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SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH GmbH

Dresden ·HRB 11256 Dresden
Teil 1 / 2

Strukturierte Daten

Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.

Stammdaten

Rechtsform
GmbH
Anschrift
01099 Dresden
Handelsregister
HRB 11256, Dresden
Eintragungsdatum
9 de agosto de 1993
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Unternehmenszweck
EDV Beratung, Softwaresystementwicklung und Vertrieb von EDV Soft- und Hardware

Finanzen

Bilanzsumme 2024
12,18 Mio. €
Jahresergebnis 2024
1,66 Mio. €
18 Vorjahre · Werte mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Bilanz

2024
Aktivseite 12,18 Mio
  • Umlaufvermögen 89,0 % 10,84 Mio
  • Anlagevermögen 10,1 % 1,23 Mio
  • Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1,0 % 117,5 k
Passivseite 12,18 Mio
  • Eigenkapital 46,0 % 5,61 Mio
  • Verbindlichkeiten 31,7 % 3,87 Mio
  • Rückstellungen 17,6 % 2,14 Mio
  • Passive Rechnungsabgrenzungsposten 4,6 % 564,9 k
Vollständige Bilanz-Aufstellung mit API-Key API-Key holen →

Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Gewinn- und Verlustrechnung

2024
Erträge 71,0 k
  • Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 82,3 % 58,4 k
  • Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 17,7 % 12,6 k
Aufwendungen 16,69 Mio
  • Personalaufwand 81,8 % 13,65 Mio
  • Sonstige betriebliche Aufwendungen 12,2 % 2,04 Mio
  • Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4,5 % 754,7 k
  • Abschreibungen 1,2 % 201,0 k
  • Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,3 % 47,4 k
  • Sonstige Steuern 0,0 % 2,7 k
  • Rohergebnis 18,28 Mio
  • Ergebnis nach Steuern 1,66 Mio
  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 1,66 Mio
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GuV-Daten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.

Vertretungsberechtigte

  • Enno Christian Danke seit 2025 Geschäftsführer
  • Jürg Andreas Matweber seit 2025 Geschäftsführer
  • Manfred Walter Reinhard Austen seit 2005 Geschäftsführer
  • Peter Ulf Dr. Martin seit 2021 Geschäftsführer
2 ehemalige Vertretungsberechtigte · mit API-Key einsehbar API-Key holen →

Eigentum & Beteiligungen

Gesellschafter

Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)

Keine wirtschaftlich Berechtigten eindeutig zugeordnet — 1 mögliche Personen aus dem Transparenzregister.

Historie

  1. 2026
  2. 20.04.
    Verschmelzung
    SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH
  3. 20.04.
    Registerblatt geschlossen
    SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH
  4. 30.03.
    Verschmelzung
    SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH
  5. 2025
  6. 06.08.
    Satzungsänderung
    SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH
  7. 24.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Jürg Andreas Matweber · Managing Director
  8. 24.07.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Ingeborg Karola Schöll-Austen · Procura
  9. 24.07.
    Eintritt eines Mitglieds
    Enno Christian Danke · Managing Director
  10. 24.07.
    Änderung der Vertretungsbefugnis
    Ingeborg Karola Schöll-Austen · Procura
28 weitere Einträge API-Key holen →
Teil 2 / 2

Rohdaten & Dokumente

Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.

Jahresabschlüsse (Volltext)

Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.

  • 2024 Jahresabschluss
  • 2023 Jahresabschluss
  • 2022 Jahresabschluss
  • 2021 Jahresabschluss
  • 2020 Jahresabschluss
Vorjahresbericht – frei einsehbar

Jahresabschluss 2023

Veröffentlicht am 2 de agosto de 2024 · Quelle: Bundesanzeiger

SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Rahmenbedingungen

a. Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Die Weltwirtschaft erweist sich als erstaunlich widerstandsfähig trotz der Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie, dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und des starken Anstiegs der Lebenshaltungskosten. Die Inflation geht schneller als erwartet von ihrem Höchststand im Jahr 2022 zurück, wobei die Auswirkungen auf Beschäftigung und Wirtschaft geringer als erwartet ausfallen. Dies spiegelt die günstigen Entwicklungen auf der Angebotsseite und die Straffung der Geldpolitik durch die Zentralbanken wider, die die Inflationserwartungen verankert haben.

Gleichzeitig dürften die hohen Zinssätze zur Inflationsbekämpfung und die Rücknahme der fiskalischen Unterstützung angesichts der hohen Verschuldung das Wachstum im Jahr 2024 belasten. Die Weltwirtschaft wuchs 2023 um 3,1% (Vj.: 3,5%).

Die größte Belastung für die Weltwirtschaft stellten in 2023 steigende Energie- und Rohstoffpreise dar. Die Prognosen für 2024 und 2025 mit einem gleichbleibenden Wachstum von +3,1% bzw. +3,2% basieren darauf, dass der Ukraine-Krieg nicht weiter eskaliert und die Energie- und Rohstoffpreise stabil bleiben. Die prognostizierten Wachstumsraten liegen dennoch unter dem langjährigen Durchschnitt von 3,8% für die Jahre 2000 bis 2019. Die schwelenden Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie zwischen Europa und China bergen erhebliche Risiken.

Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) berechnete für 2023 einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung der asiatischen Entwicklungsländer von 4,9% (Vj.: 4,3%). Für 2024 wird mit einem Wachstum von 4,8% gerechnet. Die Wirtschaftsleistung Chinas als größter bisheriger Wachstumstreiber verbesserte sich 2023 auf 5,2%. Für 2024 wird mit einem leicht geringeren Wachstum von 4,5% gerechnet.

Laut IWF erfuhr die US-Wirtschaft einen Wachstumsanstieg von 1,9% (2022) auf 2,5% (2023). Für 2024 prognostiziert der IWF für die USA jedoch wieder einen Rückgang auf nur noch 2,1% Wachstum.

Trotz des Ukraine-Krieges, der unterbrochenen Lieferketten sowie anhaltenden Handelskonflikten zwischen den USA und China wuchs die Wirtschaft im Euro-Raum um 0,5% (Vj.: 3,4%). Davon konnte Deutschland als Exportnation mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung von -0,3% (Vj.: 1,8%) kaum profitieren.

b. IT und Halbleiter

Laut BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien) verzeichnete die ITK (IT und Telekommunikation) Branche Deutschlands in 2023 ein Wachstum von 2,0% (Vj.: +6,8%) auf 215 Mrd. EUR. Auch die Informationstechnik ist 2023 um 2,2% auf 142,9 Mrd. EUR gewachsen (Software um +9,6%; IT-Dienstleistungen und Projektgeschäft - in denen sich Aufträge der Unternehmen zur Digitalisierung besonders stark widerspiegeln - um +5,1%; Hardwareumsätze sanken stark um -5,4%).

Die Telekommunikation (Telefonie, Datendienste, Kommunikationstechnik) konnte ihre Marktgröße nur geringfügig erhöhen. Die Umsätze stiegen 2023 nur leicht um +1,7% auf insgesamt 72,1 Mrd. EUR. Unabhängig davon sorgt die Digitalisierung weiterhin für einen großen Beschäftigungsschub in der ITK-Branche in Deutschland. Sie beschäftigte zum Jahresende rund 1,332 Mio. Menschen (+2,1%).

In den vergangenen Jahren schwankten die Marktzahlen der Halbleiterbranche stark. Der PC als Basis der weltweiten Halbleiter-Umsätze hat ausgedient, Smartphones legen nicht mehr zu. Inzwischen kommen zunehmend mehr Halbleiter in den Konsumgütern (IoT -Internet of Things), in den meisten Industriegütern (IIoT - Industrial IoT), in Automobilen und natürlich in Sportprodukten wie Smartwatches, Wearables etc. zum Einsatz. Dies sorgt für eine Verstetigung der Nachfrage und wirkt glättend auf die Zyklizität des Marktes. Megatrends wie digitalisierte Mobilitätsdienstleistungen, autonomes Fahren, künstliche Intelligenz und Digitalisierung im Allgemeinen sorgen für eine branchenübergreifende Nachfrage, insbesondere nach Spezialanfertigungen im Halbleiterbereich. Inzwischen kompensieren die sehr hohen Wachstumsraten bei den Spezialanwendungen den Umsatzeinbruch in den klassischen Bereichen allerdings nicht mehr. Im Ergebnis sank der Umsatz des Gesamtmarktes für Halbleiter lt. Omdia (ein globales Analysten- und Beratungsunternehmen) 2023 auf 544,8 Mrd. USD (-9% gegenüber 2022). Auch wenn die Nachfrage nach Halbleitern in einzelnen Bereichen weiter sinkt, bleibt der langfristige Wachstumstrend erhalten. Gerade Halbleiter für KI-Anwendungen treiben Umsatz und Wachstum weiter an.

c. "Hightech" Industrie

Der Sektor der Spitzen- und Schlüssel-Technologien mit seinem hohen Anteil von Investitionen und Forschungsaufwand ist nicht klar definiert und umfasst nach gängiger Meinung Branchen wie Automobilindustrie, Biotechnologie, Energie- und Umwelttechnik, Halbleitertechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Medizintechnik, Mikrosystemtechnik, Luft- und Raumfahrt, Photonik, Robotik u.a. In diesen Bereichen versucht Europa und insbesondere Deutschland seit 2012 den amerikanischen und asiatischen Vorsprung durch große Förderprogramme und strategische Initiativen zu verkürzen oder zumindest nicht weiter anwachsen zu lassen.

Mit dem Ziel, die Versorgungssicherheit, Resilienz und technologische Führungsrolle der EU im Bereich Halbleitertechnologien und -anwendungen zu sichern, ist 2023 ein Gesetz verabschiedet worden ("Europäisches Chip Gesetz"), welches ein "florierendes Halbleiter-Ökosystem von der Forschung bis zur Produktion und eine resiliente Lieferkette" schaffen soll. Es mobilisiert 43 Mrd. EUR in Form von öffentlichen und privaten Investitionen und sieht Maßnahmen vor, um gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und den internationalen Partnern künftige Unterbrechungen der Lieferketten zu verhindern, bzw. diese zu begrenzen. Ansiedlungen im Halbleiterbereich wie die von Intel in Magdeburg, TSMC in Dresden, Wolfspeed im Saarland und auch große Fertigungserweiterungen wie bei Infineon in Dresden sind starke Erfolge für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Zukunft der Halbleiterindustrie in Europa. Ob die Mittel ausreichen, den derzeitigen Marktanteil an der Chip-Produktion bis 2030 auf 20 % zu verdoppeln, darf jedoch bezweifelt werden, da andere Regionen in der Welt ebenso wachsen und sich mit deutlich höheren Summen in derselben Industrie engagieren.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland will bei der "vierten industriellen Revolution" nicht den Anschluss verlieren, sondern wieder eine führende Rolle einnehmen. Auch 2023 engagierten sich immer mehr Branchenverbände, Institutionen und Unternehmen bei den zahlreichen europaweiten Aktivitäten und Förderprogrammen. Einen Schwerpunkt bildet hierbei die Digitalisierung der gesamten Produktions- und Verbrauchskette und damit insbesondere auch der Fertigung.

Mit dem Hightech Strategie Programm "Industrie 4.0" - basierend auf dem "Internet der Dinge" - unterstützt die Bundesregierung das Ziel einer optimierten "intelligenten Fabrik" ("Smart Factory"). Mittels Digitalisierung soll die deutsche fertigende sowie automatisierende Industrie für die zukünftige Produktion gerüstet werden. Diese ist gekennzeichnet durch eine starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer hoch flexiblen Produktion (Schlagwort: Los-Größe 1). Kunden und Geschäftspartner sind dabei direkt in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse eingebunden. Die Produktion mit hochwertigen Dienstleistungen leistet hier ihren Beitrag. Durch intelligentere Überwachungs- und Entscheidungsprozesse sollen Unternehmen und ganze Wertschöpfungsketten in nahezu Echtzeit hoch automatisiert gesteuert und optimiert werden. Mit dieser Initiative und vielen damit verbundenen Förderprogrammen sollen bis zum Jahr 2025 weiter erhebliche Produktivitätssteigerungen erreicht werden.

2. Geschäftsverlauf

SYSTEMA ist ein Software Spezialist für Automatisierung und Produktivitätssteigerung in diskreten Hightech Fertigungen. Expertise und Angebot umfassen Lösungen, Dienstleistungen und Produkte zur Realisierung von vertikalen Integrations- und Automatisierungs-Projekten von der Ebene Equipment Integration (EI), über Manufacturing Execution Systeme (MES) bis hin zu unternehmensweiten fertigungsnahen Geschäftsprozessen in den Enterprise Ressource Planning Systemen (ERP). Horizontal werden End-to-End Lösungen von der Bestellung, über die Fertigung bis hin zur Auslieferung konzipiert und realisiert.

Die Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 12% auf 20,9 Mio. EUR gesteigert werden (Vj.: 18,7 Mio. EUR), die Betriebsleistung (Umsatzerlöse einschließlich Bestandsveränderung) ebenfalls um 12% (20,7 Mio. EUR, Vj.: 18,5 Mio. EUR). Das ambitionierte Umsatzziel für 2023 in Höhe von 20,1 Mio. EUR wurde damit deutlich überschritten. Das Ergebnis nach Steuern erhöhte sich auf 3.519 TEUR (Vj.: 1.462 TEUR). Der starke Anstieg ist insbesondere auf den Verkauf der firmeneigenen Büroimmobilie in Dresden zurückzuführen. Der Effekt aus außergewöhnlichen Erträgen und Aufwendungen vor Steuern liegt bei 3.064 TEUR. Der Jahresüberschuss ohne Berücksichtigung des außergewöhnlichen Effekts liegt leicht unter den Erwartungen. Das liegt insbesondere an überproportional gestiegenen Kosten.

Die Sparte Anlagen-Integration und Automatisierung (EIA) erzielte in 2023 den Hauptteil des Umsatzes. Sie trug zu 42% Umsatzanteil bei. Die Geschäftssparte Individuelle Applikationen (IAB) erzielte 33% Umsatzanteil und die Geschäftssparte für SAP basierte Lösungen zur Fertigungsautomatisierung und End-To-End Prozess-Optimierung trug 25% zum Umsatz bei. Im Geschäftsjahr 2023 war die Sparte SAP der Wachstumstreiber hinsichtlich des Neukundengeschäfts.

23% des Umsatzes wurden mit Kunden und Projekten außerhalb Deutschlands in Europa, USA und Asien erzielt (Vj.: 19%).

Gestartet mit einem Auftragsbestand aus 2022 von etwa 9,7 Mio. EUR wurde 2023 der Auftragsbestand kontinuierlich auf zeitweise über 12,5 Mio. EUR ausgebaut. Der Auftragseingang 2023 betrug 22,3 Mio. EUR. Insbesondere die Sparte EIA ist im Bestandskundengeschäft gewachsen. Dazu zählt neben der Erschließung neuer, weltweiter Märkte mit Bestandskunden auch die Erschließung neuer Geschäftsfelder mit diesen Kunden.

Die kontinuierliche Verbesserung unseres IT gestützten Projektabwicklungs- und Qualitätsmanagement-Systems unterstützt eine prozessgestützte Ausführung unserer Aufträge und Projekte. Die von diesem System bereitgestellten Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten liefern umfassende und belastbare Kennzahlen. Seit 2004 ist SYSTEMA damit ISO-zertifiziert und wird regelmäßig reauditiert. Die letzte Rezertifizierung wurde 2022 erfolgreich bestanden.

Die Mitarbeiterzahl der SYSTEMA GmbH hat sich im Geschäftsjahr leicht erhöht. Zum Ende des Jahres beschäftigte SYSTEMA in Deutschland insgesamt 158 Software Entwickler und Ingenieure inklusive Leitung und ruhendem Personal (Vj.: 151).

Die "SYSTEMA USA Corporation" mit Sitz in Oregon, USA, unterstützte 2023 mit 16 Mitarbeitern die Geschäfte der SYSTEMA auf dem nordamerikanischen Kontinent. Die Tochterfirma "SYSTEMA Automation Solutions Malaysia Sdn. Bhd." in Malaysia hatte in 2023 keine Mitarbeiter. Die Tochterfirma "SYSTEMA Automation Singapore Pte. Ltd.", Singapur, beschäftigte zum Jahresende 8 Mitarbeiter. Die "SYSTEMA Automation India Pvt. Ltd.", Chennai, Indien hat zum Jahresende 2023 12 Mitarbeiter angestellt. Die Gesellschaft "SYSTEMA Automacao do Brasil Ltda.", Sao Paulo, Brasilien, hat 2023 11 Mitarbeiter beschäftigt.

3. Analyse des Geschäftsverlaufs

Der Geschäftsverlauf in 2023 belegt das geplante Wachstum der SYSTEMA GmbH. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 12% gesteigert werden. Ein hinter den Erwartungen gebliebener Umsatz aus Neukundengeschäft wurde durch die Umsätze aus dem Bestandskundengeschäft mehr als kompensiert.

Dem Anstieg der Umsatzerlöse steht eine Steigerung der Materialkosten, Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 17% gegenüber. Durch den Immobilienverkauf ist der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. Wir verweisen auch auf unsere Ausführungen zu Punkt "II.2 Ertragslage".

II. Lage des Unternehmens

1. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage war auch im Geschäftsjahr 2023 stabil. Zu jedem Zeitpunkt war ausreichend Liquidität vorhanden.

Alle Investitionen wurden aus dem Cash-Flow bezahlt. Es wird eine ständige Erneuerung der Betriebsausstattung an Hardware und Software in der Höhe der Abschreibungen angestrebt.

Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber 2022 um 2.688 TEUR. Bedingt durch den Immobilienverkauf und den Verkauf von Finanzanlagen hat sich auf der Aktivseite das Anlagevermögen um 1.997 TEUR auf 3.397 TEUR (Vj.: 5.394 TEUR) verringert. Demgegenüber sind stichtagsbedingt vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 754 TEUR auf 4.227 TEUR (Vj.: 3.473 TEUR) gestiegen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind im Wesentlichen durch die Ausschüttungen an Gesellschafter, die höher als der Verkaufspreis der Immobilie ausfielen, auf 2.608 TEUR (Vj.: 3.741 TEUR) zurückgegangen. Die Ausschüttungen haben neben dem sehr guten Ergebnis zu einer Verringerung des Eigenkapitals auf 3.946 TEUR (Vj.: 6.926 TEUR) auf der Passivseite geführt. Die Steuerrückstellungen sind ergebnisbedingt um 591 TEUR gestiegen.

Die Eigenkapitalquote ist von 51% im Vorjahr auf 37% im Geschäftsjahr gesunken. Das Eigenkapital betrug 2023 im Verhältnis zum Anlagevermögen 116% (Vj.: 128%), das Verhältnis aus Eigenkapital zu Fremdkapital (Kapitalaufbau) 58% (Vj.: 111%).

2. Ertragslage

Die Betriebsleistung nahm gegenüber dem Vorjahr um 2.195 TEUR oder 12% zu. Die Steigerung ist insbesondere auf ein Wachstum im Bestandskundengeschäft zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen (3.139 TEUR) und Finanzanlagen (96 TEUR), Erträge aus Zuschüssen für Forschung und Entwicklung (346 TEUR), Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschuss zum Anlagevermögen (TEUR 174) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (118 TEUR). Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen und Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschuss zum Anlagevermögen in Höhe von 3.302 TEUR sind aufgrund des Immobilienverkaufs als außergewöhnlich anzusehen.

Der Materialaufwand enthält zum einen Kosten für Lizenzen und Aufwendungen für externe Fremdleister. Zum anderen gehören die Kosten für die Tochterfirmen aufgrund interner Verrechnungsverträge zum Materialaufwand. Insgesamt ist der Materialaufwand um 26% bzw. 985 TEUR gestiegen. Der Anstieg ist hauptsächlich durch Mehraufwendungen im Bereich der Tochterfirmen verursacht.

Die Personalkosten sind um 1.232 TEUR (+11% ggü. Vj.) gestiegen. Das liegt an der gestiegenen Mitarbeiterzahl, Gehaltserhöhungen sowie zusätzlichen freiwilligen Sozialleistungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 678 TEUR (+45% ggü. Vj.) gestiegen. Das ist insbesondere auf erhöhte Marketing- und Vertriebsmaßnahmen, Fremdleistungen im Verwaltungsbereich, höhere Betriebskosten und außergewöhnliche Aufwendungen im Rahmen von Sanierungen bzw. Erhaltungsaufwendungen (238 TEUR) zurückzuführen.

Das Geschäftsjahr 2023 endete insbesondere durch den Immobilienverkauf mit einem stark gestiegenen Jahresüberschuss. Das Ergebnis ohne die außergewöhnlichen Effekte liegt leicht unter den Erwartungen. Wir schätzen daher die wirtschaftliche Lage von SYSTEMA zum Ende des Jahres 2023 als gut ein.

Die Eigenkapitalrendite lag aufgrund der außergewöhnlichen Effekte bei 89% (Vj.: 21%), die Umsatzrentabilität stieg von 7,8% auf 16,8%. Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter stieg von 127 TEUR auf 135 TEUR.

III. Risiko- und Chancenbericht

1. Risiken

Auch wenn SYSTEMA inzwischen SAP-Lösungen für eine Vielzahl von Branchen umsetzt, ist SYSTEMA immer noch sehr stark von der Konjunktur der Hightech Branchen und insbesondere der Halbleiterindustrie abhängig. Ein Rückgang in diesem Segment hätte Einfluss auf Umsatz und Ergebnis bei SYSTEMA. Mit Neukunden aus möglichst vielen unterschiedlichen Branchen und Industriezweigen der diskreten Fertigung, dem Einstieg in die Prozess-Industrie und einer klaren Ausrichtung unseres Lösungsportfolios wird diese Abhängigkeit weiter reduziert. Darüber hinaus sind wir eine Kooperation mit einem weiteren MES-Hersteller, Critical Manufacturing, eingegangen und haben ein Team aufgebaut, welches erste MES-Migrationsprojekte für Halbleiterkunden durchführt.

Aufgrund internationaler Aktivitäten unterliegt SYSTEMA einem Fremdwährungsrisiko, vor allem dem US-Dollar-Wechselkurs. Für die interne Verrechnung mit den Tochterfirmen wird ein US-Dollar-Betrag vorgehalten. Mit den meisten Kunden erfolgt die Fakturierung in Euro.

Bonitätsrisiken und Forderungsausfälle kommen vor und müssen konsequent gemanagt und überwacht werden. Im Geschäftsjahr 2023 gab es in der Gesellschaft keine Forderungsausfälle. SYSTEMA betreibt ein aktives Liquiditäts-Controlling und verfügt über ausreichend liquide Mittel, um das operative Geschäft und kurzfristige Investitionen selbst zu finanzieren sowie nachteilige Entwicklungen vorübergehend abzufedern.

Bei der Software-Entwicklung besteht das Risiko, dass Entwicklungsziele nicht, nur teilweise oder verzögert erreicht werden und die Produkte Fehler enthalten. Durch einen agilen Software-Entwicklungsprozess, hochintegriertes Qualitätsmanagement, enge Kooperation mit den Kunden sowie erfahrene und lösungsorientierte Mitarbeiter und Projektleiter reduzieren wir dieses Risiko.

Wir sind vom Ausbildungsstand und der Qualifikation unserer Mitarbeiter abhängig sowie vom Risiko ihrer Abwanderung bedroht. Durch Zusammenarbeit mit verschiedenen Lehreinrichtungen und Ausbildungsinstituten, der Ausbildung junger Mitarbeiter, der ständigen Weiterbildung aller Teammitglieder und der gezielten Verstärkung durch neue Mitarbeiter mit Erfahrung und Spezialkenntnissen wird unser Personal- und Qualitäts-Stand weiter ausgebaut. Wir unterstützen eigenverantwortliches Arbeiten, schaffen Anreize zur Förderung der Ideen der Mitarbeiter, bieten ein gutes Betriebsklima und stellen so eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit sicher.

Bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter im Bereich der Softwareentwicklung befindet sich SYSTEMA in großem Wettbewerb mit einer agilen Start-Up-Szene einerseits und mit etablierten Großunternehmen andererseits. Über eine Verbesserung unseres Employer-Brandings stellen wir die Vorzüge einer Tätigkeit für SYSTEMA heraus und werden besser am Markt für Bewerber sichtbar. Die begrenzte Zahl geeigneter Bewerber stellt für SYSTEMA ein Wachstumsrisiko dar.

SYSTEMA ist international verschiedenen rechtlichen Risiken ausgesetzt. Bei komplexen Fragestellungen unterstützen externe Rechts- und Steuerberater. Derzeit liegen keine Rechtsstreitigkeiten oder Schadensersatzansprüche vor.

Wir sind der Auffassung, mit dem eingerichteten Risikomanagement- und Beratungs-System die vorhandenen Risiken zu erkennen, zu analysieren, zu quantifizieren und adäquat gegensteuern zu können.

Der Ukraine-Krieg, die gestörten Lieferketten sowie die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise stellen erhebliche Fertigungsbelastungen für unsere Kunden dar. Sie wirken sich damit direkt auf deren Budgets zur Fertigungsautomatisierung aus und können zu Verzögerungen, Reduzierung und Aufgabe von Automatisierungsprojekten führen. Damit ist auch SYSTEMA indirekt von diesen Krisen betroffen.

2. Chancen

a. Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Die aktuellen Prognosen des IWF und der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sagen eine Seitwärtsbewegung der Weltwirtschaft voraus. Voraussetzung sind die Beendigung des Krieges in der Ukraine, eine Normalisierung an den Rohstoffmärkten und die Wiederherstellung unterbrochener Lieferketten. Aktuell werden im Hightech-Bereich weiter Investitionsvorhaben vor allem in Europa, Asien und Nordamerika umgesetzt.

Das wohl größte Risiko für die Wirtschaftsentwicklung geht vom weiteren Verlauf des Ukraine-Krieges aus, welcher schlimmste Auswirkungen auf die politischen Verhältnisse in Europa, auf die wirtschaftliche Entwicklung, auf die Rohstoff- und Energiepreise und die Versorgung mit Nahrungsmitteln entwickeln kann.

Die sich verschlechternden politischen Beziehungen zwischen USA und China bzw. Europas mit China belasten Handel und Lieferketten weiterhin.

Für 2024 erwartet der Internationale Währungsfonds wieder ein globales Wachstum von moderaten 3,1%. Diese Wachstumsangabe steht jedoch unter starkem Vorbehalt der weiteren Entwicklung in der Ukraine und an den Rohstoff- und Energiemärkten.

b. Chancen für SYSTEMA

Die Marktentwicklung (Sättigung, Globalisierung von Produktmärkten, gestiegener Wettbewerbsdruck, Geschwindigkeit der Veränderungen) sowie das hohe Entwicklungstempo in allen von den Informations- und Kommunikationstechnologien durchdrungenen Bereichen zwingen die Unternehmen immer wieder, ihre Produkte und Dienstleistungen, Organisationsstrukturen, Geschäftsprozesse, Material- und Informationsflüsse sowie die eingesetzten informationstechnischen Lösungen in kurzer Zeit und kosteneffektiv umzugestalten bzw. an neue Anforderungen anzupassen.

Die Hightech Industrien in Europa und den USA werden im stetig wachsenden Wettbewerb mit Asien weiter in Maßnahmen für effizientere Rationalisierung, höhere Automatisierung und bessere Produktivität investieren. Europa und USA wollen mit Förderungen für die Halbleiterbranche verlorenes Terrain gegenüber Asien wieder aufholen. Der Trend zur Konsolidierung (Aufkäufe und Zusammenschlüsse) und Kollaboration führt zu immer größeren und weltweit verteilten Fertigungsverbünden. Die Hersteller in den aufstrebenden Schwellenmärkten müssen dagegen MES- und Automatisierungslösungen vor allem zur Qualitätssteigerung und zur Nachverfolgbarkeit einführen. Vor dem Hintergrund der hohen Konzentration der Halbleiterfertigung in China, Südkorea und Taiwan wird insbesondere der Fertigungsstandort Malaysia sehr interessant für den Aufbau neuer Werke mit Aufgaben für die SYSTEMA-Standorte in Singapur und Malaysia. Für unsere Dienstleistungen basierend auf der Digital Manufacturing Cloud von SAP soll in den nächsten Jahren der Markt in Südostasien boomen; daher haben wir in Indonesien eine Repräsentanz eröffnet und wollen verstärkt regionale Projekte akquirieren und umsetzen.

SYSTEMA will in den nächsten Jahren weiter das Geschäft mit Software Lösungen, Produkten und Dienstleistungen für eine effiziente und produktivitätsoptimierte verteilte und virtuelle Fertigung in den künftigen Hightech Wachstumsbranchen bedienen, unsere Position in den etablierten Märkten Europa und Nordamerika weiter ausbauen und unsere Geschäftstätigkeiten auf die Wachstumsmärkte Asien und Südamerika ausdehnen. Durch den Ausbau der eigenen Standorte und die Aufstockung von Ressourcen will SYSTEMA auch als globaler Lösungslieferant und Dienstleister auftreten.

SYSTEMA wird dazu seine Palette für fertigungsnahe "End-to-End" Lösungen zur Integration, Automatisierung und Optimierung für die Ebenen ERP, MES und EI weiter ausbauen, vermarkten und Projekte damit realisieren. Als Ausgangsbasis dienen industrie-übergreifende Standard-Produkte unserer strategischen Partner. Mit innovativen und prozessorientierten Konzepten und Lösungen in Verbindung mit effizienter Unterstützung durch Informations-, Kommunikations- und Analysesysteme wird eine höhere Integration, Automatisierung und Produktivität der Fertigung erreicht. Die Lösungen tragen damit zur Prozess- und Kostenoptimierung (vor allem im Betrieb) bei und gewährleisten eine höhere Transparenz, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Fertigungsprozesse.

SYSTEMA strebt weiter an, auf Standards aufsetzende, aber anpassbare MES- und Automatisierungs-Lösungen für alle Hightech Branchen zu entwickeln und zu vermarkten. Als zweiten Schwerpunkt fokussieren wir uns auf die Modernisierung, Ablösung und Migration bestehender überalterter MES- und Automatisierungslösungen. Drittens werden durch mit unseren Partnern kollaborativ entwickelte, spezialisierte "AddOn" Komponenten die Lücken bei den Standard-Lösungen geschlossen. Zusammen mit dem Aufbau weiterer technischer Kompetenz sowie der Fokussierung und Vertiefung unserer strategischen Partnerschaften sieht SYSTEMA gute Chancen, national und international weiter Marktanteile in mehreren High Tech Branchen zu gewinnen und zu wachsen.

Die amerikanischen und europäischen Sonderprogramme zur Lokalisierung der Halbleiterfertigung motivieren Hersteller zu Investitionen in neue Fabriken und zur Modernisierung bestehender Fertigungen. Damit kann SYSTEMA von einer Sonderkonjunktur profitieren.

IV. Prognose Bericht

Für 2024 haben wir uns ein Umsatzziel von 20,6 Mio. EUR für die SYSTEMA GmbH gesetzt. Wir planen mit einem Geschäftsergebnis von etwa 1,6 Mio. EUR. Unsere Liquidität wollen wir weiter erhöhen. SYSTEMA GmbH erwartet ein geringeres Auftragsvolumen als in 2023. Dafür ist mit einem Anstieg des Auftragsvolumens bei den Tochterfirmen zu rechnen. Gleichzeitig sehen wir unsere Investitionen durch die derzeitigen Trends bestätigt: Wir können damit auch Lösungen zur Fertigungssimulation, zu Big Data Analytics für Fertigungen, vertikaler und horizontaler End-to-End Integration von fertigungsnahen Geschäftsprozessen, verbesserte Maschinen- und Produktions-Auslastung sowie höhere Automatisierung durch Roboter-Einsatz bzw. automatisierte Transporte anbieten. Mit einem eigens eingerichteten Team unterstützen wir die Cloud-Strategie unseres Partners SAP und konnten erste Kundenprojekte mit der SAP-Digital-Manufacturing-Cloud-Lösung durchführen. Darüber hinaus bearbeiten wir erste Kundenprojekte mit unserem neuen Partner Critical Manufacturing als weiterer MES-Hersteller im SYSTEMA Portfolio. Weitere Kunden zeigen Interesse. Wir gehen von einem deutlichen Wachstum von Cloud-Lösungen im Fertigungsumfeld aus und wollen auch in diesem Segment weltweit wachsen.

Welche Wirkung der weitere Verlauf des Ukraine-Krieges sowie die Turbulenzen an den Rohstoff- und Energiemärkten entwickeln, ist nicht abzuschätzen. Die Mitarbeiterzahl in Deutschland soll im Geschäftsjahr 2024 leicht ansteigen. Auch in den Tochterunternehmen sollen weitere Mitarbeiter eingestellt werden.

Der Auftragsbestand liegt zum Ende des ersten Quartals 2024 bei 10,2 Mio. EUR für in 2024 zu realisierende Aufträge. Unsere Akquisitions-Tätigkeiten ergeben zusätzlich weitere 1,6 Mio. EUR mit sicherer und 4,1 Mio. EUR mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartenden Aufträgen. Zusammen mit den bereits erzielten Umsätzen liegt damit der "Trend-Umsatz" der SYSTEMA GmbH für 2024 bei 19,7 Mio. EUR.

 

Dresden, den 25. März 2024

gez. Dipl.-Inf. Manfred Austen, Geschäftsführer

gez. Dr. Ulf Martin, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.396.805,18 5.393.529,81
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 209.276,00 164.334,11
II. Sachanlagen 358.387,02 1.579.550,28
1. Grundstücke und Bauten 0,00 1.351.542,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.860,00 228.008,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.527,02
III. Finanzanlagen 2.829.142,16 3.649.645,42
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 191.356,05 191.356,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 259.000,63 184.094,26
3. Sonstige Finanzanlagen 2.378.785,48 3.274.195,11
B. Umlaufvermögen 7.258.488,16 7.947.500,71
I. Vorräte 238.000,00 431.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.412.226,47 3.775.042,38
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 73.129,33 205.325,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.339.097,14 3.569.717,05
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.608.261,69 3.741.458,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 147.146,86 149.780,74
Aktiva 10.802.440,20 13.490.811,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.945.505,16 6.926.014,11
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Gewinnvortrag 200.414,11 5.238.289,98
IV. Jahresüberschuss 3.519.491,05 1.462.124,13
B. Sonderposten für Investitionszuschuss zum Anlagevermögen 0,00 173.644,00
C. Rückstellungen 1.886.610,00 1.357.890,00
D. Verbindlichkeiten 4.378.986,72 4.503.589,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.945,70 28.126,76
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.363.041,02 4.475.462,60
E. Rechnungsabgrenzungsposten 591.338,32 529.673,79
Passiva 10.802.440,20 13.490.811,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.912.281,21 15.422.733,65
2. Personalaufwand 12.760.691,11 11.528.931,43
a) Löhne und Gehälter 10.678.842,61 9.828.802,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.081.848,50 1.700.129,29
davon für Altersversorgung 15.478,95 15.893,67
3. Abschreibungen 263.358,61 212.998,54
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 263.358,61 212.998,54
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.193.507,60 1.515.759,40
davon aus Währungsumrechnung 71.473,66 78.814,70
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 49.908,79 28.994,43
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.080,83 18.950,72
davon aus verbundenen Unternehmen 23.910,21 18.950,72
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.482,26 59.934,02
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.230.565,03 676.948,40
9. Ergebnis nach Steuern 3.527.666,22 1.476.107,01
10. Sonstige Steuern 8.175,17 13.982,88
11. Jahresüberschuss 3.519.491,05 1.462.124,13

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 01099 Dresden, Manfred-von-Ardenne-Ring 6 und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter HRB 11256 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Die Gesellschaft ist gemäß den Angaben in § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für den Jahresabschluss wurden die Erleichterungen der §§ 276 sowie 288 HGB nur teilweise in Anspruch genommen.

Für die Veröffentlichung werden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Zur besseren Verständlichkeit wurden abweichend von den Bezeichnungen der §§ 266 sowie 275 Abs. 2 die Bezeichnungen bestimmter Posten in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angepasst. Des Weiteren wurde die Bilanz um den Posten "Sonderposten für Investitionszuschuss zum Anlagevermögen" ergänzt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren, unverändert gegenüber dem Vorjahr, die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der einzelnen Wirtschaftsgüter nach der linearen Methode bewertet.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Umlaufvermögen

Unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten oder, falls der voraussichtliche Veräußerungspreis niedriger ist, zum niedrigeren Teilwert bewertet und beinhalten Einzelkosten sowie die notwendigen Gemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bewertet. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Auf zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Forderungen in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs im Sinne des § 256a HGB in Euro umgerechnet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Sonderposten für Investitionszuschuss zum Anlagevermögen

Der Sonderposten für Investitionszuschuss zum Anlagevermögen wird entsprechend dem Abschreibungsverlauf der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der verbliebene Sonderposten im Zusammenhang mit der Veräußerung der Immobilie vollständig aufgelöst.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Verpflichtungen und Risiken Rechnung tragen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs i.S. des § 256a HGB umgerechnet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als passive Rechnungsabgrenzung werden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Erläuterungen zu Posten des Jahresabschlusses

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Software.

Die Gesellschaft hält 95% an der SYSTEMA USA Corporation, Bend, mit einem Eigenkapital von TUSD 220 und einem Ergebnis von TUSD 66 in 2023. Darüber hinaus besteht eine 100%ige Beteiligung an der SYSTEMA Automation Solutions Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur, mit einem Eigenkapital von TMYR 648 und einem Ergebnis von TMYR 31 in 2023. Ebenfalls zu 100% ist die SYSTEMA GmbH an der SYSTEMA Automation Singapore Pte. Ltd., Singapur, beteiligt. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TSGD 237 und das Ergebnis für 2023 TSGD 79. Die Gesellschaft besitzt zudem 100% der Anteile an der SYSTEMA Automation India Pvt. Ltd., Chennai. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TINR 9.771 und das Ergebnis für 2023 TINR 3.594. Die SYSTEMA Automação do Brasil Ltda., São Paulo, ist ebenfalls eine 100%ige Tochtergesellschaft. Diese Gesellschaft hat ein Eigenkapital von TBRL 417 und einen Jahresüberschuss in Höhe von TBRL 175 zum Geschäftsjahresende.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Geschäftsjahrs und des Vorjahres haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonderposten für Investitionszuschuss zum Anlagevermögen

Der Posten beinhaltet einen empfangenen Investitionszuschuss für die Anschaffung von Sachanlagen. Die Auflösung erfolgt entsprechend dem Abschreibungsverlauf der bezuschussten Vermögensgegenstände und wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der verbliebene Sonderposten im Zusammenhang mit der Veräußerung der Immobilie vollständig aufgelöst.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Tantieme/Sondervergütungen (TEUR 610), Urlaub (TEUR 220), Rückvergütungen an Kunden, Beiträge und Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeit setzt sich zum Stichtag wie folgt zusammen:

Restlaufzeiten
Gesamt 31.12.2023
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
von mehr als einem Jahr
TEUR
davon mehr als fünf Jahre
TEUR
Erhaltene Anzahlungen 930 930 0 0
Vorjahr 1.077 1.077 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 276 276 0 0
Vorjahr 215 215 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16 16 0 0
Vorjahr 28 28 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3.157 1.053 2.104 1.112
Vorjahr 3.184 1.084 2.100 1.181
4.379 2.275 2.104 1.112
Vorjahr 4.504 2.404 2.100 1.181

Die Verbindlichkeiten aus Abfindungsvereinbarungen im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind durch die Verpfändung separater Bankkonten und Wertpapierdepots besichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Genussrechtskapital in Höhe von TEUR 270 (Vj. TEUR 270) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat einen Mietvertrag für die Nutzung des Grundstücks und des Bürogebäudes auf dem Manfred-von-Ardenne-Ring 6 zum 1. Januar 2024 abgeschlossen. Der Mietvertrag hat eine feste Laufzeit von 7 Jahren. Daraus ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.608 TEUR.

Die anderen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen (TEUR 3.139) und Finanzanlagen (TEUR 96), Erträge aus Zuschüssen öffentlicher Zuwendungsgeber (TEUR 346), Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschuss zum Anlagevermögen (TEUR 174), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 118) sowie unrealisierte und realisierte Fremdwährungsgewinne (TEUR 36).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen allgemeine Verwaltungskosten (TEUR 635), Vertriebskosten (TEUR 607), Wartungskosten (TEUR 471) sowie Raumkosten (TEUR 326).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsen aus Genussrechtskapital in Höhe von TEUR 20 (Vj.: TEUR 20).

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen (TEUR 3.139) sowie Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschuss zum Anlagevermögen (TEUR 163) als außergewöhnlich zu betrachten. Sie stehen mit dem Verkauf der Immobilie im Zusammenhang.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kosten für Sanierungen bzw. Erhaltungsaufwendungen des Dachs und der Heizung in Höhe von TEUR 238.

Sonstige Angaben

Personal

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 154 (2022: 146) Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführer

Herr Manfred Austen, Diplom-Informatiker

Herr Dr. Ulf Martin, Dr.-Ing. Elektrotechnik

Es wurde § 286 Abs. 4 HGB angewendet.

Genussrechte

Die Gesellschaft hat 250.000 Genussrechte im Nennbetrag von jeweils 1 EURO an einen Geschäftsführer gewährt. Die Genussrechte sind nicht verbrieft.

 

Dresden, 25. März 2024

gez. Dipl.-Inf. Manfred Austen, Geschäftsführer

gez. Dr. Ulf Martin, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 64.582,92 63.626,52 180.474,79 0,00 308.684,23
2. Geleistete Anzahlungen 146.066,11 34.408,68 -180.474,79 0,00 0,00
210.649,03 98.035,20 0,00 0,00 308.684,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.112.865,64 0,00 0,00 3.112.865,64 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 706.514,85 150.884,30 0,00 14.659,64 842.739,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 99.527,02 0,00 0,00 99.527,02
3.819.380,49 250.411,32 0,00 3.127.525,28 942.266,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 191.356,05 0,00 0,00 0,00 191.356,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 184.094,26 74.906,37 0,00 0,00 259.000,63
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.274.195,11 184.503,34 0,00 1.079.912,97 2.378.785,48
3.649.645,42 259.409,71 0,00 1.079.912,97 2.829.142,16
7.679.674,94 607.856,23 0,00 4.207.438,25 4.080.092,92
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 46.314,92 53.093,31 0,00 99.408,23
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
46.314,92 53.093,31 0,00 99.408,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.761.323,36 90.233,00 1.851.556,36 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.506,85 120.032,30 14.659,64 583.879,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.239.830,21 210.265,30 1.866.216,00 583.879,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.286.145,13 263.358,61 1.866.216,00 683.287,74
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 209.276,00 18.268,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 146.066,11
209.276,00 164.334,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 1.351.542,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.860,00 228.008,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 99.527,02 0,00
358.387,02 1.579.550,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 191.356,05 191.356,05
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 259.000,63 184.094,26
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.378.785,48 3.274.195,11
2.829.142,16 3.649.645,42
3.396.805,18 5.393.529,81

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

In der Gesellschafterversammlung der SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH vom 01.07.2024 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.519.491,05 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gesellschafter der Firma SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Firma SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Firma SYSTEMA Systementwicklung Dipl.-Inf. Manfred Austen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bad Liebenzell, den 26. April 2024

KÜHN GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Betriebswirt (FH) Matthias Kühn, Wirtschaftsprüfer

Aktuelle Berichte und Vollvolumen-Zugriff auf alle Geschäftsjahre. API-Key holen →

Registerdokumente

PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.

  • Aktueller Auszug (AD)
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Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.

  • Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
  • Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
  • Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
  • Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
  • Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
  • Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
  • Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
  • Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
  • Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
  • Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
  • News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
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