naturenergie hochrhein AGRheinfelden BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Geschäft und Rahmenbedingungen Die naturenergie hochrhein AG errichtet, betreibt, erwirbt, veräußert und verpachtet Energieerzeugungsanlagen, Energieversorgungs- und andere Unternehmen, sowie Beteiligungen an Unternehmen aller Art. Die Gesellschaft versorgt außerdem Geschäfts- und Privatkunden sowie Weiterverteiler mit Strom und Gas. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie die Rentabilität des eingesetzten Kapitals (EBIT im Verhältnis zu NOA (Net Operating Assets)). Die NOA setzen sich aus dem nicht verzinslichen Vermögen abzüglich dem nicht verzinslichen Fremdkapital zusammen. Über die Alleingesellschafterin, naturenergie holding AG, Laufenburg/Schweiz, (NEH), gehört die Gesellschaft zum Konzern der EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Sitz in Karlsruhe. Mit der naturenergie holding AG besteht ein Betriebsführungsvertrag, in dem auch die Leistungsverrechnung zwischen den Gesellschaften geregelt ist. Die naturenergie hochrhein AG ist an den Laufwasserkraftwerken Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt AG (Anteil 13 Prozent), Rheinkraftwerk Säckingen AG (Anteil 12,5 Prozent), Wasserkraftwerk Maulburg GmbH (Anteil 50 Prozent) sowie dem Pumpspeicherkraftwerk Schluchseewerk AG (Anteil 7,5 Prozent) beteiligt und bezieht von diesen Gesellschaften den Strom zu Gestehungskosten. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchensituation Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll laut letzter Prognose für das Gesamtjahr 2024 leicht um 0,1% sinken. Nach einem schwachen ersten Quartal stagnierte die weitere Entwicklung und führte nur zu minimalen Steigerungen in den Folgequartalen. Damit ist nach dem Rückgang von 0,3% im Jahr 2023 auch in 2024 nur eine leichte wirtschaftliche Erholung festzustellen. Die Industrieproduktion sank im September um 6,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die energieintensiven Branchen verzeichneten auf Grund der gesunkenen Energiepreise Zuwächse, allerdings auf weiterhin tiefem Niveau. Die höchsten Zuwächse erzielten dabei die chemische Grundstoffindustiere sowie die Nahrungsmittel- und Papierherstellung. Die Gemeinschaftsdiagnose korrigierte ihre Konjunkturprognose für das Jahr 2024 nach unten. Somit wird für 2024 ein Rückgang des BIP um 0,1% erwartet. In 2025 soll das Wachstum 0,8 % betragen. Insgesamt zeigte sich zum Jahresende, dass auch 2024 wieder ein überdurchschnittlich warmes Jahr war. Dementsprechend lag auch die Gradtagzahl für 2024, die einen Anhaltspunkt für die benötigte Heizenergie liefert, unter dem Mittelwert der letzten 20 Jahres und auch leicht unter ihrem Vorjahreswert. Sie hat damit den tiefsten Wert seit 1991 erreicht. Die Niederschlagsmenge fiel im Vergleich zu 2023 insgesamt höher aus. Der Letztverbrauch von Strom belief sich 2024 nach ersten Daten auf 464 Mrd. kWh. Der Zuwachs von 1,4% betraf alle Verbrauchssektoren, der Sektor Verkehr verzeichnete dabei mit 4,1% den höchsten Zuwachs. Die Steigerung wurde durch rückläufige Strom- und Energiepreise gestützt. Größter Stromverbraucher war 2024 bei leichter Steigerung die Industrie mit einem Anteil von 44 %, gefolgt von den privaten Haushalten mit 29 %. Der Anteil von Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHD-Sektor) betrug gut 24 %, der des Verkehrssektors 3 %. Der Stromverbrauch der Industrie (Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) betrug im Berichtsjahr voraussichtlich insgesamt 204 Mrd. kWh und legte damit leicht um 1,4% zu. Der Stromverbrauch der privaten Haushalte legte voraussichtlich um 1,1 % zu, der Stromverbrauch im GHD-Sektor um 1,3 %. Im Verkehrsbereich wurde nach ersten Daten mit einem Plus von 4,1 % für den Fahrstrom von Schienenbahnen sowie für die Elektromobilität gerechnet. Der Strompreis für Haushaltskunden ist im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 10,5 % auf durchschnittlich 40,92 ct/kWh gefallen. Ursächlich dafür sind die sinkenden Preise im Großhandel. Auch wenn sich der Effekt erst mit etwas Zeitversatz und nicht in der gleichen Dynamik auf die Haushaltstarife auswirkt, fiel der durch den Großhandel maßgeblich geprägte Anteil von Beschaffung und Vertrieb am Strompreis im Jahr 2024 um 6 ct/kWh bzw. von 52 % auf 43 %. Auch die Staatslasten, bestehend aus Steuern, Abgaben und Umlagen, sind im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr von 12,38 ct/kWh auf 11,82 kWh gesunken. Bezogen auf den Gesamtpreis hat sich ihr Anteil jedoch um 2 %-Punkte auf 29 % leicht erhöht, da die Staatslasten im Vergleich zu den Großhandelspreisen weniger stark sanken. Etwas konterkariert wurde diese Entwicklung durch eine Anpassung der Netzentgelte. Sie erhöhten sich im Durchschnitt von 9,52 ct/kWh auf 11,82 ct/kWh, sodass ihr Anteil am Strompreis auf 28 % anstieg. Ertragslage Gesamtleistung Die Gesamtleistung verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 158.234 Tsd. € auf 984.704 Tsd. €. Die Erlöse aus dem Stromabsatz an Kunden sowie Erlöse aus dem Verbundgeschäft verminderten sich insgesamt um 159.868 Tsd. €. Diese Verringerung war im Wesentlichen auf negative Preiseffekte im Endkundengeschäft zurückzuführen. Die gesunkenen Großhandelspreise für Strom wirkten sich über entsprechende Preisanpassungen negativ aus. Zudem konnten keine Mengensteigerungen erzielt werden. Die Erlöse aus dem Gasabsatz an Kunden verringerten sich preis- und mengenbedingt um 2.896 Tsd. €. Bei den sonstigen Umsatzerlösen konnten die energienahen Dienstleistungen ausgebaut werden. Die Verrechnungen von Personaldienstleistungen an die NEH sind gestiegen, so dass sich eine Steigerung von 1.301 Tsd. € ergibt. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten um 146 Tsd. €. Betriebsaufwand Der Betriebsaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 173.543 Tsd. € auf 947.945 Tsd. €. Der Materialaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 184.434 Tsd. € aufgrund niedrigerer Beschaffungskosten durch gesunken Strom- und Gashandelspreise bei steigenden Kosten der Netznutzungsentgelte (inklusive Umlagen). Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 6.433 Tsd. € auf Grund der jährlichen Teuerung und des Anstiegs der Anzahl der Mitarbeiter. Ebenso wirkten sich die Aufwendungen für die Altersversorgung erhöhend aus. Im Vorjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 3.672 Tsd. € auf Kleinwasserkraftwerke und ein Projekt der Wasserstoff-Erzeugung vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden bei den Kleinwasserkraftwerke oder anderen Projekt keine Wertberichtigungen vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen fielen aufgrund der Investitionsprojekte im Wärme- und Energielösungsbereich und im Bereich Kraftwerke um 494 Tsd. € höher aus als im Vorjahr. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen musste die Zuführung zu den Konzessionsrückstellungen um 4.020 Tsd. € erhöht werden. Des Weiteren sind die Wertberichtigung auf Forderungen in Folge des niedrigeren Forderungsbestands um 1.869 Tsd. € gesunken. Es wurden vermehrt Personaldienstleistungen (+ 5.390 Tsd. €) von der NEH in Anspruch genommen. EBIT Die naturenergie hochrhein AG erwirtschaftete ein Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) in Höhe von 36.759 Tsd. €. Dies entspricht einer Steigerung um 15.308 Tsd. € im Vergleich zum Vorjahr und liegt unter dem Niveau der Prognoseerwartung. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Personalverrechnungen, der gestiegenen Konzessions-Rückstellung und dem höheren Wegfall der Wertberichtigungen zurückzuführen. Die eingetretene, erwartete Verbesserung aus dem Stromgeschäft ist eingetreten. Finanzergebnis Das Finanzergebnis sank um 10.406 Tsd. €. Dies ist vor allem durch gestiegene Zinsen aufgrund des erhöhten Zinsniveaus und sinkende Zinseinnahmen verursacht. Der Ergebnisbeitrag der naturenergie netze GmbH, der auf Basis eines Gewinnabführungsvertrages einfließt, hat sich gegenüber dem Vorjahr um 19.666 auf 33.470 Tsd. € verbessert. Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss betrug 55.610 Tsd. € und lag um 20.345 Tsd. € über dem des Vorjahres. Finanzlage Das Finanzmanagement erfolgt für die ganze Gruppe zentral in der naturenergie holding AG. Die Finanzmittel werden mittels eines Cash Pools optimiert. Das Guthaben beträgt 52.825 Tsd. € (Vorjahr: 55.789 Tsd. €). Die aus dem Cash Pool resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden variabel verzinst. Die langfristige Finanzierung erfolgt über Darlehen der naturenergie holding AG. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit ist somit sichergestellt. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist um 11.193 Tsd. € gestiegen. Der Zugang ist auf die erhöhten Investitionen zurückzuführen. Noch nicht abgerechnete Projekte im Bereich der Photovoltaik und im Bau befindliche, zum Verkauf bestimmte Bauprojekte erhöhen die unfertigen Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände nahmen um 20.817 Tsd. € zu. Gründe sind vor allem die höheren konzerninternen Forderungen. Das Eigenkapital beträgt 235.818 Tsd. € (Vorjahr: 205.208 Tsd. €). Die Eigenkapitalquote beträgt 28 Prozent (Vorjahr: 25 Prozent). Die Rückstellungen für Pensionen und für Konzessionsverpflichtungen sind weitestgehend konstant geblieben. Ausstehende Stromsteuerabrechnungen und Ertragsteuern führen zu höheren Steuerrückstellungen. Weitere Rückstellungen sind weitgehend konstant geblieben. Die Verbindlichkeiten sind hauptsächlich auf Grund konzerninterner Sachverhalte um 33.255 Tsd. € gesunken. Die Kennzahl NOA (Net Operating Asset) ist stark gestiegen und setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Die Rentabilität des eingesetzten Kapitals - EBIT im Verhältnis zum Net Operating Assets (NOA) - betrug 18,6 Prozent (Vorjahr: 12,6 Prozent) und liegt damit unterhalb der Prognoseerwartung, was im Wesentlichen auf das geringere Betriebsergebnis zurückzuführen ist. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt erwirtschaftete die naturenergie hochrhein AG im Geschäftsjahr 2024 ein sehr gutes Ergebnis. Höhere Energiemargen und eine weitestgehend konstante Entwicklung im Vertriebsgeschäft haben die Ertragssituation verbessert. Die umfangreichen Herausforderungen, die aus regulatorischen Eingriffen aber auch aus höheren Ansprüchen der Kunden resultieren, haben aber auch zu vermehrten Kosten geführt. Aufgrund der weiterhin guten Strompreisprognose und der guten Eigenkapitalquote kann die wirtschaftliche Lage weiterhin als gut bezeichnet werden. Erklärung nach §312 Aktiengesetz Die Muttergesellschaft naturenergie holding AG hält 100 Prozent an der naturenergie hochrhein AG, an der naturenergie holding AG hält die EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Sitz in Karlsruhe 66,67 Prozent. Gemäß § 312 AktG haben wir einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstattet, der mit folgender Erklärung schließt: "Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen wurden im Berichtsjahr nicht getroffen oder unterlassen." Chancen- und Risikobericht Für die naturenergie hochrhein AG ist die Überwachung der unternehmerischen Risiken ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Das unternehmensweite integrierte Chancen- und Risikomanagement (iRM) wird aus den beiden Bestandteilen, Chancen- und Risikomanagement und Internes Kontrollsystem (IKS), gebildet. Chancen- und Risikomanagement Das Risikomanagementsystem umfasst das gesamte Unternehmen und bezieht alle Primärfunktionen entlang der Wertschöpfungskette sowie die Querschnittsfunktionen ein. Ziel des iRM ist ein ganzheitlicher und integrierter Ansatz zur Gewährleistung einer bereichsübergreifenden Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken und Chancen sowie eine damit einhergehende Berichterstattung der Chancen- und Risikolage. Die institutionalisierte Risikomanagementstelle unterstützt die Risikomanagementbeauftragten der Unternehmensbereiche bei der Umsetzung des dezentralen Risikomanagements. Dadurch soll eine gleichbleibend hohe Qualität des Risikomanagementsystems gesichert werden. Die risikobezogenen Informationen werden in systematischer, geordneter Weise zeitnah an die zuständigen Entscheidungsträger weitergeleitet. Eine Berichterstattung über die wesentlichen Risiken und Chancen erfolgt mindestens quartalsweise an die Geschäftsleitung und den Aufsichtsrat. Bei Bekanntwerden neuer Risiken, die zu bestandsgefährdenden Entwicklungen führen können, erfolgt eine außerordentliche ad hoc-Berichterstattung. Risikomanagementfragen werden unter anderem in den Sitzungen des Prüfungsausschusses des Verwaltungsrates der naturenergie holding AG behandelt. Internes Kontrollsystem Das IKS ist ein wesentliches Element des iRM und umfasst sowohl Maßnahmen als auch Kontrollen zur Vermeidung, Minderung oder Übertragung von Risiken. Es ermöglicht der Geschäftsleitung, die Existenz wirksamer Kontrollen zur Fehler- und Risikovermeidung im Unternehmen sicherzustellen. Das etablierte rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem soll darüber hinaus die Verlässlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Finanzberichterstattung gewährleisten. Die Eignung und Funktionalität der Kontrollen wird mindestens jährlich durch die konsequente Erhebung im Vieraugenprinzip überprüft und dokumentiert. Chancen- und Risikobewertung Der Begriff Chance bzw. Risiko wird als Ereignis mit einer negativen bzw. positiven Auswirkung auf strategische, operative, finanzielle oder Compliance-Ziele definiert. Für die systematische und strukturierte Erfassung findet eine entsprechende Einteilung der Chancen und Risiken in die jeweilige Kategorie statt. Die zunehmende Kausalität und Komplexität der Chancen und Risiken führt dazu, dass Auswirkungen kategorienübergreifend stattfinden können. Alle relevanten Chancen und Risiken werden vor und nach Berücksichtigung implementierter und geplanter Steuerungsinstrumente (Maßnahmen und Kontrollen) gemeinsam mit den jeweiligen risikoverantwortlichen Personen bewertet. Bei finanziellen Risiken wird die mögliche Auswirkung auf die Kennzahl EBIT betrachtet. Die Bewertung erfolgt relativ zum aktuellen Planungszeitraum respektive der Mittelfristplanung und soweit möglich mittels quantitativer Methoden. Eine Detailerläuterung zu den Top-Chancen und Risiken im Jahr 2024 wird in dem folgenden Abschnitt erläutert. Operative Chancen und Risiken Erzeugung Entlang unserer Wertschöpfungskette betreiben wir technologisch komplexe Stromproduktionsanlagen. Mögliche Betriebsstörungen und Produktionsausfälle, die unser Ergebnis beeinträchtigen können, minimieren wir durch systematische Verfahren der Wartung und Qualitätssicherung, durch redundante Versorgungsysteme sowie den Einsatz hoch qualifizierter Mitarbeiter. In geeigneten Fällen werden mögliche Schadenswirkungen durch Versicherungen begrenzt. Klimatische Veränderungen in Form vermehrter und anhaltender Trockenperioden können dabei eine unmittelbare, negative Auswirkung auf die Produktionsmengen haben. Dieser Entwicklung wird durch die stetige Optimierung von Prognosen und Revisionen entgegengewirkt. Bedingt durch die anhaltende, wenn auch vergleichsweise geringere Volatilität der Strompreise ergeben sich Chancen in Zusammenhang mit der Optimierung der Preisdifferenzen zwischen Deutschland und der Schweiz als auch der Nutzung der kurzfristigen Preisänderungen innerhalb Deutschlands. Lieferketten Die Auswirkungen möglicher Störungen in Lieferketten sind vielfältig und werden durch verschiedene Taktgeber, wie beispielsweise den Versorgermärkten, den Verbindungsstrecken und nicht zuletzt den politischen Entwicklungen beeinflusst. Die Unternehmensgruppe wirkt dem Risiko von Teuerungen, weiterhin steigenden Investitionskosten und Mangellagen bei Material als auch Dienstleistungen unter anderem mit einem strategischen Einkauf, Prozessoptimierungen und Lagererweiterungen für gezielte Warengruppen entgegen. Vertrieb Die naturenergie hochrhein AG ist den Absatzrisiken eines von Liberalisierung und intensivem Wettbewerb geprägten Marktes ausgesetzt. Wir begegnen diesen Risiken durch differenzierte Preisstrategien und einer aktiven Vertriebspolitik. Gestörte Lieferketten und die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage können auch in diesem Zusammenhang zu negativen Auswirkungen durch Verbrauchschwankungen der Kunden und einer erschwerten Prognose führen. Überdies bestehen nach wie vor Risiken durch etwaige EEG-Nachforderungsansprüche aus Lieferbeziehungen mit einem Großkunden. Die Chance langfristiger Kundenbindungen und einer damit verbundenen positiven Entwicklung der Kundenanzahl im Privatkundenbereich stellt aufgrund der geführten, zuverlässigen Preis- und Beschaffungsstrategie sowie etablierten Maßnahmen zur Unterstützung und zum Aufbau der Kundenbeziehungen weiterhin eine Chance für die naturenergie hochrhein AG dar. Ferner könnte die Auflösung gebildeter Rückstellungen für eine nachträgliche Umlagenbelastung zu einer positiven Abweichung für die naturenergie hochrhein AG führen. Netze Die naturenergie netze GmbH, ehemals ED Netze GmbH, eine Tochtergesellschaft der naturenergie hochrhein AG, gewährleistet durch den Betrieb und die Weiterentwicklung der Netze die zuverlässige Stromversorgung in der Region. Die Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaft wirkt sich aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags unmittelbar auf die finanzielle Situation der Muttergesellschaft aus. Eine Nichtanerkennung verschiedener Aufwendungen im Rahmen der Regulierung der Energienetze kann zu sinkenden Erlösobergrenzen und einer damit einhergehenden negativen Planabweichung der naturenergie netze GmbH führen. Das Regulierungsmanagement der naturenergie netze GmbH führt zu diesem Punkt ein laufendes Monitoring der aktuellen Urteile und Bescheide durch. Die Analyse signifikanter Entwicklungen sowie Argumentationen werden unter anderem übergreifend mit Controlling umgesetzt. Über das Regulierungskonto werden die Abweichungen zwischen den in der Netzentgeltkalkulation getroffenen Prognosen (z.B. Durchleitungsmengen, Höhe der vorgelagerten Netzkosten, Höhe der Kosten aus vermiedener Netznutzung) und den zulässigen Erlösen bzw. tatsächlich entstandenen Kosten dargestellt. Positive bzw. negative Regulierungskontosaldos wirken sich insofern auf das EBIT der einzelnen Geschäftsjahre aus, dass ein positiver Saldo des Regulierungskontos zum Stichtag nicht als Forderung aktiviert werden darf, ein negativer Saldo hingegen als Rückstellung passiviert werden muss. Die Berücksichtigung der Aufwendungen im Rahmen der Planung bezüglich des Regulierungskontos erfolgt unter Beachtung der vorhandenen Unwägbarkeiten, welche sich beispielsweise aufgrund laufender Aktualisierungen von Verordnung und andauernden Verfahren ergeben können. In diesem Zusammenhang kann das Projekt NEST („Netze. Effizient. Sicher. Transformiert.“) der Bundesnetzagentur aufgeführt werden. Es zielt darauf ab, den Regulierungsrahmen für Strom- und Gasnetzbetreiber in Deutschland zu modernisieren und an die Anforderungen der Energiewende anzupassen. Dabei werden neue Vorgaben zur Effizienzsteigerung, Digitalisierung und Netzintegration erneuerbarer Energien diskutiert. Für Verteilnetzbetreiber besteht dabei das Risiko, dass strengere regulatorische Anforderungen höhere Investitionen, zusätzlichen administrativen Aufwand und eine verschärfte Effizienzprüfung erfordern, was ihre finanzielle und operative Stabilität gefährden könnte. Zudem könnten unklare Übergangsregelungen oder Änderungen in der Kostenallokation Unsicherheiten schaffen, die strategische Entscheidungen erschweren. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Übergreifende Themen Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden primär in Markt-, Kredit- und Liquiditätsrisiken aufgeteilt. Diesen Risiken wirken wir mit dem Einsatz geeigneter Steuerungsinstrumente und einem professionellen Portfoliomanagement entgegen. Darüber hinaus ergeben sich potenzielle Kursänderungsrisiken aus Wertpapieren des Umlaufvermögens, die durch ein geeignetes Asset Management gesteuert werden. Derzeit werden keine derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von beispielsweise Zinsrisiken eingesetzt, deren möglicher Einsatz wird laufend überprüft. Etwaigen Risiken durch mögliche Ausfälle von Forderungen begegnet die Unternehmensgruppe durch ein umfangreiches Forderungsmanagement sowie bereichsübergreifende Meetings zur Analyse weiterer Maßnahmen. Umfeld- / strategische Chancen und Risiken Übergreifende Themen Weitere Risiken ergeben sich aufgrund des ständigen Wandels des politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Umfeldes der Unternehmensgruppe, aus der konjunkturellen Lage und aufgrund klimatischer Veränderungen. Um diesen Risiken entsprechend entgegenzuwirken, werden interne als auch externe Fachleute herangezogen und Marktbeobachtungen durchgeführt. Chancen hinsichtlich der Gesamtsituation des Unternehmens ergeben sich darüber hinaus durch den Ausbau und das Voranschreiten strategischer Projekte insbesondere im Zusammenhang mit der Markenstrategie. Netze Wie im vergangenen Jahr spielt der Nichtwiederabschluss von Stromkonzessionsverträgen eine bedeutende, strategische Rolle. Dies gilt ebenso für einen möglichen positiven Verlauf der bereits geführten Verfahren sowie den Gewinn neuer, bisher fremd vergebener Konzessionen im Netzgebiet der naturenergie netze GmbH. Die Unternehmensgruppe begegnet den Risiken unter anderem mit einem stetigen Monitoring und einem professionellen Konzessionsmanagement. Compliance-Chancen und Risiken Übergreifende Themen Die Unternehmensgruppe konzentriert sich unter anderem auf angemessene Präventionsmaßnahmen in den Compliance-Risiken Korruption, Kartellrecht und Datenschutz. Maßnahmen zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung bestehen primär, aber nicht ausschließlich, im Vertrieb und im Einkauf. Wesentliche Präventionsmaßnahmen, insbesondere Schulungen, sind bereichsübergreifend in regelmäßigen Turnussen durchzuführen. Gleiches gilt für die Sensibilisierung im Bereich Datenschutz. Chancen- und Risikolage Insbesondere die wirtschaftliche und die politische Entwicklung im Jahr 2024 haben dazu geführt, dass Risikoszenarien mit hohen Auswirkungen und stark ausgeprägten Unschärfen im Fokus bleiben. Diesen Szenarien begegnet die naturenergie hochrhein AG mit geeigneten Maßnahmen, deren kontinuierlichen Überwachung und Verbesserung und einem dezentralen, bereichsübergreifenden Risikomanagementsystem. Die Risikolage der naturenergie hochrhein AG hat sich im Geschäftsjahr 2024 stabil gehalten und wird auch für den aktuellen Planungszeitraum weiterhin als stabil betrachtet. Bestandsgefährdende Risiken waren im Geschäftsjahr 2024 weder auf Basis von Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikoposition der naturenergie hochrhein AG erkennbar. Bei Betrachtung der verschiedenen Szenarien (gewichtete Bewertung über den Planungszeitraum von 3 Jahren) würden die genannten Risiken in Summe eine negative Ergebnisabweichung von ca. 22 Mio. € in Bezug auf unsere Planung verursachen. Gegenüber stehen die genannten Chancen mit einer möglichen positiven gewichteten Ergebnisabweichung von ca. 12 Mio. €. Die Risiken werden nach der Umsetzung von Risikobegrenzungsmaßnahmen dargestellt. Die Wirksamkeit von Risikomanagement und IKS wird jährlich im „Wirksamkeitsbericht zum integrierten Risikomanagement (iRM)“ dokumentiert. Prognosebericht Einflussfaktoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie die Rentabilität des eingesetzten Kapitals (EBIT im Verhältnis zu NOA). Im Hinblick auf diese Kennzahlen sind folgende Einflussfaktoren relevant: Wasserführung des Rheins Die Wasserführung des Rheins hat im Hinblick auf die Erzeugung der Wasserkraftwerke einen wesentlichen Einfluss. Eine bessere bzw. schlechtere Eigenerzeugung führt zu einem besseren bzw. schlechteren EBIT. Großhandelspreise Strom Die Veränderung der Großhandelspreise für Strom wirkt sich unterschiedlich auf die Gesellschaft aus. Steigende bzw. sinkende Stromhandelspreise wirken sich in einem besseren bzw. schlechteren Ergebnis im Hinblick auf den Wert der Produktion der eigenen Werke und der Partnerwerke aus. Im Hinblick auf den Stromvertrieb wirken sich steigende Großhandelspreise negativ aus, sofern diese Preise aufgrund des Wettbewerbs auf dem Strommarkt nicht weitergegeben werden können. Sinkende Stromhandelspreise führen in der Regel zu keiner Verbesserung des EBIT, da diese aufgrund des Wettbewerbs an den Kunden weitergegeben werden müssen. Wettbewerb auf dem Strommarkt (Absatz an Kunden) Der Wettbewerb auf dem Strommarkt (Absatz an Kunden) ist letztendlich entscheidend, ob Veränderungen bei den Kosten für Strombeschaffung, Netznutzung und der staatlichen Umlagen, z. B. EEG-Umlage, über entsprechende Preisanpassungen ganz, teilweise oder verzögert weitergegeben werden können. Eine vollständige Weitergabe der Kostensteigerungen führt in der Regel zu Kundenverlusten, sofern Mitbewerber zu besseren Konditionen anbieten. Entwicklung der Konzessionsabgaben und Wassernutzungszinsen Es handelt sich um eine staatliche Abgabe auf die Produktion auf deutscher und Schweizer Seite. Eine Erhöhung dieser Abgabe führt zu einem geringeren EBIT. Kostenentwicklung im Unterhaltsbereich sowie bei den eingekauften Dienstleistungen Veränderungen der Kosten im Unterhaltsbereich sowie bei den eingekauften Dienstleistungen (Abrechnung, Service-Center, Administrationskosten) wirken sich entsprechend auf den EBIT aus. Erträge aus der Veräußerung nicht betriebsnotwendiger Vermögensgegenstände Die Veräußerung von nicht betriebsnotwendigen Vermögensgegenständen führt zu einmaligen Erträgen, die das EBIT entsprechend beeinflussen. Entwicklung Wechselkurs Schweizer Franken Aufgrund von diversen Auszahlungen in Schweizer Franken besteht ein Wechselkursrisiko bzw. -chance. Prognose Im Geschäftsjahr 2025 sollte eine normale Wasserführung des Rheins in Verbindung mit sinkenden Vermarktungspreisen der Erzeugung ein weiteres gutes Ergebnis, allerdings mit deutlicher Senkung des EBIT, bringen. Dies führt ebenfalls zu einem deutlich geringeren NOA und einer deutlich niedrigeren Rendite des eingesetzten Kapitals. Geänderte Angaben gemäß § 24 VermAnlG (Vermögensanlagengesetz) Die naturenergie hochrhein AG haben Bürgerbeteiligungen an drei Photovoltaik-Projekten emittiert. Gemäß Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) ist der Lagebericht um die nachfolgenden Angaben zu erweitern. Dies ist durch eine nachträgliche Änderung des Lageberichts erfolgt. Die naturenergie hochrhein AG (Emittent) haben im abgelaufenen Geschäftsjahr folgende Vergütungen i.S.d. § 24 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 und Nr. 2 VermAnlG gezahlt: 1. Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen, aufgeteilt in feste und variable Vergütungen, die Zahl der Begünstigten und gegebenenfalls die von der Emittentin der Vermögenslage gezahlten besonderen Gewinnbeteiligungen (gemäß § 24 Abs. 1 S. 3 Nr. 1 VermAnlG). Die Gesamtsumme aller festen und variablen Vergütungen betrug im Geschäftsjahr 2024 18.440 Tsd. €. Diese setzte sich zusammen aus festen Vergütungen in Höhe von 17.486 Tsd. € und variablen Vergütungen in Höhe von 954 Tsd. €. Die Gesamtsumme der Vergütungen entfiel auf 260 Begünstigte. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von 35.577 Tsd. € für die Gesellschafterin naturenergie holding AG beschlossen. 2. Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen, aufgeteilt nach Führungskräften, Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil der Emittentin von Vermögensanlagen auswirkt (gemäß § 24 Abs. 1 S. 3 Nr. 2 VermAnlG). Da die Vorstandschaft und die wesentlichen Führungskräfte bei der naturenergie holding AG angestellt sind, können hierzu keine Angaben erfolgen. Für den Aufsichtsrat als erhebliche Prüfinstanz wurden im Geschäftsjahr insgesamt 190 Tsd. € aufgewendet.
Rheinfelden, den 16. Dezember 2025 naturenergie hochrhein AG Michel Schwery, Vorstand Klaus Müller, Vorstand Daniel Schölderle, Vorstand Erklärung nach § 23 Abs. 2 Nr. 3 VermAnlG I.V.m. § 264 Abs. 2 S. 3 und § 289 Abs. 1 S. 5 HGBVersicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächliche Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind. Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024scroll
Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024scroll
Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus den aktiven und passiven Kontokorrentkonten des Cash Pools. Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine Grundlagen Die naturenergie hochrhein AG mit Sitz in Rheinfelden (Baden) wird beim Handelsregister B des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Nummer HRB 410434 geführt. Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB unter Berücksichtigung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften und der Vorschriften des § 24 VermAnlG aufgestellt. Formale Darstellung Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wird nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Bestimmungen des Aktienrechts aufgestellt und gegliedert. Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren zugrunde. Im Vergleich zum gesetzlichen Gliederungsschema wurden zusätzliche Zwischensummen eingefügt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Posten „Erträge aus Gewinnabführungsverträgen“ eingefügt. Die Bilanz wurde um den Posten „Sonderposten für Investitionszuschüsse“ ergänzt. Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind im Anhang sowie in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung die Werte in Tausend € angegeben. Änderung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft hat Nachrangdarlehen i.S.d. § 1 Abs. 2 Nr. 4 VermAnlG emittiert. Damit ist die Gesellschaft zur Ergänzung des Jahresabschlusses um die Angaben nach § 24 Abs. 1 S. 1 VermAnlG verpflichtet. Dies ist im Zuge einer nachträglichen Änderung des Jahresabschlusses erfolgt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Allgemeines Bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögens- und Schuldposten haben wir allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Dem Abschluss liegen Abgrenzungen zu Grunde, welche ermessensbehaftet sind und die sich vor allem auf stichtagsbezogene Leistungsabgrenzungen beziehen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten werden unrealisierte Gewinne aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag nicht ergebniswirksam berücksichtigt. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene Kundenstämme werden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und bei dauerhafter Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Gemeinkosten; vom Wahlrecht der Aktivierung herstellungsbezogener Verwaltungskosten und Sozialaufwendungen sowie Fremdkapitalzinsen wird grundsätzlich Gebrauch gemacht. Zusätzlich werden wesentliche Verbesserungen, Substanzmehrung, Funktionsänderungen oder die Erneuerung wesentlicher Bestandteile an vorhandenen Wirtschaftsgütern aktiviert. Die Sachanlagen werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: scroll
Wirtschaftsgüter mit einer Nutzungsdauer von unter einem Jahr bzw. einem Wert von kleiner € 800 werden als Aufwand verbucht. Finanzanlagen Die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Berechnungen des beizulegenden Werts wurden auf Basis der diskontierten Cashflows für vier Planjahre, sowie einem Durchschnittswert, der für die Folgezeit angesetzt wurde, berechnet. Der Diskontierungssatz basiert auf einem nach üblichen finanzwissenschaftlichen Methoden (Capital Asset Pricing Model) ermittelten WACC. Ausleihungen zum üblichen Zinssatz sind zum Nominalwert bilanziert. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, gemindert um angemessene Wertberichtigungen, bilanziert. Die Herstellungskosten beinhalten die gesetzlichen Pflichtbestandteile. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt; Risiken sind durch individuelle bzw. pauschale Abschläge berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten wird für Zahlungen im Geschäftsjahr gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Sonderposten Der Sonderposten betrifft nahezu ausschließlich Baukostenzuschüsse für das Kraftwerk Neu-Rheinfelden. Rückstellungen Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag (einschließlich Kosten- und Preissteigerungen) bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Barwert angesetzt. In den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Für die Kraftwerke Wyhlen und Rheinfelden bestehen konzessionsrechtliche Verpflichtungen zum Rückbau der Anlagen zum Konzessionsende. Auf Basis von aktualisierten Gutachten der Abbruchkosten werden die Rückbauverpflichtungen zum Jahresabschluss geschätzt und zum jeweiligen Konzessionsende mit einer Teuerung von 3,5% (Vorjahr: 3,0%) hochindiziert. Entsprechend der restlichen Konzessionsdauer erfolgt die Abzinsung für die Kraftwerke Wyhlen und Rheinfelden mit 1,68% (Vorjahr: 1,78%). Effekte von Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Pensionsrückstellungen und vergleichbare langfristig fällige Personalverpflichtungen werden unter Anwendung der „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet und gemäß versicherungsmathematischen Grundsätzen (projected unit credit method) bewertet. Bei der Bewertung werden folgende Parameter zugrunde gelegt: Die Vereinfachungsregelung gem. § 253 Abs. 2 HGB wurde in Anspruch genommen. Für die langfristigen Verpflichtungen wurde ein pauschaler 10-jähriger durchschnittlicher Marktzinssatz auf Basis einer Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. scroll
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Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die Pensionsrückstellungen und vergleichbaren langfristigen Personalrückstellungen mit dem dafür gebildeten Deckungsfonds (CTA-Modell) verrechnet. Das Deckungsvermögen wird gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem Zeitwert bewertet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern Latente Steuern werden auf unterschiedliche Wertansätze von Vermögensgegenständen und Schulden in Handels- und Steuerbilanz gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Per 31.12. besteht ein Passivüberhang. Differenzen ergeben sich aus dem Anlagevermögen, den Rückstellungen bzw. dem Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Die Bewertung erfolgt zum Steuersatz von 18,00%. Die Bewertung des Beteiligungsanteils an der Personengesellschaft erfolgt zum Steuersatz von 11%. Im Berichtsjahr wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert. Erläuterungen zur Bilanz 2024 1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Abgrenzungen und Abschlägen in Höhe von 113.132 Tsd. € (Vorjahr: 130.229 Tsd. €) enthalten. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 1.923.080 Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von 20,40 € pro Aktie. Die naturenergie holding AG ist mit 100% an der Gesellschaft beteiligt. 4. Personalvorsorge Es bestehen Verpflichtungen für Pensionen und sonstige Personalverpflichtungen (Altersteilzeit) gemäß Pensionsgutachten für Pensionen in Höhe von 50.942 Tsd. € (Vorjahr 53.494 Tsd. €) sowie für sonstige Personalverpflichtungen (Altersteilzeit) in Höhe von 2.762 Tsd. € (Vorjahr 2.394 Tsd. €). Diese wurden mit dem Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert von 47.101 Tsd. € (Vorjahr 45.803 Tsd. €) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Zusätzlich zu den Verpflichtungen für Pensionen gemäß Pensionsgutachten bestehen noch Risiken in Höhe von 4.000 Tsd. € aus der Umstellung von Raten- und Rentenzahlungen aus den Vorsorgeverpflichtungen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen 27.863 Tsd. €. Der Unterschiedsbetrag, welcher sich aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen unter Ansatz des 10-jährigen Durchschnittszinses und unter dem Ansatz des 7-jährigen Durchschnittszinses ergibt, beträgt 0 Tsd. € (Vorjahr: 614 Tsd. €). Für diesen besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Der Effekt aus der Zinssatzänderung wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Aus der Verrechnung von Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (Altersteilzeit) mit dem zugehörigen Deckungsvermögen ergibt sich ein Passivüberhang in Höhe von 10.603 Tsd. € (Pensionen, Altersteilzeit), der als Rückstellung ausgewiesen wird. In Höhe der Differenz zwischen Anschaffungskosten und Zeitwert des Deckungsvermögens besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 19.238 Tsd. €. Aufgrund der hohen frei verfügbaren Rücklagen kommt die Ausschüttungssperre im laufenden Geschäftsjahr nicht zum Tragen. Insgesamt besteht somit eine Ausschüttungssperre in Höhe von 19.238 Tsd. €. Es bestehen weitere sonstige Personalverpflichtungen in Höhe von 695 Tsd. €, welche mit Deckungsvermögen (Rückdeckungsversicherung) in gleicher Höhe verrechnet wurden. 5. Rückstellungen Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen aus Konzessionsverpflichtungen betreffen Rückbauverpflichtungen für Wasserkraftwerke. Die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen anderen sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und für regulatorische Risiken. 6. Verbindlichkeiten Es bestehen wie im Vorjahr keine durch Pfandrechte gesicherten Verbindlichkeiten. scroll
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In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 3.093 Tsd. € (Vorjahr 3.169 Tsd. €) enthalten. 7. Passive latente Steuern Es besteht ein Überhang an passiven latenten Steuern in Höhe von 666 Tsd. € (Vorjahr 0 Tsd. €). Haftungsverhältnisse Die naturenergie hochrhein AG ist Pächterin eines Nahwärmenetzes und Gesellschafterin bei einem Betreiber von Fernwärmenetzen. Für Darlehen der Verpächterin und der Gesellschaft wurden Bürgschaften in einer Gesamthöhe von 2.600 Tsd. € ausgesprochen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund des positiven Geschäftsgangs bei beiden Projekten als sehr gering eingeschätzt. Eine Tochtergesellschaft der naturenergie hochrhein AG hat Drittaktionären eine Garantiedividende vertraglich zugesichert. Falls diese Tochtergesellschaft diese Dividende nicht aus eigenen Mitteln erbringen kann, besteht für die NEAG eine maximale Verpflichtung in Höhe von 1.647 Tsd. €. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird auf Grund der positiven Ergebniserwartung der naturenergie netze GmbH im nächsten Geschäftsjahr als sehr gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht ein Bestellobligo aus dem Investitions- und Unterhaltsbereich in Höhe von 41.345 Tsd. € Vorjahr 30.289 Tsd. €). Für bestehende Miet- und Pachtverträge bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 3.701 Tsd. € (Vorjahr 3.848 Tsd. €) (Laufzeit bis 2044). Die naturenergie hochrhein AG hat die Pflicht, auf Verlangen von Drittgesellschaftern in fünf Jahren Beteiligungsanteile an der naturenergie kommunal GmbH zu erwerben. Die Höhe dieser Verpflichtung beträgt 10.293 Tsd. €. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 8. Umsatzerlöse scroll
Die Position enthält periodenfremde Erlösminderungen in Höhe von -3.233 Tsd. € (Vorjahr -12.752 Tsd. €). In Deutschland wurden Umsatzerlöse in Höhe von 967.828 Tsd. € erwirtschaftet. (Vorjahr 1.123.701 Tsd. €). Auf das Ausland entfallen Umsatzerlöse in Höhe von 5.805 Tsd. € (Vorjahr 7.087 Tsd. €). 9. Sonstige betriebliche Erträge Die Position enthält periodenfremde Erlöse (i. W. Erträge aus der Zuschreibung von Forderungen) in Höhe von 4.722 Tsd. € (Vorjahr 3.711 Tsd. €). 10. Materialaufwand Die Position enthält periodenfremde Aufwandsminderungen (i. W. aus EEG-Verrechnungen sowie aus der Strombeschaffung für das Endkundengeschäft) in Höhe von 2.490 Tsd. € (Vorjahr 9.743 Tsd. €). 11. Personalaufwand Im Geschäftsjahr waren im Schnitt 35 (Vorjahr 32) gewerbliche Arbeitnehmer, 204 Angestellte (Vorjahr 185), 1 geringfügig Beschäftigte (Vorjahr 1) und 20 Auszubildende (Vorjahr 18) beschäftigt. Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 57 Tsd. €. 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Position enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von -856 Tsd. € (Vorjahr -206 Tsd. €). 13. Finanzergebnis Die Aufwendungen für die Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von -449 Tsd. € (Vorjahr -569 Tsd. €) werden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Erträgen (Vorjahr Aufwendungen) aus Deckungsvermögen in Höhe von 3.838 Tsd. € (Vorjahr 4.231 Tsd. €) verrechnet. Der Aufwand für die Aufzinsung von weiteren langfristigen Rückstellungen beträgt -2.092 Tsd. € (Vorjahr -13 Tsd. €). 14. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen / Aufwendungen aus Verlustausgleich Die Position enthält Erträge aus dem Ergebnisabführungsvertrag zwischen der naturenergie netze GmbH (Organgesellschaft) und der naturenergie hochrhein AG (Organträger). 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Position enthält periodenfremde Erlöse in Höhe von 1.422 Tsd. € (Vorjahr -911 Tsd. €). Sonstige Angaben Die naturenergie holding AG ist mit 100% an der Gesellschaft beteiligt. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der naturenergie holding AG, Laufenburg (Schweiz), (NEH) einbezogen (kleinster Kreis). Der Konzernabschluss der NEH (Ort des Registers: Aarau / RegisterNummer: CH-400.3.925.247- 1) ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. Der Abschluss der NEH wird in den Konzernabschluss der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EnBW AG), Karlsruhe, einbezogen (größter Kreis). Dieser ist bzw. wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder sind als Anlage zu diesem Anhang aufgeführt. Auf eine nochmalige Nennung an dieser Stelle wurde daher verzichtet. Die Vorstandsvergütung wird von der naturenergie holding AG getragen. Im Berichtsjahr wurden für den Aufsichtsrat -190 Tsd. € aufgewendet (Vorjahr -190 Tsd. €). Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB (Anteilsbesitz) verweisen wir auf die Anlage zu diesem Anhang. scroll
Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Folgende Mitteilungen sind in Zusammenhang mit § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG eingegangen: Die naturenergie holding AG, Baslerstrasse 44, CH-5080 Laufenburg, hat uns gemäß§ 20 Abs. 4 i.V.m. § 16 Abs.1 AktG am 28.04.2004 mitgeteilt, dass sie unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft hält. Die Energie Baden-Württemberg Aktiengesellschaft (EnBW), Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe, hat uns gemäß § 20 Abs. 4 i.V.m. § 16 Abs.1 und Abs. 4 AktG am 28.04.2004 mitgeteilt, dass sie mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft hält. Angaben gemäß HGB § 285 Nr. 21 Es sind im Geschäftsjahr keine Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen abgeschlossen worden. Wir verweisen im Übrigen auf den Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gem. § 312 AktG, dessen Schlusserklärung auch im Lagebericht wiedergegeben wird. Angaben gemäß HGB § 285 Nr. 30a Die Bestimmungen im Zusammenhang mit der OECD-Mindestbesteuerung sind für 2023 noch nicht relevant. Die möglichen Effekte auf die naturenergie hochrhein AG werden analysiert. Im Moment kann noch nicht beurteilt werden, welches die Auswirkungen auf die Gesellschaft sind. Der EnBW-Konzern fällt in den Anwendungsbereich der OECD-Modellregelungen zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung (Säule 2-Modellregeln). Die Regelungen sind demnach auf die naturenergie hochrhein AG anzuwenden. Das Mindeststeuergesetz ist in Deutschland, der Jurisdiktion, in der die naturenergie hochrhein AG steuerlich ansässig ist, am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten und gilt, sofern nichts anderes bestimmt ist, erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen. Die Säule 2-Regelungen sehen für in Deutschland ansässige Gesellschaften die Einführung einer nationalen Ergänzungssteuer vor, sollte das Mindeststeuerniveau von 15 % in Deutschland nicht erreicht werden. Die Gesellschaft unterliegt dann einer Ergänzungssteuer in Höhe der Differenz zwischen dem Säule- 2-Effektivsteuersatz und dem in Deutschland geforderten Mindeststeuerniveau von 15 %. Es wird basierend auf dem länderbezogenen Bericht (CbCR) für 2023 sowie Planzahlen für die Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen, davon ausgegangen, dass die in Deutschland ansässigen Gesellschaften des EnBW-Konzerns bereits dem geforderten Mindeststeuerniveau von 15 % unterliegen und es nicht zur Anwendung der Ergänzungssteuerregelungen kommt. Angaben gemäß HGB § 285 Nr. 33 Wesentliche Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Angaben gemäß HGB § 291 Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, als Mutterunternehmen der naturenergie hochrhein AG, Rheinfelden (Baden), hat gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 4 HGB befreiende Wirkung auf die Verpflichtung der naturenergie hochrhein AG einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Der Jahresabschluss der naturenergie hochrhein AG wird nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Bestimmungen des Aktienrechts aufgestellt und gegliedert. Der befreiende Konzernabschluss der EnBW Energie Baden-Württemberg AG (Mutterunternehmen) wird entsprechend § 315 a Abs. 1 HGB gemäß den am Bilanzstichtag verpflichtend in der Europäischen Union anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Wesentliche abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden des Konzernabschlusses der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, liegen in der Bilanzierung von Leasingverhältnissen, Umsatzlegung sowie der Bewertung der Pensions- und Konzessionsrückstellungen. Geschäfte größeren Umfangs im Sinne von § 6b Abs. 2 EnWG Als vertikal integrierter Energieversorger hat die naturenergie hochrhein AG Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen anzugeben. scroll
In der Gesamtleistung mit verbunden Unternehmen sind im Wesentlichen Erlöse aus dem Stromabsatz sowie Erlöse aus erbrachten Dienstleistungen enthalten. Der Betriebsaufwand mit verbunden Unternehmen enthält hauptsächlich Aufwendungen aus Netznutzungsentgelten, Strombezug sowie bezogene Dienstleistungen. Der Zinsaufwand besteht aus Darlehenszinsen für eine langfristige Ausleihung. Als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen - das jedoch weder Tätigkeiten der Elektrizitäts- noch der Gasverteilung ausführt - führt die naturenergie hochrhein AG gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für die Vertriebstätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors und innerhalb des Gassektors getrennte Konten. Für ihre Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors führt die naturenergie hochrhein AG ebenfalls getrennte Konten. Angaben gemäß § 24 VermAnlG (Vermögensanlagengesetz) Die naturenergie hochrhein AG haben Bürgerbeteiligungen an drei Photovoltaik-Projekten emittiert. Daher ist gemäß § 24 VermAnlG der Jahresabschluss um eine Kapitalflussrechnung zu erweitern. Dies ist im Zuge einer nachträglichen Änderung des Jahresabschlusses erfolgt. Die Kapitalflussrechnung wird unter Berücksichtigung des DRS 21 und der Empfehlungen des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. aufgestellt. Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus den aktiven und passiven Kontokorrentkonten des Cash Pools und den Kassen- und Bankbeständen. Der Finanzmittelfonds beträgt zum 31.12. 47.263 Tsd. € und hat sich im Geschäftsjahr um 1.322 Tsd. € erhöht. Vorschlag für die GewinnverwendungWir schlagen vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 70.553 Tsd. € zur Ausschüttung einer Dividende von 18,50 € je Stückaktie des gezeichneten Kapitals zu verwenden und 34.976 Tsd. € auf neue Rechnung vorzutragen.
Rheinfelden (Baden), den 16. Dezember 2025 naturenergie hochrhein AG Michel Schwery, Vorstand Klaus Müller, Vorstand Daniel Schölderle, Vorstand Anlagenspiegelscroll
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Organe der GesellschaftStaatskommissare Ministerialdirigentin Elke Rosport, Staatskommissarin Baden-Württembergische Staatskommissarin für die Kraftwerke Laufenburg, Rheinfelden und Wyhlen Adrian Fahrni, Bundeskommissär Eidgenössischer Bundeskommissär für die Kraftwerke Laufenburg, Rheinfelden und Wyhlen Aufsichtsrat Thomas Kusterer (Vorsitzender) Mitglied des Vorstandes der EnBW Energie Baden-Württemberg AG Phyllis Julia Scholl (stellvertretende Vorsitzende) Partnerin bei Bayron AG Philipp Matthias Bregy Partner bei rieder . pfammatter . bregy - Rechtsanwalts- und Notariatskanzlei und Nationalrat Pierre Kunz (Mitglied) bis 23.4.2024 Administrator Services Industriels de Genève Farid Safi (Mitglied) ab 23.4.2024 Kundendienstleiter bei BeeOne Communications, Genève Renato Tami (Mitglied) Rechtsanwalt und Notar, Advokatur Tami GmbH Dr. Christoph Müller (Mitglied) bis 23.4.2024 Vorsitzender der Geschäftsführung Netze BW GmbH Dr. Selma Lossau (Mitglied) ab 23.4.2024 Leiterin des Bereiches Netzanschluss Strom und Gas im Ressort Technik, Netze BW GmbH Peter Heydecker (Mitglied) Vorstand Geschäftsbereich nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur EnBW Energie Baden-Württemberg AG Marc Wolpensinger Konzernexperte Beteiligungscontrolling EnBW Energie Baden-Württemberg AG Vorstand Michel Schwery Vorstandsvorsitzender der Geschäftsleitung naturenergie hochrhein ag Klaus Müller Vorstandsmitglied der Geschäftsleitung naturenergie hochrhein ag Daniel Schölderle Vorstandsmitglied der Geschäftsleitung naturenergie hochrhein ag Beteiligungen zum Geschäftsjahr 2024scroll
1 ink. indirekte Beteiligung über naturenergie kommunal GmbH (15%) 2 Ergebnisabführungsvertrag Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersWir haben zu dem geänderten Jahresabschluss und dem geänderten Lagebericht der naturenergie hochrhein AG, Rheinfelden (Baden), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 in den diesem Bericht als Anlage I (geänderter Jahresabschluss) und Anlage II (geänderter Lagebericht) beigefügten Fassungen unter Berücksichtigung der Nachtragsprüfung den am 25. Februar 2025/16. Dezember 2025 in Düsseldorf unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die naturenergie hochrhein AG, Rheinfelden (Baden) PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der naturenergie hochrhein AG, Rheinfelden (Baden) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der naturenergie hochrhein AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. HINWEIS ZUR NACHTRAGSPRÜFUNG Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und dem geänderten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 25. Februar 2025 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 16. Dezember 2025 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Ergänzungen der Angaben nach dem Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) bezog. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt „Änderung des Jahresabschlusses“, sowie im geänderten Lagebericht, Abschnitt „Geänderte Angaben gemäß § 24 VermAnlG“, wird verwiesen.
Düsseldorf, 25. Februar 2025 Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannten Änderungen: 16. Dezember 2025 BDO AG Stratmann, Wirtschaftsprüfer Marten, Wirtschaftsprüfer |
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naturenergie hochrhein AG AG
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- AG
- Address
-
Schönenbergerstraße 10
79618 Rheinfelden Baden - Commercial register
- HRB 410434, Freiburg
- Registration date
- October 31, 1894
- Industry
-
Beteiligungsgesellschaften
Wärme- und Kältehandel
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern - Purpose
- 1. Die Ausnutzung der bei Rheinfelden und Wyhlen verfügbaren Rheinwasserkraft sowie allgemein die Energieerzeugung, -verteilung und -versorgung, der Kauf, Verkauf und der Handel mit elektrischer Energie und Brennstoffen sowie der Verkauf und die Entwicklung von Energieerzeugungsanlagen; 2. die Errichtung, der Erwerb, der Betrieb, die Veräußerung und Verpachtung von Kraftwerken, Energieübertragungs- und -verteilungsanlagen, Energieversorgungs- und anderen Unternehmen sowie die Beteiligung an Unternehmungen aller Art, sowohl im In- als im Ausland; sowie 3. der Erwerb, die Belastung, Entwicklung, Verwaltung und Veräußerung von Grundstücken und Immaterialgüterrechten im In- und Ausland. Die Gesellschaft kann auch in verwandten Wirtschaftszweigen tätig werden, insbesondere in den Bereichen Mobilität, Informationsverarbeitung, Informations- und Telekommunikationstechnik, Wasserversorgung und -entsorgung sowie Wärmeerzeugung und -Versorgung und Dienstleistungen in den vorgenannten Geschäftsfeldern erbringen, insbesondere mit Bezug zu den Bereichen Energie und Umwelt.
Financials
Balance sheet
2025- Fixed Assets 69,6 % 563,72 Mio
- Current Assets 29,8 % 241,19 Mio
- Prepaid Expenses 0,7 % 5,56 Mio
- Liabilities 45,9 % 371,64 Mio
- Equity 30,8 % 249,89 Mio
- SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 14,4 % 116,37 Mio
- Provisions 9,0 % 72,58 Mio
- Deferred Tax Liabilities 0,0 % 0
Balance sheet data available for 19 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Revenue 43,3 % 790,16 Mio
- Material expenses 36,4 % −663,81 Mio
- Balance sheet profit/loss 4,6 % 84,62 Mio
- Other operating expenses 2,8 % −51,31 Mio
- Result after taxes 2,7 % 49,72 Mio
- Annual net profit/loss 2,7 % 49,65 Mio
- Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1,9 % 34,98 Mio
- Personnel expenses 1,5 % −27,87 Mio
- Depreciation 0,8 % −14,09 Mio
- Interest and similar expenses 0,7 % −13,56 Mio
- Other operating income 0,6 % 11,18 Mio
- Income and profit taxes 0,4 % −7,81 Mio
- Other interest and similar income 0,4 % 7,70 Mio
- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,4 % 7,55 Mio
- Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,3 % 5,06 Mio
- Income from other securities and loans in financial assets 0,3 % 4,84 Mio
- Income from investments 0,1 % 1,77 Mio
- Depreciation on financial assets and current asset securities 0,0 % −100,0 k
- Other taxes 0,0 % −70,0 k
- Betriebsaufwand 100,0 % −757,07 Mio
- Gesamtleistung 806,41 Mio
- Betriebsergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 49,33 Mio
- Finanzergebnis 640,0 k
P&L data available for 19 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Daniel Schölderle
since 2024 Board Member
-
Klaus Jürgen Müller
since 2024 Board Member
-
Michael, gen. Michel Schwery
since 2024 Board Member
-
Daniel Dominic Rothfuss
since 2025 Procura
-
Diego Pfammatter
since 2020 Procura
-
Thomas Hoyer
since 2020 Procura
Ownership & holdings
Ultimate beneficial owners (UBOs)
No beneficial owners conclusively identified — 1 possible matches from the transparency register.
Holds shares in
- naturenergie solar GmbH GmbH 100.0 %
- naturenergie netze GmbH GmbH 75.9 %
- naturenergie kommunal GmbH GmbH 65.4 %
History
- 2025
-
28.10.
Member entryDaniel Dominic Rothfuss · Procura
- 2024
-
07.11.
Member entryDaniel Schölderle · Board Member
-
07.11.
Exit of positionJörg Dr. Reichert · Board Member
-
07.11.
Exit of positionDaniel Schölderle · Procura
-
07.11.
Member entryKlaus Jürgen Müller · Board Member
-
07.11.
Exit of positionKlaus Jürgen Müller · Procura
-
07.11.
Member entryMichael, gen. Michel Schwery · Board Member
-
07.11.
Exit of positionMichael, gen. Michel Schwery · Procura
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2025 Jahresabschluss
- 2024 Jahresabschluss ↓
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss
- 2022 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2024
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
Unlock with API key Get API key →Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
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Keyboard shortcuts
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