aktiv Rechtsform GmbH

hesena Care GmbH

Berlin ·HRB 109882 Charlottenburg (Berlin)

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
Am Borsigturm 68
13507 Berlin
Handelsregister
HRB 109882, Charlottenburg (Berlin)
Branche
Sonstige Heime a. n. g.
Sonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Sonstige teilstationäre Pflegeeinrichtungen
Eingetragenes Kapital
200.000,00 EUR
Vertretungsregelung

Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden.

Unternehmenszweck
Das Betreiben und Unterhalten von Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen jeglicher Art.

Finanzen

Mitarbeiter 2024
418
Jahresergebnis 2024
1,51 Mio. €
17 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2023
Aktivseite 8,87 Mio
  • Anlagevermögen 53,4 % 4,73 Mio
  • Umlaufvermögen 46,6 % 4,13 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 3,3 k
Passivseite 8,87 Mio
  • Verbindlichkeiten 78,3 % 6,95 Mio
  • Eigenkapital 11,6 % 1,03 Mio
  • Rückstellungen 6,4 % 568,0 k
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 3,7 % 328,7 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 16 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 6,29 Mio
  • Zwischenergebnis 54,2 % 3,41 Mio
  • Zwischenergebnis 20,7 % 1,30 Mio
  • auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 12,7 % 800,9 k
  • Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 9,7 % 609,1 k
  • Ausgleichszahlung Minderheiten 2,4 % 150,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 9,0 k
  • Erträge aus Beteiligungen 0,1 % 8,9 k
  • auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,0 % 0
Aufwendungen 24,77 Mio
  • Personalaufwand 66,3 % 16,43 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 18,8 % 4,66 Mio
  • Steuern 6,9 % 1,72 Mio
  • Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 3,4 % 832,8 k
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 2,7 % 663,0 k
  • Aufwendungen aus Verlustübernahme 1,1 % 281,5 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,7 % 177,8 k
  • Rohergebnis 26,22 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,51 Mio
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GuV-Daten für 9 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Hans- Jürgen Thörner seit 2021 Geschäftsführer
  • Konstantin Sascha Saßen seit 2025 Geschäftsführer
  • Rainer Martin Hettich seit 2007 Geschäftsführer
3 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.

Beteiligungen an

4 weitere Beteiligungen · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Historie

  1. 2026
  2. 12.06.
    Verschmelzung
    hesena Care GmbH
  3. 12.06.
    Verschmelzung
    hesena Care GmbH
  4. 2025
  5. 14.11.
    Austritt einer Position
    Daniel Johnnie Baer · Prokura
  6. 14.11.
    Adressänderung
    hesena Care GmbH
  7. 02.07.
    Verschmelzung
    hesena Care GmbH
  8. 14.04.
    Eintritt eines Mitglieds
    Konstantin Sascha Saßen · Geschäftsführer
  9. 2024
  10. 11.12.
    Änderung des Unternehmensgegenstands
    Das Betreiben und Unterhalten von Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie Altenwohn- und Pflegeeinrichtungen jeglicher Art.
  11. 11.12.
    Satzungsänderung
    hesena Care GmbH
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Jahresabschlüsse

Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.

5 Dokumente
Geschäftsjahr Dokument Veröffentlicht Zugriff
2024 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Veröffentlicht Volltext lesen
2022 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2021 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2020 Jahresabschluss Veröffentlicht Über die API
2023 Jahresabschluss Volltext

hesena Care GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

hesena Care GmbH

Aktiva

zum 31.12.2023 zum 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 4.731.440,00 406.182,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.324.821,00 39.147,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und 10.725,00 39.147,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.314.096,00 0,00
II. Sachanlagen 381.619,00 342.035,00
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 3.688,00 4.350,00
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 121.480,00 127.845,00
3. Technische Anlagen 99.781,00 58.200,00
4. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 154.976,00 149.473,00
5. Fahrzeuge 1.694,00 2.167,00
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 4.731.440,00 406.182,00
B. Umlaufvermögen 4.132.865,68 2.118.596,68
I. Vorräte 4.001,66 -,--
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.658.232,58 1.537.105,90
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.155.333,47 954.547,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.814.750,29 223.166,53
3. Forderungen aus öffentlicher Förderung 110.972,93 53.807,29
4. Sonstige Vermögensgegenstände 577.175,89 305.585,07
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 200.000,00 200.000,00
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstitut 470.631,44 581.490,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.331,59 46.163,17
8.867.637,27 2.570.941,85

Passiva

A. Eigenkapital 1.025.000,00 25.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. Kapitalrücklage 1.000.000,00 0,00
B. Rückstellungen 567.981,47 593.938,62
Sonstige Rückstellungen 567.981,47 593.938,62
C. Verbindlichkeiten 6.945.963,85 1.796.107,44
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 327.451,52 224.053,86
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 327.451,52 224.053,86
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.000.000,00 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 150.000,00 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.850.000,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.572.959,47 1.141.080,66
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.572.959,47 1.129.418,66
4. Sonstige Verbindlichkeiten 809.491,81 231.879,66
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 809.491,81 231.879,66
5. Verwahrgeldkonto 236.061,05 199.093,26
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 236.061,05 199.093,26
D. Rechnungsabgrenzungsposten 328.691,95 155.895,79
8.867.637,27 2.570.941,85

Gewinn und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

hesena Care GmbH, Berlin

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 17.747.254,16 17.021.900,02
2. Personalaufwand 11.352.216,04 11.003.823,36
a) Löhne und Gehälter 9.305.872,67 9.112.865,05
b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 2.046.343,37 1.890.958,31
-davon für Altersversorgung 1.750,87 2.082,17
3. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 0,00 5.415,30
4. Steuern, Abgaben, Versicherungen 869.938,29 789.356,53
5. Mieten, Pacht, Leasing 3.919.732,58 3.493.326,12
Zwischenergebnis 1.605.367,25 1.729.978,71
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 210.138,98 130.795,36
7. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 639.226,14 348.430,18
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 265.972,59 314.655,83
Zwischenergebnis 490.029,54 936.097,34
9. Zinsen und ähnliche Erträge 9.000,00 4.500,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 69.510,58 8,00
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 299.548,07 3.598,90
12. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 129.970,89 936.990,44
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wurde mit notarieller Urkunde vom 22. Juni 2007 errichtet, hat ihren Sitz in Berlin und ist unter der Nummer HRB 109882 B in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.

Sie agiert national im Bereich des Gesundheitswesens, insbesondere als Betreiber von Alten- und Pflegeheimen und ambulanter Pflegedienste. Bei den Einrichtungen handelt es sich um vollstationäre Pflegeeinrichtungen, die von pflegebedürftigen Senioren bewohnt werden, sowie um Altenheime, in welchen der Fokus auf dem Bereich Wohnen liegt und einer Einrichtung der Eingliederungshilfe, in welcher Leistungen zur Sozialen Teilhabe erbracht werden.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde aufgrund der Inanspruchnahme des Wahlrechts nach § 8 Abs.1 Satz 1 der Pflege-Buchführungsverordnung entsprechend den Anlagen 1 und 2 der Pflege-Buchführungsverordnung vorgenommen.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungen teilweise Gebrauch gemacht.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Auf die Nutzung des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts wirken vielfältige Einflussfaktoren teils gegenläufig ein. Wir konnten daher seine Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzen und legen deshalb für die planmäßige Abschreibung gem. § 253 Abs. 3 S. 4 HGB die standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren gerade.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren in diesen Posten sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist in Höhe der geleisteten, noch nicht aufwandswirksamen Zahlungen angesetzt.

Die Rückstellungen sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist in Höhe der erhaltenen Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit diese noch nicht ertragswirksam geworden sind, angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Unter den Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten werden in Höhe von EUR 236.061,05 (Vorjahr: EUR 199.093,26) Verwahrgelder von Bewohnern ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von EUR 2.165.969,00 (im Vorjahr: EUR 473.190,39) aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von EUR 406.990,47 (im Vorjahr: EUR 667.890,27) aus dem Ergebnisabführungsvertrag und der umsatzsteuerlichen Organschaft gegenüber der Alleingesellschafterin hesena Management GmbH.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 171.933,09 (Vorjahr: EUR 92.454,71) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 11.688,98 (Vorjahr: EUR 872,69,).

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen außergewöhnliche Erträge in Höhe von EUR 257.468,47 (Vorjahr: EUR 1.017.207,89) enthalten, die im Wesentlichen im Rahmen der Energieergänzungshilfe (im Vorjahr im Rahmen der Corona Pandemie für erhöhte Mehrausgaben und Mindereinnahmen nach § 150 SGB XI) angefallen). Dagegen sind im Vorjahr korrespondierende Aufwendungen in Höhe von EUR 286.991,29 angefallen.

5. Sonstige Angaben

Die Einrichtungen der Gesellschaft sind gemietet. Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus ihren Mietverhältnissen mit einer jährlichen Jahresmiete von EUR 3.891.306,00. Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 73.920,00 gegenüber der hesena Management GmbH.

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer:

Angestellte Vollzeit 117
Angestellte Teilzeit 203
Summe 320

Gesellschafter der hesena Care GmbH ist die hesena Management GmbH, Berlin, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen wurde. Der Jahresüberschuss wurde gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag vollständig abgeführt.

Die Vertretung der Gesellschaft erfolgt durch die Geschäftsführer

 

Rainer Hettich, Kaufmann, Berlin

 

Hans-Jürgen Thörner, Kaufmann, Blieskastel

 

Stefan Gehrmann, Krankenpfleger, Berlin

Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr keine Bezüge.

6. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind einige Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Zunächst erfolgte die Einbringung der Beteiligungen hesena Mobil GmbH, hesena Service GmbH und hesena Wohnen GmbH von der hesena Management in die hesena Care. Im Rahmen der Einbringung der Beteiligungen ist das Stammkapital der hesena Care GmbH auf € 200.000 erhöht worden. Des Weiteren wurden die alten Ergebnisabführungsverträge zwischen mit der hesena Management GmbH als Muttergesellschaft gekündigt und neue Ergebnisabführungsverträge zwischen der hesena Care GmbH und den eingebrachten Tochtergesellschaften abgeschlossen. In Folge dessen verbleiben ab 2024 die Gewinne in der hesena Care GmbH, es erfolgt keine Gewinnabführung an die hesena Management GmbH mehr. Die Gewinnverwendung wird dann nach Vorlage des Jahresabschlusses in der Gesellschafterversammlung beschlossen.

Zuletzt hat die hesena Care GmbH mit Wirkung zum 01.05.2024 von der hesena Pflegeheim GmbH die Betriebe des Domizil Lindenhof (Niedersachsen) und des Domizil Orgelstadt Borgentreich (Nordthein- Westfalen) übernommen. Es wird aktuell mit einem geringem Anstieg der Umsatzerlöse sowie der korrespondierenden Aufwendungen gerechnet.

 

Berlin, den 12. Juli 2024

Geschäftsführung

gez. Rainer Hettich

gez. Hans-Jürgen Thörner

gez. Stefan Gehrmann

ANLAGENSPIEGEL hesena Care GmbH, Berlin zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 139.939,74 0,00 0,00 139.939,74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 4.424.800,00 0,00 4.424.800,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 139.939,74 4.424.800,00 0,00 4.564.739,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 11.412,34 0,00 0,00 11.412,34
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 184.927,64 0,00 0,00 184.927,64
3. Technische Anlagen 66.185,41 51.212,84 0,00 117.398,25
4. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 657.702,38 59.384,14 124.218,84 592.867,68
5. Fahrzeuge 3.310,61 0,00 0,00 3.310,61
Summe Sachanlagen 923.538,38 110.596,98 124.218,84 909.916,52
III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 1.088.478,12 4.535.396,98 124.218,84 5.499.656,26
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 100.792,74 28.422,00 0,00 129.214,74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 110.704,00 0,00 110.704,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 100.792,74 139.126,00 0,00 239.918,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 7.062,34 662,00 0,00 7.724,34
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 57.082,64 6.365,00 0,00 63.447,64
3. Technische Anlagen 7.985,41 9.631,84 0,00 17.617,25
4. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 508.229,38 53.881,14 124.218,84 437.891,68
5. Fahrzeuge 1.143,61 473,00 0,00 1.616,61
Summe Sachanlagen 581.503,38 71.012,98 124.218,84 528.297,52
III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 682.296,12 210.138,98 124.218,84 768.216,26
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.725,00 39.147,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.314.096,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.324.821,00 39.147,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 3.688,00 4.350,00
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 121.480,00 127.845,00
3. Technische Anlagen 99.781,00 58.200,00
4. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 154.976,00 149.473,00
5. Fahrzeuge 1.694,00 2.167,00
Summe Sachanlagen 381.619,00 342.035,00
III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 4.731.440,00 406.182,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die hesena Care GmbH wurde im Juni 2007 errichtet und beschäftigt sich als inhabergeführtes Unternehmen mit der Entwicklung und dem Betrieb von Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen. Sie ist Teil der hesena Gruppe, die national im Bereich des Gesundheitswesens, insbesondere als Betreiber von Alten- und Pflegeheimen und ambulanter Pflegedienste agiert. Bei den Einrichtungen handelt es sich um vollstationäre Pflegeeinrichtungen, die von pflegebedürftigen Senioren bewohnt werden sowie um Altenheime, in welchen der Fokus auf dem Bereich Wohnen liegt und einer Einrichtung der Eingliederungshilfe, in welcher Leistungen zur Sozialen Teilhabe erbracht werden.

Alle Immobilien der Gesellschaft, in denen die Einrichtungen betrieben werden, sind angemietet. Die Versorgung der Einrichtungen mit Verpflegung und Reinigungsleistungen sowie diverse administrative Aufgaben erfolgen durch Gesellschaften im Verbund der hesena Unternehmensgruppe.

Das Leistungsangebot der Einrichtungen umfasst je nach Standort:

•

stationäre Vollzeitpflege

•

eingestreute Kurzzeitpflege

•

Leistungen der Eingliederungshilfe

•

In den Altenheimen: Wohnen gepaart mit variablen Dienstleistungen der Betreuung, Verpflegung und Unterhaltsreinigung.

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 betreibt die Gesellschaft die Einrichtungen an den nachfolgenden Standorten mit folgenden Pflegeplätzen:

•

Domizil an der Else, Bünde, 99 Pflegeplätze

•

Domizil Alt-Mariendorf, Berlin, 62 Pflegeplätze

•

Seniorenpark Diekholzen, Diekholzen, 113 Pflegeplätze

•

Domizil am Gartenplatz, Berlin, 62 Pflegeplätze

•

Domizil an der Werre, Detmold, 76 Pflegeplätze

•

Domizil am Ostplatz, Leipzig, 106 Pflegeplätze

•

Wohnheim St. Josef, 68 Wohnheimplätze

•

Altenheim Lindenhof, 59 Apartments

•

Altenheim Karl-Hinrichs-Stift, 86 Apartments

Für alle Angebote in den stationären Pflegeeinrichtungen bestehen in vollem Umfang Versorgungsverträge nach § 72 SGB XI mit Pflegekassen oder diversen Kostenträgern. Die Pflegeversicherungen übernehmen bei entsprechendem Pflegegrad die endsprechenden Kosten. Ebenfalls werden Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie die Investitionskosten von den pflegebedürftigen Senioren selbst oder über entsprechende Sozialhilfeträger getragen.

Zum 01.10.2023 hat die hesena Care GmbH den Betrieb einer Eingliederungshilfe am Standort Bad Pyrmont übernommen. Im Wohnheim St. Josef werden Leistungen zur Sozialen Teilhabe erbracht. Diese stellen die behinderungsbedingt notwendige Unterstützung im sozialen Bereich sicher. Zu ihnen gehören etwa die Unterstützung beim Wohnen und in der Freizeit sowie heilpädagogische Leistungen und Leistungen zur Mobilität. Hierfür hat die hesena Care GmbH mit dem Land Niedersachsen einen Versorgungsvertrag geschlossen. Die Kosten der Unterkunft werden in der Regel über entsprechende Sozialhilfeträger getragen.

Ebenfalls im Kalender Jahr 2023 (01.01.2023) übernommen wurden, die Betriebe der Altenheime Lindenhof und Karl-Hinrichs-Stift am Standort Wilhelmshaven. Der Bereich der Altenheime ist artverwandt mit dem Betreuten Wohnen, genießt jedoch einen besonderen Bestandsschutz. Hier werden Kombi-Leistungen "aus einer Hand" erbracht, für welche Sozialhilfe-Empfänger Unterstützungsleistungen beantragen können, welche über die Höchstsätze für angemessene Kosten der Unterkunft hinausgehen.

2. Leitung, Steuerung und Kontrolle

Die Einrichtungen an den unterschiedlichen Standorten werden buchhalterisch separat geführt und einzeln gesteuert. Dies wird durch eine zentrale Buchhaltung wieder zusammengeführt. Zur Steuerung und Führung auf dieser Basis werden diverse Berichte und Controlling-Tools eingesetzt. Seitens der Geschäftsführung der hesena Care GmbH werden monatlich alle relevanten Informationen in dem sogenannten Monatsbericht von der zentralen Buchhaltung erhoben. Ebenfalls wird quartalsweise der sogenannte Liquiditäts-Status ermittelt.

Für die Steuerung der hesena Care GmbH nutzt die Geschäftsführung verschiedene Kennzahlen. Zu den bedeutsamsten gehören die Umsatzerlöse (Erträge aus vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, Erträge aus Unterkunft und Verpflegung, Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen), das Ergebnis vor Gewinnabführung, das AfA-Volumen (Restbuchwert des Anlagevermögens zum Bilanzstichtag) sowie der Personalaufwand.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war die deutsche Wirtschaft von wirtschaftlicher Stagnation und rückläufigen, jedoch hohen Inflationsraten geprägt. Die Ursachen dafür lagen vor allem in den Nachwirkungen der Energiepreiskrise, die die Kaufkraft schwächten, sowie der geringeren Weltwirtschaftsdynamik und geopolitischen Spannungen. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im 3. Quartal um 0,1 Prozent zurück, und auch das Jahresendquartal wurde mit einem Rückgang von 0,5 Prozent abgeschlossen. Gründe für den anhaltend negativen Trend waren unter anderem die schwächere Auftragslage, ungünstigere Finanzierungsbedingungen und das Auslaufen der "Umweltprämie" im dritten Quartal. Ungeachtet dessen zeigten einige Indikatoren wie das ifo Geschäftsklima, die ZEW Konjunkturerwartungen und der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland einen gewissen Optimismus unter Unternehmern für den Jahreswechsel. Auch private Haushalte scheinen optimistischer zu sein, was sich im GfK-Konsumklima durch gestiegene Anschaffungsneigung und rückläufige Sparabsichten zeigte. Wie ein moderater Anstieg des BIP im 1. Quartal des Jahres 2024 um 0,2 Prozent zeigt, haben sich die Erwartungen zum Teil bestätigt. Dennoch bleiben die Risiken für eine erwartete wirtschaftliche Erholung hoch, aufgrund der weltwirtschaftlichen Schwächephase, anhaltender geopolitischer Krisen und möglicher Rohstoffpreisausschläge. 1

1 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz; Pressemittielung vom 13.12.2023; Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Dezember 2023 und Destatis; Pressemitteilung Nr. 137 vom 30. April 2024

Die aktuelle Pflegestatistik (2023) des Statistischen Bundesamtes lag zum Aufstellungszeitpunkt noch nicht vor. Jedoch gab es laut Pflegestatistik 2022 in Deutschland 4.897.078 pflegebedürftige Menschen. 2 Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird bis 2055 auf etwa 6,8 Millionen steigen, was einer Zunahme um 37 % entspricht. Bereits 2035 wird mit etwa 5,6 Millionen gerechnet, was einem Anstieg von 14 % entspricht. Nach 2055 sind keine starken Veränderungen mehr zu erwarten, da die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer dann von geburtenschwächeren Generationen abgelöst werden. Nach einer Variante der Pflegevorausberechnung dürfte die Zahl der Pflegebedürftigen im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) bis 2070 auf etwa 6,9 Millionen steigen, was einem Anstieg von 38 % entspricht. 3

Laut einer Statistik vom Dezember 2021 werden in Deutschland rund ein Sechstel der Pflegebedürftigen in Pflegeheimen vollstationär betreut. 4

Die Pflegebranche in Deutschland bleibt zunächst weiterhin von den Auswirkungen einschneidender Ereignisse des Jahres 2022 betroffen. Zunächst war da der Wegfall des Pflegerettungsschirms zum 30.06.2022 sowie die Einführung der Tariftreueregelungen zum 01.09.2022. Dann kam der Ausbruch des Krieges in der Ukraine, der zu einem rapiden Anstieg der Verbraucherpreise, insbesondere für Energie, führte. Diese Entwicklungen, gepaart mit einer verzögerten Kostenerstattung seitens der Kostenträger sowie sinkender Auslastungen aufgrund des Pflegekräftemangels, haben dazu geführt, dass die Pflegelandschaft im Jahr 2023 von zahlreichen Insolvenzen und Betriebsaufgaben erschüttert wurde. Diese Insolvenzwelle erstreckte sich von kleinen Familienbetrieben bis hin zu großen Unternehmensgruppen und betraf sowohl ambulante Dienste als auch Pflegeheimbetreiber. Allein im VDAB (Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V.) mussten im Jahr 2023 mehr als 50 Pflegeunternehmen ihren Betrieb einstellen. 5

2 Pflegestatistik 2023 - Vollstationäre Altenpflege (www.pflegemarkt.com)
3 Destatis; Pressemitteilung Nr. 124 vom 30. März 2023; Pflegevorausberechnung: 1,8 Millionen mehr Pflegebedürftige bis zum Jahr 2055 zu erwarten
4 Destatis; Pressemitteilung Nr. 554 vom 21. Dezember 2022; 5 Millionen Pflegebedürftige zum Jahresende 2021
5 VDAB Pressemitteilung vom 25.01.2024; VDAB fordert vier Sofortmaßnahmen zur Existenzsicherung von Pflegeunternehmen i.V.m. Newsletter des VDAB-BSB: Ausgabe 2/2023 - Insolvenzen und Vermeidungsstrategien i.V.m. Beitrag auf pflegemarkt.com: Die 30 größten Pflegeheimbetreiber 2024

2. Geschäftsverlauf und Lage

In Anbetracht des anhaltenden Fachkräftemangels lag der operative Fokus der Einrichtungen weiterhin auf der optimalen Belegung unter Berücksichtigung der notwendigen und vorgeschriebenen Personalmengen. Dies erforderte eine sorgfältige Planung und Ressourcenallokation, um die bestmögliche Betreuung der Bewohner zu gewährleisten. Um die Fachkraftquote zu erfüllen, wurden geeignete Maßnahmen ergriffen, um ausreichend qualifiziertes Personal zu gewinnen. Hierzu gehörten die gezielte Anwerbung von Fachkräften aus dem In- und Ausland, die Förderung der Aus- und Weiterbildung sowie die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen.

Die hesena Care GmbH weist aus unserer Sicht weiterhin eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Wie auch im Vorjahr wurde ein positives wirtschaftliches Ergebnis erreicht. Der Jahresüberschuss wurde gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der 100%igen Gesellschafterin vollständig abgeführt.

Die Umsatzerlöse (Erträge aus vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, Erträge aus Unterkunft und Verpflegung, Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen, soweit nicht in den Nummern 1 bis 3 enthalten) sind von EUR 21,4 Mio. auf EUR 259 Mio. gestiegen. Dieser Zuwachs ist insbesondere auf die Zugänge der Altenheimbetriebe sowie der Eingliederungshilfe zurückzuführen und fällt insgesamt größer aus als erwartet (EUR 23,4 Mio.) Das AfA- Volumen (Restbuchwert des Anlagevermögens zum Bilanzstichtag) ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.000% auf TEUR 4.536 gestiegen. Diese Zunahme liegt über der Erwartung des Vorjahres und ist durch den im Zuge der Zukäufe im Geschäftsjahr erfassten Geschäfts- und Firmenwert begründet. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Sonstige betriebliche Erträge)) ist im Vergleich zum Vorjahr von 48% auf rund 43% gefallen. Prognostiziert war eine Seitwärtsbewegung. Die Abweichung hängt damit zusammen, dass sowohl die Altenheime als auch das Wohnheim deutlich weniger personalintensiv betrieben werden können als erwartet.

Die Auslastung im Bereich der Pflege konnte erneut leicht gesteigert werden. Die Auslastung der insgesamt 586 Plätze (Vorjahr 518) in den sieben Einrichtungen bewegt sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 in einer Spanne von 88,6 % bis 97,0 % (Vorjahr 87,9 % bis 93,6 %).

Die Auslastung in den Altenheimen lag bei 49,2 % (Altenheim Lindenhof) bzw. 72,1 % (Altenheim Karl-Hinrichs-Stift).

Alle vollstationären Pflegeeinrichtungen, die einen Versorgungsvertrag nach dem Sozialgesetzbuch XI vorweisen, mussten bis zum 30.06.2023 eine Fachkraftquote von mindestens 50 Prozent erfüllen. Seit Juli 2023 gilt das neue Personalbemessungsverfahren für vollstationäre Pflegeeinrichtungen. Da vielfach die ordnungs- und leistungsrechtlichen Regularien auf Landesebene nicht oder noch nicht vollständig vorliegen, wird die ursprüngliche Fachkraftquote in den meisten Fällen weiterhin direkt oder indirekt angewendet. Die Einrichtungen werden diesbezüglich kontinuierlich angemeldeten und nicht angemeldeten Prüfungen der Heimaufsicht und des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) und in Bezug auf die Qualität der Pflegeleistungen unterzogen. Bei diesen Prüfungen sind keine wesentlichen Beanstandungen festgestellt worden.

Der Pflegegrad-Mix spiegelt die Verteilung der Bewohner nach Pflegegraden in Bezug zur festgeschriebenen Auslastung sowie zur aktuell gültigen Entgeltvereinbarung wider. Die hesena Care GmbH hat das Ziel, dass der Pflegegrad-Mix der Bewohner dem im Rahmen der Pflegesatzverhandlungen seitens des Kostenträgers kalkulierten Pflegegrad-Mix entspricht. Dieses Pflegegrad-Management wird intern geschult und zentral gesteuert.

Ertragsentwicklung

Das Geschäftsergebnis der Gesellschaft (Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung) ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 937 auf TEUR 130 gesunken und liegt unterhalb der Erwartungen des Vorjahres. Der Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass der Inflationsdruck im Jahr 2023 die allgemeine Preisentwicklung weiterhin nach oben trieb und zu Kostensteigerungen führte. Zudem wirken sich neu verhandelte Preise aus laufenden Pflegesatzverhandlungen erst zum Jahr 2024 aus. Dies ist zum Teil in einer kostenträgerseitigen Verzögerung im Ablauf der Verhandlungen begründet.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft aus dem Betrieb der Pflegeheime (Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, Erträge aus Unterkunft und Verpflegung, Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen, Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 des Handelsgesetzbuches, soweit nicht in den Nummern 1 bis 3 enthalten) betrugen im Geschäftsjahr EUR 25,9 Mio. (Vorjahr EUR 21,4 Mio.). Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf eine Belegungssteigerung aber insbesondere auf die hinzugewonnenen Betriebe zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr von EUR 1,4 Mio. auf EUR 0,4 Mio. gesunken. Grund hierfür ist im Wesentlichen der Wegfall er Erstattungsansprüche, welche im Rahmen der Coronapandemie für erhöhte Mehrausgaben und Mindereinnahmen nach § 150 SGB XI geltend gemacht werden konnten.

Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr EUR 11,4 Mio. (Vorjahr EUR 11,0 Mio.) und ist damit um 3,2 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Auch hier ist der Anstieg auf die hinzugewonnenen Betriebe zurückzuführen.

Der Materialaufwand betrug im Berichtsjahr EUR 8,6 Mio. (Vorjahr EUR 5,8 Mio.). Der Anstieg ist einerseits auf die eingangs erwähnten allgemeinen inflationsbedingten Preissteigerungen für Güter und Dienstleistungen zurückzuführen. Des Weiteren hat die hesena Gruppe im Zuge der Umstrukturierung von verschiedenen administrativen Aufgaben und Dienstleistungen für alle Unternehmensbereiche, die Preise für ebenjene Prozesse einer Überprüfung unterzogen. Dies hat ebenfalls zu einem Anstieg der Kosten geführt.

Der Aufwand für Mieten, Pacht und Leasing betrug im Berichtsjahr EUR 3,9 Mio. (Vorjahr EUR 3,5 Mo.) und ist somit leicht angestiegen. Ausschlaggebend hierfür sind langfristig abgeschlossenen Mietverträge.

Die Immobilien, in denen die Gesellschaft die Einrichtungen betreibt, sind angemietet. Bei den meisten abgeschlossenen Mietverträgen wurden Instandhaltungsmaßnahmen und Schönheitsreparaturen ohne Dach und Fach vereinbart. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen von TEUR 290,8 auf TEUR 639,2 (Vorjahr TEUR 348,4) erhöht.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft setzt sich auf der Aktivseite im Wesentlichen aus dem Geschäfts- oder Firmenwert (48,6%). liquiden Mitteln (5,3 %), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (13,0 %) und aus sonstige Vermögensgegenständen (28,2 %) zusammen. Die Passivseite der Bilanz enthält im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute (33,8%), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (29,0 %), sonstige Rückstellungen (6,4 %) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (3,7 %).

Die hesena Care GmbH hält 100% der Anteile an der hesena Dienstleistungs GmbH Das Stammkapital beträgt TEUR 25. Die hesena Dienstleistungs GmbH hat mit der hesena Care GmbH einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die hesena Dienstleistungs GmbH erbringt als zentraler Dienstleister verschiedene administrative Aufgaben und Dienstleistungen für alle Unternehmensbereiche.

Des Weiteren tätigt die hesena Care GmbH regelmäßig Investitionen im Bereich der Sachanlagen insbesondere der Einrichtungen und Ausstattungen. Die Investitionen betrugen im Berichtsjahr TEUR 110,6 (Vorjahr TEUR 155,5). Sämtliche Investitionen konnten wie im Vorjahr aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 200,8 auf TEUR 1.155,3 (Vorjahr TEUR 954,5) gestiegen. Der Anstieg ist zum einen auf umfangreiche Nachberechnungen aufgrund von um den Jahreswechsel eingegangen Pflegesatzvereinbarungen sowie aufgrund eines weiterhin existierenden Bearbeitungs-Rückstaus bei Krankenkassen, Pflegekassen, Sozialämtern aber auch Gemeinden zurückzuführen.

Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 581 auf TEUR 470,6 gesunken. Für Investitionen in das Anlagevermögen sind EUR 4,5 Mio. angefallen, die teileweise durch die Aufnahme von Darlehen in Höhe von EUR 3,0 Mio. finanziert wurden. Die hesena Care GmbH besitzt zusätzlich einen ausreichenden Kreditrahmen bei Ihrer Hausbank, der die Fähigkeit Verpflichtungen rechtzeitig erfüllen zu können zusätzlich sicherstellt. Die Zahlungsfähigkeit der hesena Care GmbH war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gewährleistet.

Zur Stärkung des Eigenkapitals hat die Alleingesellschafterin hesena Management GmbH im Juli 2023 eine Bareinlage in Höhe von EUR 1,0 Mio. gem. §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die Kapitalrücklage eingestellt. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25. Die Eigenkapitalquote steigt auf 11,6 % (Vorjahr 0,9 %).

Die sonstigen Rückstellungen betragen im Geschäftsjahr TEUR 567,9 (Vorjahr TEUR 594,0) und beinhalten Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 390,8 und Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 37,3.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von TEUR 224,1 auf TEUR 327,5 erhöht.

3. Gesamtaussage

Ungeachtet der schwierigen gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen ist die Vermögens-, Finanz- und Ertrags aus unserer Sicht weiterhin als solide und nachhaltig zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote wurde durch eine Einstellung in die Kapitalrücklage gestärkt. Der Kauf, insbesondere des Betriebes der Eingliederungshilfe, wurde langfristig finanziert. Das übrige Anlagevermögen ist aus dem Eigenkapital finanziert. Die Ausstattung mit liquiden Mitteln liegt auf einem zufriedenstellenden Niveau.

III. Chancen- und Risikobericht

a) Risikomanagement

Risiken sind ein wesentlicher Bestandteil jeder Geschäftstätigkeit. Ein Risikomanagement, das die Identifikation, Analyse, Steuerung und Überwachung wesentlicher Risiken im Unternehmensumfeld ermöglicht, ist von besonderer Wichtigkeit. Darüber hinaus kann ein Risikomanagement auch bestimmte Chancen für das Unternehmen erkennen. Um sowohl Risiken als auch Chancen frühzeitig zu erkennen, überprüft die hesena Care GmbH regelmäßig sowohl interne als auch externe Faktoren, die das gesamte Unternehmensumfeld betreffen können.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt unser Unternehmen über ein Debitorenmanagement. Forderungen gegenüber Pflegekassen und Sozialämtern unterliegen einem geringen Ausfallrisiko.

Bei anstehenden Expansionen wird durch umfangreiche Standortanalysen der Bedarf am Standort nebst Wettbewerbssituation genau analysiert sowie die Wirtschaftlichkeit beurteilt. Nur bei entsprechend positiven Bedingungen wird expandiert.

Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken sowie Risiken, die den Fortbestand der hesena Care GmbH gefährden könnten, derzeit nicht erkennbar.

b) Risiken

Die wesentlichen Risiken ergeben sich im System der gesetzlichen Pflegeversicherung aus den Refinanzierungsentscheidungen der jeweiligen Kostenträger sowie der zunehmend herausfordernden Gewinnung von Mitarbeitern, um die betriebenen Einrichtungen nachhaltig belegen zu können.

Aufgrund der Kostensteigerungen sind Einrichtungen bundesweit angehalten mit den Kostenträgern in Verhandlungen zu treten. Dieses Antragsaufkommen kann zu Verzögerungen bei den Verhandlungen über neue Pflegesätze führen. Ein etwaiger Zeitverzug ist aus den Liquiditätsreserven zu finanzieren.

Aufbauend auf den Verhandlungen werden die Pflegesätze nach unserer Ansicht zwangsläufig erneut steigen müssen, was mit einer erneuten finanziellen Belastung der Bewohner und somit auch in einer erneuten Hemmung von Neuvertragsabschlüssen einhergehen wird.

Durch die steigende finanzielle Belastung wird der Anteil der Bewohner, welche auf Sozialhilfe angewiesen sind, vermutlich steigen. Aufgrund allgemein steigender Bearbeitungszeiten bei den Sozialämtern, wird sich dies auf die Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auswirken. Dies bindet zusätzliche liquide Mittel.

Zudem wird das Unternehmensumfeld der hesena Care GmbH aus unserer Sicht durch eine zunehmende Dynamisierung des Wettbewerbs, eine Konsolidierung des Marktes und steigende Qualitätsanforderungen der Bewohner sowie des Gesetzgebers geprägt. Dies führt an einigen Standorten ebenso zu einer verstärkten Wettbewerbssituation, mit dem Risiko des Rückgangs der Belegung. Um dem entgegenzuwirken, wird fortlaufend an einer Verbesserung der Pflege- und Betreuungsqualität gearbeitet. Ferner wird das Marketing entsprechend angepasst.

Die verstärkte Wettbewerbssituation führt des Weiteren zu einem fortlaufenden Bedarf an hohen Investitions- und Instandhaltungsaufwendungen. Hinsichtlich der Refinanzierung größerer Maßnahmen ist die Situation weiterhin schwierig. Die Durchsetzung von kostendeckenden Entgelten ist unverändert mit einem hohen zeitlichen und personellen Aufwand und langjährigen Verfahren mit den zuständigen Stellen verbunden.

Finanzielle Risiken sind ebenso aus den gestiegenen Kosten für Personalgewinnung und -erhaltung zu identifizieren.

Im Falle einer unzureichenden Pflege- und Betreuungsqualität droht den Einrichtungen ein behördlich auferlegter Belegungsstopp. Unser Qualitätsmanagementsystem wird laufend an die gesetzlichen Erfordernisse angepasst. Alle Einrichtungen werden regelmäßig internen Qualitätsprüfungen unterzogen. Dabei wird gewährleistet, dass die Anforderungen sowohl den sich laufend weiterentwickelnden internen Qualitätsstandards als auch den regulatorischen Vorgaben der Heimaufsicht und des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) entsprechen.

Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig geschult oder nehmen an entsprechenden Fortbildungen teil, um Risiken im Bereich der Pflege- und Betreuungsqualität entgegenzuwirken. Weiterhin wird in Zukunft die Gesellschaft deutlich höhere Aufwendungen für die Fachkräftesicherung einsetzen müssen, deren Refinanzierung durch die Pflegekassen von entscheidender Bedeutung für die Gesellschaft sein wird.

c) Chancen

Die Chancen der Gesellschaft liegen unverändert in der demographischen Entwicklung der Bevölkerung und der in diesem Zusammenhang stehenden Nachfrage nach Pflegeeinrichtungsplätzen sowie der umfangreichen Erfahrung im Betrieb der Pflegeeinrichtungen.

Im Jahr 2022 erwies sich die Anzahl der angebotenen Pflegeplätze in der stationären Versorgung erstmals als rückläufig. Auch im Jahr 2023 tragen die gestiegenen Energiekosten, steigenden Rohstoffpreise und der Fachkräftemangel nicht zur Attraktivität von potentiellen Investitionen bei, was dazu führt, dass auch weniger Neubauprojekte umgesetzt werden. Mit Blick auf die seitens der Spitzenverbände geschilderten Entwicklungen ist ein weiterer Rückgang an verfügbaren stationären Plätzen wahrscheinlich. Dies kann unseres Erachtens zu einer Entspannung der Wettbewerbssituation in Form einer steigenden Nachfrage nach stationären Pflegeplätzen führen.

Chancen ergeben sich ebenfalls im Rahmen der Digitalisierung von Prozessen innerhalb der Unternehmensgruppe, insbesondere durch den Einsatz neuer Pflegesoftware. In der zunehmend digitalisierten Welt gibt es aus unserer Sicht wiederholt Ängste bezüglich der möglichen Überflüssigkeit vieler Arbeitsplätze durch künstliche Intelligenz (KI). Für junge Menschen, die sich nach sicheren beruflichen Perspektiven umsehen und den Einflüssen von KI entkommen möchten, könnte das Gesundheitswesen eine vielversprechende Lösung bieten. 6

Zuletzt bieten sich durch Wachstum die Chancen Skaleneffekte zu nutzen, günstigere Einkaufskonditionen mit Lieferanten auszuhandeln sowie Risiken zu diversifizieren.

6 Internet-Quelle:Magazin Fortune; Artikel: Even Wall Street investors think Gen Z should ditch finance for tech | Fortune

IV. Prognosebericht

Die Gesellschaft wird sich weiterhin auf drei wesentliche Themen fokussieren:

•

Regelmäßige Verhandlung und Kalkulation der Pflegesätze,

•

Regelmäßige Verhandlung und Kalkulation der gesondert berechenbaren Investitionsaufwendungen,

•

Kosten- und Forderungscontrolling.

Mit Beginn des Jahres 2024 sollen nahezu alle Pflegesatzverhandlungen des Jahres 2023 zu einem Abschluss gebracht werden. Hierdurch wird eine deutliche Entspannung der Vermögens- und Ertragslage erwartet.

Die Geschäftsführung erwartet für 2024 Umsatzerlöse zwischen EUR 30,0 Mio. und EUR 31,0 Mio. und Personalaufwendungen zwischen EUR 14,0 Mio. und EUR 15,0 Mio. Unter Berücksichtigung der Kündigung der Ergebnisabführungsverträge gegenüber der hesena Management GmbH wird fortan das Ergebnis vor Steuern geplant. Dieses wird planmäßig auf EUR 1,0 bis 1,2 Mio. steigen. Weiterhin wird mit einem AfA-Volumen von rund EUR 4,0 Mio. geplant.

Die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft kann aufgrund der beschriebenen Chancen und Risiken oder für den Fall, dass die Erwartungen und Annahmen nicht eintreten, sowohl positiv als auch negativ von den Prognosen abweichen.

 

Berlin, 12. Juli 2024

Geschäftsführung

gez. Rainer Hettich

gez. Hans- Jürgen Thörner

gez. Stefan Gehrmann

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschlusses wurde am 31.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die hesena Care GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der hesena Care GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der hesena Care GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 15. Juli 2024

W+P Wagemann Baumgardt + Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jens Baumgardt, Wirtschaftsprüfer

gez. Kai Kim, Wirtschaftsprüfer

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from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von hesena Care GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: a6ebf315ac6d65a9e1bd55a739699532",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.

Dieses Unternehmen abfragen

Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:

Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von hesena Care GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.

entity_ida6ebf315ac6d65a9e1bd55a739699532