active Legal form GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Atos Systems Business Services GmbH

DüsseldorfDüsseldorf, DEU ·HRB 82680 Düsseldorf ·atos.net

Overview

Legal form
GmbH
Address
Am Seestern 1
40547 Düsseldorf
Commercial register
HRB 82680, Düsseldorf
Registration date
October 6, 1998
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Bereitstellung von IT-Infrastruktur, einschließlich Cloud-Infrastruktur
Registered capital
25,700.00 EUR
Representation rules

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.

Purpose
Das Angebot von Hightech- Dienstleistungen und Komplettlösungen für unternehmensweite IT-Plattformen. Dazu zählen insbesondere IT-Consulting und Konzeptionierung und Realisierung von Informations- und Kommunikations- Infrastrukturen.

Financials

Balance sheet

2025
Assets 39,31 Mio
  • Current Assets 93,8 % 36,88 Mio
  • Fixed Assets 6,1 % 2,40 Mio
  • Prepaid Expenses 0,8 % 299,0 k
Liabilities and Equity 39,31 Mio
  • Provisions 53,7 % 21,12 Mio
  • Liabilities 44,0 % 17,31 Mio
  • Equity 2,2 % 884,0 k
  • Accrued Expenses 0,0 % 0
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Balance sheet data available for 10 earlier fiscal years.

Profit & loss

2025
Income 149,54 Mio
  • Revenue 44,8 % 67,03 Mio
  • Personnel expenses 25,8 % −38,60 Mio
  • Material expenses 16,4 % −24,47 Mio
  • Other operating expenses 4,6 % −6,88 Mio
  • Result after taxes 3,3 % −4,94 Mio
  • Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 3,3 % 4,94 Mio
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 1,6 % −2,35 Mio
  • Other operating income 0,2 % 330,0 k
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,0 % 0
  • Interest and similar expenses 0,0 % 0
  • Other taxes 0,0 % 0
  • Annual net profit/loss 0,0 % 0
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P&L data available for 9 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Christian Peter Ernst since 2026 Managing Director
2 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Ultimate beneficial owners (UBOs)

The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.

History

  1. 2026
  2. 05.08.
    Merger
    Atos Systems Business Services GmbH
  3. 31.03.
    Member entry
    Christian Peter Ernst · Managing Director
  4. 31.03.
    Exit of position
    Lutz Herrmann · Managing Director
  5. 2018
  6. 11.10.
    Member entry
    L*** H****** · Managing Director
  7. 11.10.
    Exit of position
    H***** K***** · Managing Director
  8. 13.02.
    Change of court
    Atos Systems Business Services GmbH
  9. 13.02.
    Change of seat
    Atos Systems Business Services GmbH
  10. 13.02.
    Register sheet closed
    Atos Systems Business Services GmbH
63 more events including all details Get API key →

Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2025 Jahresabschluss Published Via the API
2024 Jahresabschluss Published Read full text
2023 Jahresabschluss Published Via the API
2022 Jahresabschluss Published Via the API
2021 Jahresabschluss Published Via the API
2024 Jahresabschluss Full text

Atos Systems Business Services GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Anlagenverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Atos Systems Business Services GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Atos Systems Business Services GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Atos Systems Business Services GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

•

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

•

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf Angabe in „Bestandsgefährdende Risiken“ im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt „Bestandsgefährdende Risiken“ des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft in das Cash Concentrating (Cash Pooling) der Atos Gruppe in Deutschland eingebunden ist und mit dieser Einlage (Cash Pooling-Forderungen zum Stichtag) auch gesamtschuldnerisch für bestehende Verbindlichkeiten im Rahmen des Cash Pooling von Gesellschaften der Atos Gruppe in Deutschland haftet. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über das Cash Concentrating und verfügt derzeit über keine weiteren Finanzierungsmöglichkeiten. Zum 31. Dezember 2024 bestanden Finanzforderungen aus dem Verrechnungskonto in Höhe von TEUR 13.244 gegen die Atos Information Technology GmbH, München, (AIT) als Cash Pool-Führerin (Master) im Rahmen des Cash Pooling der Atos Gruppe in Deutschland. Die Gesellschaft ist daher in hohem Maße finanziell mit Blick auf die dauerhafte Werthaltigkeit der Forderungen im Rahmen des bisher nicht gekündigten Cash Poolings von der AIT abhängig.

Die AIT wiederum bedient sich aufgrund ihrer Eigenkapitalsituation des üblichen Mittels einer Zusage ihrer Gesellschafterin, der Atos SE, Frankreich, (Muttergesellschaft der weltweiten Atos Gruppe). Zwischen der AIT und der Atos SE besteht daher neben operativen Verflechtungen und einer Einbindung in einen internationalen Atos-Cash Pool bereits seit einigen Jahren eine Patronatserklärung mit einer aktuellen Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der AIT und damit der Werthaltigkeit der Forderungen der Gesellschaft im Rahmen des bisher nicht gekündigten Cash Poolings mit der AIT ist daher von der Werthaltigkeit und der weiteren Aufrechterhaltung des internationalen Cash Poolings und der Patronatserklärung zwischen der Atos SE und der AIT im Prognosezeitraum abhängig.

Die Atos SE hat im Juli 2024 ein Schutzschirmverfahren nach französischem Recht eingeleitet und mit notwendiger Zustimmung von Gläubigern und Aktionären vom 27. September 2024 und notwendigem, positiven Gerichtsentscheid vom 24. Oktober 2024 abgeschlossen. Der erfolgreiche Abschluss des Schutzschirmverfahrens hat der Atos SE die Umsetzung eines umfangreichen finanziellen Restrukturierungsplans, der u.a. den Tausch von Schulden in Eigenkapital und das Bereitstellen von neuer Liquidität durch die Gläubiger vorsieht, und dem Gläubiger und Aktionäre mit ihrer Abstimmung am 27. September 2024 zugestimmt haben, ermöglicht. Die Atos SE hat am 19. Dezember 2024 mitgeteilt, dass die finanzielle Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen wurde.

Über den Prognosezeitraum besteht durch die finanzielle Abhängigkeit von der AIT und durch die Abhängigkeit von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung der AIT durch die Atos SE eine wesentliche Unsicherheit für die Gesellschaft und damit für die Gesellschaft ein Bestandsgefährdendes Risiko.

Wie in den Angaben „Bestandsgefährdende Risiken“ im Anhang und im Abschnitt „Bestandsgefährdende Risiken“ des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmä- ßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

•

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

•

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

•

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

•

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

•

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

•

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

•

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 31. Oktober 2025

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

André Prengel, Wirtschaftsprüfer

Renate Hermsdorf, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

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31.12.2024 31.12.2023
Anhang TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software-Lizenzen und Belieferungsrechte 1.568 1.263
2. Geleistete Anzahlungen 0 125
1.568 1.388
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0 6
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.967 2.473
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 565 230
4. Geleistete Anzahlungen / Anlagen im Bau 0 685
3.532 3.394
(6) 5.100 4.782
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 0 438
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.200 5.799
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.547 28.810
3. Sonstige Vermögensgegenstände 363 186
(7) 26.110 34.795
26.110 35.233
C. Rechnungsabgrenzungsposten 650 910
31.861 40.925

Passiva

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31.12.2024 31.12.2023
Anhang TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26 26
II. Kapitalrücklage 854 854
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 5 5
(8) 884 884
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 16.312 16.982
2. Sonstige Rückstellungen 5.708 8.626
(9) 22.019 25.608
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 505 370
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 436 2.133
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.939 2.926
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.063 8.778
(10) 8.943 14.207
D. Rechnungsabgrenzungsposten 14 226
31.861 40.925

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024

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2024 2023
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse (1) 86.023 85.477
2. Verminderung (Vj.: Erhöhung) des Bestandes an unfertigen Leistungen -438 437
3. Sonstige betriebliche Erträge (2) 542 129
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -1.006 -814
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -30.921 -34.440
5. Personalaufwand (3)
a) Gehälter -17.754 -19.589
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.953 -3.443
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.093 -1.455
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (4) -6.794 -7.122
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (5) -230 -564
9. Ergebnis nach Steuern 24.376 18.616
10. Sonstige Steuern 12 -12
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -24.388 -18.604
12. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeines

Der Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Atos Systems Business Services GmbH (nachfolgend ASBS) mit Sitz in Düsseldorf, ist das Angebot von Hightech-Dienstleistungen und Komplettlösungen für unternehmensweite IT-Plattformen. Dazu zählen insbesondere IT-Consulting und Konzeptionierung und Realisierung von Informations- und Kommunikations-Infrastrukturen.

Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt und wird in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Das Unternehmen ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und ist bei dem Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer HRB 82680 (Vormals Amtsgericht Dortmund unter der Registernummer HRB 18841) eingetragen.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen des HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung findet.

Bestandsgefährdende Risiken

Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Die Gesellschaft ist in das Cash Concentrating (Cash Pooling) der Atos Gruppe in Deutschland eingebunden und haftet mit dieser Einlage (Cash Pooling-Forderungen zum Stichtag) auch gesamtschuldnerisch für bestehende Verbindlichkeiten im Rahmen des Cash Pooling von Gesellschaften der Atos Gruppe in Deutschland. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über das Cash Concentrating und verfügt derzeit über keine weiteren Finanzierungsmöglichkeiten. Zum 31. Dezember 2024 bestanden Finanzforderungen aus dem Verrechnungskonto in Höhe von TEUR 13.244 gegen die Atos Information Technology GmbH, München, (AIT) als Cash Pool-Führerin (Master) im Rahmen des Cash Pooling der Atos Gruppe in Deutschland. Die Gesellschaft ist daher in hohem Maße finanziell mit Blick auf die dauerhafte Werthaltigkeit der Forderungen im Rahmen des bisher nicht gekündigten Cash Poolings von der AIT abhängig.

Die AIT wiederum bedient sich aufgrund ihrer Eigenkapitalsituation des üblichen Mittels einer Zusage ihrer Gesellschafterin, der Atos SE, Frankreich, (Muttergesellschaft der weltweiten Atos Gruppe). Zwischen der AIT und der Atos SE besteht daher neben operativen Verflechtungen und einer Einbindung in einen internationalen Atos-Cash Pool bereits seit einigen Jahren eine Patronatserklärung mit einer aktuellen Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der AIT und damit der Werthaltigkeit der Forderungen der Gesellschaft im Rahmen des bisher nicht gekündigten Cash Poolings mit der AIT ist daher von der Werthaltigkeit und der weiteren Aufrechterhaltung des internationalen Cash Poolings und der Patronatserklärung zwischen der Atos SE und der AIT im Prognosezeitraum abhängig.

Die Atos SE hat im Juli 2024 ein Schutzschirmverfahren nach französischem Recht eingeleitet und mit notwendiger Zustimmung von Gläubigern und Aktionären vom 27. September 2024 und notwendigem, positiven Gerichtsentscheid vom 24. Oktober 2024 abgeschlossen. Der erfolgreiche Abschluss des Schutzschirmverfahrens hat der Atos SE die Umsetzung eines umfangreichen finanziellen Restrukturierungsplans, der u.a. den Tausch von Schulden in Eigenkapital und das Bereitstellen von neuer Liquidität durch die Gläubiger vorsieht, und dem Gläubiger und Aktionäre mit ihrer Abstimmung am 27. September 2024 zugestimmt haben, ermöglicht. Die Atos SE hat am 19. Dezember 2024 mitgeteilt, dass die finanzielle Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen wurde.

Über den Prognosezeitraum besteht durch die finanzielle Abhängigkeit von der AIT und durch die Abhängigkeit von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung der AIT durch die Atos SE eine wesentliche Unsicherheit für die Gesellschaft und damit für die Gesellschaft ein Bestandsgefährdendes Risiko.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer für Software-Lizenzen beträgt zwischen drei und fünf Jahren.

Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Technische Anlagen und Maschinen werden über die Laufzeit des Projektes abgeschrieben, für das sie eingesetzt werden. Ihre Nutzungsdauer beträgt jedoch nicht mehr als sieben Jahre.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden grundsätzlich in zwei bis zehn Jahren abgeschrieben. Nicht selbstständig nutzbare Anlagen für Arbeitsplatzsysteme wie Desktops, Drucker und Monitore mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 800,00 werden einzeln aktiviert und über drei Jahre Nutzungsdauer abgeschrieben. Übrige geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 800,00 werden im Zugangszeitpunkt erfasst und über die jeweilige Nutzungsdauer von 2 bis 10 Jahren abgeschrieben. Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten von bis zu EUR 60,00 werden direkt aufwandswirksam erfasst.

Umlaufvermögen

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die zu Nennwerten bilanziert werden, sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für die bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen.

Rückstellungen

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die Berechnung der Sterbegeldrückstellungen erfolgt mit identischen Rechnungsparametern, d.h. insbesondere ebenfalls unter Anwendung eines Rechnungszinses entsprechend dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Dezember 2024 von 1,96 %.

In den Rückstellungen bilden wir für alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen. Diese werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Das Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde nicht genutzt.

Die Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt unter Anwendung eines Rechnungszinses entsprechend dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre für eine Restlaufzeit von zwei Jahren von 1,50 %. Zudem werden ein Einkommenstrend von 2,50 % p.a. sowie die Richttafeln Heubeck 2018 G für die Bewertung herangezogen. Bei der Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen werden nur Mitarbeiter berücksichtigt, die einen Altersteilzeitvertrag bis zum Bilanzstichtag unterzeichnet haben.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Bei der Berechnung der latenten Steuern wird das Temporary-Konzept angewendet. Latente Steuern aus Differenzen zwischen den handelsbilanziellen Wertansätzen und den steuerbilanziellen Wertansätzen wurden aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisse im Atos-Konzern bei der Atos Information Technology GmbH, München, berücksichtigt.

Fremdwährungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Umsatzrealisierung

Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn bei Lieferungen der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Bei Dienstleistungsverträgen erfolgt die Umsatzlegung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Im Projektgeschäft mit Werkvertragscharakter werden Umsätze gebucht, wenn der Vertrag erfüllt ist oder abgrenzbare Teilleistungen vom Kunden abgenommen wurden.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse von TEUR 86.023 enthalten Umsätze an fremde und verbundene Unternehmen im In- und Ausland. Die folgenden Übersichten enthalten die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Business Lines:

Aufteilung nach Business Lines

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2024 Vorjahr
TEUR TEUR
Tech Foundations 82.516 80.983
Big Data & Cyber Security 3.507 3.348
Sonstige 0 1.146
86.023 85.477

Aufteilung nach Regionen

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2024 Vorjahr
TEUR TEUR
Inland 75.725 75.519
Ausland 10.298 9.958
86.023 85.477

Die Umsatzerlöse im Ausland wurden im Berichtzeitraum in Höhe von TEUR 6.057 (Vorjahr: TEUR 7.238) im Nicht-EU-Ausland generiert.

(2) Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 542 (Vorjahr: TEUR 129) handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen von TEUR 446 (Vorjahr: TEUR 12). Des Weiteren enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge den Eigenanteil für Firmenwagen TEUR 34 (Vorjahr TEUR 40), der Währungsumrechnung TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 73) und den Erlös aus Anlagenverkäufen TEUR 4 (Vorjahr TEUR 0).

Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 446 (Vorjahr: TEUR 12) enthalten.

(3) Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind TEUR 393 (Vorjahr: TEUR 394) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

(4) Sonstige betriebliche Aufwendungen

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2024 Vorjahr
TEUR TEUR
Kostenweiterbelastung von verbundenen Unternehmen 3.544 3.308
Miet- und Mietnebenkosten 718 948
Lizenzkosten für Namensrechte 496 1.438
Leasingkosten 394 90
Softwaremiete 355 196
Rechts- und Beratungskosten 195 175
Versicherungskosten 180 196
Reisekosten 140 186
Fortbildungskosten 132 188
KFZ-Kosten 108 186
Aufwendungen aus Kursdifferenzen 62 26
Sonstige 471 185
6.794 7.122

Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 295 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten.

(5) Zinsaufwand

Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von TEUR 134 (Vorjahr: TEUR 193) ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(6) Anlagevermögen

Es wird auf die gesonderte Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) verwiesen.

(7) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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31.12.2024 Vorjahr
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.200 5.799
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.547 28.810
Sonstige Vermögensgegenstände 363 186
26.262 34.795

Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter (TEUR 13.244; Vorjahr: TEUR 28.670), die sich im Wesentlichen aus einer Cashpooling-Forderung (TEUR 57.495; Vorjahr: TEUR 48.260) zusammensetzt, welche mit der Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung (TEUR 42.992; Vorjahr: TEUR 18.604) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.267; Vorjahr: TEUR 986) saldiert wurde.

Wesentliche Posten der sonstigen Vermögensgegenstände im laufenden Geschäftsjahr betreffen Steuerforderungen TEUR 80 (Vorjahr TEUR 80) sowie geleistete Anzahlungen an Lieferanten TEUR 144 (Vorjahr TEUR 58)

(8) Ausschüttungssperre

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB besteht ein ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 204).

(9) Rückstellungen

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31.12.2024 Vorjahr
TEUR TEUR
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 16.312 16.982
Sonstige Rückstellungen 5.708 8.626
22.019 25.608

Die Pensionsrückstellungen umfassen die direkten vertraglichen Versorgungsansprüche der Mitarbeiter sowie deren Anspruch auf Übergangszuschüsse.

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected-Unit-Credit-Methode) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt:

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31.12.2024
Zinssatz (gemäß Vereinfachungsregel § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB) 1,90 %
Erwartete Lohn- und Gehaltsteigerungen 2,50 %
Erwartete Rentensteigerungen 2,0 % gem. Zusage
Zugrunde gelegte Sterbetafeln (modifizierte RT Heubeck 2018 G mit langfristiger Rate der Langlebigkeitsverbesserung 1,25 %) Heubeck 2018 G

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Belegschaftsbereiche wie Urlaubsrückstände TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 159), Rückstellung für Mehrzeiten TEUR 417 (Vorjahr: TEUR 423), Altersteilzeit TEUR 1.625 (Vorjahr: TEUR 2.896), Restrukturierung/Early Retirement TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 178) und für Tantiemen und Boni TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 161). Weiterhin sind in den sonstigen Rückstellungen enthalten: Rückstellungen für ausstehende Lieferanten- Rechnungen TEUR 3.368 (Vorjahr: TEUR 4.637) und Rückbauverpflichtungen TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 40).

(10) Verbindlichkeiten

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31.12.2024 Vorjahr
TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 505 370
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 436 2.133
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.939 2.926
Sonstige Verbindlichkeiten 4.063 8.778
- davon aus Steuern: TEUR 2.108 (Vorjahr: TEUR 1.901)
8.944 14.207

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Verbindlichkeit für erbrachte Dienstleistungen (TEUR 3.939).

Wesentliche Posten der sonstigen Verbindlichkeiten im laufenden Geschäftsjahr Factoringzahlungen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5.582) und die Umsatzsteuerzahllast TEUR 1.761 (Vorjahr: TEUR 1.506).

IV. Sonstige Angaben

(11) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden 232 (Vorjahr: 235) Mitarbeiter beschäftigt:

(12) Mietverträge und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen Zahlungsverpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen für Immobilien- Objekte in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 298) sowie für Leasingverträge und sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.055 (Vorjahr: TEUR 2.986).

(13) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

In Bezug auf die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat das Unternehmen Factoringverträge abgeschlossen und dadurch Forderungen an ein Kreditinstitut zum Zweck der Verbesserung der Liquidität verkauft. Das Factoring dient der Sicherung der Liquidität sowie der Generierung von Wettbewerbsvorteilen durch längere Zahlungsziele. Risiken resultieren aus Abschlägen auf den Forderungsbestand. Durch das Factoring erhöhten sich die Cash-Pooling-Forderungen zum Bilanzstichtag um TEUR 0 bei einem entsprechenden Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Das konzernweite Factoringprogramm wurde zum 31. Dezember 2024 beendet.

(14) Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers stellt sich aufgeschlüsselt wie folgt dar:

Honorar für Abschlussprüferleistungen: TEUR 41.

(15) Nahestehende Unternehmen und nahestehende Personen

Die nachfolgende Tabelle umfasst sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und nahestehenden Personen:

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Art des Geschäfts Art der Beziehung
Gesellschafterin Verbundene Unternehmen
TEUR TEUR
Absatzgeschäfte 360 2.377
Beschaffungsgeschäfte -16.600 -9.869
Aufwendungen aus Ergebnisabführung -24.388 0
Geleistete Kosten Umlagen 0 -4.040
Erhaltene Finanzierungen 57.495 0
Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung -42.992 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 -3.939

(16) Haftungsverhältnisse

Die Atos Systems Business Services GmbH ist in das konzernweite Cash-Pooling über die Commerzbank Hamburg eingebunden und haftet mit ihrer Einlage (Cash-Pooling-Forderung zum Stichtag) gesamtschuldnerisch für hieraus bestehende Verbindlichkeiten. Auf Basis aktueller Einschätzungen ist eine Inanspruchnahme nicht wahrscheinlich.

(17) Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung

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Lutz Herrmann Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers haben wir gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(18) Konzernzugehörigkeit

Die Atos Systems Business Services GmbH, Düsseldorf, ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Atos Information Technology GmbH, München. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Atos S.E., Bezons/Frankreich, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Atos S.E. ist am Gesellschaftssitz der Atos S.E., River Ouest, 80 Quai Voltaire, 95870 Bezons/Frankreich, im Registry of Commerce and Companies of Pontoise unter der Referenz 323 623 603 oder über die Internet-Homepage der Konzernmutter (www.atos.net) verfügbar.

(19) Ergebnisverwendung

Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Atos Information Technology GmbH, München, wird das Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 an die Muttergesellschaft abgeführt.

(20) Nachtragsbericht

Am 1. April 2025 wurde mit dem Betriebsrat der ASBS ein Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart, der einen Abbau von bis zu 100 Arbeitsplätzen vorsieht. Dieses Restrukturierungsmaßnahme wurde mit 75 geschlossenen Vereinbarungen sowie weiteren 17 Abgängen wie z.B. Eigenkündigungen, zum Jahresende 2025 ausgeführt.

Am 2. Juni 2025 veröffentlichte die Atos-Gruppe, dass der französische Staat ein verbindliches Angebot für einige Bereiche der Sparte Advanced Computing vorgelegt hat. Am 01. August 2025 veröffentlichte die Atos Gruppe, dass der Vertrag mit dem französischen Staat unterschrieben wurde.

Es wird erwartet, dass die Transaktion im Jahr 2026 abgeschlossen wird.

 

Düsseldorf, 31. Oktober 2025

Atos Systems Business Services GmbH

Lutz Herrmann

Entwicklung des Anlagevermögens 01.01.2024 bis 31.12.2024

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Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2024 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software-Lizenzen und Belieferungsrechte 14.383.178,95 1.024.675,25 138.343,37 4.944.264,55 10.601.933,02
2. Geleistete Anzahlungen 124.927,37 0,00 -124.927,37 0,00 0,00
14.508.106,32 1.024.675,25 13.416,00 4.944.264,55 10.601.933,02
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 277.473,78 0,00 0,00 211.251,33 66.222,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.030.953,48 1.072.847,73 591.953,37 2.911.013,08 13.784.741,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.789.508,38 622.067,42 66.532,78 434.321,90 3.043.786,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 685.230,71 0,00 -671.902,15 13.328,56 0,00
18.783.166,35 1.694.915,15 -13.416,00 3.569.914,87 16.894.750,63
33.291.272,67 2.719.590,40 0,00 8.514.179,42 27.496.683,65
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Abschreibungen
Stand 01.01.2024 Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software-Lizenzen und Belieferungsrechte 13.119.773,12 696.887,54 0,00 4.782.519,60 9.034.141,06
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
13.119.773,12 696.887,54 0,00 4.782.519,60 9.034.141,06
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 271.806,06 594,23 0,00 206.179,36 66.220,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.557.453,10 1.122.725,61 1.234,26 2.863.525,40 10.817.887,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.559.801,44 273.074,95 -1.234,26 353.147,46 2.478.494,67
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
15.389.060,60 1.396.394,79 0,00 3.422.852,22 13.362.603,17
28.508.833,72 2.093.282,33 0,00 8.205.371,82 22.396.744,23
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Buchwerte
Stand 31.12.2024 Stand 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software-Lizenzen und Belieferungsrechte 1.567.791,96 1.263.405,83
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 124.927,37
1.567.791,96 1.388.333,20
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1,52 5.667,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.966.853,93 2.473.500,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 565.292,01 229.706,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 685.230,71
3.532.147,46 3.394.105,75
5.099.939,42 4.782.438,95

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Geschäftsmodell

Die Atos Systems Business Services GmbH (ASBS) mit Sitz in Düsseldorf erbringt IT-Leistungen im Bereich Telekommunikation, Helpdesk und Workplace, IT-Sicherheit, SAP und im Dokumenten- sowie Anwendungsmanagement.

Tech Foundation (TECH)

Auf dem Weg der digitalen Transformation klassischer IT-Outsourcing Services fokussiert sich die Division Tech Foundation auf Wachstumsbereiche im Cloudumfeld, sowie den Betrieb von state of the art Netzwerk- und Rechenzentrumsinfrastruktur (HCI), als auch Digital Workplace inkl. Service Desk (DWP). Gezielte Mitarbeiterentwicklungsmaßnahmen dienen der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Leistungsportfolios und der Erschließung neuer Marktanteile, insbesondere im Projekt- und Transformationsleistungsbereich, und auch im Deutschen Mittelstandsmarkt (TS).

Big Data & Cyber Security (BDS)

Die Division BDS vertreibt mit "bullion" ein Produkt für anspruchsvolle Digitalisierungsprojekte. Im Bereich Security fokussiert BDS auf End-to-End-Verschlüsselung für Sprach-, SMS- und Mail- Kommunikation.

Als wesentlichste Kundenbeziehung ist die Leistungsbeziehung zu einem industriellen Großkunden, einem Automotive- und Defence-Anbieter, zu nennen. Das vorliegende Geschäftsjahr 2024 stand insbesondere im Zeichen der Erbringung wesentlicher IT-Leistungen für diesen Großkunden im In- und Ausland sowie der notwendig gewordenen Rücküberführung wesentlicher Bestandteile der für diesen Kunden langjährig betriebenen IT-Infrastruktur.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Basierend auf Analysen des statistischen Bundesamts ist die deutsche Wirtschaft in 2024 leicht gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als umfassender Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung ist gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,2 % gesunken.

Die durchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland in 2024 betrug rund 46,1 Millionen und ist gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil geblieben. Die Zahl der Erwerbslosen lag durchschnittlich bei knapp 1,5 Millionen und ist um 13,4% gestiegen.

Die Inflationsrate belief sich im Jahresdurchschnitt 2024 auf 2,2%.

Branchenentwicklung

Im Jahr 2024 war die branchenbezogene Umsatzentwicklung gemäß den Analysen des Branchenverbands bitkom wieder positiv (4,7%; Vorjahr 2,4%).

Dies ist im Wesentlichen auf die Informationstechnologie mit Schwerpunkt auf dem Bereich IT Services zurückzuführen, die in 2024 einen Anstieg von 3,5% (Vorjahr 5,0%) verzeichnete.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl des Geschäftsjahres beträgt wie im Vorjahr in der ASBS 232 Mitarbeiter.

Ein prägender Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist die Berücksichtigung von Arbeitnehmerbelangen. Die gesamte Atos-Gruppe fördert durch eine angemessene Entlohnung und Ausbildung die Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Für die ASBS als modernes Technologieunternehmen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Basis des Erfolgs unseres Unternehmens. Durch interne und externe Schulungen werden die Mitarbeiter darauf vorbereitet, sich den ständig wandelnden Marktanforderungen anzupassen.

Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Anzahl internationaler Geschäftsbeziehungen legt die Geschäftsführung Wert darauf, eine weltoffene internationale Unternehmenskultur aufrechtzuerhalten, in der unterschiedliche Sichtweisen, kulturelle Prägungen und Meinungen vorherrschen. Im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen wurde identifiziert, dass sich die Atos-Gruppe durch ein internationales und innovatives Umfeld auszeichnet. Hierdurch sehen wir uns bestätigt, dass die Bemühungen zu einer weltoffenen internationalen Unternehmenskultur Wirkung zeigen.

Steuerungsgrößen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Unternehmen in Summe wird primär über die finanziellen Leistungsindikatoren externe Umsatzerlöse, Operating Margin, den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit sowie den Bestand des Finanzmittelfonds gesteuert. Die Berechnung der Steuerungsgrößen beruht dabei auf dem für den Konzernabschluss nach der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Reporting Package.

Die externen Umsatzerlöse werden in diesem Zusammenhang als Umsatzerlöse mit konzernfremden Unternehmen verstanden.

Die Operating Margin ist das HGB-Ergebnis „Jahresergebnis“ korrigiert um das Steuer- und Finanzergebnis sowie die unten beschriebenen Anpassungseffekte. Die Operating Margin betrug auf dem für den Konzernabschluss nach der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Reporting Package im Geschäftsjahr 2024 Mio. EUR 29,3. Die Unterschiede zum vorliegenden Ergebnis vor Steuer- und Finanzergebnis in Höhe von Mio. EUR 24,6 beruhen dabei im Wesentlichen auf Ausweisunterschieden. Die Ausweisunterschiede mit insgesamt Mio. EUR -5,3 basieren darauf, dass Aufwendungen für die Restrukturierung und Teile der Management-Umlagen im Reporting Package unterhalb der Operating Margin ausgewiesen werden, wohingegen diese im Jahresabschluss im Ergebnis nach Steuern erfasst sind.

Bezüglich des Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit sowie des Bestandes des Finanzmittelfonds gibt es keine Unterschiede zwischen der Betrachtung im handelsrechtlichen Jahresabschluss und der Betrachtung im Reporting Package.

Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

Gewinn- und Verlustrechnung

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(in TEUR) 2024 Vorjahr Veränderung
Umsatzerlöse 86.023 85.477 546
Bestandsveränderung -438 437 -875
Sonstige betriebliche Erträge 542 129 413
Materialaufwand -31.927 -35.254 3.327
Personalaufwand -20.707 -23.032 2.325
Abschreibungen -2.093 -1.455 -638
Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.794 -7.122 328
Zinsergebnis -230 -564 334
Ergebnis vor Ergebnisabführung 24.376 18.616 5.760
Sonstige Steuern 12 -12 24
Gewinnabführung -24.388 -18.604 -5.784
Jahresergebnis 0 0 0

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % gestiegen und wurden fast ausschließlich mit einem Großkunden erzielt.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge sind um Mio. EUR 0,4 gestiegen. Dies resultierte im Wesentlichen aus gestiegenen Auflösungen von sonstigen Rückstellungen.

Die Materialaufwandsquote (definiert als prozentuales Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen zzgl. Bestandsveränderung) entspricht 37,1% und ist somit im Vergleich zum Vorjahr (41,2%) deutlich zurückgegangen. Hintergrund dieses Rückganges ist der Einkauf Atos-interner Leistungen.

Der Personalaufwand hat sich um Mio. EUR 2,3 verringert, aufgrund von geringeren Anpassungen bei der Pensionsrückstellung. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt 232 und ist um 3 Mitarbeiter zurückgegangen. Bezogen auf die Umsatzerlöse konnte jedoch die Personalaufwandsquote von 26,8% im Vorjahr auf 24,0% deutlich verbessert werden.

Der Aufwand aus Abschreibungen des Anlagevermögens hat sich um Mio. EUR 0,6 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich mit Mio. EUR 6,7 unter dem Niveau des Vorjahres (Mio. EUR 7,1). Dies liegt im Wesentlichen an gesunkenen Lizenzkosten für Namensrechte (Mio. EUR 0,9).

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung liegt wegen oben beschriebenen verbesserten Personalaufwandsquote und Materialaufwandsquote mit Mio. EUR 24,4 deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres in Höhe von Mio. EUR 18,6.

Vor diesem Hintergrund verbessert sich die Umsatzrendite (definiert als prozentuales Verhältnis des Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung zu den Umsatzerlösen) von 21,7 % auf 28,3 %.

Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

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Bilanz 31.12.2024 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Anlagevermögen 5.100 4.782 318
Umlaufvermögen 26.110 35.233 -9.123
Rechnungsabgrenzung 650 910 -260
Summe Aktiva 31.861 40.925 -9.064
Eigenkapital 884 884 0
Rückstellungen 22.019 25.608 -3.589
Verbindlichkeiten 8.943 14.207 -5.264
Rechnungsabgrenzung 14 226 -212
Summe Passiva 31.861 40.925 -9.064

Die Erhöhung des Anlagevermögens von Mio. EUR 4,8 auf Mio. EUR 5,1 begründet sich im Wesentlichen Investitionen in Höhe von Mio. 2,7 bei aus planmäßigen Abschreibungen in Höhe von Mio. 2,0.

Das Umlaufvermögen hat sich um Mio. EUR 9,1 verringert. Diese Entwicklung beruht hauptsächlich auf dem Anstieg der Cashpool-Forderung um Mio. EUR 9,2 und dem Anstieg der Verbindlichkeit aus der vertraglichen Ergebnisabführung um Mio. EUR 24,3, welche mit den Forderungen gegen verbundene Unternehmen saldiert wurde. Gegenläufig sind die Forderungen aus Lieferung und Leistung im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 6,4 gestiegen. Hintergrund ist, dass das globale Factoringprogramm zum 31. Dezember 2024 beendet wurde.

Die Rückstellungen sind insgesamt von Mio. EUR 25,6 im Vorjahr auf Mio. EUR 22,0 im Berichtsjahr und damit um Mio. EUR 3,6 gesunken. Der Rückgang begründet sich im Wesentlichen durch die Inanspruchnahme zur Pensionsrückstellung in Höhe von Mio. EUR 0,6. Weiterhin sind die personalbezogenen Rückstellungen um Mio. EUR 1,4 und die Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen in Höhe von Mio. EUR 1,3 gesunken.

Die Verbindlichkeiten sind um Mio. EUR 5,2 gesunken. Dieser Rückgang beruht im Wesentlichen auf der Beendigung des Factoringprogrammes (Vorjahr: Mio. EUR 5,6).

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Teilnahme am konzernweiten Cash-Management gesichert. Für die Zukunft sehen wir Risiken in Bezug auf die Bestandsgefährdung, die unter dem Abschnitt Bestandsgefährdende Risiken detaillierter erläutert werden. Der Finanzmittelfonds in Höhe von Mio. EUR 57,5 (Vorjahr: Mio. EUR 48,2) ergibt sich ausschließlich aus Cash-Pooling-Forderungen gegenüber der Atos Information Technology GmbH, München.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbessert sich gegenüber dem Vorjahr auf Mio. EUR 11,9 (Vorjahr: Mio. EUR 28,1). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beruht dabei neben den Auszahlungsüberschüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit veränderte sich von Mio. EUR -3,0 auf Mio. EUR -2,7. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit beruht im Wesentlichen auf den Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 0 (Vorjahr: Mio. EUR -20,5).

Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Liquidität 1. Grades (definiert als Prozentsatz der Cash- Pooling-Forderungen im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen) von 121,2% auf 185,7 %.

Gesamtaussage zur Lage

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 in Bezug auf die Umsatzerlöse (Geplant: Mio. EUR 82,7; Ist: Mio. EUR 86,0) entsprach unseren Erwartungen, die Entwicklung des operativen Cashflow (Geplant: Mio. EUR 14,8; Ist: Mio. EUR 11,9) lag unter unseren Erwartungen, da die Beendigung des Factoringprogrammes nicht berücksichtigt wurde.

Risikomanagement

Die Risikopolitik der Gesellschaft besteht darin, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, um damit einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Grundsätze, Prozesse und Verantwortlichkeiten sind so definiert und etabliert, dass sie eine korrekte und zeitnahe Bilanzierung aller geschäftlichen Transaktionen gewährleisten, eine frühzeitige Identifizierung von Risiken ermöglichen sowie laufend verlässliche Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens zur internen und externen Verwendung liefern können.

Die Risiken der Gesellschaft werden unterschieden in Basisrisiken (die unabhängig vom Geschäftsverlauf allein mit der Geschäftstätigkeit einhergehen, insbesondere Infrastrukturrisiken), operative Geschäftsrisiken und strategische Risiken.

Die ASBS ist in das Risikomanagement der Atos-Gruppe integriert. Im Rahmen dieses Risikomanagements findet eine regelmäßige Risikoanalyse und -auswertung statt. Darüber hinaus wird vor einem Vertragsabschluss eine Risikoevaluierung durchgeführt und darauf aufbauend eine Entscheidung über den Abschluss des betreffenden Vertrags sowie notwendige Risikopositionen in der Kalkulation getroffen.

Risikoberichterstattung zu finanzwirtschaftlichen Risiken

Unsere Gesellschaft setzt konzernweit Mechanismen zur Risikoabwägung in den Bereichen Kredit, Markt, Länder und Investitionen ein. In diesem Zusammenhang werden mögliche Risiken in Bezug auf Marktpreisänderungs- und Liquiditätsrisiken sowie die Entwicklung zukünftiger Zahlungsströme analysiert und im Bedarfsfall erforderliche Maßnahmen ergriffen. Insgesamt sehen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken diesbezüglich als gering an.

Risiken aus Währungsschwankungen werden nicht abgesichert, die operativen Geschäfte werden jedoch im Wesentlichen nicht in Fremdwährung abgewickelt, so dass hier kein Risiko für die Gesellschaft gesehen wird.

Die Finanzierung erfolgt derzeit ausschließlich aus Eigenmitteln. Für die Zukunft sehen wir Risiken in Bezug auf die Bestandsgefährdung, die unter dem Abschnitt Bestandsgefährdende Risiken detaillierter erläutert werden.

Beschaffungsrisiken durch unvorhergesehene Preiserhöhungen können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Im Wesentlichen wird versucht, die Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugegeben. Wir begegnen diesen Risiken mit einem intensiven Subcontractor-Management; hierdurch werden Beschaffungsrisiken minimiert und die notwendigen Kapazitäten abgesichert. Vor diesem Hintergrund sehen wir die Beschaffungsrisiken als beherrschbar an.

Forderungsrisiken durch unvorhersehbare Zahlungsausfälle von Kunden können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Im Wesentlichen durch ein konsequentes Forderungsmanagement sowie durch eine angemessene Kundenbeurteilung sehen wir dieses Risiko als minimiert an. Aktuell sind alle bestehenden Forderungen werthaltig und keiner unserer Kunden mit offenen Forderungen musste Insolvenz anmelden.

Chancen- und Risikobericht

Bei allen Bestandskunden bestehen Preisrisiken bei der Verlängerung von Verträgen durch die zurückgehende Marktpreisentwicklung. Die ASBS setzt daher Kostensenkungs- und Effizienzverbesserungsmaßnahmen zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit um. Durch die fortlaufende Beurteilung der Wirtschaftlichkeit unserer Aufträge sehen wir Preisrisiken als beherrschbar an.

Die Gesellschaft erwirtschaftet einen wesentlichen Teil ihrer Umsatzerlöse mit einem industriellen Großkunden. Dieser Großkunde hat damit erhebliche Bedeutung für die geschäftliche Entwicklung der ASBS. Mit diesem Großkunden bestehen teilweise befristete Verträge, die bis Ende 2026 verlängert wurden, allerdings zu signifikant geringeren Volumen.

Aus diesem Grund ist die ASBS bemüht, auch mittel- bis längerfristig noch Services an den Großkunden zu liefern und sowohl parallel die Zahl der Geschäftsbeziehungen so zu erweitern, dass das bestehende Risiko minimiert wird, ohne die Qualität oder die Profitabilität einzelner Bereiche zu erodieren.

Parallel nutzte die ASBS ihr Know-How zum Aufbau einer sogenannten AGCS (Atos German Classified Services) im Rahmen der KRITIS Initiative des Bundesamtes zur Sicherstellung des Betriebes kritischer Infrastrukturen. Hier hat die ASBS auch einen ersten Kundenvertrag gewinnen können, so dass sich eine breitere Verteilung der Umsätze auf mehr Kunden ergeben und die Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Industriekunden verringert werden. Durch die Zugehörigkeit zur Atos-Gruppe im deutschen Markt sind wir optimistisch, weitere Aufträge generieren zu können.

Die Gesellschaft hat eine hohe Anzahl an Standorten und eine räumlich sehr verteilte Belegschaft. Dies ist in der Gesellschafts- und Standortstruktur des Kunden begründet. Wir streben eine weitere Konsolidierung von Standorten innerhalb der Atos-Gruppe Deutschland an, woraus positive Effekte resultieren können, wie schon beim Zusammenlegen von Flächen im Rechenzentrum Ratingen.

Der wirtschaftliche Erfolg der ASBS wird maßgeblich vom Verbleib qualifizierter Mitarbeiter geprägt. Auch und gerade während der Durchführung des Restrukturierungsprogramms wird daher auf die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter Wert gelegt. Hierdurch sehen wir eine angemessene Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolgt in der Zukunft.

Chancen bestehen insbesondere darin, das branchenbezogene Know-how der ASBS in den Bereichen Automotive und Defence zur Gewinnung neuer Kunden einzusetzen und weiterzuentwickeln. Die Zusammenarbeit mit der Gesellschafterin führt auch zu Chancen, die Leistungen der ASBS einem größeren Kundenkreis anzubieten und durch Konsolidierungen und Harmonisierung weitere Kostensenkungspotentiale zu erzielen.

Daneben bestehen grundsätzliche Chancen bei Outsourcing-Leistungen.

Die ASBS profitiert insbesondere von der Innovationskraft der Atos-Gruppe und der kontinuierlichen Erweiterung der Angebotspalette. Wir sehen uns im Markt gut aufgestellt und adäquat gerüstet, um im Wettbewerb zu bestehen.

Am 1. April 2025 wurde mit dem Betriebsrat der ASBS ein Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart, der einen Abbau von bis zu 100 Arbeitsplätzen vorsieht. Dieses Restrukturierungsmaßnahme wurde mit 75 geschlossenen Vereinbarungen sowie weiteren 17 Abgängen wie z.B. Eigenkündigungen, zum Jahresende 2025 ausgeführt.

Am 2. Juni 2025 veröffentlichte die Atos-Gruppe, dass der französische Staat ein verbindliches Angebot für einige Bereiche der Sparte Advanced Computing vorgelegt hat. Am 1. August 2025 veröffentlichte die Atos Gruppe, dass der Vertrag mit dem französischen Staat unterschrieben wurde.

Es wird erwartet, dass die Transaktion im Jahr 2026 abgeschlossen wird.

Bestandsgefährdende Risiken

Die Gesellschaft ist in das Cash Concentrating (Cash Pooling) der Atos Gruppe in Deutschland eingebunden und haftet mit dieser Einlage (Cash Pooling-Forderungen zum Stichtag) auch gesamtschuldnerisch für bestehende Verbindlichkeiten im Rahmen des Cash Pooling von Gesellschaften der Atos Gruppe in Deutschland. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über das Cash Concentrating und verfügt derzeit über keine weiteren Finanzierungsmöglichkeiten. Zum 31. Dezember 2024 bestanden Finanzforderungen aus dem Verrechnungskonto in Höhe von TEUR 13.244 gegen die Atos Information Technology GmbH, München, (AIT) als Cash Pool-Führerin (Master) im Rahmen des Cash Pooling der Atos Gruppe in Deutschland. Die Gesellschaft ist daher in hohem Maße finanziell mit Blick auf die dauerhafte Werthaltigkeit der Forderungen im Rahmen des bisher nicht gekündigten Cash Poolings von der AIT abhängig.

Die AIT wiederum bedient sich aufgrund ihrer Eigenkapitalsituation des üblichen Mittels einer Zusage ihrer Gesellschafterin, der Atos SE, Frankreich, (Muttergesellschaft der weltweiten Atos Gruppe). Zwischen der AIT und der Atos SE besteht daher neben operativen Verflechtungen und einer Einbindung in einen internationalen Atos-Cash Pool bereits seit einigen Jahren eine Patronatserklärung mit einer aktuellen Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der AIT und damit der Werthaltigkeit der Forderungen der Gesellschaft im Rahmen des bisher nicht gekündigten Cash Poolings mit der AIT ist daher von der Werthaltigkeit und der weiteren Aufrechterhaltung des internationalen Cash Poolings und der Patronatserklärung zwischen der Atos SE und der AIT im Prognosezeitraum abhängig.

Die Atos SE hat im Juli 2024 ein Schutzschirmverfahren nach französischem Recht eingeleitet und mit notwendiger Zustimmung von Gläubigern und Aktionären vom 27. September 2024 und notwendigem, positiven Gerichtsentscheid vom 24. Oktober 2024 abgeschlossen. Der erfolgreiche Abschluss des Schutzschirmverfahrens hat der Atos SE die Umsetzung eines umfangreichen finanziellen Restrukturierungsplans, der u.a. den Tausch von Schulden in Eigenkapital und das Bereitstellen von neuer Liquidität durch die Gläubiger vorsieht, und dem Gläubiger und Aktionäre mit ihrer Abstimmung am 27. September 2024 zugestimmt haben, ermöglicht. Die Atos SE hat am 19. Dezember 2024 mitgeteilt, dass die finanzielle Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen wurde.

Über den Prognosezeitraum besteht durch die finanzielle Abhängigkeit von der AIT und durch die Abhängigkeit von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung der AIT durch die Atos SE eine wesentliche Unsicherheit für die Gesellschaft und damit für die Gesellschaft ein Bestandsgefährdendes Risiko.

Prognosebericht

Für den weltweiten IT-Markt erwartet Gartner im Jahr 2025 eine Wachstumsrate (Growth in End-User Spending Forecast) von 9,3%. Für die Nachfrage nach Hardware, Software und IT-Dienstleistungen wird im Jahr 2026 eine vergleichbare Steigerung erwartet.

Es wird in Deutschland eine IT-Spending-Wachstumsrate im Bereich Software und IT-Dienstleistungen von 4,4 % für das Jahr 2025 prognostiziert (bitkom, Branchenbarometer Dezember 2024).

Durch die enge Einbindung in die Aufbauorganisation und in die Prozesse der Atos-Gruppe Deutschland ergeben sich für die Geschäftsentwicklung der ASBS positive Effekte. Dies kann sich sowohl auf der Umsatzseite durch weitere Aufträge als auch kostenseitig durch Einspareffekte im Rahmen von Synergien widerspiegeln. Die Einbindung in den Atos-Konzern eröffnet für die ASBS zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten im regionalen Bereich und ermöglicht auch einen Vertrieb des Portfolios der ASBS an von Atos betreute Branchen. Durch die Nutzung der Vertriebskanäle der deutschen Schwestergesellschaften erreicht die ASBS eine verbesserte Auslastung.

Eine engere Integration in die Atos-Organisation wird darüber hinaus zur Optimierung der übergreifenden Organisation, zur besseren Zusammenarbeit mit den anderen Konzerngesellschaften und damit zur Steigerung des Erfolgs beitragen.

Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz in Höhe von rund Mio. EUR 62,6 und für 2026 mit einem Umsatz von Mio. EUR 55,1 geplant. Es wird mit einer Operating Margin von Mio. EUR 19,5 im Jahr 2025 und Mio. EUR 14,4 in 2026 gerechnet. Der Free Cashflow soll Mio. EUR -0,5 im Jahr 2025 und Mio. EUR 6,8 in 2026 betragen. Die Planungen beruhen dabei im Wesentlichen auf einem bestehenden Vertrag mit einem Großkunden.

 

Düsseldorf, den 31. Oktober 2025

Atos Systems Business Services GmbH

Lutz Herrmann

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  3. Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.

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  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

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client = OpenAI()
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        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
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