Zollner Elektronik AGZandtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Zollner Elektronik AG und des Zollner KonzernsGrundlagen des Konzerns Die Zollner Elektronik AG ist oberstes Mutterunternehmen des Zollner Konzerns. Das Mutterunternehmen hat seinen Sitz in Zandt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht in Regensburg (Nr. HRB 8354). Der Zollner Konzern bietet seinen Kunden als Mechatronikdienstleister für Electronic Manufacturing Services (EMS) den kompletten Service von der Entwicklung, über die Produktion bis hin zum After-Sales-Service und dem Handel von elektronischen Komponenten. Der Zollner Konzern fokussiert sich dabei auf die Branchen Automotive, Bahntechnik, Datentechnik, Healthcare & Lifesciences, Industrieelektronik, Luftfahrt & Verteidigung, Messtechnik, Telekommunikation sowie die sonstigen Konsumgüter. Die Zielsetzung besteht darin, mit einer ausgeprägten Diversifikation in unterschiedlichen Technologien und auch einer ausgewogenen Branchendiversifikation weiterhin solide organisch zu wachsen. Im Vordergrund steht dabei die weiter fortschreitende Internationalisierung des Zollner Konzerns. Wesentliche Leistungsindikatoren Zur Planung und Steuerung verwendet der Zollner Konzern im Wesentlichen folgende bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren: - den Konzernumsatz, - die EBITDA-Marge (Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern und Abschreibung im Verhältnis zum Konzernumsatz) sowie - die Investitionen (Zugänge laut Anlagespiegel). Zur Planung und Steuerung der Muttergesellschaft, der Zollner Elektronik AG werden ebenfalls der Umsatz, die EBITDA-Marge sowie die Investitionen auf Konzernniveau verwendet. Darüber hinaus sind die Mitarbeiterzufriedenheit, gemessen an der Fluktuationsquote und die Lieferfähigkeit sowie die Liefertreue zentrale nicht finanzielle Leistungsindikatoren, die bei der Steuerung des Konzerns berücksichtigt werden. Konzernstruktur Der Zollner Konzern ist international aufgestellt. Die europäischen Standorte liegen in Deutschland, Ungarn, Rumänien und der Schweiz. Außerhalb Europas betreibt der Zollner Konzern Standorte in Tunesien, USA, Costa Rica, China, Hong Kong und Singapur. Am 15. Dezember 2023 hat die Zollner Elektronik AG weitere Geschäftsanteile an der TI.KI GmbH in Weiden i. d. Opf. gekauft und hat damit einen Beteiligungsanteil von 93,45 %. Der Zollner Konzern hat in den vergangenen Jahren die Internationalisierung seiner Geschäfte konsequent weiter vorangetrieben und ist weltweit aufgestellt. Für die Geschäftsentwicklung des Zollner Konzerns sind die Regionen Europa, Nordamerika und Asien von herausgehobener Bedeutung. Mehr als 90 % des Umsatzes des Zollner Konzerns wurde 2023 in diesen Regionen erzielt. Der Zollner Konzern besteht aus folgenden Gesellschaften:
Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche Volkswirtschaftliches Umfeld Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 hat sich trotz anhaltender geopolitischer Konflikte widerstandsfähiger gezeigt als erwartet. Allerdings schwächte sich das Weltwirtschaftswachstum zum Jahreswechsel ab, da der restriktivere geldpolitische Kurs der führenden Notenbanken auf die globale Wirtschaft durchschlug. Die privaten Konsumausgaben kühlten sich ab und führten unter anderem zu nachlassenden Wachstumsimpulsen in den führenden Industrieländern. Der Internationale Währungsfonds (IWF) meldete für das Jahr 2023 ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 %. Die Wirtschaftsleistung im Euroraum stagnierte zum Jahresende 2023. Die Gründe hierfür waren der schwache Welthandel, der Lagerabbau und die Transmission des strafferen geldpolitischen Kurses der Europäischen Zentralbank. Die Wirtschaft in der Euro-Zone, dem wichtigsten Absatzmarkt für Zollner, wuchs gemäß IWF im Jahr 2023 nur noch um 0,5 % (Vorjahr: 3,4 %). Mit einem Rückgang von 0,3 % (Vorjahr: +1,9 %) des Bruttoinlandsproduktes (BIP) hatte Deutschland im abgelaufenen Jahr eine Reduzierung der Wirtschaftsleistung gegenüber der Euro-Zone zu verzeichnen. Die an die Euro-Zone angrenzenden Volkswirtschaften Mittel- und Osteuropas konnten mit einem Anstieg von 2,7 % (Vorjahr: 3,9 %) noch am Besten abschneiden. In den aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien erholte sich die Wirtschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wieder. Die Wirtschaftsleistung in dieser Region verzeichnete einen Anstieg von 5,4 %. Im Vorjahr lag der Anstieg noch bei 4,3 %. Die Volkswirtschaft in China wuchs um 5,2 % (Vorjahr: 3,0 %). Bei den Ländern der ASEAN-5 (Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand und Vietnam) schwächte sich das Wachstum im abgelaufenen Jahr gegenüber dem Vorjahr leicht ab. Das Wachstum der Wirtschaft der ASEAN-5 erhöhte sich um 4,2 % (Vorjahr: 5,2 %). Für die weltgrößte Volkswirtschaft in den USA wurde im Jahr 2023 ein Wachstum von 2,5 % (Vorjahr: 2,0 %) erzielt. Gründe hierfür waren unter anderem der robuste Arbeitsmarkt sowie stimulierende Maßnahmen für Investitionen durch die US-Regierung (Quelle: International Monetary Fund - World Economic Outlook Update Januar 2024, Wirtschaftsbericht Deutsche Bundesbank Ausgabe 2/2024). Deutsche Elektro- und Digitalindustrie Im Wirtschaftsjahr 2023 konnte die deutsche Elektro- und Digitalindustrie zum dritten Mal in Folge die reale, preisbereinigte Produktion steigern. Die Unternehmen konnten noch historisch hohe Auftragsbestände abarbeiten. Neubestellungen gingen aber bereits ab dem zweiten Quartal zurück. Der Branchenumsatz der deutschen Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) stieg im abgelaufenen Jahr 2023 um 6,6 % und lag gemäß ZVEI bei 239,4 Mrd. € (Vorjahr: 224,8 Mrd. €). Die Inlandsumsätze erhöhten sich im Berichtsjahr 2023 um 7,3 % von 107,5 Mrd. € im Vorjahr auf 115,1 Mrd. €, die Auslandsumsätze wuchsen um 6,1 % auf 124,3 Mrd. € (Vorjahr: 117,3 Mrd. €). Aufgrund des Branchenwachstums erhöhte sich auch die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie. Im abgelaufenen Jahr 2023 stieg die Anzahl der Beschäftigten um 1,1 % von 898.000 Ende 2022 auf 908.000 am Ende des Jahres 2023. Im Bereich der Auftragseingänge verzeichnete die deutsche Elektro- und Digitalindustrie zum Ende des vergangenen Jahres 2023 einen Rückgang um 1,9 % gegenüber dem Wert des Vorjahres (Quelle: ZVEI-Konjunkturbarometer - Ausgabe März 2024, Elektro- und Digitalindustrie vor leichter Wachstumsdelle 4/2024). Der EMS-Markt (Electronics Manufacturing Services) EMS-Unternehmen sind Komplettservice-Dienstleister und bieten End-to-End-Lösungen für die Original Equipment Manufacturers (OEMs) an. Das Leistungsspektrum im Bereich der Elektronik reicht von Entwicklung und Prototyping, über Beschaffung und Logistik, bis hin zu Produktion und Test von Flachbaugruppen, Modulen, Geräten und kompletten Elektronik-Systemen und umfasst auch die Abdeckung des After-Sales-Service. Die Berichterstattung bzw. der Forecast für die weltweite Contract Manufacturing-Branche (CM-Branche) für die Jahre 2022 bis 2027 beinhaltet laut New Venture Research Corp. (NVR) sowohl die EMS-Branche als auch die Original Design Manufacturers (ODMs). Die Marktentwicklung der CM-Branche für die Jahre 2022 bis 2027 stellt sich wie folgt dar:
Quelle: New Venture Research Corp. Nach Angaben der New Venture Research Corp. erzielte der EMS-Markt im Jahr 2022 einen Branchenumsatz von 694,4 Mrd. US-$. Für das Jahr 2023 wurde mit einem Wachstum von 4,2 % auf 723,9 Mrd. US-$ gerechnet. Darüber hinaus erwartet NVR (Ausgabe Juli 2023) für den Zeitraum 2024 - 2027 weiteres Wachstum sowie einen weltweit anhaltenden Trend der OEMs zu weiterem Outsourcing. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Zollner Konzerns im Jahr 2023 Geschäftsentwicklung und Ertragslage Der Zollner Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse aus dem Absatz selbst produzierter Produkte und Handelswaren in Höhe von insgesamt 2.894,4 Mio. € (Vorjahr: 3.533,0 Mio. €). Das entspricht einem Umsatzrückgang von 18,1 %. Ursächlich hierfür war, dass im Vorjahr noch die Gesellschaften der Sourceability im Konzernumsatz enthalten waren. Bezogen auf das Zollner Kerngeschäft konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Wachstum von 7,3 % erzielt werden. Allerdings konnte der Planumsatz für das Jahr 2023 in Höhe von 3.020,0 Mio. € nicht erreicht werden. Dieser lag 4,2 % höher als die Umsatzerlöse 2023. Bezogen auf den Konzernumsatz sank der deutsche Markt um 2,8 % von 1.376,5 Mio. € auf 1.337,3 Mio. € und blieb weiterhin mit großem Abstand der größte Einzelmarkt für den Zollner Konzern. Der Auslandsumsatz des Zollner Konzerns reduzierte sich im abgelaufenen Jahr von 2.156,5 Mio. € auf nunmehr 1.557,1 Mio. €, was einem Rückgang von 27,8 % entspricht. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz im Jahr 2023 sank von 61,0 % auf nunmehr 53,8 %. Bezogen auf die Tätigkeitsbereiche des Zollner Konzerns leistete die Industrieelektronik im Jahr 2023 weiterhin den größten Einzelbeitrag zum Konzernumsatz. Mit einem leichten Rückgang von 0,3 % sank der Umsatz der Industrieelektronik auf 878,5 Mio. €. Zuwächse hingegen konnten im Bereich der Automotive (+24,1 %), Healthcare & Lifesciences (+2,7 %), Messtechnik (+0,6 %), Datentechnik (+4,5 %), Telekommunikation (+87,5 %) und der Luftfahrt (+33,7 %) erzielt werden. Die Sonstigen Konsumgüter sanken um 98,2 %. Insgesamt kann auch für das Geschäftsjahr 2023 eine breite Verteilung der Geschäftstätigkeit des Zollner Konzerns auf verschiedene Branchen festgestellt werden. Der von New Venture Research Corp. prognostizierte weltweite Umsatz am EMS-Markt betrug für das Jahr 2023 723,9 Mrd. US-$. Der Marktanteil des Zollner Konzerns auf dem EMS-Markt betrug somit bezogen auf den Weltmarkt 0,4 %. Der Konzernauftragsbestand reduzierte sich zum 31. Dezember 2023 auf 3.535,5 Mio. € (Vorjahr: 4.914,5 Mio. €). Das entspricht einem Rückgang von 28,1 % gegenüber dem Niveau von Ende 2022. Zollner Konzern
Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023 und führte so zu einer ergebniswirksamen Bestandsveränderung von minus 2,8 Mio. € (Vorjahr: +49,5 Mio. €). Der Ergebnisbeitrag der aktivierungsfähigen Eigenleistungen erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 8,1 Mio. € im Vorjahr auf nunmehr 9,4 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 82,7 Mio. € (Vorjahr: 152,9 Mio. €). Sie beinhalten insbesondere Währungseffekte i.H.v. 64,7 Mio. €. Die Betriebsleistung des Zollner Konzerns reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 um 20,3 % von 3.743,5 Mio. € auf 2.983,7 Mio. €. Der Materialaufwand sank um 20,9 % von 2.489,5 Mio. € auf 1.968,7 Mio. €. Davon entfielen 1.941,4 Mio. € (Vorjahr: 2.449,0 Mio. €) auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren sowie 27,2 Mio. € (Vorjahr: 40,5 Mio. €) auf Aufwendungen für bezogene Leistungen. Die Materialintensität bezogen auf die Betriebsleistung reduzierte sich im Berichtsjahr 2023 von 66,5 % im Vorjahr auf nunmehr 66,0 %. Der Personalaufwand im Zollner Konzern sank im Geschäftsjahr 2023 um 6,8 % von 520,3 Mio. € auf insgesamt 485,2 Mio. €. Der Großteil des Personalaufwandes mit einer Summe von 312,2 Mio. € (Vorjahr: 262,1 Mio. €) entfällt auf die deutsche Muttergesellschaft. Der Personalaufwand, bezogen auf die Betriebsleistung, erhöhte sich von 13,9 % im Vorjahr auf nunmehr 16,3 %. Der sonstige betriebliche Aufwand sank im Geschäftsjahr 2023 von 216,4 Mio. € auf 202,7 Mio. €. Er beinhaltet im Wesentlichen Währungseffekte i.H.v. 70,1 Mio. €. Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) des Zollner Konzerns reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf 323,9 Mio. € und lag damit um 37,1 % niedriger als im Vorjahr mit 514,7 Mio. €. Die EBITDA-Marge bezogen auf die Betriebsleistung reduzierte sich von 13,7 % im Jahr 2022 auf 10,9 % im Berichtsjahr 2023. Der Planwert der EBITDA-Marge für das Geschäftsjahr 2023 lag bei 8,8 % und konnte damit deutlich überschritten werden. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie auf Sachanlagen lagen mit insgesamt 64,3 Mio. € (Vorjahr: 55,8 Mio. €) über dem Vorjahresniveau. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge erhöhten sich um 6,1 Mio. € von 1,3 Mio. € im Vorjahr auf 7,4 Mio. € im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen erhöhten sich auf 20,8 Mio. € im Jahr 2023 (Vorjahr: 10,1 Mio. €). Aus der Folgebilanzierung der Anteile an assoziierten Unternehmen ergab sich in 2023 ein negatives Ergebnis aus assoziierten Unternehmen in Höhe von 7,5 Mio. € (Vorjahr: 0 €). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag reduzierten sich um 13,5 Mio. € auf 73,5 Mio. € (Vorjahr: 87,0 Mio. €). Der sonstige Steueraufwand lag zum Bilanzstichtag bei 3,3 Mio. €. Die Konzernertragssteuerquote lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 bei 30,8 % (Vorjahr: 19,3 %). Der Ergebnisanteil anderer Gesellschafter betrug im Berichtsjahr 2023 -0,02 Mio. € (Vorjahr: -0,03 Mio. €). Der Konzernjahresüberschuss verringerte sich im abgelaufenen Berichtsjahr 2023 um 197,9 Mio. € von 363,1 Mio. € auf 165,2 Mio. €. Die Umsatzrentabilität nach Steuern sank von 10,3 % im Vorjahr auf 5,7 % im Geschäftsjahr 2023. Insgesamt war der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr zufriedenstellend. Finanzlage Die Zollner Elektronik AG trägt als Konzernmuttergesellschaft die Verantwortung für das Finanzmanagement des Zollner Konzerns. Dem Zentralbereich Finanz- und Rechnungswesen obliegt die zentrale Steuerung der Zahlungsströme innerhalb des Konzerns, die Sicherung der Finanzierung sämtlicher Konzerngesellschaften sowie die Absicherung und Steuerung finanzieller Risiken, wozu neben Liquiditätsrisiken insbesondere Risiken aus Zins- und Wechselkursschwankungen zählen. Zur Absicherung werden unter anderem derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Zur Finanzierung der Konzerngesellschaften stehen sowohl konzerninterne Mittelbereitstellungen der Zollner Elektronik AG als auch die Finanzierung in den einzelnen Konzerngesellschaften, wenn diese ausländische Finanzierung wirtschaftlich vorteilhafter oder rechtlich notwendig ist, zur Verfügung. Die Finanzschulden sollen sich in einem ausgewogenen Mix aus Bankverbindlichkeiten und anderen langfristigen Finanzierungsquellen des Kapitalmarkts bewegen. Der Zollner Konzern strebt grundsätzlich an, stichtagsbezogen eine Liquidität zwischen 150,0 Mio. € und 250,0 Mio. € vorzuhalten, welche durch zugesagte ungenutzte Kreditlinien von Banken ergänzt wird, um jederzeit den eventuell notwendigen zusätzlichen Liquiditätsbedarf abdecken zu können. Dieser schwankt während des Kalenderjahres aufgrund der Saisonalität einzelner Geschäftsfelder und wird auch durch das Konzernwachstum beeinflusst. Die flüssigen Mittel zum 31. Dezember 2023 lagen bei 290,5 Mio. € (Vorjahr: 252,6 Mio. €). Es bestanden darüber hinaus voll zugesagte und nicht gezogene Kreditlinien in Höhe von 184,1 Mio. € (Vorjahr: 129,4 Mio. €), die ausnahmslos ohne die Verpflichtung zur Einhaltung von Financial Covenants gewährt wurden. Die Brutto-Finanzschulden des Zollner Konzerns beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt 549,8 Mio. € (Vorjahr: 618,0 Mio. €). Die Netto-Finanzschulden des Zollner Konzerns lagen zum Stichtag 31. Dezember 2023 bei 259,3 Mio. €. Damit lag die Netto-Finanzverschuldung um 106,2 Mio. € niedriger als im Vorjahr mit 365,5 Mio. €. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 bestanden die Finanzverbindlichkeiten aus mittel- und langfristigen Fremdmitteln in Höhe von 234,6 Mio. € (Vorjahr: 176,3 Mio. €). Diese mittel- und langfristigen Fremdmittel wurden in den Jahren 2014, 2021 und 2023 auf dem Wege eines US-Private Placements auf dem US-Kapitalmarkt sowie in den Jahren 2019, 2021 und 2023 bilateral bei Geschäftsbanken aufgenommen. Sie sind zwischen 2024 und 2036, bei Einhaltung vereinbarter Covenants, rückzahlbar. Die Covenants konnten, wie in den Vorjahren, auch im Jahresverlauf des Jahres 2023 und zum Bilanzstichtag eingehalten werden. Bei den verbleibenden Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 315,2 Mio. € (Vorjahr: 441,7 Mio. €) handelt es sich um kurzfristige Kredite. Zollner Konzern - verkürzte Kapitalflussrechnung
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit des Zollner Konzerns konnte sich aufgrund einer Konsolidierung des Working Capitals auf hohem Niveau im abgelaufenen Jahr 2023 erhöhen. Er lag 2023 bei 251,7 Mio. € (Vorjahr: 222,5 Mio. €). Der Mittelabfluss für die Investitionstätigkeit des Konzerns betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 125,3 Mio. € (Vorjahr: 162,5 Mio. €). Die stetige Investitionstätigkeit ist ein zentraler Grundstein der Zollner Unternehmensstrategie, um zukünftige Zahlungsmittelzuflüsse auf hohem Niveau zu generieren. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit betrug der Mittelabfluss im Jahr 2023 84,0 Mio. € (Vorjahr: 67,0 Mio. €). Die Tilgungen von Anleihen und Krediten haben die Fremdkapitalaufnahme deutlich übertroffen. Der Finanzmittelfonds erhöhte sich somit absolut um 42,3 Mio. € und beträgt zum Bilanzstichtag 2023 180,9 Mio. € (Vorjahr: 136,9 Mio. €). Entsprechend der Definition des Finanzmittelfonds nach den Regelungen des DRS 21 setzt sich der Finanzmittelfonds aus den frei verfügbaren Bankguthaben in Höhe von 290,5 Mio. € (Vorjahr: 252,6 Mio. €) sowie jederzeit fälliger Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von 109,6 Mio. € (Vorjahr: 115,6 Mio. €) zusammen. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Zollner Konzerns betrug zum 31. Dezember 2023 2.253,5 Mio. € und lag um 24,9 Mio. € über dem Vorjahreswert von 2.228,6 Mio. €. Dabei erhöhte sich zum Bilanzstichtag 2023 der relative Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen auf 22,6 % (Vorjahr: 20,3 %). Spiegelbildlich reduzierte sich der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen auf 77,4 % (Vorjahr: 79,7 %). Aufgrund der weiterhin hohen Investitionstätigkeit erhöhte sich das Anlagevermögen von 451,5 Mio. € im Vorjahr auf 510,4 Mio. € im Geschäftsjahr 2023. Beim Umlaufvermögen war im Geschäftsjahr 2023 ein Rückgang um 35,3 Mio. € von 1.766,4 Mio. € auf 1.731,1 Mio. € zu verzeichnen. Die Vorräte verringerten sich zum Stichtag von 1.003,4 Mio. € auf 990,6 Mio. €. Die internen Planvorgaben hinsichtlich der Lieferfähigkeit und Liefertreue konnten im Berichtsjahr erfüllt werden. Sie lagen im abgelaufenen Jahr im Durchschnitt bei der Lieferfähigkeit bei 87,2 % (Vorjahr: 85,9 %) und bei der Liefertreue bei 94,4 % (Vorjahr: 94,5 %) und liegen damit über Planniveau. Aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse zum Jahresende reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2023 von 498,5 Mio. € auf 429,7 Mio. €. Die Reichweite der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich von 50,8 Tagen auf 53,4 Tage. Im Bereich der liquiden Mittel war zum Bilanzstichtag ein Anstieg um 37,9 Mio. € von 252,6 Mio. € auf 290,5 Mio. € zu verzeichnen. Die Eigenkapitalquote lag im Zollner Konzern zum 31. Dezember 2023 bei 57,7 % und damit über dem Wert von 50,7 % zum Ende des Vorjahres. Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund der positiven Ertragssituation im Berichtsjahr 2023 weiter um 170,1 Mio. € von 1.130,2 Mio. € im Vorjahr auf 1.300,3 Mio. € zum Bilanzstichtag 2023. Das entspricht einer Erhöhung von 15,0 % gegenüber dem Bilanzstichtag 2022. Die Eigenkapitalrentabilität sank von 32,1 % auf nunmehr 12,7 %. Insbesondere aufgrund des Rückgangs der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und damit eines geringeren Working Capitals sanken die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 auf insgesamt 870,2 Mio. €. (Vorjahr: 1.021,4 Mio. €). Damit lagen sie um 151,2 Mio. € niedriger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Mit einem Betrag von 75,7 Mio. € (Vorjahr: 61,3 Mio. €) bilden die verzinslichen mittel- und langfristigen Fremdmittel gegenüber Versicherungsgesellschaften den größten Anteil an der Position sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken um 91,3 Mio. € auf 458,4 Mio. € (Vorjahr: 549,7 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Geschäftsjahresende 2023 mit 184,7 Mio. € (Vorjahr: 296,9 Mio. €) um 112,1 Mio. € niedriger als zum Vorjahresstichtag. Ursächlich hierfür war der niedrigere Auftragsbestand zum Jahresende. Die Reichweite der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lag zum Bilanzstichtag bei 34,2 Tagen (Vorjahr: 42,9 Tage). Zusammenfassend stellen wir fest, dass im Berichtsjahr 2023 die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage und die Ertragslage über der Vorstandserwartung lag. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Zollner Elektronik AG im Jahr 2023 Geschäftsentwicklung und Ertragslage Die Zollner Elektronik AG erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 2.132,8 Mio. € (Vorjahr 1.914,5 Mio. €). Der Umsatz wuchs damit um 11,4 %. Die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2023 konnte auch deutlich übertroffen werden. Der Planumsatz für 2023 lag bei 1.893,3 Mio. €. Dabei stiegen gegenüber dem Vorjahr sowohl die Inlandsumsätze als auch die Auslandsumsätze. Im Inland ergab sich ein Wachstum von 10,9 % von 1.080,1 Mio. € auf 1.197,7 Mio. € und im Ausland von 12,1 % von 834,4 Mio. € auf 935,1 Mio. €. Der Exportanteil zum 31. Dezember 2023 betrug somit 43,8 % (Vorjahr: 43,6 %) und verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Zollner Elektronik AG in den Branchen Industrieelektronik (+8,7 %), Automotive (+40,4 %), Messtechnik (+5,6 %), Datentechnik (+4,8 %) und Luftfahrt (+41,6 %) ein Wachstum erreichen. Die Bereiche Healthcare & Lifesciences (-5,7 %), Sonstiges (-3,9 %) und Sonstige Konsumgüter (-48,4 %) verzeichneten dagegen einen Rückgang gegenüber dem Geschäftsjahr 2022. Der Bereich Telekommunikation blieb gegenüber dem Vorjahr auf gleichem Niveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge waren in 2023 mit 28,1 Mio. € (Vorjahr: 42,6 Mio. €) gegenüber dem Vorjahreswert deutlich gesunken. Der Materialaufwand erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 um 132,1 Mio. € von 1.381,4 Mio. € auf 1.513,5 Mio. €. Die Materialintensität erhöhte sich von 69,0 % auf 70,2 %. Der Personalaufwand stieg im Berichtsjahr 2023 auf 312,2 Mio. € (Vorjahr: 262,1 Mio. €). Das entspricht einer Erhöhung um 19,1 %. Gründe hierfür waren die planmäßigen Lohn- und Gehaltskostensteigerungen sowie die gestiegene Mitarbeiterzahl in der Zollner Elektronik AG. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 stiegen von 27,2 Mio. € auf 32,5 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 88,5 Mio. €, das entspricht einer Reduzierung von 4,8 Mio. € gegenüber den 93,3 Mio. € des Vorjahres. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 23,3 Mio. € enthalten. Das Finanzergebnis im Jahresabschluss der Zollner Elektronik AG betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 minus 13,8 Mio. € (Vorjahr: -6,3 Mio. €). Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) der Zollner Elektronik AG betrug im Berichtsjahr 243,0 Mio. € (Vorjahr: 266,0 Mio. €). Die EBITDA Marge beträgt 11,4 % (Vorjahr: 13,9 %) und liegt damit über Planniveau. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erhöhten sich um 2,4 Mio. € auf 63,6 Mio. € und lagen damit über dem Vorjahr mit 61,2 Mio. €. Für den Posten "sonstige Steuern" ergab sich zum Bilanzstichtag ein Steueraufwand von 0,2 Mio. €. Der Jahresüberschuss reduzierte sich im abgelaufenen Berichtsjahr 2023 um 41,6 Mio. € von 174,6 Mio. € auf 133,0 Mio. €. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit der Zollner Elektronik AG betrug zum Bilanzstichtag 209,7 Mio. € (Vorjahr: 41,0 Mio. €) und war damit deutlich höher als im Vorjahr. Ursächlich für diesen Wert war eine deutlich geringere Kapitalbindung im Bereich des Working Capital. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug im Berichtsjahr 2023 100,9 Mio. € (Vorjahr: 170,6 Mio. €). Der Investitionsfokus lag im Jahr 2023 weiterhin auf Sachanlagen und Finanzanlagen. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 15,8 Mio. € (Vorjahr: 101,0 Mio. €). Der größte Teil davon betraf die Aufnahme von Finanzkrediten. Entsprechend der Definition des Finanzmittelfonds nach den Regelungen des DRS 21 setzt sich der Finanzmittelfonds aus den frei verfügbaren Bankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 152,0 Mio. € (Vorjahr: 41,9 Mio. €) sowie jederzeit fälliger Verbindlichkeiten in Höhe von 19,6 Mio. € (Vorjahr: 33,0 Mio. €) zusammen und beträgt zum Bilanzstichtag 132,4 Mio. € (Vorjahr: 8,9 Mio. €). Vermögenslage Die Bilanzsumme der Zollner Elektronik AG stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 weiter um 112,1 Mio. € auf 1.688,7 Mio. € (Vorjahr: 1.576,6 Mio. €). Das Anlagevermögen stieg von 530,8 Mio. € im Vorjahr auf nunmehr 603,6 Mio. €. Dabei veränderte sich das Sachanlagevermögen um 22,6 Mio. € auf 215,3 Mio. € und das Finanzanlagevermögen um 47,9 Mio. € auf 362,2 Mio. €. Der Vorratsbestand reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 von 556,6 Mio. € auf 529,7 Mio. €. Im Bereich der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände war aufgrund der rückläufigen Umsatzerlöse zum Jahresende ein Rückgang von 45,0 Mio. € auf 399,4 Mio. € zu verzeichnen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten erhöhen sich um 110,1 Mio. € von 41,9 Mio. € auf 152,0 Mio. €. Auf der Kapitalseite erhöhte sich das Eigenkapital insbesondere aufgrund des Jahresüberschusses um 130,5 Mio. € von 753,8 Mio. € auf nunmehr 884,3 Mio. €. Die Verbindlichkeiten stiegen im Geschäftsjahr 2023 um 10,6 Mio. € von 756,5 Mio. € auf 767,1 Mio. €. Zusammenfassend stellen wir fest, dass im Berichtsjahr 2023 die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage im Rahmen der Erwartungen des Vorstands lag. Die Ertragslage lag jedoch über den Erwartungen des Vorstands. Investitionen Die Zugänge im Konzern-Anlagespiegel des Zollner Konzerns betrugen zum 31. Dezember 2023 insgesamt 145,9 Mio. € (Vorjahr: 202,2 Mio. €) und lagen damit um 56,3 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Gegenüber der Planung wurden 74,1 Mio. € weniger investiert als in der Planung für das Jahr 2023 vorgesehen. Die Investitionen in die deutschen Zollner Werke sanken gegenüber dem Vorjahr um 53,5 Mio. € und betrugen im Berichtsjahr 2023 insgesamt 62,9 Mio. € (Vorjahr: 116,4 Mio. €) und lagen damit unter dem Planwert von 120,6 Mio. € für 2023. Mit einem Gesamtbetrag von 75,2 Mio. € (Vorjahr: 56,5 Mio. €) wurde im Jahr 2023 wieder ein signifikanter Teil der Investitionstätigkeit in den ausländischen Zollner Standorten durchgeführt. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Geschäftsjahres 2023 lagen mit 64,3 Mio. € um 8,5 Mio. € über dem Vorjahr mit 55,8 Mio. €. Die größte Einzelposition lag im Bereich der Technischen Anlagen und Maschinen. Hier wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 insgesamt 66,6 Mio. € (Vorjahr: 62,2 Mio. €) aktiviert. Mit einem Betrag von 32,4 Mio. € (Vorjahr: 26,3 Mio. €) wurden geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau durchgeführt. Auf den Bereich Grundstücke und Gebäude fiel ein Investitionsvolumen von 14,5 Mio. € (Vorjahr: 28,8 Mio. €). Für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde im Jahr 2023 ein Betrag von 18,8 Mio. € (Vorjahr: 19,7 Mio. €) investiert. Für immaterielle Vermögensgegenstände wurde im Berichtsjahr ein Betrag von 14,5 Mio. € (Vorjahr: 19,8 Mio. €) aktiviert. Der überwiegende Teil davon entfällt auf den Geschäfts- oder Firmenwert im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der Ti.Ki. GmbH. Die Zusammensetzung der Investitionen im Zollner Konzern stellt sich im Jahr 2023 wie folgt dar:
Die Zollner Elektronik AG investierte in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 insgesamt 60,1 Mio. € (Vorjahr: 70,2 Mio. €). Der wesentliche Teil der Investitionen entfiel dabei auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie technische Anlagen und Maschinen. Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte der Zollner Konzern weltweit 12.881 Mitarbeiter (Vorjahr: 12.832 Mitarbeiter). Das entspricht einem Zuwachs des Personalbestandes um insgesamt 49 Mitarbeiter (jeweils ohne Auszubildende und Studenten). Die Mitarbeiterzufriedenheit hat sich weiterhin positiv entwickelt und lag auf Planniveau. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren zum 31. Dezember 2023 bei dem Konzernunternehmen beschäftigt:
Im Geschäftsjahr 2023 waren im Unternehmen insgesamt 164 gewerbliche und kaufmännische Auszubildende beschäftigt. Außerdem wurden 51 junge Menschen in dualen Studiengängen ausgebildet, wo sie die Möglichkeit hatten, Theorie und Praxis unmittelbar miteinander zu verbinden. Bei der Zollner Elektronik AG, Deutschland, waren zum Bilanzstichtag insgesamt 5.655 Arbeitnehmer beschäftigt. Als Garant für den Erfolg sind gute und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unersetzbar. Gezielte Maßnahmen zur Personalentwicklung und eine qualitativ hochwertige Ausbildung haben daher bei Zollner einen hohen Stellenwert. Ein breites Angebot an internen und externen Schulungsmaßnahmen bildet den Rahmen für unsere bedarfsgerechte Personalentwicklung. Um den Mitarbeitern eine stetige Weiterentwicklung zu ermöglichen, wurde die Plattform Success Factors Learning in Deutschland eingeführt. Die Umstellung von Präsenz- zu Onlineschulungen ergibt Einsparungen in der Raumplanung, Trainerzahl und dem Verwaltungsaufwand. Neben der bedarfsgerechten Personalentwicklung kommt bei Zollner der Berufsausbildung im eigenen Unternehmen große Bedeutung zu. Im September 2023 begannen an den deutschen Standorten insgesamt 42 junge Menschen und 19 interne Umschüler eine Ausbildung in 9 kaufmännischen und gewerblichen Berufen. Zusätzlich starteten 16 weitere junge Menschen ein duales Studium in 7 dualen Studiengängen bei Zollner. Durch gezielte HR-Marketing-Maßnahmen wird außerdem stetig versucht neue Mitarbeiter für das Unternehmen zu rekrutieren. Umweltschutz In der Produktion legen alle Zollner Gesellschaften hohen Wert auf einen schonenden und effizienten Umgang mit Ressourcen. Zollner unterliegt regelmäßigen Überprüfungen durch die zuständigen Behörden, so dass alle gesetzlichen und behördlichen Vorgaben in Bezug auf Umweltschutz eingehalten werden. Darüber hinaus sind alle Zollner Produktionsstandorte mit Ausnahme der Standorte in Tunesien und der Standorte von EIT in den USA nach dem internationalen Standard der DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagement) zertifiziert. Die Einhaltung dieses Standards wurde zuletzt im Jahr 2023 im Rahmen von externen Zertifizierungsaudits durch die DEKRA bestätigt. Ferner sind die Betriebsstätten in Deutschland, Ungarn und Rumänien nach dem internationalen Standard DIN EN ISO 50001 (Energiemanagementsystem) zertifiziert. Neben den von unabhängigen Dritten durchgeführten Audits wird die Leistungsfähigkeit des Umwelt- und Energiemanagementsystems regelmäßig auch durch interne Umweltaudits überprüft. Kunden Die Kundenbasis des Zollner Konzerns ist durch eine Diversifikation in zahlreiche Teilbranchen der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie sowie Unternehmensgrößen gekennzeichnet. Zur Erhöhung der Kundenbindung sowie der Kundenzufriedenheit werden alle zwei Jahre ausführliche Stammkundenbefragungen durchgeführt. Neukunden werden bereits nach dem ersten Jahr der Zusammenarbeit mit dem Zollner Konzern befragt. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung mechatronischer Module und Systeme, die der Bereich Entwicklung als Auftragsentwicklung für externe Kunden der Zollner Elektronik AG durchführt, ist zentrale Aufgabe dieser Einheit. Die zunehmende Komplexität erfordert eine enge Zusammenarbeit mit den Entwicklungsteams der externen Kunden, mit Entwicklungspartnern, Lieferanten und den operativen Einheiten in den strategischen Geschäftseinheiten bereits zu Beginn des Produktentstehungsprozesses. Die Zusammenarbeit mit externen Entwicklungsdienstleistern wird zunehmend wichtiger, um das Leistungsportfolio des Unternehmens in der Produktentwicklung abzurunden und zeitnah und flexibel auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können. Die Suche und Evaluation von Partnern sowie das Abgleichen der Prozesse und Tools nehmen dabei einen großen Stellenwert ein. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht der kontinuierliche Ausbau der eigenen Kernkompetenzen in den Anwendungsfeldern Umrichter, Embedded Systeme, Kommunikation und Mensch-Maschine-Interfaces. Zollner entwickelt bereits Leistungselektronik und Energieübertragungssysteme für diverse Branchen, z.B. Automotive, Medizintechnik, Industrieelektronik. Für den Ausbau des Bereichs Leistungselektronik, im speziellen Umrichtertechnik, hat Zollner eine eigene Grundlagenforschung und Vorentwicklung in enger Zusammenarbeit mit Hochschulen und Instituten durchgeführt. Die Entwicklung der Zollner Elektronik AG ist darüber hinaus in weiteren Forschungsprojekten mit Hochschulen und Forschungsinstituten beteiligt, um Technologie- und Forschungstrends rechtzeitig zu erkennen und zu verfolgen. Um den Kontakt zu Hochschulen zu intensivieren, werden im Unternehmen Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten durchgeführt und betreut. Des Weiteren engagiert sich die Zollner Entwicklung aktiv in Expertenfachverbänden wie ZVEI oder FED und in regionalen sowie überregionalen Technologie-Clustern. Neben den intensiven technologischen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten wird auch die weitere Optimierung des mechatronischen Entwicklungsprozesses vorangetrieben. Kernstück ist dabei die aktuelle Implementierung des PLM Systems TEAMCENTER, welches z.B. ein automatisiertes Dokumentenmanagement ermöglicht. PLM ermöglicht durch verschiedene Prozesse, Methoden und Werkzeuge, dass alle relevanten Produktinformationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sowie in höchster Qualität zur Verfügung stehen. Besonders unter Berücksichtigung der fortschreitenden Globalisierung ebnet PLM den Weg für langfristigen Erfolg im internationalen Umfeld. Die für die Entwicklung maßgebenden Prozesse Anforderungsmanagement, Systems Engineering, Produktverifizierung und Validierung, Konfigurations- und Änderungsmanagement, werden im Rahmen der gestarteten Projekte neugestaltet und kontinuierlich weiterentwickelt. Im Rahmen der Corporate Sustainability der Zollner Elektronik AG wird auch das Thema Nachhaltigkeit in den Entwicklungsprojekten berücksichtigt. Nachhaltigkeit ist ein bedeutender Aspekt unserer Entwicklungsprojekte, da sie unsere Kunden unterstützen sollen, die Ressourcen der Erde für zukünftige Generationen zu erhalten. Die Nachhaltigkeitsbewertung in der Produktentwicklung ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Produkte, die für Kunden entwickelt werden, vorteilhaft für Umwelt und Gesellschaft sind. Dies wird unter anderem durch die Zuordnung von Produkten oder Teilen von Produkten zu den UN-Nachhaltigkeitszielen erreicht. Zum 31. Dezember 2023 waren im Bereich Entwicklung insgesamt 193 Mitarbeiter beschäftigt. Die Aufwendungen in diesem Bereich betrugen im Berichtsjahr 2023 19,3 Mio. € (Vorjahr: 16,2 Mio. €). Risiko- und Chancenbericht Grundsätze und Organisation Als international agierendes Unternehmen sieht sich die Zollner Gruppe Risiken und Chancen ausgesetzt. Für die Zollner Gruppe ist der sachgerechte Umgang mit Risiken und Chancen Teil der verantwortungsvollen Unternehmensführung. Risiken werden verstanden als Möglichkeit negativer Entwicklungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und sollen damit vermieden, gemindert oder begrenzt werden. Hierfür werden auch Möglichkeiten einer Risikoüberwälzung an Versicherungen und der Risikovorsorge in Betracht gezogen. Chancen als mögliche positive Abweichung von der Prognose und das damit verbundene Ergebnispotenzial sollen frühzeitig erkannt und systematisch genutzt werden. Das Risikomanagement trägt somit dazu bei, dass bestandsgefährdende Sachverhalte frühzeitig erkannt werden. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement trägt der Vorstand. Die zentrale Überwachung und Koordinierung des Risikomanagementsystems wird durch das zentrale Risikocontrolling durchgeführt. Die Abteilung Risikocontrolling ist im Controlling angegliedert und berichtet an den Finanzvorstand sowie den Gesamtvorstand der Zollner Gruppe. Zusätzlich sind die zuständigen Geschäfts- und Zentralbereichsleiter in den Risikomanagementprozess eingebunden. Sie stellen die Risikoeigner dar, sie überwachen die Risiken und Maßnahmen zur Risikohandhabung ihrer Bereiche und stellen Dokumentation und Reporting sicher. Im Fokus hierbei wird die Gesamtrisikolage des Konzerns der Zollner Gruppe betrachtet. Durch eine Risikoaggregation wird die Gesamtrisikoposition unter Berücksichtigung der relativen Bedeutung der Einzelrisiken berechnet. Hierfür wird die Methodik der Monte-Carlo-Simulation verwendet, wobei die Kombinationseffekte von Risiken berücksichtigt werden können, um eine mögliche Bestandsgefährdung beurteilen zu können. Das Risikomanagementsystem wird in Zusammenarbeit mit externen Beratern fortlaufend weiterentwickelt und validiert. In der Risikoanalyse werden Risiken und Chancen frühzeitig identifiziert und bedeutende Risiken und Chancen werden auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und quantitative Auswirkungen analysiert und bewertet. Die Verantwortung der Risikoidentifikation und -bewältigung (sowie Chancenumsetzung) bleibt bei den jeweiligen operativen Führungskräften. Bei der Quantifizierung und Bewertung dieser Risiken werden die operativen Führungskräfte und die dezentralen Controller vom Risikocontrolling unterstützt. Für die quantitative Bewertung der wesentlichen Risiken (und Chancen) werden unterschiedliche Wahrscheinlichkeitsverteilungen in Abhängigkeit des Sachverhalts angewandt. Zu einer entsprechenden Beschreibung der Risiken (und Chancen) durch Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe werden beispielsweise Dreiecksverteilungen und Normalverteilungen angewandt. Die Darstellung der Risiken (und Chancen) erfolgt als Nettobetrachtung (d.h. nach Berücksichtigung von Gegenmaßnahmen) und als Abweichung in Bezug auf ein Standard-EBT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) von 120 Mio. €. Die Einzelrisiken werden nach gewissen Risiken aggregiert und klassifiziert. Ziel der durchgeführten Risikoaggregation ist die Ermittlung der Gesamtrisikoposition der Zollner Gruppe bzw. der einzelnen Geschäftseinheiten unter Berücksichtigung der Einzelrisiken. Zur Ermittlung wird die Berechnungsmethodik der Monte Carlo Simulation angewendet, um eine Bestandsgefährdung zu identifizieren und somit den Anforderungen des § 91 Abs. 2 AktG gerecht zu werden. Die Risikoberichterstattung wird jährlich durchgeführt und dem Finanzvorstand vorgelegt. Der Risikobericht wird zusätzlich dem Gesamtvorstand sowie dem Aufsichtsrat vorgelegt. Die Risiken werden durch die jeweiligen Risikoeigner identifiziert, zudem sind sie verpflichtet jederzeit eine Ad-hoc-Meldung an das Risikocontrolling durchzuführen, sobald sich eine wesentliche Veränderung der Risikosituation ergibt. Durch unternehmerische Entscheidungen erhält der Vorstand in seiner Entscheidungsfindung zudem eine Risikoanalyse, beispielsweise bei einer Standortfindung oder Großinvestitionen. Zur Risikobewältigung werden geeignete Maßnahmen getroffen, durch welche die Risikopositionen des Unternehmens in ihrem Verhältnis von Risiko und Chance optimiert werden. Grundlage der aktuellen (Chancen- und) Risikolage ist der aktuelle Risikobericht der Zollner Gruppe. Die Chancen und Risiken der Zollner Gruppe werden anhand folgender Relevanzskala im Risikoportfolio kategorisiert. Die Betrachtung und Aktualisierung der Risiken im Risikomanagementsystem erfolgen grundsätzlich jährlich.
Wesentliche Risiken der Zollner Gruppe sind Risiken der Relevanz 3 oder höher und werden im Folgenden ausführlicher dargestellt. Risiken der Relevanz 4 oder 5 wurden für die Zollner Gruppe nicht identifiziert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Risikobewertung in allen Risikokategorien erhöht mit Ausnahme gesunkener Risiken aus Investitionsprojekten und Währungen. Strategische und marktbezogene Risiken und Chancen Wir sehen weiterhin große Unsicherheiten hinsichtlich der weltwirtschaftlichen und geopolitischen Aussichten. Sowohl der Israel-Gaza-Konflikt, als auch der Krieg in der Ukraine und die zunehmende Entkopplung der Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, können sich negativ auf Absatzentwicklung, Produktionsprozesse sowie Einkaufs- und Logistikprozesse auswirken. Damit könnte es zu einer negativen Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung und das Ergebnis des Zollner Konzerns kommen. Der Zollner Konzern versucht mit einer ausgeprägten Diversifikation mit unterschiedlichen Technologien und Kunden in verschiedenen Teilbranchen mögliche Marktschwankungen abzufedern. Um den anhaltenden Trend zur stärkeren Lokalisierung der Supply Chain in Asien und Nordamerika gerecht zu werden, wird sich Zollner stärker auf diese Wachstumsmärkte in Asien und Nordamerika fokussieren. Durch zukünftiges Neugeschäft in diesen bisher wenig bearbeiteten Märkten kann ein weiterer Risikoausgleich für den Zollner Konzern geschaffen werden. Der Markteintritt in diesen Märkten birgt neben den Chancen hingegen auch zusätzliche Risiken, die sich vor allem aus politischen und gesellschaftlichen Instabilitäten, aus Wechselkursschwankungen und aus rechtlichen Unsicherheiten ergeben. Mit dem zunehmenden Anteil des Konzernumsatzes in diesen Märkten wächst neben den wirtschaftlichen Chancen auch die Risikoposition. An bestehenden Standorten mit instabilen politischen Verhältnissen oder einem autokratischen Regime besteht das Risiko staatlicher Eingriffe in das Privateigentum. Der weiterhin anhaltende Kostendruck in der EMS-Industrie führt zu weiteren Verlagerungen von Produktionskapazitäten in sogenannte Low-Cost-Countries. Der Zollner Konzern begegnet diesem Risiko mit Schaffung von weiteren eigenen Produktionskapazitäten in diesen Ländern. Zur Evaluierung und Einschätzung der jeweiligen Länder werden im Rahmen des jährlichen Strategieprozesses Länderexposés mit diversen makroökonomischen Parametern erstellt und aktualisiert. Operative Risiken und Chancen Beschaffungsmarktrisiken Preisänderungsrisiken im Beschaffungsprozess versucht der Zollner Konzern vor allem durch mittel- und langfristige Rahmenvereinbarungen oder durch Preisgleitklauseln in Absprache mit seinen Kunden zu begrenzen. Währungskursrisiken im Zuge der Beschaffung können zu höheren Komponentenpreisen und Fertigungskosten führen. Hier besteht das Risiko, dass mögliche Materialpreissteigerungen nicht zeitnah und vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Als Folge einer Rezession als auch länger andauernde geopolitische Spannungen und regionale Kriege könnten sich zudem höhere Risiken im Rahmen des Beschaffungsprozesses aus Lieferanten-Ausfällen, Qualitätsproblemen oder zeitlichen Verzögerungen im Zulieferprozess ergeben. Der Zollner Konzern versucht diesen Risiken durch verstärkte Internationalisierung im Beschaffungswesen, eine sorgfältige Auswahl von Lieferanten und deren laufende Betreuung sowie den Aufbau alternativer Bezugsmöglichkeiten entgegenzuwirken. Dadurch können zukünftige Risiken zwar begrenzt, aber nicht ausgeschlossen werden. Innerhalb des Wertschöpfungsprozesses sind die Zollner Konzernunternehmen der Gefahr von Betriebsunterbrechungen, Qualitätsproblemen sowie Arbeitssicherheits- und Umweltrisiken ausgesetzt. Zollner vermeidet oder reduziert diese Risiken durch ein umfassendes und integriertes Zollner Managementsystem, das auf den Standards DIN EN ISO 9001, ISO/TS 16949 (Kfz-Elektronik), DIN EN 9100 (Luftfahrt), DIN EN ISO 13485 (Medizintechnik), OHRIS (Occupational Health and Risk-Management-System) und DIN EN ISO 14001 (Umwelt) basiert und entsprechend zertifiziert ist. Darüber hinaus existiert in unserem Projektmanagement-Handbuch eine umfassende Verfahrensanweisung zur strukturierten Abwicklung von Projekten. Als ständige Aufgabe sehen wir die Weiterentwicklung und Verbesserung der Produktions- und Logistikprozesse. Risiken und Chancen aus Umsatzschwankungen Risiken bestehen grundsätzlich in Form von möglichen Abweichungen von den geplanten Absatzmengen und Verkaufspreisen. Der Zollner Konzern versucht mit einer ausgeprägten Diversifikation mit unterschiedlichen Technologien und Kunden in verschiedenen Teilbranchen mögliche Marktschwankungen abzufedern. Darüber hinaus können aus den Kundenforecasts, die in der Regel Reichweiten von 6-12 Monaten haben, durch verschiedene Indikatoren sowohl bei negativen als auch bei positiven Abweichungen frühzeitig Maßnahmen bezüglich auf Material- und Personalplanungen umgesetzt werden. Zusätzlich kauft der Zollner Konzern regelmäßig Markt- und Branchenstudien, um die Marktentwicklung besser einschätzen zu können. Produktionsausfallrisiken Durch äußere Umwelteinflüsse sowie höhere Gewalt (Feuer, Überschwemmungen etc.) können Produktionsstandorte des Zollner Konzerns ganz oder teilweise zerstört werden. Die Produktion von Kundenprodukten in andere Zollner Standorte zu verlagern ist schwierig und abhängig von verfügbaren Produktionskapazitäten sowie der Verfügbarkeit des notwendigen Materials. Für diese Risiken sind in angemessenem Umfang Versicherungen für Sach- und Personenschäden sowie für den Fall der Betriebsunterbrechung abgeschlossen. Die Angemessenheit des Versicherungsschutzes wird regelmäßig überprüft. Eine Existenzgefährdung oder eine erhebliche Auswirkung auf die Liquiditäts- und Vermögenslage des Zollner Konzerns aus diesen Risiken halten wir derzeit für ausgeschlossen. Risiken aus Investitionsprojekten Der Zollner Konzern investiert regelmäßig in den Aufbau, die Erweiterung und die Sanierung von Produktions- und Logistikstandorten. Dabei entstehen Risiken bezogen auf Baukostenüberschreitungen und Verzögerungen der geplanten Projektzeiten. Um diesen Risiken begegnen zu können, wurden hausintern die Prozesse in Bezug auf die Planung und die Organisation von Bauprojekten verbessert. Jedes Bauprojekt, ab einer bestimmten Größe, wird über ein eigenes Projekt abgewickelt und regelmäßig mit dem jeweiligen Projektlenkungsausschuss abgestimmt. Cyber- und Informationssicherheitsrisiken Um einen reibungslosen Geschäftsbetrieb zu gewährleisten, ist der Zollner Konzern auf IT-Systeme angewiesen. Eine komplexe und leistungsfähige Informationstechnologie hat einen entscheidenden Einfluss auf die Steuerung der operativen und strategischen Geschäftsprozesse. Es besteht das Risiko, dass externe Einflüsse, wie etwa Feuer, Stromausfälle, Computerviren, Hacker-Angriffe und ähnliche Ereignisse sowie interne Einflüsse, wie eine nicht sachgerechte Bedienung der Systeme, zu einem Datenverlust oder zu Betriebsstörungen aufgrund von teilweisen oder vollständigen Ausfällen der IT-Systeme führen. Das kann Kosten in einem erheblichen Umfang verursachen und sich nachteilig auf Kunden- und Lieferantenbeziehungen auswirken. Im Zollner Konzern werden dedizierte Ressourcen eingesetzt, um diese Risiken zu minimieren. Bereits eingeführte technische und organisatorische Vorkehrungen minimieren Risiken im Zusammenhang mit der Verlässlichkeit, Verfügbarkeit und Vertraulichkeit der in den Informationssystemen gespeicherten Daten. Gleichzeitig gewährleisten sie eine effiziente Informationsverarbeitung. Darüber hinaus ist Zollner an den deutschen, ungarischen und rumänischen Standorten nach dem Standard für Informationssicherheit ISO/IEC 27001 zertifiziert. Finanzielle Risiken Risiken aus Forderungsausfällen Durch die restriktive Politik der führenden Zentralbanken und volatile Marktschwankungen besteht das Risiko, dass die geringere Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln zu Liquiditätsverknappung und Insolvenzen bei bestehenden Kunden führen. Damit besteht für den Zollner Konzern das Risiko, dass die zur Lieferung von Kundenprodukten getätigten Anfangsinvestitionen nicht amortisiert werden oder gegen den betreffenden Kunden noch ausstehende Forderungen ganz oder teilweise ausgebucht werden müssen. Um das Risiko zu reduzieren, werden Kunden vor Vertragsabschluss auf ihre Bonität geprüft. Bei Start-up Kunden und Kunden mit niedriger Bonität werden Bürgschaften oder Anzahlungen gefordert. Die Zahlungsmoral von bestehenden Kunden wird kontinuierlich über Managementkennzahlen gemessen und überwacht. Wechselkursrisiken Der Zollner Konzern unterliegt dem Einfluss von Wechselkursschwankungen, insbesondere hinsichtlich der Währungen USD, HUF, RON, JPY. Deutliche Veränderungen der genannten Wechselkurse könnten unsere Wettbewerbsposition erheblich verändern. Es besteht das Risiko, das währungsbedingte Materialpreiserhöhungen und Personalkostensteigerungen nicht zeitnah und vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Zur Risikoreduzierung wird ein Teil des Fremdwährungsexposures mit Hilfe von derivativen Finanzinstrumenten abgesichert. Steuerrisiken Der Zollner Konzern ist global in 10 Ländern tätig und unterliegt damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen der Steuergesetze und -regelungen in diesen Jurisdiktionen könnten zu höheren Steueraufwendungen und zu höheren Steuerzahlungen führen. Zudem könnte die Unsicherheit im rechtlichen Umfeld mancher Länder die Möglichkeiten einschränken unsere Rechte durchzusetzen. Als global tätiges Unternehmen agieren wir in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden können. Künftige Auslegungen beziehungsweise Entwicklungen der Steuersysteme könnten unsere Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage beeinflussen. Wir werden regelmäßig von den Finanzbehörden in den verschiedenen Jurisdiktionen geprüft, und wir identifizieren und bewerten fortlaufend diese Risiken. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Sämtliche beschriebenen Risiken und Chancen, denen der Zollner Konzern ausgesetzt ist, unterliegen hinsichtlich ihrer Einflüsse auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage einer permanenten Kontrolle und Steuerung. Wir sehen die strategischen und marktbezogenen Risiken derzeit als die größte Herausforderung für den Zollner Konzern an. Allerdings bestehen generelle Diversifikationseffekte über unterschiedliche Technologien, Kundenbranchen, Projekte und Standorte. Damit ergibt sich weder aus einzelnen Risiken noch aus der Gesamtheit aller zurzeit bekannten Risiken unter Substanz- und Liquiditätsaspekten eine Bestandsgefährdung des Zollner Konzerns oder einzelner Tochtergesellschaften. Aus heutiger Sicht ist die vorhandene Eigenkapitalausstattung ausreichend groß um die Gesamtrisikoposition des Zollner Konzern abzudecken. Ausblick / Prognose Der vorliegende zusammengefasste Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf Prognosen des Managements hinsichtlich der künftigen Entwicklung des Zollner Konzerns beruhen. Diesem Prognosebericht liegen Einschätzungen zugrunde, die das Management anhand sämtlicher zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts verfügbarer Informationen getroffen hat. Berücksichtigt wurden Annahmen zur künftigen Entwicklung der Weltwirtschaft und des EMS-Marktes sowie die spezifischen Geschäftserwartungen der internen Organisationseinheiten. Sie betreffen unter anderem Produktperspektiven, das erwartete Verhalten der Wettbewerber, Projektwahrscheinlichkeiten sowie Marktchancen und -risiken in einzelnen Regionen. Die auf dieser Basis getroffenen Aussagen unterliegen Risiken und Chancen, die Zollner nicht vollständig kontrollieren und steuern kann. Insbesondere können unerwartete Auswirkungen der bestehenden geopolitischen Unsicherheiten, die weitere Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten und die kräftigen Zinserhöhungen der Zentralbanken die Annahmen und Prognosen des Managements aufgrund der vorherrschenden hohen Dynamik negativ beeinflussen. Sollten die dem Ausblick zugrundeliegenden Annahmen nicht zutreffen oder die beschriebenen Risiken und/oder Chancen eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen von dieser Prognose abweichen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner Januar-Ausgabe seines World Economic Outlook von einem Anstieg der Weltwirtschaft um 3,1 % für das Jahr 2024 (Vorjahr: 3,1 %) aus. Der IWF sieht einerseits positive Effekte wie die rückläufige Inflation, stabilere Lieferketten und robuste Arbeitsmärkte in den Industrieländern, andererseits werden das weiterhin hohe Zinsniveau und reduzierter staatlicher Stimulus für die Wirtschaft die Weltwirtschaft im Jahr 2024 belasten. Darüber hinaus prognostiziert der IWF für das Jahr 2025 einen leichten Anstieg des Wachstums der Weltwirtschaft um 3,2 %. In dem für Zollner besonders wichtigen Markt des Euro-Raums erwartet der IWF für das Jahr 2024 ein Wachstum von 0,9 % (Vorjahr: 0,5 %). Auch für das Jahr 2025 wird im Euro-Raum ein weiterer Anstieg des Wirtschaftswachstums von 1,7 % erwartet. Für die deutsche Wirtschaft erwartet der IWF im Jahr 2024 nur ein leichtes Wachstum um 0,5 % (2023: -0,3 %). Für das Jahr 2025 erwartet der IWF mit 1,6 % ein wieder anziehendes Wirtschaftswachstum in Deutschland. Der Zollner Konzern wird auch im nächsten Jahr weiter konsequent seine eingeschlagene strategische Ausrichtung verfolgen. Dabei wird die Internationalisierung weiter ausgebaut. Insgesamt steht nach wie vor das organische Wachstum im Vordergrund. Ergänzend dazu wird das Technologiespektrum bei Bedarf mit kleineren Akquisitionen oder Partnerschaften erweitert. Die Qualität der angebotenen Dienstleistungen und die Fokussierung auf attraktive Kunden stehen weiterhin im Mittelpunkt der Bemühungen von Zollner. In auf gegenseitigem Vertrauen aufbauenden Partnerschaften bieten wir unseren Kunden sowohl eine hohe Prozesstiefe in Bezug auf den gesamten Produktlebenszyklus als auch in den Stufen der Zulieferung Lösungen, die vom Einzelteil bis hin zum kompletten System reichen. Aufgrund von deutlich reduzierten Planungen und Forecasts von einzelnen Kunden vor allem aus dem Tätigkeitsbereich Messtechnik und Automotive plant der Zollner Konzern im Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzrückgang von 13,3 % auf rund 2.509 Mio. €. Die Investitionsplanung des Zollner Konzerns für das Geschäftsjahr 2024 sieht Ausgaben von rund 255 Mio. € vor. Diese Investitionen schaffen weitere Kapazitäten in bestehenden und zukünftigen Produktionsstandorten. Die Finanzierung dieser Investitionen ist über den laufenden Cashflow sowie über die vorhandene Liquidität sichergestellt. Damit kann das mittelfristig geplante Wachstum bewältigt und somit die Marktposition von Zollner weiter gestärkt werden. Die vom Vorstand geplante EBITDA-Marge im Konzern beträgt für das Jahr 2024 8,7 %. Die Planung basiert dabei auf der Annahme, dass Personalkapazitäten für ein wiederanziehendes Kundengeschäft vorgehalten werden. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich in der Planung ein deutlicher Rückgang des Konzernergebnisses. Ferner erwartet der Vorstand für 2024 eine weiterhin hohe, erneut leicht verbesserte konzernweite Mitarbeiterzufriedenheit sowie eine verbesserte Lieferfähigkeit und Liefertreue bei zunehmender Komplexität der Geschäftsaktivitäten. Die Zollner Elektronik AG plant für das Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzrückgang von rund 28,6 % auf rund 1.523 Mio. €. Die vom Vorstand geplante EBITDA-Marge beträgt für das Jahr 2024 rund 4,7 %. Aufgrund der weiteren Internationalisierung des Zollner Konzerns sowie der positiven Prognosen des IWF für das Jahr 2025 rechnen wir aus heutiger Sicht über das Jahr 2024 hinaus wieder mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg im Zollner Konzern. Erklärung des Vorstands nach § 289f Abs. 4 HGB Zollner verpflichtet sich, für eine angemessene Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen einzutreten. Dies gilt langfristig für die Besetzung von Aufsichtsrat und Vorstand sowie kurz- bis mittelfristig für die nachgelagerten Führungsebenen. Oberstes Prinzip bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat ist es, weiterhin die Tradition von Zollner als Familienunternehmen zu bewahren und in der Besetzung der Organe abzubilden. Die Festlegung von kurz- bis mittelfristig zu erfüllende Zielgrößen wird daher insoweit nicht als realistisch und zielführend angesehen.
Zandt, 10. Mai 2024 Der Vorstand Ludwig Zollner Markus Aschenbrenner Thomas Schreiner Manfred Zollner jun. Christian Zollner Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. AllgemeinesDie Zollner Elektronik AG hat ihren Sitz in Zandt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Regensburg (NR. HRB 8354). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz und des Aktiengesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear auf 3 bis 10 Jahre vorgenommen. Das Ansatzwahlrecht zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, insbesondere Entwicklungskosten nach § 248 Abs. 2 HGB wird grundsätzlich ausgeübt. Die Herstellungskosten berücksichtigen direkte Kosten sowie anteilige Gemeinkosten der Produktion sowie anderer leistender Betriebsbereiche. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen werden unter Berücksichtigung der direkten Kosten und der anteiligen Gemeinkosten der Produktion sowie anderer leistender Betriebsbereiche ermittelt. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Gebäude erfolgen nach der linearen Methode. Bewegliche Sachanlagen werden grundsätzlich linear auf 3 bis 15 Jahre abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,-- werden im Jahr ihrer Anschaffung sofort aufwandswirksam abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. - Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert. - Sonstige Ausleihungen werden zum Nennwert sowie zum Barwert bilanziert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Zuschreibungen werden vorgenommen, sofern der Grund für die vorgenommene Abschreibung entfallen ist. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich produktionsbezogener Abschreibungen. Durch ausreichend bemessene Wertkorrekturen wird allen erkennbaren Lagerungs- und Bestandsrisiken Rechnung getragen. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Forderungen werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Einzelwertberichtigungen werden kundenindividuell gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht kreditversicherten und nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Forderungen in Fremdwährungen werden entsprechend den Angaben zur Fremdwährungsumrechnung in Euro umgerechnet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsguthaben werden entsprechend den Angaben zur Fremdwährungsumrechnung in Euro umgerechnet. Latente Steuern Für die Berechnung der latenten Steuern wird das Temporary-Konzept angewendet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen, dabei wird das Wahlrecht, den aktivischen Überhang latenter Steuern auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Ansatz zu bilanzieren, grundsätzlich in Anspruch genommen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz beträgt 27,1 %. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Pensionsverpflichtungen werden unter Berücksichtigung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,82 % (Vj. 1,78 %) p. a. auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die weiteren versicherungsmathematischen Parameter sind wie folgt berücksichtigt: Renteneintrittsalter 65 Jahre (Vj. 65), und die Rentendynamik mit 1,0 % (Vj. 1,0 %). Die Pensionsverpflichtungen wurden mit den Aktivwerten aus Rückdeckungsversicherungen und den Wertpapieren verrechnet, die zweckgebunden und insolvenzsicher zur Bedienung dieser Verpflichtungen gehalten werden. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Der Jahresabschluss enthält Forderungen und Verbindlichkeiten, denen Beträge zugrunde liegen, die ursprünglich auf fremde Währungen lauteten und in Euro umgerechnet wurden. Nicht auf Euro lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden bei ihrer erstmaligen Erfassung mit dem aktuellen Devisenkurs umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden gemäß§ 256a HGB Fremdwährungsforderungen sowie die Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 umgerechnet. Die sich daraus ergebenden Kursgewinne oder -verluste sind in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zahlungsströmen aus Kreditgeschäften gegen Währungsschwankungen (Micro-Hedges) setzt die Zollner Elektronik AG derivative Finanzinstrumente ein. Bei Vorliegen der Voraussetzungen werden die derivativen Finanzinstrumente mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Für die Bilanzierung der Bewertungseinheiten wendet der Konzern die Einfrierungsmethode an, sodass sich ausgleichende positive und negative Wertänderungen nicht erfasst werden. Bei kursgesicherten langfristigen Verbindlichkeiten geht der Konzern von einer 100 %igen Effektivität aus, da zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft Währungsidentität, Beitragsidentität und Fristenkongruenz besteht und etwaige Ausfallrisiken als vernachlässigbar gering betrachtet werden. Die Bewertung alleinstehender Derivate erfolgt nach der Glattstellungsmethode. Sich ergebenden drohenden Verlusten aus Optionsgeschäften wird zunächst durch Abschreibungen auf die aktivierten Prämien in entsprechender Höhe Rechnung getragen. Bei übersteigenden drohenden Verlusten werden Rückstellungen gebildet. Etwaige Gewinne werden aufgrund des Imparitätsprinzips nicht berücksichtigt. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus der Anlage 4 "Entwicklung des Anlagevermögens" ersichtlich. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind aus der Anlage 4 "Entwicklung des Anlagevermögens" ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 49.749 Darlehen, davon TEUR 37.645 (Vj. TEUR 30.196) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr; die übrigen Forderungen i. H. v. TEUR 82.778 betreffen Lieferungen und Leistungen. Von den Sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 1.839 (Vj. TEUR 58) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 21.157 ist in 211.572 Stammaktien zum Nennwert von je EUR 100,00 eingeteilt. Es handelt sich dabei um Namensaktien. Die Kapitalrücklage besteht nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Sie beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 8.497. Die Gewinnrücklagen betragen TEUR 9.481. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Ausschüttungssperre Vom Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge des Geschäftsjahrs 2023 in Höhe von TEUR 599 resultieren TEUR 498 aus dem Ansatz latenter Steuern, die gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegen. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen enthalten mit TEUR 6.987 den Erfüllungsbetrag der direkten vertraglichen Versorgungsansprüche. Aus der Verrechnung von Pensionsverpflichtungen und Deckungsvermögen ergibt sich ein passiver übersteigender Betrag von TEUR 5.093. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 100 und unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB. Den verrechneten beizulegenden Werten des Deckungsvermögens von TEUR 1.894 stehen Anschaffungskosten von TEUR 2.256 gegenüber. Sonstige Rückstellungen Unter den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen die Rückstellungen für Resturlaubstage und Überstunden, Rückstellungen für pauschale Gewährleistung, Rückstellungen für Bonus, Rückstellungen für Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten, Rückstellungen für Betriebsprüfungskosten sowie Rückstellungen für Archivierung enthalten. Verbindlichkeiten Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 150.179 Darlehen (Vj. TEUR 45.360), die übrigen Verbindlichkeiten betreffen Lieferungen und Leistungen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und geografisch bestimmten Märkten wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen mit TEUR 3.399 (Vj. TEUR 1.876) periodenfremde Erträge und mit TEUR 16.877 (Vj. TEUR 34.578) Erträge aus der Währungsumrechnung. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem mit TEUR 2.584 (Vj. TEUR 1.174) periodenfremde Aufwendungen sowie mit TEUR 23.277 (Vj. TEUR 39.820) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 1.412 (Vj. TEUR 1.563) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Bei den Zinsen und ähnlichen Erträge entfallen unter anderem TEUR 3.799 (Vj. TEUR 3.069) auf verbundene Unternehmen und TEUR 43 (Vj. TEUR 16) auf die Abzinsung von Rückstellungen. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.564 (Vj. TEUR 66) und aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 124 (Vj. TEUR 128) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 342 (Vj. TEUR 272) enthalten. Latente Steuern Aus der unterschiedlichen Bewertung zwischen Handels- und Steuerbilanz ergeben sich folgende latenten Steuern:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 27,1 %. Aus den Unterschiedsbeträgen ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 498. 5. Sonstige AngabenAngaben zu derivativen Finanzinstrumenten Derivate Finanzinstrumente werden ausschließlich zur Sicherung von Währungs- und Zinspositionen eingesetzt, um durch Wechselkurs- bzw. Zinsschwankungen bedingte Risiken und Kosten zu minimieren. Zur Sicherung werden marktgängige Devisentermingeschäfte und Zinsswaps genutzt. Derivative Finanzkontrakte werden nur mit Banken höchster Bonität abgeschlossen und sind auf die Absicherung des operativen Geschäfts sowie damit verbundene Finanzierungsvorgänge beschränkt.
Die Zeitwerte der Derivat-Volumina werden anhand der von anerkannten Informationsdiensten übermittelten Marktdaten unter Berücksichtigung aktueller Zinsstrukturen und Volatilitäten durch geeignete anerkannte Bewertungsmethoden ermittelt. Der Marktwert entspricht dem Betrag, zu dem am Bilanzstichtag eine Glattstellung der Kontrakte erfolgen könnte. Für Teile der in der obigen Tabelle dargestellten negativen Marktwerte der Devisentermingeschäfte und des Zins- und Währungsswaps wurden keine Drohverlustrückstellungen gebildet, da diese Bestandteile von Bewertungseinheiten sind. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Rahmen des Risikomanagements werden im Namen der Zollner Elektronik AG für Rechnung der Zollner Elektronik Gyártó és Szolgáltató Kft., Ungarn, und der S.C. ZES Zollner Electronic S.R.L., Rumänien, Devisenterminkontrakte sowie Devisenoptionskontrakte abgeschlossen. Aufgrund vertraglicher Regelungen im Innenverhältnis tragen die Tochtergesellschaften sämtliche Risiken und Chancen aus diesen Kontrakten. Eine bilanzielle Abbildung im Jahresabschluss der Zollner Elektronik AG erfolgt demnach nicht, jedoch würde die Gesellschaft bei einem Ausfall der Tochtergesellschaften in Anspruch genommen werden. Folgende Tabelle stellt die Nominalvolumen und die Marktwerte der am 31. Dezember 2023 bestehenden derivativen Finanzkontrakte der Tochtergesellschaften dar:
Aufgrund der Ertragskraft und der wirtschaftlichen Gesamtsituation der rumänischen und ungarischen Tochtergesellschaften wird das Risiko der Inanspruchnahme aus den dargestellten Haftungsverhältnissen als gering eingeschätzt. Aufgrund von kurz- und mittelfristig kündbaren Mietverträgen für im Wesentlichen Gewerbe- und Büroflächen im Inland bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.246, davon TEUR 1.065 mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Wesentliche Geschäfte zu marktunüblichen Konditionen Wesentliche Geschäfte zu marktunüblichen Konditionen mit nahestehenden Personen wurden im Geschäftsjahr nicht abgeschlossen. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer
Konzernabschluss Seit Beginn des Geschäftsjahres 2007 stellt die Zollner Elektronik AG, Zandt, als Mutterunternehmen gemäß § 290 HGB einen Konzernabschluss auf den 31. Dezember auf; dieser wird im Unternehmensregister elektronisch veröffentlicht. Honorar des Abschlussprüfers Hier wird auf den Konzernabschluss vom 31. Dezember 2023 verwiesen. Vorstand und Aufsichtsrat Die folgenden Personen gehörten dem Vorstand an: - Herr Ludwig Zollner (Sprecher des Vorstands) - Herr Thomas Schreiner (CFO - Chief Financial Officer) - Herr Manfred Zollner jun. (Mitglied des Vorstands) - Herr Christian Zollner (Mitglied des Vorstands) - Herr Markus Aschenbrenner (Mitglied des Vorstands) Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: - Herr Manfred Zollner sen. (Aufsichtsratsvorsitzender), Kaufmann - Herr Manfred Huber (Mitglied des Aufsichtsrats), Geschäftsbereichsleiter, Dipl.-Ing. (FH) - Herr Johann Weber (Mitglied des Aufsichtsrats), Techniker Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf TEUR 9.329 (Vj. TEUR 4.285). Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit TEUR 90 (Vj. TEUR 105) vergütet. 6. ErgebnisverwendungDas Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 133.035 ab. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 7. NachtragsberichtEreignisse nach dem Bilanzstichtag, die für den Konzern oder im Rahmen einer Einzelbetrachtung für die Zollner Elektronik AG von besonderer Bedeutung sind, liegen nicht vor.
Zandt, 10. Mai 2024 Der Vorstand Ludwig Zollner Markus Aschenbrenner Thomas Schreiner Manfred Zollner jun. Christian Zollner Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023
* Erwerb von zusätzlichen Anteilen in Höhe von 62,3 % zum 01.01.2023 Beteiligungen
** Erwerb der Beteiligung zum 23.12.2022 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zollner Elektronik AG, Zandt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zollner Elektronik AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der Zollner Elektronik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, geprüft. Die im zusammengefassten Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum zusammengefassten Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Diese sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), aber nicht den Jahresabschluss, nicht die inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zusammengefassten Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zusammengefassten Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im zusammengefassten Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des zusammengefassten Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im zusammengefassten Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 10. Mai 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Prof. Dr. Edenhofer, Wirtschaftsprüfer Dr. Schroff, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr 2023, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahr. In fünf ordentlichen Sitzungen am 02.05.2023, 24.07.2023, 28.09.2023, 02.10.2023 und 14.12.2023 ließ sich der Aufsichtsrat eingehend über die Lage und Entwicklung des Unternehmens sowie über die Grundsätze der Geschäftspolitik und die wesentlichen Geschäftsvorfälle unterrichten. Hierzu hat der Vorstand dem Aufsichtsrat regelmäßig schriftliche und mündliche Berichte vorgelegt. Darüber hinaus fand eine Vielzahl von Einzelgesprächen mit dem Vorstand statt. Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, wurden überprüft und mit dem Vorstand im Einzelnen erörtert. Der Aufsichtsrat hat zudem mit dem Vorstand die mittelfristige Unternehmensstrategie beraten. Die Buchführung und der Jahresabschluss der Zollner Elektronik AG mit dem zusammengefassten Lagebericht der Zollner Elektronik AG und des Zollner Konzerns sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Baker Tilly GmbH & Co. KG, Nürnberg geprüft. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss nebst zusammengefasstem Lagebericht der Zollner Elektronik AG sind mit den uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen worden. Der Aufsichtsrat der Zollner Elektronik AG hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss nebst zusammengefasstem Lagebericht und dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie den Konzernabschluss mit zusammengefasstem Lagebericht anhand der dazugehörigen Prüfberichte des Abschlussprüfers geprüft. Die Prüfung hat keinen Anlass zur Beanstandung ergeben. In der feststellenden Sitzung vom 24.06.2024 hat der Aufsichtsrat ferner den schriftlichen Bericht des Abschlussprüfers vom 10.05.2024 über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen entgegengenommen. Unter Einbeziehung dieses Berichts hat der Aufsichtsrat daraufhin den Jahresabschluss mit dem Lagebericht anschließend erörtert und gebilligt. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der Zollner Elektronik AG ist damit gemäß § 172 Satz 1 AktG festgestellt. Der Konzernabschluss wurde gebilligt. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der Zollner Elektronik AG und allen Mitarbeitern der Zollner Elektronik AG für deren tatkräftige Mitarbeit bei der Bewältigung der in den zurückliegenden Jahren entstandenen vielfältigen Herausforderungen.
Zandt, 01.07.2024 Manfred Zollner sen., Aufsichtsratsvorsitzender |
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Zollner Elektronik AG AG
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- AG
- Anschrift
-
Manfred-Zollner-Str. 1
93499 Zandt - Handelsregister
- HRB 8354, Regensburg
- Eintragungsdatum
- 23 agosto 2001
- Branche
-
Herstellung von bestückten Leiterplatten
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g. - Unternehmenszweck
- Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von System- und Technologielösungen als Dienstleister und Systemlieferant der Elektronikbranche (kundenspezifische Produkte von der Entwicklung über die Produktion bis zum After-Sales-Service).
Finanzen
Bilanz
2024- Umlaufvermögen 59,2 % 963,97 Mio
- Anlagevermögen 40,6 % 660,81 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 % 3,88 Mio
- Aktive latente Steuern 0,0 % 0
- Eigenkapital 56,9 % 926,06 Mio
- Verbindlichkeiten 41,6 % 677,96 Mio
- Rückstellungen 1,4 % 23,01 Mio
- Passive latente Steuern 0,1 % 1,58 Mio
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 51,2 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Umsatzerlöse 48,0 % 1,67 Mrd
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 25,5 % 886,92 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 24,1 % 840,17 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1,1 % 36,82 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,6 % 19,63 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,3 % −9,80 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,2 % 8,52 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,2 % 8,51 Mio
- Materialaufwand 68,8 % 1,11 Mrd
- Personalaufwand 19,4 % 313,86 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 5,1 % 82,96 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2,8 % 45,30 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2,3 % 37,57 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,5 % 23,62 Mio
- Sonstige Steuern 0,0 % 244,0 k
- Ergebnis nach Steuern 47,00 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 46,75 Mio
GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Christian Zollner
seit 2007 Vorstandsmitglied
-
Ludwig Zollner
seit 2003 Vorstandsmitglied
-
Manfred Zollner jun.
seit 2007 Vorstandsmitglied
-
Markus Aschenbrenner
seit 2019 Vorstandsmitglied
-
Thomas Schreiner
seit 2003 Vorstandsmitglied
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
-
M****** Z******
14.2 %
3.0M €
-
L***** Z******
14.2 %
3.0M €
-
C****** Z******
14.2 %
3.0M €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
M****** Z******
14.0 %
-
L***** Z******
14.0 %
Beteiligungen an
- SIQIT GmbH GmbH 100.0 %
- Technologisches Institut für angewandte Künstliche Intelligenz GmbH GmbH 93.5 %
Historie
- 2025
-
07.07.
SatzungsänderungZollner Elektronik AG
- 2021
-
11.03.
Austritt einer PositionJ***** W**** · Board Member
- 2019
-
12.03.
Eintritt eines MitgliedsMarkus Aschenbrenner · Board Member
- 2018
-
24.07.
Berichtigung personenbezogener DatenManfred Zollner jun. · Board Member
- 2015
-
29.07.
AdressänderungZollner Elektronik AG
-
27.07.
AdressänderungZollner Elektronik AG
- 2014
-
12.02.
Austritt einer PositionJ**** D** · Board Member
- 2012
-
15.11.
AdressänderungZollner Elektronik AG
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- zollner.de AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
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Tastenkürzel
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