active Legal form AG

IB-Lenhardt AG

St. Ingbert ·HRB 102685 Saarbrücken ·ib-lenhardt.com

Overview

Legal form
AG
Address
Heinrich-Hertz-Allee 7
66386 St. Ingbert
Commercial register
HRB 102685, Saarbrücken
Registration date
August 4, 2015
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Registered capital
5,000,000.00 EUR
Representation rules

Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Purpose
Die Erbringung von Dienstleistungen zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen an Produkte bzw. Dienstleistungen, sowie die Beratung von staatlichen Stellen zur Erstellung regulatorischer Rahmenbedingungen.

Financials

Employees 2025
26
Total assets 2025
11,14 Mio. €
10 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2025
Assets 11,14 Mio
  • Fixed Assets 77,0 % 8,58 Mio
  • Current Assets 22,7 % 2,53 Mio
  • Prepaid Expenses 0,3 % 31,4 k
Liabilities and Equity 11,14 Mio
  • Equity 89,1 % 9,93 Mio
  • Liabilities 5,7 % 633,5 k
  • Provisions 5,2 % 581,8 k
Full balance sheet line items with an API key Get API key →

Balance sheet data available for 10 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Daniel Lenhardt since 2015 Board Member
  • Michaela Schilke since 2021 Procura

Ownership & holdings

Shareholders

  • Daniel LENHARDT 100.0 % 25k €

Ultimate beneficial owners (UBOs)

1 hold ≥ 25%
1 more beneficial owners · viewable with an API key Get API key →

Holds shares in

History

  1. 2025
  2. 19.07.
    Merger
    IB-Lenhardt AG
  3. 2021
  4. 29.12.
    Member entry
    Michaela Schilke · Procura
  5. 01.07.
    Change of bylaws
    IB-Lenhardt AG
  6. 01.07.
    Change of share capital
    IB-Lenhardt AG
  7. 2019
  8. 06.05.
    Change of address
    IB-Lenhardt AG
  9. 2017
  10. 10.07.
    Change of bylaws
    IB-Lenhardt AG
  11. 2015
  12. 28.09.
    Change of bylaws
    IB-Lenhardt AG
  13. 28.09.
    Change of address
    IB-Lenhardt AG
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Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2025 Jahresabschluss Published Via the API
2024 Jahresabschluss Published Read full text
2023 Jahresabschluss Published Via the API
2022 Jahresabschluss Published Via the API
2021 Jahresabschluss Published Via the API
2024 Jahresabschluss Full text

IB-Lenhardt AG

St. Ingbert

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

1. Geschäftsmodell

Die IB-Lenhardt AG ist ein führender, international agierender Dienstleister im Bereich Global Market Access und spezialisiert auf die weltweite regulatorische Prüfung und Zertifizierung von Funkprodukten. Unser Kundenkreis umfasst namhafte Automobilhersteller, Zulieferer, Industrie- und Medizinproduktehersteller sowie Unternehmen der Consumer-Elektronik.

Mit einem erfahrenen Team aus Prüfingenieuren und Zertifizierungsexperten begleitet die IB- Lenhardt AG ihre Kunden von der ersten Produktidee bis zur internationalen Markteinführung. Dabei profitieren Kunden von einem belastbaren Netzwerk und engen Kontakten zu Behörden in über 200 Ländern und Regionen, wodurch Zulassungsverfahren weltweit schnell, sicher und regelkonform abgewickelt werden können.

Diese umfassende globale Marktzulassungskompetenz ist ein zentraler Bestandteil unseres Leistungsversprechens. Sie ermöglicht es Kunden, technologische Innovationen effizient, rechtskonform und unter Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen in internationale Märkte zu bringen. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Produkte sicher, schnell und erfolgreich zu positionieren – weltweit.

Neben dem Hauptsitz in St. Ingbert (Deutschland) unterhält die IB-Lenhardt AG weitere Standorte in Tokyo (Japan) sowie in den USA. Diese strategisch gewählten Niederlassungen ermöglichen eine direkte Betreuung internationaler Kunden und gewährleisten kurze Reaktionszeiten in wichtigen Zielmärkten. Die physische Präsenz in Asien und Nordamerika fördert zudem die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Partnern und Kunden.

Seit unserer Gründung setzen wir konsequent auf digitale Prozesse und innovative Lösungen. Unsere hauseigene Software TAMSys® bildet dabei das Herzstück für die effiziente Steuerung und transparente Dokumentation aller Zulassungsprojekte.

Ergänzt wird unser Leistungsportfolio durch unsere Tochtergesellschaften, die spezialisierte Prüfdienstleistungen und ergänzende Services anbieten. Die IB-Lenhardt AG übernimmt dabei zentrale Aufgaben wie Einkauf, Finanzen, IT, Vertrieb, Personalmanagement und den gemeinsamen Marktauftritt für die gesamte Unternehmensgruppe.

Die IB-Lenhardt AG sowie ihre Tochtergesellschaft IBL-Lab GmbH verfügen über zentrale nationale und internationale Anerkennungen. Die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) sowie die Benennung als Konformitätsbewertungsstelle im Bereich Telekommunikation durch die Bundesnetzagentur belegen unsere fachliche Kompetenz und Unabhängigkeit. Diese formalen Anerkennungen sind nicht nur Voraussetzung für die Durchführung qualitätsgesicherter Prüfprozesse, sondern stärken auch das Vertrauen von Kunden, Behörden und Partnern in unsere Dienstleistungen weltweit.

Tochterunternehmen

IB-Lenhardt KK

Die IB-Lenhardt KK, gegründet im Jahr 2018, hat ihren Fokus auf Test- und Zertifizierungsdienstleistungen für Kunden aus dem japanischen Markt gelegt. Um den japanischen Kunden bestmöglich zu betreuen, befindet sich das Büro in Tokio.

IB-Lenhardt Inc.

Die US-Niederlassung IB-Lenhardt Inc., welche im Jahr 2022 gegründet wurde, konzentriert sich auf Test- und Zertifizierungsdienstleistungen für den amerikanischen Markt. Das Unternehmen hat seinen Sitz in San Jose, Kalifornien, um die Kunden vor Ort optimal zu unterstützen.

KL-Certification GmbH

Die KL-Certification GmbH wurde 2017 gegründet und konzentriert sich auf die Bearbeitung von Zertifizierungsanfragen und das Ausstellen von Zertifikaten für die Märkte in der EU, den USA, Kanada und Japan. Ihre Dienstleistungen bietet die KL-Certification GmbH direkt am Standort der IB-Lenhardt AG in St. Ingbert an.

Durch die enge Kooperation mit der IB-Lenhardt AG entsteht ein effektiver Prüf- und Zertifizierungsverbund, der es ermöglicht, komplexe Projekte effizient aus einer Hand abzuwickeln. Die nahtlose Verzahnung beider Organisationen reduziert Durchlaufzeiten, erhöht die Planungssicherheit für Kunden und ermöglicht eine ganzheitliche Betreuung von der Prüfung bis zur finalen Zulassung.

IBL-Lab GmbH

Die IBL-Lab GmbH wurde 2018 gegründet und erweitert das Portfolio der IB-Lenhardt AG um akkreditierte Prüfdienstleistungen in den Bereichen Elektrische Sicherheit (Safety), Elektromagnetische Verträglichkeit (EMC) und Telekommunikation (Radio). Seit 2022 bieten wir zudem QI-Protokollprüfungen als ATL (Authorized Test Lab) für drahtlose Ladeprodukte (Wireless Charging) an.

Im Jahr 2024 haben wir unser Dienstleistungsangebot zusätzlich um SAR (Spezifische Absorptionsrate)-Messungen sowie NFC (Near Field Communication)-Tests erweitert. Unsere SAR-Prüfungen gewährleisten die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards für elektromagnetische Felder und unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Produkte sicher und regelkonform auf den Markt zu bringen. Als Associate des NFC Forums bieten wir außerdem umfassende Test- und Zertifizierungsdienstleistungen im Bereich NFC an, um die Interoperabilität und Sicherheit von NFC-fähigen Geräten sicherzustellen.

Die IBL-Lab GmbH ist als akkreditiertes Prüflabor (ISO/IEC 17025) integraler Bestandteil der operativen Struktur der IB-Lenhardt-Gruppe. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Labor und Zertifizierungsteam werden Prüf- und Zulassungsprozesse effizient verzahnt. Diese interne Schnittstelle ermöglicht verkürzte Projektlaufzeiten, eine frühzeitige technische Bewertung und eine koordinierte Kommunikation mit internationalen Behörden. Kunden profitieren dabei von konsistenten Standards, schnelleren Entscheidungswegen und einem lückenlosen Qualitätsmanagement entlang des gesamten Zulassungsprozesses.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2024 war die IB-Lenhardt AG erneut mit geopolitischen Spannungen, globalen Marktunsicherheiten und anhaltenden Lieferengpässen konfrontiert. Besonders die Situation in der Halbleiterindustrie wirkte sich indirekt auf mehrere Kundenbranchen aus.
Zudem verschärfte sich der Preiswettbewerb in Kernbereichen wie der Automobilindustrie und Elektronikfertigung.
Gleichzeitig nahmen regulatorische Anforderungen weltweit weiter zu, was zu einem gestiegenen Beratungs- und Koordinationsaufwand in vielen Projekten führte. Trotz dieser externen Belastungen gelang es der IB-Lenhardt AG, ihre Leistungen stabil zu erbringen und die Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen.

2.2. Geschäftsentwicklung

Im zurückliegenden Jahr setzte die IB-Lenhardt AG trotz eines spürbaren Umsatzrückgangs ihren Kurs auf stabiles und nachhaltiges Wachstum fort. Ziel war es, neue Geschäftsfelder zu erschließen, bestehende Stärken weiterzuentwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Ein besonderer Fokus lag auf der Erweiterung des Dienstleistungsportfolios in zukunftsorientierten Bereichen wie Industrie 4.0, Medizintechnik, Consumer Electronics sowie Wireless Charging. Die Nachfrage nach akkreditierten Prüfungen für drahtlose Ladeprodukte nahm weiter zu, was die IB-Lenhardt AG durch gezielte strategische Maßnahmen aufgreifen konnte.

Auch die digitale Transformation wurde weiter vorangetrieben. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung interner Systeme wie TAMSys® wurde die Kundenansprache verstärkt digitalisiert – etwa durch gezielte Online-Kampagnen, Videoformate, den Ausbau digitaler Vertriebsplattformen und optimierte Kommunikationsprozesse.

Auch unter schwierigen Rahmenbedingungen konnten komplexe Zulassungsprojekte verlässlich umgesetzt und Kundenanforderungen erfüllt werden.

2.3 Ertragslage

Im Berichtsjahr 2024 verzeichnete die IB-Lenhardt AG einen Rückgang der Umsatzerlöse um 1.222,6 T€ bzw. 13,2 % auf 8.010,0 T€ (Vorjahr: 9.232,6 T€). Ursächlich hierfür waren vor allem die gesamtwirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen sowie eine allgemein zurückhaltendere Investitionsbereitschaft in einzelnen Kundenbranchen.

Ungeachtet des Umsatzrückgangs konnten die sonstigen betrieblichen Erträge um 16,8 % von 86,2 T€ im Vorjahr auf 100,7 T€ gesteigert werden. Hierzu trugen insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Kostenerstattungen bei.

Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 % auf 1.165,0 T€ (Vorjahr: 1.336,6 T€). Der Jahresüberschuss belief sich auf 1.147,5 T€, was einem Rückgang von 13,0 % bzw. 171,6 T€ im Vergleich zum Vorjahr (1.319,1 T€) entspricht.

Dennoch blieb die Ertragslage solide. Ausschlaggebend hierfür waren ein weiterhin effizientes Kostenmanagement, die konsequente Optimierung interner Prozesse sowie der Ausbau margenstarker Dienstleistungen, die dazu beitrugen, die wirtschaftliche Stabilität der IB-
Lenhardt AG auch im Jahr 2024 sicherzustellen.

2.4. Personal

Die Beschäftigtenzahl der IB-Lenhardt AG lag zum 31.12.2024 bei 26 Mitarbeitenden (Vorjahr: 27), ergänzt durch weitere Beschäftigte in den Tochtergesellschaften.
Der anhaltende Fachkräftemangel, insbesondere bei spezialisierten technischen Positionen, stellte weiterhin eine zentrale Herausforderung dar. Trotz gezielter Recruitingmaßnahmen blieben auch 2024 einzelne Stellen unbesetzt – insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Labor.

Um dem entgegenzuwirken, setzte das Unternehmen auf verschiedene Maßnahmen: den Ausbau der Arbeitgebermarke, gezielte Hochschulkooperationen, flexible Arbeitsmodelle, digitale Recruiting-Initiativen sowie interne Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramme. Eine aktive Personalentwicklung und vielfältige Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung wurden ebenfalls fortgeführt.

Der Ausbau des Dienstleistungsportfolios erforderte zusätzlich eine kontinuierliche Kompetenzentwicklung im Team, die durch gezielte Fortbildungen und den Ausbau interner Programme unterstützt wurde.

Auch das Engagement in der Nachwuchsförderung wurde weiter intensiviert. Im Jahr 2025 sollen erneut ein Ausbildungsplatz im Bereich IT sowie ein kaufmännischer Ausbildungsplatz vergeben werden, um frühzeitig qualifizierte Fachkräfte zu entwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Die Fluktuation innerhalb der IB-Lenhardt AG lag im Jahr 2024 auf einem sehr niedrigen Niveau. Dies bestätigt die langfristige Bindung vieler Mitarbeitender sowie die hohe Identifikation mit den Aufgaben, der Unternehmenskultur und den Entwicklungsperspektiven innerhalb der Gruppe.

2.5. Vermögenslage & Investitionen

Zum 31.12.2024 belief sich die Bilanzsumme der IB-Lenhardt AG auf 10.914,6 T€, was einem Anstieg von 911,2 T€ bzw. 9,1 % zum Vorjahr (10.003,4 T€) entspricht.

Das Sachanlagevermögen reduzierte sich planmäßig um 203,2 T€ auf 4.465,8 T€ (Vorjahr: 4.669,0 T€) aufgrund regulärer Abschreibungen. Gleichzeitig stieg das Finanzanlagevermögen signifikant auf 2.382,4 T€ (Vorjahr: 107,4 T€) an. Ursache hierfür war im Wesentlichen eine Kapitalerhöhung in Höhe von 2.275,0 T€ bei der IBL-Lab GmbH, die vollständig von der IB-Lenhardt AG als alleiniger Gesellschafterin getragen wurde. Ziel dieser Kapitalerhöhung war es, die finanzielle Basis der IBL-Lab GmbH zu stärken und gezielt Mittel für den weiteren Ausbau der Prüfkapazitäten, die Anschaffung neuer Prüftechnik sowie die Erweiterung des Dienstleistungsportfolios bereitzustellen.

Im Umlaufvermögen war ein Rückgang um 1.162,3 T€ auf 4.040,7 T€ (Vorjahr: 5.202,6 T€) zu verzeichnen. Hier wirkten sich insbesondere die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen aus. Auch der Vorratsbestand wurde weiter optimiert, wodurch die Kapitalbindung reduziert werden konnte.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 1.102,5 T€ auf 10.102,1 T€, wodurch die Eigenkapitalquote auf 92,6 % (Vorjahr: 90,0 %) verbessert werden konnte. Die Rückstellungen stiegen moderat an, während die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich zurückgingen.

Der Investitionsschwerpunkt des Geschäftsjahres 2024 lag somit auf der gezielten Stärkung der IBL-Lab GmbH sowie dem konsequenten Ausbau der technischen Infrastruktur. Ergänzend dazu wurde die Digitalisierung der internen Prozesse gezielt mit Blick auf die technische Projektabwicklung weiterentwickelt, um Prüfabläufe effizienter zu gestalten und Qualitätsstandards dauerhaft zu sichern.

 2.6. Finanzlage

Zum 31.12.2024 beliefen sich die liquiden Mittel der IB-Lenhardt AG auf 539,4 T€, was einem Rückgang um 204,9 T€ (-27,5 %) gegenüber dem Vorjahr (744,3 T€) entspricht. Diese Verringerung resultierte im Wesentlichen aus der intensiven Investitionstätigkeit des Geschäftsjahres, insbesondere im Zusammenhang mit der Kapitalausstattung der IBL-Lab GmbH sowie den Anschaffungen neuer Prüftechnik.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf 2.262,9 T€ (Vorjahr: -95,3 T€). Der außergewöhnlich hohe Mittelzufluss resultierte im Wesentlichen aus dem Abbau von Forderungen, insbesondere gegenüber verbundenen Unternehmen, sowie aus einer Erhöhung der Rückstellungen und der Optimierung der Vorräte.

Gleichzeitig belief sich der Cashflow aus Investitionstätigkeit auf -2.359,0 T€ (Vorjahr: 3,5 T€) und wurde maßgeblich durch die Kapitalerhöhung bei der IBL-Lab GmbH geprägt. Diese enge Verknüpfung zeigt sich darin, dass die aus der Geschäftstätigkeit freigesetzten Mittel nahezu vollständig zur Stärkung der Tochtergesellschaft verwendet wurden, um gezielt deren Prüfdienstleistungen auszubauen und die technische Ausstattung zu modernisieren.

Insgesamt präsentiert sich die Finanzlage der IB-Lenhardt AG – trotz umfangreicher Investitionen – als stabil und nachhaltig abgesichert, mit einer weiterhin soliden Liquiditätsposition und einer gestärkten Kapitalbasis innerhalb der Unternehmensgruppe.

Auch bei einem Umsatzrückgang von 1.222,6 T€ (-13,2 %) auf 8.010,0 T€ (Vorjahr: 9.232,6 T€) konnte die finanzielle Handlungsfähigkeit jederzeit aufrechterhalten werden. Die Eigenkapitalquote stieg weiter auf 92,6 % (Vorjahr: 90,0 %) und unterstreicht damit die robuste Kapitalstruktur und hohe Unabhängigkeit des Unternehmens.

Neben den Investitionen in das Prüflabor wurde die Digitalisierung gezielt genutzt, um Prozesskosten zu senken und die Verwaltung von Zulassungsprojekten effizienter zu gestalten.

Die Geschäftsführung bewertet die wirtschaftliche Entwicklung im Berichtsjahr angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen als weiterhin verlässlich und sieht das Unternehmen strategisch gut aufgestellt, um zukünftige Marktchancen zu nutzen und nachhaltig zu wachsen.

2.7. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen Steuerungsgrößen der IB-Lenhardt AG blieben auch im Geschäftsjahr 2024 unverändert. Im Fokus standen weiterhin der Umsatz, die Eigenkapitalquote sowie der Jahresüberschuss als zentrale finanzielle Kennzahlen zur Bewertung der wirtschaftlichen Entwicklung.

Die wesentlichen Aspekte der wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere zur Umsatzentwicklung und Ergebnislage, wurden bereits im Kapitel ‚Ertragslage‘ ausführlich erläutert. Um Redundanzen zu vermeiden, wird an dieser Stelle auf die entsprechenden Ausführungen verwiesen.

Neben diesen finanziellen Kennzahlen spielen auch qualitative Faktoren eine zentrale Rolle für den langfristigen Erfolg der IB-Lenhardt AG. Hierzu zählen insbesondere das Engagement und die Fachkompetenz der Mitarbeitenden, die Innovationskraft des Unternehmens sowie die Pflege und Weiterentwicklung stabiler und vertrauensvoller Kundenbeziehungen.

Im Verlauf des Jahres 2024 lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung und Optimierung interner Prozesse. Durch gezielte Digitalisierungsmaßnahmen und den weiteren Ausbau der Softwarelösung TAMSys® konnten Effizienzsteigerungen erzielt und die Qualität in der Abwicklung von Zulassungsprojekten weiter verbessert werden.

Ein weiterer nicht-finanzieller Leistungsindikator ist die proaktive Information unserer Kunden über regulatorische Entwicklungen weltweit. Die IB-Lenhardt AG stellt über Fachartikel, Newsletter und individuelle Beratung sicher, dass Kunden frühzeitig über relevante Änderungen informiert sind – etwa bei Funkfrequenzen, Zulassungsverfahren oder technischen Normen. Dieser Service stärkt nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern trägt auch wesentlich zur langfristigen Marktfähigkeit der betreuten Produkte bei.

Unsere eigenentwickelte Softwareplattform TAMSys® bildet das Rückgrat unseres internationalen Typgenehmigungsmanagements. Sie ermöglicht es, Projekte über sämtliche Phasen hinweg transparent zu steuern, regulatorische Anforderungen länderspezifisch zu dokumentieren und Fristen sicher zu überwachen. Kunden erhalten über TAMSys® Zugriff auf Statusinformationen, Zertifikate und Meilensteine in Echtzeit – für über 200 Märkte weltweit. Damit bietet das System nicht nur Effizienzvorteile im Projektmanagement, sondern erhöht auch die Revisionssicherheit und Datenqualität.

Zudem wurden die Maßnahmen zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität fortgeführt, um dem Fachkräftemangel aktiv zu begegnen und qualifizierte Mitarbeitende langfristig an das Unternehmen zu binden.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit langjährigen Bestandskunden sowie die Gewinnung neuer Auftraggeber trugen maßgeblich dazu bei, auch in einem wettbewerbsintensiven Umfeld Marktanteile zu sichern und das Unternehmen nachhaltig zu positionieren.

Ein weiterer Indikator für die Servicequalität ist die kontinuierlich hohe Kundenzufriedenheit, die regelmäßig über ein internes Feedback-System erfasst wird. Im Jahr 2024 erreichte die IB-Lenhardt AG in den Kategorien Kommunikation (4,6/5), Organisation (4,6/5), Support (4,6/5) und Laufzeit (4,4/5) sehr gute Bewertungen. Die Gesamtzufriedenheit lag bei 4,5 von 5 Punkten. Die Rückmeldungen spiegeln eine konstant hohe Zufriedenheit mit Kommunikation, Projektorganisation und Support wider.

3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

3.1 Risiken:

Die IB-Lenhardt AG verfolgt ein aktives und systematisches Risikomanagement, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Risikobewertung erfolgt regelmäßig und wird durch interne sowie externe Analysen unterstützt.

Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit, insbesondere im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen und globalen Handelskonflikten, stellt weiterhin ein relevantes Risiko dar. Solche Entwicklungen können sich auf das Investitionsverhalten unserer Kunden auswirken. Die IB-Lenhardt AG reagiert hierauf mit einem kontinuierlichen Monitoring regulatorischer Vorgaben sowie der flexiblen Anpassung interner Prozesse.

Der anhaltende Fachkräftemangel – insbesondere bei spezialisierten technischen Positionen – bleibt ein zentrales Risiko. Durch gezielte Maßnahmen, wie in Kapitel „Personal“ beschrieben, stellt sich die IB-Lenhardt AG diesem Trend aktiv entgegen.

Darüber hinaus führt der zunehmende Wettbewerbsdruck auf internationalen Märkten zu steigenden Anforderungen an Qualität, Effizienz und Preisgestaltung. Die IB-Lenhardt AG antwortet darauf mit dem gezielten Ausbau spezialisierter Dienstleistungen, Investitionen in moderne Prüftechnik sowie der fortlaufenden Digitalisierung interner Abläufe.

Ein weiteres Risiko ergibt sich aus der weltweiten Zunahme regulatorischer Komplexität. Neue Vorschriften oder sich ändernde Normen können kurzfristige Anpassungen der Prüf- und Zulassungsverfahren erfordern. Hier setzt das Unternehmen auf enge Behördenkontakte und fortlaufende Qualifizierungsmaßnahmen.

Die Absicherung der IT-Infrastruktur bleibt ebenfalls ein zentrales Thema. Zum Schutz vor Cyberangriffen, Datenverlusten und Systemausfällen setzt die IB-Lenhardt AG auf mehrstufige Sicherheitskonzepte, regelmäßige Prüfungen und international anerkannte Standards.

Die Geschäftsführung sieht derzeit keine wesentlichen Gefährdungen für die Geschäftstätigkeit der IB-Lenhardt AG. Die bestehenden Herausforderungen werden im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagementsystems kontinuierlich beobachtet und aktiv adressiert.

3.2. Chancen:

Die IB-Lenhardt AG sieht sich auch im Jahr 2024 in einer starken Position, um von den Entwicklungen in ihren Kernmärkten zu profitieren. Insbesondere die zunehmende globale Vernetzung von Produkten im Kontext von Internet of Things (IoT), Smart Devices und Industrie 4.0 führt zu einem stetig wachsenden Bedarf an internationalen Funkzulassungen und damit verbundenen Prüf- und Zertifizierungsdienstleistungen.

Die IB-Lenhardt AG hat sich zudem als spezialisierter Dienstleister im Bereich der Automobilindustrie etabliert. Durch fundierte Branchenkenntnis und strategische Investitionen in Know-how und Prüfkapazitäten kann das Unternehmen Hersteller und Zulieferer nachhaltig bei der Einführung funkbasierter Fahrzeugsysteme unterstützen. Die komplexen regulatorischen Anforderungen in diesem Bereich machen eine erfahrene Begleitung erforderlich – ein Bedarf, dem wir mit fundierter Branchenexpertise gerecht werden.

Ein erheblicher Wachstumstreiber ergibt sich darüber hinaus aus dem European Chips Act, der die Halbleiterproduktion in Europa stärkt und einen steigenden Bedarf an Prüfungen und Zertifizierungen für Funkchips und eingebettete Kommunikationstechnologien schafft.

Zusätzliche Marktpotenziale eröffnen sich durch die geplanten Zertifizierungen nach TISAX und ISO 27001, die im Jahr 2025 erfolgreich abgeschlossen werden sollen. Diese international anerkannten Standards für Informationssicherheit und Datenschutz sind insbesondere in sicherheitskritischen Branchen wie der Automobilindustrie, Medizintechnik und bei Industrieunternehmen von zentraler Bedeutung. Mit dem Erhalt dieser Zertifikate kann die IB- Lenhardt AG nicht nur die eigenen hohen Sicherheitsstandards nachweisen, sondern sich zugleich für neue Kundengruppen und anspruchsvolle Projekte qualifizieren, bei denen die Einhaltung solcher Normen eine zwingende Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist.

Ergänzend dazu werden Zertifizierungen nach ISO 14001 (Umweltmanagement), ISO 45001 (Arbeits- und Gesundheitsschutz) sowie ISO 50001 (Energiemanagementsysteme) angestrebt, um Nachhaltigkeitsaspekte und Arbeitssicherheit langfristig strukturell abzusichern.

Darüber hinaus stärkt der kontinuierliche Ausbau der technischen Infrastruktur sowie die zunehmende Automatisierung interner Prozesse langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der IB- Lenhardt AG und schaffen zusätzliche Effizienzgewinne, die sowohl den internen Betrieb optimieren als auch den Kunden einen echten Mehrwert bieten.

Nicht zuletzt gewinnt auch die regulatorische Beratung weiter an Bedeutung. Viele Unternehmen benötigen umfassende Unterstützung bei der Navigation durch komplexe Zulassungsvorgaben für internationale Märkte.

3.3. Branchentrends

Die IB-Lenhardt AG verfolgt die Entwicklungen in ihren Zielbranchen kontinuierlich, um frühzeitig auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Während sich die Nachfrage in der Automobilindustrie und bei Consumer Electronics derzeit verhalten entwickelt, zeigen Bereiche wie Medizintechnik, Sensorik, Smart Metering, Near Field Communication (NFC) sowie die Entwicklung nicht-terrestrischer Netze (NTN) ein wachsendes Potenzial.

Diese Marktbewegungen bestätigen die strategische Ausrichtung auf zukunftsweisende Technologien und unterstreichen die Relevanz internationaler Funkzulassungen.

3.4. Nachhaltigkeit und ESG-Aspekte

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie der IB-Lenhardt AG. Ziel ist es, ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung im gesamten Unternehmen fest zu verankern.

Neben der fortlaufenden Digitalisierung und Ressourcenschonung – etwa durch papierlose Projektabwicklung und energieeffiziente Prüftechnik – liegt der Fokus auf der Einführung und Weiterentwicklung integrierter Managementsysteme. Im Jahr 2025 ist zudem die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach eines unserer Gebäude geplant, um einen weiteren Beitrag zur Reduzierung des CO₂?-Fußabdrucks und zur Nutzung erneuerbarer Energien zu leisten. Details zu den laufenden Zertifizierungen im Bereich Informationssicherheit, Umweltmanagement und Arbeitsschutz finden sich im Kapitel „Chancen“.

4. Prognose & Ausblick

Die IB-Lenhardt AG startet mit einer stabilen Ausgangslage in das Geschäftsjahr 2025, auchwenn das Jahr 2024 nicht ohne Herausforderungen verlief. Der Rückgang der Umsatzerlöse war spürbar und spiegelt die Zurückhaltung wider, mit der viele Kunden vor dem Hintergrund globaler Unsicherheiten und wirtschaftlicher Belastungen agierten.

Gleichzeitig zeigte sich jedoch, dass das Unternehmen auch in diesem Umfeld wirtschaftlich solide aufgestellt ist. Trotz rückläufiger Umsätze blieben wichtige Kennzahlen wie der Jahresüberschuss, die Eigenkapitalquote und die Liquidität auf einem starken Niveau und bestätigen die Stabilität des Geschäftsmodells sowie die Belastbarkeit der internen Strukturen.

Für das kommende Jahr stehen zum einen die gezielte Stärkung der Marktposition im Mittelpunkt. Dabei sollen Umsatzpotenziale wieder stärker ausgeschöpft, Prozesse weiter optimiert und der hohe Qualitätsanspruch konsequent fortgeführt werden. Zum anderen liegt ein Fokus auf dem Ausbau der adressierten Branchen und internationalen Märkte, um neue Kundensegmente zu erschließen und die globale Präsenz weiter zu stärken. Im Rahmen dieser Strategie strebt die IB-Lenhardt AG an, den Umsatz im Geschäftsjahr 2025 auf dem soliden Niveau von 2024 zu halten und zugleich die Eigenkapitalquote auf mindestens 95 ?% auszubauen. Damit sollen sowohl finanzielle Stabilität als auch strategische Handlungsfähigkeit nachhaltig gesichert werden.

Der erfolgreiche Abschluss der Zertifizierungen (siehe Kapitel „Chancen“) wird 2025 angestrebt und ist ein zentraler Bestandteil zur Erschließung neuer Marktsegmente. Gerade für die Automobilindustrie, die Medizintechnik und internationale Großkunden gelten solche Nachweise zunehmend als Voraussetzung für eine Zusammenarbeit.

Auch international sollen neue Impulse gesetzt werden: Die gezielte Ausweitung der Marktaktivitäten in Nordamerika und Asien sowie der Ausbau der regulatorischen Beratungsleistungen sollen helfen, das Geschäft geografisch breiter aufzustellen und unabhängiger von einzelnen Märkten zu werden.

Unterschrift des Vorstands

St. Ingbert, 30.05.2025

_________________________________
gez. Daniel Lenhardt

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 6.848.252,78 4.776.377,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 4.465.837,67 4.668.962,67
III. Finanzanlagen 2.382.414,11 107.414,11
B. Umlaufvermögen 4.040.685,08 5.202.642,94
I. Vorräte 121.870,47 165.046,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.379.367,02 4.293.285,28
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr   2.500.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 539.447,59 744.311,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.661,60 24.353,30
Aktiva 10.914.599,46 10.003.374,02

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 10.102.092,54 8.999.632,30
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 257.508,66 200.014,14
III. Bilanzgewinn 4.844.583,88 3.799.618,16
davon Gewinnvortrag 3.754.496,65 2.546.464,88
B. Rückstellungen 659.068,43 536.911,41
C. Verbindlichkeiten 153.438,49 466.830,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 153.438,49 266.830,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr   200.000,00
davon gegenüber Gesellschaftern 3.681,25 56,40
Summe Passiva 10.914.599,46 10.003.374,02

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: IB-Lenhardt AG
Firmensitz laut Registergericht: St. Ingbert
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Saarbrücken
Register-Nr.: HRB 102685

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit durchschnittlichen Nutzungsdauern zwischen drei und fünfzig Jahren abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen wurden retrograd auf Basis der in Arbeit befindlichen Aufträge, ausgehend von dem jeweiligen Projektfortschritt ermittelt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nominalbetrag bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert bewertet. Wertberichtigungsbedarf war nicht erkennbar.

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Aufwendungen für Zeiträume nach dem Abschlussstichtag. Die Beträge sind mit dem Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital der Gesellschaft) ist mit dem Nennwert angesetzt. Es handelt sich ausschließlich um Namensaktien.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Rückstellungsbildung erfolgte gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Fremdwährungsumrechnung erfolgte zum EZB-Kurs des Vortages des Rechnungsprüfungsdatums.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als 5 Jahren bestehen -wie auch im Vorjahr- nicht.

Die Berichtsgesellschaft stellt Sicherheiten für Fremdverbindlichkeiten im Unternehmensverbund in Form von Bürg­schaf­ten und Grund­schul­den in Hö­he von 4 Millionen EUR.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert:

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht eine Kontokorrentvereinbarung mit der Organgesellschaft IBL-Lab GmbH mit einem gegensei­ti­gen Kontokorrentvolumen von 5 Mio. Euro.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 894,84 EUR (Vorjahr: 5.813,50 EUR).

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 9.982,25 EUR (Vorjahr: 12.338,85 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 26,0.

Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Größe gem. § 293 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

Unterschrift des Vorstandes

St. Ingbert, 30.05.2025

gez. Daniel Lenhardt


sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 02.06.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS



An die IB-Lenhardt AG, St. Ingbert

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IB-Lenhardt AG, St. Ingbert, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IB-Lenhardt AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Saarbrücken, den 30. Mai 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Carsten Palm               gez. ppa. Markus Grave
Wirtschaftsprüfer                 Wirtschaftsprüfer

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  2. Enter this server URL and add the connector:
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  1. In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
  2. Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.

Run once in your terminal:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this MCP server as a tool in your application:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for IB-Lenhardt AG. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 998b4f026ece56a0775028cd8417afde",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

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JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
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