmarstein Herr Jochen Gamber Geschäftsführer, Stiftung Kirchliches Rechenzentrum SWD, bis 8. November 2023 Herr Martin Bock Landeskirchenrat, Dezernent, Leitungsfeld 10 Juristisches Dezernat Mitgliedschaft und Gesamtkirchliche Services, Evangelische Kirche von Westfalen, Das Landeskirchenamt Herr Stefan Werner Direktor, Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Evangelische Landeskirche in Württemberg Herr Rudolf Müller Geschäftsführer, ECKD GmbH Herr Thomas Schäfers Ordinariatsdirektor, Amtschef, Diözese Eichstätt bis 8. November 2023 Herr Robert Bittl Leiter Abteilung 3 IT Management, Bischöfliches Ordinariat Eichstätt ab 8. November 2023 Prokuristen Herr Oliver Sohlenkamp, Aachen Herr Lars Scharfenberg, Taunusstein Herr Christian Wolff, Reinheim; ab 8. Mai 2023 Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen. Ausschüttungssperre Soweit selbst erstellte Software aktiviert wird, besteht gemäß § 268 Absatz 8 HGB eine Ausschüttungssperre. Unter Berücksichtigung der Ausschüttungssperre ermittelt sich der für die Ausschüttung zur Verfügung stehende Betrag wie folgt:
Verwendung des Jahresergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 408,1 auf neue Rechnung vorzutragen. Bei der Erstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Absatz 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. 7. Nachtragsbericht Es gibt keine Ereignisse nach dem Stichtag, über die zu berichten wäre.
Offenbach am Main, den 20. März 2024 gez. Patrick Weber, Geschäftsführer Bericht des AufsichtsratsIm Geschäftsjahr wurden Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von insgesamt T€ 4.975,7 (Vorjahr: T€ 4.011,8) getätigt. Davon entfielen T€ 3.213,2 (Vorjahr T€ 2.817,6) auf Entwicklung und wurden dementsprechend in voller Höhe aktiviert und unter "selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens" ausgewiesen (§ 285 Nr. 22 HGB). Forderungen Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Liquide Mittel Die liquiden Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände. Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 nominal T€ 1.500 (Vorjahr: T€ 1.500). Es bestehen Gewinnvorträge in Höhe von T€ 14.779,0 (Vorjahr: T€ 13.748,5). Durch den Jahresfehlbetrag 2023 von T€ 408,1 (Vorjahr Jahresüberschuss: T€ 1.030,5) beträgt das gesamte Eigenkapital nunmehr T€ 15.870,9 (Vorjahr: T€ 16.279,0). Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 285 Nr. 28 HGB in Höhe von insgesamt T€ 12.018,2 (Vorjahr: T€ 12.382,4), die in voller Höhe auf die Aktivierung von Entwicklungskosten entfallen. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für variable Vergütungen in Höhe von T€ 1.118,9 (Vorjahr: T€ 1.016,7), ausstehenden Urlaub und Überstunden in Höhe von T€ 426,9 (Vorjahr: T€ 368,2), für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 56,5 (Vorjahr: T€ 22,9), für Berufsgenossenschafts- / Schwerbehindertenabgabebeiträge in Höhe von T€ 40,4 (Vorjahr: T€ 30,6), für den Jahresabschluss in Höhe von T€ 40,2 (Vorjahr: T€ 32,6) und für Archivierung in Höhe von T€ 27,0 (Vorjahr: T€ 27,0) enthalten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu 1 Jahren.
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Steuerverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 251,2 (Vorjahr: T€ 158,3) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind ausgeglichen, die Bankbürgschaft des Gesellschafters Evangelische Kirche in Deutschland wurde frei gegeben. Latente Steuern Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 31,225 Prozent. Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt hierbei 440 Prozent.
Hieraus errechnet sich die ausgewiesene latente Steuer wie folgt:
Folglich wurden im Berichtsjahr T€ 166,1 der passiven latenten Steuern aufgelöst. Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Das Wahlrecht zur Aktivierung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 II HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 4.975.7 wurden T€ 3.213,2 aktiviert. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 4,3 (Vorjahr: T€ 73,0) ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden keine periodenfremde Erträge (Vorjahr: T€ 0,0) erzielt. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr periodenfremden Aufwendungen in Höhe von T€ 39,6 (Vorjahr: T€ 0,0) enthalten. 6. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (nach Köpfen) in Deutschland betrug bei der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH 147 (Vorjahr: 128). In dieser Zahl sind Voll- und Teilzeitkräfte erfasst. Sie verteilen sich nach Vollzeitäquivalenten wie folgt:
Geschäftsführer Herr Dipl.-Ing. Ulf Buchholz, Scharbeutz, bis 30.6.2023 Herr Dipl.-Inf. Patrick Manfred Weber, Hünstetten, ab 1.7.2023 Aufsichtsrat Frau Andrea Niemeyer (Vorsitzende) Oberkirchenrätin, Referentin für Betriebswirtschaft, IT und Statistik, EKD - Evangelische Kirche in Deutschland Herr Dr. Stefan Wolf (stellvertretender Vorsitzender) Geschäftsführer, Rechenzentrum Volmarstein Herr Jochen Gamber Geschäftsführer, Stiftung Kirchliches Rechenzentrum SWD, bis 8. November 2023 Herr Martin Bock Landeskirchenrat, Dezernent, Leitungsfeld 10 Juristisches Dezernat Mitgliedschaft und Gesamtkirchliche Services, Evangelische Kirche von Westfalen, Das Landeskirchenamt Herr Stefan Werner Direktor, Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Evangelische Landeskirche in Württemberg Herr Rudolf Müller Geschäftsführer, ECKD GmbH Herr Thomas Schäfers Ordinariatsdirektor, Amtschef, Diözese Eichstätt bis 8. November 2023 Herr Robert Bittl Leiter Abteilung 3 IT Management, Bischöfliches Ordinariat Eichstätt ab 8. November 2023 Prokuristen Herr Oliver Sohlenkamp, Aachen Herr Lars Scharfenberg, Taunusstein Herr Christian Wolff, Reinheim; ab 8. Mai 2023 Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen. Ausschüttungssperre Soweit selbst erstellte Software aktiviert wird, besteht gemäß § 268 Absatz 8 HGB eine Ausschüttungssperre. Unter Berücksichtigung der Ausschüttungssperre ermittelt sich der für die Ausschüttung zur Verfügung stehende Betrag wie folgt:
Verwendung des Jahresergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 408,1 auf neue Rechnung vorzutragen. Bei der Erstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Absatz 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. 7. Nachtragsbericht Es gibt keine Ereignisse nach dem Stichtag, über die zu berichten wäre.
Offenbach am Main, den 20. März 2024 Patrick Weber, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Idstein, den 20. März 2024 P
& P Treuhand GmbH
gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Müller, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Torsten Weimar, Wirtschaftsprüfer |
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Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Strahlenberger Straße 112
63067 Offenbach am Main - Commercial register
- HRB 40469, Offenbach am Main
- Registration date
- July 23, 1996
- Industry
-
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie - Registered capital
- 1,500,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- die Entwicklung, Pflege, Fortentwicklung sowie der Vertrieb von Datenverarbeitungsprogrammen (Software), insbesondere für Personalwirtschaft.
Financials
Balance sheet
2024- Fixed Assets 76,7 % 19,01 Mio
- Current Assets 21,4 % 5,30 Mio
- Prepaid Expenses 1,9 % 474,7 k
- Equity 60,6 % 15,01 Mio
- Deferred Tax Liabilities 20,7 % 5,14 Mio
- Liabilities 9,4 % 2,32 Mio
- Provisions 9,2 % 2,27 Mio
- Accrued Expenses 0,2 % 42,4 k
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Gross profit 46,5 % 21,91 Mio
- Personnel expenses 33,8 % 15,94 Mio
- Depreciation 9,2 % 4,32 Mio
- Other operating expenses 6,1 % 2,87 Mio
- Annual net profit/loss 1,8 % −861,8 k
- Result after taxes 1,8 % −859,7 k
- Income and profit taxes 0,8 % −363,2 k
- Other taxes 0,0 % 2,1 k
- Other interest and similar income 0,0 % 917
P&L data available for 16 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Patrick Manfred Weber
since 2023 Managing Director
-
Christian Wolff
since 2023 Procura
-
Oliver Sohlenkamp
since 2004 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- Evangelische Kirche in Deutschland DEU 56.7 % 850k €
- Kirchliche Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft für EDV mbH DEU 32.5 % 488k €
- Bistum Eichstätt, Körperschaft des öffentlichen Rechtes DEU 10.8 % 163k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
History
- 2024
-
21.02.
Exit of positionL*** S****** · Procura
- 2023
-
17.07.
Member entryPatrick Manfred Weber · Managing Director
-
17.07.
Exit of positionU** B****** · Managing Director
-
08.05.
Exit of positionV***** M****** · Procura
-
08.05.
Member entryChristian Wolff · Procura
- 2013
-
26.03.
Exit of positionJ***** K**** · Procura
-
26.03.
Member entryL*** S****** · Procura
- 2011
-
22.09.
Change of bylawsGesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
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- Structured content (SI, XML) XML
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- Articles of association PDF
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Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Gesellschaft für innovative Personalwirtschaftssysteme mbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 2898c7f9738c19f2ff2f1e4d2d80a64d",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
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