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Advantest Europe GmbH GmbH

München ·HRB 71083 München
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Georg-Brauchle-Ring 23-25
80992 München
Handelsregister
HRB 71083, München
Eintragungsdatum
30 maggio 1983
Branche
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Unternehmenszweck
Entwicklung, Herstellung, Vertrieb, Installation, Wartung, Reparatur, Import und Export von Testsystemen und sonstigen elektronischen Produkten, insbesondere im Bereich der Halbleiterfertigung; ferner Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen sowie die Verwaltung eignen Vermögens.

Finanzen

Umsatz 2025
534,47 Mio. €
Mitarbeiter 2025
1.019
Bilanzsumme 2025
441,30 Mio. €
Jahresergebnis 2025
20,41 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2025
Aktivseite 441,30 Mio
  • Umlaufvermögen 48,5 % 213,95 Mio
  • Anlagevermögen 27,1 % 119,71 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,7 % 3,10 Mio
Passivseite 441,30 Mio
  • Rückstellungen 35,8 % 158,14 Mio
  • Eigenkapital 24,9 % 109,91 Mio
  • Verbindlichkeiten 13,5 % 59,38 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 2,1 % 9,33 Mio
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2025
Erträge 724,70 Mio
  • Umsatzerlöse 73,8 % 534,47 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 12,3 % 88,85 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9,4 % 68,44 Mio
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2,5 % −18,44 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,5 % 10,94 Mio
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,4 % 2,89 Mio
  • Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,1 % −675,2 k
  • Dividendenzahlung an Gesellschafter 0,0 % 0
Aufwendungen 508,76 Mio
  • Materialaufwand 47,2 % −239,95 Mio
  • Personalaufwand 29,4 % −149,74 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 19,5 % −99,20 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,0 % −15,10 Mio
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,9 % −4,77 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 20,41 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 20,41 Mio
Vollständige GuV-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Frank Rehwald seit 2001 Geschäftsführer
  • Hitoshi Owada seit 2001 Geschäftsführer
  • Jürgen Serrer seit 2017 Geschäftsführer
  • Kiyoshi Miyasaka seit 2001 Geschäftsführer
  • Peter Wewerka seit 2017 Geschäftsführer
  • Sanjeev Kumar Mohan seit 2025 Geschäftsführer
  • Toshiaki Adachi seit 2024 Geschäftsführer
  • Toshio Maruyama seit 2001 Geschäftsführer
  • Oliver Kirsch seit 2012 Prokura
15 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

  • Advantest Corporation JPN Tokyo Legal Affairs Bureau, Registernummer 0116-01-000379 100.0 % 10.8M €

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Beteiligungen an

Historie

  1. 2025
  2. 14.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Sanjeev Kumar Mohan · Managing Director
  3. 14.08.
    Austritt einer Position
    Makoto Nakahara · Managing Director
  4. 2024
  5. 02.09.
    Berichtigung personenbezogener Daten
    Jürgen Serrer · Managing Director
  6. 02.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    Toshiaki Adachi · Managing Director
  7. 02.08.
    Austritt einer Position
    Michael Stichlmair · Managing Director
  8. 2023
  9. 21.08.
    Austritt einer Position
    K***** S****** · Managing Director
  10. 21.08.
    Eintritt eines Mitglieds
    M***** N****** · Managing Director
  11. 05.05.
    Berichtigung von Unternehmensdaten
    Advantest Europe GmbH
65 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2025 Jahresabschluss
  • 2025 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2025

Veröffentlicht am 2 settembre 2025 · Quelle: Bundesanzeiger

Advantest Europe GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2024 bis zum 31.03.2025

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Advantest Europe GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Advantest Europe GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2025 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Advantest Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 geprüft. Die im Abschnitt „Unternehmensführung“ des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2025 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu dem Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 8. Juli 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kohler, Wirtschaftsprüferin

Faiß, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. März 2025

Aktiva

31.03.2024
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 250.254,49 429.755,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.351.369,27 11.520.315,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.868.490,07 43.061.803,85
3. Anlagen im Bau 4.663.421,63 692.687,60
52.883.280,97 55.274.806,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 64.002.351,02 64.002.351,02
2. Beteiligungen 95.894.124,44 0,00
213.030.010,92 119.706.913,14
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.529.779,56 45.902.284,67
2. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 355.973,49 903.024,45
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.598.930,33 2.488.363,34
16.484.683,38 49.293.672,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25.812.627,34 27.612.880,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 86.994.824,67 91.544.119,20
davon gegen Gesellschafter TEUR 76.749 (Vj. TEUR 84.241)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 15.377.672,19 13.452.874,27
128.185.124,20 132.609.874,23
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 78.876.592,72 32.050.655,85
223.546.400,30 213.954.202,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.719.567,79 3.100.102,31
441.295.979,01 336.761.217,99

Passiva

31.03.2024
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.792.650,00 10.792.650,00
II. Kapitalrücklage 126.378.577,24 30.675.858,24
III. Bilanzgewinn 88.847.396,74 68.438.850,72
226.018.623,98 109.907.358,96
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 85.554.776,00 86.997.347,00
2. Steuerrückstellungen 44.858.101,03 37.491.820,98
3. Sonstige Rückstellungen 40.702.523,66 33.654.411,02
171.115.400,69 158.143.579,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 157.167,43 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.756.638,42 13.602.759,30
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.271.936,57 40.302.623,76
davon gegenüber Gesellschaftern TEUR 16.228 (Vj. TEUR 38.129)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.745.057,98 5.476.069,74
davon aus Steuern TEUR 1.301 (Vj. TEUR 1.312)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 5 (Vj. TEUR 5)
39.930.800,40 59.381.452,80
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.231.153,94 9.328.827,23
441.295.979,01 336.761.217,99

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024/2025

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 534.466.289,87 598.446.648,67
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -675.184,23 -2.833.480,83
3. Sonstige betriebliche Erträge 10.937.200,91 11.143.811,20
davon Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 9.849 (Vj. TEUR 8.027)
544.728.306,55 606.756.979,04
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -214.254.412,29 -282.138.432,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -25.699.527,81 -1.980.793,75
-239.953.940,10 -284.119.226,48
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -125.617.668,52 -115.298.976,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -24.120.652,55 -18.259.622,14
davon für Altersversorgung TEUR 4.543 (Vj. TEUR -688)
-149.738.321,07 -133.558.598,98
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -18.443.483,11 -18.571.748,96
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -99.199.747,40 -128.484.141,19
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 10.211 (Vj. TEUR 8.121)
-507.335.491,68 -564.733.715,61
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.887.943,82 3.333.649,03
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.769.625,77 -9.292.946,81
-1.881.681,95 -5.959.297,78
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -15.102.586,90 -13.609.270,88
11. Ergebnis nach Steuern 20.408.546,02 22.454.694,77
12. Jahresüberschuss 20.408.546,02 22.454.694,77
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 68.438.850,72 45.984.155,95
14. Dividendenzahlung an Gesellschafter 0,00 0,00
15. Bilanzgewinn 88.847.396,74 68.438.850,72

Anhang für das Geschäftsjahr 2024/2025

I. Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. März 2025 der Advantest Europe GmbH, mit Sitz in München, ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 71083 eingetragen.

Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gliederung der Bilanz nach § 266 HGB sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB wurde beibehalten.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden bei Software und Lizenzen regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das bewegliche Anlagevermögen wird ausschließlich linear abgeschrieben. Gebäude werden linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 40 Jahren abgeschrieben. Nachhaltige Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt.

Die Mietereinbauten werden wie im Vorjahr unter dem Posten Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken ausgewiesen. Die Nutzungsdauern für Mietereinbauten betragen 7 bis 10 Jahre.

Testequipment wird unter dem Posten andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung bilanziert und linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen 3 bis 13 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Nettoeinzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Im Posten der Finanzanlagen ist eine 2,5%-ige Beteiligung an der Technoprobe S.p.A. mit Sitz in Italien enthalten. Die Beteiligung wird zu Anschaffungskosten bewertet. Wesentliche Einflussmöglichkeiten auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bestehen nicht. Etwaige Wertminderungen werden erfasst, sofern eine dauerhafte Wertminderung vorliegt.

Bei den Vorräten werden die Systeme, Ersatzteile und bezogene unfertige Leistungen zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Die Anschaffungskosten entsprechen den für den jeweiligen Gegenstand belasteten Rechnungsbeträgen zuzüglich angemessener Zuschläge für Frachten und Zölle.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu aus Standardkosten abgeleiteten Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Risiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Pensionsrückstellungen werden gemäß der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der Klaus Heubeck Richttafeln 2018 G ermittelt.

Zum 1. Januar 2021 wurde die Altersversorgung für alle Standorte der Advantest Europe GmbH (Advantest) harmonisiert und ein einheitlicher Advantest Pensionsplan (APP) für alle Advantest Mitarbeitenden vereinbart. Der APP ist ein wertpapierorientiertes Bausteinsystem, das sowohl von Arbeitgeber-, als auch Arbeitnehmerbeiträgen gespeist wird, die zu zusätzlichen Arbeitgeberbeiträgen führen. Die Beiträge werden auf individuelle Wertpapierdepots eingezahlt. Die Verzinsung richtet sich nach der Verzinsung der Wertpapiere, wobei Advantest die Auszahlung mindestens in Höhe der eingezahlten Beiträge garantiert. Die Auszahlung kann wahlweise als Einmalkapital oder in zehn Raten erfolgen; auch eine Auszahlung als Rente ist möglich. Die bereits bestehenden Pensionsvereinbarungen wurden dabei bei den aktiv Mitarbeitenden überwiegend in den neuen APP übergeleitet, jedoch ohne individuelle Wertpapierfinanzierung. Für die Inanspruchnahme besteht nun die Option der Renten- oder Kapitalleistung (Einmalkapital oder Kapital in mehrjährigen Jahresraten). Im Zuge dieser Harmonisierung konnte somit ein hohes Maß an Flexibilität im Hinblick auf Auszahlungsoptionen für die Mitarbeitenden erzielt werden.

Für den neuen APP wurde der 10-jährige durchschnittliche Marktzins von 1,95 % (im VJ 1,83 %) verwendet, erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0 % (im VJ 3,0 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % (im VJ 2,25 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde anhand von alters- und geschlechtsbezogenen Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Diese Parameter wurden auch für die nicht in den neuen APP aufgenommenen Mitarbeiter zugrunde gelegt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Übersteigt das Deckungsvermögen die Rückstellungen, wird dieser aktive Überhang als gesonderter Posten auf der Aktivseite ausgewiesen (§ 266 Abs. 2 Buchst. E HGB). Sollte der Zeitwert des Deckungsvermögens die historischen Anschaffungskosten übersteigen, unterliegt dieser Teil gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. Der Zeitwert des Deckungsvermögens wurde zum einen anhand des Börsen- bzw. Marktpreises ermittelt, da es sich beim Deckungsvermögen um Wertpapiere handelt und zum anderen aus dem vom Versicherer gemeldeten Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung abgeleitet.

Die Jubiläumsrückstellungen wurden für alle Mitarbeiter gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche 7-jährige Marktzinssatz von 2,01 % (Vj. 1,80 %) verwendet. Die Fluktuation wurde anhand von alters- und geschlechtsbezogenen Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt.

Zur Absicherung der Ansprüche aus Pensionen, der Arbeitszeitguthaben und der Wertguthaben wurden Wertpapiere im sogenannten Contractual Trust Agreement (CTA) auf einen Treuhänder übertragen.

Da sich die Höhe der Wertguthaben ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere bestimmt, sind die Rückstellungen hierfür mit dem beizulegenden Zeitwert dieser Wertpapiere angesetzt. Entsprechend § 246 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgt die Verrechnung der Rückstellung der Wertguthaben der Mitarbeiter mit dem Deckungsvermögen.

Für die Rückstellung für Arbeitszeitguthaben wurde ursprünglich von dem Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht, da der ansonsten durch die erstmalige Anwendung der Bewertungsgrundsätze des § 253 Abs. 1 HGB aufzulösende Betrag bis zum 31. Dezember 2024 wieder zugeführt werden müsste. Es erfolgt zu jedem Abschlussstichtag eine Überprüfung, ob der Wert noch erreicht wird. Erforderliche Anpassungen wie z. B. Verbräuche mindern den Rückstellungswert. Eine Verrechnung der Trustguthaben gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB kommt nicht in Betracht. Trotz der Ausübung des Beibehaltungswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB besteht bei den Rückstellungen für Arbeitszeitguthaben erneut keine Unterdeckung. Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung wird je Mitarbeiter mit dem individuellen Prozentsatz ermittelt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Währungsumrechnung für Fremdwährungsbestände erfolgte mit den Kursen EUR/USD: 1,0840 und EUR/JPY: 162,08.

Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Zugänge betreffen überwiegend Equipment für die Entwicklung und Validierung und Mieteinbauten in neuen Betriebsgebäuden. Die Abgänge im Bereich des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 2.301, netto TEUR 726, (Vj. TEUR 3.501, netto TEUR 349) enthalten nebst Verschrottungen auch Veräußerungen an Dritte in Höhe von TEUR 1.202 (Vj. TEUR 462). Die Verschrottungen sind hauptsächlich in der durchgeführten Bereinigung im Zuge einer Anlageninventur begründet.

Im Geschäftsjahr wurden die Eröffnungswerte der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die korrespondierenden kumulierten Abschreibungen im Anlagespiegel angepasst. Diese Anpassung resultiert aus einer in der Vergangenheit unterlassenen Korrektur, die nun nachgeholt wurde. Die Änderungen betreffen ausschließlich die Eröffnungswerte und haben keinen Einfluss auf die laufenden Abschreibungen oder das Jahresergebnis.

2. Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
%
Advantest Italia S.r.l, Vimercate (MB), Italien TEUR 100 1.790 792
Advantest France SAS, Grenoble, Frankreich TEUR 100 5.188 352
Advantest Israel Ltd, Petach Tikva, Israel TNIS 100 13.242 701
CREA S.r.l., Cirie, Italien TEUR 100 9.458 2.506
Advantest Netherlands B.V., Amsterdam, Holland TEUR 100 26.000 0

Das Ergebnis der Beteiligungen wurde für folgende Perioden festgestellt:

Advantest Italia S.r.l.: 31. März 2024 für 12 Monate
Advantest France SAS: 31. März 2024 für 12 Monate
Advantest Israel Ltd: 31. Dezember 2023 für 12 Monate
CREA S.r.l.: 31. März 2024 für 12 Monate
Advantest Netherlands B.V.: 31. März 2024 für 2 Monate (ungeprüft)

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zwischen der Advantest Europe GmbH und den anderen Konzerngesellschaften der Advantest-Gruppe in Höhe von TEUR 35.297 (Vj. TEUR 29.614). Das von der Muttergesellschaft in Japan verwaltete globale Cash Pooling (von Advantest Europe GmbH eingebrachte Geldbestände in USD) beträgt umgerechnet TEUR 44.675 (Vj. TEUR 55.430).

In den sonstigen Vermögensgegenständen wird ein Wertguthaben zur Absicherung von Personalrückstellungen (Arbeitszeitguthaben) in Höhe von TEUR 7.735 (Vj. TEUR 7.590) ausgewiesen. Des Weiteren sind Forderungen ggü. dem Finanzamt aus Umsatzsteuerzahlungen in Höhe von TEUR 6.728 (Vj. TEUR 4.486) entstanden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, mit Ausnahme des in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Postens bezüglich des Wertguthabens zur Absicherung der Arbeitszeitguthaben und einer Mietbürgschaft in Höhe von TEUR 445, sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Einzelwertberichtigungen für Forderungen bestehen zum Ende des Wirtschaftsjahres nicht.

4. Kapitalrücklage

Im Geschäftsjahr wurde die Kapitalrücklage um TEUR 95.703 erhöht. Diese Erhöhung steht im Zusammenhang mit dem Erwerb einer 2,5%-igen Beteiligung an der Technoprobe S.p.A. und spiegelt die Finanzierung der Transaktion wider.

5. Bilanzgewinn

Mit Gesellschafterbeschluss vom 16. Juli 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. März 2024 festgestellt und der vollständige Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 68.439 auf neue Rechnung vorgetragen. Auf eine Ausschüttung des Bilanzgewinns per 31. März 2024 wurde verzichtet.

6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Es werden die Verpflichtungen des neuen Pensionsplans (APP) ausgewiesen.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31. März 2025
TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 239.422
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 157.447
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 153.868
Verrechnete Aufwendungen 13.564
Verrechnete Erträge 4.057
31. März 2024
TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 225.858
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 146.254
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 138.862
Verrechnete Aufwendungen 15.671
Verrechnete Erträge 7.586

Die Änderungen der Bewertungsparameter hatten einen positiven Effekt in Höhe von TEUR 3.471 (Vj. TEUR 1.196). Nach der Verrechnung mit dem Gewinn aus Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 4.056 (Vj. TEUR 7.586) sind positive Effekte in Höhe von TEUR 7.527 (Vj. TEUR 8.782) in den Personalaufwendungen enthalten.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1.975 (Vj. TEUR 900).

Die weiteren Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern der Advantest ergeben sich mit den Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31. März 2025 31. März 2024
TEUR TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 54 56
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 54 56
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 53 55
Verrechnete Aufwendungen 2 3
Verrechnete Erträge 0 0

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Personalverpflichtungen TEUR 34.373 (Vj. TEUR 28.784) und ausstehende Rechnungen TEUR 6.329 (Vj. TEUR 4.870). In den Personalverpflichtungen sind Rückstellungen für Arbeitszeitguthaben in Höhe von TEUR 5.909 (Vj. TEUR 6.030) enthalten. Für Arbeitszeitguthaben wurde ein Wertguthaben zur Absicherung eingerichtet (siehe „sonst. Vermögensgegenstände“).

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB für die Wertguthaben aus Entgeltumwandlung; anfallende Erträge und Aufwendungen werden direkt an die Mitarbeiter weitergegeben; lediglich im Falle einer Unterdeckung kommt es zu einem Aufwand; dies war im laufenden Geschäftsjahr erneut der Fall und wurde mit TEUR 28 (Vj. TEUR 101) berücksichtigt.

31.03.2025
TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 42.293
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 41.328
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 42.323
31.03.2024
TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 36.737
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 36.274
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 36.636

8. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Sicherheiten sind nicht bestellt worden.

(in TEUR) 31.03.2025 31.03.2024
Restlaufzeit Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 5 Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.757 0 14.757 13.603 13.603
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.272 0 19.272 40.303 40.303
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.745 0 5.745 5.476 5.476
- davon aus Steuern 1.301 0 1.301 1.312 1.312
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 5 0 5 5 5

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zwischen der Advantest Europe GmbH und den anderen Konzerngesellschaften der Advantest-Gruppe in Höhe von TEUR 19.272 (Vj. TEUR 19.897). Das gewährte Gesellschafterdarlehen in Höhe von USD 22 Mio. (TEUR 20.406) wurde im vollständig zurückbezahlt.

9. Haftungsverhältnisse

Unabhängig von den in Zeit geführten Wertguthaben (siehe Arbeitszeitkonten unter Ziffer 7 oben) werden Wertguthaben aus Entgeltumwandlung gemäß § 7 Abs. 1 a; 7b SGB IV bei einem Treuhänder (FIL Investments International) geführt. Neben der gesetzlichen Verpflichtung zur Insolvenzsicherung von Wertguthaben nach § 7e SGB IV hat Advantest in einer Gesamtbetriebsvereinbarung zur Entgeltumwandlung in Wertguthaben, den Werterhalt der per Entgeltumwandlung eingebrachten Beträge zum Zeitpunkt der planmäßigen Inanspruchnahme der Wertguthaben garantiert (Nominalwertgarantie). Mit einer Inanspruchnahme über die erfasste Rückstellung hinaus wird derzeit aufgrund positiver Kapitalentwicklung nicht gerechnet. Ansonsten bestanden am Bilanzstichtag keine weiteren in der Bilanz zu vermerkenden oder im Anhang anzugebenden bzw. aus der Bilanz oder Anhang nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse.

10. Ausschüttungssperre

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 1.975 (Vj. TEUR 900) aus der Anpassung zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB erneut keine Gewinnausschüttungssperre aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielte ihre Umsätze ausschließlich durch den Verkauf von Testsystemen für Halbleiterprodukte, den damit verbundenen Service- und Applikationsleistungen sowie den intern von der Muttergesellschaft in Japan in Auftrag gegebenen Entwicklungsleistungen und sonstigen Leistungen. Für die Testsystemverkäufe wird eine verlängerte Gewährleistung in Höhe von TEUR 4.447 (Vj. TEUR 9.668) abgegrenzt.

Die Umsatzerlöse lassen sich nach der Art der Geschäftstätigkeit und den geographischen Absatzmärkten wie folgt aufteilen:

31. März 2025
Testsystemumsatz Service-, Applikation-; Entwicklungsleistungen Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Ausland Intercompany 86.004 322.769 408.773
ext. Kunden 65.566 10.588 76.154
Intercompany 0 0 0
Inland ext. Kunden 33.521 16.018 49.539
185.091 394.375 534.466
31. März 2024
Testsystemumsatz Service-, Applikation-; Entwicklungsleistungen Gesamt
TEUR TEUR TEUR
Intercompany 56.192 301.148 357.340
Ausland ext. Kunden 150.651 10.095 160.746
Intercompany 0 0 0
Inland ext. Kunden 63.778 16.582 80.360
270.621 327.825 598.446

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 9.849 (Vj. TEUR 8.027), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 679 (Vj. TEUR 888), periodenfremde Erstattungen in Höhe von TEUR 362 (Vj. TEUR 286) und Unterdeckungsertrag für Wertguthaben TEUR 73 (Vj. TEUR 1.789).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vornehmlich Aufwendungen aus Kursverlusten TEUR 10.211 (Vj. TEUR 8.121), Entwicklungsaufwand (Material und Fremdleistung) TEUR 0 (Vj. TEUR 40.704), Serviceleistungen TEUR 22.529 (Vj. TEUR 18.989), Rechts- und Beratungskosten TEUR 16.313 (Vj. TEUR 14.347), Raumkosten TEUR 14.714 (Vj. TEUR 16.731), Wartungsaufwendungen TEUR 12.027 (Vj. TEUR 10.474), Frachtkosten TEUR 2.655 (Vj. TEUR 1.966), Zeitarbeitskräften TEUR 3.901 (Vj. TEUR 3.741), Tools und Equipment TEUR 2.302 (Vj. TEUR 744), KFZ- Kosten und Leasing Equipment TEUR 1.965 (Vj. TEUR 1.606) und Schulungskosten für Mitarbeiter TEUR 1.284 (Vj. TEUR 1.196)

Im Rahmen konzerninterner Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden projektbezogene Materialien und Fremdleistungen benötigt, die ausschließlich zur Erbringung von Entwicklungsleistungen für die Konzernmutter eingesetzt werden.

Während die entsprechenden Aufwendungen in den Vorjahren fälschlicherweise unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wurden, erfolgt der Ausweis ab dem aktuellen Geschäftsjahr zutreffenderweise im Materialaufwand. Die veränderte Zuordnung dieser projektbezogenen Entwicklungsmaterialien und bezogenen Leistungen zur betrieblichen Leistungserstellung erfolgt aufgrund einer Fehlerkorrektur und entspricht nunmehr den Gliederungsvorgaben des HGB.

Die Aufwendungen (Vorjahr im Vergleich, wofür keine Umgliederung gem. § 265 Abs. 2 Satz 3 HGB erfolgte), welche im aktuellen Geschäftsjahr im Materialaufwand ausgewiesen werden, belaufen sich für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf TEUR 16.698 (Vj. TEUR 21,622) und für bezogene Leistungen auf TEUR 24,177 (Vj. TEUR 19,082).

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.158 (Vj. TEUR 2.817), welche weitestgehend aus dem globalen Cash Pooling resultieren.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten den Zinsanteil der Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 4.388 (Vj. TEUR 8.309) und Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen für ein Darlehen in Höhe von TEUR 314 (Vj. TEUR 912).

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 15.103 (Vj. TEUR 13.609) betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Aktive latente Steuern in Höhe von EUR 37,5 Mio. (Vj. EUR 36,2 Mio.) wurden aufgrund der Inanspruchnahme des Ansatzwahlrechts nicht bilanziert. Die Differenzen ergeben sich im Wesentlichen aus den Pensionsrückstellungen bei einem Steuersatz von 29,06 % (Vj. 29,06 %).

IV. Sonstige Angaben

1. Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Advantest Europe GmbH, München, wird in den Konzernabschluss der Advantest Corporation, Tokio, Japan, einbezogen, welcher am Sitz der Konzernobergesellschaft offengelegt wird. Die Advantest Corporation stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft als Tochterunternehmen einbezogen ist.

Ferner legt die Advantest Corporation ihren Konzernabschluss gemäß den Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS im Electronic Disclosure for Investors' NETwork (EDINET) offen. Der befreiende Konzernlagebericht ist im Einklang mit der Richtlinie 2013/34/EU (Bilanzrichtlinie) aufgestellt. Der in englischer Sprache verfasste Konzernabschluss und -lagebericht der Advantest Corporation wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Advantest Europe GmbH hat selbst einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht nach § 290 HGB aufzustellen. Der Konzernabschluss der Advantest Corporation, Tokio, Japan hat für die Advantest Europe GmbH eine befreiende Wirkung nach § 292 HGB.

Ergänzende Erläuterungen entsprechend den Anforderungen nach § 292 HGB

Im Folgenden werden die wesentlichen von den deutschen Rechnungslegungsvorschriften abweichenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erläutert.

Grundsätzliche Unterschiede

Die Rechnungslegung nach IFRS unterscheidet sich von der nach dem deutschen HGB hinsichtlich ihrer Zielsetzung. Während IFRS den Schwerpunkt auf die Bereitstellung von entscheidungsrelevanten Informationen für die Investoren legt, ist die HGB-Rechnungslegung von einer stärkeren Betonung des Gläubigerschutzes und Vorsichtsprinzips geprägt.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsverpflichtung nach IFRS wird wie nach HGB nach der „Projected Unit Credit Method“ bilanziert. Allerdings wird der anzuwendende Diskontierungssatz im IFRS durch die Berücksichtigung von Marktzinssätzen am Bilanzstichtag berücksichtigt anstatt eines historischen Durchschnitts.

Gliederungsvorschriften

Die Bilanzgliederung nach IFRS richtet sich bei den Vermögensgegenständen nach dem Grad ihrer Liquidierbarkeit, bei den Schulden nach der Restlaufzeit. Die Bilanzgliederung für deutsche handelsrechtliche Zwecke ist für Kapitalgesellschaften grundsätzlich in §266 HGB definiert. Die Gliederung orientiert sich hier an der geplanten Verweildauer von Vermögensgegenständen im Unternehmen bzw. an der Unterscheidung nach Finanzierungsquellen wie Schulden und Eigenkapital.

Übrige Rückstellungen

Nach IFRS sind Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften nur zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ,more likely than not' ist und die Höhe der Rückstellung zuverlässig geschätzt werden kann. Bei der Bewertung der Rückstellung nach IFRS ist der wahrscheinlichste Wert der Inanspruchnahme anzusetzen. Unter HGB sind Rückstellungen unter Beachtung des Vorsichtsprinzips zu bewerten.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Nach IFRS werden Immaterielle Vermögensgegenstände mit begrenzter Nutzungsdauer über die wirtschaftliche Nutzungsdauer auf den geschätzten Restbuchwert abgeschrieben und auf eine mögliche Wertminderung geprüft. Immaterielle Vermögensgegenstände mit unbegrenzter Nutzungsdauer werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung überprüft (Impairment only approach) und gegebenenfalls auf den niedrigeren Marktwert abgeschrieben. Die Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wird einmal jährlich überprüft. Eine Überprüfung findet ebenfalls dann statt, wenn Umstände darauf hindeuten, dass der Wert gemindert sein könnte. Die Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrages der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (oder der Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten) bestimmt, der/denen der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde. Sofern der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert der Einheit unterschreitet, wird der Wertminderungsaufwand erfasst. Ein für den Geschäfts- oder Firmenwert erfasster Wertminderungsaufwand darf in den nachfolgenden Berichtsperioden nicht aufgeholt werden. Unter HGB werden Geschäfts- und Firmenwerte und andere Immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert und über die geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben.

Fremdwährungsumrechnung

Nach IFRS erfolgt die Bewertung der Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Fremdwährungskurs des Bilanzstichtags. Die sich daraus ergebenden nicht realisierten Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam erfasst. Nach HGB werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Fremdwährungskurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten nach dem Niederstwert- bzw. Höchstwertprinzip mit dem Kurs bei erstmaliger Erfassung bzw. dem jeweils ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Hieraus resultierende nicht realisierte Verluste werden ergebniswirksam erfasst.

Latente Steuern

Nach IFRS besteht eine Ansatzpflicht für alle latente Steuern für temporäre Unterschiede zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Wertansätzen in der Konzernbilanz, wobei auch quasi-permanente Differenzen - also Differenzen, die sich nicht automatisch, sondern gewöhnlich erst am Ende der Lebenszeit eines Unternehmens oder durch vorherige Verkäufe ausgleichen (z.B. bei Grundstücken) - als temporär einzustufen sind.

Daneben sind auch latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren, wobei eine eingeschränkte Realisierbarkeit gegebenenfalls durch Wertberichtigungen berücksichtigt wird. Bei einem Aktivüberhang besteht unter den Vorschriften des HGB ein Ansatzwahlrecht.

Leasingverhältnisse IFRS 16

Die Bilanzierung von Miet- und Leasingverhältnissen wird nach IFRS in einem einheitlichen Modell in IFRS 16 geregelt. Danach führt ein entsprechender Vertrag beim Mieter/Leasingnehmer immer zu einem Ansatz eines Nutzungsrechtes in Höhe des Barwertes der zukünftigen Miet-/Leasingzahlungen und einem gleichzeitigen Ansatz einer Leasingverbindlichkeit. Das Nutzungsrecht wird dann in der Folgezeit linear über den kürzeren Zeitraum aus Nutzungsdauer und Vertragslaufzeit abgeschrieben. Sofern ein Eigentumsübergang vorgesehen ist, erfolgt die Abschreibung über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Fortschreibung der Leasingverbindlichkeit erfolgt finanzmathematisch. Im Gegensatz dazu wird ein Mietvertrag nach HGB regelmäßig nur als schwebendes Vertragsverhältnis abgebildet und der Aufwand auf monatlicher Basis erfasst. Ein Leasingverhältnis wird nach HGB mangels fehlender gesetzlicher Regelung auf Basis der steuerlichen Leasingerlasse in Finanzierungs- bzw. Operating Leasingverhältnisse klassifiziert, wobei die Bilanzierung eines Finanzierungsleasingverhältnisses der nach IFRS ähnelt und ein Operatives Leasingverhältnis analog einem Mietvertrag nur als laufender Aufwand abgebildet wird.

2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufsichtsrat

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2024/25 waren die Herren:

Jürgen Serrer, Stuttgart, Deutschland, Dipl. Ing., Chief Technology Officer Advantest Corporation

Peter Wewerka, Schongau, Deutschland, Dipl. Kfm., Vorsitzender der Geschäftsführung der Advantest Europe GmbH,

Toshiaki Adachi, Ota-shi, Gunma, Japan, Bachelor Computer Science, Senior Executive Officer Advantest Corporation

Nakahara Makoto, Adachi-ku, Tokyo, Japan, Bachelor Volkswirtschaftslehre, Senior Executive Officer Advantest Corporation (bis 27.06.2025)

Michael Stichlmair, Jetzendorf, Deutschland, Dipl. Ing, Executive Officer Advantest Corporation (bis 28.06.2024)

Mit Gesellschafterbeschluss vom 27.06.2025 wurde in die Geschäftsführung berufen:

Sanjeev Kumar Mohan, Austin, Texas, USA Chief Customer Relations Officer Advantest Corporation

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen ist Herrn Oliver Kirsch erteilt.

Bei Rechtsgeschäften mit einem verbundenen Unternehmen sind die Geschäftsführer gemäß Gesellschaftsvertrag vom Selbstkontrahierungsverbot nach § 181 BGB befreit.

Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2024/25 waren die Herren:

Koichi Tsukui, Saitama, Japan, Elektroingenieur, Managing Executive Officer Advantest Corporation (Vorsitzender)

Katsuhiko Tsunetsugu, Bunkyo-ku, Tokyo, Japan, Bachelor of Business Administration, Executive Officer Advantest Corporation (stellv. Vorsitzender)

Andreas Genth, Böblingen, Deutschland, Dipl. Ing., Advantest Europe GmbH

Herr Andreas Genth ist Arbeitnehmervertreter im jetzigen Aufsichtsrat.

3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung belaufen sich gem. § 285 Abs. 9a HGB auf TEUR 2.761 (Vj. TEUR 2.578). Es werden keine Bezüge an den Aufsichtsrat gewährt.

4. Anzahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.019 (Vj. 1.002) angestellte Mitarbeiter, davon im Bereich Service & Produktion 301 MA (Vj. 311), in der Entwicklung 522 MA (Vj. 515), im Vertrieb 21 MA (Vj. 22), im Marketing 59 MA (Vj. 63) und in der Verwaltung 116 MA (Vj. 91). Die angepasste Darstellung der Mitarbeiterinformation ergibt sich aus einer Neuausrichtung der internen Berichtsstruktur.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen offene Bestellungen in Höhe von TEUR 7.259 (Vj. TEUR 5.581), welche überwiegend innerhalb eines Jahres fällig sind.

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sind fällig im Wirtschaftsjahr:

TEUR
2025/26 12.609
2026/27 12.396
2027/28 11.916
2028/29 3.905
2029 und später 10.518
51.344

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 49.178 (Vj. TEUR 58.956) mit Laufzeiten bis 2034 sowie aus Leasingverträgen für Kfz und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 2.166 (Vj. TEUR 470) mit einem Ende der Laufzeit zwischen den Jahren 2025 und 2029.

Außerbilanzielle Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB bestehen nicht.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von TEUR 68.439 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt TEUR 380 (Vj. TEUR 485). Darin enthalten sind Leistungen für Jahresabschlussprüfung in Höhe von TEUR 274 (Vj. TEUR 246), Steuerberatung in Höhe von TEUR 82 (Vj. TEUR 194) sowie sonstige Beratungsleistungen in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 45).

8. Pensionsrückstellung für frühere Organmitglieder

Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 239.476 (Vj. TEUR 225.914) enthält TEUR 5.662 für frühere Mitglieder der Geschäftsführung. Die entsprechenden Aktivwerte (rückgedeckte Pensionszusagen) in Höhe von TEUR 153.921 (Vj. TEUR 138.917) wurden dabei mit der Pensionsrückstellung saldiert.

9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag / Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

München, den 8. Juli 2025

Peter Wewerka, Geschäftsführer

Toshiaki Adachi, Geschäftsführer

Jürgen Serrer, Geschäftsführer

Sanjeev Kumar Mohan, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2024/2025

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.04.2024 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.03.2025
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 1.976.334,17 184.653,20 0,00 10.531,48 2.150.455,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.386.779,57 25.140,57 0,00 0,00 21.411.920,14
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.408.260,35 12.417.503,76 0,00 2.290.386,68 132.535.377,43
3. Anlagen im Bau 692.687,60 3.970.734,03 0,00 0,00 4.663.421,63
144.487.727,52 16.413.378,36 0,00 2.290.386,68 158.610.719,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 64.002.351,02 0,00 0,00 0,00 64.002.351,02
2. Beteiligungen 0,00 95.894.124,44 0,00 0,00 95.894.124,44
210.466.412,71 112.492.156,00 0,00 2.300.918,16 320.657.650,55
Kumulierte Abschreibungen
01.04.2024 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.03.2025
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 1.546.578,68 361.507,79 0,00 7.885,07 1.900.201,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.866.464,41 1.194.086,46 0,00 0,00 11.060.550,87
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.346.456,50 16.887.888,86 0,00 1.567.458,00 94.666.887,36
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
89.212.920,91 18.081.975,32 0,00 1.567.458,00 105.727.438,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
90.759.499,59 18.443.483,11 0,00 1.575.343,07 107.627.639,63
Buchwert
31.03.2025 31.03.2024
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software und Lizenzen 250.254,49 429.755,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.351.369,27 11.520.315,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.868.490,07 43.061.803,85
3. Anlagen im Bau 4.663.421,63 692.687,60
52.883.280,97 55.274.806,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 64.002.351,02 64.002.351,02
2. Beteiligungen 95.894.124,44 0,00
213.030.010,92 119.706.913,14

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024/2025

Wirtschaftliches Umfeld

Die Advantest Europe GmbH ist eine 100% Tochtergesellschaft der Advantest Corporation, Tokio (Japan). Der Gesellschaftszweck umfasst die Bereiche Vertrieb, Service und Support (Installation, Wartung / Repair und Applikationslösungen) und Forschung & Entwicklung. Im Rahmen einer von der Konzernmutter definierten Auftragsentwicklung entwickelt die Gesellschaft entsprechende Testlösungen für den Halbleitermarkt. Im Bereich Vertrieb bedient die Gesellschaft im Wesentlichen die europäischen Halbleiterfirmen, sowie deren globale Kooperationspartner. Insoweit ist für die Betrachtung der Vertriebsaktivitäten nicht nur der europäische Markt, sondern der weltweite Halbleitermarkt von Bedeutung, der seinen Schwerpunkt überwiegend in Asien hat.

In den Auslandstochtergesellschaften der Advantest Europe GmbH werden überwiegend Service- / Support- und Applikationsleistungen erbracht.

Als alleiniger Anteilseigner der Advantest Europe GmbH hat die Konzernmutter die Gesellschaft in die Konzernstrukturen eingebunden. Zur Finanzierung und wirtschaftlichen Absicherung der Konzerngesellschaften ist eine entsprechende Verrechnungspreismethodik implementiert.

Das globale wirtschaftliche Umfeld im abgelaufenen Geschäftsjahr war geprägt durch geopolitische Risiken und weiterhin stark schwankenden Inflationsraten.

Fortschritte bei zukunftsweisenden Technologien wie Künstliche Intelligenz oder der Elektrofahrzeugentwicklung sind ohne Halbleiter undenkbar. Damit ist die Weltwirtschaft zunehmend von widerstandsfähigen, verlässlichen Lieferbeziehungen bei Halbleitern abhängig. Mittel- bis langfristig wird daher weiterhin ein Anstieg der Nachfrage nach Halbleitern erwartet.

Während die Erholung der Tester-Nachfrage für Automobil-/Industriegeräte mehr Zeit in Anspruch nehmen dürfte, erwarten wir, dass die KI -bezogene Tester-Nachfrage erhöht bleibt. Der Trend zur Erhöhung der Komplexität von Halbleitern bleibt trotz wachsender externer Unsicherheiten stark.

In den Segmenten „High Performance Compute“ und „Automotive“, aber auch in den klassischen Bereichen „Mobile“ Anwendungen wurden Investitionen in die von Advantest angebotenen Testplattformen realisiert. Zu den langjährig etablierten Kunden von Advantest zählen große und mittelständische Unternehmen des Halbleitermarktes in Europa und Israel. In enger Zusammenarbeit mit den anderen Konzerngesellschaften bedient die Advantest Europe GmbH auch die entsprechenden Outsourcing Partner (OSATs) der europäischen Halbleiterunternehmen in Südostasien, Taiwan und China.

Geschäftsentwicklung

Der Geschäftsverlauf der Advantest Europe GmbH zeigte sich im Berichtsjahr zufriedenstellend, blieb jedoch hinter der außergewöhnlich positiven Entwicklung des Gesamtkonzerns zurück. Wie in den Vorjahren waren der Umsatz und das operative Ergebnis (Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Fremdwährungseffekten und sonstigen betrieblichen Erträgen) die bedeutsamsten Leistungsindikatoren

Der Umsatz, das Betriebsergebnis und der Reingewinn des Geschäftsjahres 2024 erreichten auf der Basis des gesamten Jahres für die Advantest Corporation Rekordwerte. Die Nachfrage nach KI-bezogenen Hochleistungs-Halbleitern hat sich während des gesamten Geschäftsjahres aufgrund der zunehmenden Komplexität von Halbleitern stark entwickelt.

Konzerninterne Verrechnungen konnten erwartungsgemäß verbucht werden.

Die betrieblichen Aufwendungen, Investitionen, sowie die Personalentwicklung wurden auch im Geschäftsjahr 2024/25 entsprechend geplant, mit der Muttergesellschaft abgestimmt und einer monatlichen Budgetkontrolle unterworfen.

Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft reduzierte sich von TEUR 598.447 auf TEUR 534.466 (Planung: EUR 539 Mio.). Obwohl sich die konzerninternen Umsätze erhöhten, entwickelten sich die Umsätze mit externen Kunden entsprechend rückläufig. Ursächlich für diese Entwicklung waren im Wesentlichen die insgesamt schrumpfenden europäischen Umsätze.

Der Gesamtumsatz enthält neben Handelswaren- und Serviceumsätzen auch einen wesentlichen Anteil aus konzerninterner Verrechnung von Entwicklungs- und Serviceleistungen.

Der Auftragsbestand per 31. März 2025 beträgt MEUR 46 und liegt damit rund MEUR 14 unter dem Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 10.937 (Vj. TEUR 11.144) betreffen im Wesentlichen Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 9.849 (Vj. TEUR 8.027), sowie Unterdeckungsertrag für Wertguthaben TEUR 73 (Vj. TEUR 1.789).

Die Materialeinsatzquote gegenüber Umsatz ist von 47 % auf 45 %, bedingt durch die negative Umsatzentwicklung im Zusammenhang mit der definierten Transferpreismethodik, gesunken. Vor allem sind die Testsystemumsätze um 32 % niedriger, welche die Materialaufwendungen beeinflussen. Die Service-, Applikation- und Entwicklungsleistungen sind um 20 % gestiegen. Des Weiteren wirkt im aktuellen Geschäftsjahr die veränderte Zuordnung der projektbezogenen Entwicklungsaufwendungen (siehe auch Erläuterung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen).

Die Löhne und Gehälter sind im Wesentlichen aufgrund der höheren Mitarbeiterzahl gestiegen. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind trotz des gestiegenen durchschnittlichen Marktzinses und der weiterhin positiven Rückdeckungsentwicklung höher als im Vorjahr. Insgesamt ist der Personalaufwand von TEUR 133.559 auf TEUR 149.738 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 99.200 (Vj. TEUR 128.484) setzen sich überwiegend aus Kursverlusten TEUR 10.211 (Vj. TEUR 8.121), Entwicklungsaufwand (Material und Fremdleistung) TEUR 0 (Vj. TEUR 40.704), Serviceleistungen TEUR 22.529 (Vj. TEUR 18.989), Rechts- und Beratungskosten TEUR 16.313 (Vj. TEUR 14.347), Raumkosten TEUR 14.714 (Vj. TEUR 16.731), Wartungsaufwendungen TEUR 12.027 (Vj. TEUR 10.474), Frachtkosten TEUR 2.655 (Vj. TEUR 1.966), Zeitarbeitskräften TEUR 3.901 (Vj. TEUR 3.741), Tools und Equipment TEUR 2.302 (Vj. TEUR 744), KFZ-Kosten und Leasing Equipment TEUR 1.965 (Vj. TEUR 1.606) und Schulungskosten für Mitarbeiter TEUR 1.284 (Vj. TEUR 1.433). zusammen.

Im Rahmen konzerninterner Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden projektbezogene Materialien und Fremdleistungen benötigt, die ausschließlich zur Erbringung von Entwicklungsleistungen für die Konzernmutter eingesetzt werden.

Während die entsprechenden Aufwendungen in den Vorjahren fälschlicherweise unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wurden, erfolgt der Ausweis ab dem aktuellen Geschäftsjahr zutreffenderweise im Materialaufwand. Die veränderte Zuordnung dieser projektbezogenen Entwicklungsmaterialien und bezogenen Leistungen zur betrieblichen Leistungserstellung erfolgt aufgrund einer Fehlerkorrektur und entspricht nunmehr den Gliederungsvorgaben des HGB.

Die Aufwendungen (Vorjahr im Vergleich, wofür keine Umgliederung gem. § 265 Abs. 2 Satz 3 HGB erfolgte), welche im aktuellen Geschäftsjahr im Materialaufwand ausgewiesen werden, belaufen sich für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe auf TEUR 16.698 (Vj. TEUR 21.622) und für bezogene Leistungen auf TEUR 24.177 (Vj. TEUR 19.082).

Die Zinserträge aufgrund des Cash-Pool Programmes fallen mit TEUR 2.158 (Vj. TEUR 2.817) niedriger aus als im Vorjahr; diese Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr erfolgt aufgrund niedrigerer unterjähriger USD-Bestände.

Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 4.770 (Vj. TEUR 9.293) zeigen im Wesentlichen den Zinsanteil der Zuführungen zu den bestehenden Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 4.388 (Vj. TEUR 8.309) und Zinsaufwendungen an den Gesellschafter für ein langfristiges Darlehen.

Das operative Ergebnis (vor Steuern, Zinsen, Fremdwährungseffekten und sonstigen betrieblichen Erträgen) hat sich von TEUR 39.001 auf TEUR 36.666 (Planung: MEUR 26,3) im aktuellen Geschäftsjahr reduziert. Die positive Entwicklung des operativen Ergebnisses im Vergleich zur Planung resultiert im Wesentlichen auf einer Verschiebung im Umsatzmix hin zu Umsätzen mit höheren Ergebnismargen.

Im aktuellen Geschäftsjahr konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 20.409 (Vj. TEUR 22.455) ausgewiesen werden.

Wichtige Faktoren für das gute Ergebnis vor Fremdwährungseinflüssen sind neben der soliden Umsatzlage auch eine stabile Entwicklung der operativen Kosten. Die Entwicklung der Fremdwährungskurse belasten den Jahresüberschuss im aktuellen Geschäftsjahr mit TEUR 361 (saldiert mit Kursgewinnen) (Vj. TEUR 94).

Die Steueraufwendungen des Vorjahres in Höhe von TEUR 13.609 erhöhten sich auf TEUR 15.103. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beruhen auf einer abweichenden Steuerbilanz, welche im Wesentlichen andere Bilanzansätze für die Pensionspläne vorsieht (siehe auch Anhang: „Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ im Absatz: Pensionsrückstellungen). Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich um TEUR 553 auf einen Gewinn von TEUR 35.511.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Investitionen für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beliefen sich auf insgesamt TEUR 16.598 (Vj. TEUR 45.359). Die wesentlichen Anteile darin waren mit TEUR 16.410 (Vj. TEUR 19.311) Investitionen in das Sachanlagevermögen, insbesondere Equipment für die Entwicklung und Validierung und Mieteinbauten in neuen Betriebsgebäuden.

Des Weiteren wurde mit TEUR 95.894 eine 2,5%-ige Beteiligung an der Technoprobe S.p.A. mit Sitz in Italien erworben, welche mit Mitteln aus einer Kapitalerhöhung durchgeführt wurde.

Der Forderungsbestand bestehend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sowie aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.350 auf TEUR 112.807. Diese Reduzierung basiert im Wesentlichen auf niedrigeren Forderungen an die Muttergesellschaft in Japan für den in US-Dollar geführten Cash Pool (umgerechnet in TEUR 44.675 (Vj. TEUR 55.430), sowie niedrigeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund Timing Effekt ebenfalls um TEUR 1.800 auf TEUR 25.813 reduziert haben. Für erbrachte Lieferungen und Leistungen an die Muttergesellschaft in Japan erhöhten sich die Forderungen um TEUR 3.262 auf TEUR 32.074.

Der Bestand an Vorräten in Höhe von TEUR 16.485 reduzierte sich geschäftsbedingt um TEUR 32.809 gegenüber dem Vorjahr.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind um TEUR 1.443 im Wesentlichen aufgrund von positiver Rückdeckungsentwicklung und Bewertungsansätzen gefallen. Das Deckungsvermögen ist aufgrund der Marktsituation überproportional gestiegen.

In diesem Geschäftsjahr weist die Gesellschaft eine Steuerrückstellung aus Ertragsteuern (Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag) in Höhe von TEUR 44.858 (Vj. TEUR 37.492) aus. Steuerzahlungen wurden entsprechend den Veranlagungen beglichen.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 7.048 auf TEUR 40.703. Diese Erhöhung ist weitestgehend auf Rückstellungen für Personalverpflichtungen und nicht erhaltene Lieferanten-rechnungen zurückzuführen. Zur Deckung eines Postens innerhalb der Personalrückstellungen gibt es entsprechende Wertguthaben in Höhe von TEUR 7.735 (Vj. TEUR 7.590), die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen sind.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 19.272 (Vj. TEUR 40.303) resultieren weitestgehend aus Handelswarenkäufen und Serviceleistungen für Testsysteme. Der gegenüber dem Umsatz überproportionale Rückgang resultierte im Wesentlichen aus der vollständigen Rückzahlung eines vom Gesellschafter gewährten Darlehens in Höhe von USD 22 Mio. (TEUR 20.406).

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte langfristige Garantieumsätze, welche entsprechend der Umsatzentwicklung ebenfalls rückläufig sind.

Die Eigenkapitalquote liegt mit rund 51% über Vorjahresniveau (33%). Im Geschäftsjahr wurde die Kapitalrücklage um TEUR 95.703 erhöht. Diese Erhöhung steht im Zusammenhang mit dem Erwerb einer 2,5%igen Beteiligung an der Technoprobe S.p.A. und spiegelt die Finanzierung der Transaktion wider. In diesem Geschäftsjahr erfolgte keine Dividendenzahlung.

Finanzlage

Der Finanzmittelbestand ohne Cash-Pool-Forderungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 46.826 auf TEUR 78.877. Zu berücksichtigen ist, dass sich zum Stichtag die USD Bestände im bestehenden USD Cash Pool, welche in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen sind, um TEUR 10.754 reduziert haben.

Aus laufender Geschäftstätigkeit hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024/2025 einen positiven Cash Flow in Höhe von TEUR 83.544 erzielt (Vj. TEUR 45.901). Positiven Einfluss haben hierbei das gute Jahresergebnis (mit TEUR 20.409 um TEUR 2.046 unter dem Jahresgewinn vom Vorjahr), die Reduzierung der Forderungen (TEUR 6.350) und der Vorräte (TEUR 32.809), sowie die Erhöhung der Rückstellungen für Steuern (TEUR 7.366) und der sonstigen Rückstellungen (TEUR 7.084), sowie der Verbindlichkeiten (exklusive der unten genannten Rückzahlung eines vom Gesellschafter gewährten Darlehens in Höhe von USD 22 Mio.) (TEUR 1.162). Gegenläufig wirken die Reduzierungen bei der Rückstellung für Pensionen (TEUR 1.443) und des passiven Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 5.098), sowie die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 1.925). Für die Investitionstätigkeit wurden liquide Mittel in Höhe von TEUR 112.301 (Vj. TEUR 46.207) eingesetzt, insbesondere für den Erwerb der Beteiligung an der Technoprobe S.p.A. Wesentliche Cash Flows aus der Finanzierungstätigkeit haben sich einerseits aufgrund der vollständigen Rückzahlung eines vom Gesellschafter gewährten Darlehens in Höhe von USD 22 Mio. (TEUR 20.406) ergeben und andererseits durch die Einlage des Gesellschafters in Höhe von TEUR 95.703.

Zusammenfassung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird als gut und stabil beurteilt. Der Finanzmittelbestand (einschließlich Cash Pool) ist ausreichend, um die Verbindlichkeitspositionen abzudecken.

Wir gehen auch weiterhin davon aus, dass der Bedarf an Halbleitern, im Wesentlichen bedingt durch den technologischen Fortschritt, wie zum Beispiel 5G, KI und Digitalisierung, nach wie vor hoch bleiben wird.

Durch die enge Einbindung von Advantest Europe GmbH in den Konzern und einer entsprechenden Verrechnungspreismethodik, ist die finanzielle und wirtschaftliche Stabilität sichergestellt.

Zweigniederlassungen

Zur Sicherstellung kurzer Support- und Vertriebswege ist eine entsprechende Kundennähe von Bedeutung. Zu diesem Zweck hat die Gesellschaft Zweigniederlassungen in Böblingen und Amerang, die als größte Entwicklungsstandorte für die SoC Produktreihe außerhalb Japans, sowie als Repaircenter Einfluss auf die zukünftige Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe haben. Zudem betreibt die Advantest Europe GmbH Tochtergesellschaften in Italien, Frankreich, Israel und den Niederlanden.

Entwicklungen

Die Gesellschaft hat keine eigenen Entwicklungen; sie unterstützt den Konzern bei der Entwicklung neuer Produkte. Die Entwicklungsleistungen werden an den Konzern entsprechend weiterbelastet.

Risiken der künftigen Entwicklung

Risikomanagement ist nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für den Gesamtkonzern ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Ziel des im Konzern etablierten Risikomanagementsystems ist es, die wesentlichen Risiken in entsprechenden „Risk-Assessments“ zu bestimmen, zu überwachen und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung zu definieren.

Als wesentliche Risiken für die Gesellschaft werden weiterhin hohe Inflationsraten, anhaltende Unsicherheiten wegen des Krieges in der Ukraine und die allgemeine geopolitische Lage eingestuft.

Zur Minimierung der Risiken wurden entsprechende Business Continuity Pläne implementiert. Bei Geschäften in Fremdwährung und Steuerrisiken wird die Gesellschaft sowohl durch Fachabteilungen des Konzerns, als auch durch externe Berater unterstützt.

Für mögliche Schadensfälle und Haftungsrisiken haben der Konzern und die Gesellschaft entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Ebenfalls werden die Ausfallrisiken von Kundenforderungen als gering eingestuft.

Durch die enge Einbindung der Gesellschaft in die Konzernstrukturen, sind die finanziellen und wirtschaftlichen Risiken der Advantest Europe GmbH als gering einzuschätzen.

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist die Advantest Europe GmbH erheblichen Wechselkursschwankungen und Währungsrisiken ausgesetzt. Dementsprechende Auswirkungen können sich insbesondere aus Umsätzen mit nicht dem Euro-Währungsraum angehörenden Kunden sowie aus Verbindlichkeiten im Verbundbereich und aus unterschiedlichen Fälligkeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten ergeben. Diesen Risiken versucht die Gesellschaft durch ein aktives Forderungs- und Treasury Management im Konzern zu begegnen. Dennoch können erhebliche Wechselkursschwankungen einen Einfluss auf das Geschäftsergebnis haben.

Chancen der künftigen Entwicklung

Als größter Entwicklungsstandort des Konzerns außerhalb Japans werden die Entwicklungsaktivitäten im SoC-, Mixed-Signal-, RF- und PMIC- / Automotive-Bereich in Abstimmung mit der Konzernleitung in Japan kontinuierlich fortgeführt und erweitert. Die in der Advantest Europe GmbH entwickelten SoC Produkte und Testlösungen sind weltweit bei den Unternehmen des Mobile-Communication und Automotive Segments positioniert. Die Entwicklungsprojekte der vergangenen Jahre im Bereich Automotive- Test und High-Power Applikationen wurden im Markt platziert und leisten auch zukünftig einen positiven Umsatz- und Ergebnisbeitrag der Gesellschaft und des Konzerns.

Unternehmensführung1

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich aus zwei Mitgliedern des japanischen Gesellschafters und einem gewählten Arbeitnehmervertreter zusammen.

Die Geschäftsleitung und die ersten beiden Führungsebenen der Gesellschaft sind überwiegend von männlichen Arbeitnehmern besetzt. Die Gesellschaft strebt eine Erhöhung der Anzahl weiblicher Führungskräfte an. Im Rahmen des betrieblichen Beförderungsprogramms wird dieses Ziel weiterverfolgt. Die Erfüllung der vom Gesetzgeber in § 289f Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 36 und § 52 Abs. 2 GmbHG vorgeschlagenen Zielgröße von 30 % scheitert jedoch bisher unter anderem am Fehlen von weiblichen Ingenieuren und Führungskräften, die im Bereich Elektro- und Halbleitertechnik ausgebildet und erfahren sind. Die Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und unter den Geschäftsführern wurde deshalb auf 0 % für die nächsten 5 Jahre (ab Juli 2022) festgelegt. Im letzten Geschäftsjahr lag die Frauenquote in Führungspositionen der ersten und zweiten Ebene bei ca. 12 %. Ziel ist es, diese sukzessive auf 15 % in den nächsten zwei Jahren steigern zu können.

1 ungeprüft

Strategische Ausrichtung und Ausblick

Die Unternehmensleitung erwartet, dass das günstige Umfeld für Halbleiter und verwandte Märkte kurz- und mittel- bis langfristig anhalten wird.

Wesentliche Treiber des Bedarfs sind Smartphones, Computer / Laptops, Rechenzentren und Automotive. Darüber hinaus werden weitere Wachstumssegmente in den Bereichen 5G, Künstliche Intelligenz, IoT und Digitalisierung gesehen. Akquisitionen im Konzernverbund erweitern das Produktportfolio.

Der Bedarf an Halbleitern ist in allen Marksegmenten nach wie vor sehr hoch.

Es verbleibt jedoch eine hohe Unsicherheit in der Weltwirtschaft und unserem Geschäftsumfeld in Hinsicht auf geopolitische Risiken, anhaltender Inflation und Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Im nächsten Geschäftsjahr wird es auch wieder wesentliche Aufgabe der Gesellschaft sein, die SoC-Strategie und Produkt Roadmap zu unterstützen. Hierfür wird die Advantest Europe GmbH entsprechend beauftragt und vergütet.

Im Rahmen der Vertriebsaktivitäten erschließt und betreut die Gesellschaft alle wesentlichen Unternehmen des Halbleitermarktes. Ziel ist es, mit bewährten als auch neuen Testlösungen entsprechende Kundenumsätze zu generieren und Marktanteile zu gewinnen.

Für die folgenden zwei Geschäftsjahre plant die Gesellschaft mit einem Umsatz von ca. MEUR 557 und einem operativen Ergebnis (vor Steuern, Zinsen, Fremdwährungseffekten und sonstigen betrieblichen Erträgen) von ca. MEUR 35. Je nach Währungsvolatilität Euro zu USD kann sich ein positiver als auch negativer Effekt auf das Jahresergebnis ergeben.

Zusammenfassung der Chancen und Risiken und Ausblick

Aufgrund der Marktentwicklung und der Auftragslage gehen wir weiterhin von einer stabilen Umsatzentwicklung im externen Bereich und einer positiven Ergebnisentwicklung aus. Die Risiken werden als beherrschbar eingeschätzt.

 

München, den 8. Juli 2025

Peter Wewerka, Geschäftsführer

Toshiaki Adachi, Geschäftsführer

Jürgen Serrer, Geschäftsführer

Sanjeev Kumar Mohan, Geschäftsführer

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Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

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  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
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