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Interzero Sorting & Processing GmbH GmbH

Berlin ·HRB 180142 Charlottenburg (Berlin)
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Hultschiner Damm 335
12623 Berlin
Handelsregister
HRB 180142, Charlottenburg (Berlin)
Eintragungsdatum
20 de septiembre de 2016
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Unternehmenszweck
Tätigkeit als Holdinggesellschaft für eine international tätige Unternehmensgruppe für die Erbringung von Systemdienstleistungen und das Sammeln, Verwerten, Recyclen, Behandeln, Lagern und Ablagern von Abfällen und Sekundärrohstoffen sowie sämtliche damit im wirtschaftlichen Zusammenhang stehende oder diese fördernde Tätigkeiten, begleitende Hilfs- und Nebengeschäfte sowie die Erledigung sonstiger verschiedener damit verbundener Handels- und Dienstleistungsgeschäfte.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
774
Bilanzsumme 2024
160,01 Mio. €
Jahresergebnis 2024
−53,48 Mio. €
7 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 160,01 Mio
  • Umlaufvermögen 74,0 % 118,35 Mio
  • Anlagevermögen 26,0 % 41,61 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 51,8 k
Passivseite 160,01 Mio
  • Verbindlichkeiten 66,1 % 105,82 Mio
  • Eigenkapital 32,5 % 52,03 Mio
  • Rückstellungen 1,3 % 2,16 Mio
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Bilanzdaten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 303,8 k
  • Umsatzerlöse 96,1 % 292,0 k
  • Sonstige betriebliche Erträge 2,7 % 8,3 k
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,8 % 2,6 k
  • Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 % 494
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 384
Aufwendungen 350,0 k
  • Materialaufwand 57,3 % −200,7 k
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 21,6 % −75,6 k
  • Personalaufwand 12,1 % −42,3 k
  • Abschreibungen 7,6 % −26,8 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,2 % −4,2 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,1 % 515
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GuV-Daten für 7 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Thomas Herkert seit 2024 Geschäftsführer
  • Sebastian Gerig seit 2026 Prokura
15 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Interzero Europe GmbH DEU Amtsgericht Charlottenburg, HRB 212957 B 85.0 % 21k €
  • Interzero Ventures GmbH DEU Amtsgericht Charlottenburg, HRB 224612 B 15.0 % 4k €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 2 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2026
  2. 19.03.
    Austritt einer Position
    Sebastian Wassermann · Managing Director
  3. 23.01.
    Eintritt eines Mitglieds
    Sebastian Gerig · Procura
  4. 23.01.
    Austritt einer Position
    Irina Seidel · Procura
  5. 2025
  6. 25.11.
    Änderung des Unternehmensnamens
    Interzero Sorting & Processing GmbH
  7. 25.11.
    Adressänderung
    Interzero Sorting & Processing GmbH
  8. 26.05.
    Austritt einer Position
    Jan Kroker · Managing Director
  9. 2024
  10. 16.04.
    Austritt einer Position
    J****** d* · Managing Director
  11. 01.02.
    Eintritt eines Mitglieds
    Thomas Herkert · Managing Director
43 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 9 de abril de 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Interzero Plastics Recycling GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Zusammengefasster Anhang und Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben

Die Interzero Plastics Recycling GmbH, Berlin, ist eine Holding-Gesellschaft und hält Unternehmensanteile an verschiedenen Gesellschaften aus Deutschland, Slowenien und China, die in ausgewählten Bereichen des Recycling-Geschäfts tätig sind. Neben ihrer Holding-Funktion ist die Interzero Plastics Recycling GmbH auch in der Erledigung verschiedener Handels- und Dienstleistungsgeschäfte in der Recyclingbranche tätig.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Muttergesellschaft Interzero Plastics Recycling GmbH (IPR) hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg, HRB 180142 B.

Konsolidierungskreis und Stichtag

In den Konzernabschluss sind neben dem Mutterunternehmen alle direkt und indirekt gehaltenen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, sofern nicht wegen untergeordneter Bedeutung von einer Einbeziehung abgesehen wird. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Bilanzstichtag sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen ist der 31. Dezember 2023.

Tochterunternehmen, bei denen die Interzero Plastics Recycling GmbH einen beherrschenden Einfluss im Sinne von § 290 Abs. 2 HGB ausübt, werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen.

Übt ein in den Konzernabschluss einbezogenes Unternehmen einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik eines nicht einbezogenen Unternehmens aus, an dem das Konzernunternehmen zu mindestens 20 % beteiligt ist, wird zur Ermittlung des Beteiligungsbuchwerts des assoziierten Unternehmens die Equity-Methode angewendet.

Gesellschaften ohne Geschäftstätigkeit oder mit geringem Geschäftsumfang wurden gemäß § 296 Abs. 2 und § 311 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie auch in der Gesamtheit für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich folgende Veränderungen des Konsolidierungskreises:

Einbeziehung Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
voll 4 3 1 6
at equity 1 0 0 1
Summe 5 3 1 7

Die Zugänge betreffen den Erwerb einer Unternehmensgruppe, deren folgende Gesellschaften im Wege der Vollkonsolidierung erstmals einbezogen wurden:

Interzero Plastics Sorting GmbH, Berlin

Interzero Plastics Sorting Leipzig GmbH, Leipzig

Circular Feedstock Walldürn GmbH, Burghausen

Im Geschäftsjahr wurde folgende vollkonsolidierte Gesellschaft entkonsolidiert:

Circular Feedstock Walldürn GmbH, Burghausen

Die Auswirkungen der Konsolidierungskreisänderungen des Geschäftsjahres auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden bei den Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-GuV dargestellt.

Der Kreis der in den Konzernabschluss der Interzero Plastics Recycling GmbH einbezogenen Unternehmen ist der Konzernanteilsbesitzliste zu entnehmen, welche einen integralen Bestandteil dieses Konzernanhangs darstellt. In dieser Aufstellung sind auch die wegen untergeordneter Bedeutung nicht einbezogenen Tochtergesellschaften angegeben.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB) durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung. Sofern bei neu erworbenen Unternehmen wesentliches Grundvermögen existiert, wird bei dessen Neubewertung auf qualifizierte Gutachten zurückgegriffen. Passive latente Steuern werden entsprechend berücksichtigt.

Ein verbleibender Unterschiedsbetrag wird gemäß § 301 Abs. 3 HGB, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet.

Gewinne und Verluste aus den konzerninternen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen wurden ebenso eliminiert wie Beteiligungserträge aus einbezogenen Unternehmen.

Konzerninterne Umsatzerlöse und Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet.

Steuerabgrenzungen waren aufgrund der Anwendung von konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sowie der Durchführung von Konsolidierungsmaßnahmen vorzunehmen.

Assoziierte Unternehmen

Die für die assoziierten Unternehmen ermittelten Equity-Werte basieren auf der Buchwertmethode.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der assoziierten Unternehmen entsprechen grundsätzlich den dargestellten für vollkonsolidierte Unternehmen.

In der Entwicklung des Anlagevermögens werden die Zugänge bzw. Abgänge zum anteiligen Eigenkapital der "at equity" bewerteten Unternehmen als Zugang bzw. Abgang innerhalb der Anschaffungskosten ausgewiesen. Konzerninterne Ergebnisse aus Lieferungen und Leistungen mit assoziierten Unternehmen wurden wegen geringer Bedeutung nicht eliminiert. Das Ergebnis von assoziierten Unternehmen wird nach Steuern in den Konzern übernommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden in Übereinstimmung mit einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien erstellt. Gegebenenfalls wurden notwendige Anpassungen der Abschlüsse an die einheitlich im Interzero Plastics Recycling Konzern geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften vorgenommen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sofern die Nutzungsdauer eines entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstands nicht bestimmbar ist (beispielsweise einer Dachmarke), wird eine unbegrenzte Nutzungsdauer unterstellt und dieser immaterielle Vermögensgegenstand nicht planmäßig abgeschrieben. Gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Die bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwerte sind infolge der Kapitalkonsolidierung in den Geschäftsjahren 2017, 2020 und 2023 entstanden und werden je nach Einzelfall über einen Zeitraum von 17 bzw. 10 Jahren linear abgeschrieben. Es handelt sich um Geschäfts- oder Firmenwerte für das im Wesentlichen in Deutschland gelegene Bestandsgeschäft der Gruppe sowie Geschäftschancen aus der Akquisition einer Unternehmensgruppe im Bereich Kunststoffrecycling, Altkunststoffsortierung und Verwertung. Bei der Ermittlung der Nutzungsdauern wurde für die Geschäfts- oder Firmenwerte auf die durchschnittliche Dauer wesentlicher Kundenbeziehungen sowie die Fluktuationsrate von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen abgestellt. Es wird zudem jährlich anhand von Wertminderungsindikatoren geprüft, ob Anzeichen für eine außerplanmäßige Wertminderung vorliegen. Sollten solche Anzeichen gegeben sein, wird ein Werthaltigkeitstest vorgenommen. Bei den Wertminderungsindikatoren werden sowohl interne als auch externe Faktoren berücksichtigt. Hinsichtlich der Entwicklung der Geschäfts- oder Firmenwerte wird auf den Konzern-Anlagenspiegel verwiesen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (§ 253 Abs. 3 HGB). Diese erfolgen nach der linearen Methode. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die planmäßigen Abschreibungen auf Zugänge erfolgen zeitanteilig.

In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Gemeinkosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB sowie Fremdkapitalkosten werden nicht angesetzt.

Erhaltene Investitionszuschüsse werden auf der Passivseite als Sonderposten ausgewiesen und über die entsprechende Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände ertragswirksam vereinnahmt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 250 Euro wurden sofort im Aufwand erfasst und innerhalb der Wertgrenze von 250 Euro bis 800 Euro aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden unter den entsprechenden Anlagenklassen ausgewiesen.

Bei den Finanzanlagen werden Anteile an assoziierten Unternehmen mit dem anteiligen Reinvermögen (Equity-Methode) nach der Buchwertmethode ausgewiesen.

Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten bzw. zu den um zwischenzeitlich vorzunehmende planmäßige Abschreibungen verminderten fortgeführten Anschaffungskosten.

Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Für bestimmte Vorratsposten werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem handelsrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalkosten werden nicht angesetzt. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. In allen Fällen wird gemäß § 253 Abs. 4 HGB verlustfrei bewertet.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für drohende Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; Forderungen mit einer Fälligkeit von mehr als einem Jahr werden - soweit sie un- oder niedrigverzinslich sind - mit dem abgezinsten Wert angesetzt.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern gem. § 274 i. V. m. § 298 Abs. 1 und § 306 HGB aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Eine insgesamt nach Verrechnung der aktiven und passiven latenten Steuern verbleibende Steuerbelastung (passiver Überhang) auf Ebene des Organträgers, beziehungsweise einer nicht zum Organkreis gehörenden Gesellschaft, wird als passive latente Steuer angesetzt. Insofern sich für die nach § 274 HGB ermittelten latenten Steuern insgesamt eine Steuerentlastung (aktiver Überhang) ergibt, wird vom Wahlrecht gemäß § 274 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung verzichtet.

Aufwand oder Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit- Methode) ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (im Vorjahr: 1,78 %) verwendet. Erwartete Rentensteigerungen werden mit 2,20 % (im Vorjahr 2,20 %) berücksichtigt.

Das Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde mit dem beizulegenden Zeitwert der Versicherungen mit den Rückstellungen verrechnet.

Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen, die Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes sowie die Erträge und Aufwendungen aus der Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände, werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Alle übrigen Komponenten der Pensionsaufwendungen werden im Personalaufwand erfasst.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs. 2 HGB umfassen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, erfolgt die Währungsumrechnung unter Berücksichtigung des Realisations- und Imparitätsprinzips sowie des Anschaffungskostenprinzips. Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Bewertungseinheiten werden gemäß § 254 HGB gebildet. Hierbei schließen Konzerngesellschaften zur Absicherung von Grundgeschäften (Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen) gegenläufige Sicherungsgeschäfte ab, um die aus den Grundgeschäften resultierenden Risiken zu eliminieren. Für die Darstellung der Bewertungseinheit wird grundsätzlich die sogenannte "Einfrierungsmethode" angewandt, nach der für Zeitraum und Umfang der Bewertungseinheit weder Wertschwankungen des Grund- noch des Sicherungsgeschäfts in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden.

Zusätzliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Jahresabschluss

Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Es wird jährlich ein Werthaltigkeitstest auf Basis des kapitalwertorientierten DCF-Verfahrens vorgenommen. Die Diskontierung erfolgte anhand periodenspezifischer risikoadjustierter gewichteter Kapitalkosten. Der verwendete WACC beträgt 6,58% bzw. 7,05% in Abhängigkeit von der Segmentzugehörigkeit der Finanzanlage.

Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Veränderung des Konsolidierungskreises wirkte sich in der Bilanz wesentlich auf die im Folgenden dargestellten Posten aus.

Der im immateriellen Anlagevermögen enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert erhöhte sich um TEUR 15.127. Der Anlagenspiegel zeigt darüber hinaus in gesonderten Spalten die übrigen davon betroffenen Posten des Anlagevermögens.

Die Zunahme bei den Vorräten beträgt TEUR 9.390. Davon entfallen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe TEUR 4.262, auf unfertige Erzeugnisse TEUR 521 und fertige Erzeugnisse und Waren TEUR 4.607.

Der Anstieg bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt TEUR 20.227. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 6.422, wovon überwiegend Umsatz- und Ertragsteuerforderungen (TEUR 2.716) und geleistete Anzahlungen (TEUR 3.205) betroffen sind.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich um TEUR 1.754.

Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 13.063. Das betrifft Pensionsrückstellungen mit TEUR 145, Steuerrückstellungen mit TEUR 1.389 und sonstige Rückstellungen mit TEUR 11.529. Davon entfallen auf Entsorgungsverpflichtungen TEUR 3.647, Rückstellungen für Erfüllungsrückstände TEUR 2.243, ausstehende Rechnungen TEUR 2.754, Verpflichtungen im Personalbereich TEUR 1.813 und Instandhaltungsrückstellungen TEUR 1.047.

Die Auswirkung bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt TEUR 18.336. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 824. Das betrifft überwiegend Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 406) und Sicherheitseinbehalte (TEUR 374).

Aufgrund der Veränderung des Konsolidierungskreises erhöhten sich die passiven latenten Steuern um TEUR 2.937.

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Im Konzernanlagenspiegel werden die Auswirkungen aus Veränderungen des Konsolidierungskreises in gesonderten Spalten ausgewiesen.

Der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert stammt aus der Erstkonsolidierung zur Begründung des Konzerns, der Erstkonsolidierung von im Jahr 2020 erworbenen Tochterunternehmen sowie von erworbenen Gesellschaften zum 01. Januar 2023.

Assoziierte Unternehmen

Die ALBA Shanghai Automobile Recycling Co., Ltd., Shanghai / China, wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen, da aufgrund der satzungsmäßigen Bestimmungen derzeit keine Beherrschung vorliegt. Zum 31. Dezember 2023 betragen die fortgeschriebenen Anschaffungskosten TEUR 0. Die an der Gesellschaft gehaltenen Kapitalanteile von 51 % entsprechen den Stimmrechten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Jahresabschluss enthalten Cash- Pool-Forderungen (TEUR 71.482), Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen (TEUR 8.951) sowie Forderungen aus Zinsabrechnungen und weiterberechneten Kosten (TEUR 3.125).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche (Konzern TEUR 6.738 - davon IPR TEUR 4.656), geleistete Anzahlungen im Zusammenhang mit Investitionen in Brandschutz (TEUR 120) sowie eine Forderung aus Fördermitteln für Investitionen in Gebäude und Freiflächen (121).

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausbezahlte Beträge für Versicherungen, Mietvorauszahlungen und Kfz-Steuern. Zudem sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zinsvorteile aus einem übernommenen Darlehen in Höhe von TEUR 1.461 enthalten.

Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals einschließlich der nicht beherrschenden Anteile ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt.

Das gezeichnete Kapital der Interzero Plastics Recycling GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 25.

Die Kapitalrücklage resultiert nahezu ausschließlich aus der Einbringung von verbundenen Unternehmen im März 2017 in die Interzero Plastics Recycling GmbH und wurde im Jahr 2019 durch eine Sachzuzahlung eines Gesellschafters (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) um < TEUR 1 erhöht. Die Einlage bestand in einer Forderung, die mit dem beim einlegenden Unternehmen bilanzierten Buchwert erfasst wurde. Im Geschäftsjahr 2021 kam es zum Rückerwerb und Einziehung von Anteilen des ehemaligen Mehrheitsgesellschafters, wodurch sich die Kapitalrücklage um TEUR 31.436 verringerte.

Im Rahmen der Einziehung wurden die Geschäftsanteile neu geordnet. Im Ergebnis beträgt das Stammkapital weiterhin TEUR 25 und ist unterteilt in 25.000 Geschäftsanteile zu je EUR 1.

Der Konzernbilanzverlust und seine Aufteilung sowie Verwendung sind in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung dargestellt.

Der Jahresüberschuss der Interzero Plastics Recycling GmbH für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 6.093 (Jahresüberschuss im Vorjahr: TEUR 364) und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Sonderposten

Der Sonderposten beinhaltet Investitionszulagen und Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern ab.

Die Verpflichtungen wurden in voller Höhe mit den Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen verrechnet und entsprechen den beizulegenden Zeitwerten.

Im Zinsaufwand sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2 enthalten.

Der Unterschiedsbetrag aus der Diskontierung der Pensionsverpflichtungen mit dem siebenjährigen und dem zehnjährigen durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung beträgt TEUR 1.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.867 (im Vorjahr: TEUR 327) betreffen Grunderwerbsteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für ausstehende Rechnungen (Konzern TEUR 7.071 - davon IPR TEUR 1.087; im Vorjahr: TEUR 4.951 - davon IPR TEUR 1.795), Rückstellungen für Entsorgungsverpflichtungen (TEUR 4.455; im Vorjahr: TEUR 0), Rückstellungen für Erfüllungsrückstände (TEUR 2.685; im Vorjahr: TEUR 0), Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten (Konzern TEUR 1.427 - davon IPR TEUR 1.377; im Vorjahr: Konzern/IPR TEUR 1.310), sonstige Verpflichtungen im Personalbereich (Konzern TEUR 2.666 - davon IPR TEUR 162; im Vorjahr: Konzern TEUR 1.096 - davon IPR TEUR 471) und Jahresabschluss- und Prüfungskosten (Konzern TEUR 251 - davon IPR TEUR 160; im Vorjahr: Konzern TEUR 100 - davon IPR TEUR 66) gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten des Konzerns ergeben sich wie folgt:

31.12.2023 Gesamtbetrag Laufzeit
TEUR < 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.272 3.918 15.354 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.112 3.112 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.059 22.059 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 62.448 2.448 0 60.000
Sonstige Verbindlichkeiten 1.984 1.594 390 0
Summe 108.875 33.131 15.744 60.000
31.12.2022 Gesamtbetrag Laufzeit
TEUR < 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 423 135 262 26
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.114 9.114 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28 28 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3 3 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.487 959 528 0
Summe 11.055 10.239 790 26

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 19.272; im Vorjahr: TEUR 423) sind in voller Höhe besichert durch Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen sowie durch Grundpfandrechte.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 858; im Vorjahr: TEUR 346), Leasingverbindlichkeiten (TEUR 469; im Vorjahr: TEUR 624), Sicherheitseinbehalte (TEUR 473; im Vorjahr: TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (TEUR 0; im Vorjahr: TEUR 17).

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten der Interzero Plastics Recycling GmbH ergeben sich wie folgt:

31.12.2023 Gesamtbetrag Laufzeit
TEUR < 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 365 365 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.315 3.315 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 62.448 2.448 0 60.000
Sonstige Verbindlichkeiten 213 213 0 0
Summe 66.341 6.341 0 60.000
31.12.2022 Gesamtbetrag Laufzeit
TEUR < 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 688 688 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.179 5.179 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 237 237 0 0
Summe 6.104 6.104 0 0

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 212; im Vorjahr: TEUR 236).

Passive latente Steuern

Insgesamt ergibt sich im Konzernabschluss der Interzero Plastics Recycling GmbH ein Passivüberhang an latenten Steuern, der insbesondere aus passiven latenten Steuern aus Konsolidierungsvorgängen nach § 306 HGB resultiert. Die passiven latenten Steuern betreffen vor allem Unterschiede in der Bewertung von immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen sowie Kapitalkonsolidierungsvorgänge. Der Passivüberhang an latenten Steuern wurde teilweise durch aktive latente Steuern gemindert. Ein Teil der aktiven latenten Steuern wird jedoch aufgrund eines sich ergebenden Aktivüberhangs und der Nutzung des Wahlrechts nach § 274 HGB in den Einzelabschlüssen in Einklang mit den konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht bilanziert.

Die aktiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf Unterschieden in der Bewertung von Grundstücken, Finanzanlagen sowie immateriellen Vermögensgegenständen, Pensions- und sonstigen Rückstellungen. Steuerliche Verlustvorträge bestehen nicht.

Für die Steuerberechnung wurden die in den jeweiligen Ländern relevanten Ertragsteuersätze verwendet. In Deutschland setzen sich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammen. Für die Berechnung der latenten Steuern wurden ein Körperschaftsteuersatz von 15,0 % zuzüglich eines auf die Körperschaftsteuerbelastung entfallenden Solidaritätszuschlags von 5,5 % sowie ein effektiver Gewerbesteuersatz von 11,20 % bis 18,55 % angewandt. Für die Ermittlung der latenten Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen wurde in Bezug auf die in einen ertragsteuerlichen Organkreis eingebundenen Unternehmen ein kombinierter Ertragsteuersatz von 30,87 % zugrunde gelegt. Tabellarisch setzen sich die latenten Steuern wie folgt zusammen:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo (passivisch ausgewiesen)
TEUR TEUR TEUR
31.12.2022 0 947 947
31.12.2023 0 3.352 3.352
Veränderung 0 2.405 2.405

Die passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

31.12.2023
Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze von TEUR
Grund und Boden 189
Technische Anlagen und Maschinen 1.277
Konzessionen 573
Gebäude 693
Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 620
Gesamt 3.352

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag betragen im Konzern die sonstigen finanziellen Verpflichtungen TEUR 81.147 (davon gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen TEUR 690). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen 80.994 8.441
Bestellobligo und Investitionsvorhaben 101 1.798
Altersversorgung 6 7
Übrige 46 20
Gesamt 81.147 10.266

Es besteht eine Earn-Out-Verpflichtung aus dem Kauf der Interzero Plastics Sorting GmbH, Berlin, die der Höhe nach nicht feststeht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Interzero Plastics Recycling GmbH betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.008 (im Vorjahr: TEUR 195).

Derivative Finanzinstrumente

Im Konzern wurden zur Absicherung des Währungsrisikos aus in Fremdwährung fakturierten Lieferungen und Leistungen Devisentermingeschäfte abgeschlossen, denen jeweils ein entsprechendes Grundgeschäft mit gleicher Höhe und Fristigkeit zugrunde gelegen hat. Der Buchwert der abgesicherten Forderungen beträgt zum Bilanzstichtag umgerechnet TEUR 776 (im Vorjahr: TEUR 1.087). Die Sicherungsinstrumente weisen einen Marktwert von TEUR 60 (im Vorjahr: TEUR 51) auf. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wurde mit der Critical Term Match-Methode nachgewiesen. Die eingegangenen Devisensicherungsgeschäfte haben ausnahmslos eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Die Auswirkung der Konsolidierungskreisänderungen betreffen sowohl das Jahr 2023 als auch das Vorjahr. Die Umsatzerlöse enthalten TEUR 207.637 und das EBIT enthält TEUR 9.855 der erworbenen Unternehmen. Im Vorjahr betrug das EBIT der verkauften Geschäftsbereiche TEUR 7.846.

Umsatzerlöse

Die von den Segmenten erzielten Außenumsatzerlöse (nach Konsolidierung der Umsatzerlöse zwischen den Segmenten) entfallen wie folgt auf das In- und Ausland:

Segment 2023 2022
TEUR TEUR
Inland
Plastics 199.141 50.507
Verkaufte Segmente 0 160.593
Summe: 199.141 211.100
Ausland
Plastics 76.078 64.668
Verkaufte Segmente 0 13.291
Summe: 76.078 77.959
Konzern Summe: 275.219 289.059

Die Umsatzerlöse des Vorjahres enthielten TEUR 173.884 der verkauften Segmente Paper, WEEE und ELV/SSA. Der Kunststoffbereich erwirtschaftete im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 275.219. Davon entfallen auf die erworbenen Unternehmen im Inland TEUR 175.133 und im Ausland TEUR 32.504.

Sonstige betriebliche Erträge

Ausgewiesen werden periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 5.587; im Vorjahr: TEUR 709), weiterberechnete Fremdkosten (Konzern TEUR 3.458 - davon IPR TEUR 1.809; im Vorjahr: Konzern TEUR 1.107 - davon IPR TEUR 1.492) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 351; im Vorjahr: TEUR 684). Im Jahresabschluss sind zudem Erträge aus der Zuschreibung zu Finanzanlagen (TEUR 3.842) enthalten. Im Vorjahr waren im Konzern Erträge aus der Entkonsolidierung in Höhe von TEUR 18.970 enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten enthält vor allem Betriebs- (Konzern TEUR 28.806 - davon IPR TEUR 271; im Vorjahr: Konzern TEUR 11.330 - davon IPR TEUR 200), Vertriebs- (TEUR 14.490; im Vorjahr: TEUR 7.398) und Verwaltungsaufwendungen (Konzern TEUR 16.799 - davon IPR TEUR 4.185; im Vorjahr: Konzern TEUR 9.101 - davon IPR TEUR 5.221). Dar- über hinaus werden hier Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (TEUR 360; im Vorjahr: TEUR 723) ausgewiesen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In diesem Posten sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (im Vorjahr: TEUR 218) enthalten.

Sonstige Angaben

Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelbestand umfasst grundsätzlich die Posten Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und die Wertpapiere des Umlaufvermögens. Im Berichtsjahr sowie im Vorjahr enthält der Finanzmittelbestand ausschließlich den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Finanzmittelbestand unterlag im Geschäftsjahr keinen Verfügungsbeschränkungen.

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer der Interzero Plastics Recycling GmbH waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Jan Kroker, CEO (seit 30.05.2023),

Sebastian Waßermann, CFO,

Uwe Küber, COO,

Jacobus de Haas, CCO.

Gem. § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung, da ein Geschäftsführer nicht bei der Gesellschaft angestellt ist. Die Geschäftsführer führen ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigten Mitarbeiter ergibt sich nach Köpfen wie folgt:

2023
Administration 154
Vertrieb 58
Produktion 438
Sonstige 107
757

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Konzern gemäß Vollzeitäquivalent beträgt 733,3.

In der Interzero Plastics Recycling GmbH sind ausschließlich Beschäftigte in der Administration tätig. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 16 nach Köpfen und 14,1 gemäß Vollzeitäquivalent.

Honorar des Konzernabschlussprüfers

Das vom gesetzlichen Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 155 und entfällt mit TEUR 155 auf Abschlussprüfungsleistungen.

Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB

Die Gesellschaften, die die Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch nehmen, sind aus der Konzernanteilsbesitzliste ersichtlich.

Einbeziehung in einen handelsrechtlichen Konzernabschluss

Die Interzero Plastics Recycling GmbH und ihre Tochterunternehmen und Beteiligungen werden in den handelsrechtlichen Konzernabschluss der Interzero Holding GmbH & Co. KG, Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRA 61033 B) einbezogen, die damit den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Nachtragsbericht

In der Geschäftsführung der Interzero Plastics Recycling GmbH gab es Veränderungen. Thomas Herkert (CTO) ist mit Wirkung zum 1. Februar 2024 in die Geschäftsführung der Interzero Plastics Recycling GmbH eingetreten. Uwe Küber (COO) ist zeitgleich aus der Geschäftsführung ausgetreten. Zudem legt Herr de Haas das Amt als Geschäftsführer der IPR zum 31. März 2024 nieder.

Weitere wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.

 

Berlin, 28. März 2024

Geschäftsführung

Jan Kroker

Sebastian Waßermann

Thomas Herkert

Jacobus de Haas

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen 15.979,00 17.635,00
II. Finanzanlagen 60.789.355,15 60.805.334,15 29.924.348,82 29.941.983,82
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 91.130.667,17 12.864.424,42
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 24.785.208,31 115.915.875,48 66.350.204,00 79.214.628,42
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 29.149,98 16.448,38
176.750.359,61 109.173.060,62

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 144.550.829,32 144.550.829,32
III. Verlustvortrag -45.156.746,65 -45.520.693,02
IV. Jahresüberschuss 6.093.205,90 105.512.288,57 363.946,37 99.419.082,67
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.791.214,15 3.649.678,23
C. VERBINDLICHKEITEN 68.446.856,89 6.104.299,72
(davon aus Steuern EUR 211.650,21; Vorjahr EUR 236.048,12)
176.750.359,61 109.173.060,62
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