ZECH Building SE
Erkrath
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023
AKTIVA
|
31.12.2023 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
TEUR |
| A.
ANLAGEVERMÖGEN |
|
|
|
| I. Sachanlagen |
|
|
|
| 1. Grundstücke |
54.605,97 |
|
55 |
| 2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
4.357,00 |
58.962,97 |
5 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen
Unternehmen |
284.005.776,61 |
|
282.737 |
| 2. Beteiligungen |
1.179.114,50 |
285.184.891,11 |
5.763 |
| B.
UMLAUFVERMÖGEN |
|
|
|
| I. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
|
| 1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
225.237,08 |
|
7.855 |
| 2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
172.141.180,46 |
|
176.259 |
| 3. Forderungen gegen
Gesellschafter |
40.000.000,00 |
|
0 |
| 4. Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht |
4.471.848,59 |
|
4.258 |
| 5. sonstige
Vermögensgegenstände |
13.916.009,84 |
230.754.275,97 |
9.113 |
| II. Guthaben bei
Kreditinstituten |
|
15.129.268,44 |
10.518 |
|
|
531.127.398,49 |
496.563 |
PASSIVA
|
31.12.2023 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
TEUR |
| A. EIGENKAPITAL |
|
|
|
| I. gezeichnetes
Kapital |
8.358.850,00 |
|
8.359 |
| II.
Kapitalrücklage |
40.000.000,00 |
|
0 |
| III. gesetzliche
Rücklage |
835.885,00 |
|
836 |
| IV. Gewinnvortrag |
92.733.417,27 |
|
87.565 |
| V. Jahresfehlbetrag
(Vorjahr: Jahresüberschuss) |
-63.898.724,46 |
78.029.427,81 |
5.168 |
| B.
RÜCKSTELLUNGEN |
|
|
|
| 1.
Steuerrückstellungen |
1.465.294,00 |
|
7.616 |
| 2. sonstige
Rückstellungen |
629.604,00 |
2.094.898,00 |
849 |
| C. VERBINDLICHKEITEN |
|
|
|
| 1. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
333.048,79 |
|
14.363 |
| 2. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
438.650.009,16 |
|
352.769 |
| 3. Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
12.007.654,04 |
|
19.035 |
| 4. sonstige
Verbindlichkeiten |
12.360,69 |
451.003.072,68 |
3 |
| davon aus Steuern: EUR
7.754,31 (Vorjahr: TEUR 0) |
|
|
|
| davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit: EUR 4.606,38 (Vorjahr: TEUR
2) |
|
|
|
|
|
531.127.398,49 |
496.563 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023
|
2023 |
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
TEUR |
| 1. Umsatzerlöse |
|
20.016.432,07 |
196.599 |
| 2. Veränderung des
Bestands an unfertigen Erzeugnissen |
|
0,00 |
-131.557 |
| 3. sonstige betriebliche
Erträge |
|
393.509,93 |
1.175 |
| 4. Materialaufwand |
|
|
|
| Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
|
-16.155.082,02 |
-62.984 |
| 5. Personalaufwand |
|
|
|
| a) Löhne und
Gehälter |
-266.325,26 |
|
-5 |
| b) soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung |
-29.872,10 |
-296.197,36 |
0 |
| davon für
Altersversorgung: EUR 347,70 (Vorjahr: TEUR 0) |
|
|
|
| 6. Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
-2.953,00 |
-2 |
| 7. sonstige betriebliche
Aufwendungen |
|
-35.867.038,07 |
-18.631 |
| 8. Erträge aus
Ergebnisabführungsverträgen |
5.637.731,75 |
|
21.130 |
| 9. Erträge aus
Beteiligungen |
914.028,08 |
|
535 |
| davon aus verbundenen
Unternehmen: EUR 414.014,62 (Vorjahr: TEUR 508) |
|
|
|
| 10. sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
3.044.823,55 |
|
3.566 |
| davon aus verbundenen
Unternehmen: EUR 2.844.156,60 (Vorjahr: TEUR
3.402) |
|
|
|
| 11. Aufwendungen aus
Ergebnisabführungsverträgen |
-29.986.542,01 |
|
-93 |
| 12. Abschreibungen auf
Finanzanlagen |
-1.836.794,00 |
|
0 |
| 13. Zinsen und
ähnliche Aufwendungen |
-8.436.446,78 |
-30.663.199,41 |
-4.022 |
| davon an verbundene
Unternehmen: EUR 8.368.154,78 (Vorjahr: TEUR
3.919) |
|
|
|
| 14. Ergebnis vor
Steuern |
|
-62.574.527,86 |
5.711 |
| 15. Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
|
-1.324.196,60 |
-543 |
| 16. Ergebnis nach Steuern
/ Jahresfehlbetrag (Vorjahr:
Jahresüberschuss) |
|
-63.898.724,46 |
5.168 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2023
1. Allgemeine Angaben zur
Gesellschaft
| Firma: |
ZECH Building SE |
| Sitz: |
Erkrath |
| Registergericht: |
Amtsgericht Wuppertal |
| Registernummer: |
HRB 30429 |
Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HGB
bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße
Gesellschaft zu behandeln. Das Geschäftsjahr entspricht
dem Kalenderjahr.
2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung
und Bewertung
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter
Beachtung der einschlägigen Vorschriften des
Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des AktG sowie
der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung aufgestellt worden.
Von den größenabhängigen
Erleichterungen hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch
gemacht.
In Anwendung der Regelung des § 265 Abs. 5 und 6
HGB wurden zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit
der Bilanz der Posten "Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände" durch "Forderungen gegen
Gesellschafter" weitergehend untergliedert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Das Gliederungsschema gem. § 275 HGB wurde zur
verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage wie folgt angepasst:
| ― |
Einfügen der Zeile
"Erträge aus
Ergebnisabführungsverträgen"
|
| ― |
Einfügen der Zeile
"Aufwendungen aus
Ergebnisabführungsverträgen"
|
| ― |
Einfügen der Zwischensumme
"Ergebnis vor Steuern".
|
3. Angaben zu Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
a) Allgemeines
Abweichend zu Vorjahren wurden in der Gewinn- und
Verlustrechnung Avalgebühren unter den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (Vorjahr: Zinsen und
ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 102).
Darüber hinaus sind die Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr
unverändert. Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.
b) Anlagevermögen
Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten,
vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen
(Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren), bewertet.
Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR
250,00 bis EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten
zusammengefasst und über fünf Jahre linear
abgeschrieben. Der Abgang wird nach sieben Jahren
unterstellt.
Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten
oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
c) Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum
Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind
Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.
Fremdwährungsforderungen liegen nicht vor.
d) Liquide Mittel
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
e) Steuerrückstellungen und sonstige
Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen
Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von
Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt worden.
f) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren
Erfüllungsbeträgen bewertet.
4. Angaben zur Bilanz
a) Anlagevermögen
Zur Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten
Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang).
Bei den Finanzanlagen waren
außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund
voraussichtlich dauernder Wertminderung notwendig. Diese
betreffen in Höhe von TEUR 1.837 die Anteile an
verbundenen Unternehmen.
b) Angaben zu wesentlichen
Beteiligungen
Zur Angabe der wesentlichen Beteiligungen wird auf den
separat dargestellten Beteiligungsspiegel verwiesen (vgl.
Anlage 3 zum Anhang).
c) Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen
Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen in
Höhe von TEUR 5.638 (Vorjahr: TEUR 17.272), Forderungen
aus gewährten Darlehen einschl. Zinsen von TEUR 167.196
(Vorjahr: TEUR 159.100) sowie Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen von TEUR 1.720 (Vorjahr: TEUR 0). Diese
Forderungen wurden mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 113), mit
Verbindlichkeiten aus anrechenbaren Steuern in Höhe von
TEUR 2.291 und mit Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer im
Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft in Höhe von
TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 0) saldiert.
Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen aus der
zugesagten und zum Stichtag noch nicht geleisteten Einzahlung
in die Kapitalrücklage der Gesellschaft in Höhe von
TEUR 40.000.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen gewährte
Darlehen einschl. Zinsen in Höhe von TEUR 4.429
(Vorjahr: TEUR 4.229) sowie Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 30).
d) Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) in Höhe von
EUR 8.358.850,00 ist voll eingezahlt. Es besteht aus
8.358.850 auf den Inhaber lautenden nennwertlosen
Stückaktien.
Mit Beschluss der außerordentlichen
Hauptversammlung am 20. Dezember 2023 wurde eine Einzahlung
in die Kapitalrücklage der Gesellschaft in Höhe von
TEUR 40.000 beschlossen. Diese wurde zum Stichtag noch nicht
geleistet.
Die gesetzliche Rücklage (§ 150 Abs. 1 AktG)
ist entsprechend den Vorgaben des § 150 Abs. 2 AktG
vollständig dotiert.
e) Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind im
Wesentlichen Rückstellungen für
Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 530 (Vorjahr:
TEUR 798) enthalten.
f) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Darlehen einschl.
Zinsen in Höhe von TEUR 404.493 (Vorjahr: TEUR 351.719),
Verbindlichkeiten aus bestehenden
Ergebnisabführungsverträgen von TEUR 31.740
(Vorjahr: TEUR 92) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen in Höhe von TEUR 2.417 (Vorjahr: TEUR
958).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe
von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 4.113) sowie sonstige
Verpflichtungen in Höhe von TEUR 11.908 (Vorjahr: TEUR
14.922).
Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich die
Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum
Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.
5. Angaben zur Gewinn- und
Verlustrechnung
a) Außergewöhnliche Aufwands-
und Ertragsposten
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von
TEUR 4.584 (Vorjahr: TEUR 804) enthalten.
Zudem sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
Wertberichtigungen auf Forderungen und Abschreibungen auf
Forderungen in Höhe von TEUR 28.741 (Vorjahr: TEUR
16.191) enthalten.
b) Außerplanmäßige
Abschreibungen
Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige
Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.837
(Vorjahr: TEUR 0) vorgenommen.
c) Periodenfremde Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
periodenfremde Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen in Höhe von TEUR 180 (Vorjahr: TEUR
202) enthalten.
6. Sonstige Angaben
a) Haftungsverhältnisse
Es besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung in
Höhe von TEUR 29.250 für diverse Darlehen,
ausgereicht durch die IKB Deutsche Industriebank AG,
Düsseldorf, zugunsten der Zech Group SE.
Zudem besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung in
Höhe von TEUR 41.000 für diverse Darlehen,
ausgereicht durch die Landesbank Baden-Württemberg,
Stuttgart, zugunsten der Zech Group SE.
Weiterhin besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung
in Höhe von TEUR 11.250 für ein Darlehen,
ausgereicht durch die DZ Bank AG, Frankfurt, zugunsten der
Zech Group SE.
Zudem besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung in
Höhe von TEUR 22.813 für ein Darlehen, ausgereicht
durch die IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf,
zugunsten der Zech Group SE.
Weiterhin besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung
in Höhe von TEUR 189.000 für diverse Darlehen,
ausgereicht durch die DZ Bank AG, Frankfurt, zugunsten der
Zech Group SE.
Des Weiteren besteht eine gesamtschuldnerische
Mithaftung in Höhe von TEUR 3.328 für diverse
Darlehen, IKB Deutsche Industriebank AG, Düsseldorf,
zugunsten der Zech Group SE.
Da für die Zech Group SE zukünftig positive
Ergebnisse und somit ein für die Tilgung ausreichender
Cashflow erwartet werden, besteht aktuell jeweils kein Risiko
einer Inanspruchnahme.
Zudem sind für die folgenden Tochtergesellschaften
Garantieerklärungen gegeben worden:
| Gesellschaft |
EUR |
Datum |
| Cadolto Fertiggebäude
GmbH & Co. KG |
16.750.000,00 |
05.02.2024 |
| cree Deutschland GmbH |
13.000.000,00 |
12.02.2024 |
| KEC Planungsgesellschaft
mbH |
5.000.000,00 |
04.03.2024 |
| ditale GmbH |
1.700.000,00 |
04.03.2024 |
| ZECH Integrale Planung
GmbH |
1.000.000,00 |
04.03.2024 |
| Cadolto Modulbau GmbH |
47.100.000,00 |
25.03.2024 |
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den
Haftungsverhältnissen wurde auf Basis der zum Zeitpunkt
der Bilanzaufstellung bestehenden Erkenntnisse über die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering
eingestuft.
b) Angabe zu Mitarbeitern
Die Gesellschaft beschäftigte im
Geschäftsjahr 2023 2 Angestellte (Vorjahr: 1).
c) Angaben zu Geschäftsführung
und Aufsichtsorganen
Der Vorstand bestand im Berichtszeitraum aus folgenden
Mitgliedern:
Herrn Kfm. Kurt Zech, Bremen, (Vorsitzender des
Vorstands)
Verantwortung Finanzen
Herrn Dipl.-Ing. Burkhard Schmidt, Neustadt,
Verantwortung Sparten Umwelt, International &
Consulting
Herrn Dipl.-Ing. Olaf Demuth, Hamburg, Verantwortung
Sparten Bau, Integrale Planung, Systeme
Herrn Dipl.-Betriebswirt Holger Oberhauser,
Oststeinbeck, (bis zum 31. Oktober 2023)
Verantwortung Sparten Bau, Integrale Planung, Systeme,
Umwelt
Herrn Dipl.-Ing. Harald Supper, Stuttgart,
Verantwortung Sparte Bau, Ingenieurbau
Die Vorstände sind jeweils
alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen
des § 181 BGB befreit.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis
auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Herrn Rechtsanwalt Werner Uhde, Bremen (Vorsitzender
des Aufsichtsrates)
Herrn Dipl.-Kaufmann Bernd Petrat, Bremen (stellv.
Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Frau Projektentwicklerin Romy Zech, Bremen
d) Angaben zu Konzernbeziehungen
Die Gesellschaft ist weiterhin gemäß §
271 Abs. 2 HGB i. V. m. § 290 HGB ein verbundenes
Unternehmen der Zech Group SE, welche den Konzernabschluss
für den größten Kreis von Unternehmen
aufstellt. Zudem wird die Gesellschaft als Mutterunternehmen
in den Konzernabschluss der ZECH Building SE einbezogen,
welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von
Unternehmen aufstellt. Beide Konzernabschlüsse werden im
Unternehmensregister veröffentlicht.
e) Angaben zur Mindestbesteuerung
Die ZECH Building SE fällt aufgrund
umsatzabhängiger Kriterien der Unternehmensgruppe, zu
der sie gehört, in den Anwendungsbereich der sogenannten
GloBE Rules (globale Mindestbesteuerung). Die Gesetzgebung
zur globalen Mindestbesteuerung wurde in Deutschland erlassen
und wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten. Aufgrund der
aktuellen Struktur der Unternehmensgruppe kommt eine
zusätzliche Steuerbelastung für die ZECH Building
SE nur in Betracht, soweit der effektive Steuersatz der
Unternehmensgruppe in Deutschland unterhalb des
Mindeststeuersatzes von 15 % liegt. Davon ist jedoch aufgrund
der in Deutschland deutlich über 15 % liegenden
nominalen Steuerbelastung nicht auszugehen, sodass sich
für die ZECH Building SE voraussichtlich keine
zusätzliche Steuerbelastung aus der globalen
Mindestbesteuerung ergibt.
f) Vorgänge von besonderer Bedeutung
nach Schluss des Geschäftsjahres
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des
Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
g) Angaben zum
Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Vorstand schlägt vor, das Ergebnis auf neue
Rechnung vorzutragen.
Erkrath, den 31. Mai 2024
| gez. Kurt Zech |
gez. Burkhard Schmidt |
| (Vorstand) |
(Vorstand) |
| gez. Olaf Demuth |
gez. Harald Supper |
| (Vorstand) |
(Vorstand) |
Entwicklung
des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|
1.1.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I. Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1. Grundstücke |
54.605,97 |
0,00 |
0,00 |
54.605,97 |
| 2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
13.390,52 |
2.724,00 |
0,00 |
16.114,52 |
|
67.996,49 |
2.724,00 |
0,00 |
70.720,49 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen
Unternehmen |
282.811.739,53 |
3.105.828,08 |
0,00 |
285.917.567,61 |
| 2. Beteiligungen |
5.763.498,08 |
0,00 |
4.584.383,58 |
1.179.114,50 |
|
288.575.237,61 |
3.105.828,08 |
4.584.383,58 |
287.096.682,11 |
|
288.643.234,10 |
3.108.552,08 |
4.584.383,58 |
287.167.402,60 |
|
kumulierte
Abschreibungen |
|
1.1.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I. Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1. Grundstücke |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| 2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
8.804,52 |
2.953,00 |
0,00 |
11.757,52 |
|
8.804,52 |
2.953,00 |
0,00 |
11.757,52 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen
Unternehmen |
74.997,00 |
1.836.794,00 |
0,00 |
1.911.791,00 |
| 2. Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
74.997,00 |
1.836.794,00 |
0,00 |
1.911.791,00 |
|
83.801,52 |
1.839.747,00 |
0,00 |
1.923.548,52 |
|
Buchwerte |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| I. Sachanlagen |
|
|
| 1. Grundstücke |
54.605,97 |
54.605,97 |
| 2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
4.357,00 |
4.586,00 |
|
58.962,97 |
59.191,97 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
| 1. Anteile an verbundenen
Unternehmen |
284.005.776,61 |
282.736.742,53 |
| 2. Beteiligungen |
1.179.114,50 |
5.763.498,08 |
|
285.184.891,11 |
288.500.240,61 |
|
285.243.854,08 |
288.559.432,58 |
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember
2023
|
Gesamtbetrag |
davon mit
einer Restlaufzeit |
davon |
|
Art und Form der
Sicherheit |
|
|
bis 1 Jahr |
über 1 Jahr |
über 5 Jahre |
gesicherte
Beträge |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
|
| 1. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
333.048,79 |
333.048,79 |
0,00 |
0,00 |
333.048,79 |
Eigentumsvorbehalte |
| (Vorjahr) |
(14.362.938,67) |
(14.362.938,67) |
(0,00) |
(0,00) |
(14.362.938,67) |
Eigentumsvorbehalte |
| 2. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
438.650.009,16 |
438.650.009,16 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
| (Vorjahr) |
(352.769.442,32) |
(352.769.442,32) |
(0,00) |
(0,00) |
(0,00) |
|
| 3. Verbindlichkeiten
gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
12.007.654,04 |
12.007.654,04 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
| (Vorjahr) |
(19.035.374,04) |
(19.035.374,04) |
(0,00) |
(0,00) |
(0,00) |
|
| 4. sonstige
Verbindlichkeiten |
12.360,69 |
12.360,69 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
| (Vorjahr) |
(2.482,26) |
(2.482,26) |
(0,00) |
(0,00) |
(0,00) |
|
|
451.003.072,68 |
451.003.072,68 |
0,00 |
0,00 |
333.048,79 |
|
|
(386.170.237,29) |
(386.170.237,29) |
(0,00) |
(0,00) |
(14.362.938,67) |
|
Beteiligungsspiegel zum 31. Dezember
2023
|
Sitz |
Anteil am Kapital |
Jahresabschluss |
Eigenkapital |
Jahresergebnis |
|
|
%
)* |
|
€ |
€ |
| Anteile an verbundenen
Unternehmen / Beteiligungen |
|
|
|
|
|
| ZECH Technik SE |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
2.529.600,00 |
-331.406,76
)** |
| ICT Facilities GmbH |
Stuttgart |
100,0 |
31.12.2023 |
4.881.183,57 |
1.922.291,53 |
| ATEAM Die
Energietechnologie Verwaltung GmbH |
Maintal |
100,0 |
31.12.2023 |
95.071,59 |
4.166,34 |
| ATEAM Die
Energietechnologie GmbH & Co. KG |
Maintal |
100,0 |
31.12.2023 |
2.469.413,01 |
1.171.819,63 |
| GZS Digital GmbH |
Neu-Isenburg |
24,9 |
31.12.2023 |
-24.296.587,38 |
-3.607.460,32 |
| ZECH Systeme SE |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
132.000,00 |
327.054,73
)** |
| cree Deutschland GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
-12.147.198,76 |
580.489,75 |
| ZECH Bau Holding GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
70.855.000,00 |
-29.655.135,25
)** |
| ZECH Bau SE |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
10.872.604,03 |
-14.459.422,69
)** |
| KAMÜ Dachsysteme
GmbH |
Essen |
100,0 |
31.12.2023 |
379.976,61 |
5.529,80 |
| Renke Gebäudetechnik
GmbH |
Bremen |
24,9 |
31.12.2022 |
1.625.741,02 |
-665.084,17 |
| Renke Brandschutztechnik
GmbH |
Bremen |
24,9 |
31.12.2022 |
-4.844.321,41 |
-3.334.248,31 |
| ZECH Service GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
25.000,00 |
-389.104,05
)** |
| Ecotec GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
25.000,00 |
660.845,29
)** |
| Ebert Ingenieure GmbH |
Leipzig |
100,0 |
31.12.2023 |
-13.649.368,61 |
-2.024.658,50 |
| InFaCon GmbH |
Köln |
100,0 |
31.12.2023 |
237.222,61 |
-68.054,95
)** |
| BIT Büro für
Integrale Tragwerksplanung GmbH |
Berlin |
70,0 |
31.12.2023 |
-303.267,48 |
-42.416,84 |
| DSL Luftsystemtechnik
GmbH |
Bremen |
24,9 |
31.12.2023 |
1.141.577,16 |
30.446,85 |
| BWE-Bau Fertigteilwerk
GmbH |
Lemwerder |
24,9 |
31.12.2023 |
-9.215.233,73 |
-1.408.687,19 |
| cree GmbH |
Dornbirn /
Österreich |
45,0 |
31.12.2023 |
-12.752.688,51 |
580.489,75 |
| Zech Bau Beteiligungs- und
Verwaltungsgesellschaft mbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
1.131,91 |
-1.286,85 |
| Zech Bukarest Construction
S.R.L. |
Bukarest /
Rumänien |
100,0 |
31.12.2023 |
-5.810.858,21 |
-402.029,17 |
| ZECH Bau Austria GmbH |
Wien /
Österreich |
100,0 |
31.12.2023 |
-9.684.064,74 |
-2.749.557,68 |
| ZECH Umwelt Holding
GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
33.349.000,00 |
-7.860.677,02
)** |
| ZECH Umwelt GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
71.046,00 |
7.802.930,50
)** |
| ZECH Transport GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
147.922,89 |
13.703,28 |
| ZECH Water Technology
GmbH |
Aachen |
100,0 |
31.12.2023 |
-5.837.935,34 |
-205.691,39 |
| Westerholzer
Baustoffhandel GmbH |
Ganderkesee |
100,0 |
31.12.2023 |
780.023,88 |
324,35 |
| Steinbruchbetrieb Exdorf
GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
461.065,53 |
11.480,07 |
| Aushubdeponie und
Sandvertrieb Wettenhausen GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
1.181.318,53 |
320.875,83 |
| SWS Steinwerk Schelklingen
GmbH & Co. KG |
Schelklingen |
100,0 |
31.12.2023 |
135.016,05 |
-12.163,30 |
| SWS Verwaltungs GmbH |
Schelklingen |
100,0 |
31.12.2023 |
16.665,71 |
-1.172,54 |
| Bodenkontor Steinhöhe
GmbH |
Bremen |
60,0 |
31.12.2023 |
1.793.051,45 |
1.767.610,01 |
| esm GmbH |
Groß Gerau |
55,0 |
31.12.2023 |
3.597.120,26 |
3.297.120,26 |
| Baurek GmbH |
Groß Gerau |
50,0 |
31.12.2023 |
536.850,76 |
22.150,56 |
| ZECH Integrale Planung
GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
-4.841.012,29 |
-708.995,50 |
| 1. IP
Vorratsverwaltungsgesellschaft mbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
16.918,02 |
-1.391,90 |
| KEC Planungsgesellschaft
mbH |
Berlin |
100,0 |
31.12.2023 |
-4.737.360,82 |
-852.142,12 |
| ditale GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
-1.448.078,98 |
-208.172,89 |
| Objekt Düsseldorf VCD
Entwicklung GmbH |
Erkrath |
100,0 |
31.12.2023 |
27.553,52 |
193,40 |
| Objekt Düsseldorf
VCD-Hochhaus GmbH & Co. KG |
Erkrath |
100,0 |
31.12.2023 |
13.900.945,81 |
414.014,62 |
| Campus Beteiligungs
GmbH |
Hamburg |
100,0 |
31.12.2023 |
3.561,09 |
-1.211,59 |
| Campus Properties 1 GmbH
& Co. KG |
Jesteburg |
94,9 |
31.12.2023 |
2.893.642,20 |
-25.105,39 |
| 2. ZB
Vorratsverwaltungsgesellschaft mbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
118.983,17 |
26.506,91 |
| ZECH Systemhaus GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
44.011,05 |
-7.665,33 |
| 4. ZB
Vorratsverwaltungsgesellschaft mbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
18.330,56 |
-1.744,05 |
| Zech Management GmbH |
Bremen |
24,9 |
31.12.2023 |
1.691.656,19 |
470.257,83 |
| Wefers Technik GmbH |
Köln |
24,9 |
31.12.2023 |
-4.544.235,97 |
1.791.025,45 |
| QUINtec Smart Technology
GmbH |
Bremen |
24,9 |
31.12.2023 |
-2.596.771,68 |
2.053.838,27 |
| Starkstromanlagenbau
Freiberg GmbH |
Freiberg |
24,8 |
31.12.2023 |
1.114.796,69 |
121.134,26 |
| ROM Montage GmbH |
Bremen |
100,0 |
31.12.2023 |
161.788,39 |
-115.526,98
)** |
| Cadolto Fertiggebäude
Verwaltungs GmbH |
Cadolzburg |
100,0 |
31.12.2023 |
75.303,29 |
-1.217,30 |
| Cadolto Fertiggebäude
GmbH & Co. KG |
Cadolzburg |
100,0 |
31.12.2023 |
-46.636.867,16 |
-1.118.009,80 |
| Cadolto Modulbau GmbH |
Cadolzburg |
100,0 |
31.12.2023 |
-47.075.622,46 |
-13.997.913,84 |
| Wayss & Freytag
Ingenieurbau AG |
Frankfurt am Main |
100,0 |
31.12.2023 |
89.530.000,00 |
20.000.000,00 |
| BPG Gesellschaft für
Bauplanung und Umwelttechnik mbH |
Frankfurt am Main |
100,0 |
31.12.2023 |
-11.615,46 |
0,00 |
)* Die angegebenen Beteiligungssätze beziehen
sich jeweils auf die direkte Muttergesellschaft.
)** Ergebnis vor Ergebnisabführung
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
1. Grundlagen der Gesellschaft
1.1 Geschäftsmodell
Die ZECH Building SE (kurz: ZBU) nimmt in der
Zech-Unternehmensgruppe die Funktion einer Management-Holding
wahr. Des Weiteren tritt die ZBU vereinzelt als
Generalunternehmer auf. Die ZBU ist die organisatorische
Klammer des Geschäftsfeldes Building und damit für
alle Firmen in der Zech Group, die in der Erstellung von
Immobilien ihren Hauptgeschäftszweck haben.
1.2 Organisation
Die ZBU hat ein dualistisches Leitungssystem. Organe
der ZBU sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die
Hauptversammlung. Geführt werden die Geschäfte
durch den Vorstand, welcher die ZBU auch gegenüber
Dritten vertritt. Die Geschäftsordnung sieht vor, dass
bestimmte Geschäfte vom Vorstand nicht ohne Zustimmung
des Aufsichtsrats vorgenommen werden können. Die
Mitglieder des Vorstands der ZBU werden vom Aufsichtsrat
bestellt. Der Vorstand bestand im Geschäftsjahr aus
fünf bzw. vier, der Aufsichtsrat aus drei Mitgliedern.
Entsprechend der Geschäftsordnung des Vorstands sind
diese für ihre jeweiligen Aufgabenbereiche selbst,
für die Leitung des Geschäftsfeldes Building jedoch
gemeinsam verantwortlich. Der Vorstand erstattet dem
Aufsichtsrat regelmäßig Bericht, insbesondere
über Geschäftspolitik und Strategien sowie
über den laufenden Geschäftsbetrieb. Der
Aufsichtsrat ist zugleich beratend und überwachend
tätig. Er nimmt die ihm durch Gesetz und Satzung
zugewiesenen Aufgaben wahr. Darüber hinaus ist der
Aufsichtsrat in Strategie und Planung sowie in alle
grundlegenden Fragen mit eingebunden.
Zentraler Dienstleister für die ZBU ist die Zech
Management GmbH (kurz: ZM), mit der ein langfristiger
Dienstleistungsvertrag besteht. Ihre Aufgabe liegt in der
Wahrnehmung einer Steuerungsfunktion zur Unterstützung
der Geschäftsleitung bei der Umsetzung der
unternehmerischen Ziele. In diesem Rahmen erbringt sie
vielfältige Leistungen für die Gesellschaft. Die
mit den Dienstleistungen verbundenen Prozesse sind nach ISO
9001 zertifiziert. Die ZM umfasst die folgenden Abteilungen:
Controlling, Rechnungswesen, Steuern, Avalmanagement &
Service, Finanzen, Versicherung, Personalwesen, Digital &
IT sowie Zentrale Dienste.
Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt durch ein
konzernweites Planungs- und Controllingsystem in
Zusammenarbeit mit der ZM. Neben einem effizienten
Ressourceneinsatz und einer risikoorientierten Betrachtung
gewährleistet dieses gleichzeitig einen zeitnahen
Einblick in die aktuelle und voraussichtliche Entwicklung der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Ein wesentlicher
finanzieller Leistungsindikator zur Steuerung der
Gesellschaft ist das Ergebnis vor Steuern (EBT).
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche und
branchenbezogene Rahmenbedingungen
Während die Weltkonjunktur im Jahr 2023 trotz
hartnäckiger Inflation und einer massiv gestrafften
Geldpolitik moderat expandieren konnte, hatte die deutsche
Wirtschaft Mühe aus dem Nullwachstum herauszukommen. Die
geringen Zuwächse der ersten Jahreshälfte gingen
durch eine rückläufige Entwicklung in der zweiten
Jahreshälfte nahezu wieder verloren. Der
rückläufige Konsum, ein schlechtes
Auslandsgeschäft und sinkende Bauaktivitäten waren
Faktoren der konjunkturellen Schwäche. Die
Einschätzung der Unternehmen zur Geschäftslage sank
im dritten Quartal so stark wie zuvor nur während der
Finanzkrise und zu Beginn der Pandemie. Erschwerend kommt die
sich durch das Bundesverfassungsgerichtsurteil zum
Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Haushaltskonsolidierung
hinzu.
Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel war
in seiner Vorjahresprognose für das Jahr 2023 noch von
einem leicht positiven Wachstum des Bruttoinlandsprodukts
(BIP) (+0,3 Prozent) für Deutschland ausgegangen. Im
Konjunkturbericht vom 13. Dezember 2023 geht das IfW nun von
einem um 0,4 Prozentpunkte niedrigeren und damit leicht
negativen BIP-Wachstum (-0,1 Prozent) für Deutschland
aus.
Die Verbraucherpreise beruhigten sich in 2023 und
sanken infolge sinkender Energiepreise. Die Inflationsrate
lag im November 2023 bei 3,2 Prozent, während sie im
Oktober 2023 noch 3,8 Prozent betrug. Das IfW erwartet zwar,
dass die Inflationsrate im Dezember durch die
Energiekomponente wieder auf 3,9 Prozent steigen wird,
insgesamt dürfte die Inflation jedoch zurückgehen.
2.2 Geschäftsverlauf
Im Geschäftsjahr 2023 konnten die
Umsatzerlöse - nach Bereinigung um Sondereffekte -
erneut nachhaltig gesteigert werden. Die Sondereffekte
betreffen das im Vorjahr realisierte Projekt in Höhe von
TEUR 178.313. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt
TEUR -62.575. Nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in
Höhe von TEUR 1.324 verbleibt ein Jahresfehlbetrag in
Höhe von TEUR 63.899.
Das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis vor Steuern im
zweistelligen Millionen-Bereich konnte nicht erreicht werden.
Der Gründe hierfür liegen zum einen in deutlich
niedrigeren Ergebnissen als erwartet aus der
Ergebnisabführung von Tochtergesellschaften, da
Projektergebnisse nicht wie geplant erzielt werden konnten
und Wertberichtigungen auf Forderungen notwendig waren und
zum anderen aus der Bewertung von Darlehensforderungen in der
ZBU.
2.3 Vermögenslage
Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist auf der
Aktivseite durch die Finanzanlagen sowie durch die
Forderungen gegen verbundene Unternehmen geprägt.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen
Unternehmen in Höhe von TEUR 284.006 (Vorjahr: TEUR
282.737) ausgewiesen. Unter dem Dach der ZBU werden
insbesondere die Geschäftsbereiche Bau, Ingenieurbau und
Umwelt geführt. Die Anteile an der ZECH Bau Holding
GmbH, an der ZECH Umwelt Holding GmbH und auch an der Wayss
& Freytag Ingenieurbau AG werden unmittelbar gehalten.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände bestehen zu großen
Teilen aus gewährten Darlehen einschl. aufgelaufener
Zinsen in Höhe von TEUR 171.625 (Vorjahr: TEUR 159.101).
Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft
über liquide Mittel in Höhe von TEUR 15.129
(Vorjahr: TEUR 10.519).
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt
TEUR 78.029 (Vorjahr: TEUR 101.928). Dies entspricht einer
Eigenkapitalquote von rd. 15 % (Vorjahr: 24 %). Mit Beschluss
der außerordentlichen Hauptversammlung am 20. Dezember
2023 wurde eine Einzahlung in die Kapitalrücklage der
Gesellschaft in Höhe von TEUR 40.000 beschlossen.
Die Refinanzierung erfolgt über im Wesentlichen
über von verbundenen Unternehmen gewährte Darlehen
in Höhe von TEUR 404.493 (Vorjahr: TEUR 355.070).
2.4 Finanzlage
Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag
über liquide Mittel in Höhe von TEUR 15.129
(Vorjahr: TEUR 10.519).
Die Gesellschaft ist ihren finanziellen Verpflichtungen
im vergangenen Geschäftsjahr jederzeit pünktlich
nachgekommen.
2.5 Ertragslage
Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023
belaufen sich auf TEUR 20.016 (Vorjahr: TEUR 18.286 ohne
Sondereffekt aus der Projektrealisierung in Höhe von
TEUR 178.313). Die Gesamtleistung der Gesellschaft, definiert
als die Umsatzerlöse abzgl. der Bestandsveränderung
und zzgl. der sonstigen betrieblichen Erträge,
beträgt im Geschäftsjahr TEUR 20.410 (Vorjahr: TEUR
66.217).
Die Gesamtleistung abzüglich der
Materialaufwendungen von TEUR 16.155 (Vorjahr: TEUR 62.984)
führt zu einem Rohergebnis in Höhe von TEUR 4.255
(Vorjahr: TEUR 3.233). Die Materialaufwandsquote
(Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung) beträgt
79,2 % (Vorjahr: 95,1 %).
Im Geschäftsjahr 2023 haben TEUR 28.741
Einzelwertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene
Unternehmen das Ergebnis belastet.
Das Finanzergebnis setzt sich aus
Beteiligungserträgen in Höhe von TEUR 914 (Vorjahr:
TEUR 535), aus - im Rahmen bestehender
Ergebnisabführungsverträge - übernommenen
Ergebnissen von Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR
-24.349 (Vorjahr: TEUR 21.037) sowie aus Abschreibungen auf
Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.837 (Vorjahr: TEUR 0)
zusammen. Zudem wurden im Geschäftsjahr sonstige Zinsen
und ähnliche Erträge in Höhe von TEUR 3.045
(Vorjahr: TEUR 3.566) sowie Zinsen und ähnliche
Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.436 (Vorjahr: TEUR
4.022) gebucht.
Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Ergebnis
vor Ertragsteuern von TEUR -62.575 (Vorjahr: TEUR 5.711)
ausgewiesen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR
-63.899 (Vorjahr: TEUR 5.168). Der Vorstand schlägt vor,
dieses Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
3. Forschung und Entwicklung
Die ZBU betreibt als Management-Holding keinerlei
Forschung und Entwicklung.
4. Chancen- und Risikobericht
4.1 Chancen- und Risikomanagement
In einem dynamischen Umfeld ist es eine der
grundlegenden Aufgaben, auf der einen Seite Chancen
frühzeitig wahrzunehmen und zu nutzen sowie auf der
anderen Seite bestandsgefährdende Entwicklungen
frühzeitig zu erkennen und diesen mit effektiven
Maßnahmen entgegenzuwirken. Aufgrund der Bedeutung
liegt das unternehmensweite Risikomanagement zentralisiert
beim Vorstand bzw. bei den jeweiligen Spartenleitern der
sechs Sparten des Unternehmens. Hier werden Chancen und
Risiken aggregiert betrachtet. Risiken werden nur insofern
eingegangen, soweit mit den damit verbundenen Chancen eine
Steigerung des wirtschaftlichen Erfolgs wahrscheinlich ist.
Das Chancen- und Risikomanagement erstreckt sich über
sämtliche Bereiche des Unternehmens und ist integraler
Bestandteil der Strategie-, Planungs- und
Budgetierungsprozesse.
Auf Grundlage vereinbarter Jahresbudgets werden
revolvierend mittels monatlicher Soll-Ist-Vergleiche alle
relevanten Chancen und Risiken überwacht.
Ergänzende mittelfristige, betriebswirtschaftliche und
bilanzielle Planungen komplettieren das Bild.
4.2 Chancenbericht
Aufgrund des in der Vergangenheit und potenziell auch
in der Zukunft starken Wachstums der Unternehmensgruppe
besteht jederzeit die Chance, die Ertragssituation zu
verbessern.
4.3 Risikobericht
Die strategischen und operativen Risiken liegen sowohl
im gesamtwirtschaftlichen Umfeld selbst als auch in den
klassischen Risiken der Baubranche.
Finanzwirtschaftliche Risiken für die ZBU
können im Wesentlichen aus einer möglichen
Beeinträchtigung der Finanz- und Liquiditätslage
und aus Zins- und Währungsrisiken resultieren.
Als weitere regulatorische und rechtliche Risiken
wurden Risiken aus Compliance-Verstößen und
Rechtsstreitigkeiten sowie aus Steuern und Abgaben
identifiziert.
Betriebliche Risiken bestehen in der Cyber- und
Informationssicherheit und der Verfügbarkeit von
Fachkräften.
Infolge des Konflikts in der Ukraine und den
diesbezüglichen Sanktionen ist die Verfügbarkeit
insbesondere von Baumaterial teilweise stark beschränkt
und zudem sind erhebliche Preissteigerungen zu beobachten
gewesen. Diese Entwicklung wird voraussichtlich auch im
Geschäftsjahr 2024 anhalten.
Nach wie vor gibt es für die Projekte durch die
oben beschriebenen Themen aber keine nennenswerten
Bauzeitverzögerungen. Auch konnten sämtliche
Materialien durch Vorablieferungen,
Sicherungsübereignungen oder individuelle Regelungen mit
Lieferanten gesichert werden.
5. Prognosebericht
Für 2024 und auch die folgenden Jahre wird mit
moderat wachsenden Umsatzerlösen und positiven
Jahresergebnissen der ZBU gerechnet. In ihrer Funktion als
Management-Holding ist die ZBU hinsichtlich der
zukünftigen Ergebnisse abhängig von den
Gewinnausschüttungen der Tochtergesellschaften. Der
Vorstand erwartet eine positive Entwicklung der einzelnen
Sparten und sieht insgesamt gute Voraussetzungen, die Ziele
für das Geschäftsjahr 2024 zu erreichen. Für
das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund der Planungen der
Tochtergesellschaften mit einem positiven Ergebnis vor
Steuern (EBT) im zweistelligen Millionen-Bereich gerechnet.
6. Abhängigkeitsbericht
Über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
hat der Vorstand nach § 312 AktG in gesonderter Form
berichtet. Der Vorstand hat erklärt: "Nach den
Umständen, die dem Vorstand bei der Vornahme von
Rechtsgeschäften bekannt waren, erhielt die Gesellschaft
bzw. das verbundene Unternehmen bei jedem Rechtsgeschäft
eine angemessene Gegenleistung. Andere nach § 312 AktG
berichtspflichtige Maßnahmen wurden weder getroffen
noch unterlassen."
Erkrath, den 31. Mai 2024
| gez. Kurt Zech |
gez. Burkhard Schmidt |
| (Vorstand) |
(Vorstand) |
| gez. Olaf Demuth |
gez. Harald Supper |
| (Vorstand) |
(Vorstand) |
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die ZECH Building SE:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der ZECH Building SE -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der ZECH Building SE für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen
Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
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Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses zur
Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage
für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, ist höher als das Risiko, dass aus
Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose
Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
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gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen
und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
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beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
geschätzten Werte und damit zusammenhängenden
Angaben.
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ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie,
auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise,
ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit
Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame
Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur
Fortführung der Unternehmenstätigkeit
aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen,
dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht
mehr fortführen kann.
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau
und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
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beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
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führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei
insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten
bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben
aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben
sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir
nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares
Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von
den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
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Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 28. Juni 2024
Nordwest Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Beering |
Dr.
Lütke-Uhlenbrock |
|
Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüfer |
Den Jahresabschluss zum 31.12.2023 hat die
Gesellschafterversammlung am 08.07.2024
festgestellt. |