FAS FörderAnlagen Systeme GmbHParksteinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die FAS FörderAnlagen Systeme GmbH fertigt Mechanik-Fördertechnik-Elemente für ihre Muttergesellschaft WITRON Logistik + Informatik GmbH. Die Kernbereiche des Unternehmens - Planung, Entwicklung, Produktion, Fertigung und Montage - wurden auf die Produktsparten Fördertechnik-Komponenten und -Geräte sowie Behälterstahlbau ausgerichtet. Aufgrund von Umstrukturierungen innerhalb der WITRON-Gruppe hat die Fa. FAS ihr Geschäftsmodell umgestellt und betreibt ihr operatives Geschäft nicht mehr selbst. In diesem Zusammenhang wurden alle Arbeitnehmer in den Vorjahren zu anderen Firmen der WITRON-Gruppe versetzt. Bestehende Aufträge wurden noch unter Einsatz von Personal der WITRON Fördertechnik GmbH & Co. KG abgewickelt. Die Fa. FAS wird sich zukünftig auf die Vermietung und Verpachtung konzentrieren. 2. Forschung und Entwicklung Die begonnene Standardisierung der gängigen Fördertechnikelemente und -module sowie die Erhöhung des Artikelspektrums wurden in 2023 erfolgreich weitergeführt. Für Forschung und Entwicklung wurden im Berichtsjahr € 67.000 (Vj. € 231.000) aufgewendet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. Angesichts des anhaltend unsicheren politischen und wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr. Trotz rückläufiger Auftragseingänge entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch überdurchschnittlich hoch waren und somit die Produktion und Umsatz pufferten. In der zweiten Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch die Auftragspolster jedoch nach, so dass die Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023 weltweit. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Metallindustrie sanken erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Im vierten Quartal 2023 wurde dabei mit durchschnittlich 46,2 Millionen Erwerbstätigen ein neuer Höchststand erreicht. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. 2. Geschäftsverlauf Da wir ausschließlich für unser Mutterunternehmen tätig sind, weist unsere Geschäftsentwicklung Besonderheiten auf gegenüber der allgemeinen Branchenentwicklung, insbesondere ist unsere Produktion hinsichtlich Zeitpunkt, Komplexität und Anforderungen an die unterschiedlichen Aufträge des Mutterunternehmens gebunden. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2023 liegt deutlich unter dem des Jahres 2022. Grund für die Senkung des Umsatzes ist die Umstrukturierung innerhalb der WITRON-Gruppe und der Verlagerung der Geschäftstätigkeit zur WITRON Fördertechnik GmbH & Co. KG. In 2023 wurden nur noch bestehende Aufträge abgearbeitet. Die Kennzahlen entsprechen unseren Erwartungen. Insgesamt ist der Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden stellend. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Das Rohergebnis konnte im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 6.918 verbucht werden und ist somit um 71% niedriger als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse wurden überwiegend aus dem Kerngeschäft erwirtschaftet. Sie betragen T€ 54.576 und liegen damit 85% unter dem Vorjahr. Einen großen Anteil an den Umsatzerlösen hatte auch noch der Verkauf des Lagerbestandes an die WITRON Fördertechnik GmbH & Co. KG, welcher Aufgrund der Umstrukturierungen stattgefunden hat. Der Hauptkostenfaktor ist der Materialaufwand. Er beträgt T€ 24.916 und ist gegenüber dem Vorjahr um 92% gesunken. Das Betriebsergebnis (EBIT) beläuft sich im Berichtsjahr auf T€ 1.600 gegenüber dem Vorjahresergebnis in Höhe von T€ 17.048. Die Senkung resultiert aus der Kostensteigerung sowie der Umstrukturierung innerhalb der WITRON-Gruppe. Des Weiteren erfolgte der Verkauf des Lagerbestandes ohne Gewinn. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets unter Skontoausnutzung zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Finanzierung ist bankenunabhängig und erfolgt im Wesentlichen durch Eigenkapital und Fremdkapital der Konzernmutter. Im Jahr 2023 wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin gut. Das Vermögen der Gesellschaft ist zu rd. 39% (Vj. 16%) im Anlagevermögen gebunden. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme beträgt rd. 3% (Vj. 13%), auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände entfallen rd. 36% (Vj. 69%). Der Eigenkapitalanteil des Unternehmens beträgt rd. 79% (Vj. 29%). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr (5%) gesunken und beträgt im Geschäftsjahr 3%. Der Cash Flow beträgt T€ 3.006 und ist damit um T€ 12.034 niedriger als im Vorjahr. Diese Kennzahlen entsprechen unseren Erwartungen. Wir haben letztes Jahr in unserer Planung mit einer Senkung des Umsatzes für das Geschäftsjahr 2023 gerechnet. Der Umsatzrückgang resultierte im Wesentlichen aus den Umstrukturierungen innerhalb der Firmengruppe. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Arbeitnehmerbelange Die durchschnittliche Zahl an Mitarbeitern beträgt wie im Vorjahr 0. b) Umweltbelange Mit der Produktion mechanischer Fördertechnikteile sind im Allgemeinen keine Umweltgefahren verbunden. Soweit das Unternehmen selbst Nebentätigkeiten wie Lackier- und Galvanisierarbeiten vornimmt, werden die Umweltauflagen eingehalten. Die Gesellschaft agiert zudem energieeffizient und ressourcenschonend, da ein Teil der für die Produktionsprozesse benötigten Energie von den firmeneigenen Photovoltaikanlagen stammt. III. Prognosebericht Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Hinzu kommt unser Wechsel des Geschäftsmodells von einem Fertigungsunternehmen zu einem Verpachtungsunternehmen, die deutliche Auswirkungen auf die weitere Entwicklung des Unternehmens haben wird. a) Finanzielle Leistungsindikatoren Bei unserer Planung haben wir die aktuelle Auftragslage bei unserer Muttergesellschaft zugrunde gelegt sowie die Änderung des Geschäftsmodells berücksichtigt. Die Umsatzrendite liegt im Geschäftsjahr bei 3%, der Cash Flow beträgt T€ 3.006. In unserer Planung für das nächste Geschäftsjahr gehen wir von einem deutlichen Rückgang des operativen Geschäftes aus. Der Wechsel des Geschäftsmodells wird in 2024 abgeschlossen werden. Wir gehen von einem Anstieg der Umsatzrendite auf ca. 5% aus. Der Cash Flow wird sich auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 befinden. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Es zeichnen sich keine wesentlichen Veränderungen ab. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Umstellung Geschäftsmodell Die Umstellung des Geschäftsmodells vom Fertigungsunternehmen zum Verpachtungsunternehmen wird künftig zu einer weiteren Verringerung der Umsatzerlöse führen. Unsere Ergebnisse und unsere finanziellen Leistungsindikatoren werden auf einem ähnlichen Niveau wie 2023 liegen. Steuerliche Risiken: Prüfungsanordnungen liegen derzeit nicht vor. Personelle Risiken: Die bestehenden Aufträge können unter Einsatz des Personals der WITRON Fördertechnik GmbH & Co. KG abgearbeitet werden, Engpässe im Bereich des Fertigungspersonals können durch Leiharbeiter ausgeglichen werden. Währungsrisiken: Sowohl auf der Debitorenseite als auch auf der Kreditorenseite bestehen nur sehr geringe Fremdwährungspositionen. Daher sind die Währungsrisiken von untergeordneter Bedeutung. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. IT Risiken: Durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen und einer redundanten Auslegung unserer IT-Infrastruktur sichern wir uns gegen Risiken ab. Rohstoffpreisänderungsrisiko: Die Rohstoffmärkte werden kontinuierlich, auch hinsichtlich der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges beobachtet, und Preissteigerungen somit frühzeitig erkannt. Aufgrund der Umstellung des Geschäftsbetriebs ist dieses Risiko künftig von untergeordneter Bedeutung. 2. Chancenbericht Wir sehen unsere Chancen künftig in der Bereitstellung von Produktionshallen für Unternehmen der WITRON-Gruppe und der damit einhergehenden Verlagerung von Personalrisiken auf andere nahe stehende Unternehmen. 3. Gesamtaussage Durch den Wechsel des Geschäftsmodells wird sich das Unternehmen als Verpachtungsunternehmen auf einem deutlich niedrigeren Niveau als in den vergangenen Jahren stabilisieren. Der Wechsel wird in 2024 vollzogen sein. Die Firma wird nach Abschluss der Umstrukturierung auf solide Verpachtungseinnahmen und ein positives Ergebnis zurückgreifen können, die die künftige positive Entwicklung des Unternehmens sicherstellen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft hat als Kunden lediglich die Muttergesellschaft und Forderungsausfälle kommen somit nicht vor. Verbindlichkeiten werden stets unter Skontoausnutzung gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Parkstein, den 27. März 2024 gez. Martin Stich, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die FAS FörderAnlagen Systeme GmbH hat ihren Sitz in Parkstein. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Weiden unter HRB 4304 eingetragen. Der Jahresabschluss der FAS FörderAnlagen Systeme GmbH - im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt - wurde zum 31. Dezember 2023 unter Anwendung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und somit verpflichtet, ihren Jahresabschluss und Lagebericht gemäß § 316 HGB prüfen zu lassen. Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den gesetzlichen Gliederungsschemata in § 266 und § 275 HGB gegliedert. Soweit die gesetzliche Gliederung für Posten Bezeichnungen vorsieht, die nur zum Teil zutreffen, wurde die Postenbezeichnung aus Gründen der Klarheit auf den tatsächlichen Teil zurückgeführt. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden alle sogenannten davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang gemacht und die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Positionen Leistung, Rohergebnis und Betriebsergebnis erweitert. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt. Die Wertansätze sind - soweit zulässig - an den ertragssteuerlichen Werten ausgerichtet. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Vermögensgegenstände wird nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen und degressiven Methode vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter von € 250,00 bis € 1.000,00 wurde aus Vereinfachungsgründen eine durchschnittliche Nutzungsdauer von fünf Jahren angesetzt. Die Gliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich:
Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu Anschaffungskosten. Wegen der kontinuierlichen Wiederbeschaffung werden gleitende Durchschnittspreise zugrunde gelegt; das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten sowie die notwendigen Gemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 2.177.305,47 (Vj. € 48.760.740,92) enthalten. Die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, noch nicht abgerechnete Fremdleistungen sowie Prüfungs- und Aufbewahrungskosten. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu ersehen:
In den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind Anzahlungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 0,00 (Vj. € 10.497.841,60) enthalten. Diese sind gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind € 0,00 (Vj. € 0,00) enthalten, die gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 931,64 (Vj. € 467,76). Im Personalaufwand sind Beträge in Höhe von € -864,48 (Vj. € -289.971,70) für die Altersversorgung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von € 0,00 (Vj. € 5.912,01) enthalten. Im Zinssaufwand sind Zinsen gegenüber verbunden Unternehmen in Höhe von € 0,00 (Vj. € 0,00) enthalten und ein Zinsaufwand aus Abzinsung in Höhe von € 0,00 (Vj. € 0,00). In den sonstigen Steuern sind periodenfremde Steuern von € 341.456,07 enthalten (Vj. € -127,66). Ergänzende Angaben - Angabe nach § 285 Nr. 3a HGB € 34.007.862,50. Davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 34.007.862,50 - Gesamtbezüge Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane in Anspruch. - Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Quartalsdurchschnitt des Geschäftsjahres 0 Mitarbeiter. Die Mitarbeiter sind folgenden Gruppen zuzuordnen:
- Angabe gemäß § 285 Satz 1 Nr. 29 HGB
Es wurden keine latenten Steuern angesetzt. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer im Berichtszeitraum waren bestellt:
- Mutterunternehmen / Angabe nach § 285 Nr. 14 HGB WITRON Vermögensverwaltungs GmbH mit Sitz in Parkstein. Der Konzernabschluss ist beim Unternehmensregister zu veröffentlichen. Mindeststeuer nach § 285 Nr. 30a HGB Es sind keine Auswirkungen zu erwarten. - Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Aufgrund von Umstrukturierungen innerhalb der WITRON-Gruppe hat die Fa. FAS ihr Geschäftsmodell umgestellt und betreibt ihr operatives Geschäft nicht mehr selbst. In diesem Zusammenhang wurden alle Arbeitnehmer in den Vorjahren zu anderen Firmen der WITRON-Gruppe versetzt. Bestehende Aufträge wurden noch unter Einsatz von Personal der WITRON Fördertechnik GmbH & Co. KG abgewickelt. Die Fa. FAS wird sich zukünftig auf die Vermietung und Verpachtung konzentrieren. - ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 60.338.302,03 auf neue Rechnung vorzutragen.
Parkstein, 27. März 2024 gez. Martin Stich, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FAS FörderAnlagen Systeme GmbH, Parkstein Wir haben den Jahresabschluss der FAS FörderAnlagen Systeme GmbH, Parkstein - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn -und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FAS FörderAnlagen Systeme GmbH, Parkstein für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeiten des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Weiden, 14. Oktober 2024 Weig
Wirtschaftsprüfung GmbH
Pius Stahl, Wirtschaftsprüfer Silvia Klier, Wirtschaftsprüferin Sonstige OffenlegungsvermerkeFeststellung des Jahresabschlusses Der geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der Fassung des Prüfungsberichts vom 14. Oktober 2024 wurde am 28. Oktober 2024 festgestellt. |
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FAS FörderAnlagen Systeme GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Neustädter Straße 22
92711 Parkstein - Commercial register
- HRB 4304, Weiden i. d. OPf (Weiden)
- Registration date
- April 3, 1996
- Industry
-
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln - Registered capital
- 500,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Die Planung, die Fertigung und die Montage von kompletten Systemen und Anlagen, vornehmlich im Bereich der Fördertechnik sowie sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.
Financials
Balance sheet
2024- Current Assets 56,7 % 37,79 Mio
- Fixed Assets 42,0 % 27,97 Mio
- Prepaid Expenses 1,3 % 855,6 k
- Equity 98,2 % 65,43 Mio
- Provisions 1,5 % 993,6 k
- Liabilities 0,3 % 191,3 k
Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Revenue 19,4 % 9,86 Mio
- Leistung 19,4 % 9,86 Mio
- Gross profit 18,2 % 9,23 Mio
- Operating result 10,4 % 5,27 Mio
- Result after taxes 9,1 % 4,65 Mio
- Annual net profit/loss 9,0 % 4,59 Mio
- On intangible assets and property, plant, and equipment 4,4 % 2,26 Mio
- Other operating expenses 3,3 % 1,69 Mio
- Material expenses 2,9 % 1,47 Mio
- Income and profit taxes 1,7 % 843,2 k
- Other operating income 1,6 % 836,9 k
- Other interest and similar income 0,4 % 213,7 k
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,0 % 0
- Personnel expenses 0,0 % 0
- Interest and similar expenses 0,0 % 0
P&L data available for 17 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Martin Stich
since 2014 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
- WITRON Logistik + Informatik GmbH & Co. KG DEU 8.0 % 40k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
History
- 2014
-
21.02.
Exit of positionW***** W****** · Managing Director
-
21.02.
Member entryMartin Stich · Managing Director
- 2013
-
09.12.
Change of courtFAS FörderAnlagen Systeme GmbH
-
09.12.
Change of seatFAS FörderAnlagen Systeme GmbH
-
09.12.
Change of addressFAS FörderAnlagen Systeme GmbH
-
09.12.
Register sheet closedFAS FörderAnlagen Systeme GmbH
-
03.12.
Change of bylawsFAS FörderAnlagen Systeme GmbH
-
03.12.
Change of addressFAS FörderAnlagen Systeme GmbH
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
Register documents
Bring original register extracts and company documents into your application as PDF or XML.
/v1/fetch-document- Current extract (AD) PDF
- Chronological extract (CD) PDF
- Structured content (SI, XML) XML
- Shareholders list PDF
- Articles of association PDF
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Company data in your AI chat
Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for FAS FörderAnlagen Systeme GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 35cb16613363b984426ed2a3eafba0e5",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
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