active Legal form GmbH

BridgingIT GmbH

MannheimKarlsruhe, DEU ·HRB 703853 Mannheim ·bridging-it.de

Overview

Legal form
GmbH
Address
N 7, 5-6
68161 Mannheim
Commercial register
HRB 703853, Mannheim
Registration date
January 22, 2008
Industry
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Registered capital
1,414,000.00 EUR
Representation rules

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Purpose
Die Beratung im Bereich der Prozesse und Geschäftsabläufe, sowie im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie, die Konzeption und Entwicklung von Individual- Software, die Transformation von Geschäftsprozessanforderungen in IT- Lösungen, die Wartung und Weiterentwicklung, sowie Betrieb von Standard- und Individualsoftware, Analyse und Modifikation, bzw. Einführung von IT- Prozessen, Integration von lndividuallösungen und Standardsoftware, Übernahme von Projekt- Managementaufgaben im Umfeld der Kundenorganisation, sowie Training und Coaching von Teams.

Financials

Revenue 2025
112,03 Mio. €
Employees 2025
592
Total assets 2025
27,31 Mio. €
Net income 2025
5,94 Mio. €
17 previous years · values unlocked with an API key Get API key →

Balance sheet

2025
Assets 27,31 Mio
  • Current Assets 90,6 % 24,74 Mio
  • Fixed Assets 6,9 % 1,88 Mio
  • Prepaid Expenses 2,0 % 549,9 k
  • Deferred Tax Assets 0,5 % 142,2 k
Liabilities and Equity 27,31 Mio
  • Liabilities 36,3 % 9,93 Mio
  • Provisions 34,1 % 9,31 Mio
  • Equity 29,6 % 8,07 Mio
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Balance sheet data available for 17 earlier fiscal years.

Profit & loss

2025
Income 241,47 Mio
  • Revenue 46,4 % 112,03 Mio
  • Personnel expenses 23,7 % −57,31 Mio
  • Material expenses 14,4 % −34,81 Mio
  • Other operating expenses 5,4 % −13,07 Mio
  • Balance sheet profit/loss 2,5 % 6,08 Mio
  • Result after taxes 2,5 % 5,94 Mio
  • Annual net profit/loss 2,5 % 5,94 Mio
  • Other operating income 1,1 % 2,61 Mio
  • Income and profit taxes 1,0 % −2,43 Mio
  • On intangible assets and property, plant, and equipment 0,3 % −831,6 k
  • Interest and similar expenses 0,1 % −256,0 k
  • Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,1 % 144,6 k
  • Other interest and similar income 0,0 % 7,3 k
  • Other taxes 0,0 % −4,6 k
  • Increase or decrease in finished and unfinished goods inventory 0,0 % 0
  • Income from investments 0,0 % 0
  • Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 0
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P&L data available for 14 earlier fiscal years.

Authorized representatives

  • Simon Felix Dillmann since 2026 Managing Director
  • Jochen Rolf Dr. Ruben since 2026 Procura
  • Uwe Dieter Frölich since 2009 Procura
3 former representatives · viewable with an API key Get API key →

Ownership & holdings

Shareholders

Top 3 hold 92.3 %
12 more shareholders · viewable with an API key Get API key →

Ultimate beneficial owners (UBOs)

22.0 % identified 78.0 % unidentified
  • F**** W****** 7.9 %
  • K**** B****** 6.4 %
12 more beneficial owners · viewable with an API key Get API key →

Holds shares in

History

  1. 2026
  2. 05.06.
    Exit of position
    Klaus Michael Baumgärtner · Managing Director
  3. 05.06.
    Member entry
    Jochen Rolf Dr. Ruben · Procura
  4. 05.06.
    Member entry
    Simon Felix Dillmann · Managing Director
  5. 05.06.
    Exit of position
    Frank Dr. Wallner · Managing Director
  6. 2023
  7. 23.10.
    Change of bylaws
    BridgingIT GmbH
  8. 23.10.
    Change of purpose
    Die Beratung im Bereich der Prozesse und Geschäftsabläufe, sowie im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie, die Konzeption und Entwicklung von Individual- Software, die Transformation von Geschäftsprozessanforderungen in IT- Lösungen, die Wartung und Weiterentwicklung, sowie Betrieb von Standard- und Individualsoftware, Analyse und Modifikation, bzw. Einführung von IT- Prozessen, Integration von lndividuallösungen und Standardsoftware, Übernahme von Projekt- Managementaufgaben im Umfeld der Kundenorganisation, sowie Training und Coaching von Teams.
  9. 23.10.
    Change of representation scheme
    Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
  10. 29.09.
    Exit of position
    Seed Companybuilder GmbH & Co. KG · Limited Partner
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Annual statements

Original published statements, ordered by fiscal year.

5 documents
Fiscal year Document Published Access
2025 Jahresabschluss Published Via the API
2024 Jahresabschluss Published Read full text
2023 Jahresabschluss Published Via the API
2022 Jahresabschluss Published Via the API
2021 Jahresabschluss Published Via the API
2024 Jahresabschluss Full text

BridgingIT GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

I. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

1.1 Ökonomische Rahmenbedingungen und weltwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft zeigte sich im Geschäftsjahr 2024 trotz anhaltender geopolitischer Spannungen und hoher Inflationsraten widerstandsfähig. Das globale BIP-Wachstum belief sich auf 3,2 %.1 Während die USA positive Wachstumsimpulse verzeichneten, war im Euroraum eine Abschwächung zu beobachten. In den USA erfolgte das Lohnwachstum im Einklang mit Produktivitätssteigerungen, während im Euroraum ein Anstieg der Lohnstückkosten die Produktivitätsgewinne überstieg.2

Unterbrechungen in den Rohstofflieferketten, insbesondere im Ölsektor, sowie extreme Wetterereignisse beeinträchtigten maßgeblich die wirtschaftliche Entwicklung im Nahen Osten, in Zentralasien und in der Subsahara-Region. Gleichzeitig stimulierte eine hohe Nachfrage nach Halbleitern und Elektronik - bedingt durch signifikante Investitionen in künstliche Intelligenz in Südostasien - das globale Wirtschaftswachstum. Die Gesamtinflationsrate sank auf 5,7 %.3 Während sich die Preise für Güter stabilisierten, blieben die Dienstleistungspreise unter Druck.4

Die Wirtschaft im Euroraum entwickelte sich leicht positiv, mit einem BIP-Wachstum von 0,8 %. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch eine Lockerung der restriktiven Geldpolitik sowie rückläufige Rohstoffpreise. Die Inflation lag bei 2,4 %.5

Die deutsche Wirtschaft stagnierte und verzeichnet einen Rückgang des BIP um 0,2 %.6 Wesentliche Belastungsfaktoren waren eine anhaltend hohe Unsicherheit, strukturelle Herausforderungen sowie ein Rückgang der Exporte um 0,8 %.7 Insbesondere aufgrund der Preisentwicklung im Dienstleistungsbereich und bei Nahrungsmitteln, stiegt die Inflation auf 2,2 %8.9 Die anhaltende gesamtwirtschaftliche Stagnation spiegelte sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresdurchschnitt um 0,2 % zu, wobei diese Entwicklung primär auf Überhangeffekte aus 2023 zurückzuführen ist. Die Investitionstätigkeit der Unternehmen war rückläufig. Gründe hierfür sind eine rückläufige Industrieproduktion, hohe Zinsen sowie geopolitische Unsicherheiten.10 Im Vergleich zum Vorjahr waren Investitionen in den nicht staatlichen Sektor des Baugewerbes mit 4,3 % und des Maschinen-, Geräte und Fahrzeugbereichs mit 6,5 % rückläufig. Dagegen stiegen die Investitionen in dem nicht staatlichen Sektor der sonstigen Anlagen um 4,5 %, wobei der Bereich Forschung & Entwicklung diese positive Entwicklung wesentlich beeinflusste.11

1.2 Entwicklung der Branche

Die BridgingIT GmbH mit den verbundenen Unternehmen CraftingIT GmbH und Fastahead GmbH verfügt über ein breit gefächertes Angebotsspektrum im Bereich Beratung, IT-Lösungen und Service. Um die Entwicklungen in den einzelnen Marktsegmenten darzustellen, sind spezifische Erhebungen heranzuziehen.

Der Gesamtmarkt für Informationstechnik- und Telekommunikation zeigte sich in einem herausfordernden konjunkturellen Umfeld weiterhin robust. Die Branche konnte im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2024 ein 3,3 %-iges Wachstum auf 222,6 Mrd. EUR erzielen. Damit entwickelte sich die Digitalwirtschaft deutlich besser als die Gesamtwirtschaft und zeigte sich stabil im Krisen-beeinflussten Umfeld.12 Der Teilmarkt Informationstechnik weist einen Jahresumsatz von 149,7 Mrd. EUR aus und zeigte sich bei einem Jahresplus von 4,4 % stabil. Etwas zurückhaltender entwickelte sich der Telekommunikationsmarkt, der im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % auf 73 Mrd. EUR wuchs.13 Der positive Trend spiegelt sich auch in der Zahl der Beschäftigten in der ITK-Branche wider. So arbeiteten 2024 knapp 1,34 Mio. Menschen in diesem Marktsegment, das waren 9.000 mehr als im Jahr zuvor.14

Nachdem der Digitalisierungsfortschritt 2023 stagnierte, wurde die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 deutlich digitaler. Trotz der anhaltenden Krisensituationen durch geopolitische Konflikte, hohe Energiepreise, gestörte Lieferketten, Inflation und genereller Unsicherheit steigerten deutsche Unternehmen ihre Digitalisierungsaktivitäten. Der Digitalisierungsindex stieg auf 113,6 Punkte (Vorjahr: 108,1 Punkte). Branchen-Spitzenreiter bei der Digitalisierung waren die ITK-Branche (285,1 Punkte) sowie Elektrotechnik, Maschinen- und Fahrzeugbau (160,4 Punkte, + 5,6 Punkte vs. 2023). Den stärksten Digitalisierungszuwachs verzeichneten unternehmensnahe Dienstleister (+ 6,5 Punkte) sowie die Branchengruppe Grundstoffe, Chemie und Pharma (+ 6,4 Punkte).15 2024 war ein dynamisches Jahr für die Künstliche Intelligenz (KI). Die Nutzung künstlicher Intelligenz ist um 8 Prozentpunkte gestiegen, sodass 2024 jedes fünfte Unternehmen KI nutzte, vor allem große Unternehmen.16

Zusammenfassend stellen sich die von der BridgingIT GmbH adressierten Märkte in einem von Krisen geprägten Umfeld als resilient dar.

2. Darstellung der Gesellschaft

2.1 Aufstellung der BridgingIT GmbH

Im März 2008 als unabhängiges IT-Beratungsunternehmen gegründet, versteht sich bridgingIT als innovativer Dienstleister und verbindet die Anforderungen der Fachseite mit Lösungen der IT. Innerhalb der bridgingIT-Gruppe ist die BridgingIT GmbH der umsetzungsstarke Realisierungspartner, der die Veränderungsvorhaben der Kunden unabhängig und produktneutral begleitet. Experten beraten dabei mit einem Skill-Set aus Methoden- und Technologiekompetenz ganzheitlich und branchenübergreifend zu Themen wie Digital Organizations & Transformation Guidance, Digital Platforms & Architectures, Analytics & Data-driven Solutions und Software-Engineering. Gemeinsam mit den verbundenen Unternehmen Fastahead GmbH & Co. KG und CraftingIT GmbH ist ein durchgängiges Leistungsangebot von der Beratung und Konzeption bis zum Betrieb einer Lösung verfügbar.

Regional vertreten ist die Unternehmensgruppe an folgenden Standorten: Mannheim (Hauptsitz), Frankfurt, Stuttgart, München, Nürnberg, Köln, Hamburg, Berlin, Magdeburg und Heidelberg.

Seit dem Geschäftsjahr 2023 hält die SPIE Information & Communication Services GmbH, Düsseldorf, mit 75,1% die Mehrheit der Geschäftsanteile und die bridgingIT Gruppe ist über den Geschäftsbereich ICS in den SPIE Konzern eingebunden.

2.2 Entwicklung der Gesellschaft

a. Marktpositionierung

Der spezifische Hauptmarkt der BridgingIT GmbH für IT-Dienstleistungen für die deutsche Konzernlandschaft war in 2024 zunehmend von Risiken und Sparmaßnahmen geprägt. Unternehmen vergaben Aufträge sehr zögerlich bzw. später als geplant. Viele Kunden kämpften mit Investitionsstau und sogar schon beauftragte Projektvorhaben wurden gestoppt oder gebremst.

Im Gegenzug bleibt der Trend zur Digitalisierung und zur Umstellung auf Cloud-Lösungen unverändert eine Notwendigkeit und Priorität. Viele Unternehmen - sowohl große als auch mittelständische - wissen um die Notwendigkeit einer Investition in ihre digitale Transformation.

Die BridgingIT GmbH war in 2024 in der Lage, sich an die verändernden Marktbedingungen anzupassen und speziell mit der Einführung von Cloud-Technologien, Künstlicher Intelligenz (KI), Automatisierung und anderen Zukunftstechnologien, relevante Wertbeiträge zur Marktfähigkeit oder zur Effizienzsteigerung bei Kunden zu realisieren. Dementsprechend konnten Rahmenverträge mit den wichtigsten Kunden mehrjährig verlängert werden.

Aufgrund der zunehmenden Bedrohungen durch Cyberangriffe und der verschärften Datenschutzbestimmungen (z. B. DSGVO) war eine Steigerung der Budgets im Bereich Cybersecurity und Datenschutz zu beobachten. Unternehmen investieren zunehmend in die Sicherung ihrer IT-Infrastrukturen, um Risiken zu minimieren und rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden. Hier ist die BridgingIT GmbH aus unserer Sicht bestmöglich positioniert.

Auch Nachhaltigkeit ist weiter ein zunehmend wichtiges Thema. IT-Beratungshäuser werden vermehrt von Unternehmen gefragt, wie sie ihre IT-Infrastrukturen umweltfreundlicher gestalten können, etwa durch den Einsatz energieeffizienter Rechenzentren oder durch den verstärkten Einsatz von Softwarelösungen zur Optimierung des Ressourcenverbrauchs.

Gerade in den Trendthemen muss der Fachkräftemangel weiter als große Herausforderung gesehen werden.

BridgingIT setzt selbst auf Automatisierung und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Das Unternehmen kann so seine eigenen Prozesse optimieren und schneller sowie kostengünstiger arbeiten. Dadurch können Margen verbessert und Wettbewerbsvorteile erzielt werden. Auch in 2024 ist das Unternehmen wiederholt vom SZ-Institut als Top-digitales Unternehmen ausgezeichnet worden.

Darüber hinaus investierte BridgingIT in die Etablierung von Partnerschaften mit großen Technologieanbietern wie Microsoft, Amazon Web Services (AWS) oder Google Cloud, um ihre Dienstleistungen zu erweitern und eine breitere Kundenbasis zu erreichen.

b. Geschäftsentwicklung

Die Kundenstruktur des Unternehmens hielt vielen negativen Trends aus Wirtschaft und Politik stand. In einzelnen Branchen und Clustern, bspw. Automotive war ein spürbarer Nachfragerückgang zu verzeichnen. Diese negativen Einflüsse führten zu einem mit 4% spürbaren Umsatzrückgang der so nicht absehbar war. Durch positive Entwicklungen anderer Branchen (z.B. Energy und Finance/Insurance) konnte die negative Entwicklung nur zum Teil aufgefangen werden.

Durch konsequente Neukundenarbeit konnten eine zweistellige Zahl von Kunden neu gewonnen und Rahmenverträge abgeschlossen werden, die grundsätzlich zweistellige Millionenvolumen an Abrufen versprechen. Leider konnten diese Potentiale auf Grund der wirtschaftlichen Situation vieler Kunden in 2024 nicht abgerufen werden. Gerade im Public Sector kann aber mit Blick auf die Zeit nach der Bundestagswahl davon ausgegangen werden, aus den Verträgen auch messbares Projektgeschäft zu generieren.

Erfolge gab es im Umfeld der drei größten Kunden, wo BridgingIT seine Position als Lieferant festigen konnte und die Zusammenarbeit mit diesen Kunden vertraglich auf die nächsten Jahre sichergestellt ist. Die einzelnen lokalen Märkte haben sich mehrheitlich gut entwickelt. Auch Tagessätze an lokalen Märkten und im Großkundenumfeld sind weiter stabil.

An den größten Standorten Köln, Frankfurt, Mannheim, Stuttgart und München konnte im Jahr 2024 die Markposition gefestigt und trotz angespannter wirtschaftlicher Lage in Deutschland und darüber hinaus der Umsatz gehalten werden. Stabile Kundenbeziehungen, auf die auch in 2025 gebaut werden kann, sind der Schlüssel für die wirtschaftliche Stabilität in der angespannten Wirtschaftslage.

So konnte der Standort Köln an der Stabilisierung und dem Ausbau des lokalen Management-Teams und der Projekteinsätze arbeiten. Zudem wurde sehr intensiv und mit sichtbarem Erfolg an der Umsetzung des Regionalitätsprinzips gearbeitet. Mit 45 Mitarbeitenden startet der Standort in das Jahr 2025, welches hohe Potenziale am regionalen Markt in innovativen Digitalisierungsthemen aufweist.

Trotz einer leicht rückläufigen Anzahl an Mitarbeitenden am Standort Frankfurt konnte der Umsatz des Vorjahres nahezu gehalten werden. Wesentliche Stabilisatoren waren hierbei der Gewinn und die Verlängerung von zwei Rahmenverträgen mit Kunden in den stabilen Branchen Transport und Logistik sowie Banken und Versicherungen.

Die zum Jahresstart etablierten Business-Lines und die damit einhergehende Stabilisierung und Fokussierung des Management-Teams in Mannheim entlang des gruppenweit etablierten Themenschnitts hat mit der damit einhergehenden Nähe zum Kunden ein erfolgreiches Jahr 2024 gesichert. Die Strukturen wurden aufgrund der wirtschaftlichen Lage unserer Kunden nicht für Wachstum, sondern für Effizienz, Effektivität und Geschwindigkeit am Markt erfolgreich genutzt. Gleichzeitig konnte die Anzahl der Mitarbeitenden konstant gehalten werden. Flexibilität und Marktorientierung wird als Basis für eine positive Entwicklung gesehen, auch wenn mit weiterhin schwierigen Marktgegebenheiten gerechnet wird.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklungen der Automobil- und Zulieferindustrie konnte sich der Standort Stuttgart, aufgrund der in den Vorjahren konsequent ausgebauten Branchendiversifikation, behaupten. Mit einer gleichbleibenden Anzahl an Mitarbeitenden und der Fähigkeit, sich schnell auf sich verändernde Rahmenbedingungen einzustellen, konnte das Jahr wirtschaftlich erfolgreich abgeschlossen werden. Für das kommende Jahr steht der weitere Ausbau unserer Kundenumfelder speziell in den Branchen Energy und Public im Vordergrund.

Der Standort München erlebte im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang in Umsatz und Gewinn. Die Ursachen liegen in der allgemeinen Wirtschaftslage, wovon alle Portfolioschwerpunkte am Standort betroffen sind. Maßnahmen zur Gegensteuerung dieser Entwicklung sind eingeleitet.

Die CraftingIT GmbH mit Hauptsitz in Magdeburg blickt auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr 2024 zurück, in dem Umsatz und Rendite im Kerngeschäft Managed Services annähernd gehalten werden konnten. Die Zusammenarbeit mit ausgewählten Nearshore-Partnern wurde weiter ausgebaut und stabilisiert, was sich positiv auf die Liefer- und Leistungsfähigkeit ausgewirkt hat. Zum Jahresende 2024 konnten eine große Anzahl der bestehenden Serviceverträge verlängert und teilweise erweitert werden, so dass zum Jahresstart 2024 positiv auf das erste Halbjahr 2025 geblickt werden kann.

Durch umfangreiche Maßnahmen zur Standardisierung und Qualitätssteigerung konnte im Jahr 2024 die Weiterentwicklung der craftingIT in eine agile und flexible Managed Service Organisation weiter vorangetrieben werden. In Verbindung mit den laufenden Ausbildungs-Initiativen z.B. in den Bereichen Cloud und DevOps soll dies absehbar für eine weitere Steigerung der Qualität und Skalierbarkeit der Serviceleistungen sorgen. Eine ab Ende 2024 durchgeführte Kundenzufriedenheitsbefragung hat zu Ende 2024 ein sehr gutes Kundenfeedback zu den Leistungen der craftingIT gezeigt. Die Befragung wird im ersten Quartal 2025 abgeschlossen werden. Auf Basis der Ergebnisse und Rückmeldungen werden dann weitere Verbesserungspotentiale analysiert und umgesetzt. Um weiteres Neugeschäft zu generieren, werden in enger Abstimmung mit der Portfolio- und Sales-Organisation sowie den Practices der bridgingIT-Gruppe weitere marktfähige, standardisierte Service-Offerings ausgeprägt und im ersten Halbjahr 2025 in den Markt gebracht.

In der Strategie- und Managementberatung fastahead GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin konnten die Partnerstrukturen und der Branchenfokus weiter ausgebaut werden. Durch die Ergänzung des Lieferportfolios der Gruppe mit branchenspezifischer Beratungskompetenz konnten weitere Kunden für die Gruppe vor allem im Bereich Energy gewonnen werden. An die wirtschaftliche Entwicklung zum Ende des Geschäftsjahres 2023 konnte erfolgreich angeknüpft und der Umsatz um 25 % gesteigert werden.

3. Entwicklung von Auftragseingang, Leistung und Umsatz

Der Auftragseingang (inkl. der Tochterunternehmen CraftingIT und Fastahead) betrug im Berichtsjahr Mio. EUR 175,8 (Vorjahr: Mio. EUR 166,7).

Die Leistung einschließlich der Bestandserhöhung betrug Mio. EUR 114 (Vorjahr: Mio. EUR 120).

Der Umsatz betrug Mio. EUR 114 (Vorjahr: Mio. EUR 120) und ist gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % leicht gefallen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Einbruch von Partnergeschäft bei einzelnen Kunden zurückzuführen.

Der Trend, Digitalisierungsprojekte in den Fachbereichen zu starten, hält weiter an. Die Branchen Manufacturing, Automotive und Public mussten dennoch Umsatzrückgängen in Kauf nehmen, weil die wirtschaftliche Lage dieser Kunden einen Investitionsstau hervorruft. Steigerungen konnten mit 15 % und 9 % Wachstum in den Branchen Energy und Healthcare realisiert werden, wo neben den bestehenden Hauptkunden vor allem das Geschäft bei neueren Kunden weiter ausgebaut werden konnte.

Die Umsätze verteilten sich in 2024 auf die folgenden Branchen:

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Energy 37,5 %
Transport und Logistics 23,9 %
Financial Services 10,6 %
Retail 8,9 %
Healthcare/Life Sciences 5,4 %
Public 4,8 %
Manufacturing 4,6 %
Mobility and Automotive 2,7 %
Other Services 1,7 %

4. Personalentwicklung

Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter der BridgingIT GmbH belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2024 auf 632 (Vorjahr: 620 Mitarbeiter).

5. Struktur der Gesellschaft

Die Geschäftsadresse der Gesellschaft lautet BridgingIT GmbH, N7 6, 60313 Mannheim

Tochtergesellschaften:

 

CraftingIT GmbH, Erzbergerstraße 1-2, 39104 Magdeburg

 

Fastahead GmbH & Co. KG, Hauptstraße 90, 12159 Berlin

 

Fastahead Management GmbH, Hauptstraße 90, 12159 Berlin

II. Wirtschaftsbericht

1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmenssteuerung basiert maßgeblich auf folgenden finanziellen Leistungsindikatoren:

Leistung (definiert als Summe aus Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung und der aktivierten Eigenleistungen), Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT, unter Abzug sonstiger Steuern), Working Capital (definiert als Saldo von Umlaufvermögen (ohne liquide Mittel), Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen) und Liquiditätsentwicklung (definiert als Summe aus Bankguthaben, Kassenbeständen und Cash-Pool-Positionen).

Im Folgenden werden diese wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren näher ausgeführt sowie weitere inhaltliche Erläuterungen zur Bilanz gegeben.

1.1 Leistung

Die Leistung im Berichtsjahr liegt mit Mio. EUR 114 (Vorjahr: Mio. EUR 120) unterhalb des avisierten Planwertes.

1.2 Ertragslage

Die Ertragslage im Berichtsjahr war insgesamt zufriedenstellend. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt im Berichtsjahr Mio. EUR 6,5 (Vorjahr: Mio. EUR 7,9). Damit konnte das Niveau des Vorjahres marktbedingt nicht gehalten werden.

Dabei sank der Umsatz um Mio. EUR 5,3 vorwiegend durch den Rückgang des Partnergeschäfts, was sich auch in der Verminderung des Materialeinsatzes (Aufwendungen für bezogene Leistungen) um Mio. EUR 6,9 zeigt. Gleichzeitig stiegen die Personalaufwendungen um Mio. EUR 3,4 aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl und höheren Vergütungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um ca. Mio. EUR 0,6. Im Vorjahr waren diese vor allem durch das einmalige Insourcing von Partnergeschäft und die Integrationsaufwände für die SPIE geprägt. Des Weiteren lagen in diesem Jahr die Werbe- und Reisekosten um Mio. EUR 0,3 unter dem Wert des Vorjahres.

Der Bilanzgewinn in Höhe von Mio. EUR 4,1 soll bis auf die ausschüttungsgesperrten Erträge aus latenten Steuern vollständig ausgeschüttet werden.

1.3 Vermögenslage

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme von Mio. EUR 28,1 um Mio. EUR 0,1 auf Mio. EUR 28,0 leicht gesunken.

Das Anlagevermögen ist wie im Vorjahr zu über 100 % durch Eigenkapital gedeckt und finanziert.

Das Aktivvermögen hat sich im Gegensatz zum Vorjahr nur gering vermindert (um Mio. EUR -0,1). Dabei hat sich der Bestand der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen vor allem aufgrund des Cash-Pooling um Mio. EUR 3,1 erhöht und der Kassenbestand sich um Mio. EUR 3,5 vermindert.

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten haben sich in Summe um Mio. EUR 1,0 erhöht. Dies ist vor allem auf die Reduktion von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR 3,4 sowie auf die jeweilige Erhöhung von Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen in Höhe von Mio. EUR 1,5, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 0,7 und Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Mio. EUR 2,7 zurückzuführen.

Das Eigenkapital vermindert sich dadurch um Mio. EUR 1,1.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 21,9 % unterhalb des Vorjahreswertes (25,6 %).

Das Working Capital, ermittelt als Saldo von Umlaufvermögen (ohne liquide Mittel), Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen, ist mit Mio. EUR 3,8 im Vergleich zu Mio. EUR 1,3 im Vorjahr gestiegen. Bereinigt um Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von Mio. EUR 6,6 (Vorjahr: Mio. EUR 3,4), sank das Working Capital um Mio. EUR 0,1 auf Mio. EUR -2,1.

1.4 Finanzlage

Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH eingebunden. Damit ist die Liquidität jederzeit gesichert. Die Liquidität aus Bankguthaben, Kassenbeständen und Cash-Pool-Positionen der BridgingIT GmbH liegt zum Ende des Berichtsjahres mit Mio. EUR 6,7 um Mio. EUR 1,0 unter dem Stand des Vorjahresstichtags (Mio. EUR 7,7).

Durch die Einführung des Cash-Poolings wurden das Bankguthaben, aber auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduziert. Dagegen stiegen die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Cash-Pool SPIE).

2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

2.1 Betriebszugehörigkeit

Die Mitarbeitenden der BridgingIT GmbH waren im Jahr 2024 durchschnittlich 4,9 Jahre beschäftigt (Vorjahr: 4,4 Jahre). Die Fluktuation (Verhältnis der Austritte zum Personalanfangsbestand des Jahres) ist von 14,46 % im Vorjahr auf 17,50 % im Jahr 2024 gestiegen, was im Wesentlichen auf einen marktbedingten Druck im Bewerbermarkt zurückzuführen ist.

2.2 Weiterbildung

Die BridgingIT GmbH hat im Jahr 2024 im Rahmen des Führungsprozesses Skill 2 halbjährige Coachingprogramme für angehende Manager und 4 ebenfalls halbjährige Programme für Skillstufenwechsel begonnen. In diesen Programmen finden neuerdings methodische Schulungselemente der SPIE Akademie Anwendung. Zusätzlich wird durch die Portfolioorganisation bzw. die fachlichen Communities ein Schulungskatalog mit internen und externen Schulungsempfehlungen gepflegt, der die Basis für gezielte fachliche Weiterbildung ist. Branchenwissen wird über ein PowerUp genanntes Schulungsformat (6 Schulungseinheiten verteilt über 3 Monate) angeboten.

In Summe wurden 2,1 % der Arbeitszeit der Mitarbeiter (ca. 18T Stunden) in Weiterbildung investiert.

2.3 Ausbildung

Zum Stichtag 31. Dezember 2024 beschäftigt die Gesellschaft 6 Auszubildende bzw. Werkstudenten (Vorjahr: 3).

Erklärung zur Unternehmensführung

Im Jahr 2024 wurden durch die Gesellschafter und die Geschäftsführung Ziele zur Erhöhung des Frauenanteils in der Geschäftsführung zum 30. Juni 2029 und im Unternehmen zum 14. Mai 2029 definiert.

Die Gesellschaft ist unverändert mit zwei männlichen Geschäftsführern besetzt. Die Gesellschaft ist erst jüngst Teil der SPIE Germany Switzerland Austria Unternehmensgruppe („SPIE GSA-Gruppe“) geworden. Um eine Kontinuität der Führungsstrukturen und effektive und nahtlose Integration in die SPIE GSA-Gruppe - auch unter Berücksichtigung der Anzahl der Gesellschafter - sicherzustellen, soll die bisherige Zusammensetzung der Geschäftsführung mit zwei Geschäftsführern weiter beibehalten werden. Angesichts der Größe der Gesellschaft wird die Bestellung mit derzeit zwei Geschäftsführungsmitgliedern auch unter Mitberücksichtigung des angestrebten Wachstums der Gesellschaft als angemessen und ausreichend angesehen. Gemäß vorstehender Begründung wird demnach die Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung der Gesellschaft gemäß § 52 Abs. 2 GmbHG bis zum 30.06.2026 mit 0 % festgelegt.

Für das Unternehmen legt die Geschäftsführung der bridgingIT GmbH entsprechend § 36 GmbHG für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung folgende Zielgrößen für den Frauenanteil fest:

1. Ebene (Geschäftsführung und Geschäftsführung Töchter) 16 % (derzeit 16 %)

2. Ebene (Location Management, C-Level (inkl. Töchter) und Ebene Sales Directors) 10 % (derzeit 0 %).

Die vorgenannten Zielsetzungen sind bis zum 14.5.2029 zu erreichen.

III. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Erwartetes wirtschaftliches Umfeld

1.1 Erwartete weltwirtschaftliche Entwicklung

Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein globales BIP-Wachstum von 3,3 % prognostiziert. Erwartete Leitzinssenkungen dürften die Investitionsbereitschaft der Unternehmen positiv beeinflussen.17 Die weltweit rückläufige Inflation - prognostiziert mit 4,2 %18 - wird voraussichtlich zur Stärkung der Realeinkommen privater Haushalte und damit zur Förderung des Konsums beitragen.19 Gleichzeitig bestehen Risiken im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen sowie protektionistischen Maßnahmen großer Volkswirtschaften, die sich dämpfend auf das globale Wirtschaftswachstum auswirken könnten.20

Im Euroraum wird ein BIP-Wachstum von 1,3 % erwartet. Nach einem schwachen Vorjahr dürfte sich die Binnennachfrage aufgrund steigender Reallöhne, einer rückläufigen Inflationsrate und eines höheren verfügbaren Einkommens erholen.21

Die deutsche Wirtschaft wird voraussichtlich um 0,3 % wachsen.22 Nach einer kurzzeitigen Erholung im Winterhalbjahr 2024/2025 wird eine konjunkturelle Abschwächung erwartet, bedingt durch protektionistische US-Handelspolitiken sowie eine rückläufige Konsumnachfrage.23 Die Inflation dürfte sich auf 2,2 %24 stabilisieren, wodurch sich positive Impulse für den Konsum ergeben. Gleichzeitig könnten angekündigte US-Zölle das Exportgeschäft belasten (-0,3 %)25. Die vollständigen Auswirkungen dieser Maßnahmen werden sich jedoch voraussichtlich erst im Folgejahr zeigen. Dagegen wird erwartet, dass sinkende Zinsen die Investitionstätigkeit der Unternehmen begünstigen und damit einen positiven Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten.26

1.2 Erwartete Entwicklung der Branche

Die Digitalbranche zeigt sich in einem von der geopolitischen Situation, Inflation und eingeschränkten Lieferketten geprägten, herausfordernden Marktumfeld sehr stabil. Der Digitalverband Bitkom erwartet für die Unternehmen der ITK-Branche im Jahr 2025 ein Umsatzwachstum von 4,6 %. Somit werden die Umsätze voraussichtlich um rund 10 Mrd. EUR auf 232,8 Mrd. EUR wachsen. Zugleich wird die Beschäftigtenzahl den Prognosen nach um 1,5 % auf rund 1,37 Millionen zulegen. Der von SPIE bediente Teilmarkt der Informationstechnik soll 2025 um 5,9 % wachsen und einen Umsatz von 158,5 Mrd. EUR erwirtschaften, wobei für den Teilmarkt Software (9,8 %, auf 51,1 Mrd. EUR) ein starkes Wachstum prognostiziert wird. Besonders die KI-Plattformen werden den Erwartungen nach ein Wachstum um 43 % auf 2,3 Mrd. EUR aufweisen. Aber auch Kollaborationstools für mobiles Arbeiten (+ 12 % auf 1,4 Mrd. EUR) und die Sicherheitssoftware (+11 % auf 5,1 Mrd. EUR) sollen stark wachsen. Cloud-Services (+17 % auf 20 Mrd. EUR) sowie IT-Dienstleistungen (+5 % auf 53,8 Mrd. EUR) werden den Markt ebenfalls durch Ihr Wachstum antreiben. Für den Markt der Telekommunikation wird ein leichtes Wachstum von 1,8 % auf 74,3 Mrd. EUR prognostiziert.27 Im industriellen IoT-Markt wird im Jahr 2025 mit einem Plus von 12,4 % und somit einem Umsatzvolumen über 7,97 Mrd. EUR gerechnet.28

Zusammenfassend stellen sich die von der BridgingIT GmbH adressierten Märkte, trotz eines wirtschaftlich herausfordernden Marktumfelds, als attraktiv dar und weisen große Potenziale für ein solides künftiges Wachstum auf. Treibende Faktoren sind die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung, der Durchbruch der KI in den Software-Anwendungen, das zunehmende Bedürfnis nach physischer und virtueller Sicherheit sowie die hohen Investitionen in Kommunikations- und Netzwerkinfrastrukturen in vielen Kundensegmenten.

Aufgrund der teilweise bestehenden Abhängigkeit von globalen Komponenten-Lieferketten stellt die aktuelle politische Diskussion zur Einführung von Importzöllen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union eine Unsicherheit für die Investitionsbereitschaft der Kunden dar, deren Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung gegenwärtig schwer zu beurteilen ist.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

2.1 Auftragseingang

Für das Geschäftsjahr 2025 wird eine moderate Steigerung des Auftragseinganges angestrebt, alle Leistungsbereiche der Gesellschaft betreffend.

2.2 Leistung

In der Leistung wird ein moderates Wachstum um ca. 5 % angestrebt.

2.3 Ertragslage

Für das Jahr 2024 wird eine moderate Steigerung im absoluten und relativen Ergebnis angestrebt (EBIT und EBIT-Marge). Im Vergleich zum Berichtsjahr sollen zusätzliche positive Ergebnisbeiträge aus der Konsolidierung eines Standortes und der weiteren Professionalisierung der Organisation erzielt werden.

2.4 Working Capital

Durch konsequentes Faktura- und Forderungsmanagement wird auch im Geschäftsjahr 2025 eine moderate Reduzierung des Working Capital angestrebt.

2.5 Liquiditäts-Entwicklung

Die Planung der Cash-Entwicklung basiert auf der ausgeführten positiven Ertragsentwicklung und einer weiteren Optimierung des Working Capital. Insgesamt wird eine leichte Erhöhung des Cash-Bestands (einschl. Cash-Pooling-Forderungen) für 2025 erwartet.

3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3.1 Betriebszugehörigkeit

Die BridgingIT GmbH verfolgt das Ziel, laufend zusätzliche qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und diese auch langfristig an das Unternehmen zu binden. Als Resultat der angestrebten Mitarbeitenden-Neueinstellungen wird die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit ungefähr konstant bleiben.

3.2 Weiterbildung

Im Rahmen der Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und dem hohen Schulungsaufkommen rechnen wir im Jahr 2025 mit gleichbleibenden Trainingstagen.

3.3 Ausbildung

Auch im Jahr 2025 gehen wir davon aus, dass Ausbildungsplätze angeboten werden können.

4. Effiziente Organisation des Risikomanagements

Die Risikopolitik der BridgingIT GmbH eingebettet in die Risikopolitik der SPIE GSA-Gruppe und darauf ausgerichtet, den Bestand der Gruppe und der Gesellschaft zu sichern sowie den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern.

Für das Risikomanagement ist innerhalb der SPIE GSA-Gruppe das Team Risikomanagement innerhalb des Zentralbereichs Governance mit folgenden wesentlichen Aufgaben verantwortlich:

Risikotransparenz (Erkennen - Dokumentieren - Steuern),

Standardisierung und Beschreibung von Prozessen,

Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) und

Qualitätssicherung von Kundenaufträgen inkl. Projektaudits.

Wesentlich für die Erreichung dieses Ziels ist die Steuerung der identifizierten Auftrags- und Absatzrisiken durch unternehmensinterne Standards und Freigabeprozesse. Die vereinheitlichten Freigabeprozesse und -grenzen werden in Abstimmung mit der Konzernführung kontinuierlich überprüft und nach Bedarf angepasst. Diese Anpassungen werden vom Team Risikomanagement durch Schulungen in allen Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften begleitet.

Kunden- und Marktrisiken begegnen wir durch eine differenzierte Produkt- und Kundenstruktur sowie durch sorgfältige Kundenauswahl und kontinuierliche Überprüfungen der Bonität unserer Kunden und Lieferanten. Als weitere Maßnahmen sind effektives Debitoren- und Kreditorenmanagement einschließlich des Abschlusses einer Forderungsausfallversicherung für Risiken aus Insolvenz und Protected Default für ausgewählte Kunden vorgesehen.

Die hohe Wettbewerbsintensität führt zu einem anhaltend hohen Margendruck, dem z.B. durch Realisierung von Synergieeffekten innerhalb der SPIE GSA-Gruppe sowie einer konsequenten Erweiterung der eigenen Wertschöpfungskette als Multitechnik-Anbieter begegnet wird.

Risiken aus dem Ukraine-Krieg werden zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr gesehen. Sollten aus Kriegen Risiken entstehen, werden sie im Rahmen des Business Continuity Managements der SPIE GSA-Gruppe analysiert, bewertet und bei Bedarf berücksichtigt.

5. Chancen und Risiken zur künftigen Entwicklung

Das Portfolio der Gesellschaft bietet eine gute Perspektive für solides zukünftiges Wachstum.

Als Gründe sind zu nennen:

zunehmende Digitalisierung und Vernetzung,

ein stetig zunehmendes physisches und virtuelles Sicherheitsbedürfnis sowie entsprechende Regulierungen und

ein hoher Investitionsbedarf in Kommunikationsinfrastrukturen und Netzwerkinfrastrukturen in vielen Kundensegmenten.

Zur stetigen Weiterentwicklung des Lösungsportfolios und Realisierung dieser Marktchancen führt die Gesellschaft interne Centers of Competence in den Bereichen Internet of Things, Cloud, IT Security und PSIM (Physical Security Information Management).

Zusätzliche Chancen für die Gesellschaft erwarten wir durch den Ausbau der vertrieblichen Zusammenarbeit mit der SPIE Gruppe.

Die Wachstumschancen werden nachhaltig begrenzt durch den sich laufend verstärkenden Fachkräftemangel und die daraus resultierende Herausforderung, Renteneintritte sowie die natürlichen Fluktuationen durch Neueinstellungen hinreichend zu kompensieren. Gemeinsam mit der SPIE Gruppe verfolgt die Gesellschaft hierzu eine umfangreiche Employer of Choice Kampagne, um die Attraktivität des Unternehmens am Arbeitsmarkt weiter nachhaltig zu steigern.

Durch die branchenübergreifende vertriebliche Aufstellung wird das Risiko einer Abhängigkeit von einzelnen Großkunden als gering eingeschätzt.

Im Jahr 2022 richtete SPIE wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine einen Krisenstab ein, der sich mit möglichen negativen Auswirkungen des Konflikts auf das Geschäft von SPIE beschäftigte. Hierbei standen insbesondere Lieferverzögerungen- und -Engpässe sowie der Umgang mit Materialpreissteigerungen im Fokus. Diesen Risiken konnte durch Preisfixierungen oder Preisanpassungen weitgehend reduziert werden. Da sich die Lieferketten inzwischen entspannt haben und die im Jahr 2022 erreichten Preislevel wieder gesunken sind, werden aktuell keine weiteren Risiken aus dem Konflikt gesehen. Der Krisenstab konnte in Laufe des Jahres 2023 aus den genannten Gründen aufgelöst werden.

Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken werden für die BridgingIT GmbH nicht gesehen.

 

Mannheim, den 4. April 2025

Frank Wallner, Geschäftsführer

Klaus Baumgärtner, Geschäftsführer

1 Vgl. IMF (2025): World Economic Outlook, Update January 2025, S. 8.
2 Vgl. IMF (2024): World Economic Outlook, Policy, Pivot, Rising Threats, S. 2.
3 Vgl. IMF (2025): World Economic Outlook, Update January 2025, S.8.
4 Vgl. IMF (2024): World Economic Outlook, Policy, Pivot, Rising Threats, S. xiv.
5 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook December 2024, S. 146 ff.
6 Vgl. BMWK (2025): Ausgewählte Daten zur wirtschaftlichen Lage, S. 1.
7 Vgl. BMWK (2025): Jahreswirtschaftsbericht 2025, S. 20 ff.
8 Vgl. BMWK (2025): Ausgewählte Daten zur wirtschaftlichen Lage, S. 1.
9 Vgl. DESTATIS (2025): Pressemitteilung: Inflationsrate im Jahr 2024 bei + 2,2 %, o.S.
10 Vgl. Bundesagentur für Arbeit (2024): Blickpunkt Arbeitsmarkt, Dezember und Jahr 2024, S. 41.
11 Vgl. DESTATIS (2025): Investitionen in Deutschland - eine Bestandsaufnahme, S. 14 ff.
12 Vgl. Bitkom (2025): Lichtblick in der Rezession: Digitalbranche wächst um 4,6 %, S. 1.
13 Vgl. Bitkom (2024): ITK Marktzahlen, S. 1.
14 Vgl. Bitkom (2024): Erwerbstätige in der ITK Branche, S. 1.
15 Vgl. BMWK (2024): Digitalisierungsindex 2024 Kurzfassung, S. 1 ff.
16 Vgl. DESTATIS (2024): Pressemitteilung - Jedes fünfte Unternehmen nutzt künstliche Intelligenz, o.S.
17 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook December2024, S. 28.
18 Vgl. IMF (2025): World Economic Outlook, Policy, Update January 2025, S. 8.
19 Vgl OECD (2024): Economic Outlook December 2024, S. 28.
20 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook December 2024, S. 32 ff.
21 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook December 2024, S. 146 ff.
22 Vgl. BMWK (2025): Jahreswirtschaftsbericht 2025, S. 21.
23 Vgl. KfW-Research (2024): KfW-Konjunkturkompass November 2024, S. 1 ff.
24 Vgl. BMWK (2025): Jahreswirtschaftsbericht 2025, S. 125.
25 Vgl. BMWK (2025): Jahreswirtschaftsbericht 2025, S. 129.
26 Vgl. KfW-Research (2024): KfW-Konjunkturkompass November 2024, S. 2.
27 Vgl. Bitkom (2025): Lichtblick in der Rezession: Digitalbranche wächst um 4,6 %, S. 1 ff.
28 Vgl. Statista (2024): Industrielles IoT-Deutschland, o.S.

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

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31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.609,00 61.282,00
40.609,00 61.282,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 651.686,00 674.966,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.510,00 2.000,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.095.927,00 1.245.067,00
1.749.123,00 1.922.033,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 303.500,00 303.500,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
305.000,00 305.000,00
2.094.732,00 2.288.315,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 0,00 87.615,69
2. Geleistete Anzahlungen auf Bestellungen 91.310,80 117.379,41
91.310,80 204.995,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.035.060,18 16.582.129,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.573.894,72 3.441.424,62
3. Sonstige Vermögensgegenstände 991.274,33 784.226,26
24.600.229,23 20.807.780,57
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 817.135,69 4.294.208,82
25.508.675,72 25.306.984,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 238.534,84 356.975,58
D. Aktive latente Steuern 144.557,42 142.846,46
27.986.499,98 28.095.121,53
31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.414.000,00
Eigene Anteile -166.400,00
Ausgegebenes Kapital 1.247.600,00 1.247.600,00
II. Kapitalrücklage 741.384,16 741.384,16
III. Bilanzgewinn 4.140.708,67 5.199.543,30
6.129.692,83 7.188.527,46
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.521.309,59 1.909.164,89
2. Sonstige Rückstellungen 7.509.760,37 7.554.842,91
9.031.069,96 9.464.007,80
C. Verbindlichkeiten
1. Genussrechtskapital 1.249.350,31 1.249.350,31
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 3.442.926,84
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.759.038,36 3.218.694,92
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 698.382,33 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 6.118.966,19 3.531.614,20
davon aus Steuern EUR 5.056.724,92 (Vorjahr: EUR 2.273.204,50)
12.825.737,19 11.442.586,27
27.986.499,98 28.095.121,53

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

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2024
EUR
2023
EUR
1. Umsatzerlöse 114.278.393,68 119.617.285,71
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen -87.615,69 -17.426,15
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.392.542,43 2.668.833,74
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -37.597.957,51 -44.489.713,79
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -48.540.382,96 -46.019.932,20
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -10.012.967,92 -9.156.693,83
davon für Altersversorgung EUR 317.398,06 (Vorjahr: EUR 232.501,77)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -843.787,25 -794.784,20
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -13.726.849,95 -14.351.728,22
davon aus Währungsumrechnungen EUR 242,08 (Vorjahr: EUR 835,87)
8. Erträge aus Beteiligungen 633.948,25 457.662,45
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 90,92 186,65
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 123.836,71 119.510,43
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 121.748,07 (Vorjahr: EUR 108.001,46)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -656.601,72 -635.727,51
davon an verbundenen Unternehmen EUR 120.720,30 (Vorjahr: EUR 0,00)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.819.646,35 -2.192.331,78
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 1.710,96 (Vorjahr: EUR 142.846,46)
13. Ergebnis nach Steuern 4.143.002,64 5.205.141,30
14. Sonstige Steuern -2.293,97 -5.598,00
15. Jahresüberschuss 4.140.708,67 5.199.543,30
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 334.000,00
17. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 415.205,22
18. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 12.174.222,32
19. Ertrag aus Kapitalherabsetzung 0,00 -12.923.427,54
20. Bilanzgewinn 4.140.708,67 5.199.543,30

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeine Angaben

Sitz der BridgingIT GmbH ist Mannheim, das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht Mannheim. Die Handelsregisternummer lautet HRB 703853.

Der Jahresabschluss der BridgingIT GmbH ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende „Davon“-Vermerke sind teilweise in den Anhang übernommen worden.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Ansatz planmäßiger Abschreibungen über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und beträgt zwischen einem und 50 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen (geringwertige Wirtschaftsgüter).

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls nach Abzug von Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Finanzierungskosten, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht einbezogen. Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen werden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1,0 % das allgemeine Kreditrisiko auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Diese sind zum Nennbetrag bewertet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz von Instandhaltungsrückstellungen und der Bewertung von Urlaubsrückstellungen beläuft sich auf TEUR 462,3 und wurde mit einem Steuersatz von 31,27 % angesetzt.. Zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes und des Abzinsungssatzes sowie aus einer geänderten Schätzung der Restlaufzeiten im Finanzergebnis ausgewiesen werden.

Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen erfolgt gemäß § 253 Absatz 2 HGB nach laufzeitadäquaten Abzinsungssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist gemäß § 284 Absatz 3 HGB in der Anlage zum Anhang dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Stichtag TEUR 6.574 (Vorjahr: TEUR 3.441) und entfallen im Wesentlichen auf das Cash-Pooling gegenüber der fastahead GmbH & Co. KG mit TEUR 1.121 (Vorjahr: TEUR 2.213) und die SPIE Germany Switzerland Austria GmbH mit TEUR 5.439 TEUR (Vorjahr: TEUR 0).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden u.a. Forderungen aus Darlehen an Mitarbeitern mit einem Wert von 2 TEUR ausgewiesen (Vorjahr: 7 TEUR). Des Weiteren sind Steuererstattungsansprüche für Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 422 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten, die erst mit Ablauf des Kalenderjahres rechtlich entstehen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen hat ein Betrag in Höhe von 310 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: 270 TEUR). Die übrigen Forderungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

(3) Latente Steuern

Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen aufgrund von abweichenden Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich aktive latente Steuern in Höhe von 145 TEUR (Vorjahr: 143 TEUR). Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch.

(4) Eigenkapital

Das ausgegebene Kapital bleibt unverändert bei TEUR 1.248 TEUR. Nach Abzug des gemäß § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrten Betrags in Höhe von insgesamt TEUR 145 (Vorjahr: TEUR 143), verbleibt somit ein ausschüttungsfähiges Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.738 (Vorjahr: TEUR 5.798). Der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB resultiert dabei zum 31. Dezember 2024 ausschließlich aus der Anwendung des Wahlrechtes aus § 274 HGB (Aktivierung latenter Steuern).

(5) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten

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31.12.2024
TEUR
Vorjahr
TEUR
Urlaub 1.463 1.416
Berufsgenossenschaft 14 32
Schwerbehindertenabgabe 102 113
Sonstige Rückstellungen 429 1.050
Bonus 3.800 3.400
Wertguthaben 221 168
Kfz-Kosten 35 31
Abschluss- und Prüfungskosten 51 141
Rabatte 1.395 1.204
7.510 7.555

(6) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten teilen sich im Einzelnen wie folgt auf:

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Summe
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
2 bis 5 Jahre
TEUR
davon über 5 Jahre
TEUR
Genussrechtskapital 1.249 302 947 947 0
(Vorjahr) (1.249) (0) (1.249) (1.249) (0)
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten 0 0 0 0 0
(Vorjahr) (3.443) (3.443) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.759 4.759 0 0 0
(Vorjahr) (3.219) (3.219) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 698 698 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 6.119 6.003 116 116 0
(Vorjahr) (3.531) (3.530) (1) (1) (0)
Gesamt 12.825 11.762 1.063 1.063 0
(Vorjahr) (11.442) (10.192) (1.250) (1.250) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 698 (Vorjahr: TEUR 0) bestehen gegenüber der CraftingIT GmbH, Magdeburg, aus Cash-Pooling.

Die weiteren Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 4.759 (Vorjahr: TEUR 3.219) und sonstige Verbindlichkeiten überwiegend aus Lohn- und Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 6.118 (Vorjahr: TEUR 3.532). Die Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsverkehr beinhalten auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (SPIE Germany Switzerland Austria GmbH) in Höhe von TEUR 496 (Vorjahr: TEUR 0).

Verbindlichkeiten aus Genussscheinen bestehen unverändert in Höhe von TEUR 1.249. Es wurden 2.774 Anteile an Genussscheinen zu einem Nennbetrag von TEUR 139 vergeben. Es erfolgt eine variable Verzinsung in Abhängigkeit vom Jahresergebnis.

(7) Haftungsverhältnisse

Es besteht ein Cash-Pooling zwischen verschiedenen verbundenen Unternehmen der BridgingIT Gruppe und der Landesbank Baden-Württemberg. Die BridgingIT GmbH tritt hierbei als Obergesellschaft auf. Grundsätzlich besteht ein unbeschränkter Haftungsverbund aller Teilnehmer. Da alle Konten zum Ende eines jeden Bankarbeitstag auf das Zielkonto übertragen werden bestehen keine über die ausgewiesenen Verbindlichkeiten hinaus offenen Beträge. Die BridgingIT GmbH haftet jedoch unbeschränkt für zukünftige Bankbewegungen der Tochtergesellschaften. Mit Inanspruchnahmen wird aktuell nicht gerechnet.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(8) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden ganz überwiegend im Inland erzielt.

Die Umsätze verteilten sich in 2024 auf die folgenden Branchen:

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Energy 37,5 %
Transport und Logistics 23,9 %
Financial Services 10,6 %
Retail 8,9 %
Healthcare/Life Sciences 5,4 %
Public 4,8 %
Manufacturing 4,6 %
Mobility and Automotive 2,7 %
Other Services 1,7 %

Die Aufteilung nach Kundengruppen stellt sich wie folgt dar:

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2024
TEUR
Vorjahr
TEUR
Fremde 107.620 115.005
Verbundene Unternehmen bIT-Gruppe 5.015 4.499
Verbundene Unternehmen SPIE 1.643 113
114.278 119.617

(9) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 103 aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr: TEUR 19) vorhanden. Im Vorjahr waren zusätzlich Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 563 enthalten.

Sonstige Angaben

(10) Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2024 zählte die Belegschaft durchschnittlich 626 Arbeitnehmer (Vorjahr: 617) und 6 Auszubildende/Werkstudenten (Vorjahr: 3).

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2024 Vorjahr
Gewerbliche 1 1
Angestellte 625 616
626 617
Auszubildende/Werkstudenten 6 3
632 620

(11) Anteilsbesitz (in Tausend)

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Anteilsbesitzliste - Inland Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital
in TEUR
Ergebnis
in TEUR
Ergebnis d. Jahres
CraftingIT GmbH, Magdebung 100 683 658 2023
Fastahead Management GmbH, Berlin 100 13 -2 2023
Fastahead GmbH & Co. KG, Berlin 100 -1.915 0 2023

(12) Geschäftsführer

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2024 waren:

Dr. Ing. Frank Wallner, Hauptamtlicher Geschäftsführer

Dipl. Inf. Klaus Baumgärtner, Hauptamtlicher Geschäftsführer

(13) Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans

Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht.

(14) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen per 31.12.2024 aus PKW-Leasingverträgen TEUR 2.904 (Vorjahr: TEUR 3.101) sowie aus längerfristigen Büroraummietverträgen TEUR 6.901 (Vorjahr: TEUR 5.108) und aus sonstigen Verpflichtungen TEUR 215 (Vorjahr: TEUR 477).

(15) Gesamthonorare des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer PWC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug TEUR 101 (Vorjahr TEUR 141).

(16) Weitere Angaben

Eine Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts für den Teilkonzern der BridgingIT GmbH nach § 290 HGB besteht nicht, da die SPIE Germany Switzerland Austria GmbH und ihre Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der SPIE SA, Cergy/Frankreich, einbezogen werden und kein Antrag von Minderheitsgesellschaftern zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts nach § 291 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB vorliegt. Voraussetzung hierfür ist, dass der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der SPIE SA, Cergy/Frankreich, geprüft und in deutscher oder englischer Sprache offengelegt werden.

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die SPIE SA, Cergy/Frankreich. Der Konzernabschluss wird unter der Firma SPIE Germany Switzerland Austria GmbH beim Unternehmensregister veröffentlicht.

(17) Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss von TEUR 4.141 zzgl. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von TEUR 5.200 abzüglich der Ausschüttung von TEUR 5.200 ergibt einen Bilanzgewinn von TEUR 4.141. Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll ein Gewinn in Höhe vom TEUR 3.996 ausgeschüttet werden.

(18) Nachtragsberichterstattung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Mannheim, den 4. April 2025

BridgingIT GmbH

Frank Wallner

Geschäftsführung

Klaus Baumgärtner

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

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Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 423.597,11 15.000,00 0,00 438.597,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 788.525,36 0,00 0,00 788.525,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.940,79 0,00 0,00 2.940,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.974.576,49 644.372,25 249.644,08 4.369.304,66
4.766.042,64 644.372,25 249.644,08 5.160.770,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 303.500,00 0,00 0,00 303.500,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00 0,00 1.500,00
305.000,00 0,00 0,00 305.000,00
5.494.639,75 659.372,25 249.644,08 5.904.367,92
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Abschreibungen
01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 362.315,11 35.673,00 0,00 397.988,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.559,36 23.280,00 0,00 136.839,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 940,79 490,00 0,00 1.430,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.729.509,49 784.344,25 240.476,08 3.273.377,66
2.844.009,64 808.114,25 240.476,08 3.411.647,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.206.324,75 843.787,25 240.476,08 3.809.635,92
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Restbuchwerte
31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.609,00 61.282,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 651.686,00 674.966,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.510,00 2.000,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.095.927,00 1.245.067,00
1.749.123,00 1.922.033,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundene Unternehmen 303.500,00 303.500,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
305.000,00 305.000,00
2.094.732,00 2.288.315,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BridgingIT GmbH, Mannheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BridgingIT GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BridgingIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 4. April 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dennis Heering, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 10.04.2025 festgestellt.

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  1. Open Connectors in Claude and add a custom connector.
  2. Enter this server URL and add the connector:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Connect with your handelsregister.ai account, then enable the connector in your chat via “+” → “Connectors”.
  1. In ChatGPT on the web, open Settings → Apps and create a custom app. Developer mode must be enabled for your account.
  2. Use “handelsregister” as the name, OAuth for authentication and this server URL:
    https://mcp.handelsregister.ai/mcp
  3. Sign in with your handelsregister.ai account, create the app and select it from the tools menu in your chat.

Run once in your terminal:

Terminal
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \
  --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY"

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this MCP server as a tool in your application:

Python
from openai import OpenAI

client = OpenAI()
response = client.responses.create(
    model="gpt-6-astra",
    input="Show me the directors, shareholders and latest available financial figures for BridgingIT GmbH. Include fiscal years and sources.\n\nentity_id: 274887d7f7d35223f7e724392ba26efc",
    tools=[{
        "type": "mcp",
        "server_label": "handelsregister",
        "server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
        "headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
        "require_approval": "never",
    }],
)
print(response.output_text)

Replace YOUR_API_KEY with your handelsregister.ai API key.

Add this configuration to your MCP client:

JSON
{
  "mcpServers": {
    "handelsregister": {
      "url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
      "headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
    }
  }
}

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