NextPharma Germany BidCo GmbH(vormals: UNA 306. Equity Management GmbH)GöttingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018I. Grundlagen des KonzernsDie NextPharma Germany BidCo GmbH, Göttingen ist eine mittelbare Tochtergesellschaft der NextPharma UK TopCo Limited, UK und wird von dieser gesteuert. Die Gesellschaft wurde am 09. Mai 2017 als Vorratsgesellschaft gegründet und hat ab 01. September 2017 die Gesellschaften des NextPharma-Konzerns erworben. Die im Abschluss enthaltenen Vergleichszahlen für 2017 beziehen sich so nur auf das Ergebnis der vier Monate des Rumpfgeschäftsjahrs September - Dezember 2017. NextPharma Germany BidCo GmbH und ihre Tochtergesellschaften ("NextPharma" oder "der Konzern") bieten Contract Manufacturing Services ("CMS"), Produktentwicklungsdienste ("PDS"), Clinical Trials Services ("CTS") und Healthcare Logistics Services ("HLS") für die globale Biotechnologie- und Pharmaindustrie an. NextPharma konzentriert sich auf Exzellenzzentren seiner Produktionsstandorte in Deutschland und Frankreich und konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen in der konventionellen Produktentwicklung und Herstellung verschiedener Darreichungsformen, die in den wichtigen globalen Pharmamärkten (einschließlich der USA) vertrieben werden. NextPharma verfügt über eine starke Pipeline von Projekten von neuen Kunden und aus der Entwicklung strategischer Partnerschaften mit bestehenden Kunden. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt für Gesundheitsausgaben wird nach Auffassung der Geschäftsleitung in den Industrieländern weiter wachsen. Die damit verbundenen Ausgaben werden auch weiterhin einen Kostendruck auf die Pharmazeutika-Anbieter ausüben. Es wird erwartet, dass diese Entwicklung zu einem weiteren Wachstum des Outsourcing-Marktes führen wird. Wirtschaftliche Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung steuert den Konzern anhand der Leistungsindikatoren Umsatz und nach dem um Sondereffekte bereinigten EBITDA, jeweils nach IFRS. Mit nicht-finanziellen Leistungsindikatoren wird der Konzern nicht wesentlich gesteuert. Der Umsatz im Berichtszeitraum betrug 169,8 Mio. € (Vorperiode 56,6 Mio. €), der um Sondereffekte bereinigte EBITDA betrug 21,6 Mio. € (Vorperiode 7,3 Mio. €). Das Ergebnis ist deutlich positiv. Während der Umsatz innerhalb der Erwartungen von 169,8 Mio. € lag, wurde das anvisierte EBTIDA-Ziel von über 21,9 Mio. € nicht ganz erreicht. Ursächlich ist hier der nur verzögert erreichte Effizienzgewinn von neu installierten Produktionslinien. Das in der Vorperiode erzielte Ergebnis entsprach einem hochgerechnetem Jahresumsatz von 169,8 Mio € und einem hochgerechneten EBITDA von 21,9 Mio €. Das Ergebnis liegt demnach auf vergleichbarem Niveau wie in der Vorperiode, bei leicht niedrigerem EBITDA. Ertragslage Umsatz nach Segmenten
Im Berichtszeitraum wurden im Geschäftsbereich Auftragsherstellung 80% (Vorperiode: 81%) des Gesamtumsatzes erzielt. Analyse des EBITDA Die wesentliche Steuerungsgröße für den Konzern ist der bereinigte EBITDA 1 . Dieser bereinigte EBITDA stellt das Ergebnis des operativen Geschäfts dar. Als Restrukturierungsaufwendungen werden Aufwendungen ausgewiesen, die nicht dem operativen Geschäft des laufenden Jahres zuzurechnen sind; dies waren im Geschäftsjahr 2018 insgesamt 2,1 Mio. € (Vorperiode: 9,6 Mio. €). Diese Aufwendungen beinhalten unter anderem außerplanmäßig im Zusammenhang mit der Einrichtung einer neuen Verpackungslinie, der Umsetzung der EU-Serialiserungs-Richtlinie, Umstrukturierungen an einzelnen Standorten und Einmalaufwendungen für zukunftsgerichtete Projekte angefallenen Kosten. Finanzlage Die Kapitalflussrechnung ist gekennzeichnet durch einen positiven Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 4,3 Mio. €.
Der Cash Flow zeigt, das die Investitionstätigkeit (-9,0 Mio. €) im Berichtszeitraum im wesentlichen ohne Neukreditaufnahme durchgeführt werden konnte. An der Investitionssumme haben die planmäßigen Investitionen zur Umsetzung der europäischen Pharmarichtlinie EU/2011/62 ("Falsified Medicines Directive") einen wesentlichen Anteil. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanz zeigt einen Überhang der langfristigen Vermögengegenstände von 156,1 Mio. € gegenüber den langfristigen Verbindlichkeiten von 129,1 Mio. €. Ein Risiko für den Konzern aus einer nicht fristgerechten Finanzierung ist aus Sicht der Geschäftsleitung nicht absehbar. Der Konzernabschluss weist ein positives Eigenkapital von 51,3 Mio. € (Vorperiode 49,7 Mio. €) aus. Die Geschäftsführung hat die künftige Finanzierungs- und Liquiditätsposition des Konzerns und der Gesellschaft in Bezug auf die verfügbaren Bankfazilitäten berücksichtigt. Der Konzern muss bestimmte Bank-Covenants erfüllen, unter anderem das Verhältnis der konsolidierten Senior-Nettoverschuldung zum EBITDA. Die Covenants werden vierteljährlich unter Bezugnahme auf die Managementinformationen geprüft und außerdem jährlich zum 31. Dezember unter Bezugnahme auf den geprüften Konzernabschluss getestet. Die Geschäftsführung hat Prognosen und Budgets für einen ausreichenden Zeitraum in die Zukunft erstellt, um die Einhaltung solcher Bank-Covenants zu bewerten. Diese haben nicht auf Verstöße hingewiesen. Daher wird es als angemessen betrachtet, den Konzernabschluss auf Basis der Annahme der Unternehmensfortführung zu erstellen. Aktiva
Die Betriebsausstattung der Gruppenunternehmen ist auf gutem Niveau für die Anforderungen des geplanten Wachstums. III. NachtragsberichtAm 25. Januar 2019 unterzeichnete NextPharma eine Vereinbarung zur Übernahme einer Blow-Fill-Seal-Fertigungsstätte (BFS) mit ca. 185 Mitarbeitern in Tampere, Finnland, von der Santen S.A. (einem spezialisierten Pharmaunternehmen im Bereich der Augenheilkunde). Die Übernahme wird voraussichtlich im 3. Quartal 2019 abgeschlossen und voraussichtlich aus verfügbaren Mitteln finanziert werden. IV. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie wesentlichen Chancen für die weitere positive Entwicklung der NextPharma-Gruppe liegen im Ausweiten des Umsatzes durch das Gewinnen neuer Kunden und Projekten und im Eintritt in für die Gruppe neue Marktsegmente und geographische Märkte. Die gesteigerte Präsenz der Gruppe auf den Absatzmärkten wird durch den erfolgten Ausbau des Vertriebs gestützt. Aus Sicht der Geschäftsleitung stehen die großen Pharmafirmen vor einer Reihe von Herausforerungen, zu denen die durch das Auslaufen von Patenten drohenden Verkäufe, der Rückgang der eigenen F & E-Produktivität und der zunehmende Einsatz von Generika gehören, die dazu geführt haben, dass diese Unternehmen Maßnahmen zur Kostensenkung und Umstrukturierung ergriffen haben. Der wirtschaftliche Druck, mit dem diese Unternehmen konfrontiert sind, kann zu Fusionen zwischen ihnen und einem daraus folgenden Insourcing der Produktion führen, was NextPharma als Hauptrisiko für sein Geschäft ansieht. Dieser Strukturwandel bietet jedoch auch Chancen für NextPharma zu expandieren, wenn geeignete Standorte aufgrund von Fusionen akquiriert werden können. Die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungsaussichten und Chancen von NextPharma können auch durch eine Reihe weiterer Risiken und Unsicherheiten beeinflusst werden. Darunter fallen behördliche Genehmigungen und Marktnachfrage nach Kundenprodukten, die Verfügbarkeit von spezifischen pharmazeutischen Wirkstoffen (APIs) und anderen Materialien, regulatorische Angelegenheiten, einschließlich der Einhaltung der pharmazeutischen Vorschriften; Risiken aus dem Bereich Umwelt, Gesundheit und Sicherheit; die Fähigkeit, neue Verträge zu identifizieren und zu sichern und die Wettbewerbssituation. Spezifische Einzelrisiken des operativen Geschäfts bestehen aufgrund der geringen Umsatz-Konzentration auf einzelne Kunden und Produkte nicht. In Erwartung einer weiterhin positiven Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage und eines weiter anhaltenden Kostendrucks auf das Gesundheitssystem sehen wir für unsere Branche auch in der Zukunft gute Wachstumschancen. Zukünftige Entwicklungen Das zukünftige Wachstum von NextPharmas Geschäft basiert auf:
und
Die Investitionstätigkeit der Gruppe wird sich in 2019 auf die unmittelbar marktwirksame Schaffung von Kapazitäten und die weitere Verbesserung von Produktivität und Qualität ausrichten. V. Internes KontrollsystemNextPharma hat ein System zur Überwachung der oben genannten Risiken und der Leistung seiner Betriebsstandorte durch formelle wöchentliche und monatliche Berichte über finanzielle und operative Ergebnisse und monatliches Reporting der Key Performance Indicators (einschließlich Umsatz und bereinigten EBITDA) entwickelt. Regelmäßige Business Review Meetings werden abgehalten, die es dem lokalen Management ermöglichen, finanzielle, kommerzielle und operative Ergebnisse und Probleme mit der Geschäftsleitung zu präsentieren und zu diskutieren. Diese Treffen werden durch wöchentliche Anrufe zur Überprüfung der Verkaufsaktivitäten, der Produktion und der prognostizierten Einnahmen und des bereinigten EBITDA ergänzt. Monatliche Geschäftsleitungssitzungen werden zwischen dem Executive Management von NextPharma und Vertretern der Anteilseigner abgehalten, um die Leistung und Strategie zu überprüfen. KONZERN-GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG FÜR DEN AM 31. DEZEMBER 2018 ENDENDEN ZEITRAUM
Alle Beträge beziehen sich auf fortgeführte Aktivitäten. Der Periodenverlust ist vollständig den Eigentümern der Muttergesellschaft zuzurechnen. GESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DEN AM 31. DEZEMBER 2018 ENDENDEN ZEITRAUM
Alle Beträge in 2018 beziehen sich auf den zwölf-Monats Zeitraum bis zum 31.12.2018; Alle Beträge in 2017 beziehen sich auf den viermonatigen Zeitraum bis zum 31. Dezember 2017, im Anschluss an den Erwerb der NextPharma-Unternehmensgruppe am 31. August 2017. Der kumulierte Gesamtperiodenverlust ist vollständig den Eigentümern der Muttergesellschaft zuzurechnen. KONZERNBILANZ PER 31. DEZEMBER 2018Aktiva
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL ZUM 31.12.2018
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DEN AM 31. DEZEMBER 2018 ENDENDEN ZEITRAUM
ANMERKUNGEN ZU DEM KONZERNABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 20181. Allgemeine InformationenNextPharma Germany BidCo GmbH ("das Unternehmen") und dessen Tochtergesellschaften (zusammen "der Konzern") bieten Auftragsherstellungsleistungen (Contract Manufacturing Services - "CMS"), Produktentwicklungsdienste (Product Development Services - "PDS"), die Durchführung klinischer Studien (Clinical Trials Services -"CTS") sowie Logistikdienstleistungen im Bereich Gesundheitswesen (Healthcare Logistics Services - "HLS") für die globale Biotechnologie- und die Pharmabranche. Das Unternehmen wurde am 09. Mai 2017, unter dem vorherigen Namen "UNA 306 Equity Management GmbH", gegründet (der Name wurde am 7. Dezember 2017 geändert), um die NextPharma-Unternehmensgruppe von ihrem vorherigen Mehrheitsaktionär (einem Private-Equity-Fonds, der von einem verbundenen Unternehmen von Sun Capital Partners, Inc. betreut wurde) zu erwerben. Der Eigentümerwechsel an der NextPharma-Unternehmensgruppe fand am 31. August 2017 statt, wobei NextPharma UK TopCo Limited zur Konzernobergesellschaft wurde. Mehrheitsgesellschafter von NextPharma UK TopCo Limited ist ein Private-Equity-Fonds, betreut von CapVest Partners LLP (CapVest Fonds III). Das Geschäftsjahr entspricht nun dem Kalenderjahr. Das Unternehmen ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, gegründet in und mit Sitz in Deutschland. Die Adresse des eingetragenen Sitzes lautet Hildebrandstr. 12, 37081 Göttingen. 2. Wesentliche RechnungslegungsgrundsätzeDie wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze, welche bei der Erstellung dieses Konzernabschlusses angewendet wurden, sind nachfolgend dargelegt. Diese Grundsätze wurden auf die vorgelegte Periode stetig angewendet, sofern nicht anderweitig angegeben. Grundlage der Erstellung Der Konzernabschluss von NextPharma Germany BidCo GmbH wurde gemäß der IFRS-Standards (International Financial Reporting Standards) und den Interpretationen des IFRS-Interpretations Committee (IFRS IC) erstellt, wie durch die Europäische Union übernommen. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgte unter Anwendung des Anschaffungskostenprinzips. Hiervon ausgenommen sind bestimmte finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten (inklusive derivativer Finanzinstrumente) sowie Planvermögen, welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Die Erstellung von Abschlüssen gemäß IFRS erfordert die Verwendung bestimmter wichtiger rechnungslegungsrelevanter Schätzungen. Dazu ist ebenfalls erforderlich, dass das Management sein Ermessen bei der Anwendung der Rechnungslegungsgrundsätze des Konzerns und des Unternehmens ausübt. Die Bereiche, bei denen ein höheres Maß an Urteilsvermögen notwendig ist oder die komplexer sind, oder Bereiche, wo Annahmen oder Schätzungen für die Abschlüsse wichtig sind, sind in Anmerkung 4 ausgewiesen. Unternehmensfortführung Der Konzernabschluss wird auf Basis der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt. Am 31. Dezember 2018 hatte NextPharma ein Netto-Umlaufvermögen von 24,3 Mio. € (2017: €18,1m) und ein Gesamtnettovermögen von 51,3 Mio. € (2017: €49,7m). Die Geschäftsführung hat die zukünftige Finanzierungs- und Liquiditätslage des Konzerns und des Unternehmens erwogen und Kapitalflüsse und Zahlungsmittelpositionen mit Bezug auf die Bankfazilitäten vom 23. Juni 2017 und den damit verbundenen Kreditbedingungen prognostiziert. Die Prüfung der Einhaltung der Kreditbedingungen erfolgt quartalsweise anhand von Managementinformationen und mit Wirkung vom 31. Dezember 2018 jährlich anhand der geprüften Jahresabschlüsse. Zum 31. Dezember 2018 betrug das Verhältnis der Konzern-Gesamtnettoveschuldung zum EBITDA 3,85:1 und entsprach damit den Anforderungen der Kredit-Fazilität A (9,70:1) und der Kredit-Fazilität B (8,20:1). Das Management hat Prognosen und Budgets für eine ausreichende Periode in die Zukunft erstellt, um die Erfüllung dieser Kreditbedingungen zu bewerten. Diese haben nicht auf Verstöße hingewiesen. Daher wird es als angemessen betrachtet, die Jahresabschlüsse auf Basis der Annahme der Unternehmensfortführung zu erstellen. Änderungen der Rechnungslegungsvorschriften und Offenlegungen Der Konzern hat für die am 1. Januar 2018 beginnende Berichtsperiode erstmals folgende Standards angewandt:
Der Konzern war verpflichtet, seine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu ändern und nach der Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 bestimmte rückwirkende Anpassungen vorzunehmen. Diese werden in Anmerkung 29 erläutert. Andere neue oder geänderte Standards, die erstmals anzuwenden sind, hatten keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss. IFRS 16 "Leasingverhältnisse" wurde im Januar 2016 herausgegeben. Es wird dazu führen, dass fast alle Leasingverhältnisse von Leasingnehmern bilanziert werden, da die Unterscheidung zwischen Operating- und Finanzierungsleasingverhältnissen aufgehoben wird. Nach dem neuen Standard handelt es sich um einen Vermögenswert (Recht zur Nutzung des Leasinggegenstandes) und eine finanzielle Verbindlichkeit (Pflicht zur Zahlung der Mieten) welche ausgewiesen werden. Ausgenommen davon sind kurzfristige und geringwertige Leasingverträge. Der Konzern hat ein Projektteam gebildet, das die wichtigsten Leasingvereinbarungen des Konzerns im Hinblick auf die neuen Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS 16 überprüft hat. Der Standard wird sich hauptsächlich auf die Bilanzierung der Operating-Leasingverhältnisse des Konzerns auswirken. Der Konzern hat zum Stichtag unkündbare Operating-Lease-Verpflichtungen in Höhe von 21,1 Mio. €. Davon entfallen rund 0,1 Mio. € auf kurzfristige Leasingverträge, die linear als Aufwand im Konzern erfasst werden. Für die verbleibenden Leasingverpflichtungen rechnet der Konzern zum 1. Januar 2019 mit einem Nutzungsrecht von rund 21,5 Mio. € und Leasingverbindlichkeiten in gleicher Höhe. Der Konzern geht davon aus, dass sich das Ergebnis nach Steuern für 2019 um rund 0,5 Mio. € aufgrund der neuen Regelungen verringern wird. Das zur Messung des Segmentergebnisses verwendete bereinigte EBITDA wird voraussichtlich um etwa 2,5 Mio. € steigen. Leasingzahlungen waren im EBITDA enthalten, aber nicht die Abschreibung der Nutzungsrechte und die Zinsen auf die Leasingverbindlichkeiten. Der operative Cashflow wird steigen und der Finanzierungs-Cashflow sinken in Höhe der kalkulierten Tilgungen von rund 2,0 Mio. €. Der Konzern wird den Standard ab dem Datum der obligatorischen Einführung vom 1. Januar 2019 anwenden. Der Konzern beabsichtigt, den vereinfachten Übergangsansatz anzuwenden, und wird die Vergleichsbeträge für das Jahr vor der ersten Anwendung nicht anpassen. Alle anderen neuen oder geänderten Standards, die herausgegeben wurden, aber noch nicht in Kraft sind, werden voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. Konsolidierungsgrundlagen Der Konzernabschluss enthält die Jahresabschlüsse des Unternehmens und all seiner Tochtergesellschaften. Tochtergesellschaften sind die juristischen Personen, über welche der Konzern die Kontrolle ausübt. Der Konzern kontrolliert eine juristische Person, wenn der Konzern variablen Rückflüssen aus seiner Beteiligung an der juristischen Person ausgesetzt ist, oder Rechte an diesen variablen Rückflüssen hält, und die Fähigkeit besitzt, diese Rückflüsse mittels seiner Macht über die juristische Person zu beeinflussen. Tochtergesellschaften werden ab dem Datum vollkonsolidiert, an welchem die Kontrolle dem Konzern übertragen wird. Die Konsolidierung entfällt ab dem Datum, an dem die Kontrolle endet. Der Konzern wendet die Erwerbsmethode an, um Unternehmenszusammenschlüsse zu berücksichtigen. Die für den Erwerb einer Tochtergesellschaft transferierte Gegenleistung ist der Zeitwert der transferierten Vermögenswerte, der durch den früheren Eigentümer des übernommenen Unternehmens eingegangenen Verbindlichkeiten und der vom Konzern ausgegebenen Anteile. Bei einem Unternehmenszusammenschluss erworbene, identifizierbare Vermögenswerte und angenommene Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten werden zunächst zu ihrem Zeitwert am Erwerbsdatum bemessen. Erwerbskosten werden bei Fälligkeit als Aufwand gebucht. Per 31. Dezember 2018 hielt das Unternehmen alle Anteile an NextPharma Technologies USA, Inc., NextPharma S.A.S., Pharbil Grundstücksgesellschaft mbH, NextPharma GmbH, NextPharma Holdings Ltd. und Pharbil Beteiligungsgesellschaft mbH. Alle konzerninternen Transaktionen, Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Fremdwährung en Die Jahresabschlüsse des Konzerns werden in Euro und gerundet auf eine Dezimalstelle in Millionen Euro vorgelegt. Die Funktions- und Berichtswährung des Unternehmens ist der Euro. Bei Tochtergesellschaften, deren Funktionswährung nicht der Euro ist, werden die Aktiva und Passiva zum Jahresend-Wechselkurs und die Aufwendungen und Erträge zum durchschnittlichen monatlichen Wechselkurs umgerechnet. £ 0,9016 = € 1,00 1 (2017: £ 0,8861= € 1,00) und $ 1,1482= € 1,00 (2017: $ 1,2005 = € 1,00) wurden zur Umrechnung der Aktiva und Passiva verwendet; £ 0,8850= € 1,00 (2017: £ 0,8764 = € 1,00) und $ 1,1813 = € 1,00 (2017: $ 1,1298 = € 1,00) wurden zur Umrechnung der Aufwendungen und Erträge verwendet. Die daraus resultierenden Umrechnungseffekte werden erfolgsneutral im Bilanzverlust kumuliert. Wechselkursgewinne und -verluste werden als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. U msatzrealisierung Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung oder Forderung bewertet und stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte dar. Umsatzerlöse werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn Waren oder Dienstleistungen externen Kunden aufgrund erhaltener Bestellungen unter Eigentumsvorbehalt geliefert werden unter Risikoübergang an den Kunden und vollständiger Leistungserfüllung von NextPharma. In bestimmten Verträgen sind die Rechnungsstellung vor Versand vorgesehen. Diese Abrechnungen werden in den Verbindlichkeiten als Abgrenzungsposten ausgewiesen, bis die oben genannten Kriterien erfüllt sind. Mehrwertsteuer und andere Umsatzsteuern werden nicht im Umsatz ausgewiesen. Die meisten Verträge von NextPharma mit Kunden beziehen sich auf die Herstellung von Arzneimitteln ohne Zusatzleistungen, bei denen bei Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen Umsatzerlöse erzielt werden. Umsatzerlöse werden zum Zeitpunkt der Abnahme durch den Kunden erfasst, wenn Risiko und Eigentum auf den Kunden übergegangen sind und NextPharma ihre Leistungsverpflichtungen erfüllt hat. Der Versand erfolgt nach Qualitätssicherungsanalyse und Freigabe des Produkts, was zur Freigabe aus dem Lager führt. Nach Versand bestehen keine nicht erfüllten Verpflichtungen von NextPharma in Bezug auf den Fertigungsvertrag. Bestimmte Verträge beinhalten ein vollstreckbares Recht auf Zahlung. Bei solchen Verträgen werden in der Bilanz die relevanten unfertige Erzeugnisse und Fertigwaren in die Umsatzabgrenzung umgegliedert. Die entsprechenden Beträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Umsatz und den damit verbundenen Verkaufskosten ausgewiesen. Die Anwendung dieser Rechnungslegungsvorschrift verringerte den ausgewiesenen Verlust der Vorperiode von 4,8 Mio. € auf 3,1 Mio. €. NextPharma hat auch Verträge für Entwicklungsdienstleistungen, Labordienstleistungen, Dienstleistungen für klinische Prüfungen und Lager- / Lieferlogistikdienste. Der Verkauf von Dienstleistungen wird in dem Zeitraum erfasst, in dem die Dienstleistungen erbracht werden, unter Bezugnahme auf den Fertigstellungsgrad der jeweiligen Transaktion und dessen Verhältnis zu den insgesamt zu erbringenden Dienstleistungen. Forderungen werden erfasst, wenn Waren versandt oder Dienstleistungen erbracht werden, da zu diesem Zeitpunkt die Verpflichtungen von NextPharma erfüllt sind und die Gegenleistung im Zeitablauf erfolgen wird. Der Umsatz enthält keine Finanzierungselemente, da Verkäufe zu marktüblichen Kreditkonditionen getätigt werden. Die Zahlung der Kunden erfolgt im Allgemeinen innerhalb der von NextPharma festgelegten Kreditkonditionen (siehe Anmerkung 3). Zinserträge Zinserträge werden mittels der Effektivzinsmethode realisiert. Außergewöhnliche Aufwendungen/Erträge Der Konzern klassifiziert bestimmte, nicht wiederkehrende Aufwendungen oder Erträge, die eine wesentliche Auswirkung auf das Ergebnis des Konzerns hatten, als "außergewöhnliche Aufwendungen/Erträge". Diese Aufwendungen oder Erträge sind entweder aufgrund ihrer Größe oder ihrer Art wesentlich. Diese Aufwendungen/Erträge werden innerhalb der Posten dargestellt, auf die sie sich beziehen, sie werden jedoch separat offengelegt, um zu einem besseren Verständnis des Finanzergebnisses des Konzerns beizutragen. Sachanlagen Sachanlagen sind mit dem Anschaffungswert, abzüglich kumulierter Abschreibung, angegeben. Die Beträge enthalten Aufwendungen, welche direkt dem Erwerb der Posten zuzurechnen sind. Folgekosten sind im Buchwert des Vermögenswertes enthalten oder, je nach Eignung, nur dann als separater Vermögenswert realisiert, wenn es wahrscheinlich ist, dass zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen in Zusammenhang mit dem Posten dem Konzern zufließen wird und die Kosten des Postens verlässlich bemessen werden können. Der Buchwert des ersetzten Teils wird ausgebucht. Alle sonstigen Reparatur- und Wartungskosten werden in der Erfolgsrechnung in der Berichtsperiode, in welcher sie angefallen sind, belastet. Grund und Boden werden nicht abgeschrieben. Die Abschreibung für andere Vermögenswerte wird linear durchgeführt, um deren Anschaffungskosten oder neu bewerteten Restwerte über ihre geschätzte Nutzungsdauer hinaus, unter Anwendung des Komponenten-Ansatzes wo angemessen, wie folgt zu berechnen:
Die Restwerte und Nutzungsdauer der Vermögenswerte werden am Ende jeder Berichtsperiode geprüft und gegebenenfalls angepasst. Der Buchwert eines Vermögenswertes wird sofort auf dessen erzielbaren Betrag abgeschrieben, falls der Buchwert des Vermögenswertes höher ist, als dessen geschätzter erzielbarer Betrag. Veräußerungsgewinne und -verluste werden durch Vergleich der Einnahmen mit dem Buchwert bestimmt und gehen in die Erfolgsrechnung ein. In bestimmten Fällen leisten die Kunden von NextPharma einen Finanzierungsbeitrag für den Erwerb von Anlagevermögen. In diesen Fällen wird der Beitrag in der Bilanz abgegrenzt und über die wirtschaftliche Nutzungsdauer des Vermögenswerts verteilt als Umsatz in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Miet-/Leasinggegenstände Zu Laufzeitbeginn analysiert der Konzern Verträge, die Nutzungsrechte an Vermögenswerten übertragen. Die Analyse berücksichtigt, ob es sich bei dem Vertrag um ein Leasing, basierend auf dem Vertragsgehalt handelt oder ob ein solches im Vertrag enthalten ist. Leasingverträge, mit denen im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Vorteile übertragen werden, sind als Finanzierungsleasing klassifiziert. Vermögenswerte, die im Rahmen eines Finanzierungsleasings erworben wurden, werden zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Leasingvertrags zum Zeitwert des geleasten Vermögenswertes aktiviert oder, falls dieser niedriger ist, zum Gegenwartswert der Mindest-Leasingzahlungen, der mittels des dem Leasingverhältnis zugrundeliegenden Zinssatzes berechnet wird. Falls der zugrundeliegende Zinssatz nicht bestimmt werden kann, wird der Grenzfremdkapitalzinssatz des Konzerns verwendet. Direkte Grenzkosten, die im Rahmen der Verhandlung und Vereinbarung des Leasingvertrages anfallen, sind in den Kosten des Vermögenswertes enthalten. Vermögenswerte werden abgeschrieben über den kürzeren Zeitraum aus Leasinglaufzeit und Nutzungsdauer des Vermögenswertes. Vermögenswerte werden zu jedem Berichtsdatum auf Wertminderung überprüft. Der Kapitalanteil von Leasingverbindlichkeiten wird als Verbindlichkeit bei Vertragsbeginn erfasst. Leasingzahlungen sind aufgeteilt in Tilgung und Zins, mittels effektivem Zinssatz, um eine konstante Belastungsrate im Saldo der offenen Kapitalrückzahlungen herzustellen. Leasingverträge, mit denen nicht alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Vorteile übertragen werden, sind als operative Leasingverträge klassifiziert. Zahlungen im Rahmen von operativen Leasingverträgen werden auf linearer Basis erfolgswirksam über den Leasingzeitraum erfasst. Firmenwert Der Firmenwert, der sich aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften ergibt, stellt den Überschuss der transferierten Gegenleistung über dem Zeitwert der erworbenen, identifizierbaren Netto-Vermögenswerte dar. Zum Zwecke der Prüfung der Wertminderung wird der Firmenwert, der sich aus Unternehmenszusammenschlüssen ergibt, maßgeblichen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (cash generating units - CGUs) oder Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet. Jede CGU oder Gruppe von CGUs, welcher der Firmenwert zugeordnet ist, stellt die niedrigste Ebene innerhalb der Gruppe dar, für welche der Firmenwert durch das Management überwacht wird. Prüfungen der Wertminderung des Firmenwertes werden jährlich oder häufiger durchgeführt, falls Ereignisse oder Veränderungen von Umständen auf eine potenzielle Wertminderung hindeuten. Der Buchwert der CGU, welche den Firmenwert enthält, wird mit dem erzielbaren Betrag verglichen, welcher der höhere Betrag aus Nutzungswert und Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten, ist. Jegliche Wertminderung wird sofort als Aufwendung realisiert und ist in der Folge nicht umkehrbar. Immaterielle Vermögenswerte, außer Firmenwert Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten realisiert, abzüglich kumulierter Abschreibung und abzüglich jeglicher Wertminderungsverluste. Bei allen immateriellen Vermögenswerten wird ab Inbetriebnahme des Vermögenswertes eine lineare Abschreibung wie folgt angewendet:
Zum Zeitpunkt des Eigentümerwechsels der NextPharma-Gruppe wurde eine Bewertung der mit bestehenden Kunden erwarteten Umsätze durchgeführt, basierend auf historischen Umsätzen und wertberichtigt um angenommene Verluste. Das Ergebnis der Bewertung wurde als immaterieller Vermögenswert für Kundenbeziehungen ausgewiesen. Der Vermögenswert wird über einen Zeitraum von 20 Jahren auf linearer Basis abgeschrieben. Eine Überprüfung auf Wertminderung für immaterielle Vermögenswerte, die der Abschreibung unterliegen, wird durchgeführt, falls es einen Hinweis auf Wertminderung gibt. Erworbene Computer-Software, bei der Software separat von der Hardware erworben wird, wird auf Basis angefallener Erwerbs- und Inbetriebsetzungskosten für die spezifische Software kapitalisiert. Diese Kosten werden über ihre geschätzte Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Investitionen - Unternehmen Investitionen in nicht konsolidierte Tochtergesellschaften werden zu Kosten abzüglich kumulierter Wertminderungsverluste gehalten. Wertminderung nicht finanzieller Vermögenswerte Vermögenswerte, die der Abschreibung unterliegen, werden immer dann auf Wertminderung geprüft, wenn Ereignisse oder Veränderungen der Umstände darauf hinweisen, dass der Buchwert nicht erzielbar sein könnte. Ein Wertminderungsverlust wird für den Betrag realisiert, um welchen der Buchwert des Vermögenswertes den dafür erzielbaren Betrag überschreitet. Der erzielbare Betrag entspricht dem höheren Betrag aus Zeitwert eines Vermögenswertes abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert. Zum Zwecke der Bewertung von Wertminderungen werden Vermögenswerte auf den niedrigsten Stufen gruppiert, für welche es weitgehend unabhängige Mittelzuflüsse aus Mittelzuflüsse generierenden Einheiten (CGUs) gibt. Vorherige Wertminderungen nicht finanzieller Vermögenswerte (ausgenommen dem Firmenwert) werden zu jedem Berichtstermin auf mögliche Umkehrung geprüft. Finanzielle Vermögenswerte Der Konzern klassifiziert seine finanziellen Vermögenswerte als (i) finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten und (ii) derivativen Finanzinstrumenten. Die Klassifizierung hängt von dem Zweck ab, für den die finanziellen Vermögenswerte erworben wurden, und wird vom Management bei der erstmaligen Erfassung der Vermögenswerte festgelegt. Der Konzern klassifiziert seine finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten (2017: Sonstige Kredite und Forderungen) nur, wenn beide der folgenden Kriterien erfüllt sind:
Darlehen und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt gehandelt werden. Sie sind in den kurzfristigen Vermögenswerten enthalten, mit Ausnahme der Fälligkeiten von mehr als 12 Monaten nach dem Ende der Berichtsperiode. Diese sind als langfristige Vermögenswerte klassifiziert. Die Darlehen und Forderungen des Konzerns umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Beträge, die von Kunden für im normalen Geschäftsgang verkaufte Waren oder erbrachte Leistungen geschuldet werden. Sie sind fällig innerhalb der Zahlungsfristen des Konzerns (typischerweise zwischen 14 und 60 Tagen) und sind so als kurzfristig klassifiziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden anfänglich mit dem Betrag der vorbehaltlosen Gegenleistung angesetzt. Der Konzern hält die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit dem Ziel, die vertraglichen Zahlungen zu erhalten und bewertet sie nach Ansatz einer Wertberichtigung für erwartete Verluste zu fortgeführten Anschaffungskosten. Vor der Anwendung von IFRS 9 wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zunächst mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und anschließend zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich Wertberichtigungen bewertet. Die Anwendung von IFRS 9 zum 1. Januar 2018 hat zu keinen wesentlichen Unterschieden zwischen den Wertansätzen geführt. Die Buchwerte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen, die einer Factoring-Vereinbarung unterliegen. Im Rahmen dieser Vereinbarung hat der Konzern die betreffenden Forderungen gegen Zahlung der Beträge auf den Faktor übertragen und kann die Forderungen nicht verkaufen oder verpfänden. Der Konzern trägt jedoch weiterhin das Risiko von Zahlungsverzug und Zahlungsausfall und weist daher die übertragenen Vermögenswerte weiterhin vollständig in der Konzernbilanz aus. Der im Rahmen des Factoringvertrags rückzahlbare Betrag wird als besicherte Kreditaufnahme dargestellt. Der Konzern wendet das 'Halten-Geschäftsmodell' für diese Forderungen an und bewertet sie daher zu fortgeführten Anschaffungskosten. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Konzern-Kapitalflussrechnung umfassen Bargeld, kurzfristig verfügbare Bankeinlagen und Kontokorrentkredite. In der Konzernbilanz werden Kontokorrentkredite als Darlehen in den kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Langfristige finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten beziehen sich auf Rechte aus Rückversicherungspolicen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen, die im Rahmen des Waltrop Pensionsschemas zu zahlen sind. Der beizulegende Zeitwert von langfristigen finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten wird nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet, die auf dem garantierten Kapital und Zinssätzen basieren, bezogen auf das Startdatum der einzelnen Verträge, und liegt innerhalb der Stufe 2 der Bewertungshierarchie. Bei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Zinssatz-Caps, die zu wirtschaftlichen Sicherungszwecken eingesetzt werden. Die derivativen Finanzinstrumente werden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und in Folge zum Ende jeder Berichtsperiode mit dem dann beizulegenden Zeitwert neu bewertet. Der Wert der derivativen Finanzinstrumente wird von der ausstellenden Bank zur Verfügung gestellt. Für diese Instrumente wurde kein Hedge-Accounting angewendet, und Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden sofort erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Im Zeitraum bis zum 31. Dezember 2017 und bis zum 31. Dezember 2018 sind keine Gewinne oder Verluste entstanden. Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn das Recht auf Erhalt von Kapitalflüssen aus den Vermögenswerten abgelaufen ist oder übertragen wurde und der Konzern im Wesentlichen alle Eigentumsrisiken und -vorteile übertragen hat. Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden aufgerechnet und der Nettobetrag wird in der Bilanz ausgewiesen, wenn ein gesetzlich durchsetzbares Recht zur Aufrechnung der Beträge besteht und die Absicht besteht, sich auf eine Nettobasis zu einigen oder den Vermögenswert zu realisieren und simultan die Verbindlichkeit zu begleichen. Das gesetzlich durchsetzbare Recht darf nicht von zukünftigen Ereignissen abhängig sein und muss im normalen Geschäftsverlauf und im Verzugsfall, bei Insolvenz oder Bankrott des Konzerns oder der Gegenpartei, durchsetzbar sein. Aufgrund der geringen Komplexität der finanzieller Vermögenswerte des Konzerns ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen aus der Umgliederung von Vermögenswerten gemäß IFRS 9 mit Wirkung zum 1. Januar 2018. Sämtliche finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten werden in Euro denominiert, so dass kein Währungsrisiko besteht. Wertminderung finanzieller Vermögenswerte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen dem erwarteten Kreditrisikomodell. Der Konzern wendet den vereinfachten Ansatz von IFRS 9 für die Bewertung erwarteter Kreditverluste an, wobei für alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Wertberichtigung über die während der Laufzeit zu erwartetenden Verluste verwendet wird. Um die erwarteten Kreditverluste zu ermitteln, werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen anhand des Merkmals der überfälligen Tage bewertet. Die erwarteten Verlustraten basieren auf den Zahlungsprofilen der Umsätze über einen Zeitraum von 36 Monaten vor dem 31. Dezember 2018 bzw. dem 1. Januar 2018 und den entsprechenden historischen Kreditverlusten, die in diesen Zeiträumen aufgetreten sind. Die historischen Verlustraten sind an aktuelle und Entwicklung von makroökonomischen Faktoren, die die Fähigkeit der Kunden zur Begleichung der Forderungen beeinflussen, angepasst Der Konzern hat das BIP und die Arbeitslosenquote der Länder, in denen er Waren und Dienstleistungen verkauft, als die wichtigsten Faktoren eingestuft und passt die historischen Verlustquoten entsprechend den erwarteten Änderungen dieser Faktoren an. Auf dieser Basis wurde die Wertberichtigung im Hinblick auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2018 und zum 1. Januar 2018 (bei Übernahme von IFRS 9) wie folgt ermittelt:
Der Schlussbilanzwert der Wertberichtigungen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2018 wird wie folgt auf den Eröffnungsbilanzwert der Wertberichtigung übergeleitet:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden ausgebucht, wenn nach angemessener Einschätzung die Realisierbarkeit mehr gegeben ist. Zu den Indikatoren, wonach Realisierbarkeit zu prüfen ist, zählen unter anderem das Versäumnis des Schuldners, sich zu einem Rückzahlungsplan gegenüber dem Konzern zu verpflichten und das Versäumnis, für eine Periode vom mehr als sechs Monaten Zahlungsverzug, vertragliche Zahlungen zu leisten. Wertminderungsaufwendungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im Betriebsergebnis als Wertminderungsaufwendungen, netto, dargestellt. In Folgeperioden erzielte, früher bereits abgeschriebene Beträge, werden im gleichen Posten erfasst. Im Vorjahr wurde die Wertminderung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des Modells der eingetretenen Verluste geschätzt. Einzelne Forderungen, die sich als uneinbringlich herausstellten, wurden durch direkte Verminderung des Buchwerts abgeschrieben. Die sonstigen Forderungen wurden auf Portfoliobasis beurteilt, ob ein objektiver Nachweis dafür vorlag, ob eine Wertminderung eingetreten ist, jedoch noch nicht identifiziert worden war. Für diese Forderungen wurden die geschätzten Wertminderungsaufwendungen auf einem gesonderten Wertberichtigungskonto erfasst. Der Konzern stellte fest, dass objektive Hinweise für eine Wertminderung vorlagen, falls einer der folgenden Indikatoren vorlag:
Forderungen, für die eine Wertminderung erfasst wurde, wurden gegen das Wertberichtigungskonto abgeschrieben, wenn keine Realisierung zusätzlicher Zahlungsmittel mehr erwartet wurde. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, umfassen Umsatzsteuerforderungen und Sonstige Forderungen. Für diese Gegenstände werden keine Verluste erwartet. Während Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente auch den Wertminderungsvorschriften des IFRS 9 unterliegen, war der ermittelte Wertminderungsaufwand hier von untergeordneter Bedeutung. Zu den langfristigen finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten zählen Rechte aus Rückversicherungspolicen im Zusammenhang mit künftigen Leistungen, die im Rahmen des Waltrop-Pensionsordnung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu zahlen sind. Das maximale Risiko am Ende des Berichtszeitraums ist der Buchwert der Vermögenswerte: 5,0 Mio. € (2017: 4,7 Mio. €), Vorräte Vorräte werden mit dem niedrigeren Betrag aus Anschaffungskosten und realisierbarem Nettowert bewertet. Die Kosten für Rohstoffe werden nach der "First-In - First-Out" (FIFO)-Methode bestimmt. Die Kosten für fertige und unfertige Erzeugnisse umfassen Rohmaterialien, direkte Arbeitskosten, sonstige direkte Kosten und bezogene Fertigungsgemeinkosten (basierend auf normaler Betriebsauslastung). Ausgeschlossen sind Fremdkapitalkosten. Der realisierbare Nettowert ist der geschätzte Verkaufspreis im normalen Geschäftsgang, abzüglich zurechenbarer variabler Vertriebsaufwendungen. Am Ende jeder Berichtsperiode werden Vorräte auf Wertminderung geprüft. Ist ein Vorratsposten wertgemindert, wird der identifizierte Vorrat auf seinen Verkaufspreis, abzüglich Kosten für Fertigstellung und Vertrieb, reduziert und ein Wertminderungsaufwand wird in der Erfolgsrechnung realisiert. Wo eine Umkehrung der Wertminderung erforderlich ist, wird die Wertminderung aufgehoben, bis zum Erreichen der ursprünglichen Wertminderung, und wird als Ertrag in der Konzernerfolgsrechnung erfasst. Finanzverbindlichkeiten Finanzverbindlichkeiten werden anfänglich zum beizulegenden Zeitwert erfasst und in der Folge zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Finanzverbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die Verbindlichkeit abgegolten ist, das heißt, wenn die vertragliche Verpflichtung erfüllt, gekündigt oder abgelaufen ist. Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente, wie z. B. Zinsobergrenzen, zur Sicherung seiner Risiken im Zusammenhang mit Zinsschwankungen. Derivative Finanzinstrumente werden anfänglich und in der Folge zum Zeitwert realisiert. Die Gewinne oder Verluste bei Bewertungsänderung werden in die Konzernerfolgsrechnung eingebracht. Derivative Finanzinstrumente werden als Vermögenswerte klassifiziert, wenn ihr Zeitwert positiv oder als Verbindlichkeiten, wenn ihr Zeitwert negativ ist. Derivative Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die aus unterschiedlichen Transaktionen entstehen, werden nur saldiert, wenn die Transaktionen mit derselben Gegenpartei stattfinden, ein gesetzliches Recht zur Aufrechnung besteht und die Parteien beabsichtigen, die Kapitalflüsse auf einer Nettobasis zu regeln. Kreditverbindlichkeiten Finanzverbindlichkeiten werden anfänglich zum beizulegenden Zeitwert abzüglich der angefallenen Transaktionskosten angesetzt. Jede Differenz zwischen dem Erlös (nach Abzug der Transaktionskosten) und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Anleihen unter Anwendung der Effektivzinsmethode in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Kredite werden ausgebucht, wenn die vertraglich festgelegte Verpflichtung erfüllt, aufgehoben oder erloschen ist. Die Differenz zwischen dem Buchwert einer finanziellen Verbindlichkeit, die gelöscht oder auf eine andere Partei übertragen wurde, und der gezahlten Gegenleistung einschließlich der nicht-geldlichen übertragenen Vermögenswerte oder übernommenen Verbindlichkeiten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als sonstiger Finanzaufwand erfasst. Kosten der Kreditaufnahme Die mit den im August 2017 aufgenommenen Finanzverbindlichkeiten verbundenen Arrangement-Gebühren wurden mit den Finanzschulden saldiert und werden über den Zeitraum der vorrangigen Fazilitäten verteilt. Alle anderen Fremdkapitalkosten werden im Ergebnis der Periode erfasst, in der sie anfallen. Laufender Steueraufwand und latente Steuern Der Steueraufwand für die Periode umfasst laufende und latente Steuern. Steuern werden in der Erfolgsrechnung ausgewiesen, es sei denn sie beziehen sich auf eine Position im sonstigen Ergebnis oder im Eigenkapital. In diesem Fall wird die Steuer dort ausgewiesen. Der laufende Steueraufwand wird auf Basis der für die Rechnungsperiode in den Ländern maßgeblichen Steuer berechnet, in denen das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften tätig sind und zu versteuernde Einkünfte generieren. Das Management beurteilt regelmäßig die Steueranmeldungen hinsichtlich von Positionen in welchen die geltenden Steuervorschriften der Interpretation unterliegen. Wo angemessen werden Rückstellungen für die voraussichtlich an die Steuerbehörden zu zahlenden Beträge gebildet. Latente Steuern werden auf Basis temporärer Differenzen gebildet, die sich zwischen den Besteuerungsgrundlagen für Aktiva und Passiva und deren Buchwerten im Konzernabschluss ergeben. Jedoch werden latente Steuerverbindlichkeiten nicht bilanziert, wenn sie aus dem erstmaligen Ansatz des Geschäfts- oder Firmenwerts resultieren. Latente Steuern werden ebenfalls nicht bilanziert, wenn sie aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Schuld in einer anderen Transaktion als einem Unternehmenszusammenschluss entstehen, der zum Zeitpunkt der Transaktion weder die Bilanzierung noch den steuerpflichtigen Gewinn oder Verlust beeinflusst. Latente Steuern werden anhand von Steuersätzen (und Gesetzen) ermittelt, die in den Ländern, in denen die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften tätig sind und zu versteuerndes Einkommen erwirtschaften, voraussichtlich gelten, wenn der entsprechende latente Steueranspruch realisiert oder die latente Steuerverbindlichkeit beglichen wird. Aktive latente Steuern werden nur in dem Umfang erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein zukünftiger zu versteuernder Gewinn erwirtschaftet wird, mit welchem die temporären Differenzen verrechnet werden können. Latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten werden saldiert, wenn ein gesetzlich durchsetzbares Recht zur Saldierung tatsächlicher Steuerforderungen gegen tatsächliche Steuerverbindlichkeiten besteht und, wenn die latenten Steuerforderungen und -verbindlichkeiten Ertragssteuern betreffen, die durch die selbe Steuerbehörde derselben oder verschiedenen steuerpflichtigen Einheiten auferlegt wurde und die Absicht besteht, die Salden auf einer Nettobasis auszugleichen. Mitarbeitersozialleistungen Der Konzern bietet Mitarbeitern eine Reihe von Sozialleistungen, einschließlich jährlichen Bonusvereinbarungen, Regelungen über bezahlten Urlaub und Pensionsvorsorgeprogrammen. Kurzfristige Sozialleistungen, einschließlich Urlaubszulagen und andere ähnliche nichtmonetäre Leistungen, werden als Aufwand in der Periode realisiert, in welcher die Leistung erfolgt. Der Konzern betreibt einen jährlichen Bonusplan für Mitarbeiter. Ein Aufwand wird in der Erfolgsrechnung realisiert, wenn der Konzern eine gesetzliche oder faktische Verpflichtung hat, infolge vorangegangener Ereignisse, Zahlungen gemäß des Plans zu leisten, und eine zuverlässige Schätzung der Verpflichtung erstellt werden kann. Ein beitragsorientiertes Pensionsvorsorgeprogramm ist ein Pensionsplan, gemäß dem der Konzern Festbeiträge an eine separate Rechtsperson leistet. Der Konzern hat keine gesetzlichen oder faktischen Verpflichtungen, über die Festbeiträge hinaus weitere Beiträge zu zahlen. Ein festgelegter Vorsorgeplan ist ein Pensionsplan, bei dem es sich nicht um einen festgelegten Beitragsplan handelt. Bei beitragsorientierten Vorsorgeplänen zahlt der Konzern Beiträge auf Vertragsbasis an öffentlich oder privat geführte Rentenversicherungspläne. Der Konzern hat keine weiteren Zahlungsverpflichtungen, nachdem die Beiträge bezahlt wurden. Die Beiträge werden bei Fälligkeit als Personalaufwand erfasst. Vorausbezahlte Beiträge werden als Vermögenswert erfasst, sofern eine Rückerstattung oder Reduzierung der künftigen Zahlungen vorliegt. Üblicherweise sind in festgelegten Vorsorgeplänen Beträge von Pensionsleistungen festgelegt, die ein Mitarbeiter bei Pensionierung erhalten wird, normalerweise abhängig von einem oder mehreren Faktoren, wie z. B. Alter, Dienstjahre und Abfindung. Der Konzern betreibt festgelegte Pensionsvorsorgepläne für einige seiner deutschen Mitarbeiter. Es existieren drei Programme, die in Frage kommenden Mitarbeitern Pensionsleistungen bieten. Ein Plan von 1986 ermöglichte Teilnehmern, Vorsorgeleistungen bis 1994 zu kumulieren. Seit diesem Datum ist der Pensionsplan geschlossen und die bis zu diesem Datum kumulierten Pensionsvorsorgeleistungen wurden eingefroren. In der am 31. Dezember 2018 endenden Periode wurden wie auch in der Vorperiode keine Beiträge zu diesem Plan geleistet. Weitere Pläne für (i) Mitarbeiter der Standorte Waltrop und HLS Werne ("Waltrop") sowie (ii) HLS Garching ("HLS") sind für neue Mitarbeiter geschlossen und werden durch die jeweilige Tochtergesellschaft finanziert. Die versicherungsmathematischen Daten für die deutschen Pläne wurden durch IVB und Mercer Human Resources Consulting bereitgestellt und enthalten Annahmen, die durch einen qualifizierten Versicherungsmathematiker bewertet wurden. In Frankreich ist eine versicherungsmathematische Bewertung über jegliche Verbindlichkeiten erforderlich, die sich in Bezug auf Pensionsentschädigungen ("IFC") ergeben, die bei Pensionierung der französischen Mitarbeiter von NextPharma S.A.S. fällig werden ("Limay"). Die Leistungen des Programms bestehen aus einem Einmalbetrag, der bei Pensionierung zahlbar ist und sich auf Tarifvereinbarungen für französische Unternehmen bezieht. Die obige Verbindlichkeit wird durch einen separaten, mit "Cardiff Assurance Vie" abgeschlossenen, getrennten Versicherungsvertrag kompensiert. Die versicherungsmathematischen Daten für die französischen Programme wurden von Ernst & Young Actuaires-Conseils hinsichtlich der am 31. Dezember 2018 endenden Periode bereitgestellt. Die in der Bilanz hinsichtlich der festgelegten Pensionsvorsorgepläne ausgewiesene Verbindlichkeit ist der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung am Ende der Berichtsperiode, abzüglich des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens. Die leistungsorientierte Verpflichtung wird jährlich durch unabhängige Versicherungsmathematiker, mittels des Anwartschaftsbarwertverfahrens, berechnet. Der aktuelle Wert der leistungsorientierten Verpflichtung wird durch Diskontierung der geschätzten künftigen Mittelabflüsse bestimmt, mittels Zinssätzen qualitativ hochwertiger Unternehmensanleihen, die in der Währung benannt sind, in welcher die Leistungen ausbezahlt werden, und welche Laufzeiten bis zur Fälligkeit haben, die annähernd mit den Laufzeiten der zugehörigen Pensionsverbindlichkeit übereinstimmen. Der laufende Dienstzeitaufwand, der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter den jeweiligen Aufwandspositionen ausgewiesen wird, spiegelt den Anstieg der leistungsorientierten Verpflichtung, die sich aus der Leistung in laufenden Periode sowie der Leistungsänderungen, Plankürzungen und Abfindungen ergibt, wider. Der nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand wird sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Der Nettozinsaufwand wird durch Anwendung des Abzinsungssatzes auf den Saldo aus der leistungsorientierten Verpflichtung und dem beizulegenden Zeitwert des Planvermögens berechnet. Diese Kosten sind im jeweiligen Abschlussposten in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, die sich aus dienstzeitbedingten Anpassungen und Veränderungen der versicherungsmathematischen Annahmen ergeben, werden dem sonstigen Gesamtergebnis in der Entstehungsperiode belastet oder gutgeschrieben. Hinsichtlich der leistungsorientierten Zusagen für Mitarbeiter des Waltrop-Plans zahlt der Konzern Beiträge in eine Rückversicherungsvereinbarung ein. Diese bietet Deckung für die Erfüllung der Verbindlichkeiten die an Programmteilnehmer ausbezahlt werden müssen, welche über die Vermögenswerte des Programms hinausgehen. Der Aufwand für Beiträge in den Rückversicherungsvermögenswert wird in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung als Verwaltungsaufwand erfasst. Rückstellungen Rückstellungen werden gebildet, wenn der Konzern aufgrund von Ereignissen in der Vergangenheit eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung hat, es wahrscheinlich ist, dass ein Abfluss von Ressourcen erforderlich sein wird, um die Verpflichtung zu erfüllen und die Höhe der Verpflichtung verlässlich geschätzt werden kann. Rückstellungen werden mit dem Barwert der erwarteten Ausgaben zur Erfüllung der Verpflichtung unter Verwendung eines Zinssatzes vor Steuern bewertet, der die aktuellen Markteinschätzungen des Zinseffekts und die für die Verpflichtung spezifischen Risiken widerspiegelt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verpflichtungen zur Zahlung von Waren oder Dienstleistungen, die im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit von Lieferanten erworben wurden. Sie werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, wenn die Zahlung innerhalb eines Jahres oder vorher fällig ist. Falls dies nicht zutrifft, werden die Verpflichtungen als langfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden anfänglich zum Transaktionspreis angesetzt und in der Folge zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode, bemessen. Stammkapital Gesellschaftsanteile werden als Eigenkapital klassifiziert. Kosten, die direkt der Ausgabe neuer Anteile zuzurechnen sind, sind im Eigenkapital als Abzug von den Einnahmen, abzüglich Steuer, ausgewiesen. Transaktionen mit nahestehenden Parteien Der Konzern legt Transaktionen mit nahestehenden Parteien offen, welche keine vollkonsolidierten Tochtergesellschaften des Konzerns sind. Gegebenenfalls werden Transaktionen ähnlicher Art zusammengefasst, es sei denn, nach Meinung der Geschäftsführung ist die einzelne Offenlegung notwendig, um die Auswirkung der Transaktionen auf den Konzernabschluss zu verstehen. 3. Finanzielles RisikomanagementFinanzielle Risikofaktoren NextPharma ist einem Kreditrisiko (dem Risiko, dass eine Partei eines Finanzinstruments durch Nichtzahlung ihrer Verbindlichkeiten, einen Verlust für die jeweils andere Partei verursacht), einem Liquiditätsrisiko (dem Risiko, dass eine Rechtsperson Schwierigkeiten bei der Bezahlung ihrer Finanzverbindlichkeiten haben wird) und einem Zinsrisiko (dem Risiko, dass eine Erhöhung der Zinssätze zu höheren Zinszahlungen auf Kreditaufnahmen führen wird) ausgesetzt. NextPharma ist keinem wesentlichen Wechselkursrisiko ausgesetzt, da die in anderen als der Funktionswährung der Haupthandelsunternehmen, dem Euro, durchgeführten Transaktionen begrenzt sind. Risikomanagement NextPharma implementiert geeignete Verfahren, um die finanzielle Risikoexposition zu steuern. Kreditrisiko: Kunden unterliegen Bonitätsprüfungen. Angemessene Kreditlimits und Zahlungsbedingungen (normalerweise im Bereich von 14 bis 60 Tagen) werden umgesetzt, um das Kreditrisiko des Konzerns zu steuern. Die Einhaltung der vom Konzern angewendeten Zahlungsziele durch die Kunden wird regelmäßig durch das Management, über eine Prüfung des Wertes und des Alters der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche von den Kunden fällig sind, bewertet. Die kurzfristigen Bankeinlagen des Konzerns werden bei einem durch Moody's Investors Services mit A3 eingestuften Finanzinstitut gehalten. Das Management erwartet keine Finanzverluste infolge von Nichterfüllung durch Gegenparteien (siehe auch Anmerkung 2 - Wertminderung finanzieller Vermögenswerte). Liquiditätsrisiko: Kapitalfluss-Prognosen werden in den Betriebseinheiten des Konzerns durchgeführt und durch die zentrale Finanzstelle zusammengefasst. Das Management prüft regelmäßig die kurzfristigen Prognosen der Liquidationslage des Konzerns, um sicherzustellen, dass ausreichende Zahlungsmittel vorhanden sind, um Betriebserfordernisse und Zahlungsanforderungen für Fremdkapitalkosten zu erfüllen. Um das Liquiditätsrisiko infolge von Produktionstätigkeiten zu mildern, bestehen Kundenverträge mit angemessenen Klauseln für Preisschwankungen, um die Steuerung des Rohmaterial-Preisrisikos zu unterstützen. Kurzfristige Prognosen über die Leistung des Konzerns hinsichtlich Vereinbarungen im Zusammenhang mit Kreditaufnahmen werden ebenfalls überwacht, um die Erfüllung der Vereinbarungen sicherzustellen. Zinsrisiko: Der Zinsaufwand des Konzerns infolge von Kreditaufnahmen wird unter Bezugnahme auf den 3-Monats-EURIBOR berechnet. Eine Zins CAP auf 1% besteht für Kredite von 95 Mio. €. Die nachfolgende Tabelle analysiert die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns in entsprechende Fälligkeitsgruppierungen, basierend auf der am Bilanzstichtag verbleibenden Restlaufzeit bis zum vertraglichen Fälligkeitsdatum. Die in der Tabelle ausgewiesenen Beträge sind die vertraglich undiskontierten Kapitalflüsse:
Der Konzern investiert nicht in Finanzinstrumente und hat keine wesentlichen verzinslichen Vermögenswerte. Keine finanziellen Vermögenswerte oder Finanzverbindlichkeiten unterliegeneiner Saldierung, durchsetzbaren Aufrechnungsvereinbarungen und ähnlichen Regelungen. Derivate, wie z. B. Zinsobergrenzen, werden nur zu wirtschaftlichen Sicherungszwecken verwendet und nicht als spekulative Investitionen. Kapitalmanagement Die Ziele des Konzerns beim Kapitalmanagement sind die Sicherung der Unternehmensfortführung, um Renditen für die Anteilseigner und Leistungen für andere Anspruchsgruppen zu bieten und um eine optimale Kapitalstruktur zur Reduzierung der Kapitalkosten zu aufrechtzuerhalten, sowie die Einhaltung der Covenants (siehe auch Anmerkung 17). Das Kapital des Konzerns umfasst Stammkapital, Kapitalrücklagen und langfristige Verbindlichkeiten. Um die Kapitalstruktur zu erhalten oder anzupassen, kann der Konzern die an Gesellschafter ausbezahlten Ausschüttungen anpassen, Kapital an die Gesellschafter zurückzahlen, neue Anteile ausgeben, Vermögenswerte zur Reduzierung der Verschuldung verkaufen oder neue Schulden aufnehmen. Schätzung des beizulegenden Zeitwertes Die nachfolgende Tabelle analysiert die zum beizulegenden Zeitwert geführten Finanzinstrumente nach der Bewertungsmethode. Die verschiedenen Stufen wurden wie folgt dargelegt:
Die nachfolgende Tabelle präsentiert die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Konzerns, die per 31. Dezember 2018 bewertet werden. Die Bewertung der Stufe 2 wurde durch die Bank bereitgestellt, die das Finanzinstrument ausgegeben hat.
4. Kritische Beurteilungen und Schätzungsunsicherheit in der RechnungslegungSchätzungen und Beurteilungen werden laufend bewertet und basieren auf historischen Erfahrungswerten und sonstigen Faktoren, einschließlich Erwartungen künftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Der Konzern führt Schätzungen und Annahmen bezüglich der Zukunft durch. Die daraus resultierenden rechnungslegungsrelevanten Schätzungen werden naturgemäß selten den zugehörigen tatsächlichen Ergebnissen entsprechen. Die Schätzungen und Annahmen, die ein signifikantes Risiko für eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten innerhalb des nächsten Geschäftsjahres darstellen, werden im Folgenden behandelt. Der Wert des immateriellen Vermögenswertes für Kundenbeziehungen ergibt sich aus der Konzernschätzung der zukünftigen Erträge aus den am Datum des Eigentümerwechsels der NextPharma-Unternehmensgruppe bestehenden Verträge. Schätzungen wurden zur Prognose zukünftiger Erlöse von bestehenden Kunden durchgeführt und eine Kundenverlustquote wurde angenommen. Diese Schätzungen und Annahmen basierten auf historischen Daten, verfügbaren Kundenprognosen und dem Konzernbudget für den Zeitraum 2019 - 2021. Eine Bewertung von Grundstücken und Gebäuden im Eigentum in Frankreich wurde bei externen Gutachtern beauftragt, die eine Bewertungsmethode in Bezug auf vergleichbare Nachweise und die aktuelle Investmentmarktstimmung verwendet haben, um einen beizulegenden Zeitwert zu ermitteln. Die vom Management abgeleiteten Bewertungen für Grundstücke und Gebäude im Eigentum in Deutschland beziehen sich auf Werte, die von professionellen Beratern hinsichtlich der Grunderwerbssteuer (real estate transfer tax - RETT) berechnet wurden. Der beizulegende Zeitwert von Sachanlagen und Maschinen in Frankreich und Deutschland wurde durch das Management mittels des Verfahrens der fortgeführten Wiederbeschaffungskosten berechnet. Der Konzern prüft jährlich die Werthaltigkeit des Goodwills. Der erzielbare Betrag von Zahlungsmittel generierenden Einheiten (Cash Units Generating Units, CGUs) wird auf Basis von Berechnungen zum Nutzungswert ermittelt, für die Annahmen getroffen werden müssen. Die Berechnungen basieren auf Cashflow-Prognosen, den vom Management genehmigten Finanzbudgets und auf Wachstumsraten die konsistent sind mit Marktberichten zu den Geschäftsfeldern der CGUs. Der jährliche Abschreibungsbetrag für Sachanlagen ist abhängig von Änderungen der wirtschaftlichen Nutzungsdauer und des Restwerts der Vermögenswerte. Die wirtschaftlichen Nutzungsdauern und die Restwerte werden jährlich neu bewertet. Falls notwendig, werden diese angepasst, um aktuelle Schätzungen, basierend auf technischem Fortschritt, zukünftigen Investitionen, wirtschaftlicher Verwendung und physischem Zustand der Vermögenswerte widerzuspiegeln. Zu den Buchwerten der Sachanlagen siehe Anmerkung 12 sowie Anmerkung 2 bezüglich der wirtschaftlichen Nutzungsdauern für jede Klasse von Vermögenswerten. Der Konzern hat Verpflichtungen zur Zahlung von Pensionsleistungen an bestimmte Mitarbeiter im Rahmen von leistungsorientierten Pensionsplänen (Anmerkung 19). Die Kosten für diese Leistungen und der aktuelle Wert der Verbindlichkeit hängen von einer Anzahl von Faktoren ab, einschließlich Lebenserwartung, Gehaltserhöhungen, die Bewertung der Vermögenswerte und des Abzinsungssatzes für Unternehmensanleihen. Das Management schätzt diese Faktoren bei der Bestimmung der Netto-Pensionsverpflichtung in der Bilanz. Die Annahmen reflektieren historische Erfahrungswerte und aktuelle Trends. Innerhalb der Buchführung wurden keine kritischen Einschätzungen vorgenommen. 5. Umsatzerlöse
6. Aufwendungen
Während der Periode bezog der Konzern (einschließlich seiner ausländischen Tochtergesellschaften) die folgenden Leistungen von den Wirtschaftsprüfern des Unternehmens und deren Partnern:
Die hiervon auf die deutsche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft entfallenden Beträge sind 0,2 Mio. Euro (Vorperiode: 0,3 Mio. Euro) für Abschlussprüfungsleistungen, 0,2 Mio. Euro (Vorperiode: 0,2 Mio. Euro) für Steuerberatungsleistungen und 0,0 Mio. Euro (Vorperiode: 0,4 Mio. Euro) für sonstige Leistungen. Die sonstigen nicht prüfungsbezogenen Dienstleistungen der Vorperiode betreffen im Wesentlichen Leistungen im Zusammenhang mit dem Eigentümerwechsel des NextPharma-Konzerns. 7. Außergewöhnliche Verwaltungsaufwendungen
Während der Periode sind folgende außergewöhnliche Kosten entstanden: (i) 0,9 Mio. für Probleme, die sich aus der Einführung einer neuen Verpackungslinie (0,7 Mio. €) und dem Projektmanagement für das konzernweite "Serialisierung"-Projekt ergaben in dem sichergestellt wird, dass die relvanten Verpackungslinien der neuen branchenweiten Regulierung mit dem Ziel der Bekämpfung der Produktion und des Verkaufs von gefälschten Arzneimitteln entsprechen, welche die Einführung eines "Track and Trace" Systems (0,2 Mio. €) (Vorperiode: 0,1 Mio. €, alles Serialisierungs Projekt Management) bedingt. (ii) 0,5 Mio. € Rechts-, Berufs- und Beratungskosten für den Inhaberwechsel des NextPharma-Konzerns der am 31. August 2017 (0,2 Mio. €) stattfand und für potentielle Akquisitionen die vom neuen Eigentümer nach dem Eigentümerwechsel initiiert wurden (0,3 Mio. €; 0,2 Mio. € für die Akqusition in Finnland, siehe Anmerkung 27) (Vorperiode: 8,7 Mio. €; 8,6 Mio. € Eigentümerwechsel, 0,1 Mio. € für potentielle Akquisitionen); (iii) 0,5 Mio. € für Umstrukturierungen und Abfindungen (Vorperiode:€0,8 Mio. €); und (iv) Einmalige, nicht wiederkehrende Rechts- und Beratungskosten (Vorperiode: 0,0 Mio. €). 8. Mitarbeiter und GeschäftsleitungMitarbeiter Vor dem Erwerb der NextPharma-Unternehmensgruppe hatte der Konzern keine Mitarbeiter außer den Geschäftsführern. Seit dem Erwerb der NextPharma-Unternehmensgruppe am 31. August 2017 betrug die durchschnittliche monatliche Anzahl der durch den Konzern beschäftigten Personen:
Geschäftsführung Geschäftsführer des Unternehmens:
* Stellt Geldzahlungen an die Geschäftsführung anstelle von Beiträgen zu Pensionsprogrammen dar: 63 k € (Vorperiode: 21 k €). Es bestehen keine Pensionsrückstellungen für die Geschäftsleitung. Vergütung von Führungskräften in Schlüsselpositionen Zu den Führungskräften in Schlüsselpositionen gehören 5 Mitarbeiter, davon beide Geschäftsführer und andere Mitglieder des leitenden Managements. Die ausbezahlte oder zu zahlende Vergütung an Führungskräfte in Schlüsselpositionen ist nachstehend aufgeführt:
* Kosten für Vorsorgeleistungen in Höhe von 118 k € (Vorperiode 39 k €) enthalten Geldzahlungen anstelle von Beiträgen zu Pensionsprogrammen in Höhe von 63k € (Vorperiode: 21 k €). Siehe auch Anmerkung 26. 9. Finanzerträge und -aufwendungen
Wesentliche Nettogewinne- und Verluste ergeben sich aus den zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Bankdarlehen (6,9 Mio. €; Vorperiode 2,1 Mio €). 10. Steuern
Überleitungsrechnung Steuerlast Die Steuer auf das Konzernergebnis vor Steuern ist wie in der Vorperiode höher als der Unternehmensteuersatz in Deutschland in Höhe von 31,6 % für die am 31. Dezember 2018 endende Periode (Vorperiode: 30%). Nachfolgend sind die Differenzen erläutert:
Änderungen des Steuersatzes Für 2018 betrug der geltende Steuersatz für Holdinggesellschaften im Vereinigten Königreich 19 %. Eine Änderung der britischen Körperschaftssteuersätze war als Teil des Finance Bill 2016 (am 7. September 2016) angekündigt, mit einer Verringerung des Regelsatzes auf 17 %, ab dem 1. April 2020. Die latenten Steuern zum Bilanzstichtag wurden unter Verwendung dieser festgestellten Steuersätze bewertet und in diesem Abschluss berücksichtigt. Für 2018 betrug der geltende Steuersatz für NextPharma S.A.S. 33,3 %. Das im Dezember 2017 verabschiedete Finanzgesetz 2018 sieht vor, den ab dem Geschäftsjahr 2022 geltenden Steuersatz von 33,3% auf 25% zu senken. Latente Steuern wurden mit 25 % berechnet, was mit dem Zeitpunkt der Erfassung/Umkehrung der latenten Steuersalden im Einklang steht. In Bezug auf Deutschland beträgt der inländische Ertragssteuersatz, der zur Berechnung von latenten Steuerforderungen und -verbindlichkeiten per 31. Dezember 2018 verwendet wurde, 31,6 %. Am Bilanzstichtag waren keine Änderungen der deutschen inländischen Ertragssteuersätze angekündigt. 11. Immaterielle Vermögenswerte
Der Goodwill wurde den Zahlungsmittel generierenden Einheiten (Cash Generating Units, CGUs) zugeordnet, die die Aktivitäten von NextPharma in Deutschland und Frankreich umfassen, und wird auf Ebene dieser geografischen Gebiete überwacht.
Der Konzern prüft jährlich die Werthaltigkeit des Goodwills. Für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2017 war der Eigentümerwechsel am 31. August 2017 auslösend für die Entstehung des Goodwills, und es wurden keine Umstände festgestellt, die zu einer Wertminderung des Buchwerts des Geschäfts- oder Firmenwerts geführt hätten. Für den Berichtszeitraum 2018 wurde der erzielbare Betrag der CGUs anhand von Berechnungen des Nutzungswerts ermittelt, für die Annahmen erforderlich waren. Die Berechnungen basieren auf Cashflow-Prognosen, die auf vom Management genehmigten Finanzplänen für den Dreijahreszeitraum 2019 - 2021 basieren. Cashflows über den Dreijahreszeitraum hinaus werden mit den unten angegebenen geschätzten Wachstumsraten extrapoliert. Diese Wachstumsraten stimmen mit den in den Branchenberichten enthaltenen Prognosen überein.
Das Management hat die Werte, die jeder der obigen Schlüsselannahmen zugewiesen wurden, wie folgt bestimmt:
Das Management hat zum 31. Dezember 2018 mögliche Änderungen der wesentlichen Annahmen geprüft und bewertet und keine begründeten möglichen Änderungen festgestellt, die auf eine Wertminderung des der deutschen CGU zugeordneten Goodwills hindeuten würden. Für die französische CGU würde eine nicht erwartbare Erhöhung des Diskontierungsfaktors um mehr als 1% auf eine Wertminderung des zugeordneten Goodwills hindeuten. Kundenbeziehungen wurden zum Zeitpunkt des Eigentümerwechsels der NextPharma-Unternehmensgruppe bewertet, wobei den zu diesem Zeitpunkt bestehenden Kundenbeziehungen ein Wert zugeschrieben wurde. Die verbleibende Abschreibungsdauer des immateriellen Vermögenswertes "Kundenbeziehungen" beträgt 18,7 Jahre. Erworbene Computer-Software bezieht sich auf Software, die separat von der Hardware erworben wird, wobei es sich um die angefallenen Erwerbs- und Inbetriebsetzungskosten für die spezifische Software handelt. Die verbleibende Abschreibungsdauer des immateriellen Vermögenswertes "Computer-Software" beträgt bis zu 4 Jahre. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist in den Verwaltungsaufwendungen ein Abschreibungsaufwand von 1,9 Mio. € (Vorperiode: 0,6 Mio. €) enthalten. 12. Sachanlagen
"Sachanlagen, Maschinen und Mietereinbauten" beinhaltet die folgenden Beträge, wobei der Konzern der Leasingnehmer im Rahmen eines Finanzierungsleasings ist:
13. Vorräte
Die Kosten für Vorräte, die als Aufwand erfasst und in "Umsatzkosten" enthalten sind, betrugen 60,8 Mio. € (Vorperiode 23,0 Mio. €). Es besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen den Wiederbeschaffungskosten der Vorräte und ihren Buchwerten. Für die Vorräte wurden keine Wertminderung gebildet. 14. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige ForderungenAlle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten als finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen.
Aufgrund der Fristigkeit der kurzfristigen Forderungen wird angenommen, dass der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Für Forderungen werden keine Sicherheiten gehalten. In den Vorauszahlungen und abgegrenzten Erträgen zum 31. Dezember 2018 sind Vertragsvermögenswerte in Höhe von 7,3 Mio. Euro (2017: null Euro) enthalten. Der Wert zum 1. Januar 2018 in Höhe von 6,5 Mio. Euro wurde im Geschäftsjahr verbraucht und 7,3 Mio. Euro wieder zugeführt. Der langfristige Teil sonstiger Forderungen von 5,0 Mio. € (Vorperiode 4,7 Mio. €) bezieht sich auf Rechte im Rahmen von Rückversicherungsverträgen in Verbindung mit künftigen Leistungen, die im Rahmen des Waltrop Vorsorgeleistungsprogramms zahlbar sind. Der beizulegende Zeitwert wird mittels versicherungsmathematischer Methoden berechnet, basierend auf dem garantierten Kapital und geltenden garantierten Zinssätzen, mit Bezug auf das Startdatum einzelner Verträge, und liegt innerhalb der Stufe 2 der Bewertungshierarchie. Die Buchwerte der Forderungen, die an den Factoring-Anbieter übertragen wurden, lauteten wie folgt:
15. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente enthalten zum Zwecke der Kapitalflussrechnung Folgendes:
16. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
In den Abgrenzungsposten zum 31. Dezember 2018 sind 4,9 Mio. € (4,4 Mio. € langfristig) für Vertragsverbindlichkeiten (2017: null €) enthalten. Der Wert zum 1. Januar 2018 in Höhe von 2,4 Mio. Euro wurde im Geschäftsjahr in Höhe von 0,5 Mio. Euro als Erlös erfasst und 3,0 Mio. Euro wieder zugeführt. 17. Kreditverbindlichkeiten
Zahlungsunwirksame Veränderungen im Geschäftsjahr betreffen mit 2,8 Mio. Euro Erhöhungen aus Finanzierungsleasing und mit 0,5 Mio. Euro aus der Anwendung der Effektivzinsmethode. Kreditverbindlichkeiten ohne Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing und Gesellschafterdarlehen Im Rahmen eines Kreditrahmenvertrages vom 23. Juni 2017 hat der Konzern eine Kreditlinie von insgesamt 125,0 Mio. €, bestehend aus 95,0 Mio. € Tilgungskrediten, 20,0 Mio. € Investitionsfazilität und 10,0 Mio. € revolvierender Kreditfazilität. Sowohl die Tilgungskredite als auch die Investitionsaufwendungen werden 2024 7 Jahre fällig und werden mit einem durchschnittlichen jährlichen Zinssatz in Höhe des EURIBOR zuzüglich einer Marge von 5,1 % verzinst. Die revolvierende Kreditfazilität wird 2024 fällig und wird mit EURIBOR zuzüglich einer Marge von 2,5 % verzinst. Kreditaufnahmen im Rahmen des Kreditrahmenvertrages sind über das Vermögen der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften gesichert, einschließlich Umsätzen, Eigentum und Rechten jeglicher Art, gegenwärtiger, zukünftiger, tatsächlicher und bedingter Art sowie materieller oder immaterieller Art. Finanzierungsvermittlungshonorare von 3,5 Mio. € werden über die Laufzeit der Bankkredite amortisiert. In der Periode bis zum 31. Dezember 2018 wurden 0,5 Mio. € an Finanzierungsvermittlungshonoraren abgeschrieben (Vorperiode 0,2 Mio. €) und als Finanzierungsaufwand belastet. Der verbleibende Saldo nicht abgeschriebener Finanzierungsvermittlungshonorare in Höhe von 2,8 Mio. € (Vorperiode 3,3 Mio. €) wurde mit den Tilgungskrediten verrechnet. Der Konzern muss spezifische Kreditbedingungen, einschließlich des Verhältnisses von vorrangiger Konzern-Gesamtnettoverschuldung zu EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen), erfüllen. Gemäß den Anforderungen der Vereinbarung mit Senior-Fazilitäten wurden Kreditbedingungen vierteljährlich mit Wirkung zum 30. September 2018 unter Bezugnahme auf Managementinformationen und jährlich mit Wirkung zum 31. Dezember 2018 unter Bezugnahme auf den geprüften Abschluss getestet. Zum 31. Dezember 2018 betrug das Verhältnis der konsolidierten vorrangigen Nettoverschuldung gegenüber dem EBITDA 3,85: 1 und erfüllte sowohl die Anforderungen der Fazilität A (9,70: 1) als auch der Fazilität B (8,20: 1). Zum 31. Dezember 2017 gab es keine Auflagen für die Berechnung des Verhältnisses der konsolidierten vorrangigen Nettoverschuldung zum EBITDA. Factoring-Fazilitäten von bis zu 5 Mio. € bestehen in Deutschland, für in Deutschland gestellte Rechnungen des Konzerns. Für die Factoring-Fazilitäten laufen auf monatlicher Basis Zinsen in Höhe des EURIBOR zuzüglich 1,15 % sowie Gebühren von 0,14 % des jährlichen Umsatzvolumens auf. Die Factoring-Fazilitäten werden gegen die Rechnungen gesichert. Die Fälligkeitsdaten von Kreditaufnahmen, außer Finanzleasings, sind am Ende der Berichtsperiode die Folgenden:
Die Buchwerte und der beizulegende Zeitwert von langfristigen Kreditverbindlichkeiten lauten wie folgt:
Der beizulegende Wert der kurzfristigen Kreditaufnahmen entspricht dem Buchwert, da die Auswirkung der Abzinsung nicht wesentlich ist. Der beizulegende Zeitwert der Bankkredite wurde durch die kreditgebende Bank bereitgestellt und befindet sich innerhalb der Stufe 2 der dreistufigen Fair Value-Hierarchie. Die Kreditaufnahmen des Konzerns sind gänzlich in Euro benannt. Der Konzern hat die folgenden nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien:
Finanzierungsleasing Finanzierungsleasing-Verbindlichkeiten werden mit Vermögenswerten besichert, auf welche sie sich beziehen und werden mit Zinsen in einem Bereich von 1,7% - 5,7% (2017: 1,7% - 7,8%), verzinst.
Die Finanzierungsleasingverträge enthalten teilweise Verlängerungs- und Kündigungsoptionen, die bei der Bewertung berücksichtigt wurden. 18. Latente SteuernDie Analyse der latenten Steuerforderungen und der latenten Steuerverbindlichkeiten lautet wie folgt:
Latente Steuerforderungen werden für steuerliche Verlustvorträge in dem Maß erfasst, wie die Realisierung des bezogenen Steuervorteils durch künftige zu versteuernde Gewinne wahrscheinlich ist. Die Gesellschaft hat keine ausgewiesenen oder nicht erfassten steuerlichen Verluste (2017: null). Von den latenten Steuerverbindlichkeiten per 31. Dezember 2018 werden voraussichtlich 0,7 Mio. € (2017: 0,6 Mio. €) innerhalb von 12 Monaten aufgelöst. Von den latenten Steuerforderungen per 31. Dezember 2018 werden voraussichtlich 0,4 Mio. € (2017: 2,0 Mio. €) innerhalb von 12 Monaten aufgelöst. 19. PensionsverpflichtungenNextPharma leistet Zahlungen an persönliche Mitarbeiter-Pensionspläne in Übereinstimmung mit Beschäftigungsverträgen, die mit Mitarbeitern bestehen. Diese Regelungen werden als beitragsorientierte Pläne ausgewiesen. NextPharma unterhält leistungsorientierte Pensionspläne für einige seiner deutschen Mitarbeiter und erfasst Pensionsleistungen ("IFC"), die bei Renteneintritt der französischen Mitarbeiter von NextPharma S.A.S. fällig sind ("Limay"). Diese Regelungen werden als leistungsorientierte Zusage ausgewiesen. Die nachfolgende Tabelle umreißt, wo die Vorsorgebeträge und -tätigkeiten des Konzerns in den Abschlüssen enthalten sind:
Die Belastung der Gewinn- und Verlustrechnung, die im Betriebsergebnis enthalten ist, beinhaltet den laufenden Dienstzeitaufwand, den Zinsaufwand, den nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand sowie Gewinne und Verluste aus Planabgeltungen und Plankürzungen. Leistungsorientierte Zusagen Der Konzern unterhält leistungsorientierte Pensionspläne für einige seiner deutschen Mitarbeiter. Es existieren drei Programme, die in Frage kommenden Mitarbeitern Pensionsleistungen bieten. Ein Plan von 1986 ermöglichte Teilnehmern, Vorsorgeleistungen bis 1994 zu kumulieren. Seit diesem Datum ist der Pensionsplan geschlossen und die bis zu diesem Datum kumulierten Pensionsvorsorgeleistungen wurden eingefroren. In der am 31. Dezember 2018 endenden Periode wurden keine Beiträge zu diesem Plan geleistet. Weitere Pläne für (i) Mitarbeiter der Standorte Waltrop und HLS Werne ("Waltrop") sowie (ii) HLS Garching ("HLS") sind für neue Mitarbeiter geschlossen und werden durch die jeweilige Tochtergesellschaft finanziert. Die versicherungsmathematischen Daten für die deutschen Pläne wurden durch IVB und Mercer Human Resources Consulting für die Periode bis 31. Dezember 2018 bereitgestellt. In Frankreich ist eine versicherungsmathematische Bewertung über jegliche Verbindlichkeiten erforderlich, die sich in Bezug auf Pensionsentschädigungen ("IFC") ergeben, die bei Pensionierung der französischen Mitarbeiter von NextPharma S.A.S. fällig werden ("Limay"). Die Leistungen des Programms bestehen aus einem Einmalbetrag, der bei Pensionierung zahlbar ist und sich auf Tarifvereinbarungen für französische Unternehmen bezieht. Die versicherungsmathematischen Daten für die französischen Programme wurden von Ernst & Young Actuaires-Conseils für das am 31. Dezember 2018 endende Jahr bereitgestellt. Hinsichtlich des Waltrop-Programms in Deutschland bestehen Rechte im Rahmen von Rückversicherungsverträgen in Verbindung mit künftig zahlbaren Leistungen im Rahmen des Plans, jedoch werden diese nicht als Planvermögenswerte klassifiziert. Diese Verträge haben einen derzeitigen Wert von 5,0 Mio. € (2017: 4,7 Mio. €). Dieser Rückversicherungsvermögenswert ist in Anmerkung 14 erfasst als "Sonstige Forderungen: langfristiger Teil". Das Nettodefizit in dem Programm betrug am Ende der Periode (ausschließlich des Rückversicherungsvermögenswertes) 11,3 Mio. € (2017: 11,7 Mio. €). Die in der Bilanz erfassten Beträge werden wie folgt bestimmt:
Die Veränderung in der festgelegten Vorsorgeverbindlichkeit jedes Programms ist wie folgt:
Die Gesamtveränderung der leistungsorientierten Verpflichtung ist wie folgt:
Die verwendeten, wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen lauten wie folgt:
Annahmen bezüglich künftiger Sterblichkeit werden basierend auf versicherungsmathematischem Rat in Übereinstimmung mit veröffentlichten Statistiken und Erfahrungswerten auf jedem Gebiet aufgestellt. Diese Annahmen werden in eine durchschnittliche Lebenserwartung in Jahren für einen Pensionär bei Renteneintritt übertragen:
Die Sensitivität der Berechnung leistungsorientierter Verpflichtungen (DBO) auf Änderungen der gewichteten Hauptannahmen ist nachfolgend dargestellt:
Die oben genannten Sensitivitätsanalysen basieren auf einer Änderung einer Annahme, während alle anderen Annahmen konstant gehalten werden. Dass dies in der Praxis geschieht, ist unwahrscheinlich, und Veränderungen bei einigen der Annahmen können miteinander in Beziehung stehen. Bei der Berechnung der Sensitivität der leistungsorientierten Verpflichtung gegenüber bedeutenden versicherungsmathematischen Annahmen, wurde die gleiche Methode (derzeitiger Wert der leistungsorientierten Verpflichtung, berechnet mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren am Ende der Berichtsperiode) angewendet, wie bei der Berechnung der Pensionsverbindlichkeit, die in der Bilanz erfasst ist. Planvermögenswerte zum Zeitwert umfassen Folgendes:
Durch seine festgelegten Pensionsvorsorgepläne ist der Konzern einer Reihe von Risiken ausgesetzt, von denen die bedeutendsten nachfolgend aufgeführt sind: Volatilität von Vermögenswerten - die Planverbindlichkeiten werden mittels eines Abzinsungssatzes berechnet, der mit Bezug auf Unternehmensanleiherenditen festgesetzt wurde; falls Planvermögenswerte (in Form von nicht notierten, qualifizierenden Versicherungsverträgen gehalten) diese Rendite unterschreiten, entsteht dadurch ein Defizit. Änderungen bei Anleiherenditen - eine Verringerung bei den Unternehmensanleiherenditen erhöht die Planverbindlichkeiten. Umgekehrt führt eine Erhöhung bei den Unternehmensanleiherenditen zur Verringerung der Planverbindlichkeiten. Lebenserwartung - Die Verpflichtungen des deutschen Plans beinhalten Leistungen für das Mitglied bis zu dessen Lebensende bereitzustellen, daher führen Erhöhungen der Lebenserwartung zu einer Erhöhung dieser Planverbindlichkeiten. Erwartete Leistungen für beitragsorientierte Zusagen für das am 31. Dezember 2019 endende Jahr, betragen 0,5 Mio. €. Die gewichtete Duration der leistungsorientierten Vorsorgeverpflichtung lautet wie folgt:
NextPharma leistet Zahlungen an persönliche Mitarbeiter-Pensionspläne in Übereinstimmung mit Beschäftigungsverträgen, die mit Mitarbeitern bestehen. Am Periodenende bestanden keine Außenstände oder Vorauszahlungen. Der für das festgelegte Beitragsprogramm erfasste Betrag lautete:
20. Stammkapital
Das genehmigte Stammkapital des Unternehmens beläuft sich auf 25.733 Anteile zu je 1,00 €. Alle ausgegebenen Anteile sind per 31. Dezember 2018 vollständig eingezahlt. Alle Anteile haben gleiche Stimmrechte, gleiche Dividendenrechte, Gleichrangigkeit und Gleichberechtigung bei der Abwicklung des Unternehmens. 21. Kapitalrücklagen
Kapitalrücklagen stellen zusätzlich eingezahltes Kapital des Unternehmens dar. 22. Mittelzuflüsse aus b etrieblicher Tätigkeit
23. Eventualschulden NextPharma unterliegt gewöhnlichen und routinemäßigen Rechtsstreitigkeiten, die sich aus der Führung der Geschäfte ergeben. Falls wahrscheinlich Kosten anfallen, wird eine Rückstellung gebildet. Ansonsten ist das Management der Ansicht, dass der letztendliche Ausgang dieser potenziellen Verfahren keine wesentlich negativen Auswirkungen auf die Finanzlage von NextPharma haben wird. In Übereinstimmung mit dem vorrangigen Kreditrahmenvertragsdokument vom 23. Juni 2017, haben das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften einen Garantievertrag zur Sicherung von Krediten mit Barings Global Advisers Limited und Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG abgeschlossen. 24. Sonstige Verpflichtungen Per 31. Dezember 2018 hatte der Konzern Verträge abgeschlossen, um für 2,8 Mio. € (2017: 7,0 Mio. €) Anlagenzugänge zu erwerben. Der Konzern hatte die folgenden künftigen Mindest-Leasingzahlungen im Rahmen von unkündbaren operativen Leasingvereinbarungen:
Die operativen Leasingverträge enthalten teilweise Verlängerungs- und Kündigungsoptionen, die bei der Beurteilung der Verträge berücksichtigt wurden. Der Konzern hatte keine weiteren nicht bilanzierten Verpflichtungen. 25. Die oberste beherrschende Partei Die unmittelbare Muttergesellschaft ist NextPharma Germany ParentCo GmbH, ein Unternehmen, das in Deutschland eingetragen ist und dort seinen Sitz hat. NextPharma UK TopCo Limited, ein im Vereinigten Königreich eingetragenes Unternehmen mit Sitz in Send, ist die Muttergesellschaft der größten Unternehmensgruppe, für welche Konzernabschlüsse erstellt werden in denen die Gesellschaft enthalten ist. NextPharma Germany BidCo GmbH, ein in Deutschland eingetragenes Unternehmen mit Sitz in Göttingen, ist die Muttergesellschaft der kleinsten Unternehmensgruppe, für welche Konzernabschlüsse erstellt werden und deren Mitglied das Unternehmen ist. Der Mehrheitsgesellschafter und die beherrschende Partei ist ein Private-Equity-Fonds, betreut von CapVest Partners LLP (CapVest Fonds III). 26. Transaktionen mit nahestehenden Parteien Am 31. August 2017, dem Datum, an dem CapVest den NextPharma-Konzern erwarb, wurde bestimmten Führungskräften in Schlüsselpositionen Anteile der Klasse C und C1 an NextPharma UK TopCo Limited ohne Zuzahlung gewährt. Die uneingeschränkten Rechte an diesen Anteilen, einschließlich der Fähigkeit, diese zu verkaufen, kristallisiert sich hauptsächlich bei einem Exit-Ereignis heraus und hängt von der Erfüllung bestimmter Schwellen ab. Das Management hat den beizulegenden Zeitwert dieser Anteile auf null € am Datum dieser Gewährung geschätzt und als solches entsteht für die am 31. Dezember 2018 endende Periode keine Belastung der Gewinn- und Verlustrechnung (Vorperiode: null €). Siehe auch Anmerkung 8. Konzern Während der Periode sind NextPharma Managementgebühren von 0,3 Mio. € (Vorperiode: 0,3 Mio. €) entstanden, gemäß mit verbundenen Unternehmen von CapVest Partners LLP abgeschlossenen Verträgen. 27. Ereignisse nach der Berichtsperiode Am 25. Januar 2019 unterzeichnete NextPharma eine Vereinbarung zur Übernahme einer Blow-Fill-Seal-Fertigungsstätte (BFS) mit ca. 185 Mitarbeiter in Tampere, Finnland, von Santen S.A. (einem spezialisierten Pharmaunternehmen im Bereich der Augenheilkunde). Die Übernahme wird voraussichtlich in Q3 2019 abgeschlossen sein und voraussichtlich aus bestehenden Mitteln Einrichtungen finanziert werden, 28. Weitere Angaben über Tochtergesellschaften Bei alle Beteiligungen werden 100 % der Stimmrechte und der Anteile gehalten, es sei denn, dies ist nachfolgend anderweitig vermerkt.
1-Tochtergesellschaft von NextPharma Germany BidCo GmbH, mittels § 264 HGB Abs. 3 Freistellung von der Erstellung separater Jahresabschlüsse 2-100% durch NextPharma GmbH gehalten 3-100% durch Pharbil Pharma GmbH gehalten 4-94% durch NextPharma GmbH gehalten, 6 % durch Pharbil Beteiligungsgesellschaft mbH gehalten 5-100% durch NextPharma Holdings Ltd. gehalten 6-100% durch NextPharma Technologies Holdings Limited gehalten 29. Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze In dieser Anmerkung werden die Auswirkungen von IFRS 9 Finanzinstrumente und IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden auf den Konzernabschluss erläutert. Die Anwendung von IFRS 9 hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden Der Konzern hat IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden ab dem 1. Januar 2018 angewendet, was zu Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Anpassungen der im Abschluss erfassten Beträge führte. In Übereinstimmung mit den Übergangsbestimmungen von IFRS 15 hat der Konzern die neuen Regeln modifiziert rückwirkend angewendet und die Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2017 nicht angepasst. Die Anpassungen der Posten der Bilanz und die zuzurechnenden Vermögenswerte nach IFRS 15 lauten:
Umgliederungen beziehen sich auf unfertige Erzeugnisse und Fertigwarenbestände in den Abgrenzungsposten. Umbewertungen betreffen die frühere Erfassung von Erlösen aus dem Verkauf von Produkten, die daraus resultierenden Auswirkungen auf die latenten Steuerschulden aus dieser zeitlichen Differenz und den kumulativen Effekt, der die Gewinnrücklagen erhöht. Die folgenden Tabellen enthalten relevante Positionen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018 gemäß IFRS 15 sowie die bisherige Bilanzierung gemäß IAS 18:
Nach IAS 18 hätten die Vorräte zusätzliche unfertige Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse enthalten, die nach IFRS 15 zu einem früheren Zeitpunkt in der Gewinn- und Verlustrechnung als Umsatzerlöse erfasst wurden und dementsprechend als Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert wurden. Der zeitliche Unterschied bei der Umsatzrealisierung hat die latenten Steuerschulden erhöht.
Ohne den Effekt von IFRS 15 hätten die Umsatzerlöse 169,0 Mio. € und die damit verbundenen Umsatzkosten 135,2 Mio. € betragen, was zu einem Bruttogewinn von 33,8 Mio. € geführt hätte. Ohne den Effekt von IFRS 15 wäre ein Steueraufwand in Höhe von 3,3 Mio. € entstanden und der Jahresverlust des Konzerns hätte 1,1 Mio. € betragen. IFRS 9 Finanzinstrumente IFRS 9 ersetzt die Bestimmungen des IAS 39, die sich auf Ansatz, Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten, Ausbuchung von Finanzinstrumenten, Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten und Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen beziehen. Die Anwendung von IFRS 9 Finanzinstrumente zum 1. Januar 2018 führte zu Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, jedoch zu keinen Anpassungen der im Abschluss ausgewiesenen Beträge. Die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind in Anmerkung 2 aufgeführt. Die Vergleichszahlen mussten nicht angepasst werden, da die Auswirkungen unwesentlich waren. Die Anwendung von IFRS 9 hatte keine Auswirkungen auf die Bewertung oder Klassifizierung der bestehenden finanziellen Vermögenswerte des Konzerns (bestehend aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Schuldnern und Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten), da diese zuvor gemäß IAS39 als zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen wurden und auch nach IFRS 9 weiterhin in der Kategorie als fortgeführte Anschaffungskosten ausgewiesen werden. Der ursprüngliche Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 1. Januar 2018 in Höhe von 30,4 Mio. € war abzüglich einer Wertberichtigung in Höhe von 0,1 Mio. € ausgewiesen. Der Konzern hat den vereinfachten Ansatz von IFRS 9 zur Messung der erwarteten Kreditverluste angewendet, wobei für alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Wertberichtigung auf den erwarteten Verlust auf Lebenszeit verwendet wurde. Anmerkung 2 enthält Einzelheiten zur Berechnung. Die zum 1. Januar 2018 errechnete Wertberichtigung betrug 0,1 Mio. €, was zu keiner Differenz zum Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei Anwendung von IFRS 9 führte. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente unterliegen ebenfalls den Wertminderungsvorschriften von IFRS 9, der identifizierte Wertminderungsaufwand war unbedeutend. Die Anwendung von IFRS 9 hatte keine Auswirkungen auf die Bewertung oder Klassifizierung der bestehenden finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns (bestehend aus Krediten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten), da diese zuvor gemäß IAS 39 als sonstige finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen wurden und auch nach IFRS 9 weiterhin dort ausgewiesen werden. Der Konzernabschluss zum 31.12.2018 ist von der Geschäftsführung genehmigt.
Göttingen, den 23. Mai 2019 NextPharma Germany BidCo GmbH P.A.W. Burema, Geschäftsführer E. Schmidhäuser, Geschäftsführer Eintragungsnummer HRB 205207 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NextPharma Germany BidCo GmbH, Göttingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der NextPharma Germany BidCo GmbH, Göttingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der NextPharma Germany BidCo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 24. Mai 2019 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jens Wedekind, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Sochor, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31.12.2018 wurde am 03.06.2019 gebilligt. |
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NextPharma Germany BidCo GmbH
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
-
Hildebrandstraße 12
37081 Göttingen - Handelsregister
- HRB 205207, Göttingen
- Eintragungsdatum
- 9. Mai 2017
- Branche
-
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften - Eingetragenes Kapital
- 25.733,00 EUR
- Vertretungsregelung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Unternehmenszweck
- Erwerb, Halten, Verwaltung und Veräußerung von direkten und in¬direkten Beteiligungen an Unternehmen und eigenen Vermögens und die Erbrin¬gung von Dienstleistungen für Tochter¬unternehmen und Beteiligungsgesell¬schaften der Gesellschaft, sämtliches insbesondere an Unternehmen, deren Gegenstand die Produktion und der Vertrieb von pharmazeutischen Produkten ist
Finanzen
Ältere Kennzahlen · 2019 Warum?
Warum gibt es keine neueren Zahlen?
Die neuesten hier verfügbaren Kennzahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2019. Sie beschreiben die damalige Situation des Unternehmens.
Wann müssen Abschlüsse vorliegen?
Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG müssen ihre Abschlüsse grundsätzlich offenlegen. Die Frist beträgt in der Regel zwölf Monate nach Ende des Geschäftsjahres; für kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten kürzere Fristen. Bei jungen Unternehmen kann der erste Abschluss daher noch ausstehen.
Was wird je nach Unternehmensgröße veröffentlicht?
Für die Größenklasse zählen Bilanzsumme, Jahresumsatz und die durchschnittliche Beschäftigtenzahl. In der Regel müssen mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen erfüllt sein. Für Neugründungen und bestimmte Umwandlungen gelten Sonderregeln.
- Kleinstgesellschaften
- bis 450.000 € Bilanzsumme · 900.000 € Umsatz · 10 Beschäftigte Dürfen ihre Offenlegungspflicht durch die Hinterlegung einer Bilanz erfüllen. Diese ist im Unternehmensregister nach Registrierung gegen Gebühr abrufbar. Eine Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden; deshalb sind oft nur wenige Kennzahlen verfügbar.
- Kleine Gesellschaften
- bis 7,5 Mio. € Bilanzsumme · 15 Mio. € Umsatz · 50 Beschäftigte Müssen grundsätzlich Bilanz und Anhang offenlegen, dürfen dabei aber Erleichterungen nutzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nicht offenzulegen. Insbesondere der Umsatz ist deshalb häufig nicht öffentlich ersichtlich; einzelne Ergebnisangaben können dennoch in der Bilanz stehen.
- Mittelgroße Gesellschaften
- bis 25 Mio. € Bilanzsumme · 50 Mio. € Umsatz · 250 Beschäftigte Legen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht offen, mit gesetzlichen Erleichterungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung können etwa Umsatz und bestimmte Aufwendungen zum Rohergebnis zusammengefasst sein.
- Große Gesellschaften
- Überschreiten mindestens zwei der Grenzen für mittelgroße Gesellschaften. Legen grundsätzlich den vollständigen Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie den Lagebericht offen. Kapitalmarktorientierte Gesellschaften gelten grundsätzlich als groß.
Die genannten Grenzen gelten grundsätzlich für Geschäftsjahre, die ab 2024 beginnen; eine vorzeitige Anwendung war für 2023 möglich. Für ältere Abschlüsse galten teilweise niedrigere Grenzen.
Andere Rechtsformen und Befreiungen
Einzelkaufleute und Personengesellschaften mit einer natürlichen Person als unbeschränkt haftendem Gesellschafter unterliegen in der Regel nicht der Offenlegungspflicht für Kapitalgesellschaften. Bei besonders großen Unternehmen kann jedoch das Publizitätsgesetz greifen. Für bestimmte Tochterunternehmen gibt es außerdem Befreiungen bei Einbeziehung in einen Konzernabschluss.
Weitere Gründe für fehlende oder ältere Zahlen
Die folgenden Möglichkeiten sind allgemeine Erklärungen. Aus fehlenden Kennzahlen allein lässt sich nicht ableiten, welcher Grund bei diesem Unternehmen vorliegt.
- Noch nicht fällig oder verspätet eingereicht
- Ein Abschluss kann noch innerhalb der Einreichungsfrist liegen oder verspätet eingereicht werden. Bei Pflichtverstößen kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Fehlen auf dieser Seite belegt keinen solchen Verstoß.
- Geänderter Veröffentlichungsumfang
- Wird eine Gesellschaft kleiner oder nutzt sie zulässige Erleichterungen, können spätere Abschlüsse weniger Angaben enthalten oder nur hinterlegt werden. Eine zuvor verfügbare Kennzahl kann dann fehlen.
- Löschung, Umwandlung oder Abwicklung
- Nach einer Löschung oder Verschmelzung können die Berichte unter diesem Unternehmen enden. Liquidation, Insolvenz oder eine ruhende Geschäftstätigkeit befreien hingegen nicht automatisch von der Offenlegungspflicht; diese besteht grundsätzlich bis zur Löschung fort.
- Erfassung der Daten
- Ein Abschluss kann bereits veröffentlicht oder hinterlegt sein, aber in unserem Datenbestand noch fehlen oder noch nicht vollständig ausgewertet sein. Auch fehlende Einzelangaben im Dokument begrenzen die ableitbaren Kennzahlen.
Neuere Kennzahlen erscheinen hier, sobald entsprechende Abschlüsse in unserem Datenbestand erfasst und ausgewertet sind. Der Hinweis beschreibt den Umfang der hier verfügbaren Daten.
Bilanz
- Anlagevermögen 73,6 % 73,87 Mio
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 13,5 % 13,56 Mio
- Umlaufvermögen 10,1 % 10,10 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 2,8 % 2,82 Mio
- Verbindlichkeiten 96,9 % 97,23 Mio
- Rückstellungen 3,1 % 3,13 Mio
- Eigenkapital 0,0 % 0
Bilanzdaten für 1 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
- Umsatzerlöse 93,0 % 188,30 Mio
- Ergebnisverwendung 3,4 % 6,80 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 2,9 % 5,80 Mio
- Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,4 % −900,0 k
- Andere aktivierte Eigenleistungen 0,3 % 700,0 k
- Materialaufwand 39,6 % −74,00 Mio
- Personalaufwand 36,3 % −67,90 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 12,1 % −22,60 Mio
- Abschreibungen 7,6 % −14,20 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4,1 % −7,60 Mio
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,4 % −800,0 k
- Gesamtleistung 193,90 Mio
- Betriebsergebnis 15,20 Mio
- Ergebnis vor Steuern 7,60 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 6,80 Mio
- Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag der Muttergesellschaft zuzurechnen 6,80 Mio
GuV-Daten für 2 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Ajeeth Kumar Enjeti
seit 2025 Geschäftsführer
-
Eric Carsten Schmidhäuser
seit 2017 Geschäftsführer
-
Joel Fidalgo Estevez
seit 2023 Prokura
-
Monica Mauri
seit 2026 Prokura
-
William Mark Hawkins
seit 2023 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- Bowtie Germany Bidco GmbH DEU 100,0 % 26k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
Die wirtschaftlich Berechtigten hinter diesen Beteiligungen konnten nicht eindeutig zugeordnet werden.
Beteiligungen an
- NextPharma GmbH 100,0 %
Historie
- 2026
-
30.06.
Austritt einer PositionAngélique Löber · Einzelprokura
-
30.06.
Eintritt eines MitgliedsMonica Mauri · Einzelprokura
- 2025
-
05.11.
Austritt einer PositionPeter Arend William Burema · Geschäftsführer
-
05.11.
Eintritt eines MitgliedsAjeeth Kumar Enjeti · Geschäftsführer
- 2024
-
29.08.
VerschmelzungNextPharma Germany BidCo GmbH
- 2023
-
22.03.
Eintritt eines MitgliedsWilliam Mark Hawkins · Einzelprokura
-
22.03.
Eintritt eines MitgliedsJoel Fidalgo Estevez · Gesamtprokura
- 2022
-
12.10.
Austritt einer PositionF**** P****** · Einzelprokura
Jahresabschlüsse
Veröffentlichte Abschlüsse im Original, nach Geschäftsjahr sortiert.
| Geschäftsjahr | Dokument | Veröffentlicht | Zugriff |
|---|---|---|---|
| 2019 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
| 2018 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Volltext lesen |
| 2017 | Konzernabschluss | Veröffentlicht | Über die API |
2018 Konzernabschluss Volltext
Registerdokumente
Originalauszüge und Gesellschaftsdokumente als PDF oder XML in Ihre Anwendung einbinden.
/v1/fetch-document- Aktueller Auszug (AD) PDF
- Chronologischer Auszug (CD) PDF
- Strukturierte Inhalte (SI, XML) XML
- Gesellschafterliste PDF
- Satzung / Gesellschaftsvertrag PDF
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Geschäftsführung, Beteiligungen und Geschäftszahlen abfragen – über unseren MCP-Server greift Ihr Assistent auf die Handelsregister-API zu.
Assistent verbinden
- Unter „Connectors“ in Claude einen eigenen Connector hinzufügen.
-
Diese Server-URL eintragen und den Connector hinzufügen:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto verbinden und den Connector im Chat über „+“ → „Connectors“ aktivieren.
- In ChatGPT im Browser unter Einstellungen → Apps eine eigene App erstellen. Dafür muss der Entwicklermodus freigeschaltet sein.
-
Als Namen „handelsregister“, als Authentifizierung OAuth und diese Server-URL verwenden:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Mit Ihrem handelsregister.ai-Konto anmelden, die App erstellen und im Chat aus dem Tools-Menü auswählen.
Einmal im Terminal ausführen:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diesen MCP-Server als Tool in Ihrer Anwendung einbinden:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von NextPharma Germany BidCo GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.\n\nentity_id: 7f986f370ab36ce3f4a2cb2360f78399",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Diese Konfiguration in Ihrem MCP-Client hinterlegen:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
YOUR_API_KEY durch Ihren handelsregister.ai API-Key ersetzen.
Dieses Unternehmen abfragen
Nach dem Verbinden diese Frage im Assistenten stellen:
Zeige mir die Geschäftsführung, Gesellschafter und letzten verfügbaren Geschäftszahlen von NextPharma Germany BidCo GmbH. Nenne die Geschäftsjahre und Quellen.
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