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Buffone GmbH GmbH

PotsdamPotsdam, DEU ·HRB 14522 Potsdam
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Ulanenweg 7a
14469 Potsdam
Handelsregister
HRB 14522, Potsdam
Eintragungsdatum
28 settembre 2000
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Unternehmenszweck
Diee Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Gesellschaften, unter Ausschluss von Geschäften nach dem KWG sowie der Vertrieb für Büro-ZWerkstattausrüstung wie Regalsysteme-/Aufbewahrungssysteme, Maschinen, Büromöbel, der Verkauf von Holzprodukten und die Planung von Werkstatträumen.

Finanzen

Umsatz 2021
0 €
Mitarbeiter 2021
0
Bilanzsumme 2021
7,44 Mio. €
Jahresergebnis 2021
119.857 €
15 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2021
Aktivseite 7,44 Mio
  • Anlagevermögen 84,2 % 6,26 Mio
  • Umlaufvermögen 15,8 % 1,17 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 0
Passivseite 7,44 Mio
  • Eigenkapital 99,4 % 7,39 Mio
  • Rückstellungen 0,6 % 41,7 k
  • Verbindlichkeiten 0,0 % 0
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 15 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2021
Erträge 14,77 Mio
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust 49,8 % 7,36 Mio
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 49,0 % 7,24 Mio
  • Sonstige betriebliche Erträge 1,1 % 160,1 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,0 % 4,7 k
  • Umsatzerlöse 0,0 % 0
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,0 % 0
Aufwendungen 44,9 k
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 60,6 % −27,2 k
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 39,4 % −17,7 k
  • Materialaufwand 0,0 % 0
  • Personalaufwand 0,0 % 0
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,0 % 0
  • Sonstige Steuern 0,0 % 0
  • Ergebnis nach Steuern 119,9 k
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 119,9 k
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GuV-Daten für 3 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Dietrich Mantei seit 2006 Geschäftsführer
  • Ulf Stolte seit 2006 Geschäftsführer
1 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

2 mit ≥ 25 %
  • D****** M***** ≥25% 50.0 %
1 weitere wirtschaftlich Berechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Beteiligungen an

Historie

  1. 2025
  2. 23.12.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Diee Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Gesellschaften, unter Ausschluss von Geschäften nach dem KWG sowie der Vertrieb für Büro-ZWerkstattausrüstung wie Regalsysteme-/Aufbewahrungssysteme, Maschinen, Büromöbel, der Verkauf von Holzprodukten und die Planung von Werkstatträumen.
  3. 23.12.
    Satzungsänderung
    Buffone GmbH
  4. 2024
  5. 10.07.
    Namensänderung
    Buffone GmbH
  6. 10.07.
    Adressänderung
    Buffone GmbH
  7. 10.07.
    Satzungsänderung
    Buffone GmbH
  8. 2023
  9. 11.05.
    Austritt einer Position
    K****** G** · Managing Director
  10. 2021
  11. 28.12.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    die Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Gesellschaften, unter Ausschluss von Geschäften nach dem KWG
  12. 28.12.
    Satzungsänderung
    Buffone GmbH
20 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2020 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
  • 2019 Jahresabschluss
  • 2018 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2021

Veröffentlicht am 16 giugno 2023 · Quelle: Bundesanzeiger

meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH

Michendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

INHALTSVERZEICHNIS

ANLAGENVERZEICHNIS

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

A. PRÜFUNGSAUFTRAG

B. GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung / Stellungnahme zur Lage des Unternehmens

II. Feststellungen gemäß § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB Beachtung von sonstigen gesetzlichen Regelungen

C. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

D. GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFUNG

E. FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

2. Jahresabschluss

3. Lagebericht

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

2. Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen

F. SCHLUSSBEMERKUNG

1. Bilanz zum 31. Dezember 2021

2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2021

4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

GmbHG Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung
HGB Handelsgesetzbuch
HR Handelsregister
IDW Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf
IDW PS IDW Prüfungsstandard
IDW PS 450 n. F. IDW Prüfungsstandard: "Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten" (Stand: 15.09.2017)
IKS Internes Kontrollsystem
TEUR Tausend Euro
UR-Nr. Urkundenrollen-Nummer

A. PRÜFUNGSAUFTRAG

Die Geschäftsführung der

meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH,

Michendorf

- im Folgenden auch kurz "meetB GmbH" oder "Gesellschaft" genannt -

hat uns beauftragt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 unter Einbeziehung der zugrunde liegenden Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 der Gesellschaft nach berufsüblichen Grundsätzen zu prüfen und über das Ergebnis unserer Prüfung schriftlich Bericht zu erstatten.

Der vorliegende Prüfungsbericht ist an das geprüfte Unternehmen gerichtet.

Dem Prüfungsauftrag vom 28. November 2022 lag der Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 8. Oktober 2021 zugrunde, auf der wir zum Abschlussprüfer gewählt wurden (§ 318 Abs. 1 Satz 1 HGB). Wir haben den Auftrag mit Schreiben vom 28. November 2022 angenommen.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen und daher prüfungspflichtig gemäß §§ 316 ff. HGB.

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatten wir den nachfolgenden Bericht, der in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n. F.) erstellt wurde.

Der Bericht enthält in Abschnitt B. vorweg unsere Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung, Feststellungen gemäß § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB.

Die Prüfungsdurchführung und die Prüfungsergebnisse sind in den Abschnitten D. im Einzelnen dargestellt. Der aufgrund der Prüfung erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wird in Abschnitt C. wiedergegeben.

Unserem Bericht haben wir den geprüften Jahresabschluss, bestehend aus der Bilanz (Anlage 1), der Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) und dem Anhang (Anlage 3) sowie den geprüften Lagebericht (Anlage 4) beigefügt.

Der Durchführung des Auftrags und unserer Verantwortlichkeit, auch im Verhältnis zu Dritten, liegen die vereinbarten und diesem Bericht als Anlage beigefügten "Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017" zugrunde. Wir verweisen ergänzend auf die dort in Ziffer 9 enthaltenen Haftungsregelungen und auf den Haftungsausschluss gegenüber Dritten.

B. GRUNDSÄTZLICHE FESTSTELLUNGEN

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung / Stellungnahme zur Lage des Unternehmens

Die Geschäftsführung hat im Lagebericht (Anlage 4) und im Jahresabschluss (Anlagen 1 bis 3), insbesondere im Anhang die wirtschaftliche Lage des Unternehmens beurteilt.

Gemäß § 321 Abs. 1 Satz 2 HGB nehmen wir als Abschlussprüfer mit den anschließenden Ausführungen vorweg zur Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung im Jahresabschluss und im Lagebericht Stellung. Dabei gehen wir insbesondere auf die Beurteilung des Fortbestands und der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens unter Berücksichtigung des Lageberichts ein. Unsere Stellungnahme geben wir aufgrund unserer eigenen Beurteilung der Lage des Unternehmens ab, die wir im Rahmen unserer Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts gewonnen haben.

Folgende Kernaussagen im Lagebericht sind hervorzuheben:

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Zum 1. Januar 2021 wurde die operative Geschäftstätigkeit der meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH inklusive der erforderlichen Vermögensgegenstände und Schulden sowie aller Mitarbeiter in die durch Ausgliederung neu gegründete meetB Gesellschaft für Medizintechnik Vertrieb mbH überführt

Durch die Ausgliederung ist die Bilanzsumme von 11.070 TEUR auf 7.435 TEUR gesunken. Die Bilanz ist durch auf der Aktivseite ausgewiesenen Finanzanlagen und auf der Passivseite durch Eigenkapital geprägt. Es werden keine Erträge oder Aufwendungen mehr aus operativer Geschäftstätigkeit realisiert.

Die Gesellschaft weist keine Guthaben bei Kreditinstituten aus. Das Management von finanziellen Mitteln erfolgt über die neu gegründete Tochtergesellschaft und spiegelt sich in den in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gegenüber der Tochtergesellschaft wieder.

Voraussichtliche Entwicklung

Die Chancen und Risiken der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus den Tochtergesellschaften, die in der Medizintechnikbranche tätig sind.

Unsere bzw. die Kunden der Tochtergesellschaften möchten eine Versorgungssicherheit für ihre Institutionen herstellen, die weiterhin durch vorherrschenden Lieferengpässe und die umgesetzte MDR (Medical Device Regulation) erschwert wird.

Dem wirken die Tochtergesellschaften durch etablierte sowie neue Beschaffungsstrategien entgegen. Dazu zählen die Verkürzung von Preisgültigkeiten, sorgsame Lagerhaltung sowie eine gute Bevorratung.

Die Konzentration auf das Onlinemarketing sowie eine exklusive Logistik sind Grundvoraussetzungen für eine positive Entwicklung.

Stagnierende Preise, die Einhaltung spezieller Vorschriften, mangelnde Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal sowie geänderte Ein- und Verkaufsverhalten können dazu führen, dass eine Steigerung der Betriebsergebnisse der Tochterunternehmen nicht realisiert werden kann.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der Unternehmensgruppe bestehen keine Risiken, die die Entwicklung der Unternehmensgruppe und somit der meetB beeinträchtigen oder die Fortführung gefährden.

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Beurteilung der Lage der Gesellschaft einschließlich der dargestellten Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung plausibel und folgerichtig abgeleitet. Die Lagebeurteilung durch die Geschäftsführung ist dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend. Unsere Prüfung hat keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Fortbestand des Unternehmens gefährdet wäre.

II. Feststellungen gemäß § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB

Beachtung von sonstigen gesetzlichen Regelungen

Nach § 321 Abs. 1 Satz 3 HGB haben wir auch über bei Durchführung der Prüfung festgestellte Tatsachen zu berichten, die schwerwiegende Verstöße der Geschäftsführer oder von Arbeitnehmern gegen Gesetz oder Gesellschaftsvertrag erkennen lassen.

Nach § 264 Abs. 1 S. 3 HGB müssen mittelgroße Kapitalgesellschaften den Jahresabschluss und den Lagebericht für das jeweils vorhergehende Geschäftsjahr spätestens bis zum 31. März des Folgejahrs aufstellen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 und der Lagebericht wurden verspätet aufgestellt.

Nach § 325 Abs. 1 HGB müssen mittelgroße Kapitalgesellschaften den Jahresabschluss und den Lagebericht für das jeweils vorhergehende Geschäftsjahr spätestens bis zum 31. Dezember des Folgejahrs offenlegen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 und der Lagebericht wurde bisher noch nicht offengelegt.

Der Verpflichtung nach § 42a Abs. 2 GmbHG, den Jahresabschluss nach Ablauf der ersten acht Monate des Geschäftsjahres durch die Gesellschafter feststellen zu lassen und über die Ergebnisverwendung zu beschließen, ist die Gesellschaft für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 nicht nachgekommen.

C. WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 (Anlage 4) der meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH, Michendorf, unter dem Datum vom 21. April 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH, Michendorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH, Michendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH, Michendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

D. GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRÜFUNG

Gegenstand unserer Prüfung waren die Buchführung, der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 (Anlagen 1 bis 3) und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021 (Anlage 4) sowie die Einhaltung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung.

Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft einschließlich der wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung vermittelt.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist für die Buchführung, die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht, die dazu eingerichteten Kontrollen sowie die uns gemachten Angaben verantwortlich. Unsere Aufgabe ist es, die von der Geschäftsführung vorgelegten Unterlagen und die gemachten Angaben im Rahmen unserer pflichtgemäßen Prüfung zu beurteilen.

Die Prüfungsarbeiten haben wir - mit Unterbrechungen - in der Zeit vom 14. Dezember 2022 bis zum 21. April 2023 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft in und in unserem Büro in durchgeführt. Anschließend erfolgte die Fertigstellung des Prüfungsberichts.

Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 08. Oktober 2021 versehene Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2020; er wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 8. Oktober 2021 unverändert festgestellt.

Der uns zur Prüfung übergebene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde von ECOVIS Potsdam GmbH & Co. KG Steuerberatungsgesellschaft, Potsdam erstellt.

Als Prüfungsunterlagen dienten uns die Buchhaltungsunterlagen und die Belege sowie das Akten- und Schriftgut der Gesellschaft.

Alle von uns erbetenen Auskünfte, Aufklärungen und Nachweise sind uns von der Geschäftsführung und den zur Auskunft benannten Mitarbeitern bereitwillig erbracht worden.

Ergänzend hierzu hat uns die Geschäftsführung in der berufsüblichen Vollständigkeitserklärung schriftlich bestätigt, dass in der Buchführung und in dem zu prüfenden Jahresabschluss alle bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände/Vermögenswerte, Verpflichtungen, Wagnisse und Abgrenzungen berücksichtigt, sämtliche Aufwendungen und Erträge enthalten, alle erforderlichen Angaben gemacht und uns alle bestehenden Haftungsverhältnisse bekannt gegeben worden sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs haben sich nach dieser Erklärung nicht ergeben und sind uns bei unserer Prüfung nicht bekannt geworden.

In der Erklärung wird auch versichert, dass der Lagebericht hinsichtlich erwarteter Entwicklungen alle für die Beurteilung der Lage der Gesellschaft wesentlichen Gesichtspunkte sowie die nach § 289 HGB erforderlichen Angaben enthält.

Weiterhin hat die Geschäftsführung uns gegenüber erklärt, dass nach ihrer Auffassung die Auswirkungen der nicht korrigierten Prüfungsdifferenzen im Jahresabschluss einzeln als auch insgesamt unwesentlich sind.

Bei Durchführung unserer Jahresabschlussprüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Danach haben wir unsere Prüfung problemorientiert - jedoch ohne spezielle Ausrichtung auf eine Unterschlagungsprüfung - so angelegt, dass wir Unregelmäßigkeiten und Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich auswirken, hätten erkennen müssen. Unsere Prüfung hat sich nicht darauf erstreckt, ob der Fortbestand des Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann (§ 317 Abs. 4a HGB).

Der Prüfung lag eine Planung der Prüfungsschwerpunkte unter Berücksichtigung unserer vorläufigen Lageeinschätzung der Gesellschaft und eine Einschätzung der Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems (IKS) zugrunde (risikoorientierter Prüfungsansatz). Die Einschätzung basierte insbesondere auf Erkenntnissen über die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Branchenrisiken, Unternehmensstrategie und die daraus resultierenden Geschäftsrisiken sind aus der Prüfung des Vorjahresabschlusses, aus Gesprächen mit der Geschäftsführung und Mitarbeitern der Gesellschaft bekannt.

Aus den im Rahmen der Prüfungsplanung festgestellten Risikobereichen ergaben sich folgende Prüfungsschwerpunkte:

Umsetzung der Ausgliederung

Bewertung wesentlicher Beteiligungen

Prüfung der Angaben im Lagebericht, insbesondere prognostischer Angaben

Ausgehend von einer vorläufigen Beurteilung des IKS haben wir bei der Festlegung der weiteren Prüfungshandlungen die Grundsätze der Wesentlichkeit und der Wirtschaftlichkeit beachtet. Sowohl die analytischen Prüfungshandlungen als auch die Einzelfallprüfungen wurden daher nach Art und Umfang unter Berücksichtigung der Bedeutung der Prüfungsgebiete und der Organisation des Rechnungswesens in ausgewählten Stichproben durchgeführt. Die Stichproben wurden so ausgewählt, dass sie der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses Rechnung tragen und es ermöglichen, die Einhaltung der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften ausreichend zu prüfen.

Den Forderungen gegen verbundene Unternehmen lagen von Seiten der Gesellschaft lückenlos erstellte interne Saldenabstimmungen zu Grunde.

Art, Umfang und Ergebnis der im Einzelnen durchgeführten Prüfungshandlungen sind in unseren Arbeitspapieren festgehalten.

E. FESTSTELLUNGEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

Das Rechnungswesen (Finanzbuchhaltung) der Gesellschaft erfolgt auf einer eigenen EDV-Anlage unter Verwendung des Programms Sage 100 der Firma Sage Software GmbH, Frankfurt. Die Softwarebescheinigung des Wirtschaftsprüfers BDO AG vom 31. Juli 2020 für das Programm wurde uns vorgelegt.

Der Jahresabschluss wird von der Gesellschaft vorbereitet und mittels der Software [tse:nit] der Wolters Kluwer Tax & Accounting Deutschland GmbH, Ludwigsburg, von der ECOVIS Potsdam GmbH & Co. KG Steuerberatungsgesellschaft, Potsdam, erstellt.

Die Anlagenbuchhaltung sowie die Lohn- und Gehaltsabrechnung werden von der Gesellschaft vorbereitet und mittels der Software [tse:nit] und SBS Lohn Plus der Wolters Kluwer Tax & Accounting Deutschland GmbH, Ludwigsburg, von der ECOVIS Potsdam GmbH & Co. KG Steuerberatungsgesellschaft, Potsdam, durchgeführt.

Nach Übernahme der Eröffnungsbilanz-Werte zum 1. Januar 2021 erfolgte die Buchungsvorverarbeitung aller Geschäftsvorfälle auf einer EDV-Anlage. Die Hauptbuchhaltung wurde auf einer EDV-Anlage abgewickelt.

Das von der Gesellschaft eingerichtete rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) sieht dem Geschäftszweck und -umfang angemessene Regelungen zur Organisation und Kontrolle der Arbeitsabläufe vor. Die Verfahrensabläufe in der Buchführung haben im Berichtszeitraum keine nennenswerten organisatorischen Veränderungen erfahren.

Die Organisation der Buchführung und das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem ermöglichen die vollständige, richtige, zeitgerechte und geordnete Erfassung und Buchung der Geschäftsvorfälle. Der Kontenplan ist ausreichend gegliedert, das Belegwesen ist klar und übersichtlich geordnet. Die Bücher wurden zutreffend mit den Zahlen der von uns geprüften Vorjahresbilanz eröffnet und insgesamt während des gesamten Geschäftsjahrs ordnungsgemäß geführt.

Die Informationen, die aus den weiteren geprüften bzw. zur Prüfung herangezogenen Unterlagen entnommen wurden, führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Buchführung und die weiteren geprüften bzw. zur Prüfung herangezogenen Unterlagen nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung entsprechen. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen.

2. Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den handelsrechtlich geltenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses (§§ 276 und 288 HGB) wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die Gliederung der Bilanz (Anlage 1) erfolgt nach dem Schema des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Soweit in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung Darstellungswahlrechte bestehen, erfolgen die entsprechenden Angaben weitgehend im Anhang.

In dem von der Gesellschaft aufgestellten Anhang (Anlage 3) sind die auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ausreichend erläutert. Alle gesetzlich geforderten Einzelangaben sowie die wahlweise in den Anhang übernommenen Angaben zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung sind vollständig und zutreffend dargestellt.

Der Jahresabschluss entspricht damit nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Die Prüfung ergab keine Beanstandungen.

3. Lagebericht

Die Prüfung des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2021 (Anlage 4) hat ergeben, dass der Lagebericht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften entspricht.

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

1. Feststellungen zur Gesamtaussage des Jahresabschlusses

Unsere Prüfung hat ergeben, dass der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften entspricht und in seiner Gesamtaussage, wie sie sich aus dem Zusammenwirken von Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang ergibt, unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt (§ 264 Abs. 2 HGB).

2. Wesentliche Bewertungsgrundlagen und deren Änderungen

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr angewendet.

Im Übrigen verweisen wir hierzu auf die Ausführungen im Anhang (Anlage 3).

F. SCHLUSSBEMERKUNG

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH, Michendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften. Dem Prüfungsbericht liegen die "Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten" (IDW PS 450 n. F.) zu Grunde.

Zu dem von uns erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks.

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Berlin, 21. April 2023

MeyPa aud.IT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr.Karina Riese, Wirtschaftsprüferin

Mirko Ludwig, Wirtschaftsprüfer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 132.821,00
0,00 132.821,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 70.116,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.691,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 238.604,70
0,00 315.411,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.260.896,09 2.155.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 259.758,25
3. Beteiligungen 0,00 1,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.038.050,01
6.260.896,09 3.452.809,26
6.260.896,09 3.901.041,96
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 1.802.035,68
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 20.839,57
0,00 1.822.875,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 2.252.590,72
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.174.642,96 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 288.094,12
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 822,50)
1.174.642,96 2.540.684,84
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 0,00 193.113,05
0,00 193.113,05
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 0,00 2.584.210,82
1.174.642,96 7.140.883,96
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 27.866,74
7.435.539,05 11.069.792,66

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.850,72 4.850,72
III. Bilanzgewinn 7.363.952,83 8.444.095,38
7.393.803,55 8.473.946,10
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 290.950,51
2. Steuerrückstellungen 16.679,50 433.118,15
3. Sonstige Rückstellungen 25.056,00 286.008,00
41.735,50 1.010.076,66
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 2.760,02
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 904.136,67
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 904.136,67)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 906,57
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 906,57)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 677.966,64
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 23.977,47)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 653.989,17)
- davon aus Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 651.032,80)
0,00 1.585.769,90
7.435.539,05 11.069.792,66

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 0,00 28.851.644,75
2. Sonstige betriebliche Erträge 160.091,06 135.847,87
- davon aus Währungsumrechung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 84,84)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 -21.749.224,15
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -90.944,26
0,00 -21.840.168,41
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 -1.914.755,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 0,00 -486.871,28
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 115.344,72)
0,00 -2.401.626,72
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 0,00 -114.765,37
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -27.189,71 -967.316,12
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 135,23)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.653,12 38.241,87
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 25.244,43)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 -12.805,00
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.016,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -17.697,02 -984.340,37
10. Ergebnis nach Steuern 119.857,45 2.704.712,50
11. Sonstige Steuern 0,00 -3.063,00
12. Jahresüberschuss 119.857,45 2.701.649,50
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.244.095,38 5.742.445,88
14. Bilanzgewinn 7.363.952,83 8.444.095,38

ANHANG zum 31. Dezember 2021

meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH

Michendorf

ALLGEMEINE ANGABEN

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH
Firmensitz laut Registergericht: Michendorf
Registergericht: Potsdam
Register-Nummer: HRB 14522P

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses gemäß § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

Aus der Gesellschaft heraus wurde zum 1. Januar 2021 durch Ausgliederung zur Neugründung die meetB Gesellschaft für Medizintechnik Vertrieb mbH gegründet und die operativen Geschäftstätigkeiten vollständig in die neu gegründete Gesellschaft ausgegliedert. Dadurch sind die Beträge des Jahresabschlusses nicht mit den Vorjahresbeträgen vergleichbar.

ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet.

Im Einzelfall betreffen die Erläuterungen die Bilanzierung und Bewertung der im Vorjahr ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden.

Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ - AKTIVA

Der im Vorjahr ausgewiesene entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde, da eine verlässliche Schätzung der Nutzungsdauer nicht erfolgen konnte, analog § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB eine Nutzungsdauer von zehn Jahren zugrunde gelegt.

ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ - PASSIVA

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 7.244.095 enthalten.

ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GUV

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Wesentlichen Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren enthalten, die nicht Gegenstand der Ausgliederung waren.

SONSTIGE ANGABEN

Im Geschäftsjahr waren infolge der Ausgliederung des gesamten operativen Geschäftes keine Mitarbeiter mehr beschäftigt.

Die Gesellschaft hielt zum Bilanzstichtag die folgenden Beteiligungen:

Unternehmen Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
EUR EUR
meetB Vermögensverwaltung GmbH, Michendorf 100% 2.130.078,52 2.266,84
(31.12.2020) (2020)
Medizintechnik Schwarz GmbH, Sonthofen (vormals: Medizintechnik Sonthofen GmbH, Sonthofen) 100% 23.461,77 -1.538,23
(31.12.2021) (2021)
meetB Gesellschaft für Medizintechnik 100% 5.671.855,77 1.565.959,68
Vertrieb, Michendorf 100% (31.12.2021) (2021)

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

• Ulf Stolte Geschäftsführer Vertrieb und Controlling
• Dietrich Mantei Geschäftsführer Vertrieb und Controlling
• Kathrin Geh Geschäftsführerin Einkauf und Controlling

Zu den Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag ("Nachtragsbericht") bezüglich der Auswirkungen der anhaltenden Corona-Pandemie sowie der Ukraine-Krise verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter Abschnitt IV. "Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag"

UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES 2021

 

Michendorf, 21.04.2023

Dietrich Mantei

Ulf Stolte

Kathrin Geh

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2021

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2021 Ausgliederung Zugänge Abgänge 31. Dez. 2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 292.091,32 -292.091,32 0,00 0,00 0,00
292.091,32 -292.091,32 0,00 0,00 0,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 80.816,25 -80.816,25 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.569,00 -13.569,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 524.655,22 -524.655,22 0,00 0,00 0,00
619.040,47 -619.040,47 0,00 0,00 0,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.155.000,00 -25.000,00 4.130.896,09 0,00 6.260.896,09
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 259.758,25 -259.758,25 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 5.000,00 -5.000,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.038.050,01 0,00 48.999,74 -1.087.049,75 0,00
3.457.808,26 -289.758,25 4.179.895,83 -1.087.049,75 6.260.896,09
4.368.940,05 -1.200.890,04 4.179.895,83 -1.087.049,75 6.260.896,09
ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2021 Ausgliederung Zugänge Abgänge 31. Dez. 2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159.270,32 -159.270,32 0,00 0,00 0,00
159.270,32 -159.270,32 0,00 0,00 0,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.700,25 -10.700,25 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.878,00 -6.878,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 286.050,52 -286.050,52 0,00 0,00 0,00
303.628,77 -303.628,77 0,00 0,00 0,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 4.999,00 -4.999,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.999,00 -4.999,00 0,00 0,00 0,00
467.898,09 -467.898,09 0,00 0,00 0,00
BUCHWERTE
31. Dez. 2021 31. Dez. 2020
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 132.821,00
0,00 132.821,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 70.116,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.691,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 238.604,70
0,00 315.411,70
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.260.896,09 2.155.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 259.758,25
3. Beteiligungen 0,00 1,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 1.038.050,01
6.260.896,09 3.452.809,26
6.260.896,09 3.901.041,96

Lagebericht 2021

meetB gesellschaft für medizintechnik mbH

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

4. Gesamtaussage

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

2. Risikobericht

3. Chancenbericht

IV. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

I. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell

Die meetB Gesellschaft für Medizintechnik mbH ist ausschließlich im Vertrieb von Medizintechnik und medizinischen Verbrauchsmaterialien als Großhandel für die Notfallmedizin als System- und Komplettanbieter seit 1998 tätig.

Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde die operative Geschäftstätigkeit in die durch Ausgliederung neu gegründete meetB Gesellschaft für Medizintechnik Vertrieb mbH (meetB Vertrieb) ausgegliedert. Dazu gehören auch sämtliche für den Betrieb des operativen Handelsgeschäftes erforderlichen Vermögensgegenstände und Schulden. Auch die Mitarbeiter sind vollständig in die neu gegründete Gesellschaft übergegangen.

Das in der Tochtergesellschaft angebotene Produktportfolio umfasst nahezu alle Produkte für die Notfallrettung und wird an verschiedenste Kunden aus den Bereichen Rettungsdienst, Feuerwehr, Kliniken, medizinische Praxen sowie Katastrophenschutzorganisationen vertrieben. Das Vertriebsgebiet erstreckt sich dabei auf die gesamte Bundesrepublik.

Nach wie vor werden in der meetB Service GmbH Serviceleistungen und After Sales Leistungen (Reparatur, Wartung) erbracht.

Die meetB gesellschaft für medizintechnik mbH fungiert nunmehr als Holdinggesellschaft.

In dieser Funktion hat sie im Geschäftsjahr 2021 eine weitere Gesellschaft aus dem Bereich Medizinhandel erworben.

Die aktuelle Weiterentwicklung des Geschäftsmodells sieht die Geschäftsleitung dabei für die Zukunft in den folgenden Bereichen, wobei die Weiterentwicklung leistungsbezogen in verschiedenen Gesellschaften gebündelt ist:

Erschließung neuer Geschäftsbeziehungen

Strategische Erweiterung der Absatzmärkte

Versorgungssicherheit, insbesondere in Krisen

exklusiver Vertrieb verschiedener Premiumprodukte

Weiterbildungen unserer Kunden durch Schulungen

kontinuierliche Prozessoptimierung durch Verstärkung digitaler Abläufe

Das Vertriebsgebiet erstreckt sich auf die gesamte Bundesrepublik, Österreich sowie Norditalien. Die meetB und ihre Tochtergesellschaften sind somit ein System- und Komplettanbieter über die Grenzen Deutschlands hinaus. Unsere Geschäftsbeziehungen zeichnen sich durch eine langjährige und konstruktive Zusammenarbeit mit namenhaften Herstellern und Abnehmern der Branche aus.

Gleichzeitig gewährleistet unsere Struktur, dass wir immer agil, zeitnah und flexibel auf Veränderungen eingehen können.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war pandemiebedingt (sog. Corona-Pandemie) im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit leicht erholt. (Quelle: https://www.destatis.de/ DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/01/PD22_020_811.html). Die Entwicklung in der deutschen Gesamtwirtschaft ist im Pandemiejahr 2021 durchaus vergleichbar mit der Entwicklung in der Medizinbranche.

Die Gesundheitswirtschaft trägt 12,1 % zum nationalen BIP bei. Im Geschäftsjahr 2021 ist die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft um 5,2 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (vgl. Gesundheitswirtschaft Fakten & Zahlen, Daten 2021; Ergebnisse der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung, BMWK, Juli 2022, S. 9). Die Gesundheitswirtschaft verzeichnet dabei in den letzten Jahren sowohl nominal als auch real ein stetiges Wachstum auch wenn durch die Inflation in 2021 nominales und reales Wachstum auseinanderdriften (vgl. Gesundheitswirtschaft Fakten & Zahlen, Daten 2021; Ergebnisse der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung, BMWK, Juli 2022, S. 14). Die Bruttowertschöpfung in Vertrieb und Handel mit medizinischen Produkten im sog. Kernereich ist zw. 2012 - 2021 um 4,7 % p.a. gestiegen (vgl. Gesundheitswirtschaft Fakten & Zahlen, Daten 2021; Ergebnisse der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung, BMWK, Juli 2022, S. 62).

Pandemiebedingt gab es eine Verknappung bei gewissen medizinischen Verbrauchsgütern. Waren diese dann wieder verfügbar, wurde bevorratet - diese Situation hat dazu geführt, dass eine Prognose auch in Richtung unserer Vorlieferanten eher schwierig war. Anschaffungen der Kunden wurden eher vorsichtig getätigt, Budgets wurden erst im letzten Quartal ausgeschöpft.

Die Tätigkeit der Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften in einem Verdrängungsmarkt führt zusätzlich dazu, dass Produkte nicht verfügbar waren.

Insgesamt hat sich die Branche positiv entwickelt.

2. Geschäftsverlauf

Aufgrund der Ausgliederung des operativen Geschäftes weicht der Geschäftsverlauf gegenüber dem Vorjahr und der Geschäftsplanung 2021 ab. Der Geschäftsverlauf ist nunmehr ausschließlich durch die Tätigkeiten als Holdinggesellschaft geprägt.

Der für das Geschäftsjahr 2021 geplante Geschäftsverlauf wurde ausschließlich in der meetB Vertrieb realisiert. In der Folge ist die Bilanzsumme von 11.070 T€ auf 7.435 T€ gesunken.

Zugleich enthält die Gewinn- und Verlustrechnung keine Erträge und Aufwendungen aus dem operativen Handelsgeschäft mehr, da dieses im Geschäftsjahr vollständig auf die meetB Vertrieb ausgegliedert wurde.

Die Geschäftsentwicklung erfolgte entsprechend den Planungen der Gesellschafter. Die im Vorjahr getroffene Prognose für das operative Geschäft ist durch die Ausgliederung des gesamten operativen Geschäfts auf die Tochtergesellschaft nicht mehr durch die meetB zu realisieren. Die meetB erzielt ihre Ergebnisse nunmehr aus den Holdingtätigkeiten.

3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ %
Umsatzerlöse 0 28.852 -100
Rohergebnis 160 7.147 -98
Betriebsergebnis 132 3.664 -96
Zinsergebnis 5 25 -82
Jahresergebnis 120 2.701 -96

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Ausgliederung des gesamten operativen Geschäftes der meetB auf die meetB Vertrieb deutlich verändert. In der meetB sind im Geschäftsjahr ausschließlich Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren realisiert worden.

b) Finanzlage

Die Gesellschaft weist keine Guthaben bei Bankinstituten mehr aus. Das Management der liquiden Mittel erfolgt über die durch Ausgliederung entstandene 100%ige Tochtergesellschaft meetB Vertrieb. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus der Erfassung von Geldflüssen, die wirtschaftlich der meetB zuzuordnen sind, jedoch über die meetB Vertrieb abgewickelt werden.

Während des Geschäftsjahres wurden Ausschüttungen an die Gesellschafter getätigt.

Nach Ausgliederung und Ausschüttung verbleibt ein Eigenkapital in Höhe von 7.393 T€. Die Gesellschaft ist damit ausschließlich eigenkapitalfinanziert, die Eigenkapitalquote beträgt 99,4%.

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 6.261 3.901 60%
Kurzfristige Forderungen 1.174 2.541 -54
Liquide Mittel 0 2.584 -100
Passiva
Eigenkapital 7.394 8.474 -13
Verbindlichkeiten 0 1.586 -100

Die Entwicklung der Vermögenslage ist ebenso durch die Ausgliederung des operativen Geschäftes geprägt. Das Anlagevermögen hat gegenüber dem Vorjahr um 60%, insbesondere durch die Erhöhung der Beteiligung aufgrund der Ausgliederung zugenommen. Außerdem wurde eine Investition in eine weitere Beteiligung vorgenommen. Liquide Mittel und Verbindlichkeiten werden in der Bilanz gar nicht mehr ausgewiesen. Die kurzfristigen Forderungen bestehen gegen verbundene Unternehmen.

4. Gesamtaussage

Die Geschäftsentwicklung des abgelaufen Jahres 2021 wird aufgrund des Umsatz- und Ergebniswachstums positiv beurteilt und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als sehr gut eingeschätzt. Die Veränderungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage resultieren aus der Umwandlung der Gesellschaft in eine Holding. Mit ihren Beteiligungen und der Eigenkapitalsituation sieht sich die Gesellschaft als optimal aufgestellt für die weitere Entwicklung als Holdinggesellschaft.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Chancen und Risiken der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus den Chancen und Risiken der Tochtergesellschaften. In den Tochtergesellschaften sind jeweils verschiedene Tätigkeiten gebündelt, die jedoch größtenteils in der Medizintechnikbranche angesiedelt sind.

1. Prognosebericht

Die Branchenentwicklung steht derzeit an einem Scheideweg. Unsere bzw. die Kunden unserer Tochtergesellschaften möchten eine Versorgungssicherheit für ihre Institutionen herstellen, diese wird durch die weiterhin vorherrschenden Lieferengpässe und die umgesetzte MDR (Medical Device Regulation) erschwert.

Etablierte Beschaffungsstrategien wie eine Ausschreibung mit mehreren Jahren Preisgültigkeit haben durch die enormen Preisschwankungen für uns ausgedient, eine neue Art der Beschaffung muss sich etablieren.

Preisgültigkeiten werden sich verkürzen müssen, eine sorgsame Lagerhaltung (bei Artikeln die stark im Preis schwanken eine gute Bevorratung, bei Artikeln, die preislich stabil sind, eher ein kurzer Lagerumschlag) wird unerlässlich sein.

Lieferanten werden zwangsläufig große Preiserhöhungen durchführen, die unsererseits nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden können.

Die kontinuierliche Konzentration auf Onlinemarketing mit individuellen kundenspezifischen Anforderungen sowie eine exklusive Logistik sind Grundvoraussetzung für eine weitere positive Entwicklung.

Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir vor dem Hintergrund der verhaltenen und abwartenden Branche ein leichtes Umsatzwachstum in den wesentlichen Beteiligungen.

Die tatsächlichen Ergebnisse können aufgrund von Volatilitäten sowohl auf dem Beschaffungs- als auch auf dem Absatzmarkt wesentlich von der Prognose abweichen.

2. Risikobericht

Nicht vorhersehbare Vorschriften für Auftragsvergaben und Einhaltung spezieller gesetzlicher Richtlinien auf europäischer Ebene können einen erheblichen Investitionsbedarf bedeuten und weitere Neueinstellungen bedingen. Dadurch könnte es sein, dass unsere Steigerung des Betriebsergebnisses nicht eingehalten werden kann.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden Preisen und einer darauf abgestimmten Einkaufstrategie.

Die Corona- Pandemie hat zu Veränderungen im Einkaufs- und Verkaufsverhalten im Medizinproduktemarkt geführt. Diesem veränderten Kaufverhalten begegnet die Unternehmensgruppe durch stabile Einkaufsbeziehungen sowie intensivem Sourcing, dh durch intensive Lieferantensuche nach alternativen Einkaufsquellen in allen Beteiligungen.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der meetB und ihrer Tochtergesellschaften bestehen keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder die Unternehmensfortführung gefährden.

Die Gewinnung von qualifiziertem Fach- und Führungspersonal ist eine Voraussetzung für weiteres Wachstum und die Entwicklung der Unternehmensgruppe. Hier besteht das Risiko, dass bei der gegenwärtigen herausfordernden Arbeitskräftesituation diese Mitarbeiter nicht zeitnah gewonnen werden können.

3. Chancenbericht

Langfristige Verträge mit kooperierenden Dienstleistern werden unser Geschäft in den nächsten Jahren deutlich stabilisieren.

Die Umsetzung neuer Verordnungen und Gesetze (MDR ect.) werden Kapazitäten binden, werden aber durch transparente Information sowie der dokumentierten Einhaltung von Gesetzesvorgaben zu festeren Kundenbeziehungen führen. Im Geschäftsjahr 2021 wurden Maßnahmen zur Digitalisierung der Verkaufsaktivitäten vorangetrieben, sodass zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 der Onlineshop für den Vertrieb der medizinischen Ausrüstung vollumfänglich genutzt werden kann und es ein funktionierendes CRM (Customer Relations Management System) gibt.

IV. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben nicht stattgefunden.

 

Michendorf, 21.04.2023

Dietrich Mantei

Ulf Stolte

Kathrin Geh

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