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DATATRONIC Software Aktiengesellschaft AG

WormsFlörsheim-Dalsheim, DEU ·HRB 12041 Mainz ·datatronic.de
Part 1 / 2

Structured data

Parsed, typed and queryable directly through the API.

Overview

Legal form
AG
Address
Am Alten Schlachthof 1
67547 Worms
Commercial register
HRB 12041, Mainz
Registration date
July 22, 1999
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Purpose
die Softwareentwicklung, der Vertrieb, der Verleih und die Vermittlung von Hard- und Softwareprodukten, die Unternehmensberatung sowie die Durchführung aller anderen hiermit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Financials

Employees 2024
131
Total assets 2024
13,35 Mio. €
Net income 2024
3,23 Mio. €
17 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2024
Assets 13,35 Mio
  • Current Assets 59,5 % 7,94 Mio
  • Prepaid Expenses 27,9 % 3,72 Mio
  • Fixed Assets 12,6 % 1,69 Mio
Liabilities and Equity 13,35 Mio
  • Equity 31,7 % 4,23 Mio
  • Accrued Expenses 26,7 % 3,56 Mio
  • Provisions 22,4 % 2,99 Mio
  • Liabilities 19,3 % 2,57 Mio
Full balance sheet line items with an API key Get API key →

Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.

Profit & loss

2024
Income 33,14 Mio
  • Gross profit 44,8 % 14,85 Mio
  • Personnel expenses 24,7 % 8,17 Mio
  • Result after taxes 9,8 % 3,24 Mio
  • Annual net profit/loss 9,7 % 3,23 Mio
  • Other operating expenses 5,4 % 1,79 Mio
  • Income and profit taxes 4,2 % 1,38 Mio
  • Depreciation 1,0 % 332,7 k
  • Other interest and similar income 0,3 % 98,4 k
  • Interest and similar expenses 0,1 % 31,7 k
  • Other taxes 0,0 % 9,4 k
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Authorized representatives

  • Pascal Bühler since 2008 Board Member
5 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Holds shares in

History

  1. 2025
  2. 20.10.
    Change of address
    DATATRONIC Software Aktiengesellschaft
  3. 20.10.
    Change of seat
    DATATRONIC Software Aktiengesellschaft
  4. 20.10.
    Change of bylaws
    DATATRONIC Software Aktiengesellschaft
  5. 2024
  6. 02.05.
    Exit of position
    T***** K*** · Board Member
  7. 2023
  8. 28.08.
    Merger
    DATATRONIC Software Aktiengesellschaft
  9. 2022
  10. 11.08.
    Merger
    DATATRONIC Software Aktiengesellschaft
  11. 2021
  12. 27.10.
    Merger
    DATATRONIC Software Aktiengesellschaft
  13. 2018
  14. 01.10.
    Change of bylaws
    DATATRONIC Software Aktiengesellschaft
25 more entries Get API key →
Part 2 / 2

Raw data & documents

Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.

Annual statements (full text)

Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
Previous year — readable in full

Jahresabschluss 2024

Published January 20, 2026 · Source: Bundesanzeiger

DATATRONIC Software Aktiengesellschaft

Worms (vormals: Flörsheim-Dalsheim)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Datatronic Software AG (nachfolgend auch „Datatronic“) ist ein deutschlandweit tätiger Anbieter von kaufmännischer Standardsoftware und IT-Dienstleistungen. Als Digitalisierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe sowie den gehobenen Mittelstand bietet Datatronic ein umfassendes Leistungsportfolio, das branchenunabhängig auf die Anforderungen von rund 2.000 Kunden in ganz Deutschland zugeschnitten ist.

Die Unternehmenszentrale befindet sich in Worms. Weitere operative Standorte bestehen in Hannover, Rotenburg (Wümme), Oldenburg, Leipzig und Jüterbog. Zusätzlich unterhält Datatronic Projekt- und Vertriebsbüros in Plauen, Neumarkt (Oberpfalz), Saarbrücken, Dessau-Roßlau und Buchloe. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund 135 Mitarbeitende.

Das operative Geschäft gliedert sich in fünf strategische Geschäftsfelder:

1. ERP-Softwarelösungen: inklusive Warenwirtschaft, Rechnungswesen, Produktionsplanung und -steuerung (PPS), xRM sowie Lager- und Logistiklösungen.

2. HR-Software & Services: einschließlich Personalabrechnung, Zeitwirtschaft und einem umfassenden Lohnabrechnungsservice (BPO), über den derzeit rund 5.000 Arbeitnehmer monatlich abgerechnet werden.

3. Dokumentenmanagementsysteme (DMS): zur digitalen Archivierung, Prozessautomatisierung und revisionssicheren Dokumentenverwaltung.

4. Branchensoftware für das Handwerk: mit spezifischen Funktionen für Projektkalkulation, Einsatzplanung und mobile Auftragsbearbeitung.

5. IT-Infrastruktur & Managed IT-Services: von der klassischen Netzwerkbetreuung über Hardwarebereitstellung bis hin zum Hosting kompletter IT-Umgebungen im eigenen Rechenzentrum.

Das Dienstleistungsportfolio von Datatronic umfasst die komplette Bandbreite von der strategischen IT- und Prozessberatung über Projektmanagement, Software- und IT-Consulting bis hin zu Supportleistungen und Business Process Outsourcing (BPO). Damit begleitet Datatronic seine Kunden ganzheitlich - von der Analyse und Konzeption über die Implementierung bis zum laufenden Betrieb.

Datatronic betreibt ein eigenes Rechenzentrum bei der Firma Wortmann in Hüllhorst, in dem Kunden ihre IT-Infrastruktur sowie Softwarelösungen sicher und skalierbar betreiben lassen können. Ergänzt wird das Angebot durch modulare Managed Service Pakete - vom Monitoring über Patch- und Update-Management bis hin zum Full-Service-IT-Betrieb. Dabei kommen Lösungen führender Technologieanbieter wie Sophos, Securepoint, Microsoft und Mailstore zum Einsatz.

Datatronic steht für erfolgreiche Software- und IT-Projekte auf Basis marktführender Technologien. Hauptpartner ist die Sage GmbH, deren Lösungen in den Bereichen ERP, HR und Handwerk zentraler Bestandteil des Portfolios sind. Im Bereich DMS setzt Datatronic auf die Produkte der DocuWare GmbH. Für Lager- und Logistikprozesse wird mit „Logatronic“ eine eigene Softwarelösung entwickelt und vertrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2024 war für die deutsche Wirtschaft erneut von Unsicherheit und strukturellen Herausforderungen geprägt. Die Bundesregierung prognostizierte in ihrem Jahreswirtschaftsbericht lediglich ein geringes reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 % - nach einem Rückgang um 0,3 % im Vorjahr. Die Ursachen lagen unter anderem in den Nachwirkungen der Energiepreiskrise, einer schwachen Weltkonjunktur sowie den Effekten einer restriktiveren Geldpolitik. Hinzu kamen strukturelle Belastungen wie der demografische Wandel, zunehmende Bürokratie und ein wachsender Investitionsbedarf in Digitalisierung und Klimaschutz (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Jahreswirtschaftsbericht 2024).

Besonders betroffen von dieser Entwicklung waren kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden. Laut dem BMWK erschwerten hohe regulatorische Anforderungen, Fachkräftemangel und volatile Energiepreise die wirtschaftliche Erholung in diesem Segment (BMWK, Mittelstandsbericht 2024).

Der globale Wettbewerb für den deutschen Mittelstand hat sich 2024 weiter intensiviert. Unternehmen sehen sich zunehmend mit internationalen Wettbewerbern konfrontiert, insbesondere aus China und den USA. Während deutsche Mittelständler weiterhin durch Qualität, Innovationskraft und Kundenorientierung punkten, geraten sie bei Preisgestaltung, Lieferzeiten und regulatorischer Flexibilität zunehmend unter Druck. Die Bundesregierung reagierte mit einer Wachstumsinitiative, die unter anderem steuerliche Entlastungen, Investitionsanreize und Bürokratieabbau vorsieht (Quelle: Deutscher Mittelstands-Bund, Frühjahr 2024).

Für die IT- und Softwarebranche war 2024 ein Jahr der Transformation. Die Einführung des EU-weiten „AI Act“ zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz erforderte umfangreiche Anpassungen in der Produktentwicklung und Compliance. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach IT-Sicherheitslösungen deutlich an - nicht zuletzt aufgrund der Zunahme von Cyberangriffen auf Unternehmen. Die Bundesregierung legte daraufhin ein Notfallprogramm zur Stärkung der Cybersicherheit auf, dass insbesondere mittelständische Unternehmen adressiert (Quelle: BMWK, Digitalstrategie 2024).

Ein weiterer zentraler Aspekt war die zunehmende Nutzung weltweit gehosteter Cloud-Lösungen, die erhebliche Auswirkungen auf Datenschutz und Datensicherheit hatte. Unternehmen sahen sich mit komplexen Herausforderungen konfrontiert, etwa dem Risiko unbefugter Zugriffe durch Drittstaaten, der Gefahr von Datenverlust oder -manipulation sowie der Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Integrität der Cloud-Dienste. Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zählen insbesondere unsichere Netzwerke, unzureichende Verschlüsselung und fehlende Zwei-Faktor-Authentifizierung zu den größten Schwachstellen bei der Cloud-Nutzung (Quelle: BSI, „Cloud: Risiken und Sicherheitstipps“ 1). Auch Datenschutzexperten warnen vor dem Zugriff durch ausländische Geheimdienste und fordern eine stärkere Kontrolle über die Datenverarbeitung in Drittstaaten (Quelle: Dr. Datenschutz, 2024 2). Die zunehmende Komplexität der Bedrohungslage erfordert daher ganzheitliche Sicherheitskonzepte, insbesondere für mittelständische Unternehmen, die auf Cloud-Infrastrukturen angewiesen sind (Quelle: CloudComputing-Insider, 2024 3).

Auch der Trend zur Digitalisierung und Cloud-Nutzung setzte sich fort. Unternehmen investierten verstärkt in digitale Geschäftsprozesse, hybride IT-Infrastrukturen und Managed Services. Anbieter mit eigenem Rechenzentrum - wie Datatronic - konnten hiervon profitieren, insbesondere durch skalierbare Hosting-Angebote und modulare Servicepakete.

Geschäftsverlauf und Lage

Das Geschäftsjahr 2024 war das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte der Datatronic Software AG. Alle fünf Geschäftsbereiche - ERP-Software, HR-Software & Services, Dokumentenmanagementsysteme (DMS), Handwerkersoftware sowie IT-Infrastruktur & Managed Services - verzeichneten ein organisches Wachstum. Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch gezielte Investitionen in Marketing, Vertrieb sowie den Ausbau der operativen Einheiten getragen.

Zur Sicherstellung der Skalierbarkeit und zur Vorbereitung auf weiteres Wachstum wurden auch die zentralen Unternehmensbereiche deutlich gestärkt. Insbesondere die interne IT sowie der Bereich Prozess- und Systemmanagement wurden personell und strukturell ausgebaut. Darüber hinaus wurden auch die kaufmännischen Funktionen - Buchhaltung, Personalwesen und zentrale Verwaltung - gezielt weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.

Neben dem organischen Wachstum konnte Datatronic auch durch gezielte Akquisitionen expandieren. Im ersten Quartal 2024 wurden rund 30 IT-Kunden am Standort Rotenburg (Wümme) übernommen. Im Zuge dieser Transaktion wurden vier erfahrene IT-Service-Mitarbeitende erfolgreich in das bestehende Team integriert.

Ein weiterer bedeutender Schritt erfolgte im dritten Quartal mit der Übernahme der Teamdb GmbH & Co. KG mit Sitz in Langenhagen. Das Unternehmen verfügte über eine etablierte Kundenbasis in den Bereichen IT-Service, Microsoft-Infrastruktur sowie Sage-Softwarelösungen. Im Jahr 2023 erzielte Teamdb einen Umsatz von rund 1 Mio. Euro. Der Erwerb erfolgte zum 30.08.2024, verbunden mit einer direkten Verschmelzung mit der Datatronic Software AG. Die Mitarbeitenden wurden vollständig in die bestehenden Geschäfts- und Zentralbereiche integriert. Die operativen Systeme beider Unternehmen wurden bis zum Jahresende erfolgreich zusammengeführt.

Durch die Integration konnten signifikante Synergieeffekte realisiert werden - unter anderem durch die Zusammenlegung von Standorten, die Vereinheitlichung von Prozessen sowie die effiziente Eingliederung der Mitarbeitenden in bestehende Strukturen. Die Übernahme und Integration der Teamdb GmbH & Co. KG hatte einen positiven Einfluss auf das operative Ergebnis der Datatronic Software AG und stärkte die Marktposition insbesondere im norddeutschen Raum.

a. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2024 konnte die Datatronic Software AG ihre Ertragslage signifikant verbessern. Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr auf 21,65 Mio. € (Vorjahr: 16,71 Mio. €), was einem Wachstum von rund 29,5 % entspricht und sich in einem kräftigen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) widerspiegelt. Das EBIT erhöhte sich um rund 2,1 Mio. € bzw. 89,2 % auf 4,56 Mio € gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung ist auf eine Kombination aus gestiegenen Umsätzen, effizientem Kostenmanagement und einem moderaten Anstieg der betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen und reflektiert die verbesserte operative Effizienz und die erfolgreiche Umsetzung strategischer Maßnahmen.

Trotz der gestiegenen Steuerlast konnte der Jahresüberschuss um rund 1,54 Mio. € bzw. 91,0 % auf 3,23 Mio. € gesteigert werden. Dies unterstreicht die nachhaltig positive Geschäftsentwicklung und die gestärkte Ertragskraft des Unternehmens.

Ein besonderer Fokus lag auf dem Ausbau der wiederkehrenden Einnahmen (ARR), die im Jahr 2024 auf 13,70 Mio. € anstiegen (Vorjahr: 9,76 Mio. €) und damit 65 % des Gesamtumsatzes ausmachten. Dies unterstreicht die erfolgreiche Transformation hin zu einem skalierbaren, abonnementbasierten Geschäftsmodell.

b. Finanzlage

Die Finanzlage der Datatronic Software AG hat sich im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verändert. Die Bilanzsumme stieg um 3.326 TEUR auf 13.350 TEUR, was einem Zuwachs von 33,2 % entspricht. Dieser Anstieg ist insbesondere auf die Ausweitung des Umlaufvermögens sowie gestiegene Rechnungsabgrenzungsposten zurückzuführen.

Zur besseren Beurteilung der Kapitalstruktur wurde die wirtschaftliche Bilanzsumme berechnet, bei der sowohl aktive als auch passive Rechnungsabgrenzungsposten eliminiert werden. Diese bereinigte Bilanzsumme erhöhte sich von 3.574,3 TEUR im Vorjahr auf 5.958,9 TEUR im Berichtsjahr, was einem Anstieg von 66,7 % entspricht.

Das bilanzielle Eigenkapital stieg im selben Zeitraum um 1.230,3 TEUR auf 4.227,5 TEUR (+41,0 %). Die daraus resultierende wirtschaftliche Eigenkapitalquote sank jedoch von 83,9 % auf 70,9 %. Diese Entwicklung ist auf den überproportionalen Anstieg der wirtschaftlichen Bilanzsumme zurückzuführen, wodurch sich der relative Anteil des Eigenkapitals trotz absoluter Zunahme verringert hat.

Gegenüber Kreditinstituten bestehen keinerlei Verbindlichkeiten.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin komfortabel. Der Bestand an Zahlungsmitteln belief sich zum Bilanzstichtag auf 4,89 Mio. € (Vorjahr: 3,58 Mio. €). Der operative Cashflow betrug 4,46 Mio. € und dokumentiert die starke Innenfinanzierungskraft des Unternehmens. Die Rückstellungen wurden im Zuge der Geschäftsentwicklung angemessen angepasst und betragen zum Stichtag 3,04 Mio. € (Vorjahr: 2,01 Mio. €).

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Datatronic Software AG hat sich im Geschäftsjahr 2024 deutlich verbessert. Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr um 3.325,7 TEUR bzw. 33,2 % auf 13.349,9 TEUR. Dieser Zuwachs ist insbesondere auf die Ausweitung des Anlagevermögens und der kurzfristigen Vermögenswerte zurückzuführen.

Das Anlagevermögen erhöhte sich um 612,9 TEUR (+57,2 %) auf 1.685,3 TEUR. Wesentliche Treiber waren Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, insbesondere der Zugang neuer Geschäfts- oder Firmenwerte im Rahmen von Akquisitionen sowie der Ausbau der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die kurzfristigen Vermögenswerte, bestehend aus Vorräten und Forderungen, stiegen um 830,1 TEUR (+37,4 %) auf 3.050,6 TEUR. Dies spiegelt die gestiegene operative Geschäftstätigkeit und die Ausweitung des Leistungsvolumens wider.

Die liquiden Mittel erhöhten sich um 1.308,6 TEUR (+36,5 %) auf 4.889,8 TEUR und dokumentieren die solide Liquiditätslage des Unternehmens.

Die langfristigen Verbindlichkeiten, bestehend aus Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten, erhöhten sich um 1.737,9 TEUR (+44,8 %) auf 5.614,9 TEUR.

Die Rückstellungen beliefen sich auf insgesamt 2.990,2 TEUR (Vorjahr: 2.012,1 TEUR). Darin enthalten sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 758,8 TEUR, Steuerrückstellungen in Höhe von 1.543,1 TEUR sowie sonstige Rückstellungen in Höhe von 688,3 TEUR. Die Zunahme der Steuerrückstellungen reflektiert die gestiegene Ertragslage und die damit verbundenen steuerlichen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen auf 2.369,2 TEUR (Vorjahr: 1.324,0 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten reduzierten sich auf 202,6 TEUR (Vorjahr: 391,1 TEUR). Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf und betreffen insbesondere Steuerverbindlichkeiten sowie Verpflichtungen im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Im Geschäftsjahr 2024 wurden gezielte Investitionen vorgenommen, um die strategische Weiterentwicklung der Datatronic Software AG zu unterstützen. Schwerpunkte lagen auf der Durchführung von Akquisitionen sowie dem notwendigen Ausbau zentraler Unternehmensbereiche. Darüber hinaus wurden Mittel für die Stärkung von Marketing und Vertrieb bereitgestellt, um die Marktposition weiter auszubauen.

Weitere Investitionen betrafen die Betriebs- und Geschäftsausstattung, insbesondere die IT-Infrastruktur, die im Zuge des organisatorischen Wachstums modernisiert und erweitert wurde. Diese Maßnahmen tragen zur Effizienzsteigerung und Skalierbarkeit der internen Prozesse bei.

Alle Investitionen wurden vollständig aus dem laufenden Cashflow finanziert. Dies unterstreicht die solide Liquiditätslage und die Fähigkeit des Unternehmens, Wachstum aus eigener Kraft zu realisieren, ohne auf externe Finanzierungsmittel zurückgreifen zu müssen.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Geschäftsjahr 2024 standen erneut zentrale Leistungskennzahlen im Fokus der Steuerung und Bewertung der Geschäftsentwicklung der DATATRONIC Software Aktiengesellschaft.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

- Rohergebnis

- Betriebsergebnis

- wiederkehrenden jährlichen Einnahmen (Annual Recurring Revenue, ARR).

Das Betriebsergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden und spiegelt die verbesserte operative Effizienz sowie die erfolgreiche Umsetzung strategischer Maßnahmen wider. Auch das Rohergebnis entwickelte sich positiv und profitierte von einer gestiegenen Gesamtleistung bei gleichzeitig stabiler Kostenstruktur. Die Gesamtleistung stieg auf 21.769,5 TEUR (Vorjahr: 16.710,1 TEUR), was einem Zuwachs von rund 29,5 % entspricht.

Besonderes Augenmerk liegt weiterhin auf dem Ausbau der wiederkehrenden Einnahmen, die eine verlässliche und planbare Umsatzbasis darstellen. Im Geschäftsjahr 2024 belief sich das ARR auf 13.696.814 EUR und machte damit 65 % des Gesamtumsatzes aus. Im Vorjahr 2023 lag das ARR noch bei 9.755.271 EUR, was einem Anteil von 58 % entsprach. Die Steigerung um rund 3.941.543 EUR bzw. 40,4 % unterstreicht die erfolgreiche Transformation hin zu einem stärker abonnementbasierten Geschäftsmodell.

Wir rechnen für die Folgejahre mit einer positiven Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren.

3. Gesamtaussage

Die DATATRONIC Software AG verfügt über eine solide Vermögensstruktur, eine starke Liquiditätsbasis und eine nachhaltig profitable Geschäftsentwicklung. Die Gesellschaft ist finanziell gut aufgestellt, um zukünftige Wachstumschancen zu nutzen und ihre strategischen Ziele weiter zu verfolgen.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Zahlungen stets innerhalt der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die Datatronic Software AG verfügt neben dem Hauptsitz in Flörsheim-Dalsheim über Niederlassungen in:

- Dessau-Roßlau

- Frankfurt (am Main)

- Hannover

- Jüterbog

- Leipzig

- Oldenburg

- Rotenburg (an der Wümme)

IV. Prognosebericht 2025

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2025

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland bleiben auch im Jahr 2025 herausfordernd. Nach zwei aufeinanderfolgenden Jahren mit rückläufigem Bruttoinlandsprodukt (BIP) -0,3 % im Jahr 2023 und voraussichtlich -0,2 % im Jahr 2024 - deuten erste Prognosen darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft auch 2025 leicht schrumpfen könnte (Prognose: -0,1 %) (Quelle: MIT-Konjunkturbrief, Januar 2025, www.mit-bund.de). Damit würde sich die längste wirtschaftliche Schwächephase seit Gründung der Bundesrepublik fortsetzen.

Besonders betroffen ist der deutsche Mittelstand, der traditionell das Rückgrat der Wirtschaft bildet und auch die Hauptzielgruppe der DATATRONIC Software AG darstellt. Laut dem MIT-Konjunkturbrief ist die Stimmung unter mittelständischen Unternehmen deutlich eingetrübt: Nur 12,6 % der Unternehmen erwarten eine Verbesserung ihrer Geschäftslage, während fast drei Mal so viele mit einer Verschlechterung rechnen (Quelle: MIT-Konjunkturbrief, Januar 2025, www.mit-bund.de). Die Ursachen liegen in einer Kombination aus hoher regulatorischer Belastung, gestiegenen Energie- und Finanzierungskosten sowie einer schwachen Inlandsnachfrage.

Auch die Investitionsbereitschaft bleibt verhalten. Der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe ist rückläufig, und die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist 2024 um 24,3 % gestiegen - mit einem Anstieg betroffener Arbeitsplätze um 56 % (Quelle: MIT-Konjunkturbrief, Januar 2025, www.mit-bund.de). Dies trifft insbesondere kleinere Unternehmen mit begrenzten finanziellen Reserven.

Gleichzeitig zeigen sich jedoch auch Lichtblicke: Laut ifo-Institut verzeichnete die deutsche Wirtschaft zu Jahresbeginn 2025 ein leichtes Wachstum von 0,4 % gegenüber dem Vorquartal, getrieben durch vorgezogene Exporte in die USA sowie eine moderate Belebung des privaten Konsums und der Investitionstätigkeit (Quelle: ifo Konjunkturprognose Sommer 2025, www.ifo.de). Diese Entwicklung könnte - sofern sie sich verstetigt - mittelfristig auch positive Impulse für den Mittelstand setzen.

Insgesamt bleibt die wirtschaftliche Lage für KMU und mittelständische Unternehmen im Jahr 2025 angespannt. Für Anbieter digitaler Lösungen wie die DATATRONIC Software AG ergeben sich daraus jedoch auch Chancen: Der zunehmende Druck zur Effizienzsteigerung, Automatisierung und Digitalisierung dürfte die Nachfrage nach skalierbaren Softwarelösungen weiter stützen - insbesondere im Bereich wiederkehrender, planbarer IT-Dienstleistungen.

Branchenerwartungen 2025:

Trotz eines insgesamt verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Umfelds blickt die deutsche ITK-Branche optimistisch auf das Jahr 2025. Der Digitalverband Bitkom prognostiziert für den Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) ein Wachstum von 4,6 % auf ein Gesamtvolumen von 232,8 Mrd. € (Quelle: Bitkom, ITK-Marktzahlen, Stand Dezember 2024, bitkom.org).

Besonders dynamisch entwickeln sich dabei die Ausgaben für Software, die im Jahr 2025 voraussichtlich um 9,8 % auf 51,1 Mrd. € steigen werden. Auch der Bereich IT-Services, der mit 53,8 Mrd. € den größten Anteil am IT-Markt ausmacht, wächst um 5,0 % (Quelle: Bitkom, ITK-Marktzahlen, Dezember 2024). Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Bedeutung digitaler Lösungen für Unternehmen aller Größen - insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die verstärkt auf externe IT-Dienstleister und standardisierte Softwarelösungen setzen.

Für Anbieter wie die DATATRONIC Software AG, die sich auf skalierbare, abonnementbasierte Softwarelösungen für den Mittelstand spezialisiert haben, ergeben sich daraus vielversprechende Perspektiven. Der Trend zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen, zur Automatisierung und zur Cloud-Nutzung wird sich weiter fortsetzen - nicht zuletzt getrieben durch den anhaltenden Fachkräftemangel in der IT und die Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung in nahezu allen Branchen.

Bitkom bezeichnet die Entwicklung der Digitalwirtschaft als „Lichtblick in der Rezession“ und betont, dass digitale Technologien zunehmend als strategischer Hebel zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit gesehen werden (Quelle: Bitkom via digital-chiefs.de, Januar 2025).

Vor diesem Hintergrund erwartet die DATATRONIC Software AG auch für das Geschäftsjahr 2025 eine stabile bis positive Nachfrageentwicklung im eigenen Marktsegment. Die strategische Ausrichtung auf wiederkehrende Einnahmen, modulare Softwarelösungen und branchenspezifische IT-Dienstleistungen wird als zukunftsfähig bestätigt.

Voraussichtliche Entwicklung Datatronic Software AG 2025

Die DATATRONIC Software AG blickt auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung und der strategischen Positionierung zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2025. Die Gesellschaft ist im Hinblick auf Liquidität, Profitabilität und Finanzlage ausgezeichnet aufgestellt. Die solide Eigenkapitalbasis, ein starker operativer Cashflow sowie eine komfortable Liquiditätsreserve bilden ein stabiles Fundament für weiteres Wachstum und unternehmerische Handlungsfähigkeit.

Die im Vorjahr erfolgreich implementierte Organisationsstruktur mit einer klaren Trennung zwischen Zentralfunktionen und operativen Geschäftsbereichen ermöglicht eine gezielte Steuerung der Wachstumsinitiativen. Durch fokussierte Investitionen in Marketing und Vertrieb sollen bestehende Marktpotenziale besser adressiert und neue Kundensegmente erschlossen werden. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein organisches Umsatzwachstum von über 10 % angestrebt.

Als Komplettanbieter für kaufmännische Software und IT-Lösungen verfügt DATATRONIC über einen klaren Wettbewerbsvorteil: Kunden erhalten alle Leistungen - von der Beratung über die Implementierung bis hin zum Betrieb - aus einer Hand. Die deutschlandweite Servicestruktur ermöglicht es, auch größere oder wachsende mittelständische Kunden umfassend und standortnah zu betreuen. Innerhalb der bestehenden Kundenbasis bestehen zudem erhebliche Potenziale für Cross-Selling, insbesondere im Bereich ergänzender IT-Dienstleistungen und Cloud-basierter Lösungen.

Neben dem organischen Wachstum prüft die Gesellschaft auch weiterhin gezielte Akquisitionen in den bestehenden Geschäftsbereichen. In Vorbereitung auf weiteres anorganisches Wachstum wurden bereits in den vergangenen Jahren Investitionen in die Zentralbereiche sowie in die IT-Infrastruktur getätigt. Für den Fall weiterer Zukäufe sind jedoch zusätzliche organisatorische und strukturelle Anpassungen erforderlich, insbesondere im Bereich Personal und Integration. Die Gesellschaft plant daher, ihre Kapazitäten in den Zentralbereichen und im Hinblick auf die IT-Infrastruktur gezielt auszubauen.

Insgesamt sieht sich die DATATRONIC Software AG strategisch, operativ und finanziell gut gerüstet, um die Chancen des Marktes zu nutzen und ihre Position als verlässlicher Digitalisierungspartner des Mittelstands weiter auszubauen.

Wir rechnen für die Folgejahre weiterhin mit einer positiven Entwicklung des Rohergebnis, des Betriebsergebnis und der wiederkehrenden jährlichen Einnahmen (Annual Recurring Revenue, ARR).

V. Chancen- und Risikobericht 2025

Chancenbericht:

Die DATATRONIC Software AG sieht sich im Jahr 2025 in einer ausgezeichneten Ausgangsposition, um von mehreren strukturellen und marktbezogenen Chancen zu profitieren:

- Marktwachstum in der Digitalwirtschaft:

Trotz gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten wächst der deutsche Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) laut Bitkom im Jahr 2025 um 4,6 % auf 232,8 Mrd. € (Quelle: Bitkom-Prognose 2025, https://www.bitkom.org). Besonders dynamisch entwickeln sich die Segmente Software und IT-Services - zentrale Geschäftsfelder der DATATRONIC Software AG.

- Wettbewerbsvorteil durch Komplettangebot:

Als Anbieter integrierter kaufmännischer Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen aus einer Hand bietet DATATRONIC einen klaren Mehrwert für mittelständische Kunden. Die deutschlandweite Servicestruktur ermöglicht eine flächendeckende Betreuung und schafft Vertrauen bei wachsenden Unternehmen.

- Cross-Selling-Potenziale:

Innerhalb der bestehenden Kundenbasis bestehen erhebliche Potenziale zur Erweiterung des Leistungsumfangs, insbesondere durch modulare Zusatzlösungen, Cloud-Services und IT-Sicherheitsangebote.

- Organisatorische Skalierbarkeit:

Die etablierte Struktur mit Zentralfunktionen und dezentralen Geschäftsbereichen erlaubt gezielte Investitionen in Marketing und Vertrieb. Für das Jahr 2025 wird ein organisches Wachstum von über 10 % angestrebt.

- Akquisitionsstrategie:

Die DATATRONIC Software AG verfügt über ein exzellentes Netzwerk innerhalb der deutschen IT- und Softwarebranche. Der anhaltende Konsolidierungsprozess im ITK-Markt - insbesondere im Zuge von Nachfolgeregelungen bei mittelständischen Unternehmen - eröffnet attraktive Möglichkeiten für gezielte Akquisitionen. Dank der stabilen finanziellen Situation ist DATATRONIC in der Lage, sowohl Kundenstämme als auch komplette Unternehmen erfolgreich zu übernehmen und zu integrieren.

Die segmentierte Struktur der Geschäftsbereiche erlaubt dabei eine flexible Ausrichtung: Akquisitionen können gezielt in allen fünf operativen Sparten erfolgen und strategisch in bestehende Prozesse eingebunden werden. Bereits in den vergangenen Jahren wurden zentrale Investitionen in die IT-Infrastruktur und die übergreifenden Zentralfunktionen getätigt, um die organisatorischen Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen.

Risikobericht:

Trotz der positiven Perspektiven bestehen auch im Jahr 2025 verschiedene Risiken, die die Geschäftsentwicklung der DATATRONIC Software AG beeinflussen könnten:

- IT-Sicherheits- und Compliance-Risiken:

Die zunehmende Vernetzung und regulatorische Anforderungen (z. B. NIS-2-Richtlinie) erhöhen die Anforderungen an die IT-Sicherheit. Sicherheitsvorfälle könnten nicht nur operative Störungen verursachen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen (vgl. 18.03 4).

- Fachkräftemangel:

Der anhaltende Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften stellt ein strukturelles Risiko dar, insbesondere im Hinblick auf weiteres Wachstum und die Umsetzung von Innovationsprojekten.

- Markt- und Konjunkturrisiken:

Die wirtschaftliche Gesamtlage in Deutschland bleibt angespannt. Eine anhaltende Investitionszurückhaltung im Mittelstand könnte sich negativ auf die Nachfrage nach IT-Lösungen auswirken.

- Integrationsrisiken bei Akquisitionen:

Geplante oder durchgeführte Unternehmenszukäufe erfordern zusätzliche organisatorische und personelle Ressourcen. Verzögerungen oder Ineffizienzen in der Integration könnten die erwarteten Synergien schmälern.

- Abhängigkeit von Schlüsselpersonen und -kunden:

Wie in vielen mittelständischen Unternehmen besteht ein gewisses Risiko durch die Abhängigkeit von zentralen Know-how-Trägern sowie von größeren Bestandskunden.

Gesamtaussage

Die DATATRONIC Software AG ist im Jahr 2025 strategisch, operativ und finanziell hervorragend aufgestellt. Die solide Liquiditäts- und Eigenkapitalbasis, die klare Marktpositionierung als Komplettanbieter sowie die skalierbare Organisationsstruktur bilden ein belastbares Fundament für weiteres Wachstum. Die Chancen überwiegen aus heutiger Sicht die identifizierten Risiken. Durch ein aktives Risikomanagement, gezielte Investitionen und eine konsequente Kundenorientierung sieht sich die Gesellschaft in der Lage, auch in einem herausfordernden Umfeld nachhaltig profitabel zu wachsen.

 

Flörsheim-Dalsheim, 8. August 2025

gez. Pascal Bühler, Vorstand

Bilanz

Aktiva

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31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.685.248,53 1.072.362,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 992.974,00 447.751,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 780.472,00 210.947,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 212.502,00 236.804,00
II. Sachanlagen 687.274,53 619.611,53
1. technische Anlagen und Maschinen 72.417,51 84.645,01
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 614.857,02 534.966,52
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
1. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 7.940.370,03 5.801.692,41
I. Vorräte 720.080,62 418.421,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.330.535,52 1.802.150,85
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.889.753,89 3.581.120,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.724.314,47 3.150.178,91
Summe Aktiva 13.349.933,03 10.024.233,85

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 4.227.492,24 2.997.227,47
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 83.814,59 83.814,59
III. Gewinnrücklagen 133.415,29 133.415,29
IV. Gewinnvortrag 679.997,59 988.561,68
V. Jahresüberschuss 3.230.264,77 1.691.435,91
B. Rückstellungen 2.990.213,43 2.012.093,69
C. Verbindlichkeiten 2.571.783,34 1.715.126,89
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.571.783,34 1.715.126,89
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.560.444,02 3.299.785,80
Summe Passiva 13.349.933,03 10.024.233,85

Angaben unter der Bilanz

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen 9.016,00

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 14.851.493,32 11.378.331,72
2. Personalaufwand 8.172.106,80 7.054.255,55
a) Löhne und Gehälter 6.877.973,71 5.932.690,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.294.133,09 1.121.565,45
davon für Altersversorgung -23.339,98 5.105,61
3. Abschreibungen 332.749,95 253.440,60
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 332.749,95 253.440,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.790.600,91 1.662.643,27
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 98.364,74 54.893,38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.684,02 30.158,90
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.383.077,39 734.010,22
8. Ergebnis nach Steuern 3.239.638,99 1.698.716,56
9. sonstige Steuern 9.374,22 7.280,65
10. Jahresüberschuss 3.230.264,77 1.691.435,91

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname laut Registergericht: DATATRONIC Software Aktiengesellschaft
Firmensitz laut Registergericht: Flörsheim-Dalsheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mainz
Register-Nr.: HRB 12041

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalbeträgen ausgewiesen.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben bzw. Einnahmen, die erst für eine bestimmte Periode des Folgejahres zu Aufwand bzw. Ertrag führen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 759.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

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Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuch.
EUR
31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 324.051,06 18.962,07 955,00 0,00 342.058,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 248.127,52 635.067,25 0,00 0,00 883.194,77
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 177.626,14 4.227,20 0,00 0,00 181.853,34
2. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.032.187,63 328.367,93 40.033,50 0,00 1.320.522,06
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
1.786.992,35 986.624,45 40.988,50 0,00 2.732.628,30
scroll
kumulierte Abschreibungen
01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuch.
EUR
31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.247,06 42.309,07 0,00 0,00 129.556,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 37.180,52 65.542,25 0,00 0,00 102.722,77
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 92.981,13 16.454,70 0,00 0,00 109.435,83
2. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 497.221,11 208.443,93 0,00 0,00 705.665,04
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
714.629,82 332.749,95 0,00 0,00 1.047.379,77
scroll
Buchwerte
31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 212.502,00 236.804,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 780.472,00 210.947,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 72.417,51 84.645,01
2. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 614.857,02 534.966,52
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
1.685.248,53 1.072.362,53

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt.

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Zum 31.12.2024 waren keine eigenen Aktien mehr im Bestand.

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von TEUR 100 ist eingeteilt in:

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Grundkapital EUR
100.000,00 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00 EUR 100.000,00

Es handelt sich um Namensaktien.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Angabe zu den Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 2.572 (Vorjahr: TEUR 1.715).

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren, sowie keine Verbindlichkeiten die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 101) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 0.

Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt und mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, verrechnet. Sie werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal mit dem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden Marktzinssatz von 1,90 % (i V. 1,82%) abgezinst. Es wurden Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerungen von 0,0 % zugrunde gelegt. die Berechnung erfolgte nach der PUC-Methode sowie der Richttafeln 2018 G (Heubeck)

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR -8. Da dieser Unterschiedsbetrag negativ ist, ist für die Ausschüttung TEUR 0 gesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Urlaubsrückstellungen (TEUR 164) Überstundenrückstellungen (TEUR 26), Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (TEUR 21), Rückstellungen für Schwerbehindertenabgabe (TEUR 21), sowie Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 245).

Latente Steuern

Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB zum Ansatz von aktiven latenten Steuern wurde in Anspruch genommen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 2), sowie Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 91) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Forderungsverluste von TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 0), sowie Aufwendungen aus der Einstellung in Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 0) enthalten.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

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Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften
davon gegenüber der Hannoversche Volksbank eG 80.000,00
davon gegenüber der Taunus Sparkasse 40.903,35
Summe
120.903,35

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist derzeit nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.024.

Im einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miete für unbewegliche Wirtschaftsgüter TEUR 455

Kfz-Leasing TEUR 569

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die folgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Vollzeit 99
Teilzeit 19
geringfügig Beschäftigte 4
Azubis 9
Gesamt 131

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

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Pascal Bühler (Vorsitzender) ausgeübter Beruf: Dipl. Wirtschaftsing. (FH)

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

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Dr. Thomas Rubbe ausgeübter Beruf: Dipl. Kaufmann
Nicole Ziegler-Rubbe ausgeübter Beruf: Dipl. Wirtschaftsing. (FH)
Nora Rubbe ausgeübter Beruf: Ärztin

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Dr. Thomas Rubbe.

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans nach § 285 Nr. 9 HGB Buchstabe a und b HGB wurde zutreffend in Anspruch genommen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Es bestehen weder Forderungen Gegen Mitglieder des Vorstands, noch Gegen Mitglieder des Aufsichtsrats.

Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs.1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist

Die NTR Beteiligungs-GmbH hält an der Unternehmung eine Mehrheitsbeteiligung.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 3.230 auf neue Rechnung vorzutragen

Unterschrift des Vorstands

Während des Jahres wurden die Geschäfte geführt von:

 

Flörsheim-Dalsheim, 8. August 2025

gez. Pascal Bühler, Vorstand

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.10.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Datatronic Software AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Datatronic Software AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Datatronic Software AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Vorstand verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 8. August 2025

HWS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer

gez. Volker Zehnle, Wirtschaftsprüfer

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  • Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
  • Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
  • Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
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