science + computing AktiengesellschaftTübingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025Anlagenverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2025 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2025 Anhang für das Geschäftsjahr 2025 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die science + computing AG, Tübingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der science + computing AG, Tübingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2025 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der science + computing AG, Tübingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2025 bis zum 31. Dezember 2025 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 24. März 2026 Grant Thornton AG André Prengel, Wirtschaftsprüfer Renate Hermsdorf, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2025Aktiva scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2025I. Allgemeines Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des § 242 ff. und § 264 ff. HGB und des Aktiengesetzes aufgestellt und wird in EURO (EUR) angegeben. Das Unternehmen ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB und ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 382196 eingetragen. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen des HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung findet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer für Software-Lizenzen beträgt vier Jahre. Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Technische Anlagen und Maschinen werden über die Laufzeit des Projekts abgeschrieben, für das sie eingesetzt werden. Ihre Nutzungsdauer beträgt jedoch nicht mehr als sieben Jahre. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über zwei bis zehn Jahre abgeschrieben. Nicht selbstständig nutzbare Anlagen für Arbeitsplatzsysteme wie Desktops, Drucker und Monitore mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 800,00 werden einzeln aktiviert und über drei Jahre Nutzungsdauer abgeschrieben. Übrige geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 800,00 werden im Zugangszeitpunkt erfasst und über die jeweilige Nutzungsdauer von 2 bis 10 Jahren abgeschrieben. Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten von bis zu EUR 60,00 werden direkt aufwandswirksam erfasst. Wie im Vorjahr wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB im Berichtsjahr eine weitere Untergliederung der Bilanz in Form des Postens "Mietereinbauten" vorgenommen. Unter diesem Posten werden Mietereinbauten in den Geschäftsräumen der Gesellschaft bilanziert. Umlaufvermögen Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die zu Nennwerten bilanziert werden, sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für die bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen. Rückstellungen Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Erläuterungen zur Bilanz verwiesen. In den Rückstellungen bilden wir für alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen. Diese werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Das Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde nicht genutzt. Die Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt unter Anwendung eines Rechnungszinses, entsprechend des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre für eine Restlaufzeit von zwei Jahren von 1,88 % (Vorjahr: 1,50 %). Zudem werden ein Einkommenstrend, wie im Vorjahr von 2,50 % p.a. sowie die Richttafeln Heubeck 2018 G für die Bewertung herangezogen. Bei der Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen werden nur Mitarbeiter berücksichtigt, die einen Altersteilzeitvertrag bis zum Bilanzstichtag unterzeichnet haben. Latente Steuern Bei der Berechnung der latenten Steuern wird das Temporary-Konzept angewendet. Bei Differenzen zwischen den handelsbilanziellen Wertansätzen und den steuerbilanziellen Wertansätzen wurden diese aufgrund der ertragssteuerlichen Organschaftsverhältnisse im Atos-Konzern bei der Atos Information Technology GmbH, München, berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsrechnung Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Umsatzrealisierung Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn bei Lieferungen der Gefahrenübergang erfolgt ist. Bei Dienstleistungsverträgen erfolgt die Umsatzlegung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Im Projektgeschäft mit Werkvertragscharakter werden Umsätze gebucht, wenn der Vertrag erfüllt ist oder abgrenzbare Teilleistungen vom Kunden abgenommen wurden. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Es wird auf die gesonderte Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Cashpooling Forderungen mit TEUR 7.673 (Vorjahr: TEUR 7.868) und mit TEUR 602 (Vorjahr: TEUR 276) kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Grundkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.495 und ist eingeteilt in 1.495.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Eigene Anteile Die Gesellschaft besitzt 12.500 eigene Aktien. Diese entsprechen einem Anteil am Grundkapital von EUR 12.500,00 bzw. 0,84 %. Die Anteile wurden im Jahr 2002 als Vorratsaktien erworben. Rückstellungen Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren der Pensionsrückstellung für Sterbegeld- Verpflichtungen wurde die Projected Unit Credit Method angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt: scroll
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Aufwendungen aus der Aufzinsung wurden wie folgt verrechnet: scroll
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.274 (Vorjahr: TEUR 1.446) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 704). Unter den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 21 enthalten (Vorjahr: TEUR 84), für die kein Deckungsvermögen besteht. Darüber hinaus bestehen Altersteilzeitverpflichtungen für Aufstockungszahlungen, die nicht durch Deckungsvermögen gedeckt sind, in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 61). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit TEUR 3.258 (Vorjahr: TEUR 3.215) resultieren mit TEUR 1.188 (Vorjahr: TEUR 1.058) aus Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Sie entfallen mit TEUR 1.421 (Vorjahr: TEUR 1.299) auf Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung, sowie Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 227 (Vorjahr: TEUR 241). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung nach Bereichen scroll
Aufgliederung nach Regionen scroll
Die Umsatzerlöse im Ausland werden mit 29 % (Vorjahr: 32 %) im europäischen Ausland sowie mit 71 % (Vorjahr: 68 %) im übrigen Ausland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 877 (Vorjahr: TEUR 733) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus privat genutzten Firmenwagen in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 51) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 13). Weiterhin sind staatliche Förderrückzahlungen in Höhe von TEUR 494 (Vorjahr: TEUR 659) enthalten. Die Erträge aus Kursgewinnen betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4). In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 13) enthalten. Personalaufwand In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.666 (Vorjahr: TEUR 3.868) handelt es sich neben den üblichen laufenden Aufwendungen wie Raumkosten, Reisekosten, Rechts- und Beratungskosten, KFZ-Kosten, sonstigen Personalaufwendungen hauptsächlich um bezogene Kostenweiterbelastungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.094 (Vorjahr: TEUR 1.334) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 3). Die Kostenweiterbelastungen mit verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Weiterbelastungen für Dienstleistungen und Personal, die im Zusammenhang mit der Integration in den Atos Konzern stehen. In den sonstigen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 enthalten (Vorjahr: TEUR 0). V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden 290 (Vorjahr: 298) Mitarbeiter beschäftigt, die in folgenden Funktionen tätig waren: scroll
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.113 aus Miet- und Leasingverträgen mit den nachstehenden Fälligkeiten: scroll
Im Wesentlichen betreffen diese Zahlungsverpflichtungen bestehende Mietverträge für die Büroräume an den Standorten Tübingen, München und Ingolstadt. Nahestehende Personen und Unternehmen Die nachfolgende Tabelle umfasst sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen: scroll
Haftungsverhältnisse Die science + computing AG ist in das konzernweite Cash-Pooling über die Commerzbank Hamburg eingebunden und haftet mit ihrer Einlage (Cash-Pooling-Forderung zum Stichtag) gesamtschuldnerisch für hieraus bestehende Verbindlichkeiten. Auf Basis aktueller Einschätzungen ist eine Inanspruchnahme nicht wahrscheinlich. Die science + computing AG wird zum 23. März 2026 aus dem Cashcontratingvertrag mit der Atos Information Technology GmbH herausgenommen. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers stellt sich wie folgt dar:
Vorstand im Geschäftsjahr 2025 scroll
Aufsichtsrat scroll
Im Geschäftsjahr 2025 sind keine Bezüge für die Aufsichtsratsmitglieder angefallen. Konzernverhältnisse Die science + computing AG, Tübingen, ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Bull GmbH, Köln. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Atos S.E., Bezons/Frankreich, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Atos S.E. ist am Gesellschaftssitz der Atos S.E., River Ouest, 80 Quai Voltaire, 95870 Bezons/Frankreich, im Registry of Commerce and Companies of Pontoise unter der Referenz 323 623 603 oder über die Internet-Homepage der Konzernmutter (www.atos.net) verfügbar. Zum 31. März 2026 soll das Advanced Computing Geschäft verkauft werden. Vorschlag zur ErgebnisverwendungAufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der Bull GmbH, Köln, wird das positive Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2025 an die Muttergesellschaft abgeführt. Nachtragsbericht Am 2. Juni 2025 veröffentlichte die Atos-Gruppe, dass der französische Staat ein verbindliches Angebot für einige Bereiche der Sparte Advanced Computing vorgelegt hat. Am 1. August 2025 veröffentlichte die Atos Gruppe, dass der Vertrag mit dem französischen Staat unterschrieben wurde. Es ist geplant die Transaktion zum 31. März 2026 abzuschließen. Im Rahmen dieser Transaktion sind die cv cryptovision GmbH und SEC Consult Deutschland GmbH von der Bull GmbH an die Eviden Germany GmbH im Januar 2026 verkauft worden. Darüber hinaus erfolgte im Januar 2026 der Transfer des Advance Computing Geschäftes aus der Eviden Germany GmbH in die Bull GmbH sowie der Transfer des Cyber Product Geschäftes aus der Bull GmbH in die Eviden Germany GmbH und der Transfer des Cyber Security Geschäftes aus der science + computing AG in die Eviden Germany GmbH. Mit Schreiben vom 24. Februar 2026 der Atos Information Technology GmbH an die Commerzbank Hamburg AG wurde die Herausnahme des Bankkontos der science + computing AG aus dem Cash Concentrating Vertrag zum 23. März 2026 beantragt, was von der Commerzbank am 16. März 2026 bestätigt wurde.
Tübingen, den 24. März 2026 science + computing AG Der Vorstand Dr. Martin Matzke Sabine Hohenstein Matthias Klaus Schempp AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025scroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr 2025Geschäftsmodell Das Angebot der science + computing AG, Tübingen, setzt sich zusammen aus einem breiten Spektrum von IT-Dienstleistungen und Individualsoftwareentwicklungen. Ein Schwerpunkt des Angebots richtet sich an Kunden im "Technical Computing" (CAE, CAT). Wir unterstützen unsere Kunden bei der Planung, beim Aufbau und beim Betrieb ihrer komplexen IT-Infrastrukturen und bieten Lösungen, die effizient, kostengünstig und ausfallsicher sind. Darüber hinaus vertreibt und integriert das Unternehmen Hardware- und Softwarelösungen von Drittanbietern. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Basierend auf Analysen des statistischen Bundesamts ist die deutsche Wirtschaftsleistung in 2025 leicht gestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als umfassender Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung ist gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,2 % gestiegen. Die durchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland in 2025 betrug rund 46,0 Millionen und ist gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil geblieben. Die Zahl der Erwerbslosen lag durchschnittlich bei knapp 1,7 Millionen und ist um 10,8% gestiegen. Die Inflationsrate belief sich im Jahresdurchschnitt 2025 auf 2,2%. Branchenentwicklung Im Jahr 2025 war die branchenbezogene Umsatzentwicklung gemäß den Analysen des Branchenverbands bitkom wieder positiv (3,9%; Vorjahr 4,7%). Dies ist im Wesentlichen auf die Informationstechnologie mit Schwerpunkt auf dem Bereich IT Services zurückzuführen, die in 2024 einen Anstieg von 3,5% (Vorjahr 3,5%) verzeichnete. Die zentralen Kunden der science + computing AG, Tübingen, sind OEM aus der Automobilindustrie. Daher hängt die Entwicklung der Gesellschaft unter anderem auch von der Branchenentwicklung in der Automobilindustrie ab. Nach den Veröffentlichungen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) haben sich im Geschäftsjahr 2025, die Neuzulassungen im Pkw-Markt gegenüber dem Vorjahr um 1,4% erhöht. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Durch die Einbindung in die Atos-Gruppe hat die science + computing AG als Tochterunternehmen der Bull GmbH die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren des Atos-Konzerns für die Unternehmenssteuerung wie bereits in den Vorjahren übernommen. Insofern erfolgte die Steuerung auch im Geschäftsjahr 2025 nach den unten stehenden nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. Ein prägender Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist die Berücksichtigung von Arbeitnehmerbelangen. Die gesamte Atos-Gruppe fördert durch eine angemessene Entlohnung und Ausbildung die Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Für die science + computing AG als modernes Technologieunternehmen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Basis des Erfolgs unseres Unternehmens. Durch interne und externe Schulungen werden die Mitarbeiter darauf vorbereitet, sich den ständig wandelnden Marktanforderungen anzupassen. In 2025 wurden diese Maßnahmen konsequent weitergeführt. In diesem Zusammenhang wurden für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 77) aufgewendet. Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Anzahl internationaler Geschäftsbeziehungen legt die Geschäftsführung Wert darauf, eine weltoffene internationale Unternehmenskultur aufrechtzuerhalten, in der unterschiedliche Sichtweisen, kulturelle Prägungen und Meinungen vorherrschen. Im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen wurde identifiziert, dass sich die Atos-Gruppe durch ein internationales und innovatives Umfeld auszeichnet. Hierdurch sehen wir uns bestätigt, dass die Bemühungen zu einer weltoffenen internationalen Unternehmenskultur Wirkung zeigen. Steuerungsgrößen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Unternehmen in Summe wird primär über die finanziellen Leistungsindikatoren externe Umsatzerlöse, Operating Margin, den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit sowie den Bestand des Finanzmittelfonds gesteuert. Die Berechnung der Steuerungsgrößen beruht dabei auf dem für den Konzernabschluss nach der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Reporting Package. Die externen Umsatzerlöse werden in diesem Zusammenhang als Umsatzerlöse mit konzernfremden Unternehmen verstanden. Die Operating Margin ist das HGB-Ergebnis „Jahresergebnis“ korrigiert um das Steuer- und Finanzergebnis sowie die unten beschriebenen Anpassungseffekte. Die Operating Margin betrug auf dem für den Konzernabschluss nach der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Reporting Package im Geschäftsjahr 2025 Mio. EUR 3,6 (Vorjahr: Mio. EUR 2,3). Die Unterschiede zum vorliegenden Ergebnis vor Steuern in Höhe von Mio. EUR 1,8 (Vorjahr: Mio. EUR 1,3) beruhen dabei auf Ausweisunterschieden und Ergebnisunterschiede. Die Ausweisunterschiede mit insgesamt Mio. EUR -2,1 basieren auf Aufwendungen für die Restrukturierung und Teile der Management- Umlagen in Höhe von Mio. EUR -1,6 (Vorjahr: Mio. EUR -1,1) im Reporting Package unterhalb der Operating Margin ausgewiesen werden, wohingegen diese im Jahresabschluss im Ergebnis nach Steuern erfasst sind. Ergebniswirksam wurde eine Rückstellungsbewertung in Höhe von Mio. EUR 0,2 nach HGB zurückgenommen. Bezüglich des Auftragseinganges, des Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit sowie des Bestandes des Finanzmittelfonds gibt es keine Unterschiede zwischen der Betrachtung im handelsrechtlichen Jahresabschluss und der Betrachtung im Reporting Package. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar: scroll
Im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich der Umsatz unverändert bei Mio. EUR 41,3. Die Materialaufwandsquote (definiert als prozentuales Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzlösen) verringerte sich von 23,4% auf 20,7 %. Trotz des Rückgangs der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 8 Mitarbeiter hat sich der Personalaufwand um Mio. EUR 0,1 leicht erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Restrukturierungsaufwendungen sowie Tariferhöhungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich mit Mio. EUR 0,8 über dem Niveau des Vorjahres (Mio. EUR 3,9). Dies beruft im Wesentlichen auf gestiegene Managementumlagen um Mio. EUR 0,8. Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von Mio. EUR 1,8 liegt um 27,4 % über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraumes (Vorjahr: Mio. EUR 1,3). Vor diesem Hintergrund entwickelten sich die finanziellen Leistungsindikatoren der Ertragslage nach IFRS wie folgt: scroll
Die Entwicklung der Umsatzerlöse und der Operating Margin lag unter unseren Erwartungen. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar: scroll
Der Rückgang des Umlaufvermögens um Mio. EUR 0,9 hängt im Wesentlichen mit dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammen. Diese sind um Mio. EUR 0,5 gesunken. Weiterhin sind die sonstigen Vermögensgegenstände um Mio. EUR 0,3 gesunken. Bzgl. § 160 Abs.1 Nr.2 AktG verweisen wir auf den Anhang des Jahresabschlusses 31. Dezember 2025. Die sonstigen Rückstellungen sind um Mio. EUR 0,8 gesunken. Dies betrifft im Wesentlichen die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten sind um Mio. EUR 0,1 auf Mio. EUR 4,8 gestiegen. Dieser Anstieg begründet sich im Wesentlichen durch um Mio. EUR 0,2 gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Teilnahme am konzernweiten Cash-Management gesichert. Zentrale Steuerungsgröße in der Vermögenslage ist der auf Basis der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards für den Konzernabschluss ermittelte Finanzmittelfonds, der aus dem Cash-Pooling-Guthaben gegenüber der Atos Information Technology GmbH, München, besteht. Zum 31. Dezember 2025 ergab sich ein Finanzmittelfonds von Mio. EUR 7,7 (Vorjahr: Mio. EUR 7,8). Diese entsprach unseren Planungen (Mio. EUR 7,6). Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verschlechtert sich gegenüber dem Vorjahr auf Mio. EUR 1,2 (Vorjahr: Mio. EUR -4,8). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt bei TEUR -89 (Vorjahr: TEUR -313). Da die Ergebnisabführungsverpflichtung für das Geschäftsjahr 2024 in 2025 zur Auszahlung kam, beträgt der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Mio. EUR -1,3 (Vorjahr: Mio. EUR -0,9). Zentrale Steuerungsgröße in der Vermögens- und Finanzlage ist der auf Basis der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards für den Konzernabschluss ermittelte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. Zum 31. Dezember 2025 ergab sich ein Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit von Mio. EUR 1,2 (Vorjahr: Mio. EUR -4,8). Gesamtaussage zur Lage Im Geschäftsjahr 2025 konnte ein positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von Mio. EUR 1,4 (Vorjahr: Mio. EUR 1,3) erzielt werden. Der Anstieg begründet sich im Wesentlichen durch die Verbesserung der Materialaufwandsquote. Das vorrangige Ziel ist die konsequente Nutzung von Größenvorteilen in Bezug auf Kostenpositionen sowie die noch größere Sichtbarkeit am Markt. Risikomanagement Die Risikopolitik der Gesellschaft besteht darin, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, um damit einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Grundsätze, Prozesse und Verantwortlichkeiten sind so definiert und etabliert, dass sie eine korrekte und zeitnahe Bilanzierung aller geschäftlichen Transaktionen gewährleisten, eine frühzeitige Identifizierung von Risiken ermöglichen sowie laufend verlässliche Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens zur internen und externen Verwendung liefern können. Die Risiken der Gesellschaft werden unterschieden in Basisrisiken (die unabhängig vom Geschäftsverlauf allein mit der Geschäftstätigkeit einhergehen, insbesondere Infrastrukturrisiken), operative Geschäftsrisiken und strategische Risiken. Die science + computing AG ist in das Risikomanagement der Atos-Gruppe integriert. Im Rahmen dieses Risikomanagements findet eine regelmäßige Risikoanalyse und -auswertung statt. Darüber hinaus wird vor einem Vertragsabschluss eine Risikoevaluierung durchgeführt und darauf aufbauend eine Entscheidung über den Abschluss des betreffenden Vertrags sowie notwendige Risikopositionen in der Kalkulation getroffen. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten ist für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der science + computing AG von untergeordneter Bedeutung. Unsere Gesellschaft setzt konzernweit Mechanismen zur Risikoabwägung in den Bereichen Kredit, Markt, Länder und Investitionen ein. In diesem Zusammenhang werden mögliche Risiken in Bezug auf Marktpreisänderungs- und Liquiditätsrisiken sowie die Entwicklung zukünftiger Zahlungsströme analysiert und im Bedarfsfall erforderliche Maßnahmen ergriffen. Insgesamt sehen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken diesbezüglich als gering an. Risiken aus Währungsschwankungen werden nicht abgesichert, die operativen Geschäfte werden jedoch im Wesentlichen nicht in Fremdwährung abgewickelt, so dass hier kein größeres Risiko für die Gesellschaft gesehen wird. Durch die Einbindung in das Verrechnungspreissystem des Atos-Konzerns sind wir keinem Kostenrisiko ausgesetzt. Forderungsrisiken durch unvorhersehbare Zahlungsausfälle von Kunden können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Im Wesentlichen durch ein konsequentes Forderungsmanagement sowie durch eine angemessene Kundenbeurteilung sehen wir dieses Risiko als minimiert an. Chancen- und Risikobericht Die im Folgenden gegebene Einschätzung der Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung basiert auf der gegenwärtigen Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage und der Lage des Unternehmens. Vor diesem Hintergrund können die wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung wie folgt zusammengefasst werden: Konjunkturelles Umfeld Aus unserer Sicht wird die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank die Kapitalmärkte in den kommenden Jahren beruhigen. Für unsere Absatzländer ist die europäische Staatsschuldenkrise aber weiterhin ein großes volkswirtschaftliches Risiko. Mit Unsicherheit behaftet sind sowohl die langfristige Entwicklung der Staatsverschuldung als auch die volkswirtschaftliche Entwicklung in den europäischen Krisenstaaten. Eine Verschärfung dieser Situation könnte zu einer Belastung für die Kapitalmärkte und für die Realwirtschaft werden. Diese Risiken könnten zu einer Zurückhaltung in den Investitionen und im Konsum und zu rückläufigen Staatsausgaben führen, was zu einem rückläufigen Geschäftsvolumen führen könnte. Aufgrund der gegenwärtigen Politik der Europäischen Zentralbank schätzen wir das Risiko einer weiteren Verschärfung der Staatsschuldenkrise als gering ein, auch wenn die Auswirkungen einer weiteren Verschärfung hoch wären. Den Risiken begegnen wir durch eine kontinuierliche Erschließung neuer Märkte im Konzernverbund. Absatz Durch eine sehr starke Konzentration auf die Automobilbranche besteht eine gewisse Abhängigkeit von der Entwicklung in diesem Bereich. Speziell die Abhängigkeit von einzelnen OEM ist in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen. Daneben stellen die Wettbewerbssituation beim Vertrieb von Hardware und Softwarelösungen von Partnern sowie der anhaltende Wettbewerbsdruck bei IT- Betriebsdienstleistungen ein Absatzrisiko dar. Chancen bestehen insbesondere darin, durch die integrierten Vertriebsaktivitäten der Atos-Gruppe die Leistungen der science + computing AG einem größeren Kundenkreis anzubieten und durch Konsolidierungen und Harmonisierung weitere Kostensenkungspotentiale zu erzielen. Im Zuge der Integration der Bull-Gruppe ergeben sich auch in Deutschland sowohl Synergieeffekte als auch neues Projektpotenzial in den Bereichen Big Data und Security. Daneben ergeben sich Chancen durch den digitalen Wandel in der Automobilindustrie. Die Nutzung der mit diesem Wandel einhergehenden Chancen kann zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit und des Unternehmenswertes führen. Personal Der wirtschaftliche Erfolg der science + computing AG wird maßgeblich vom Erhalt qualifizierter Mitarbeiter geprägt. Das Fehlen von qualifiziertem Personal hätte wesentliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Daher wird auf die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter Wert gelegt. Hierdurch sehen wir eine angemessene Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft. Prognosebericht Für den weltweiten IT-Markt erwartet Gartner im Jahr 2026 eine Wachstumsrate (Growth in End-User Spending Forecast) von 10,8%. Für die Nachfrage nach Hardware, Software und IT-Dienstleistungen werden im Jahr 2026 ebenfalls hohe Steigerungen erwartet. Für Deutschland wird eine IT-Spending-Wachstumsrate im Bereich Software und IT-Dienstleistungen von 4,4 % für das Jahr 2026 erwartet (bitkom, Branchenbarometer Januar 2026). Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Geschäftsjahr 2026 einen leicht verbesserten Umsatz in Höhe von rund Mio. EUR 42,9 und für das Geschäftsjahr 2027 mit Mio. EUR 45,9. Die Planungen beruhen dabei auf der Annahme, dass Bestandskunden ihre Verträge bei Vertragserweiterungen verlängern. Ebenfalls auf Basis der Planwerte sollte die nach den International Financial Reporting Standards für Konzernzwecke ermittelte Operating Margin in 2026 ca. 7,0 % der Umsatzerlöse betragen (d.h. Mio. EUR 3,0), was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde. Für 2026 erwarten wir bei einem Free Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (vor Investitionen von Mio. EUR 0,1) in Höhe von Mio. EUR 2,9 sowie bei einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit aufgrund der Zahlung der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2025 in Höhe von Mio. EUR 1,4 einen Finanzmittelfond in Höhe von Mio. EUR 9,1. Die ermittelte Operating Margin in 2027 soll ca. 11,5 % der Umsatzerlöse betragen (d.h. Mio. EUR 5,3), was eine Verbesserung gegenüber 2026 bedeuten würde. Für 2027 erwarten wir einen Free Cashflow von Mio. EUR 4,6. Wir gehen von einer positiven Fortführungsprognose, da der Liquiditätsbedarf der nächsten Jahre nicht unseren Finanzmittelfonds übersteigt. Am 2. Juni 2025 veröffentlichte die Atos-Gruppe, dass der französische Staat ein verbindliches Angebot für einige Bereiche der Sparte Advanced Computing vorgelegt hat. Am 1. August 2025 veröffentlichte die Atos Gruppe, dass der Vertrag mit dem französischen Staat unterschrieben wurde. Es ist geplant die Transaktion zum 31. März 2026 abzuschließen. Im Rahmen dieser Transaktion sind die cv cryptovision GmbH und SEC Consult Deutschland GmbH von der Bull GmbH an die Eviden Germany GmbH im Januar 2026 verkauft worden. Im Januar 2026 erfolgte darüber hinaus der Transfer des Advanced Computing Geschäftes aus der Eviden Germany GmbH in die Bull GmbH sowie der Transfer des Cyber Product Geschäftes aus der Bull GmbH in die Eviden Germany GmbH und der Transfer des Cyber Security Geschäftes aus der science + computing AG in die Eviden Germany GmbH. Mit Schreiben vom 24. Februar 2026 der Atos Information Technology GmbH an die Commerzbank Hamburg AG wurde die Herausnahme des Bankkontos der science + computing AG aus dem Cash Concentrating Vertrag zum 23. März 2026 beantragt, was von der Commerzbank am 16. März 2026 bestätigt wurde.
Tübingen, den 24. März 2026 science + computing AG Der Vorstand Dr. Martin Matzke Sabine Hohenstein Matthias Klaus Schempp |
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science + computing Aktiengesellschaft AG
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- AG
- Address
-
Hagellocher Weg 73
72070 Tübingen - Commercial register
- HRB 382196, Stuttgart
- Registration date
- December 14, 2000
- Purpose
- Die Beratung, das Erbringen von Dienstleistungen, die Entwicklung und der Vertrieb von Produkten im Zusammenhang mit Systemen der Informationstechnologie, speziell für komplexe Rechnerumgebungen in Industrie, Forschung, Handel und bei Behörden. Dies umfasst die Erstellung und Realisierung von Betriebskonzepten, die effiziente Administration von mobilen und Arbeitsplatzrechnern, von Serversystemen und Netzwerkstrukturen und die kundenorientierte Entwicklung von Softwarewerkzeugen und Anwendungen im Umfeld des technisch-wissenschaftlichen Rechnereinsatzes. Die Gesellschaft kann andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen sowie Unternehmensverträge abschließen.
Financials
Balance sheet
2025- Current Assets 98,3 % 14,48 Mio
- Fixed Assets 1,1 % 164,0 k
- Prepaid Expenses 0,5 % 79,3 k
- Equity 54,2 % 7,98 Mio
- Liabilities 32,8 % 4,82 Mio
- Provisions 11,5 % 1,69 Mio
- Accrued Expenses 1,5 % 218,9 k
Balance sheet data available for 18 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Revenue 47,9 % 41,32 Mio
- Personnel expenses 31,4 % −27,03 Mio
- Material expenses 9,9 % −8,56 Mio
- Other operating expenses 5,4 % −4,67 Mio
- Result after taxes 2,1 % 1,79 Mio
- Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) 1,6 % −1,42 Mio
- Other operating income 1,0 % 877,1 k
- Other taxes 0,4 % −370,8 k
- On intangible assets and property, plant, and equipment 0,2 % −149,6 k
- Interest and similar expenses 0,0 % −1,3 k
- Other capitalized own work 0,0 % 0
- Income and profit taxes 0,0 % 0
- Annual net profit/loss 0,0 % 0
P&L data available for 18 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Sebastian Sohl
since 2026 Board Member
History
- 2026
-
12.05.
Exit of positionSabine Hohenstein · Board Member
-
12.05.
Member entrySebastian Sohl · Board Member
- 2018
-
05.09.
Member entryS***** H****** · Board Member
- 2011
-
14.06.
Change of bylawsscience + computing Aktiengesellschaft
-
14.06.
Change of addressscience + computing Aktiengesellschaft
-
13.04.
Change of addressscience + computing Aktiengesellschaft
- 2010
-
14.06.
Enterprise agreementscience + computing Aktiengesellschaft
-
14.06.
Enterprise agreementscience + computing Aktiengesellschaft
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2025 Jahresabschluss
- 2025 Jahresabschluss ↓
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2025
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
- Website snapshot (auto-discovered) AI
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
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