WITRON Logistik + Informatik GmbHParksteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens WITRON plant und realisiert maßgeschneiderte Intralogistiklösungen - hochdynamische Kommissioniersysteme für Handel und Industrie. Alles aus einer Hand - von der Logistikberatung und Logistikplanung über komplette Lagersysteme, Kommissioniersysteme, Lagersoftware, Lagerverwaltung, Steuerungssoftware, Fördertechnik, Regalbediengeräte und Service. Alle Lagerlösungen sind - ob hochautomatisiert, teilautomatisiert oder manuell - modular aufgebaut und basieren auf standardisierten Systembausteinen. Bisher wurden weit über 2.000 Logistikprojekte in den unterschiedlichsten Branchen erfolgreich umgesetzt. Zahlreiche Top-Kunden in Europa, Nordamerika und Australien betreiben bereits seit Jahren ihre Distributionszentren wirtschaftlich und erfolgreich mit WITRON-Lösungen und setzen auch zukünftig auf die gemeinsame Partnerschaft. 2. Forschung und Entwicklung WITRON setzt weiterhin auf eine konsequente und nachhaltige Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die das Unternehmen teilweise auch in Auftrag gibt. Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten waren im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin die Einführung einer neuen Steuerungsgeneration sowie die Weiterentwicklung der Order Picking Machinery (OPM) in der 5. Lösungsgeneration. Für Forschung und Entwicklung wurden im Berichtsjahr € 7.251.000 (Vj. € 6.785.000) aufgewendet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,6 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Unter dem Strich konnte die Beschäftigtenzahl in den Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern im Jahresverlauf jedoch trotz der Engpässe am Arbeitsmarkt um 1,3 Prozent zulegen. Insgesamt wurden ca. 13.600 Stellen aufgebaut. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 264 Mrd. Euro. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,4 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -2,2 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Im vierten Quartal 2023 wurde dabei mit durchschnittlich 46,2 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand erreicht. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. 2. Geschäftsverlauf Neue Projekte wurden im Jahr 2023 überwiegend im europäischen und nordamerikanischen Raum gewonnen. Mehrere Großaufträge konnten mit Bestandskunden in Deutschland, Finnland, Frankreich, Schweiz, Spanien und USA unterzeichnet werden. Der Auftragsvorlauf gewährleistet eine Auslastung über die nächsten Jahre. Das Unternehmen bleibt auf den konsequenten Ausbau seiner Kompetenz in der Kommissionier- und Lagertechnik fokussiert, um durch innovative Lösungen die Rentabilität der Kunden weiter nachhaltig zu steigern. Zu diesem Zweck werden die Schlüsseltechnologien konsequent weiterentwickelt mit dem Ziel der Technologieführerschaft. Der Marktfokus wird auch weiterhin auf Europa und Nordamerika gelegt, wobei die Entwicklung des Logistikmarktes in anderen Regionen in Beobachtung bleibt. Durch den Einsatz neuer Technologien in der Projektabwicklung soll die Kostenposition weiter verbessert und die Effizienz in der Abwicklung gesteigert werden. Durch eine aktive Bearbeitung des europäischen und nordamerikanischen Marktes wird auch in den Folgejahren ein weiteres kontinuierliches, organisches Wachstum angestrebt. Die betriebliche Leistung, die Umsatzrendite und der Cash Flow haben sich entsprechend der Prognose entwickelt. Die Kennzahlen sind als zufrieden stellend zu betrachten. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind von € 720 Mio. auf € 805 Mio. angestiegen. Dies ist vor allem auf höhere Erlöse bei den Logistiksystemen zurückzuführen. Der Materialaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf 68% (Vj. 68%) der Gesamtleistung. Der Personalaufwand beträgt 10% (Vj. 9%) der Gesamtleistung und hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. € 13 Mio. erhöht. Die höheren Kosten sind sowohl auf Lohn- und Gehaltserhöhungen als auch auf Personalaufstockungen zurückzuführen. Das Rohergebnis konnte im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 323.060 verbucht werden und ist somit gegenüber dem Vorjahr um ca. 2% gestiegen. Zum Bilanzstichtag konnte das Unternehmen einen Auftragsbestand von ca. € 2,9 Mrd. (Vj. € 2,6 Mrd.) verzeichnen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets unter Skontoausnutzung zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Durch das positive Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Der Eigenkapitalanteil des Unternehmens beträgt rd. 45% (Vj. 43%). Kreditlinien werden ausschließlich für Avale in Anspruch genommen. c) Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft ist zu rd. 19% (Vj. 20%) im Anlagevermögen gebunden. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme beträgt rd. 32% (Vj. 37%), auf liquide Mittel entfallen rd. 37% (Vj. 30%). d) Investitionen Die Gesamtinvestitionen in Sachanlagen belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 6.583. Sie betreffen vor allem die Fertigstellung der Außenanlagen von Werk 2 Nord, den Fuhrpark und eine PV-Anlage in Bau. Die Investitionen in Finanzanlagen betragen T€ 1.070 und betreffen die Seniorenzentrum Langen GmbH & Co. KG (T€ 1.045) und die WITRON Systemhaus GmbH (T€ 25). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen betriebliche Leistung, Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen. Die betriebliche Leistung beträgt T€ 902.015 und hat somit gegenüber dem Vorjahr um T€ 38.281 zugenommen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen und beträgt im Geschäftsjahr 14% (Vj. 16%). Der Cash Flow beträgt T€ 109.498 und ist damit um T€ 33.417 geringer als im Vorjahr. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Arbeitnehmerbelange WITRON legt hohen Wert auf langfristige Mitarbeiterbindung und hat für ihre Mitarbeiter deshalb unter anderem ein eigenes Programm zur betrieblichen Altersvorsorge und ein firmeneigenes Gewinnbeteiligungsprogramm aufgelegt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche monetäre und soziale Benefits bis hin zum Bau von Mitarbeiterwohnungen in unmittelbarer Firmennähe. Von großer Bedeutung ist für WITRON auch die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter. So sollen im Rahmen der innerbetrieblichen Talentförderung Führungskräfte aus den eigenen Reihen rekrutiert werden. Unter dem Motto "Fordern und Fördern" wollen wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, sich so zu entwickeln, dass Talente und Persönlichkeit optimal zur Aufgabe passen. Die finanzielle Unterstützung bei Weiterbildungen und Dualem Studium rundet die Mitarbeiterförderung und Mitarbeiterentwicklung ab. Die Anzahl der Mitarbeiter ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen. Zum Jahresende 2023 hat sich die Gesamtzahl der Arbeitnehmer gegenüber dem Vorjahr um 33 auf 1.418 erhöht. b) Berufsausbildung Um sich im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter eine gute Ausgangsposition zu sichern, engagieren wir uns intensiv in der Berufsausbildung. Zum Bilanzstichtag bildet WITRON 270 (Vj. 286) Auszubildende aus. Im Berichtsjahr 2023 wurden 97 Auszubildende neu eingestellt. Unser Ziel ist es jungen Mitarbeitern eine möglichst praxisnahe und zukunftsgerichtete Ausbildung gewährleisten zu können. c) Umweltbelange WITRON agiert energieeffizient und ressourcenschonend, da ein Teil der benötigten Energie von den firmeneigenen Photovoltaikanlagen stammt. Darüber hinaus konnte eine Einspeisemenge von ca. 146 MWh erzielt werden. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren entsprechen den Erwartungen und sind zufrieden stellend. III. Bericht zur Unternehmensführung Aufgrund der technischen Ausrichtung und des geringen Frauenanteils in technischen Berufen sind zum Bilanzstichtag keine Frauen in der Geschäftsführung und nur wenige Frauen in den beiden Führungsebenen nach der Geschäftsführung vertreten. Der Beirat hat als Zielgröße bis Ende 2023 für die Frauenquote in der Geschäftsführung eine Quote von 0% festgelegt und für den Beirat eine Zielgröße von 0%. Beide Zielgrößen sind zum Bilanzstichtag erfüllt. Die Geschäftsführung hat als Zielgröße bis Ende 2023 eine Frauenquote von 0% für die erste und eine Frauenquote von 0% für die zweite Führungsebene unter der Geschäftsführung festgesetzt. Beide Quoten sind zum Bilanzstichtag jeweils erfüllt. IV. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Ein stärkerer Aufschwung wäre zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Der Ausblick auf 2024 ist somit mit großen Unsicherheiten verbunden. 1. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei unserer Planung haben wir die aktuelle Auftragslage zugrunde gelegt, sowie die derzeit verhandelten Aufträge, mit deren Abschluss auf Grund Erfahrungswerten mit großer Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist. Daraus haben wir den voraussichtlichen Auftragsbestand von WITRON für das Geschäftsjahr 2024 abgeleitet. Die betriebliche Leistung in 2023 beträgt T€ 902.015, die Umsatzrendite 14% und der Cash Flow beträgt T€ 109.498. In unserer Planung für das nächste Geschäftsjahr gehen wir von einem leichten Anstieg der betrieblichen Leistung und einer Umsatzrendite von ca. 13%-14% aus. Der Cash Flow wird sich voraussichtlich auf dem Niveau von 2023 bewegen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für 2024 planen wir mit einem ansteigenden Mitarbeiterstand. Des Weiteren sollen im Geschäftsjahr 2024 ca. 80 Auszubildende eingestellt werden. Die Mitarbeiterbindungsprogramme sollen fortgeführt werden. Die bestehenden Photovoltaikanlagen werden auch zukünftig genutzt. Darüber hinaus wird eine zusätzliche Photovoltaikanlage errichtet. Die Einspeisemenge wird sich daher deutlich erhöhen. Wir rechnen mit einer Einspeisemenge von mehr als 230 MWh. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken: Die größte Gefahr für die Weltwirtschaft stellen geopolitische Risiken, insbesondere die Eskalation des Nahostkonflikts und der anhaltende Krieg in der Ukraine. Darüber hinaus gefährden der zunehmende Protektionismus und sehr hohe Inflationsraten weltweit Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze. Dies kann zu einem Konjunkturabschwung führen und somit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Politische Risiken: Zur Vermeidung von Risiken werden in Staaten mit hohen politischen Risiken keine Geschäfte getätigt. Branchenspezifische Risiken: Das Hauptrisiko der Branche liegt im Anlagenausfall und in den Gewährleistungsverpflichtungen. Das Unternehmen begegnet diesen Risiken durch den Einsatz hochwertiger Materialien, die überwiegend in Deutschland gefertigt werden, erfahrener und hochqualifizierter Mitarbeiter und durch den Einsatz getesteter und erprobter Technologien. Den verbleibenden Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen wird durch den Ansatz einer Rückstellung Rechnung getragen. Steuerliche Risiken: Auf Grund der internationalen Tätigkeiten besteht ein mäßiges steuerliches Risiko in den einzelnen Ländern. Dieses versuchen wir durch entsprechende steuerliche Berater in den einzelnen Ländern so gering wie möglich zu halten. Prüfungsanordnungen liegen derzeit nicht vor. Personelle Risiken: Der Personalbedarf wird in Abstimmung mit dem Personalwesen aus den Plan-Zahlen abgeleitet und frühzeitig erkannt, so dass das Personal dem Bedarf angepasst werden kann. In einigen Berufsgruppen gestaltet sich die Personalrekrutierung jedoch zunehmend schwierig. Kurzfristiger Personalbedarf kann im Bedarfsfall durch Leiharbeiter abgedeckt werden. Währungsrisiken: Wo Nettingeffekte nicht möglich sind, werden Derivate zur Reduzierung des Währungsrisikos eingesetzt. Die Geschäfte stellen wirtschaftlich betrachtet eine Absicherung dar. Verträge, die für Zwecke des Empfangs oder der Lieferung von Devisen entsprechend dem eigenen Bedarf abgeschlossen wurden, werden als schwebende Geschäfte bilanziert. Ertragsorientierte Risiken: Da unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. IT Risiken: Durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen und einer redundanten Auslegung unserer IT-Infrastruktur sichern wir uns gegen Risiken ab. Darüber hinaus werden verstärkt Maßnahmen zur Erhöhung der Cyber-Security umgesetzt, um das Unternehmen bestmöglich gegen entsprechende Angriffe zu schützen. Rohstoffpreisänderungsrisiko: Die Rohstoffmärkte werden kontinuierlich beobachtet. Preissteigerungen sollen somit frühzeitig erkannt werden. Das Risiko von Preissteigerungen wird durch den vermehrten Einsatz von Preisgleitklauseln minimiert. 2. Chancenbericht Chancen aus Wachstum durch Innovation: Chancen sieht das Unternehmen insbesondere durch die Verwertung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, der Erweiterung der Fertigungstiefe sowie der Weiterentwicklung der Order Picking Machinery (OPM). Die Lösung gilt in der Logistik des Lebensmitteleinzelhandels weltweit als das erfolgreichste vollautomatisierte Lager- und Kommissioniersystem und befindet sich mittlerweile in der 5. Lösungsgeneration. Darüber hinaus haben wir in sämtlichen Temperaturbereichen das Piece- und Case-Picking gelöst und "Ugly- Artikel" in den automatisierten Prozess eingebunden. Diesen Chancen werden die höchsten Eintrittswahrscheinlichkeiten beigemessen. Chancen aus Wachstum durch Erschließung neuer Märkte und Wirtschaftszweige: Große Wachstumschancen liegen in der Expansion in Länder, in denen bislang nur wenige Geschäfte getätigt wurden, insbesondere in Osteuropa, Fernost und Südamerika. Aufgrund der mit einer solchen Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken, insbesondere hinsichtlich politischer Stabilität, Sicherheitslage und Plagiarismus steht die Geschäftsleitung der Verfolgung eines solchen Wachstumspfades zurückhaltend gegenüber. Dagegen zeichnen sich gute Wachstumschancen aus der Ausweitung des Geschäfts auf neue Wirtschaftszweige ab, da unsere Intralogistiklösungen flexibel einsetzbar sind und unsere Innovationen laufend neue Einsatzmöglichkeiten schaffen. Chancen aus konjunkturellen Entwicklungen Den Risiken aus einer nachteiligen konjunkturellen Entwicklung stehen in gleichem Maße Chancen aus einer vorteilhaften konjunkturellen Entwicklung gegenüber, von einer weiteren Verbesserung der Auftragslage über günstige Marktpreisänderungen im Einkaufs- und Absatzmarkt bis hin zu Zins- und Währungschancen. Aufgrund der geopolitischen Risiken, insbesondere der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Ukraine-Krieg haben die Chancen der konjunkturellen Entwicklung allgemein gegenüber dem Vorjahr leicht abgenommen, auch wenn die Chancen der konjunkturellen Entwicklung die Risiken für unser Unternehmen derzeit noch übersteigen. 3. Gesamtaussage Es sind keine Risiken bekannt, welche die Gesellschaft gefährden oder welche die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen können. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der guten Auftragslage sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten und derivative Finanzinstrumente. Die Gesellschaft hat als Kunden überwiegend Gesellschaften mit guter bis sehr guter Bonität und Forderungsausfälle sind deshalb nicht zu befürchten. Verbindlichkeiten werden stets unter Skontoausnutzung gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden und Lieferanten. Zur Begrenzung des Risikos von Fremdwährungsverlusten werden weiterhin Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Im Handelsregister ist eine Zweigniederlassung nach norwegischen Recht eingetragen.
Parkstein, 31. März 2024 gez. Helmut Prieschenk, Geschäftsführer gez. Johannes Meißner, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die WITRON Logistik + Informatik GmbH hat ihren Sitz in Parkstein. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Weiden unter HRB 153 eingetragen. Der Jahresabschluss der WITRON Logistik + Informatik GmbH - im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt - wurde unter vollständiger Anwendung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages erstellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und somit verpflichtet, ihren Jahresabschluss und Lagebericht gemäß § 316 HGB prüfen zu lassen. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den gesetzlichen Gliederungsschemata in § 266 HGB und § 275 HGB gegliedert. Soweit die gesetzliche Gliederung für Posten Bezeichnungen vorsieht, die nur zum Teil zutreffen, wurde die Postenbezeichnung aus Gründen der Klarheit auf den tatsächlichen Teil zurückgeführt. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden alle sogenannten davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang gemacht und die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Positionen Leistung, Rohergebnis und Betriebsergebnis erweitert. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt. Soweit zulässig sind sie in vollem Umfang an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt überwiegend 3 Jahre. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer in Anlehnung an steuerliche Grundsätze abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter von € 250,00 bis € 1.000,00 wurde aus Vereinfachungsgründen eine durchschnittliche Nutzungsdauer von fünf Jahren angesetzt. In die Herstellungskosten wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie steuerlich angemessene Gemeinkostenanteile einbezogen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bezüglich der Finanzanlagen wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. Die Gliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung:
Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, gegebenenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe kommt die Gruppenbewertung gem. § 240 Abs. 4 HGB zum Tragen. Es wird der gleitende Durchschnittspreis angesetzt. Der Unterschied zur Marktpreisbewertung am Bilanzstichtag ist vernachlässigbar. Die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Der Ansatz erfolgt unter Berücksichtigung von Material- und Fertigungseinzelkosten sowie den notwendigen Gemeinkostenzuschlägen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem jeweiligen Zahlungsbetrag abzüglich der Umsatzsteuer angesetzt. In den geleisteten Anzahlungen sind keine Anzahlungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten (Vj. € 10.497.841,60). Die erhaltenen Nettoanzahlungen werden bis zur Höhe der zugehörigen teilfertigen Bauten von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Forderungen in Fremdwährung werden gemäß § 256a HGB umgerechnet. Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 24.035,99 (Vj. € 126.423,09). Die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten ausgewiesen. Flüssige Mittel in Fremdwährungen werden gemäß § 256a HGB umgerechnet. Der Sonderposten mit Rücklageanteil betrifft den passiven Ausweis der in Anspruch genommenen Sonderabschreibungen gemäß § 3 Zonenrandförderungsgesetz. Der gesonderte passive Ausweis entspricht den gesetzlichen Vorschriften in § 279 Abs. 2 HGB i.V.m. § 281 Abs. 1 HGB a.F. Die Pensionsverpflichtung ist in einer Rückstellung erfasst. Die Bewertung der Rückstellung erfolgte nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck. Es wurde der pauschale Zinssatz des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB zugrunde gelegt. Es wurde eine Rentendynamik von 1% berücksichtigt. Als Ausscheideordnung wurde der I&A-Bestand zugrunde gelegt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 260. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Rückstellungen sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der zu erwartenden Verpflichtungen passiviert. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen und Anlagenleistungsziele, Personalverpflichtungen, noch nicht abgerechnete Fremdleistungen sowie Prüfungs- und Aufbewahrungskosten. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalles gebucht. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt gemäß § 256a HGB. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu ersehen:
In den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von € 1.166.492.828,72 sind Anzahlungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 717.723.691,96 (Vj. € 428.816.078,69) enthalten. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden gemäß § 256a HGB bewertet. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Umsatzerlöse teilen sich in folgende Bereiche auf:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von € 27.950,00 (Vj. € 27.950,00) ausgewiesen. Das Ausmaß der künftigen Belastung aus den steuerlichen Sonderabschreibungen beträgt rund ein Viertel des ausgewiesenen Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von € 221.670,00. Des Weiteren sind unrealisierte und realisierte Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 32.243 (Vj. T€ 33.530) enthalten. Im Personalaufwand sind Beträge in Höhe von € 1.612.015,59 (Vj. € 1.881.376,86) für die Altersversorgung enthalten. Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind unrealisierte und realisierte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 34.705 (Vj. T€ 42.796) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 199.743,41 enthalten (Vj. € 5.002,54). In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 3.078.272,52 (Vj. € 42.792.126,20) ausgewiesen. Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 310.361,00 enthalten (Vj. € 308.491,00). Ergänzende Angaben
Die Angaben betreffen potentielle zukünftige Ereignisse, deren Eintritt zu einer Verpflichtung führen würde. Zum Bilanzstichtag werden diese aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit als unwahrscheinlich angesehen, können aber nicht ausgeschlossen werden. Angabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB Das Unternehmen setzt zur Begrenzung des Risikos von Wechselkursänderungen Devisentermingeschäfte, Devisenswaps und -optionen ein. Die Vorteile liegen in der Berechenbarkeit und Verlässlichkeit künftiger Fremdwährungseinnahmen und der Vermeidung von Kursverlusten, wenn sich die Kurse nachteilig entwickeln. Das Risiko liegt darin, dass Kursgewinne über dem gesicherten Kurs am Termin nicht realisiert werden können. Angabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB Aus Serviceverträgen, die wegen Konzernumstrukturierungen 2016/2017 der WIOSS Witron On Site Services GmbH übertragen wurden, bestehen aufschiebend bedingte Ansprüche der Kunden auf Vertragserfüllung gegenüber der WITRON Logistik + Informatik GmbH. Die Vorteile der Übertragung liegen in der Trennung von operativem Geschäft und Service-Geschäft. Die Risiken liegen in einer möglichen Inanspruchnahme aus dem Vertrag. Es handelt sich um 10 Verträge mit einem Jahresvolumen von T€ 1.540 bis T€ 9.500. Sie haben Laufzeiten bis maximal Januar 2033. Die Inanspruchnahme aus den Verträgen wird als äußerst unwahrscheinlich eingeschätzt. Angabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB Die Gesellschaft hat gegenüber verschiedenen Kunden aufschiebend bedingte Vertragserfüllungsbürgschaften für Anlagenbauverträge übernommen für den Fall, dass Tochterunternehmen den Vertrag nicht erfüllen können. Die Bürgschaften haben maßgeblich zum Vertragsabschluss beigetragen, den die WITRON Logistik + Informatik GmbH als Generalunternehmer für die Töchter ausführt. Das Risiko liegt in der Gefahr, dass im Leistungsfall die übernommene Verpflichtung den Anspruch auf Gegenleistung übersteigen könnte. Wir verweisen dazu auf die Angaben nach § 251 HGB, 2. Unterfall.
Angabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 14 HGB Die WITRON Logistik + Informatik GmbH ist eine Tochtergesellschaft der WITRON Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Parkstein, deren Konzernabschluss im Unternehmensregister offenzulegen ist. Die WITRON Logistik + Informatik GmbH nimmt die Befreiung des § 291 Abs. 1 Satz 1 HGB in Anspruch. Angabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB Es wird von der Möglichkeit der Angabe nach § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB, zweiter Halbsatz Gebrauch gemacht. Angabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 23 HGB i.V.m. § 284 HGB
Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Quartalsdurchschnitt des Geschäftsjahres:
Gesamtbezüge Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane und des Beirates gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB in Anspruch. Beirat Im Berichtsjahr waren folgende Personen als Beirat bestellt:
Geschäftsführung Zu Geschäftsführern im Berichtszeitraum waren bestellt:
Beteiligungen Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
Für Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 11 wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen. Mindeststeuer gemäß § 285 Nr. 30a HGB Es sind keine Auswirkungen zu erwarten. Nachtragsbericht gemäß § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Ergebnisverwendungsvorschlag / Angabe gemäß § 285 Nr. 34 HGB:Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 435.697.232,69 auf neue Rechnung vorzutragen.
Parkstein, 31. März 2024 gez. Helmut Prieschenk, Geschäftsführer gez. Johannes Meißner, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WITRON Logistik + Informatik GmbH, Parkstein Prüfungsurteile: Wir haben den Jahresabschluss der WITRON Logistik + Informatik GmbH, Parkstein - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn -und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WITRON Logistik + Informatik GmbH, Parkstein für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Den Bericht zur Unternehmensführung, der im Lagebericht enthalten und als solcher gekennzeichnet ist, haben wir im Einklang mit deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeiten des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Weiden, 20. November 2024 Weig
Wirtschaftsprüfung GmbH
Pius Stahl, Wirtschaftsprüfer Silvia Klier, Wirtschaftsprüferin Sonstige OffenlegungsvermerkeFeststellung des Jahresabschlusses Der geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der Fassung des Prüfungsberichts vom 20. November 2024 wurde am 03. Dezember 2024 festgestellt. |
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WITRON Logistik + Informatik GmbH & Co. KG GmbH & Co. KGGesellschaft mit beschränkter Haftung
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH & Co. KG
- Address
- 92711 Parkstein
- Commercial register
- HRA 3324, Weiden i. d. OPf (Weiden)
- Industry
- Industry · viewable with an API key Get API key →
Financials
Balance sheet
2024- Current Assets 83,8 % 1,19 Mrd
- Fixed Assets 15,4 % 218,54 Mio
- Prepaid Expenses 0,8 % 10,82 Mio
- Liabilities 51,0 % 723,32 Mio
- Equity 45,7 % 648,11 Mio
- Provisions 3,2 % 45,61 Mio
- Accrued Expenses 0,1 % 1,32 Mio
- Sonderposten mit Rücklageanteil 0,0 % 193,7 k
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Leistung 26,3 % 843,74 Mio
- Revenue 25,5 % 817,71 Mio
- Material expenses 17,1 % 549,01 Mio
- Gross profit 10,3 % 331,24 Mio
- Operating result 3,6 % 116,50 Mio
- Other operating expenses 3,3 % 106,67 Mio
- Result after taxes 3,3 % 104,73 Mio
- Annual net profit/loss 3,3 % 104,43 Mio
- Personnel expenses 3,0 % 97,19 Mio
- Other operating income 1,1 % 36,52 Mio
- Income and profit taxes 1,1 % 36,46 Mio
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,8 % 26,03 Mio
- Other interest and similar income 0,7 % 21,44 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,3 % 10,89 Mio
- Income from investments 0,1 % 3,58 Mio
- Interest and similar expenses 0,0 % 331,2 k
- Other taxes 0,0 % 307,2 k
- Other capitalized own work 0,0 % −58
P&L data available for 18 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
C**** H***
since 2025 Procura
-
U****** S********
since 2025 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- WITRON Vermögensverwaltungs SE & Co. KG DEU 89.9 % 2.7M €
- Stiftung Winkler DEU 7.1 % 213k €
- Walter Winkler Familienstiftung DEU 3.0 % 90k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
Holds shares in
- Domizilium Karlstadt GmbH GmbH 85.0 %
History
- 2025
-
17.09.
Change of legal formGesellschaft mit beschränkter Haftung & Compagnie Kommanditgesellschaft
-
17.09.
Member entryU****** S******** · Procura
-
17.09.
Member entryC**** H*** · Procura
-
17.09.
Change of seatWITRON Logistik + Informatik GmbH & Co. KG
-
17.09.
Member entryWITRON Logistik + Informatik GmbH & Co. KG · Limited Partner
-
17.09.
IncorporationWITRON Logistik + Informatik GmbH & Co. KG
-
17.09.
Change of company nameWITRON Logistik + Informatik GmbH & Co. KG
-
17.09.
Branch registeredWITRON Logistik + Informatik GmbH & Co. KG
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
- Website snapshot (auto-discovered) AI
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
Use this data in your app
Grab an API key and pull this structured commercial register data straight from your application — no scraping, no PDFs.
Keyboard shortcuts
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