neusta GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des UnternehmensDie neusta GmbH ist als Dienstleistungsunternehmen im IT-Segment bundesweit tätig und blickt mittlerweile auf 30 Jahre Erfahrung in der IT-Dienstleistungs- und Softwarebranche zurück. Die neusta GmbH bietet individuelle Softwareentwicklung, Schulung, Architektur und Methodencoaching in einer Vielzahl von Programmiersprachen und Systemumgebungen sowie im Bereich Systemadministration und Systembetrieb an und begleitet ihre Kunden in IT-Projekten aller Art. Dabei hat sie ihr technologisches Repertoire stets universal den Marktanforderungen angepasst. Zu ihren Kunden zählen sowohl KMU als auch große Unternehmen sowie Global Player aus den unterschiedlichsten Branchen (Banken, Versicherungen, öffentlicher Sektor, Touristik, Logistik, Luftfahrt, verarbeitende Industrie, Handel u. v. m.). In den letzten 30 Jahren ist das technologische Repertoire der neusta GmbH immens angewachsen. Neben den Branchenschwerpunkten haben sich technologische Schwerpunkte entwickelt, wie Backend - Technologien (Programmiersprachen) • Java / JEE • C#/.net • PHP • Weitere Frontend - Technologien • HTML • CSS • JavaScript • Weitere Frameworkgestützte Entwicklung • SAP commerce • Pimcore • Magento • Angular, vue.js, react • Weitere Technologieübergreifende Themenbereiche • Cyber Security und Datensicherheit • Künstliche Intelligenz • Cloud • Block Chain Durch entsprechende Fortbildung und Spezialisierung ihres Personals erweitert die neusta GmbH ständig ihre Einsatzbereiche, technologischen und methodischen Kompetenzen und somit das Angebotsportfolio. Die neusta GmbH beobachtet genau den Markt und die technologischen Entwicklungen und vervollständigt laufend ihr technologisches und methodisches Portfolio. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene RahmenbedingungenDie digitale Wirtschaft in Deutschland befindet sich weiterhin im Aufschwung. Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds prognostiziert der Digitalverband Bitkom für 2024 ein Umsatzwachstum von 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro für die IT- und Telekommunikationsbranche (ITK). Damit würde der ITK-Sektor drei bis vier Mal schneller wachsen als die Gesamtwirtschaft. Im vergangenen Jahr stiegen die ITK-Umsätze um 2,0 Prozent auf 215 Milliarden Euro. Dieses Umsatzwachstum wirkt sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt aus. Laut Bitkom soll die Zahl der Beschäftigten in der ITK-Branche im Jahr 2024 um 36.000 auf 1,368 Millionen anwachsen. Bereits 2023 entstanden 28.000 neue Arbeitsplätze. "Die meisten Unternehmen der Bitkom-Branche zeigen sich krisenfest. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen, geprägt von geopolitischen Krisen und Budgetkürzungen, verzeichnen Umsätze und Beschäftigung ein Wachstum. Die IT-Branche in Deutschland expandierte im Jahr 2023 weiter und trug maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bei. Unternehmen investierten vermehrt in Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Internet der Dinge (IoT) und Cloud-Computing, was zu einem erhöhten Bedarf an Fachkräften führte. KI wurde als eine der bedeutendsten Technologien für 2023 betrachtet. Unternehmen sollten verstärkt in KI-Anwendungen investieren, um Prozesse zu automatisieren, Datenanalysen zu verbessern und innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die Bitkom schätzte, dass der Markt für KI-Anwendungen um 40,8 % wachsen würde. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung stieg auch das Risiko von Cyberangriffen. Daher prognostizierte die Bitkom ein starkes Wachstum im Bereich Cybersicherheit. Unternehmen und Behörden sollten verstärkt in Sicherheitslösungen investieren, um sich gegen Bedrohungen zu schützen und ihre Daten zu sichern. Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein spielten auch im Jahr 2023 eine zentrale Rolle. Die Bitkom betonte die Bedeutung von Green IT und nachhaltigen Technologien, um die Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig wirtschaftlichen Nutzen zu erzielen. Unternehmen sollten verstärkt auf energieeffiziente Hardware und umweltfreundliche Produktionsprozesse setzen. 2. Geschäftsverlauf und LageDas Berichtsjahr 2023 war zu Beginn gekennzeichnet durch ein Wiederanfahren aufgrund der Pandemiejahre verschobener Projekte, blieb aber in den Gesamtleistungen ab dem 2. Quartal und insgesamt unter dem Vorjahresniveau (-4,2%). Weiterhin führte die im Vergleich überproportionale Kostenentwicklung im Geschäftsjahr 2023 zu einer deutlichen Verschlechterung des Betriebsergebnis (-463,0 %). Insgesamt erhöhte sich der Jahresfehlbetrag im Berichtsjahr nochmals um TEUR 468 auf TEUR 1.212. In den kommenden Geschäftsjahren rechnet die neusta GmbH mit einer Ergebnisverbesserung durch Rückflüsse in Form von Lizenzeinnahmen und Projekten im Umfeld der Produkteinführung. Die neusta GmbH bleibt bei ihren Investitionen in zukunftssichernde Maßnahmen wie • die eigene IT - Infrastruktur • die Digitalisierung interner Prozesse • Automatisierung interner Prozesse • die Modernisierung der Arbeitsmittel zur Flexibilisierung und Mobilisierung der Projektarbeit • die Digitalisierung des Fort- und Weiterbildungsprogramms • die Attraktivität als Arbeitgeber • die Professionalisierung des Recruitings Diese binden zwar in nicht unerheblichem Maße Kapazitäten, die neusta GmbH sieht diese Investments allerdings als unverzichtbaren Teil der Zukunftsgestaltung des Unternehmens. A. Ertragslage
Die Betriebsleistung unseres Unternehmens hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.627 (- 4,7%) verschlechtert. Unser Materialaufwand besteht aus bezogenen Leistungen und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 24,4 % auf T€ 6.577 erhöht. Es handelt sich überwiegend um von anderen Unternehmen der team-neusta-Gruppe in Anspruch genommene Dienstleistungen. Bei den Personalkosten war im Berichtsjahr erneut ein leichter Anstieg von 5,9% (+ T€ 1.365) zu verzeichnen, im Vorjahr lag der Zuwachs noch bei T€ 902. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (-29,9%) lagen insbesondere aufgrund der verminderten Verwaltungsaufwendungen (-T€ 369) sowie Gewährleistungsaufwendungen (- T€ 256) und gestiegenen Vertriebsaufwendungen (+T€ 77) unter Vorjahresniveau. In der Summe führte dies dazu, dass das Betriebsergebnis mit T€ 2.977 gegenüber dem Vorjahr nochmals gesunken ist und das Berichtsjahr einen Fehlbetrag von T€1.212 aufwies. Das Finanzergebnis beträgt im Berichtsjahr -T€ 517. Inhalt sind im Wesentlichen Zinsaufwendungen, aus den im Rahmen der Corona-Krise zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit aufgenommenen Bankkredite und Kredite aus dem Unternehmensverbund. Der Aufwand ist im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr um 67,1% angestiegen. In unserem Beteiligungsengagement ergaben sich im Geschäftsjahr 2023 verschiedene Änderungen. Mit Anteilskauf- und Übertragungsvertrag vom 25.9.2023 erwarb die neusta GmbH weitere Geschäftsanteile mit einem Gesamtumfang von 24,8% an der neusta travel commerce GmbH, die Beteiligung beträgt danach insgesamt 74,9%. Die Übertragung der Geschäftsanteile mit einem Nennwert von EUR 6.200 erfolgte mit Wirkung zum 1.1.2023, der Kaufpreis betrug TEUR 75 und wurde in bar geleistet. Die Beteiligung wird unter den verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Die journaway GmbH benötigte im Berichtsjahr nach den zwei im Vorjahr durchgeführten Kapitalerhöhungen erneut Einzahlungen in das Eigenkapital. Insgesamt wurden durch die neusta GmbH im Berichtsjahr anteilige Kapitaleinlagen in Höhe von TEUR 731 geleistet, davon TEUR 658 durch Umwandlung von Forderungen aus Gesellschafterdarlehen. Der Gesamtumfang der Geschäftsanteile zum Berichtszeitpunkt beträgt 43,01%. B. Vermögens- und Finanzlage
Mit der Entwicklung von Betriebsleistung und Jahresfehlbetrag sind auch unsere Vermögenswerte (- 5,8 %) und insbesondere das Eigenkapital gesunken. Die Liquidität der neusta GmbH wurde durch ein kurzfristiges Darlehen der team neusta Aktiengesellschaft in Höhe von TEUR 4.700 gesichert. Nennenswerte Anlageinvestitionen betreffen das Finanzanlagevermögen. Die Beteiligungen an verbundenen Unternehmen erhöhten sich in Höhe von TEUR 75 durch eine Aufstockung der Geschäftsanteile an der neusta travel commerce auf jetzt 74,9% und in Höhe von TEUR 731 aufgrund von Kapitaleinzahlung auf neue Geschäftsanteile an der journaway GmbH. Die Beteiligungen stiegen aufgrund Kapitalmaßnahmen und Erwerb um TEUR 806. Die Veränderungen der kurzfristigen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen die Leistungsforderungen inklusive Leistungsforderungen gegen verbundene Unternehmen (- TEUR 2.074). Dem gegenüber sind die sonstigen Vermögenswerte um TEUR 788 gestiegen, die Darlehen gegenüber Assozierten (- TEUR 537), insbesondere aufgrund Kapitalumwandlung von Darlehen gegenüber der journaway GmbH in Höhe von TEUR 759, und die Rechnungsabgrenzungsposten (- TEUR 71) gesunken. Der durch die Ergebnisentwicklung im Berichtsjahr und die Tilgung des KfW Darlehens (- TEUR 2.382) gestiegene Finanzierungsbedarf wurde im Wesentlichen durch die Aufnahme zusätzlicher Gesellschafterdarlehen (+ TEUR 4.600) gedeckt. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr aus betrieblicher Tätigkeit ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR 772 erzielt, was einer Verminderung des Netto-Cashflows von TEUR 223 gegenüber dem Vorjahr entspricht und durch das negative Jahresergebnis sowie durch die im Geschäftsjahr geleisteten Gewährleistungsarbeiten verursacht ist. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug TEUR 564 (-8%) und setzt sich aus Sachinvestitionen in Höhe von TEUR 416 und Auszahlungen für Beteiligungserwerbe in Höhe von TEUR 148 zusammen, letztere insbesondere für den Erwerb von Geschäftsanteilen an der neusta travel commerce GmbH. Aus der Finanzierungstätigkeiten wurde ein Cashflow von TEUR 1.911 erzielt (+TEUR 3.007). Dies betraf im Wesentlichen Tilgungen von Bankdarlehen (TEUR 2.382) und Einzahlungen aus Verbundfinanzierungen (TEUR 4.278). 3. GesamtaussageUnsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist unter Berücksichtigung der Entwicklung im Jahr 2023 aus unserer Sicht weiter zu verbessern. Die Rückführung der Mittel, die pandemiebedingte Liquiditätsengpässe überbrückten, hatte Mitte 2022 planmäßig begonnen und war aufgrund geplanter Umstrukturierungen in der Unternehmensgruppe im Berichtsjahr abzuschließen. Dies wurde ermöglicht im Wesentlichen durch die von der Muttergesellschaft in 2023 realisierten Beteiligungsveräußerungen und die dann an die neusta GmbH ausgegeben Gesellschafterdarlehen. Der Umsatz des Berichtsjahres verpasste den Plan und hat sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals, wenn auch auf niedrigerem Niveau verringert: • in für uns wichtigen Branchen hat sich unsere Auftragslage zwar zunächst erholt, ist aber noch nicht auf Vorpandemieniveau angekommen • das Ziel für 2023 durch Vertriebserfolge und neue Projekte, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte, eine Stabilisierung der Umsatzerlöse auf dem Niveau des Vorjahres zu ermöglichen wurde verfehlt Auch die Ertragslage des betrachteten Geschäftsjahres hat sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals verschlechtert: • Neusteinstellung haben zu einer Erhöhung der Personalkosten geführt, da neue Mitarbeiter zunächst Qualifikationsprogramme durchlaufen, bis sie dann in unseren Projekten einsetzbar sind, und die in der zweiten Jahreshälfte eingeführten Maßnahmen zur Kostensenkung waren im Berichtsjahr noch nicht ausreichend, um die Steigerungen voll aufzufangen. • Durch den im Vorjahr begonnenen Aufbau des Nearshore - Standorts Rumänien sind die Fremdleistungen im Berichtsjahr noch einmal gestiegen. Aufgrund der negativen Entwicklung der konjunkturellen und gesamtwirtschaftlichen Lage wurde Anfang 2024 der weitere Ausbau des Nearshore - Standorts gestoppt und die Zusammenarbeit auf ein Minimalniveau heruntergefahren. Die Flexibilität und das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die notwendige Maßnahmen zur Flexibilisierung und Effektivitätssteigerung mitgetragen und mit initiiert haben, haben sich insoweit nicht ausreichend auf die Kostenstruktur ausgewirkt, dass die neusta GmbH im Berichtsjahr ein positives Gesamtergebnis erzielen konnte. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenFür ihre interne Unternehmenssteuerung hat die neusta GmbH - Dank der Investitionen der letzten Jahre in die eigene IT-Infrastruktur und die Prozessdigitalisierung - mittlerweile Dashboards mit Unternehmens- und Projektkennzahlen, die stets aktuell und für die verantwortlichen Mitarbeiter in den verschiedenen Rollen passend online analysiert werden können: • Umsatz (Plan/Ist) • Kosten (Ist/Plan) • Gewinn (Ist/Plan) • Liquidität und Cashflow • Projektmarge Der kalkulatorische Umsatz pro Mitarbeiter ergibt sich unter Einbeziehung eines internen Kostensatzes, in den auch sämtliche fixen und variablen Gemeinkosten, wie Back-Office, Mieten, Technik etc., anteilig einfließen. Aus den Plankennzahlen wird u.a. ständig der Liquiditätsbedarf ermittelt und unter Einbeziehung des Cashflows prognostiziert. Die Gesamterlöse (Umsatz) und das Geschäftsergebnis (EBIT) als Summe der Geschäftsentwicklung sind die zentralen Steuerungsgrößen. Die Kennzahlen werden monatlich überprüft und im Kreis des Managements besprochen. Mögliche Abweichungen von unseren Planungen, im Projekt bis zur Ebene des gesamten Unternehmens, werden so frühzeitig erkannt und - soweit erforderlich - durch geeignete Gegenmaßnahmen korrigiert. Die neusta GmbH profitiert von der Möglichkeit zur schnellen Reaktion, besonders in Krisenzeiten, in denen langfristige Auftrags- und Projektplanungen durch aktuelle Ereignisse stark beeinflusst werden. III. PrognoseberichtDie Projektsituation hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegen die Erwartungen nicht normalisiert. Allerdings sind in allen Tätigkeitsbereichen digitale und mobile Arbeitsweisen etabliert, die flexible und mobile Zusammenarbeit mit unseren Kunden in den Projekten ermöglichen. Das wird u. E. langfristig Bestand behalten, die daraus resultierenden Effekte auf die Kostensituation bleiben aus unserer Sicht stabil. War zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 der Ausblick im Vergleich zum Plan noch stabil, so zeigten sich für den Jahresverlauf im Vergleich zum Berichtsjahr Tendenzen, die unsere Umsatz- und Ertragslage stark belasten: • hatten die Umsatzerlösen in der zweiten Jahreshälfte 2023 bereits um ca. 5% zur ersten Jahreshälfte nachgegeben, setzte sich diese Tendenz in 2024 fort, wo bereits in der ersten Jahreshälfte ein Umsatzrückgang von ca. 10% zur ersten Jahreshälfte 2023 zu verzeichnen ist • für das gesamte Jahr erwarten wir einen Umsatzrückgang bezogen auf den Plan von 16%, bezogen auf das Berichtsjahr von rd. 9% • weiterhin steigenden Druck auf die Personalkosten und sonstige Kosten durch die Inflation • steigende regulative Anforderungen und somit steigende Aufwände • Innovationsdruck und Geschwindigkeit des technologischen Wandels Diese Punkte betreffen sowohl uns direkt als auch unsere Kunden, die aufgrund dieser Faktoren zurückhaltender werden in der Bereitschaft zu investieren. Diese Verunsicherung war bereits in 2023 spürbar und wird sich über 2024 fortsetzen, Projekte werden nicht oder nur zeitverzögert oder mit einem geringeren Investitionsvolumen gestartet, was negative Effekte auf Umsatz und Auslastung unserer Mitarbeiter und somit eine steigende Planungsunsicherheit zur Folge hat. Auch in neu erschlossenen Geschäftsfeldern wie dem Public Sector wird aus unserer Sicht der Investitionsstau nur sehr verhalten abgebaut und Projekte sogar gestoppt oder vertagt. Die kritische wirtschaftliche Situation in Deutschland lässt außerdem einen erhöhten Druck auf Stunden- und Tagessätze erwarten. Um diesen Effekten zu begegnen, hat die neusta GmbH in der zweiten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2024 begonnenen, Maßnahmen zur Stärkung der Vertriebsaktivitäten und zur übergangsmäßigen Einführung von Kurzarbeit im Geschäftsjahr einzuführen. Weiterhin hat die Geschäftsleitung M&A Maßnahmen gestartet, um die Kapitalstärke des Unternehmens zu verbessern und plant zu diesem Zweck Veräußerungen von Finanzbeteiligungen. Für eine detaillierte Darstellung verweisen wir auf Punkt 2. "Fortführungsprognose" im Anhang. Die neusta GmbH erlebte im Jahr 2023 einen leichten Umsatzrückgang und einen erheblich steigenden Kostendruck, was die Ertragslage belastete. Für 2024 erhofft sich das Unternehmen durch ergriffene Maßnahmen eine Senkung der Kosten. Allerdings wird aufgrund eines weiteren Umsatzrückgangs erneut mit einer negativen Ertragslage gerechnet. Ab dem Jahr 2025 wird eine Besserung in der Liquiditäts- und Ertragslage auf Basis der Unternehmensplanung erwartet. Diese begründet sich durch eine Erholung bei den Umsätzen durch Nachholeffekte auf Kundenseite. IV. Chancen- und Risikobericht1. RisikoberichtA. Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken Wir beobachten sehr genau die Entwicklung der Gesamtwirtschaft. Schwankungen in den Branchen, in denen unsere Kunden aktiv sind, treffen uns zwar nicht direkt, die Auswirkungen sind bei uns in der Regel jedoch zeitverzögert festzustellen. Dieser Effekt bestätigt sich in aktuellen Krisensituationen. Durch die starke Inflation und den stark angestiegenen Energiekosten verfügen Unternehmen zum Teil nicht über die finanziellen Mittel, um die gebotenen Investitionen in Digitalisierungsvorhaben vorzunehmen. Aus unserer Sicht sind die grundsätzlichen Risiken für IT-Dienstleister 2024 in Deutschland vielfältig und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem globalen Wettbewerb, dem Fachkräftemangel, dem regulatorischen Umfeld und der Cyberkriminalität. Einige mögliche Risiken sind: • Die globale Konkurrenz von IT-Dienstleistern aus anderen Ländern, insbesondere aus Asien und den USA, ist hoch und kann zu einem Verlust von Marktanteilen und Kunden führen. IT-Dienstleister müssen sich durch Qualität, Innovation und Differenzierung behaupten. • Der Fachkräftemangel in der IT-Branche ist ein großes Problem, das die Leistungsfähigkeit und das Wachstum der IT-Dienstleister einschränkt. IT-Dienstleister müssen attraktive Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten, um qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. • Das regulatorische Umfeld für IT-Dienstleister ist komplex und dynamisch und kann zu Unsicherheiten und Mehrkosten führen. IT-Dienstleister müssen sich ständig über die geltenden Gesetze und Vorschriften informieren und anpassen, um rechtliche Risiken und Sanktionen zu vermeiden. • Die Cyberkriminalität ist eine ständige Bedrohung für die IT-Sicherheit und den Datenschutz von IT-Dienstleistern und ihren Kunden. IT-Dienstleister müssen hohe Investitionen in die IT-Sicherheit tätigen und sichere IT-Lösungen anbieten, um Cyberangriffe zu verhindern und zu bekämpfen. Konkret für unser Unternehmen werden an allen Standorten steigende Personalkosten zunehmend spürbarer. Auch wir können uns nicht diesem - u.a. durch Fachkräftemangel und Inflation begründeten - Trend entziehen. Aus Gründen des Wettbewerbs wäre es zu risikoreich, diese Entwicklung allein über die Anhebung der Tageskostensätze abzufedern. Viel effizienter ist es u. E., die Produktivität - also die Qualifikation unserer Mitarbeiter - weiter zu erhöhen. Nur auf diesem Weg sind anhaltend angemessene Projektmargen zu erzielen. Diese erwarteten Umsätze können wir nur mit einer entsprechenden Anzahl von hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern generieren, die auch marktgerecht zu vergüten sind. Ein weiteres Risiko ergibt sich für uns durch die mobile und flexible Zusammenarbeit, die sich langfristig etabliert hat: • für Kollaboration und interne Prozesse kommen zunehmend Komponenten großer und namhaften Softwarehersteller zum Einsatz, die auf Cloudtechnologien basieren und oft pro Benutzer zu lizensieren sind. Die zunehmende Nachfrage nach diesen Werkzeugen hat teilweise zu massiv steigenden Lizenzkosten geführt, was sich negativ auf die Kostensituation auswirkt • die Investitionen in die Sicherheit und Stabilität der genutzten Infrastruktur müssen weiter intensiviert werden • ein Nachteil der mobilen Zusammenarbeit ist aus unserer Sicht eine zunehmende Anonymisierung in der Zusammenarbeit, es müssen neue Konzepte für Kreativprozesse, kollaborative Zusammenarbeit und Mitarbeiterbindung entwickelt werden Ein noch nicht absehbares Risiko entsteht für uns aus den erkennbaren und messbaren Tendenzen zur Inflation und Rezession sowie in der Geschwindigkeit des technologischen Wandels. Beide Faktoren wirken sich auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden aus und könnten dazu führen, dass trotz Investitionsstau und Innovationsdruck vor allem große und kostenintensive Vorhaben zurückgehalten werden. B. Finanzwirtschaftliche Risiken Infolge des angestrebten weiteren Wachstums unseres Unternehmens wird sich auch der Finanzmittelbedarf zunehmend erhöhen. Im Berichtszeitraum haben wir uns mit den eingeräumten Kreditlinien unserer Hausbanken, Darlehen von Tochtergesellschaften und Gesellschaftern sowie der erfolgten Kapitalerhöhung durch Aufnahme des Gesellschafters Octagen Beteiligungsgesellschaft mbH, ausreichend finanzieren können. Ein Risiko könnte darin bestehen, dass sich unser Cashflow deutlich rückläufig entwickelt bzw. unsere Hausbanken die Kreditlinien reduzieren oder sogar streichen. Die Eintrittswahrscheinlich dieser Szenarien halten wir indes eher für gering. Eine höhere Eintrittswahrscheinlichkeit und damit ein erhöhtes Risiko sehen wir in einem steigenden Zinsniveau im Vergleich zu den Vorjahren. Ein finanzwirtschaftliches Risiko besteht nach wie vor in einem Großauftrag (den wir von einem Schwester-Unternehmen der neusta-Gruppe erhalten haben), der im Herbst 2021 ausgeliefert und abgenommen wurde. Sofern die Auftragsgeberin ihren vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen sollte, würde sich in unseren Finanzplanungen erheblicher Korrekturbedarf ergeben, um keine nachhaltigen Liquiditätsengpässe entstehen zu lassen. Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen, stetig wachsenden Kundenstamm. Forderungsausfälle haben sich über die Jahre im Rahmen gehalten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil unserer Kunden. Es bleibt indes abzuwarten, wie diese die gegenwärtige Krisensituation überstehen werden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unserer Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich unser Unternehmen überwiegend mittels Lieferantenkrediten, Kreditlinien verschiedener Banken und auch Gesellschafter- und sonstigen Darlehen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt unser Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität des Unternehmens. 2. ChancenberichtDie IT-Branche ist eine der dynamischsten und innovativsten Branchen in Deutschland. Sie bietet zahlreiche Dienstleistungen an, die von der Softwareentwicklung über die IT-Beratung bis hin zur IT-Sicherheit reichen. Die IT-Dienstleister sind sowohl für die digitale Transformation anderer Branchen als auch für die eigene Wettbewerbsfähigkeit verantwortlich. Im Jahr 2024 werden sie vor neuen Herausforderungen und Möglichkeiten stehen, die von der gesamtpolitischen und gesamtwirtschaftlichen Lage, dem Fachkräftemangel, dem technologischen Wandel und dem regulatorischen Umfeld beeinflusst werden. • Der Fachkräftemangel in der IT-Branche bietet uns als IT-Dienstleister die Möglichkeit, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren, die qualifizierte und motivierte Mitarbeiter anziehen und binden können. Wir können auch von der zunehmenden Diversität und Flexibilität der Arbeitskräfte profitieren, indem sie beispielsweise Remote-Arbeit, Teilzeitmodelle oder Kooperationsmodelle anbieten • Der technologische Wandel eröffnet uns neue Geschäftsfelder und Wachstumspotenziale, die von der künstlichen Intelligenz, dem Internet der Dinge, der Blockchain, dem Cloud-Computing oder der Virtual Reality ausgehen. Wir können uns als Innovationspartner und Lösungsanbieter für unsere Kunden etablieren, indem wir ihnen maßgeschneiderte und zukunftsfähige IT-Lösungen anbieten Es bleibt unsere Überzeugung: Das Gesamtauftreten als team neusta Unternehmensgruppe verschafft uns einen großen Vorteil gegenüber anderen Wettbewerbern, da wir den gesamten Lifecycle einer Software anbieten können. Von der ersten Idee über die Gestaltung, weiter über Mobile Apps über die Softwareentwicklung hin zur Wartung und Hosting der Software. So können wir als Teil einer starken Unternehmensgruppe den Unternehmen alles aus einer Hand anbieten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023neusta GmbH, Bremen1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der neusta GmbH (Amtsgericht Bremen, HRB 14039) wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den Erleichterungen nach § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Fortführungsprognose Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung geben sind. Die Gesellschaft hat in dem Geschäftsjahr 2021 einen Großauftrag (TEUR 6.500) an das Schwesterunternehmen neusta sports GmbH ausgeliefert. Aufgrund mangelnder Geschäftstätigkeit und damit einhergehender Liquiditätsschwierigkeiten kann die neusta sports GmbH ihre vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen. Die neusta GmbH hat das Großprojekt vorfinanziert und ist mangels Zahlungsrückfluss in ihrer Liquidität beeinträchtigt. Des Weiteren hat die neusta GmbH eine Patronatserklärung gegenüber der neusta sports GmbH dahingehend abgegeben, wonach die neusta sports GmbH jederzeit finanziell so auszustatten ist, dass diese ihren Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern nachkommen kann. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Patronatserklärung ist nach der aktuellen Entwicklung der neusta sports GmbH wenig wahrscheinlich, da die Gesellschaft keine nennenswerten externen Leistungsbeziehungen unterhält und daher sämtliche Gläubiger zu den Verbundunternehmen gehören. Die Muttergesellschaft team neusta Aktiengesellschaft und der Konzern befinden sich im Berichtsjahr sowie im laufenden Geschäftsjahr 2024 in einer angespannten Liquiditätssituation. Zur Schonung der Liquidität, hat die neusta GmbH in der zweiten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2024 begonnen Maßnahmen zur Stärkung der Vertriebsaktivitäten und die übergangsmäßige Inanspruchnahme von Kurzarbeit einzuführen. Weiterhin hat die Geschäftsleitung M&A Maßnahmen gestartet, um die Kapitalstärke des Unternehmens nachhaltig zu verbessern und plant zu diesem Zweck Veräußerungen von Finanzbeteiligungen. Erfuhr die neusta GmbH für 2023 einen leichten Umsatzrückgang sowie einen stark steigenden Kostendruck, die die Ertragslage ebenso belasteten, erwartet sie für 2024 aufgrund der getroffenen Maßnahmen sinkende Kosten, aufgrund eines weiteren Umsatzrückgangs aber noch einmal eine negative Ertragslage. Ab dem Jahr 2025 wird eine Besserung in der Liquiditäts- und Ertragslage auf Basis der Unternehmensplanung erwartet. Diese begründet sich durch eine Erholung bei den Umsätzen durch Nachholeffekte auf Kundenseite. Auf Basis der aktuellen Planung und der Annahme der Aufrechterhaltung der Finanzierung über die Muttergesellschaft ist die Zahlungsfähigkeit im Folgejahr 2025 mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit gesichert. Sollten sich wesentliche negative Abweichungen von der Planung ergeben, könnten sich im Geschäftsjahr 2025 bestandsgefährdende Liquiditätsrisiken ergeben, wenn nicht weitere finanzielle Mittel von der Muttergesellschaft zur Verfügung gestellt werden können. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Bewertung liegt die Annahme der Unternehmensfortführung ("going-concern") zugrunde. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die Zugänge werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Bankguthaben werden zu Nennwerten angesetzt. Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel entsprechen den Nennwerten. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden - soweit erforderlich - bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückdeckungsansprüche, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Zeitwertguthaben dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit dem Rückstellungsposten saldiert. Die Rückstellung wurde pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,45% bzw. 1,82% p.a. für einen Durchschnitt der letzten 7 Jahre gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 4 bzw. 31 Jahren ergibt. Ein daraus verbleibender passiver Saldo wird in der Bilanz unter den "Sonstigen Rückstellungen" ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen erhaltene Kundenzahlungen, die Erträge für den Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen. Bei den latenten Steuern ergibt sich zum Jahresabschlussstichtag ein Aktivüberhang; von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB ist kein Gebrauch gemacht worden. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes (mind. 20%) stellt sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.107, Vj. TEUR 2.155) sowie sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 7.038, Vj. TEUR 7.008). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 88, Vj. TEUR 58) und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 849, Vj. TEUR 1.365), davon TEUR 92 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter entfallen vollständig auf sonstige Vermögensgegenstände. Nach Verrechnung des Deckungsvermögens i. S. d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB 155 (Vj. TEUR 197) über die Verpflichtungen aus Zeitwertkonten 166 (Vj. TEUR 208) verbleibt eine Rückstellung für Zeitwertkonten in Höhe von 11 (Vj. TEUR 11). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.016), enthalten Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 741, Vj. TEUR 773), Tantieme (TEUR 72, Vj. TEUR 224) sowie Prüfungs- und Beratungsgebühren (TEUR 78, Vj. TEUR 44). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, welche durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 4.670. Bei den Sicherheiten handelt es sich um die Bürgschaften. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Leistungsverbindlichkeiten (TEUR 292) und sonstige Verbindlichkeiten (TEUR 3.099). Die Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen betreffen Leistungsverbindlichkeiten (TEUR 56). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und stillen Gesellschaftern entfallen vollständig auf sonstige Verbindlichkeiten. Latente Steuern Bei den latenten Steuern ergibt sich zum Jahresabschlussstichtag ein Aktivüberhang; von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB ist kein Gebrauch gemacht worden. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen auf Finanzanlagen Der Posten enthält außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 211 TEUR. 6. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverhältnissen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen von jährlich TEUR 642 (Vj. 702). Aus Leasingverhältnissen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen von jährlich von TEUR 546 (Vj. 511). Haftungsverhältnisse Die neusta GmbH hat eine Patronatserklärung gegenüber der neusta sports GmbH abgegeben. Wir verweisen dazu auf Punkt 2 "Fortführungsprognose". Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte 2023 im Durchschnitt (§ 267 Absatz 5 HGB) 369 Mitarbeiter (Vorjahr: 351 Mitarbeiter). Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind, bestellt: Dipl.-Kaufmann Uwe Scheja (Finanzen und Controlling) Kaufmann Dirk Schwampe, Bremen (Vertrieb) Dipl.-Informatiker Fabian Gutsche, Bremen (Projektmanagement) Dipl.-Ingenieur Lars Seinschedt, Bremen (Projektmanagement) Die Vergütung der Geschäftsführer für den Berichtszeitraum beläuft sich auf insgesamt TEUR 780 (Vj. 764). Honorar des Abschlussprüfers Wir verweisen auf den Konzernabschluss der team neusta Aktiengesellschaft, Bremen. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der team neusta Aktiengesellschaft, Bremen, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Aufgrund der angespannten Liquiditätssituation hat die Gesellschaft im Jahr 2024 Kurzarbeit in Anspruch genommen. sonstige Berichtsbestandteile
Bremen, den 13. Dezember 2024 Gez. Uwe Scheja Dirk Schwampe Fabian Gutsche und Lars Seinschedt Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.01.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die neusta GmbH, Bremen, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der neusta GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der neusta GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben im Anhang unter Punkt 2. "Fortführungsprognose" sowie im Abschnitt III. "Prognosebericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft sich in einer angespannten Liquiditätslage befindet und für die weitere Finanzierung auf die Inanspruchnahme von Kurzarbeit und von Verbundunternehmen bereitgestellte Mittel angewiesen ist. Wie im Anhang dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 13. Dezember 2024 RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer |
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neusta GmbH
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Konsul-Smidt-Straße 24
28217 Bremen - Commercial register
- HRB 14039HB, Bremen
- Registration date
- January 24, 1992
- Industry
-
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen - Purpose
- Die EDV-Projektabwicklung, Produkten-entwicklung und Forschung sowie die EDV-Unternehmensberatung sowie die Erbringung von EDV-Dienstleistungen.
Financials
Balance sheet
2024- Net Loss Not Covered by Equity 56,6 % 11,01 Mio
- Current Assets 28,3 % 5,50 Mio
- Fixed Assets 14,9 % 2,90 Mio
- Prepaid Expenses 0,3 % 52,0 k
- Liabilities 96,8 % 18,84 Mio
- Provisions 3,2 % 622,7 k
- Equity 0,0 % 0
- Accrued Expenses 0,0 % 0
Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.
Profit & loss
2024- Gross profit 29,3 % 25,01 Mio
- Personnel expenses 26,3 % 22,44 Mio
- Result after taxes 13,6 % −11,61 Mio
- Annual net profit/loss 13,4 % −11,49 Mio
- Depreciation 8,0 % 6,81 Mio
- Other operating expenses 6,2 % 5,28 Mio
- Depreciation on financial assets and current asset securities 1,6 % 1,36 Mio
- Interest and similar expenses 1,2 % 1,03 Mio
- Income from investments 0,3 % 258,2 k
- aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,2 % −130,4 k
- Other interest and similar income 0,0 % 31,5 k
- Income and profit taxes 0,0 % −14,5 k
- Other taxes 0,0 % 7,0 k
P&L data available for 3 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Fabian Gutsche
since 2013 Managing Director
-
Lars Seinschedt
since 2013 Managing Director
-
Uwe Scheja
since 2017 Managing Director
-
Claudia Krüger
since 2025 Procura
-
Janina Thomas
since 2025 Procura
-
Mo Ibrahim
since 2025 Procura
Ownership & holdings
Shareholders
- team neusta SE DEU 100.0 % 100k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
C****** M****
≥25%
40.1 %
-
M****** K*****
6.1 %
Holds shares in
- neusta infoMantis GmbH 100.0 %
- neusta travel commerce GmbH 74.9 %
- neusta inspire GmbH 52.0 %
History
- 2025
-
13.10.
Exit of positionKlaus Krutzke · Procura
-
13.10.
Member entryJanina Thomas · Procura
-
28.08.
Mergerneusta GmbH
-
19.08.
Mergerneusta GmbH
-
19.08.
Mergerneusta GmbH
-
19.08.
Mergerneusta GmbH
-
05.05.
Exit of positionJannik Klang · Procura
-
05.05.
Exit of positionDirk Schwampe · Managing Director
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
Unlock with API key Get API key →This company in Claude or ChatGPT
Connect handelsregister.ai to your AI assistant once – then simply ask it about this and any other company.
- In Claude, go to Settings → Connectors → “Add custom connector”.
-
Enter this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account in the dialog. The connector is then available in every chat under “Tools”.
- In ChatGPT, go to Settings → Connectors → Advanced, enable Developer mode and choose “Create”.
-
Enter the name “handelsregister”, authentication OAuth and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account in the dialog and enable the connector in the chat under “More”.
-
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \ --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY" - Done – the server is now available in every Claude Code session.
For your own applications: pass the server as a tool, authenticated with your API key.
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="neusta GmbH: Geschäftsführung, Gesellschafter, Kennzahlen?",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Cursor, Windsurf and other MCP clients: add this block to the MCP configuration.
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your key – once you are signed in it is filled in here automatically.
What do you know about neusta GmbH? Use entity_id dcc2aae2e7ce301b1acb5253c327e5d9 and show me the management, shareholders and the latest key figures.
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
Use this data in your app
Grab an API key and pull this structured commercial register data straight from your application — no scraping, no PDFs.
Keyboard shortcuts
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- C
- Copy entity_id
- I
- Switch tab
- 1–6
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