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science + computing Aktiengesellschaft AG

Tübingen ·HRB 382196 Stuttgart
Part 1 / 2

Structured data

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Overview

Legal form
AG
Address
Hagellocher Weg 73
72070 Tübingen
Commercial register
HRB 382196, Stuttgart
Registration date
December 14, 2000
Purpose
Die Beratung, das Erbringen von Dienstleistungen, die Entwicklung und der Vertrieb von Produkten im Zusammenhang mit Systemen der Informationstechnologie, speziell für komplexe Rechnerumgebungen in Industrie, Forschung, Handel und bei Behörden. Dies umfasst die Erstellung und Realisierung von Betriebskonzepten, die effiziente Administration von mobilen und Arbeitsplatzrechnern, von Serversystemen und Netzwerkstrukturen und die kundenorientierte Entwicklung von Softwarewerkzeugen und Anwendungen im Umfeld des technisch-wissenschaftlichen Rechnereinsatzes. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen sowie Unternehmensverträge abschließen.

Financials

Revenue 2025
41,32 Mio. €
Employees 2025
290
Total assets 2025
14,72 Mio. €
Net income 2025
0 €
18 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2025
Assets 14,72 Mio
  • Current Assets 98,3 % 14,48 Mio
  • Fixed Assets 1,1 % 164,0 k
  • Prepaid Expenses 0,5 % 79,3 k
Liabilities and Equity 14,72 Mio
  • Equity 54,2 % 7,98 Mio
  • Liabilities 32,8 % 4,82 Mio
  • Provisions 11,5 % 1,69 Mio
  • Accrued Expenses 1,5 % 218,9 k
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Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.

Profit & loss

2025
Income 86,19 Mio
  • Revenue 47,9 % 41,32 Mio
  • Personnel expenses 31,4 % −27,03 Mio
  • Material expenses 9,9 % −8,56 Mio
  • Other operating expenses 5,4 % −4,67 Mio
  • Result after taxes 2,1 % 1,79 Mio
  • Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) 1,6 % −1,42 Mio
  • Other operating income 1,0 % 877,1 k
  • Other taxes 0,4 % −370,8 k
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 0,2 % −149,6 k
  • Interest and similar expenses 0,0 % −1,3 k
  • Other capitalized own work 0,0 % 0
  • Income and profit taxes 0,0 % 0
  • Annual net profit/loss 0,0 % 0
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P&L data available for 18 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Sebastian Sohl since 2026 Board Member
1 former representatives · viewable with an API key Get API key →

History

  1. 2026
  2. 12.05.
    Exit of position
    Sabine Hohenstein · Board Member
  3. 12.05.
    Member entry
    Sebastian Sohl · Board Member
  4. 2018
  5. 05.09.
    Member entry
    S***** H****** · Board Member
  6. 2011
  7. 14.06.
    Change of bylaws
    science + computing Aktiengesellschaft
  8. 14.06.
    Change of address
    science + computing Aktiengesellschaft
  9. 13.04.
    Change of address
    science + computing Aktiengesellschaft
  10. 2010
  11. 14.06.
    Enterprise agreement
    science + computing Aktiengesellschaft
  12. 14.06.
    Enterprise agreement
    science + computing Aktiengesellschaft
13 more entries Get API key →
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Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2025 Jahresabschluss
  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2025

Published April 16, 2026 · Source: Bundesanzeiger

science + computing Aktiengesellschaft

Tübingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025

Anlagenverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2025

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2025

Anhang für das Geschäftsjahr 2025

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die science + computing AG, Tübingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der science + computing AG, Tübingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2025 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der science + computing AG, Tübingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2025 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 24. März 2026

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

André Prengel, Wirtschaftsprüfer

Renate Hermsdorf, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2025

Aktiva

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31.12.2025 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 246,60 443,87
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 3.794,44 5.124,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.983,20 96.145,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.971,79 123.182,79
163.749,43 224.451,93
163.996,03 224.895,80
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.266.616,73 6.793.310,78
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.067.581,67 8.139.589,50
3. Sonstige Vermögensgegenstände 143.174,54 446.334,18
14.477.372,94 15.379.234,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.291,58 82.489,38
14.720.660,55 15.686.619,64

Passiva

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31.12.2025 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
1. Grundkapital 1.495.000,00 1.495.000,00
2. Eigene Anteile -12.500,00 -12.500,00
1.482.500,00 1.482.500,00
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 149.500,00 149.500,00
2. Andere Gewinnrücklagen 493.371,06 493.371,06
642.871,06 642.871,06
III. Gewinnvortrag 5.857.293,33 5.857.293,33
7.982.664,39 7.982.664,39
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 82.862,00 86.035,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.611.944,46 2.449.120,14
1.694.806,46 2.535.155,14
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 563.240,69 369.850,97
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.258.272,35 3.215.661,92
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.002.746,06 1.082.017,87
davon aus Steuern: EUR 800.000,63 (Vorjahr: EUR 658.448,48)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 14.543,50 (Vorjahr: EUR 9.727,26)
4.824.259,10 4.667.530,76
D. Rechnungsabgrenzungsposten 218.930,60 501.269,35
14.720.660,55 15.686.619,64

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025

scroll
2025 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 41.321.822,87 41.301.894,39
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 4.406,96
3. Sonstige betriebliche Erträge 877.127,21 732.602,54
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -87.251,46 -543.151,14
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.475.030,87 -9.130.462,34
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -22.681.812,19 -22.654.830,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.346.044,57 -4.269.831,81
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -149.600,48 -257.864,48
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.666.384,98 -3.868.449,06
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.266,28 -13.769,44
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
10. Ergebnis nach Steuern 1.791.559,25 1.300.545,35
11. Sonstige Steuern -370.831,99 -1.062,86
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) -1.420.727,26 -1.299.482,49
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2025

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des § 242 ff. und § 264 ff. HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt und wird in EURO (EUR) angegeben. Das Unternehmen ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB und ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 382196 eingetragen.

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen des HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung findet.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer für Software-Lizenzen beträgt vier Jahre.

Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Technische Anlagen und Maschinen werden über die Laufzeit des Projekts abgeschrieben, für das sie eingesetzt werden. Ihre Nutzungsdauer beträgt jedoch nicht mehr als sieben Jahre. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über zwei bis zehn Jahre abgeschrieben. Nicht selbstständig nutzbare Anlagen für Arbeitsplatzsysteme wie Desktops, Drucker und Monitore mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 800,00 werden einzeln aktiviert und über drei Jahre Nutzungsdauer abgeschrieben. Übrige geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 800,00 werden im Zugangszeitpunkt erfasst und über die jeweilige Nutzungsdauer von 2 bis 10 Jahren abgeschrieben. Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten von bis zu EUR 60,00 werden direkt aufwandswirksam erfasst.

Wie im Vorjahr wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB im Berichtsjahr eine weitere Untergliederung der Bilanz in Form des Postens "Mietereinbauten" vorgenommen. Unter diesem Posten werden Mietereinbauten in den Geschäftsräumen der Gesellschaft bilanziert.

Umlaufvermögen

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die zu Nennwerten bilanziert werden, sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für die bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen.

Rückstellungen

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Erläuterungen zur Bilanz verwiesen.

In den Rückstellungen bilden wir für alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen. Diese werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Das Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde nicht genutzt.

Die Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt unter Anwendung eines Rechnungszinses, entsprechend des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre für eine Restlaufzeit von zwei Jahren von 1,88 % (Vorjahr: 1,50 %). Zudem werden ein Einkommenstrend, wie im Vorjahr von 2,50 % p.a. sowie die Richttafeln Heubeck 2018 G für die Bewertung herangezogen. Bei der Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen werden nur Mitarbeiter berücksichtigt, die einen Altersteilzeitvertrag bis zum Bilanzstichtag unterzeichnet haben.

Latente Steuern

Bei der Berechnung der latenten Steuern wird das Temporary-Konzept angewendet. Bei Differenzen zwischen den handelsbilanziellen Wertansätzen und den steuerbilanziellen Wertansätzen wurden diese aufgrund der ertragssteuerlichen Organschaftsverhältnisse im Atos-Konzern bei der Atos Information Technology GmbH, München, berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsrechnung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Umsatzrealisierung

Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn bei Lieferungen der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Bei Dienstleistungsverträgen erfolgt die Umsatzlegung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Im Projektgeschäft mit Werkvertragscharakter werden Umsätze gebucht, wenn der Vertrag erfüllt ist oder abgrenzbare Teilleistungen vom Kunden abgenommen wurden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Es wird auf die gesonderte Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) verwiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Cashpooling Forderungen mit TEUR 7.673 (Vorjahr: TEUR 7.868) und mit TEUR 602 (Vorjahr: TEUR 276) kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.495 und ist eingeteilt in 1.495.000 auf den Namen lautende Stückaktien.

Eigene Anteile

Die Gesellschaft besitzt 12.500 eigene Aktien. Diese entsprechen einem Anteil am Grundkapital von EUR 12.500,00 bzw. 0,84 %. Die Anteile wurden im Jahr 2002 als Vorratsaktien erworben.

Rückstellungen

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren der Pensionsrückstellung für Sterbegeld- Verpflichtungen wurde die Projected Unit Credit Method angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt:

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31.12.2025
Zinssatz (gemäß Vereinfachungsregel § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) 2,22 %
erwartete Lohn und Gehaltssteigerungen 2,50 %
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck
2018 G
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TEUR
Pensionsverpflichtungen zum Erfüllungsbetrag 83

Aufwendungen aus der Aufzinsung wurden wie folgt verrechnet:

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TEUR
Aufwendungen aus der Aufzinsung 0
Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung 0

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.274 (Vorjahr: TEUR 1.446) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 704).

Unter den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 21 enthalten (Vorjahr: TEUR 84), für die kein Deckungsvermögen besteht. Darüber hinaus bestehen Altersteilzeitverpflichtungen für Aufstockungszahlungen, die nicht durch Deckungsvermögen gedeckt sind, in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 61).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit TEUR 3.258 (Vorjahr: TEUR 3.215) resultieren mit TEUR 1.188 (Vorjahr: TEUR 1.058) aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Sie entfallen mit TEUR 1.421 (Vorjahr: TEUR 1.299) auf Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung, sowie Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 227 (Vorjahr: TEUR 241).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Bereichen

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2025 Vorjahr
TEUR TEUR
Big Data & Security 40.663 40.732
Sonstiges 658 570
41.322 41.302

Aufgliederung nach Regionen

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2025 Vorjahr
TEUR TEUR
Inland 39.793 39.829
Ausland 1.529 1.473
41.322 41.302

Die Umsatzerlöse im Ausland werden mit 29 % (Vorjahr: 32 %) im europäischen Ausland sowie mit 71 % (Vorjahr: 68 %) im übrigen Ausland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 877 (Vorjahr: TEUR 733) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus privat genutzten Firmenwagen in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 51) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 13). Weiterhin sind staatliche Förderrückzahlungen in Höhe von TEUR 494 (Vorjahr: TEUR 659) enthalten. Die Erträge aus Kursgewinnen betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4).

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 13) enthalten.

Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.666 (Vorjahr: TEUR 3.868) handelt es sich neben den üblichen laufenden Aufwendungen wie Raumkosten, Reisekosten, Rechts- und Beratungskosten, KFZ-Kosten, sonstigen Personalaufwendungen hauptsächlich um bezogene Kostenweiterbelastungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.094 (Vorjahr: TEUR 1.334) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 3). Die Kostenweiterbelastungen mit verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Weiterbelastungen für Dienstleistungen und Personal, die im Zusammenhang mit der Integration in den Atos Konzern stehen. In den sonstigen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 enthalten (Vorjahr: TEUR 0).

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden 290 (Vorjahr: 298) Mitarbeiter beschäftigt, die in folgenden Funktionen tätig waren:

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2025 Anzahl Vorjahr Anzahl
MA MA
Operative Mitarbeiter 287 292
Verwaltungsmitarbeiter 3 6
Gesamt 290 298

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.113 aus Miet- und Leasingverträgen mit den nachstehenden Fälligkeiten:

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31.12.2025 Vorjahr
TEUR TEUR
Bis zu einem Jahr 410 798
Über ein Jahr bis zu fünf Jahren 706 315
Summe 1.116 1.113

Im Wesentlichen betreffen diese Zahlungsverpflichtungen bestehende Mietverträge für die Büroräume an den Standorten Tübingen, München und Ingolstadt.

Nahestehende Personen und Unternehmen

Die nachfolgende Tabelle umfasst sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen:

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Art des Geschäfts Art der Beziehung
Gesellschafterin Verbundene Unternehmen
TEUR TEUR
Absatzgeschäfte 2.632 4.971
Beschaffungsgeschäfte 29 6.688
Geleistete Kostenumlagen 0 2.094
Forderungen aus Lieferungen 241 655
Verpflichtungen aus Lieferungen 8 2.288
Verpflichtung aus Ergebnisabführung 1.299 0

Haftungsverhältnisse

Die science + computing AG ist in das konzernweite Cash-Pooling über die Commerzbank Hamburg eingebunden und haftet mit ihrer Einlage (Cash-Pooling-Forderung zum Stichtag) gesamtschuldnerisch für hieraus bestehende Verbindlichkeiten. Auf Basis aktueller Einschätzungen ist eine Inanspruchnahme nicht wahrscheinlich. Die science + computing AG wird zum 23. März 2026 aus dem Cashcontratingvertrag mit der Atos Information Technology GmbH herausgenommen.

Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers stellt sich wie folgt dar:

Honorar für Abschlussprüferleistungen: TEUR 32

Vorstand im Geschäftsjahr 2025

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Dr. Martin Matzke Vorstandsvorsitzender, Geschäftsführer Bull GmbH
Sabine Hohenstein COO Projects & Clients BDS Deutschland Eviden Germany GmbH
Matthias Klaus Schempp Director BDS Deutschland Big Data Eviden Germany GmbH

Aufsichtsrat

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Emanuel Le Roux (Vorsitzender) Group SVP, Head of Advanced Computing and AI Solutions HPC, Bull SAS (Frankreich)
Udo Littke Chief Executive Officer GBU Deutschland Eviden Germany GmbH (bis 2. April 2025)
Benjamin Fromm CFO BDS CE, Eviden International Germany (bis 04. November 2025)
Christian Ernst EVP & Head of Germany, Austria and Eastern Europe, Gechäftsführer Atos Information Technology GmbH, Atos Information Technology GmbH (ab 02. April 2025; stellvertretender Vorsitzender ab 15. April 2025)
Ronald Bakhuis Head of Finance GACE, Atos International B.V. (Niederlande) (ab 04. November 2025)

Im Geschäftsjahr 2025 sind keine Bezüge für die Aufsichtsratsmitglieder angefallen.

Konzernverhältnisse

Die science + computing AG, Tübingen, ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Bull GmbH, Köln. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Atos S.E., Bezons/Frankreich, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Atos S.E. ist am Gesellschaftssitz der Atos S.E., River Ouest, 80 Quai Voltaire, 95870 Bezons/Frankreich, im Registry of Commerce and Companies of Pontoise unter der Referenz 323 623 603 oder über die Internet-Homepage der Konzernmutter (www.atos.net) verfügbar. Zum 31. März 2026 soll das Advanced Computing Geschäft verkauft werden.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der Bull GmbH, Köln, wird das positive Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2025 an die Muttergesellschaft abgeführt.

Nachtragsbericht

Am 2. Juni 2025 veröffentlichte die Atos-Gruppe, dass der französische Staat ein verbindliches Angebot für einige Bereiche der Sparte Advanced Computing vorgelegt hat. Am 1. August 2025 veröffentlichte die Atos Gruppe, dass der Vertrag mit dem französischen Staat unterschrieben wurde. Es ist geplant die Transaktion zum 31. März 2026 abzuschließen.

Im Rahmen dieser Transaktion sind die cv cryptovision GmbH und SEC Consult Deutschland GmbH von der Bull GmbH an die Eviden Germany GmbH im Januar 2026 verkauft worden. Darüber hinaus erfolgte im Januar 2026 der Transfer des Advance Computing Geschäftes aus der Eviden Germany GmbH in die Bull GmbH sowie der Transfer des Cyber Product Geschäftes aus der Bull GmbH in die Eviden Germany GmbH und der Transfer des Cyber Security Geschäftes aus der science + computing AG in die Eviden Germany GmbH.

Mit Schreiben vom 24. Februar 2026 der Atos Information Technology GmbH an die Commerzbank Hamburg AG wurde die Herausnahme des Bankkontos der science + computing AG aus dem Cash Concentrating Vertrag zum 23. März 2026 beantragt, was von der Commerzbank am 16. März 2026 bestätigt wurde.

 

Tübingen, den 24. März 2026

science + computing AG

Der Vorstand

Dr. Martin Matzke

Sabine Hohenstein

Matthias Klaus Schempp

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025

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Anschaffungskosten
Bilanzposten Stand 01.01.2025 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2025
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 623.729,64 0,00 0,00 623.729,64
623.729,64 0,00 0,00 623.729,64
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 646.882,74 0,00 0,00 646.882,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.123.920,54 0,00 0,00 1.123.920,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.077.432,45 89.038,50 87.080,72 2.079.390,23
3.848.235,73 89.038,50 87.080,72 3.850.193,51
4.471.965,37 89.038,50 87.080,72 4.473.923,15
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Kumulierte Abschreibungen
Bilanzposten Stand 01.01.2025 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2025
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 623.285,77 197,27 0,00 623.483,04
623.285,77 197,27 0,00 623.483,04
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 641.758,64 1.329,66 0,00 643.088,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.027.775,50 90.161,84 0,00 1.117.937,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.954.249,66 57.911,71 86.742,93 1.925.418,44
3.623.783,80 149.403,21 86.742,93 3.686.444,08
4.247.069,57 149.600,48 86.742,93 4.309.927,12
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Buchwerte
Bilanzposten Buchwert 31.12.2025 Buchwert 31.12.2024
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 246,60 443,87
246,60 443,87
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 3.794,44 5.124,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.983,20 96.145,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153.971,79 123.182,79
163.749,43 224.451,93
163.996,03 224.895,80

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025

Geschäftsmodell

Das Angebot der science + computing AG, Tübingen, setzt sich zusammen aus einem breiten Spektrum von IT-Dienstleistungen und Individualsoftwareentwicklungen. Ein Schwerpunkt des Angebots richtet sich an Kunden im "Technical Computing" (CAE, CAT). Wir unterstützen unsere Kunden bei der Planung, beim Aufbau und beim Betrieb ihrer komplexen IT-Infrastrukturen und bieten Lösungen, die effizient, kostengünstig und ausfallsicher sind.

Darüber hinaus vertreibt und integriert das Unternehmen Hardware- und Softwarelösungen von Drittanbietern.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Basierend auf Analysen des statistischen Bundesamts ist die deutsche Wirtschaftsleistung in 2025 leicht gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als umfassender Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung ist gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,2 % gestiegen.

Die durchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland in 2025 betrug rund 46,0 Millionen und ist gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil geblieben. Die Zahl der Erwerbslosen lag durchschnittlich bei knapp 1,7 Millionen und ist um 10,8% gestiegen.

Die Inflationsrate belief sich im Jahresdurchschnitt 2025 auf 2,2%.

Branchenentwicklung

Im Jahr 2025 war die branchenbezogene Umsatzentwicklung gemäß den Analysen des Branchenverbands bitkom wieder positiv (3,9%; Vorjahr 4,7%).

Dies ist im Wesentlichen auf die Informationstechnologie mit Schwerpunkt auf dem Bereich IT Services zurückzuführen, die in 2024 einen Anstieg von 3,5% (Vorjahr 3,5%) verzeichnete.

Die zentralen Kunden der science + computing AG, Tübingen, sind OEM aus der Automobilindustrie. Daher hängt die Entwicklung der Gesellschaft unter anderem auch von der Branchenentwicklung in der Automobilindustrie ab. Nach den Veröffentlichungen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) haben sich im Geschäftsjahr 2025, die Neuzulassungen im Pkw-Markt gegenüber dem Vorjahr um 1,4% erhöht.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Durch die Einbindung in die Atos-Gruppe hat die science + computing AG als Tochterunternehmen der Bull GmbH die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren des Atos-Konzerns für die Unternehmenssteuerung wie bereits in den Vorjahren übernommen. Insofern erfolgte die Steuerung auch im Geschäftsjahr 2025 nach den unten stehenden nichtfinanziellen Leistungsindikatoren.

Ein prägender Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist die Berücksichtigung von Arbeitnehmerbelangen. Die gesamte Atos-Gruppe fördert durch eine angemessene Entlohnung und Ausbildung die Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Für die science + computing AG als modernes Technologieunternehmen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Basis des Erfolgs unseres Unternehmens. Durch interne und externe Schulungen werden die Mitarbeiter darauf vorbereitet, sich den ständig wandelnden Marktanforderungen anzupassen. In 2025 wurden diese Maßnahmen konsequent weitergeführt. In diesem Zusammenhang wurden für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 77) aufgewendet.

Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Anzahl internationaler Geschäftsbeziehungen legt die Geschäftsführung Wert darauf, eine weltoffene internationale Unternehmenskultur aufrechtzuerhalten, in der unterschiedliche Sichtweisen, kulturelle Prägungen und Meinungen vorherrschen. Im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen wurde identifiziert, dass sich die Atos-Gruppe durch ein internationales und innovatives Umfeld auszeichnet. Hierdurch sehen wir uns bestätigt, dass die Bemühungen zu einer weltoffenen internationalen Unternehmenskultur Wirkung zeigen.

Steuerungsgrößen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Unternehmen in Summe wird primär über die finanziellen Leistungsindikatoren externe Umsatzerlöse, Operating Margin, den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit sowie den Bestand des Finanzmittelfonds gesteuert. Die Berechnung der Steuerungsgrößen beruht dabei auf dem für den Konzernabschluss nach der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Reporting Package.

Die externen Umsatzerlöse werden in diesem Zusammenhang als Umsatzerlöse mit konzernfremden Unternehmen verstanden.

Die Operating Margin ist das HGB-Ergebnis „Jahresergebnis“ korrigiert um das Steuer- und Finanzergebnis sowie die unten beschriebenen Anpassungseffekte. Die Operating Margin betrug auf dem für den Konzernabschluss nach der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Reporting Package im Geschäftsjahr 2025 Mio. EUR 3,6 (Vorjahr: Mio. EUR 2,3). Die Unterschiede zum vorliegenden Ergebnis vor Steuern in Höhe von Mio. EUR 1,8 (Vorjahr: Mio. EUR 1,3) beruhen dabei auf Ausweisunterschieden und Ergebnisunterschiede. Die Ausweisunterschiede mit insgesamt Mio. EUR -2,1 basieren auf Aufwendungen für die Restrukturierung und Teile der Management- Umlagen in Höhe von Mio. EUR -1,6 (Vorjahr: Mio. EUR -1,1) im Reporting Package unterhalb der Operating Margin ausgewiesen werden, wohingegen diese im Jahresabschluss im Ergebnis nach Steuern erfasst sind. Ergebniswirksam wurde eine Rückstellungsbewertung in Höhe von Mio. EUR 0,2 nach HGB zurückgenommen.

Bezüglich des Auftragseinganges, des Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit sowie des Bestandes des Finanzmittelfonds gibt es keine Unterschiede zwischen der Betrachtung im handelsrechtlichen Jahresabschluss und der Betrachtung im Reporting Package.

Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

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Gewinn- und Verlustrechnung 2025 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 41.322 41.302 20
Andere aktvierte Eigenleistung 0 4 -4
Sonstige betriebliche Erträge 877 733 144
Materialaufwand -8.562 -9.674 1.112
Personalaufwand -27.028 -26.925 -103
Abschreibungen -150 -258 108
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.666 -3.868 -798
Zinsergebnis -1 -14 13
Ergebnis nach Steuern 1.791 1.300 491
Sonstige Steuern -371 -1 -370
Verlustübernahme/Gewinnabführung -1.421 -1.299 -122
Jahresergebnis 0 0 0

Im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich der Umsatz unverändert bei Mio. EUR 41,3.

Die Materialaufwandsquote (definiert als prozentuales Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzlösen) verringerte sich von 23,4% auf 20,7 %.

Trotz des Rückgangs der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 8 Mitarbeiter hat sich der Personalaufwand um Mio. EUR 0,1 leicht erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Restrukturierungsaufwendungen sowie Tariferhöhungen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich mit Mio. EUR 0,8 über dem Niveau des Vorjahres (Mio. EUR 3,9). Dies beruft im Wesentlichen auf gestiegene Managementumlagen um Mio. EUR 0,8.

Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von Mio. EUR 1,8 liegt um 27,4 % über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraumes (Vorjahr: Mio. EUR 1,3).

Vor diesem Hintergrund entwickelten sich die finanziellen Leistungsindikatoren der Ertragslage nach IFRS wie folgt:

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Finanzieller Leistungsindikator 2025 Budget 2024
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
Externe Umsatzerlöse 33,7 34,8 33,9
Operating Margin 3,6 4,6 2,3

Die Entwicklung der Umsatzerlöse und der Operating Margin lag unter unseren Erwartungen.

Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

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Bilanz 31.12.2025 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen 164 225 -61
Umlaufvermögen 14.477 15.379 -902
Rechnungsabgrenzung 79 82 -3
Summe Aktiva 14.721 15.686 -965
Eigenkapital 7.983 7.983 0
Rückstellungen 1.695 2.535 -840
Verbindlichkeiten 4.824 4.667 157
Rechnungsabgrenzung 219 501 -282
Summe Passiva 14.721 15.686 -965

Der Rückgang des Umlaufvermögens um Mio. EUR 0,9 hängt im Wesentlichen mit dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammen. Diese sind um Mio. EUR 0,5 gesunken. Weiterhin sind die sonstigen Vermögensgegenstände um Mio. EUR 0,3 gesunken.

Bzgl. § 160 Abs.1 Nr.2 AktG verweisen wir auf den Anhang des Jahresabschlusses 31. Dezember 2025.

Die sonstigen Rückstellungen sind um Mio. EUR 0,8 gesunken. Dies betrifft im Wesentlichen die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten sind um Mio. EUR 0,1 auf Mio. EUR 4,8 gestiegen. Dieser Anstieg begründet sich im Wesentlichen durch um Mio. EUR 0,2 gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Teilnahme am konzernweiten Cash-Management gesichert. Zentrale Steuerungsgröße in der Vermögenslage ist der auf Basis der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards für den Konzernabschluss ermittelte Finanzmittelfonds, der aus dem Cash-Pooling-Guthaben gegenüber der Atos Information Technology GmbH, München, besteht. Zum 31. Dezember 2025 ergab sich ein Finanzmittelfonds von Mio. EUR 7,7 (Vorjahr: Mio. EUR 7,8). Diese entsprach unseren Planungen (Mio. EUR 7,6).

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verschlechtert sich gegenüber dem Vorjahr auf Mio. EUR 1,2 (Vorjahr: Mio. EUR -4,8).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt bei TEUR -89 (Vorjahr: TEUR -313).

Da die Ergebnisabführungsverpflichtung für das Geschäftsjahr 2024 in 2025 zur Auszahlung kam, beträgt der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Mio. EUR -1,3 (Vorjahr: Mio. EUR -0,9).

Zentrale Steuerungsgröße in der Vermögens- und Finanzlage ist der auf Basis der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards für den Konzernabschluss ermittelte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Zum 31. Dezember 2025 ergab sich ein Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit von Mio. EUR 1,2 (Vorjahr: Mio. EUR -4,8).

Gesamtaussage zur Lage

Im Geschäftsjahr 2025 konnte ein positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von Mio. EUR 1,4 (Vorjahr: Mio. EUR 1,3) erzielt werden. Der Anstieg begründet sich im Wesentlichen durch die Verbesserung der Materialaufwandsquote. Das vorrangige Ziel ist die konsequente Nutzung von Größenvorteilen in Bezug auf Kostenpositionen sowie die noch größere Sichtbarkeit am Markt.

Risikomanagement

Die Risikopolitik der Gesellschaft besteht darin, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, um damit einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Grundsätze, Prozesse und Verantwortlichkeiten sind so definiert und etabliert, dass sie eine korrekte und zeitnahe Bilanzierung aller geschäftlichen Transaktionen gewährleisten, eine frühzeitige Identifizierung von Risiken ermöglichen sowie laufend verlässliche Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens zur internen und externen Verwendung liefern können.

Die Risiken der Gesellschaft werden unterschieden in Basisrisiken (die unabhängig vom Geschäftsverlauf allein mit der Geschäftstätigkeit einhergehen, insbesondere Infrastrukturrisiken), operative Geschäftsrisiken und strategische Risiken.

Die science + computing AG ist in das Risikomanagement der Atos-Gruppe integriert. Im Rahmen dieses Risikomanagements findet eine regelmäßige Risikoanalyse und -auswertung statt. Darüber hinaus wird vor einem Vertragsabschluss eine Risikoevaluierung durchgeführt und darauf aufbauend eine Entscheidung über den Abschluss des betreffenden Vertrags sowie notwendige Risikopositionen in der Kalkulation getroffen.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten ist für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der science + computing AG von untergeordneter Bedeutung.

Unsere Gesellschaft setzt konzernweit Mechanismen zur Risikoabwägung in den Bereichen Kredit, Markt, Länder und Investitionen ein. In diesem Zusammenhang werden mögliche Risiken in Bezug auf Marktpreisänderungs- und Liquiditätsrisiken sowie die Entwicklung zukünftiger Zahlungsströme analysiert und im Bedarfsfall erforderliche Maßnahmen ergriffen. Insgesamt sehen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken diesbezüglich als gering an.

Risiken aus Währungsschwankungen werden nicht abgesichert, die operativen Geschäfte werden jedoch im Wesentlichen nicht in Fremdwährung abgewickelt, so dass hier kein größeres Risiko für die Gesellschaft gesehen wird.

Durch die Einbindung in das Verrechnungspreissystem des Atos-Konzerns sind wir keinem Kostenrisiko ausgesetzt.

Forderungsrisiken durch unvorhersehbare Zahlungsausfälle von Kunden können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Im Wesentlichen durch ein konsequentes Forderungsmanagement sowie durch eine angemessene Kundenbeurteilung sehen wir dieses Risiko als minimiert an.

Chancen- und Risikobericht

Die im Folgenden gegebene Einschätzung der Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung basiert auf der gegenwärtigen Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage und der Lage des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund können die wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung wie folgt zusammengefasst werden:

Konjunkturelles Umfeld

Aus unserer Sicht wird die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank die Kapitalmärkte in den kommenden Jahren beruhigen. Für unsere Absatzländer ist die europäische Staatsschuldenkrise aber weiterhin ein großes volkswirtschaftliches Risiko. Mit Unsicherheit behaftet sind sowohl die langfristige Entwicklung der Staatsverschuldung als auch die volkswirtschaftliche Entwicklung in den europäischen Krisenstaaten. Eine Verschärfung dieser Situation könnte zu einer Belastung für die Kapitalmärkte und für die Realwirtschaft werden. Diese Risiken könnten zu einer Zurückhaltung in den Investitionen und im Konsum und zu rückläufigen Staatsausgaben führen, was zu einem rückläufigen Geschäftsvolumen führen könnte.

Aufgrund der gegenwärtigen Politik der Europäischen Zentralbank schätzen wir das Risiko einer weiteren Verschärfung der Staatsschuldenkrise als gering ein, auch wenn die Auswirkungen einer weiteren Verschärfung hoch wären. Den Risiken begegnen wir durch eine kontinuierliche Erschließung neuer Märkte im Konzernverbund.

Absatz

Durch eine sehr starke Konzentration auf die Automobilbranche besteht eine gewisse Abhängigkeit von der Entwicklung in diesem Bereich. Speziell die Abhängigkeit von einzelnen OEM ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen. Daneben stellen die Wettbewerbssituation beim Vertrieb von Hardware und Softwarelösungen von Partnern sowie der anhaltende Wettbewerbsdruck bei IT- Betriebsdienstleistungen ein Absatzrisiko dar.

Chancen bestehen insbesondere darin, durch die integrierten Vertriebsaktivitäten der Atos-Gruppe die Leistungen der science + computing AG einem größeren Kundenkreis anzubieten und durch Konsolidierungen und Harmonisierung weitere Kostensenkungspotentiale zu erzielen. Im Zuge der Integration der Bull-Gruppe ergeben sich auch in Deutschland sowohl Synergieeffekte als auch neues Projektpotenzial in den Bereichen Big Data und Security.

Daneben ergeben sich Chancen durch den digitalen Wandel in der Automobilindustrie. Die Nutzung der mit diesem Wandel einhergehenden Chancen kann zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit und des Unternehmenswertes führen.

Personal

Der wirtschaftliche Erfolg der science + computing AG wird maßgeblich vom Erhalt qualifizierter Mitarbeiter geprägt. Das Fehlen von qualifiziertem Personal hätte wesentliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Daher wird auf die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter Wert gelegt. Hierdurch sehen wir eine angemessene Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft.

Prognosebericht

Für den weltweiten IT-Markt erwartet Gartner im Jahr 2026 eine Wachstumsrate (Growth in End-User Spending Forecast) von 10,8%. Für die Nachfrage nach Hardware, Software und IT-Dienstleistungen werden im Jahr 2026 ebenfalls hohe Steigerungen erwartet.

Für Deutschland wird eine IT-Spending-Wachstumsrate im Bereich Software und IT-Dienstleistungen von 4,4 % für das Jahr 2026 erwartet (bitkom, Branchenbarometer Januar 2026).

Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Geschäftsjahr 2026 einen leicht verbesserten Umsatz in Höhe von rund Mio. EUR 42,9 und für das Geschäftsjahr 2027 mit Mio. EUR 45,9. Die Planungen beruhen dabei auf der Annahme, dass Bestandskunden ihre Verträge bei Vertragserweiterungen verlängern.

Ebenfalls auf Basis der Planwerte sollte die nach den International Financial Reporting Standards für Konzernzwecke ermittelte Operating Margin in 2026 ca. 7,0 % der Umsatzerlöse betragen (d.h. Mio. EUR 3,0), was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde. Für 2026 erwarten wir bei einem Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (vor Investitionen von Mio. EUR 0,1) in Höhe von Mio. EUR 2,9 sowie bei einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit aufgrund der Zahlung der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von Mio. EUR 1,4 einen Finanzmittelfond in Höhe von Mio. EUR 9,1. Die ermittelte Operating Margin in 2027 soll ca. 11,5 % der Umsatzerlöse betragen (d.h. Mio. EUR 5,3), was eine Verbesserung gegenüber 2026 bedeuten würde. Für 2027 erwarten wir einen Free Cashflow von Mio. EUR 4,6.

Wir gehen von einer positiven Fortführungsprognose, da der Liquiditätsbedarf der nächsten Jahre nicht unseren Finanzmittelfonds übersteigt.

Am 2. Juni 2025 veröffentlichte die Atos-Gruppe, dass der französische Staat ein verbindliches Angebot für einige Bereiche der Sparte Advanced Computing vorgelegt hat. Am 1. August 2025 veröffentlichte die Atos Gruppe, dass der Vertrag mit dem französischen Staat unterschrieben wurde. Es ist geplant die Transaktion zum 31. März 2026 abzuschließen.

Im Rahmen dieser Transaktion sind die cv cryptovision GmbH und SEC Consult Deutschland GmbH von der Bull GmbH an die Eviden Germany GmbH im Januar 2026 verkauft worden. Im Januar 2026 erfolgte darüber hinaus der Transfer des Advanced Computing Geschäftes aus der Eviden Germany GmbH in die Bull GmbH sowie der Transfer des Cyber Product Geschäftes aus der Bull GmbH in die Eviden Germany GmbH und der Transfer des Cyber Security Geschäftes aus der science + computing AG in die Eviden Germany GmbH.

Mit Schreiben vom 24. Februar 2026 der Atos Information Technology GmbH an die Commerzbank Hamburg AG wurde die Herausnahme des Bankkontos der science + computing AG aus dem Cash Concentrating Vertrag zum 23. März 2026 beantragt, was von der Commerzbank am 16. März 2026 bestätigt wurde.

 

Tübingen, den 24. März 2026

science + computing AG

Der Vorstand

Dr. Martin Matzke

Sabine Hohenstein

Matthias Klaus Schempp

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  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
  • Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
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  • Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
  • News Recent mentions of the company from external news sources.
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