Raan GmbHHerbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 27. Mai 2024 dem als Anlagen I bis III beigefügten Jahresabschluss der Raan GmbH, Herborn, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage IV beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Raan GmbH, Herborn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Raan GmbH, Herborn- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Raan GmbH, Herborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
RPA Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Thomas Ruhmann, Wirtschaftsprüfer BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2023Raan GmbH, Herborn
Inhaltsverzeichnis zum Anhang für das Geschäftsjahr 2023 1. Allgemeine Angaben 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 3. Erläuterungen zur Bilanz 4. Erläuterungen zu wesentlichen Bilanz-Positionen 5. Erläuterungen zu wesentlichen GuV-Positionen 6. Eventualschulden und sonstige finanzielle Verpflichtungen 7. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 8. Sonstige Angaben Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Raan GmbH (im Folgenden auch "Raan" genannt) mit Sitz Unterm Damel 17, 35745 Herborn ist das oberste Mutterunternehmen der Unternehmensgruppe. Die Raan GmbH ist im Handelsregister Wetzlar unter HRB 6408 eingetragen. Die Rann GmbH bildet mit folgenden Gesellschaften Eine ertrags- und umsatzsteuerliche Organschaft:
Alle mit Sitz in Herborn. Der Jahresabschluss ist in EURO (EUR) aufgestellt. Sofern nichts anderes vermerkt, sind alle Beträge in Tausend EUR (TEUR) angegeben. Durch die Angabe in TEUR können Rundungsdifferenzen entstehen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000, für die in Vorjahren ein Sammelposten gebildet wurde, wird dieser Sammelposten weiterhin über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden Wertabschläge vorgenommen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf der Passivseite sind dort Einnahmen ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe der Beträge (Erfüllungsbeträge) gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die immateriellen Vermögenswerte werden in den Folgeperioden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Kosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen.
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um nutzungsbedingte planmäßige sowie gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen. Die Annahmen und Schätzungen durch die Geschäftsleitung beziehen sich im Wesentlichen auf die Bestimmung von wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis, Anschaffungsnebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten abzüglich erhaltener Anschaffungspreisminderungen. Die planmäßige Abschreibung erfolgt entsprechend des Nutzungsverlaufs linear. Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn der Grund für die außerplanmäßige Abschreibung entfällt. Die Restbuchwerte, die Annahmen in Bezug auf die Restnutzungsdauern und die Angemessenheit der Abschreibungsmethode werden jährlich überprüft. Den planmäßigen Abschreibungen liegen für beide dargestellten Perioden folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nominalbetrag ausgewiesen. Sofern erforderlich erfolgen angemessene Wertberichtigungen. Die Zahlungsmittel bestehen ausschließlich aus Barmitteln und Bankguthaben. Zahlungsmitteläquivalente werden nicht gehalten. Das Gezeichnete Kapital wird als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen. Umsatzerlöse, Aufwendungen und Vermögenswerte werden in der Regel nach Abzug der Umsatzsteuer erfasst. Eine Ausnahme bilden folgende Fälle: Wenn eine beim Kauf von Vermögenswerten oder Dienstleistungen angefallene Umsatzsteuer nicht von der Steuerbehörde eingefordert werden kann, wird die entrichtete Umsatzsteuer als Teil der Anschaffungskosten des Vermögenswertes bzw. als Teil der Aufwendungen erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten werden mitsamt dem darin enthaltenen Umsatzsteuerbetrag angesetzt. Rückstellungen werden für Verpflichtungen gegenüber Dritten gebildet, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, die wahrscheinlich zu einem Mittelabfluss führen werden und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit der bestmöglichen Schätzung des erwarteten Mittelabflusses oder bei längerfristigen Rückstellungen, sofern der Zinseffekt wesentlich ist, mit dem Barwert des erwarteten Mittelabflusses. Abgrenzungen, Vorauszahlungen sowie nicht-finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Eventualschulden sind mögliche Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Existenz erst durch das Eintreten eines oder mehrerer ungewisser zukünftiger Ereignisse bestätigt wird, die jedoch außerhalb des Einflussbereiches der Raan Gruppe liegen. Ferner können gegenwärtige Verpflichtungen dann Eventualschulden darstellen, wenn die Wahrscheinlichkeit des Abflusses von Ressourcen nicht hinreichend für die Bildung einer Rückstellung ist und/oder die Höhe der Verpflichtung nicht ausreichend zuverlässig geschätzt werden kann. Eventualschulden entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. Eventualschulden werden grundsätzlich nicht in der Bilanz erfasst, sondern im Anhang erläutert. Die Umsatzerlöse der Raan entstehen fast ausschließlich aus der Erbringung von Verwaltungsdienstleistungen für die Tochtergesellschaften und Beteiligungen. Umsatzerlöse werden ausgewiesen, sobald durch die Raan die Leistung erbracht wurde. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Zinsen werden periodengerecht unter Anwendung der Effektivzinsmethode im Finanzergebnis erfasst. Dividenden werden mit Entstehung des Rechtsanspruches vereinnahmt. Die Gesellschaft beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswertes auf Wertminderung verpflichtend, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags vor. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Verkaufskosten und Nutzungswert eines Vermögenswertes oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit. Der erzielbare Betrag ist für jeden einzelnen Vermögenswert zu bestimmen, es sei denn, ein Vermögenswert erzeugt keine Mittelzuflüsse, die weitestgehend unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswertes / der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den erzielbaren Betrag, wird der Vermögenswert / die zahlungsmittelgenerierende Einheit als wertgemindert betrachtet und auf den erzielbaren Betrag abgeschrieben. 4. Erläuterungen zu wesentlichen Bilanz-Positionen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Anteilsbesitz der Raan GmbH am 31. Dezember 2023 sieht wie folgt aus:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern (TEUR 13; Vorjahr: TEUR 15) resultieren aus Verauslagungen und haben eine Fälligkeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
Die erwarteten Fälligkeiten der sonstigen Rückstellungen liegen alle innerhalb eines Jahres. Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
5. Erläuterungen zu wesentlichen GuV-Positionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 8.153 (Vorjahr: TEUR 7.624) erlöst. Sie resultieren vollständig aus erbrachten Verwaltungsdienstleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Geschäftsjahr TEUR 636 (Vorjahr: TEUR 248). Sie enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Wertaufholung bei Wertpapieren (TEUR 301; Vorjahr: TEUR 12) sowie verrechneten Sachbezügen (TEUR 179; Vorjahr: TEUR 137). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 5.723 (Vorjahr: TEUR 4.612). Sie enthalten im Wesentlichen TEUR 1.785 (Vorjahr: TEUR 1.467) Weiterbelastungen von Konzernunternehmen für diverse Dienstleistungen, TEUR 763 (Vorjahr: TEUR 837)IT und Kommunikationskoste sowie TEUR 516 (Vorjahr: TEUR 399) Kosten für externe Berater. Das Finanzergebnis beträgt TEUR -14.619 (Vorjahr: TEUR 7.188) Und ist ganz wesentlich geprägt durch die Ergebnisabführung der Organgesellschaften (TEUR -15.400; Vorjahr: TEUR 7.095). 6. Eventualschulden und sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden, stellt sich wie folgt dar:
Die Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus befristeten Miet- und Leasingverträgen. Die Gesellschaft hat Leasingverträge für verschiedene Kraftfahrzeuge und technische Anlagen abgeschlossen. Die durchschnittliche Laufzeit der Leasingverträge liegt zwischen drei und fünf Jahren. Die Leasingverträge beinhalten keine Verlängerungsoptionen. Der Gesellschaft als Leasingnehmer werden keine Beschränkungen durch die Leasingvereinbarungen auferlegt. Die Mietverpflichtungen resultieren aus Gebäudemietverhältnissen für Geschäftsräume und werden als Operating-Lease bewertet. 7. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Raan von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. 8. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 90 (Vorjahr: 65) Angestellte in der Raan beschäftigt. Zwischen der Raan GmbH einerseits und der Raan Beteiligungs GmbH, der RecycleMe GmbH und der Reclay Holding GmbH andererseits besteht ebenso ein Ergebnisabführungsvertrag wie zwischen der Reclay Systems GmbH und der Frieda & August Wine Concept GmbH mit ihrer Muttergesellschaft, der Reclay Holding GmbH. Zu Geschäftsführern der Raan GmbH waren im Geschäftsjahr Frau Andrea Fruscio, Kauffrau und Herr Raffael A. Fruscio, Kaufmann, Herborn bestellt.
Herborn, den 23. Mai 2024 Raan GmbH Geschäftsführung Andrea Fruscio Raffael August Fruscio Anlagenspiegel
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Die Raan GmbH ist Muttergesellschaft des Raan-Konzerns. Dieser besteht aus diversen mittelbaren und unmittelbaren in- und ausländischen Gesellschaften unterschiedlicher Unternehmensgegenstände und Rechtsformen, darunter auch Beteiligungen mit Immobilienbesitz. Neben den direkten Beteiligungen der Raan GmbH an der Raan Beteiligungs GmbH (Immobilien), der Synopticons Deutschland GmbH (IT-Solutions), der BUTT Media GmbH (Werbeagentur), der AuthoriseMe GmbH (Dienstleister mit Schwerpunkt Bevollmächtigungen mit ihren Tochtergesellschaften AuthoriseMe Germany GmbH, AuthoriseMe Austria GmbH und AuthoriseMe Spain S.L.), der RecycleMe GmbH (Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt circular economy), der Recelerate GmbH (Verwertung von Sekundärrohstoffen) (alle mit Sitz in Herborn), der REI GmbH, Potsdam (Beratungsunternehmen), der ÖPG mbH, Wien, Österreich (Beratungsunternehmen) sowie der Mandala Pure Living Son Vida S.L., Palma de Mallorca (Immobiliengesellschaft), ist die Raan GmbH über die 100%-ige Beteiligung an der Reclay Holding GmbH alleinige Gesellschafterin der Reclay Group. Zwischen der Muttergesellschaft Raan GmbH einerseits und den Tochtergesellschaften Raan Beteiligungs GmbH, RecycleMe GmbH, Herborn sowie der Reclay Holding GmbH andererseits besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Zwischen der Reclay Holding GmbH und deren Tochtergesellschaften Reclay Systems GmbH, Herborn und der Frieda & August Wine Concept GmbH, Herborn besteht ebenfalls ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die Organe der Raan GmbH sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung. Das Unternehmen wird von der Geschäftsführung geleitet und gegenüber Dritten vertreten. Geschäftsführer der Raan GmbH waren im Berichtsjahr Frau Andrea Fruscio und Herr Raffael August Fruscio. Die Geschäftsführer führen die Geschäfte der Gesellschaft in Übereinstimmung mit dem Gesetz, dem Gesellschaftsvertrag, der Geschäftsordnung für die Geschäftsführung sowie den Beschlüssen und Weisungen der Gesellschafterversammlung. Die Raan GmbH hat als Zeichen guter Corporate Governance ein "Compliance Management" aufgebaut. Oberstes Ziel der Compliance-Aktivitäten der Raan GmbH ist die Sicherstellung, dass sich das Unternehmen und dessen Akteure rechtskonform und integer verhalten und handeln. Die Umsetzung dieses Selbstanspruchs erfolgt unter anderem durch den Code of Conduct der Raan GmbH, der auf den Grundsätzen und Grundwerten der Unternehmensgruppe basiert und Leitlinien für Entscheidungen und das Handeln gegenüber Geschäftspartnern, staatlichen Stellen, der Gesellschaft und deren Umwelt, aber auch im unternehmensinternen Umgang geben soll. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 90 (Vorjahr: 65) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf Wurde für 2023 bereits ein durchwachsener Geschäftsverlauf erwartet, führten verschiedene Marktentwicklungen zu einem außergewöhnlich hohen Verlust aufgrund erheblicher Unsicherheiten hinsichtlich und der weiteren Entwicklungen von Materialerlösen (PPK u. Kunststoffe) sowie von Konsumverhalten und Marktmengen. Aufgrund der in 2023 anhaltenden schwierigen Verhandlungen der EU Mitgliedstaaten um die Ausgestaltung der neuen Verpackungsverordnung (EU Packaging and Packaging Waste Regulation) fehlten zudem lange Zeit noch wichtige Impulse für die Sekundärrohstoffmärkte. Die geplanten Umsatzerlöse aus der Materialvermarktung im Systemgeschäft konnten somit leider nicht realisiert werden. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt: Das Vermögen der Raan GmbH besteht, entsprechend ihrer Funktion als Mutter der Raan Group vornehmlich aus Finanzanlagen TEUR 29.013 (Vorjahr: TEUR 27.309), Wertpapieren des Umlaufvermögens TEUR 9.784 (Vorjahr: TEUR 12.530) sowie liquiden Mitteln TEUR 10.912 (Vorjahr: TEUR 1.667). Das gezeichnete Kapital der Raan GmbH beläuft sich auf TEUR 25. Das gesamte Eigenkapital der raan GmbH beträgt TEUR 13.488 (Vorjahr: TEUR 33.327). Unter den kurzfristigen Passiva werden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.750 (Vorjahr: TEUR 1.777), sonstige kurzfristige Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.382 (Vorjahr: TEUR 1.449), verzinsliche Darlehen in Höhe von TEUR 9.651 (Vorjahr: TEUR 24) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 53.535 (Vorjahr: TEUR 51.994) ausgewiesen. 3. Umsatz- und Ertragslage Die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 zeigt sich wie folgt: Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr TEUR 8.153 (Vorjahr: TEUR 7.624) und resultieren ganz überwiegend aus Shared-Service-Leistungen für verbundene Unternehmen. Für Personal wurden im Geschäftsjahr TEUR 6.926 (Vorjahr: TEUR 6.563) aufgewendet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen TEUR 516 (Vorjahr TEUR 399) externe Beratungskosten, TEUR 763 (Vorjahr: TEUR 837) IT- und Kommunikationskosten, (TEUR 776 Vorjahr: TEUR 664) Reisekosten und belaufen sich insgesamt auf TEUR 5.723 (Vorjahr: TEUR 4.612). Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 betragen TEUR 1.325 (Vorjahr: TEUR 577). Das Finanzergebnis im Geschäftsjahr 2023 ist maßgeblich beeinflusst durch die Aufwendungen aus den Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 15.400 (Vorjahr: Ertrag TEUR 7.095). Als Resultat dieser Effekte ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 19.825 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 2.514). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Rahmenbedingungen Das Ergebnis der Raan GmbH wird ganz maßgeblich durch das deutsche Systemgeschäft beeinflusst. Diese wird ganz wesentlich von den abfallrechtlichen Rahmenbedingungen auf der nationalen und europäischen Ebene bestimmt. Darüber hinaus prägen auch internationale Entwicklungen sowie zunehmend die Preisentwicklungen für Sekundärrohstoffe die Tätigkeitsfelder der Unternehmensgruppe. 1.1 Europäische Regelungen Wie schon in den vorausgegangenen Jahren wird die Entwicklung der abfallrechtlichen Rahmenbedingungen ganz wesentlich von der europäischen Ebene determiniert. Im Rahmen des von der EU-Kommission verkündeten "Green Deals" hat die Kommission am 30.11.2022 dann doch noch den lange angekündigten Entwurf einer Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Regulation on Packaging and Packaging Waste (PPWR)) vorgelegt. Das Verfahren fand mit dem Trilog am 04.03.2024 eine vorläufige politische Einigung zwischen Kommission, Rat und Parlament. Die inhaltliche Zustimmung im Parlament erfolgte am 22.04.2024. Die rechtlich und sprachlich final geprüfte Version soll formal im Herbst 2024 von Rat und Parlament gebilligt werden, so dass mit einer Geltung der neuen Vorschriften voraussichtlich Mitte 2026 zu rechnen ist. Der Vorschlag der Kommission zur Neuregelung des Verpackungsbereichs ist von überragender Bedeutung. Zum einen wechselt die Kommission mit der Neuregelung von der Richtlinie hin zu einer Verordnung. Diese hat unmittelbare Geltung in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und bedarf keiner nationalen Umsetzung. Zum anderen greift der Vorschlag weitgehende inhaltliche Anforderungen an die Verwender von Verpackungen auf. So müssen diese beispielsweise zukünftig die Recyclingfähigkeit von Verpackungen nachweisen, Mindestanteile von Recyclaten in Kunststoffverpackungen verwenden oder bestimmte Mehrwegvorgaben erfüllen. Darüber hinaus werden den Mitgliedstaaten weitreichende Vorgaben zur Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung gemacht. Die beabsichtigte Neuregelung eröffnet der Raan Group perspektivisch eine erhebliche Ausweitung ihrer geschäftlichen Möglichkeiten. So zeichnet sich schon jetzt ein erheblicher Beratungsbedarf der betroffenen Unternehmen ab, der von der RecycleMe abgedeckt wird. Darüber hinaus führen die europaweit einheitlichen Anforderungen zu einer Vereinheitlichung der Marktbedingungen und erleichtern so die weitere Internationalisierung der Unternehmensgruppe. Die im Rahmen der Verordnung vorgesehene Verwendung von Recyclaten in kontaktsensitiven Verpackungen kann nach derzeit nur durch chemisches Recycling dargestellt werden. So hat die bereits erfolgte Gründung eines gemeinsamen Joint Ventures mit der Borealis AG und dem dadurch ermöglichten Zugang zu dieser Technologie strategische Bedeutung für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe. Des Weiteren verpflichtet die EU, durch die PPWR, Unternehmen, die Verpackungen in einem Mitgliedstaat vertreiben und ihren Sitz außerhalb dieses Mitgliedstaats haben, einen bevollmächtigten Vertreter zur Wahrnehmung der Herstellerverantwortung zu benennen. Der bevollmächtigte Vertreter fungiert als Ansprechpartner und Repräsentant des Unternehmens. Aus dieser Vorgabe heraus hat die Raan Group die AuthoriseMe geschaffen, welche die Dienstleistung der Bevollmächtigung EU-weit anbietet. Hierfür wurden 2023 die Muttergesellschaft, die AuthoriseMe GmbH mit Sitz in Herborn und drei Tochterunternehmen mit Sitz in Spanien, Österreich und Deutschland gegründet. Weitere Gründungen von Tochtergesellschaften mit Sitz in den jeweiligen EU-Ländern sind 2024 in Planung. Die insbesondere in 2023 erfolgten Investitionen und Aufwendungen in den Aufbau und die Zulassungen eigener Systeme (jeweils für Haushalt, Gewerbe, Industrie) haben Anfang Mai 2024 zur Zulassung durch die spanischen Behörden geführt (Zulassung für alle drei Bereiche). Erste Kundenverträge konnten bereits für 2024 geschlossen werden; Ein Systemgeschäft im wesentlichen Umfang wird ab Januar 2025 erwartet. 1.2 Verpackungsgesetz 1.2.1 Umsetzung der EU-Richtlinien Die Umsetzung der Vorgaben aus der geänderten Abfallrahmenrichtlinie, der Verpackungsrichtlinie und der Einwegkunststoffrichtlinie erfolgten national ganz wesentlich durch eine umfassende Änderung des Verpackungsgesetzes, dessen erste Änderungen bereits zum 1. Juli 2021 in Kraft traten. Zum Jahreswechsel 2022/2023 traten verschiedene Anforderungen zum Gebrauch von Mehrweg im Gastrobereich in Kraft. Auswirkungen auf den geschäftlichen Betrieb der Raan Group ergaben sich dadurch nicht. 1.2.2 Neue Verwertungsquoten Seit dem 1. Januar 2022 haben sich die von den Systemen zu erfüllenden Recyclingquoten deutlich erhöht und betragen beispielsweise bei Glas 90%, bei Getränkekartonverpackungen 80% und bei sonstigen Verbundverpackungen 70%. Diese Quotenvorgaben werden die Syteme voraussichtlich auch im Berichtszeitraum nicht ganz erreichen können. Dies hat die folgenden Gründe: Bei Glas reicht schon die Sammelmenge nicht aus, um die Quoten zu erfüllen. Dies liegt vor allem daran, dass immer noch erhebliche Mengen an Glas von den Endverbrauchern dem Restmüll zugeführt werden und damit für ein Recycling nicht mehr zur Verfügung stehen. Im Bereich der Getränkeverpackungen musste der Verwertungspartner, die ReCarton GmbH, mangels zureichender Verwertungsmöglichkeiten wiederum erhebliche Mengen in die thermische Verwertung absteuern. Bei den sonstigen Verbunden hat die einzige maßgebliche Verwertungsmöglichkeit in Deutschland unterjährig ihren Betrieb eingestellt, so dass auch hier eine Absteuerung in die thermische Verwertung erforderlich wurde. Die Reclay Systems arbeitet mit Hochdruck zusammen mit den anderen Systemen an der Lösung der aufgezeigten Probleme. Da diese alle Systeme gleichermaßen betreffen, geht die Geschäftsführung davon aus, dass mit der Unterschreitung der aufgezeigten Quoten keine rechtlichen Konsequenzen bei der Überprüfung des vorzulegenden Mengenstromnachweises durch die Länder verbunden sind. 1.2.3 Verwaltungsverfahren der Länder Das sich bereits im vorausgegangenen Berichtsjahr abzeichnende uneinheitliche Bild in der Rechtsprechung zu den Sicherheitsleistungen hat sich im Berichtszeitraum dahingehend verdichtet, dass die Gerichte überwiegend die Entscheidungen der Verwaltungsbehörden bestätigt haben. Die Reclay Systems hat dies zum Anlass genommen, um in Abstimmung mit dem Land Baden-Württemberg gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart die Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht zu beantragen, um so schnellstmöglich zu einer höchstrichterlichen Entscheidung zu kommen. Zwischenzeitlich bemüht sich das System im Einvernehmen mit den Beklagten das Ruhen der jeweiligen Verfahren herbeizuführen. Die mündliche Verhandlung vor dem Bundesverwaltungsgericht ist für den 23. Mai 2024 vorgesehen. 1.2.4 Verfahren des Bundeskartellamtes zum Mustererfassungsvertrag Das Verfahren des Bundeskartellamts zum Mustererfassungsvertrag wurde während des gesamten Berichtszeitraums fortgesetzt und hat nunmehr den Stand der Versendung einer Abmahnung an die Systeme erreicht. Für die Stellungnahmen wurde eine Frist bis zum 1. Mai 2024 gesetzt. Der Mehrzahl der erhobenen Beanstandungen des Amtes haben die Systeme schon bei der Vorbereitung der Ausschreibung für das Jahr 2025 abgeholfen. Übrig bleibt im Kern der Wunsch des Amtes nach einer gesamtschuldnerischen Haftung aller Systeme für die Forderungen der Entsorger aus der gemeinsamen Beauftragung für die Erfassung. Insbesondere die großen vertikal integrierten Systeme stellen sich dem massiv entgegen und halten an dem ausdrücklichen Ausschluss einer gesamtschuldnerischen Haftung im Mustererfassungsvertrag fest. 2. Recyclingfähigkeit von Verpackungen/Einsatz von Rezyklaten 2.1 Beratungsbedarf bei Industrie und Handel Der mit dem Übergang von der Verpackungsverordnung auf das Verpackungsgesetz aufgekommene Beratungsbedarf bei Industrie und Handel hinsichtlich der Recyclingfähigkeit der von ihnen verwendeten Verpackungen ist ungebrochen. Wegen der anhaltenden Weiterentwicklung von europäischen Vorgaben, z,B. im EU-Vorschlag für eine PPWR, hat die RecycleMe GmbH ihr Angebot weiter ausgebaut. 2.2 Einsatz von Rezyklaten Neben der Recyclingfähigkeit von Verpackungen verlangt das Verpackungsgesetz auch, den Einsatz von Rezyklaten zu fördern. Auch der Vorschlag für eine PPWR sieht für Kunststoffe Rezyklateinsatzquoten vor, die von den Herstellern zukünftig gewährleistet werden müssen. Angesichts der absehbaren Vorgaben für Rezyklateinsatzquoten auf europäischer Ebene bekommt der Zugang zu Rezyklaten zunehmend strategische Bedeutung. Die Geschäftsführung hat daher in den Verhandlungen zu dem Joint Venture mit der Borealis AG sichergestellt, ihren Kunden dauerhaft den Zugang zu Rezyklaten im erforderlichen Umfang und in gesicherter Qualität zu ermöglichen. 3. Gesamtmarktmenge 3.1 Entwicklung der Gesamtmarktmenge 2023 Die bei den dualen Systemen beteiligte Verkaufsverpackungsmenge hat sich 2023 wiederum verringert. Ausweislich der kumulierten Planmengenmeldungen wurden im Jahr 2023 folgende Gesamtmarktmengen erreicht:
3.2 Einschätzung der Marktmengenentwicklung 2024 Für das laufende Geschäftsjahr hat die Geschäftsführung wiederum einen konservativen Ansatz für die Bewertung der Gesamtmarktmenge gewählt und geht von einem weiteren Rückgang der Marktmengen aus. Die zwischenzeitlich von der Zentralen Stelle veröffentlichten Zahlen bestätigen die Geschäftsführung in ihrer Einschätzung. 4. Wettbewerbliches Umfeld Das abgelaufene Geschäftsjahr war vor allem durch eine stark negative Preisentwicklung für Sekundärrohstoffe geprägt. Parallel dazu entwickelte sich die Gesamtmarktmenge der beteiligungspflichtigen Verpackungen negativ. Hinzu kamen erhöhte Zahlungen im Rahmen der Mitbenutzung des kommunalen Sammelsystems sowie Preisanpassungen aus der Entsorgungswirtschaft. Diese Entwicklung war bei der Kalkulation der Beteiligungsentgelte im Sommer 2022 nicht vorhersehbar und hat zu den aufgeführten Verlusten im Geschäftsjahr geführt. 5. Internationalisierung Die frühzeitig eingeleitete Internationalisierung der Unternehmensgruppe hat sich im Berichtsjahr weiter bestätigt und das ausländische Geschäft trägt zunehmend zum Unternehmenserfolg bei. Die Unternehmensgruppe ist derzeit mit entsprechenden Tochtergesellschaften/Beteiligungen in folgenden Ländern aktiv:
7. Geschäftsaussichten Auf Basis der aktuellen Marktmengen, der Erlössituation im Bereich der Sekundärrohstoffe sowie der aufgrund des Ukraine-Krieges und Inflationsängsten weiter bestehenden Verunsicherung der Verbraucher (Kaufzurückhaltung) erwartet die Geschäftsführung für das laufende Geschäftsjahr wiederum einen durchwachsenen Verlauf. Sie ist daher bei der Kalkulation der Beteiligungsentgelte von einer weiter sinkenden Gesamtmarktmenge ausgegangen und hat zudem die zu erwartenden Erlöse aus dem Verkauf von Sekundärrohstoffen sehr konservativ angesetzt. Dies hat dazu geführt, dass sich der Marktanteil - und damit auch die Kostenbelastung aus dem operativen Systemgeschäft - deutlich verringert hat. Zugleich mehren sich die Anzeichen für eine dauerhafte Preiserholung am Markt für Sekundärrohstoffe. So ist der Preis für Altpapier seit Jahresbeginn spürbar angestiegen und auch für Kunststoffrecyclate gibt es vermehrt Anzeichen für einen Preisanstieg. Die Geschäftsführung geht daher davon aus das laufende Geschäftsjahr mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen zu können.
Herborn, den 23. Mai 2024 Raan GmbH Geschäftsführung Andrea Fruscio Raffael August Fruscio |
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Raan GmbH
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Unterm Damel 17
35745 Herborn - Commercial register
- HRB 6408, Wetzlar
- Registration date
- November 29, 2012
- Industry
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g. - Registered capital
- 25,000.00 EUR
- Representation rules
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten.
- Purpose
- Errichtung und Erwerb anderer Unternehmen, Halten und Verwalten von eigenem Vermögen sowie Erbringung von kaufmännischen und anderen Dienstleistungen.
Financials
Balance sheet
2024- Current Assets 63,7 % 55,73 Mio
- Fixed Assets 31,4 % 27,45 Mio
- Prepaid Expenses 0,2 % 141,0 k
- Liabilities 80,9 % 70,80 Mio
- Equity 17,5 % 15,36 Mio
- Provisions 1,5 % 1,30 Mio
- Accrued Expenses 0,1 % 67,0 k
Balance sheet data available for 11 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Personnel expenses 20,9 % 8,45 Mio
- Revenue 19,9 % 8,07 Mio
- Other operating expenses 17,4 % 7,03 Mio
- Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 16,5 % 6,67 Mio
- Result after taxes 4,6 % 1,88 Mio
- Annual net profit/loss 4,6 % 1,87 Mio
- Other operating income 4,0 % 1,62 Mio
- Income from other securities and loans in financial assets 3,7 % 1,50 Mio
- Other interest and similar income 2,8 % 1,13 Mio
- Other capitalized own work 2,8 % 1,13 Mio
- Interest and similar expenses 1,0 % 393,7 k
- Material expenses 0,9 % 372,5 k
- Income from investments 0,4 % 158,7 k
- Depreciation on financial assets and current asset securities 0,4 % 147,0 k
- Income and profit taxes 0,1 % 38,2 k
- Other taxes 0,0 % 4,8 k
- Abschreibungen auf Sachanlagen 85,5 % 1,69 Mio
- Aufwendungen aus Verlustübernahme 14,5 % 286,1 k
P&L data available for 1 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Andrea Fruscio
since 2015 Managing Director
-
Raffael Fruscio
since 2012 Managing Director
-
Björn Redemann
since 2022 Procura
-
Esther Freitag
since 2021 Procura
-
Fritz Godehard Karl Dr. Flanderka
since 2022 Procura
-
Gülcan Kisa-Ibrahim
since 2023 Procura
-
Jens Nießmann
since 2022 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- Raan GmbH DEU 100.0 % 25k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
The ultimate beneficial owners behind these holdings could not be conclusively identified.
Holds shares in
- Circular Pro GmbH 100.0 %
- Raan Beteiligungs GmbH 100.0 %
- Reclay Holding GmbH 100.0 %
History
- 2024
-
23.05.
MergerRaan GmbH
-
05.04.
MergerRaan GmbH
- 2023
-
01.02.
Member entryGülcan Kisa-Ibrahim · Procura
-
17.01.
MergerRaan GmbH
- 2022
-
17.02.
Change of purposeErrichtung und Erwerb anderer Unternehmen, Halten und Verwalten von eigenem Vermögen sowie Erbringung von kaufmännischen und anderen Dienstleistungen.
-
17.02.
Change of bylawsRaan GmbH
-
03.02.
Member entryBjörn Redemann · Procura
-
03.02.
Member entryJens Nießmann · Procura
Annual statements
Original published statements, ordered by fiscal year.
| Fiscal year | Document | Published | Access |
|---|---|---|---|
| 2024 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2023 | Jahresabschluss | Published | Read full text |
| 2022 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2021 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
| 2020 | Jahresabschluss | Published | Via the API |
2023 Jahresabschluss Full text
Register documents
Bring original register extracts and company documents into your application as PDF or XML.
/v1/fetch-document- Current extract (AD) PDF
- Chronological extract (CD) PDF
- Structured content (SI, XML) XML
- Shareholders list PDF
- Articles of association PDF
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Ask about directors, ownership and financial figures. Our MCP server connects your assistant to the Handelsregister API.
Connect your assistant
- Open Connectors in Claude and add a custom connector.
-
Enter this server URL and add the connector:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
- In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
-
Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
--header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this MCP server as a tool in your application:
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Raan GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 03a557a3c4bb33b27e9584fc8af8a052",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Add this configuration to your MCP client:
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.
Ask about this company
Once connected, ask your assistant this question:
Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for Raan GmbH. Include fiscal years and sources.
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