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Screen GmbH Training-Beratung GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung

WolfsburgWolfsburg, DEU ·HRB 210838 Braunschweig ·screengroup.de
Part 1 / 2

Structured data

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Overview

Legal form
GmbH
Address
Alessandro-Volta-Straße 22-26
38440 Wolfsburg
Commercial register
HRB 210838, Braunschweig
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Purpose
Die Durchführung und Entwicklung von Schulung, Training, Coaching, Consulting und Unternehmensberatung in Marketing-, Vertriebs-, Service-, kaufmännischen und anderen Unternehmensbereichen, insbesondere in und für Handelsorganisationen, Original Equipment Manufacturer (OEM) und Finanzdienstleister aus der Automobilbranche sowie deren Zulieferer und alle damit in unmittelbaren und mittelbaren Zusammenhang stehende Tätigkeiten.
Konzeption und Durchführung von Trainings und Schulungen Coaching für Mitarbeiter und Führungskräfte Consulting/Unternehmensberatung in Marketing, Vertrieb und Service Personalauswahl und Personalentwicklung (laut LinkedIn-Angabe) E-Learning- und Lerntechnologielösungen (laut LinkedIn-Angabe) Training Coaching Schulung Consulting Unternehmensberatung Vertrieb Marketing Service

Financials

Employees 2018
320
Total assets 2018
10.000 €
Net income 2018
0 €
12 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2018
Assets 10,0 k
  • Fixed Assets 100,0 % 10,0 k
  • Current Assets 0,0 % 0
Liabilities and Equity 10,0 k
  • Equity 100,0 % 10,0 k
  • Provisions 0,0 % 0
  • Liabilities 0,0 % 0
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Balance sheet data available for 12 earlier fiscal years.

Profit & loss

2018
Income 70,65 Mio
  • Gross profit 47,8 % 33,80 Mio
  • Personnel expenses 32,4 % −22,91 Mio
  • Other operating expenses 13,1 % −9,27 Mio
  • Operating result 2,2 % 1,55 Mio
  • Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn 2,1 % −1,49 Mio
  • Result after taxes 2,1 % 1,49 Mio
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 0,1 % −69,3 k
  • Income and profit taxes 0,1 % −65,9 k
  • Other interest and similar income 0,0 % 2,7 k
  • Other taxes 0,0 % 247
  • Interest and similar expenses 0,0 % −160
  • Income from investments 0,0 % 0
  • Annual net profit/loss 0,0 % 0
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P&L data available for 12 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Hanna Rentschler since 2024 Managing Director
  • Michael Seiger since 2024 Managing Director
  • Ralph Weinberg since 2024 Managing Director
3 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Ultimate beneficial owners (UBOs)

3 hold ≥ 25%
  • M****** S***** ≥25% 33.3 %
  • H**** R****** ≥25% 33.3 %
1 more beneficial owners · viewable with an API key Get API key →

History

  1. 2026
  2. 03.07.
    Member entry
    Screen GmbH Training-Beratung · Other
  3. 25.06.
    Change of bylaws
    Screen GmbH Training-Beratung
  4. 25.06.
    Change of share capital
    Screen GmbH Training-Beratung
  5. 25.06.
    Change of share capital
    Screen GmbH Training-Beratung
  6. 14.01.
    Exit of position
    Silke Karin Brand · Procura
  7. 2025
  8. 20.06.
    Merger
    Screen GmbH Training-Beratung
  9. 2024
  10. 09.09.
    Exit of position
    Michael Seiger · Procura
  11. 09.09.
    Exit of position
    Hanna Rentschler · Procura
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Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2018 Jahresabschluss
  • 2018 Jahresabschluss
  • 2017 Jahresabschluss
  • 2016 Jahresabschluss
  • 2015 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2018

Published March 27, 2020 · Source: Bundesanzeiger

Screen GmbH Training-Beratung

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und sonstige Rechte   178.739,77   145.361,28
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   18.087,61   25.452,18
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen   191.905,43   191.905,43
    388.732,81   362.718,89
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
Unfertige Leistungen   47.040,48   15.500,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Leistungen 3.021.308,74   6.002.275,38  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.597.100,86   695.453,40  
- davon aus Leistungen EUR 457.543,81 (i. Vj. EUR 695.453,40) -        
3. Sonstige Vermögensgegenstände 501.750,27 6.120.159,87 237.400,41 6.935.129,19
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   12.044,50   2.914,68
    6.179.244,85   6.953.544,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten   142.441,91   157.076,78
    6.710.419,57   7.473.340,25

Passiva

       
      31.12.2018 31.12.2017
      EUR EUR
A. Eigenkapital        
Gezeichnetes Kapital     25.564,59 25.564,59
B. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen     0,00 200.772,80
2. Sonstige Rückstellungen     1.057.245,04 1.247.614,28
      1.057.245,04 1.448.387,08
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     372.120,20 206.434,80
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen     4.777.902,86 5.368.824,59
- davon aus Leistungen EUR 41.236,35 (i. Vj. EUR 39.002,24) -        
- davon gegenüber Gesellschaftern EUR 3.577.541,71 (i. Vj. EUR 2.089.041,00) -        
3. Sonstige Verbindlichkeiten     477.586,88 424.129,19
- davon aus Steuern EUR 318.752,82 (i. Vj. EUR 334.726,25) -     5.627.609,94 5.999.388,58
      6.710.419,57 7.473.340,25

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   33.801.815,22   34.008.777,52
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -18.859.816,76   -20.175.674,19  
b) Soziale Abgaben -4.054.652,82 -22.914.469,58 -4.220.141,56 -24.395.815,75
- davon aus Altersversorgung - EUR 136.293,29 (i. Vj. EUR 159.286,80) -        
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -69.313,88   -34.365,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -9.266.442,19   -7.613.764,40
- davon aus Währungsumrechnung EUR -8,03 (i. Vj. EUR 229,71) -        
5. Betriebsergebnis   1.551.589,57   1.964.831,91
6. Erträge aus Beteiligungen   0,00   182.638,98
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 182.638,98) -        
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   2.722,29   1.357,31
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 44,11 (i. Vj. EUR 151,91) -        
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -160,20   -60,00
- davon an verbundene Unternehmen EUR 160,20 (i. Vj. EUR 60,00) -        
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -65.897,46   -58.637,65
10. Ergebnis nach Steuern   1.488.254,20   2.090.130,55
11. Sonstige Steuern   246,51   -1.089,55
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn   -1.488.500,71   -2.089.041,00
13. Jahresüberschuss     0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Der Jahresabschluss der Screen GmbH Training-Beratung ("Screen") ist in Euro und nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Für die Screen gelten die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 Satz 1 und 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname: Screen GmbH Training-Beratung
Firmensitz: Düsseldorf
Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf
Register-Nr.: HRB 18084

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:

Anlagenposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer Jahre
Software linear 3-4
Software (Geringwertige Wirtschaftsgüter) linear 5

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden dabei entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 5
Mietereinbauten linear Laufzeit Mietvertrag

Für geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens wird ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich ggf. vorzunehmender außerplanmäßiger Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, sofern eine dauerhafte Wertminderung vorliegt.

Die unfertigen Leistungen stellen noch nicht abgerechnete Eigenleistungen dar. Diese werden mit den individuell angefallenen Stundensätzen bewertet.

Geleistete Anzahlungen für beauftragte Leistungen werden zum Nennwert ausgewiesen.

Die Forderungen aus Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zum Nominalwert ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen werden für sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit zum Bilanzstichtag von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls gebucht und mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Weiterbelastungen, insbesondere von Reise- und Kurierkosten an die Kunden der Agentur (sog. "Client Recovery Cost"), werden brutto in den Umsatzerlösen und in den Materialaufwendungen ausgewiesen. (TEUR 61; i. Vj. TEUR 125).

Die Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten der Betriebsstätte in Verona/Italien werden grundsätzlich unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Bestimmungen in den Jahresabschluss der Screen einbezogen. Hierbei werden Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen zwischen Stammhaus und Betriebsstätte verrechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Omnicom Group Inc., New York/USA, einbezogen werden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten nicht weiterbelastete Drittaufwendungen, für die die Gesellschaft in Vorleistung getreten ist.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital betrug wie im Vorjahr am Bilanzstichtag EUR 25.564,59 und wurde zum Nennwert angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.057 (i. Vj. TEUR 1.248) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für fehlende Lieferantenrechnungen TEUR 278 (i. Vj. TEUR 302), Rückstellungen für Kfz-Leasingkosten TEUR 201 (i. Vj. TEUR 76), Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten TEUR 39 (i. Vj. TEUR 21) sowie Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 422 (i. Vj. TEUR 605).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.778 (i. Vj. TEUR 5.369) sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin DDB Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, in Höhe von TEUR 3.578 (i. Vj. TEUR 2.089) enthalten, die ausschließlich Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung betreffen. Des Weiteren gegenüber der Lemon Group Services GmbH in Höhe von TEUR 1.159 (i. Vj. TEUR 583), welche im Wesentlichen aus der Umsatzsteuer-Zahllast der Monate November bis Dezember 2018 resultieren.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 i. V. m. § 285 Nr. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 545 (i. Vj. TEUR 411) umfassen im Wesentlichen die Erträge aus Erstattung Rückkaufswert Altersversicherungsverträge in Höhe von TEUR 53 (i. Vj. TEUR 45), die periodenfremden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 322 (i. Vj. TEUR 165) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 148 (i. Vj. TEUR 156). Darin enthalten hauptsächlich periodenfremde Erträge aus der Erstattung Kfz-Versicherung in Höhe von TEUR 29 (i. Vj. TEUR 31), periodenfremde Erstattungen seitens der Kfz-Versicherung, diverse KFZ-Schäden betreffend in Höhe von TEUR 71 (i. Vj. TEUR 3) sowie periodenfremde Erträge Mehr-/Minderkilometer in Höhe von TEUR 45 (i. Vj. TEUR 62).

Materialaufwendungen

Die Aufwendungen für Freelancer in Höhe von TEUR 545 (i. Vj. TEUR 614), die an Kunden weiterbelastet wurden, sind Bestandteil des Materialaufwands.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 9.266 (i. Vj. TEUR 7.614) sind im Wesentlichen KFZ Aufwand in Höhe von TEUR 3.001 (i. Vj. TEUR 3.019), Reisekosten in Höhe von TEUR 2.016 (i. Vj. TEUR 574), sowie insbesondere konzerninterne Umlagen - wie Service- und Management Fees - in Höhe von TEUR 1.166 (i. Vj. TEUR 1.229) und Personalkostenumlagen in Höhe von TEUR 699 (i. Vj. TEUR 724) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 68 (i. Vj. TEUR 33).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Es besteht mit der DDB Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft.

Es besteht mit der Lemon Group Services GmbH, Berlin, eine umsatzsteuerliche Organschaft.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 66 (i. Vj. TEUR 59) betreffen die Ertragsteuern der Betriebsstätte in Verona/Italien.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden mehrjährige Verpflichtungen der Gesellschaft, die sich wie folgt zusammensetzen:

Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Miete und Leasing (Büroausstattung, Kfz) 717 988 4
Miete (Gebäude, Stellplätze) 184 124 0
  901 1.112 4
Davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0

VI. Sonstige Pflichtangaben

Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehören folgende Personen an:

Christoph Kemna, Kaufmann, Braunschweig (bis 12. April 2018)

Siegbert Zeh (CEO), Kaufmann, Leipzig

Joachim Scholten, Betriebswirt, Hillerse (bis 7. Oktober 2018)

Ralph Weinberg (CFO, COO), Kaufmann, Bad Bentheim

Die Bezüge der Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2018 betragen in Summe TEUR 1.086.

Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2018 wurden durchschnittlich 320 Angestellte (ohne Geschäftsführer, ohne Auszubildende, Praktikanten und Aushilfen) beschäftigt (i. Vj. 338).

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft am Bilanzstichtag ist die DDB Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, die ihrerseits am Bilanzstichtag zu 100 % von der DDB Group GmbH, Berlin, gehalten wurde.

Die Omnicom Group Inc., New York/USA, stellt unter Einbeziehung der Gesellschaft einen Konzernabschluss gemäß den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen und den einschlägigen Vorschriften der SEC für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss ist bei der Omnicom Group Inc., New York/USA, erhältlich und bei der SEC veröffentlicht.

Die Lemon Group Services GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen auf. Dieser Abschluss wird beim Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Gesellschaft ist gemäß § 293 HGB von der Verpflichtung einen Teilkonzernabschluss aufzustellen befreit, da sie die dort genannten Schwellenwerte nicht erreicht.

Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen angesehen, die in den US-Konzernabschluss der Omnicom Group Inc., New York/USA, einbezogen werden.

Die Gesellschaft nahm im Geschäftsjahr bestimmte Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen in Anspruch. Die entsprechenden Kostenumlagen in Höhe von TEUR 1.865 von verbundenen Unternehmen sind unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Ferner wurden für verbundene Unternehmen bestimmte Dienstleistungen erbracht; der Ausweis der Vergütung erfolgte in Höhe von TEUR 494 unter dem Posten "Rohergebnis".

Am Bilanzstichtag hielt die Gesellschaft Anteile an den folgenden Unternehmen im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB:

Name/Sitz Anteil Nennkapital 31.12.2018 Eigenkapital Jahresergebnis 2018
% TEUR TEUR TEUR
InterScreen GmbH Training für Vertrieb und Service, Düsseldorf 55 51 3.166 344
InterScreen, s.r.o., Prag/Tschechien 1 55 2 4 1.087 -19
Screen Hispania S.L., Barcelona/Spanien 100 3 703 166
Screen France SAS., Paris/Frankreich 100 15 620 -176
Screen Consulting (Bejing) Co. Ltd., Peking/China 100 404 60 -34

1 Anteile werden von der InterScreen GmbH gehalten.

Ergebnisabführungsverträge

Die Screen hat zum 21. November 2013 mit der DDB Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Dieser gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2013.

Aufgrund dieses Vertrags wird für das Berichtsjahr ein Gewinn in Höhe von TEUR 1.488 an die DDB Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, abgeführt.

VII. Nachtragsbericht

Zwischen dem Stichtag des Jahresabschlusses und dem Zeitpunkt der Erstellung dieses Anhanges haben sich keine wirtschaftlichen Themen ergeben oder sind sonstige bedeutsame Vorgänge eingetreten, die zu erläutern wären oder Einfluss auf den Jahresabschluss haben könnten.

 

Düsseldorf, den 20. Dezember 2019

Ralph Weinberg, Geschäftsführer

Siegbert Zeh, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und sonstige Rechte 327.912,53 87.850,00 0,00 415.762,53
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 144.985,99 6.958,80 0,00 151.944,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.476,67 519,00 0,00 105.995,67
  250.462,66 7.477,80 0,00 257.940,46
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 591.905,43 0,00 0,00 591.905,43
  1.170.280,62  95.327,80 0,00 1.265.608,42
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2018 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und sonstige Rechte 182.551,25 54.471,51 0,00 237.022,76
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 144.985,99 6.958,80 0,00 151.944,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 80.024,49 7.883,57   87.908,06
  225.010,48 14.842,37 0,00 239.852,85
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 400.000,00 0,00 0,00 400.000,00
  807.561,73 69.313,88 0,00 876.875,61
Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und sonstige Rechte 178.739,77 145.361,28
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.087,61 25.452,18
  18.087,61 25.452,18
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 191.905,43 191.905,43
  388.732,81 362.718,89

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundlagen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der deutschen DDB-Gruppe. Sie unterstützt und berät überwiegend den Kunden Volkswagen AG, Wolfsburg ("Volkswagen") bei Schulungen für die Mitarbeiter der Absatzorganisationen. Die Anteile am Stammkapital werden am Bilanzstichtag zu 100 % von der DDB Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, gehalten.

Geschäftsanschrift der Screen GmbH Training-Beratung ("Screen") ist die Breite Str. 67-69 in 40213 Düsseldorf.

Das Geschäftsmodell der Screen ist geprägt von langfristigen Rahmenverträgen. Hauptkunde der Screen ist Volkswagen. Zusätzlich wurden Investitionen in neue Märkte vorgenommen. Die abzunehmenden Volumina werden jeweils über gesonderte Aufträge unterjährig abgerufen. Eine Abnahmeverpflichtung durch Volkswagen besteht nicht, es werden jedoch Zielwerte für die aktuell dreijährige Vertragslaufzeit bis zum 31. Dezember 2020 vorgegeben. Auf dieser Basis wird die mittelfristige Kapazitätsplanung vorgenommen, die sodann gemäß den Abrufen angepasst wird. Screen führt Schulungen für die Mitarbeiter der Absatzorganisationen der Volkswagen AG im Inland und europäischen Ausland durch.

Weitere Kunden - noch im Volumen erheblich kleiner - auf Projektbasis außerhalb des Volkswagen-Konzerns sind BRITA GmbH, Telekom AG, Knaus Tabbert GmbH und Hyundai Motors Deutschland GmbH.

Screen befindet sich gerade in einem Digitalisierungsprozess, um sich auf die verändernden Anforderungen der Branche einzustellen. Vor dem Hintergrund der Dieselthematik und der teilweisen Neuausrichtung des Volkswagen-Konzerns (eMobilität, Mobilitätsanbieter, etc.) ist nämlich mit einer Verschiebung von klassischen Face-to-Face- bzw. ILT-Instructor-led-Training zu neuen teildigitalen bzw. digitalen Personalentwicklungsangeboten zu rechnen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das deutsche Wirtschaftswachstum ist 2018 etwas ins Stocken geraten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2018 um 1,4 % höher als im Vorjahr. Das Wachstum fällt damit etwas niedriger aus als im Januar gemeldet. Die deutsche Wirtschaft ist damit das neunten Jahr infolge gewachsen. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich das Tempo jedoch leicht verlangsamt. Im Jahr 2017 war das BIP noch deutlich um 2,2 % und 2016 um 1,9 % gestiegen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 nur noch leicht über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von + 1,3 % lag (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2018 von 44,8 Mio Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das ist der höchste Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Nach ersten Berechnungen waren im Jahr 2018 rund 562 000 Personen oder 1,3 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Wie schon in den Vorjahren glichen eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland altersbedingte demografische Effekte aus (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes konnte die deutsche Wirtschaft im Laufe des Jahres 2018 den Wachstumskurs weiter fortsetzen, verlor dabei aber zunehmend an Schwung. Zu einem gewissen Teil ist dies irregulären Einflüssen wie den Produktionsrückgängen in der Automobilindustrie aufgrund eines neuen Prüfverfahrens und den mit dem langanhaltenden Flussniedrigwasser verbundenen Produktions- und Transportproblemen geschuldet. Mit EUR 3.388,22 Mrd war das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen im Jahr 2018 um nominal 3,4 % höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohnerin und Einwohner erhöhte sich in jeweiligen Preisen gegenüber dem Vorjahr um nominal 3,1 % und betrug im Jahr 2018 durchschnittlich EUR 40.883. Die Bevölkerungszahl ist nach ersten Schätzungen im Jahresdurchschnitt 2018 um 0,3 % gestiegen, da die Nettozuwanderung höher war als das Geburtendefizit (Differenz zwischen den Geborenen und Gestorbenen) (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Der Umsatz im Wirtschaftsbereich der freiberuflichen und technischen Dienstleistungen, zu dem auch Werbeagenturen und verwandte Dienstleister wie Coaching- und Trainingsagenturen gehören, ist 2018 gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt um knapp 1 % gestiegen (Quelle: GWA Frühjahrsmonitor 2019).

Im Jahr 2018 wurden 63,6 % (-1,3 %) der Neuwagen gewerblich und 36,4 % (+2,0 %) privat zugelassen. Bei den deutschen Marken wies die Neuzulassungsbilanz ein Plus im zweistelligen Bereich für Smart (+11,9 %) aus. Zuwächse im einstelligen Bereich gab es für Mini (+8,1 %), Ford (+2,3 %), Volkswagen (+1,5 %) und BMW (+1,2 %). Bei allen anderen deutschen Marken zeigte sich das Jahr 2018 rückläufig, welche bei Audi mit -9,9 % am deutlichsten ausfiel, gefolgt von Opel mit -6,5 %. Mit einem Anteil von 18,7 % war Volkswagen weiterhin anteils-stärkste Marke.

Bei den Importmarken fielen die Jahresergebnisse verschieden aus. Während Jeep (+27,9 %), Mitsubishi (+17,1 %), Dacia (+14,5 %), DS (+12,8 %), Seat (+12,5 %), und Volvo (+11,1 %) deutliche Zuwächse aufwiesen, zeigten sich bei Tesla (-42,8 %), Nissan (-26,0 %), Ssangyong (-24,6 %), Land Rover (-23,3 %) und Alfa Romeo (-10,8 %) Rückgänge im zweitstelligen Bereich. Die Importmarken werden von Skoda mit einem Anteil von 5,7 % angeführt, gefolgt von Renault (3,8 %) und Seat (3,5 %).

Der Anteil benzinbetriebener Pkw lag mit 62,4 % über dem Vorjahresniveau (57,7 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw wies in der Jahresbilanz 32,3 % (i. Vj. 38,8 %) aus.

Die alternativen Antriebe zeigten durchgehend eine positive Entwicklung. Erdgasbetriebene Pkw (10.804/+190,2 %) waren mit einem Anteil von 0,3 % und flüssiggasangetriebene Pkw (4.6631+6,0 %) mit einem Anteil von 0,1 % im Jahr 2018 vertreten. Ein Anteil von 3,8 % entfiel auf Fahrzeuge mit Hybridantrieb (130.258/+53,8 %), darunter die Plug-in-Hybride (31.442/+6,8 %) mit einem Anteil von 0,9 %. Elektro-Pkw (36.0621+43,9 %) konnten einen Anteil von 1,0 % ausweisen.

Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente Kompaktklasse (22,0 %), SUVs (18,3 %), Kleinwagen (14,5 %) und Mittelklasse (10,9 %). Die SUVs verzeichneten mit +20,8 % den deutlichsten Zuwachs in der Jahresbilanz, gefolgt von den Wohnmobilen (+15,5 %) und der Oberklasse (+12,4 %). Auch im Jahr 2018 waren Grau (29,5 %), Schwarz (24,8 %) sowie Weiß (20,9 %) wieder die bevorzugten Farben beim Neuwagenkauf.

Auf dem Nutzfahrzeugmarkt lagen ausschließlich die Zugmaschinen insgesamt (-2,9 %) und die Kraftomnibusse (-0,1 %) unter dem Vorjahresniveau. Die Lastkraftwagen (+5,0 %), Sattelzugmaschinen (+3,0 %) sowie die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) (+3,7 %) schlossen das Jahr mit einem Plus ab. Die Anzahl neu zugelassener Krafträder legte im Jahr 2018 um +10,0 % zu.

Rund 4,02 Mio neu zugelassene Kfz bescherten der Neuzulassungsbilanz des Jahres 2018 ein Plus von +0,6 %. Aus 307.085 neu zugelassenen Kfz-Anhängern resultierte ein Plus von +0,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss mit rund 8,19 Mio (-1,1 %) umgeschriebenen Kfz und 389.795 Kfz-Anhängern (+2,2 %). Mehr als 7,19 Mio Pkw (-1,5 %) wechselten im Laufe des Jahres den Halter (Quelle: Kraftfahrtbundesamt).

Die Zahl der Pkw-Zulassungen in der EU blieb im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr mehr oder weniger stabil. Aufgrund der rückläufigen Nachfrage in den letzten vier Monaten des Jahres 2018 betrug das Wachstum für das Gesamtjahr +0,1 %. Obwohl dieser Anstieg sehr moderat ausfällt, ist positiv zu bemerken, dass die Zahl der in der Europäischen Union zugelassenen Autos nun das fünfte Jahr infolge auf aktuell fast 15,2 Mio gestiegen ist.

Die Nachfrage wurde vor allem von den mitteleuropäischen Ländern getragen, wo die Pkw-Neuzulassungen 2018 um 8,0 % zunahmen. Die Ergebnisse waren in den fünf großen EU-Märkten unterschiedlich, wobei Spanien (+7,0 %) und Frankreich (+3,0 %) zulegten, die Zulassungen in Deutschland (-0,2 %) leicht zurückgingen und die Nachfrage in Italien (-3,1 %) und dem Vereinigten Königreich (-6,8 %) im vergangenen Jahr zurückging (Quelle: ACEA).

Aufgrund der derzeit noch überwiegenden Tätigkeit für den Volkswagen-Konzern hängt die Entwicklung der Screen von der Entwicklung der Automobilbranche, aber in noch stärkerem Maße von der Geschäftstätigkeit des Volkswagen-Konzerns ab.

Im Geschäftsjahr 2018 hat der Volkswagen Konzern mit weltweit 10.834.012 an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen den Vorjahreswert um 0,9 % übertroffen und einen neuen Bestwert erreicht (Quelle: Geschäftsbericht 2018 Volkswagen AG)

Im Geschäftsjahr 2018 hatte der Volkswagen Konzern im Zusammenhang mit der Dieselthematik weitere Sondereinflüsse in Höhe von EUR 2,0 Mrd zu erfassen.

Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % auf EUR 78,0 Mrd. Der Anteil der im Ausland erzielten Umsatzerlöse lag bei 64,7 % (i. Vj. 62,5 %).

Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR -0,9 Mrd (EUR -0,4 Mrd) belief sich der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2018 auf EUR 4,6 Mrd (i. Vj. EUR 4,4 Mrd) (Quelle: Geschäftsbericht 2018 Volkswagen AG).

2. Geschäftsverlauf

Bei der Planung des Budgets für das Geschäftsjahr 2018 ging die Geschäftsführung von einer leicht negativen Umsatzentwicklung sowie Entwicklung der Ertragslage aus. Im Ist konnten die Umsatzerlöse des Vorjahres nicht ganz erreicht werden und auch die Entwicklung des Betriebsergebnisses war rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr sank das Betriebsergebnis um TEUR 413 oder 21,0 % auf TEUR 1.552.

Das Rohergebnis, das nahezu vollständig mit dem Volkswagen-Konzern erzielt wurde, verschlechterte sich um 1,0 % auf TEUR 33.802.

Trotz der leicht negativen Entwicklung bewegen sich sowohl das Roh-Ergebnis, als auch das Betriebsergebnis im Rahmen der geplanten Zahlen für das Geschäftsjahr 2018.

Die Gesamtentwicklung liegt innerhalb der Erwartungen für das Geschäftsjahr. Der Rückgang des Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 1,5 Mio, fiel jedoch geringer aus als ursprünglich prognostiziert mit EUR 1,2 Mio.

3. Lage

3.1. Ertragslage

Das Rohergebnis ist von TEUR 34.009 um 1,0 % auf TEUR 33.802 im Geschäftsjahr gesunken, was auf gesunkene Umsatzerlöse mit einem Rückgang von TEUR 537 bzw. 2,0 % zurückzuführen ist. Diese reduzierten sich trotz eines umsatzerhöhenden Effekts aus der Änderung der Vertragskonditionen mit Volkswagen im Zusammenhang mit den Reisekosten aufgrund einer Verringerung des Geschäftsvolumens mit Volkswagen.

Der Personalaufwand verringerte sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.482 bzw. 6,0 %. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank von im Vorjahr 338 auf 320, wodurch sich die gesunkenen Personalkosten erklären.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.652 bzw. 22,0 % gestiegen. Hierbei haben gestiegene Kosten für Hotelausgaben im Bereich der Reisekosten den größten Anteil, was daraus resultiert, dass bis Ende 2017 die meisten Reisekosten weiterberechenbare Kosten an Volkswagen waren und als durchlaufende Posten im Umsatz erfasst wurden. Ab 2018 wurde die Abrechnungsmethode mit Volkswagen umgestellt. Diese Kosten sind nun nicht mehr eins-zu-eins weiterberechenbar, sondern werden über eine Pauschale abgegolten und somit im Umsatz und im Aufwand erfasst.

Das Betriebsergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 413 oder 21,0 % von TEUR 1.965 auf TEUR 1.552.

Seit dem Geschäftsjahr 2000 existiert in Nord-Italien eine Betriebsstätte der Screen. Ihre Aufgabe ist die Durchführung von Trainings für den Volkswagen Importeur VGI (Volkswagen Group Italia) in Bezug auf die Vertriebsmitarbeiter des Handelsnetzes. Die Entwicklung in 2018 war im Vergleich zu den Vorjahren leicht positiv.

In 2018 verringert sich das Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.090 um TEUR 602 bzw. 29,0 % auf TEUR 1.488.

3.2. Finanzlage

Die Geldbestände werden seit 2015 direkt bei der Omnicom Financial Services Ltd. in Dublin, der europäischen Omnicom Cash-Pooling-Gesellschaft, angelegt. Sofern liquide Mittel benötigt werden, erfolgt dies direkt über die Omnicom Financial Services Ltd. Hiermit ist eine Unabhängigkeit gegenüber Banken gegeben und die Liquidität jederzeit gesichert.

Zum Stichtag ergeben sich Forderungen aus Cash-Pooling gegenüber der Omnicom Financial Services Ltd. in Höhe von TEUR 2.140 (i. Vj. Verbindlichkeiten i. H. v. TEUR 2.658).

Das Jahresergebnis der Screen für 2018 wird gemäß des in der Gesellschafterversammlung vom 21. November 2013 beschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages vollständig an die DDB Düsseldorf GmbH abgeführt.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist um TEUR 763 auf TEUR 6.710 gesunken. Mit 45,0 % der Bilanzsumme (i. Vj. 80,3 %) stellen die Leistungsforderungen gegen fremde Dritte einen erheblichen Teil der Vermögenspositionen der Screen dar und belaufen sich insgesamt auf TEUR 3.021 (i. Vj. TEUR 6.002). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Positionen gegenüber Volkswagen, was auf den Rückgang des Geschäftsvolumens zurückzuführen ist. Ebenso einen erheblichen Teil der Vermögenspositionen, mit 31,9 % der Bilanzsumme (i. Vj. 0 %), ergeben sich aus den Forderungen gegen verbundene Unternehmen von insgesamt TEUR 2.140 (i. Vj. TEUR 0), welche die Forderungen aus Cash-Pooling gegen die Omnicom Financial Services Ltd. betreffen.

Die gesunkene Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 6.935 auf TEUR 6.120 sowie der Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 5.369 auf TEUR 4.778.

Das Anlagevermögen der Screen besteht aus immateriellen Vermögensgegenständen (Nettobuchwert: TEUR 179), Sachanlagen (Nettobuchwert: TEUR 18) sowie Finanzanlagen (Nettobuchwert: TEUR 192). Die Screen besitzt kein Grundvermögen. Die Finanzanlagen betreffen im Wesentlichen die Beteiligung an der InterScreen GmbH Training für Vertrieb und Service, Düsseldorf (55 %, Beteiligungsbuchwert TEUR 174), die ihrerseits sämtliche Anteile an der Tochtergesellschaft InterScreen s.r.o., Prag/Tschechien, hält.

Ferner hält die Screen 100 % der Anteile an der Screen Hispania S.L., Barcelona/Spanien (Beteiligungsbuchwert TEUR 3), und der Screen France S.A.S., Paris/Frankreich (Beteiligungsbuchwert TEUR 15).

Insgesamt hat sich der Nettobuchwert des Anlagevermögens von TEUR 363 auf TEUR 389 erhöht. Die Jahresabschreibung betrug TEUR 69.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 5.369 auf TEUR 4.778 verringert. Sie betreffen mit TEUR 3.578 im Wesentlichen die Verbindlichkeit aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der DDB Düsseldorf GmbH, Düsseldorf, sowie der Verbindlichkeiten gegenüber der Lemon Group Services GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 1.159, welche aus der Umsatzsteuer-Zahllast der Monate November bis Dezember 2018 resultieren.

Die sonstigen Rückstellungen sind in 2018 auf TEUR 1.057 (i. Vj. TEUR 1.248) gesunken, was im Wesentlichen auf eine Verringerung von Rückstellungen für sonstige fehlende Kosten zurückzuführen ist.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolgs der Screen sind das Rohergebnis und das Betriebsergebnis sowohl im Vergleich zu Planwerten als auch zu Vorjahreswerten.

Weitere Informationen zur Entwicklung des Rohergebnisses und der Ertragszahlen im Jahresvergleich sind im Abschnitt II. 3.1. Ertragslage erläutert.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des internen Steuerungssystems ist das systematische Risikomanagement zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung von externen und internen Risiken, die im Abschnitt IV. 3. Risiken näher erläutert werden.

III. Prognosen-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose

Im Folgenden beschreiben wir zunächst die voraussichtliche Entwicklung des Volkswagen Konzerns und der Rahmenbedingungen seiner Geschäftstätigkeit als unseren prägenden Kunden. Die Annahmen basieren auf Einschätzungen externer Institutionen; dazu zählen Wirtschaftsforschungsinstitute, Banken, multinationale Organisationen und Beratungsunternehmen.

Der Planungen des Volkswagen Konzerns liegt die Annahme zugrunde, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft 2019 etwas verlangsamen wird. Risiken werden weiterhin in protektionistischen Tendenzen, Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern gesehen. Zudem werden die Wachstumsaussichten von anhaltenden geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet. Es ist damit zu rechnen, dass sowohl die fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch die Schwellenländer eine schwächere Dynamik aufweisen werden als 2018. Die höchsten Zuwachsraten werden in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen Asiens erwartet. Außerdem ist damit zu rechnen, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft auch in den Jahren 2020 bis 2023 fortsetzen wird.

In Westeuropa wird sich das Wirtschaftswachstum 2019 im Vergleich zum Berichtsjahr vermutlich verlangsamen. Große Herausforderungen stellen weiterhin die Lösung struktureller Probleme sowie die ungewissen Auswirkungen des geplanten Austritts Großbritanniens aus der EU dar.

Volkswagen rechnet damit, dass sich die Märkte für Pkw im Jahr 2019 in den einzelnen Regionen uneinheitlich entwickeln werden. Insgesamt wird die weltweite Nachfrage nach Neufahrzeugen voraussichtlich in der Größenordnung des Berichtsjahres liegen. Für die Jahre 2020 bis 2023 rechnet Volkswagen weltweit mit einer wachsenden Nachfrage nach Pkw. Auch die Märkte für leichte Nutzfahrzeuge werden sich im Jahr 2019 in den einzelnen Regionen unterschiedlich entwickeln; insgesamt wird mit einer leicht sinkenden Nachfrage in 2019 gerechnet. Für die Jahre 2020 bis 2023 wird von einer Rückkehr auf den Wachstumspfad ausgegangen.

Für den deutschen Pkw-Markt geht Volkswagen für 2019 davon aus, dass die Nachfrage das Vorjahresniveau leicht unterschreitet. Bei den leichten Nutzfahrzeugen wird erwartet, dass die Zulassungen in der Größenordnung des Vorjahres liegen werden. (Quelle: Geschäftsbericht 2018 Volkswagen AG).

Bezogen auf unsere unterschiedlichen Fachbereiche (Vertrieb, Service, Technik etc.) erwarten wir in 2019 eine Entwicklung mit Abgängen in den Bereichen Service und Vertrieb, sowie Coaching und Training. Besonders starke Einschnitte sind im Bereich der Autohausberatung zu erwarten. Für 2019 erwarten wir hier ebenfalls Bewegung. Als treibendes Moment hierfür sehen wir, dass aktuell das Hauptaugenmerk auf der E-Mobilität liegt und andere Bereiche stark zurückdrängt.

Die Gesellschaft hat zum Jahreswechsel 2018/2019 alle Kernaufträge für seine bisherigen Aufgaben halten können. Allerdings wurde die Rahmenbestellung insgesamt um weitere ca. 70 Stellen gekürzt. Dies wird zu einem deutlich reduzierten Betriebsergebnis in 2019 führen. Hintergrund hierfür ist, dass die reduzierten Stellen so kurzfristig nicht kompensiert werden konnten und hohe Abfindungszahlungen anstehen werden.

Wir erwarten daher für die Screen, dass sich die Umsatzerlöse und das Ergebnis in 2019 deutlich unter Vorjahresniveau bewegen werden. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet Screen mit einem deutlich rückläufigen Rohergebnis auf EUR 30,8 Mio (2018: EUR 33,8 Mio). Entsprechend dem aktuellen Plan geht die Unternehmensleitung davon aus, dass sich das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2019 mit TEUR 355 weit unter dem Niveau des Vorjahres bewegen wird.

Für 2020 erwarten wir eine Stabilisierung des Kern- und eine Ausweitung im Bereich des Neugeschäfts.

Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch aufgrund der aktuellen Situation von Volkswagen, der noch nicht beendeten Dieselthematik und der starken Fokussierung auf die E-Mobilität wesentlich von den Erwartungen und Prognosen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

2. Chancen

Screen ist mit seinen Standorten in Barcelona, Verona, Prag, Bratislava und Paris (Screen China stellt die operative Tätigkeit ein: die Liquidation wird 2019 abgeschlossen sein) in wichtigen Märkten von Volkswagen vertreten. Die noch in den vergangenen Jahren vom Volkswagen-Konzern verfolgten Ziele, z. B. die Konsolidierung von Dienstleistungen/Lieferanten (auch international und markenübergreifend) ist wieder hinfällig. Einkaufsverantwortungen sind wieder auf Marken und Länder übertragen worden. Dies schafft sicher Möglichkeiten in neu zu erschließenden Bereichen. In angestammten Bereichen des Kerngeschäfts dürfte es den Konkurrenzkampf der Dienstleister erhöhen.

Wir gehen ferner davon aus, dass sich die Schulungslandschaft inklusive -systeme durch die E-Mobilität, Digitalisierung und strategischen Themen (z. B. Digitalisierung, CarNet, Connectivität, MEB etc.) selbst verändern wird. Daraus würden neue Felder für die Personalentwicklung und Schulung entstehen, wie z. B. die Konzeption und Durchführung von Webinaren, eTutoren, Blended Learning, gemeinsame Konzepte für Vertrieb und Service etc. Gleichzeitig wird der Bedarf an Trainern und Beratern (das sog. ILT Instructor-led-Training) durch den Einsatz neuer Technologien weiter abnehmen. Diesem gilt es durch die Entwicklung neuer Produkte im Bereich der Digitalisierung der Personalentwicklung und der Akquisition neuer Kunden - auch in der Automobilbranche - entgegen zu wirken.

Großes Potenzial im Bereich des Trainingsgeschäftes liegt auch im Bereich der Systemlösungen (TMS/LMS). Hier hat SCREEN im Jahr 2018 wichtige Kooperationen geschlossen, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Darüber hinaus öffnet sich die Screen gegenüber neuen Branchen, aber auch anderen Kunden in der Automobilindustrie. Erste kleinere Aufträge konnten hier zum Jahreswechsel 2017/2018 generiert werden, die im Jahr 2018 umgesetzt wurden.

3. Risiken

Die Risiken sind nach ihrer Bedeutung absteigend aufgeführt:

Es ist nicht auszuschließen, dass konjunkturelle Schwankungen und eigener Kompetenzaufbau beim Kunden Volkswagen und bei deutschen Automobilkonzernen sowie Importeuren zu einer Änderung der Branchen-Vergabestrategie (Outsourcing) im deutschen Markt führen könnten. In einem solchen Fall kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Automobilkonzerne Teile der Wertschöpfungskette wieder selbst übernehmen und künftig nicht mehr in vollem Maße auswärtigen Dienstleistern übertragen. Eine derart rückläufige Tendenz könnte zu einer Verlangsamung des Wachstums von Screen führen und negative Auswirkungen auf die Geschäfts- und Ertragslage der Screen haben, da sich dann insgesamt auch der Wettbewerb unter den Trainings- und Schulungsanbietern um die verbleibenden Aufträge verschärfen würde.

Da Volkswagen, wie bereits erwähnt, wieder mehr Verantwortung in die Marken und die einzelnen Länder gegeben hat, wird sich der Konkurrenzdruck in den ausländischen Tochtergesellschaften deutlich erhöhen.

Auch in Zukunft wird die gute Beziehung zum Volkswagen-Konzern von großer Bedeutung sein, um neue Verträge platzieren zu können. Hinzu kommt die Bedeutung des Kunden Volkswagen auf Ebene der Muttergesellschaft und im weltweiten DDB-Netzwerk. Eine nachhaltige Beeinträchtigung der Kundenbeziehung - auch auf Mutter-Ebene - könnte zu erheblichen Umsatzeinbußen führen.

Wachsende internationale Handelsbeschränkungen, hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie andauernde außenwirtschaftliche Ungleichgewichte und politische Konflikte bringen für die Weltwirtschaft wesentliche Risiken mit sich. Darüber hinaus stellt die Schuldenkrise in Europa nach wie vor Gefährdungspotenzial dar. Die Gefahr einer erneuten globalen Rezession ist gegenwärtig zwar als relativ gering einzuschätzen, jedoch könnte sich aus den oben genannten Gründen eine längere Phase unterdurchschnittlichen Wachstums der Weltwirtschaft ergeben.

Trotz der oben genannten Chancen ist der Markt für Schulungsleistungen wettbewerbsintensiv und unterliegt einem kontinuierlichen strukturellen Wandel. Insbesondere die neuen Techniken des "e-learnings" und der Digitalisierung führen in Teilbereichen zu erheblichen Veränderungen im Schulungsablauf. Hier gilt es mit der Entwicklung Schritt zu halten, um abnehmende Kundennachfrage in den klassischen Präsenzseminaren durch neue Geschäftsfelder (siehe Chancen) auszugleichen. Zusätzlich kann ein verstärkter Wettbewerb, neue Anbieter von Schulungskonzepten (Stichwort: Digitalisierung) und zunehmende Konzentration auf Kundenseite dauerhaft zu Preissenkungen führen und die künftige Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen bzw. die Disruptionen zu Folge haben.

Trotz des Trends zum Outsourcing in der Automobilindustrie kann nicht mit Sicherheit prognostiziert werden, dass sich dieser Trend auch in Zukunft nachhaltig fortsetzen wird. Dem Trend stehen aktuell die genannten Konzentrationsprozesse, abnehmende Budgets für klassische Schulungen und die Entwicklung von neuen Lernkonzepten gegenüber.

Bei den Jahreshonorarverträgen stützt sich Screen auf Aufwandsschätzungen für die Durchführung der Schulungen. Screen versucht, durch ein begleitendes Kosten-Controlling die Risiken aus Festpreisen zu begrenzen. Ein unvorhergesehener Kostenanstieg der Reise- oder Autokosten könnte zu einer Verschlechterung der Marge führen. Die im vergangenen Jahr angedachte Umstellung der Rahmenbestellung von Monatshonoraren auf Leistungsvergütung wird bis mindestens 31. Dezember 2020 nicht eingeführt werden.

IV. Risikoberichterstattung und Internes Kontrollsystem

Ein kontinuierlicher Risikomanagementprozess ist Bestandteil des Controllings. Es wird eine jährliche Planung für das Geschäftsjahr erstellt, die monatlich an die tatsächliche Entwicklung angepasst wird. Im Rahmen dieser Planung werden Abweichungen zur tatsächlichen Entwicklung festgestellt und analysiert, sodass zeitnah Steuerungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden können.

Die Berichterstattung über festgestellte Abweichungen und eingeleitete Maßnahmen findet ebenfalls monatlich über die DDB-Organisation an das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, die Omnicom Group Inc., New York/USA, statt.

Die Lemon Group Services GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen auf.

Darüber hinaus ist Screen in den konzernweiten Risikomanagementprozess einbezogen und berichtet hierüber regelmäßig an die Omnicom Group Inc., New York/USA.

 

Düsseldorf, den 20. Dezember 2019

Die Geschäftsführung

Ralph Weinberg, CFO

Siegbert Zeh, CEO

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Screen GmbH Training-Beratung, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Screen GmbH Training-Beratung, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Screen GmbH Training-Beratung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 2. März 2020

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Leistner, Wirtschaftsprüfer

Lucas, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschluss zum 31.12.2018 erfolgte am 20.03.2020.

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