Erich Rohde GmbHSchwalmstadtJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Erich Rohde GmbH, Schwalmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "Wesentliche Vorgänge während des Berichtszeitraums" und im Abschnitt "Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung" im Lagebericht hin. Dort ist ausgeführt, dass die Zahlungsfähigkeit und der Fortbestand der Gesellschaft von der erfolgreichen Umsetzung der beschlossenen Sanierungsmaßnahmen, sowie der Annahme der Refinanzierung der in 2015 fälligen Darlehensverbindlichkeiten abhängig sind.
Eschborn/Frankfurt am Main, den 20. Mai 2014 Ernst
& Young GmbH
Enzenhofer, Wirtschaftsprüfer Shorida, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013der Erich Rohde GmbH, SchwalmstadtI. Allgemeine AngabenDie Erich Rohde GmbH, mit Sitz in Schwalmstadt, ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Marburg unter der Nummer HRB 5382 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist die Herstellung von und der Handel mit Schuhen jeder Art, insbesondere von Winterstiefeln, Hausschuhen und Leichtschuhen sowie ähnlichen Erzeugnissen. Der Jahresabschluss der Erich Rohde GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB gewählt. Die Erich Rohde GmbH erfüllt erstmals die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft, die Rechtsfolgen treten daher noch nicht ein und es gelten somit noch die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Erich Rohde GmbH hielt im Jahr 2013 Anteile an folgenden Landesgesellschaften:
* aus der Landeswährung umgerechnet Die Rohde Benelux B.V. mit Sitz in Nieuwegein, Niederlande, wurde am 31. Mai 2013 mit Wirkung zum 1. Januar 2013 auf die alleinige Gesellschafterin, die Erich Rohde GmbH mit Sitz in Schwalmstadt, Deutschland, verschmolzen und wird als Betriebsstätte fortgeführt. Zudem befindet sich die Tochtergesellschaft Erich Rohde de España S.A., Madrid, Spanien, in Liquidation, welche voraussichtlich in 2014 abgeschlossen wird. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode anhand der erwarteten Nutzungsdauer der einzelnen Anlagen ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. In den Jahren 2008 und 2009 wurde für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren, abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bilanziert. Die Pauschalwertberichtigung wird in Höhe von 3 % auf die Nettoforderungen ohne einzelwertberichtigte Forderungen ermittelt. Liquide Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden gemäß Fachgutachten nach finanzmathematischen Grundsätzen gebildet. Als Rechnungszinssatz werden 4 % verwendet, wobei von einem durchschnittlichen Pensionsalter von 65 Jahren bei Frauen und 65 Jahren bei Männern ausgegangen wurde. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Zur Absicherung von Zahlungsströmen aus Kreditgeschäften gegen Zinsschwankungen wurden derivative Finanzinstrumente (Zinssicherungsgeschäfte) abgeschlossen. Laufzeiten und Fälligkeiten dieser Finanzinstrumente sind auf die Zinsfälligkeiten abgestimmt. Zum Abschlussstichtag wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aufgrund der aktuellen Marktwerte der Zinsderivate gebildet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz(Vorjahreszahlen in Klammern) 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagenvermögens der Gesellschaft ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt (Anlage zum Anhang). 2. Anteile an verbundenen Unternehmen Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bruttoforderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen TEUR 5.294 (TEUR 3.351). Hierauf wurden Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 154 (TEUR 220) gebildet. Basierend auf dem mit der Deutschen Factoring Bank (im Folgenden "DFB" genannt) abgeschlossenen Vertrag vom 30. Juni 2008 werden am Stichtag bestimmte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.595 (TEUR 1.762) von der DFB, auf die dabei vertragsgemäß das gesamte Ausfallrisiko übergeht, netto finanziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen TEUR 470 (TEUR 509). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft ist in voller Höhe erbracht. 5. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 4.287 (TEUR 6.175) und beinhalten neben den Rückstellungen für drohende Verluste aus Zinssicherungsgeschäften in Höhe von TEUR 949 (TEUR 1.608) im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 932 (TEUR 665), Rückstellungen für Tantiemen TEUR 397 (TEUR 489), sowie Rückstellungen für Zinsaufwendungen TEUR 351 (TEUR 380). 6. Verbindlichkeiten
Die Gesellschaft verfügt über Bankkreditlinien von insgesamt TEUR 14.992, die zum Stichtag mit TEUR 13.120 in Anspruch genommen sind. Dabei handelt sich um einen Kredit in Höhe von TEUR 7.800 zur Kaufpreisfinanzierung, um einen Kontokorrentkredit sowie Bürgschaften und Akkreditive in Höhe von insgesamt TEUR 5.320. Des Weiteren wurden der Gesellschaft Erich Rohde GmbH zwei Mezzanine Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 9.000 gewährt. Beide Mezzanine Darlehen werden im Jahr 2015 fällig. Es bestehen Sicherungsübereignungen zugunsten der Konsortialbanken, die im Wesentlichen Grundstücke und Gebäude sowie Inventar und Warenbestände in den Sicherungsräumen Schwalmstadt und Borken umfassen. Es bestehen nachrangige Sicherheitsübereignungen zugunsten der Morgan Stanley Bank International, die im Wesentlichen Grundstücke und Gebäude sowie Inventar und Warenbestände in den Sicherungsräumen Schwalmstadt und Borken umfassen. Das Darlehen zur Kaufpreisfinanzierung sowie der Kontokorrentkredit sind teilweise durch Bürgschaften der Investitionsbank Hessen besichert. 7. Latente Steuern Die aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus dem dänischen Steuerrecht, bei dem vom Handelsrecht abweichende Nutzungsdauern für das Sachanlagevermögen zugrunde gelegt und nach deutschem Handelsrecht vorgenommene Wertberichtigungen auf Forderungen nicht berücksichtigt worden sind. Bei der Berechnung wurde der dänische Körperschaftsteuersatz in Höhe von 25 % zugrunde gelegt. IV. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung(Vorjahreszahlen in Klammern) Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr Netto-Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 41.272 (TEUR 46.330). Der Umsatz nach geographischen Regionen gliedert sich wie folgt auf:
Der Materialaufwand setzt sich aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren in Höhe von TEUR 23.399 (TEUR 23.799) und für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 7.220 (TEUR 4.475) zusammen. Der Personalaufwand des Geschäftsjahres beinhaltet Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 7.059 (TEUR 9.445) und in Höhe von TEUR 1.277 (TEUR 1.910) Aufwendungen für soziale Abgaben nebst Altersversorgung. Vertriebskosten enthalten die Kosten der Vertriebsorganisation, der Distribution, der Werbung und des Marketings. Zu den Verwaltungskosten gehören die Kosten der Firmen- und Finanzleitung und anderer zentraler Verwaltungsstellen, wie Einkauf und Rechnungswesen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten enthalten die Kosten der Designabteilung. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.070 (TEUR 766). Zinserträge sind in Höhe von TEUR 42 (TEUR 64) angefallen. Diese setzen sich aus Zinsen aus Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 30) und sonstigen Zinserträgen in Höhe von TEUR 28 (TEUR 34) zusammen. Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen für Zinsen in Höhe von TEUR 713 (Vorjahr: TEUR 860), für Zinsderivate TEUR 2 (TEUR 464), sowie Kredit-, Factoring- und sonstige Bankgebühren von TEUR 209 (TEUR 244). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 10 (TEUR -48) betreffen im Wesentlichen Gewinnsteuern der ausländischen Betriebsstätten. Im Vorjahr war im Wesentlichen eine Umsatzsteuer-Erstattung aus Vorjahren enthalten. V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB betragen TEUR 943 (Vorjahr: TEUR 985) und resultieren im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit Laufzeiten bis zum Jahr 2018 Des Weiteren bestehen Bürgschaften für Kfz-Leasing, Mietkautionen und Zinssicherungsgeschäfte von TEUR 601 (Vorjahr: TEUR 625). Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Bürgschaften wird aufgrund der Erfahrung aus der Vergangenheit als gering eingeschätzt. Derivative Finanzinstrumente Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Zinssicherungsgeschäften für die Jahre bis 2018 betragen am Bilanzstichtag TEUR 1.011 (Vorjahr: TEUR 1.831). Aufgrund der Bewertung dieser Verpflichtung zum 31.12.2013 wurde eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 949 (Vorjahr: TEUR 1.608) gebildet. Die Bewertung zum Stichtag erfolgte nach der Barwertmethode. Zu Angaben der Besicherung des Factoring sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verweisen wir auf Abschnitt III. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Wie im Vorjahr wurden auch in 2013 keine Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen getätigt, die nicht marktüblich waren. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 177 (Vorjahr: 280), davon waren 95 in einem Angestelltenverhältnis und 82 als gewerbliche Arbeitnehmer tätig. Zusätzlich waren 9 Auszubildende im Angestelltenverhältnis und 4 Auszubildende im gewerblichen Bereich beschäftigt. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da die Angabe im aufzustellenden Konzernabschluss enthalten ist. Geschäftsführer Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr bestellt:
Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Konzernverhältnisse Die Erich Rohde GmbH ist das Konzernunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Schwalmstadt, den 20. Mai 2014 Oliver Kraxner Entwicklung des Anlagevermögens 2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013der Erich Rohde GmbH, SchwalmstadtGESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGENGegenstand der Erich Rohde GmbH (Gesellschaft) ist die Herstellung von und der Handel mit Schuhen jeder Art, insbesondere von Winterstiefeln, Hausschuhen und Leichtschuhen sowie ähnlichen Erzeugnissen. Mit ca. 3 Mio. verkauften Paar Schuhen ist Rohde ein europäischer Schuhhersteller mit langer Tradition. Seit 65 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt Rohde Damen-, Herren- und Kinderschuhe, die zentral aus Deutschlands Mitte in Schwalmstadt (Hessen) in 37 Länder geliefert werden. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. WESENTLICHE VORGÄNGE WÄHREND DES BERICHTSZEITRAUMSIm Jahr 2011 wurde, um den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern, ein Sanierungskonzept entwickelt. Das Sanierungskonzept wird laufend fortgeschrieben und weiterentwickelt. Termine für einzelne Sanierungsschritte werden auf die Möglichkeit der Einhaltung überprüft und bei Bedarf angepasst. Das auf diese Weise regelmäßig aktualisierte Sanierungskonzept befindet sich zum 31. Dezember 2013 in termin- und sachgerechter Umsetzung. Die Umsetzung wird laufend durch einen externen, unabhängigen Sanierungsberater validiert. Die aktualisierte Sanierungskonzeption bestätigt, dass die objektive Sanierungsfähigkeit der Erich Rohde Gruppe unter Einbeziehung der bereits eingeleiteten zusätzlichen Maßnahmen weiterhin gegeben ist. Die vom Sanierungsberater plausibilisierte Finanzplanung zeigt, dass bei Fortführung bzw. Prolongation der bestehenden Kontokorrent-Linien, des Factorings und der langfristigen Finanzierungen kein zusätzlicher Finanzbedarf besteht und damit eine positive Fortführungsprognose gegeben ist. Die Kontokorrentlinie der Gesellschaft in Höhe von EUR 7.0 Mio. wird zum 30. Juni 2015 und die Mezzanine-Finanzierung ist zum 31. Dezember 2015 fällig. Eine Rückzahlung der Linien und der Mezzanine-Finanzierung ist für die Gesellschaft aus der vorhandenen Liquidität nicht möglich. Die Gesellschaft wird bezüglich der in 2015 fällig werdenden Finanzierung mit den finanzierenden Banken rechtzeitig über die Prolongation der Linien sprechen. Sollte eine Prolongation der Finanzierungen nicht möglich sein, muss eine Lösung gefunden werden, zu der alle Stakeholder des Unternehmens ihren finanziellen Beitrag leisten müssen, um das Fortbestehen der Gesellschaft zu sichern. Seit 2011 basiert das Sonderkündigungsrecht der finanzierenden Banken nicht mehr auf Finanzkennzahlen, sondern auf der Bedingung, dass in keinem bestandsgefährdenden Maße von der Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen abgewichen wird, was auf Wunsch der finanzierenden Banken durch eine unabhängige Beratungsgesellschaft begleitet und regelmäßig validiert wird. Per 31. Dezember 2013 befinden sich sämtliche dem Sanierungskonzept zugrunde liegenden Maßnahmen in termin- und sachgerechter Umsetzung. Die Rohde Benelux B.V. mit Sitz in Nieuwegein, Niederlande, wurde am 31. Mai 2013 mit Wirkung zum 1. Januar 2013 auf die alleinige Gesellschafterin, die Erich Rohde GmbH mit Sitz in Schwalmstadt, Deutschland, verschmolzen und wird seitdem als Betriebsstätte fortgeführt. Am 11. Februar 2013 wurde mit der Tochtergesellschaft SARL Rohde France, Sautron, Frankreich, ein Cashpooling-Vertrag abgeschlossen. Zudem befindet sich die Tochtergesellschaft Erich Rohde de España S.A., Madrid, Spanien, in Liquidation, welche voraussichtlich in 2014 abgeschlossen wird. Zur Gewährleistung einer hohen Liefertreue ist die Materialversorgung der Produktionsstätten von wesentlicher Bedeutung. Um die Materialversorgung besser steuern zu können, wurde in der Materialwirtschaft ein neues ERP-System eingeführt. Im Rahmen der Implementierung kam es verstärkt zu operativen Störungen und zu Problemen in diesem Bereich. DAS WIRTSCHAFTLICHE UMFELDGesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung in 2013 Nach dem Abschwung in den beiden Vorjahren stabilisierte sich die Weltwirtschaft im Verlauf des Berichtsjahres auf einem Niveau moderaten Wachstums von etwa 2,4 %. Wie in Vorjahren wurde die Konjunktur durch eine weiterhin sehr expansive Geldpolitik aller großen Notenbanken begünstigt. Die mit der europäischen Staatsschuldenkrise verbundenen Unsicherheiten haben sich aufgrund der Maßnahmen der Europäischen Zentralbank deutlich verringert. Die Volkswirtschaften der Industrieländer erzielten im Berichtsjahr ein Wachstum von insgesamt nur rund 1 %. Die Finanzpolitik in der Europäischen Währungsunion war im Jahr 2013 weiterhin von Konsolidierungsmaßnahmen gezeichnet, die das konjunkturelle Wachstum wie schon im Vorjahr belastet haben. Weiterhin schwierig war die Lage in den Südstaaten wie Griechenland, Portugal, Spanien und Italien. Auch in Frankreich stagnierte die konjunkturelle Entwicklung. Auch die deutsche Wirtschaft konnte nur einen geringen Zuwachs von 0,4 % verbuchen. Nach signifikanten Wachstumsraten in den Vorjahren blieben die Schwellenländer im Berichtsjahr mit knapp 4,5 % deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. (Quellen: Institut für Weltwirtschaft, März 2014, Internationaler Währungsfonds; Mitteilungen des Statistischen Bundesamtes) Branchenentwicklung Die deutschen Schuhhersteller erzielten im Berichtsjahr einen Gesamtumsatz von 2,313 Mrd. Euro und liegen damit das zweite Jahr in Folge unter Vorjahresniveau, wobei hervorzuheben ist, dass die deutsche Schuhindustrie im 2. Halbjahr 2013 ein Plus von 0,3 % verzeichnete. Bei den Inlandsumsätzen betrug der Rückgang 1,9%. Damit lag der Umsatz mit inländischen Abnehmern im vergangenen Jahr bei 1,696 Mrd. Euro gegenüber 1,728 Mrd. Euro in 2012. Zur Ankurbelung der Verkäufe wurden branchenweit vergleichsweise hohe Rabatte gewährt, worunter die Umsatzprofitabilität litt. Die Auslandsumsätze legten hingegen um 0,6 % auf 617 Mio. Euro zu, ein Plus von knapp 4 Mio. Euro. Der Anteil der Auslandsumsätze am Gesamtumsatz erhöhte sich damit um 0,5 Prozentpunkte auf 26,7 %. Der Schuheinzelhandel hat trotz schwieriger Rahmenbedingungen das Jahr 2013 mit einem leichten Umsatzplus abgeschlossen. Ein frostiges Frühjahr und ein Winter mit viel zu milden Temperaturen und kaum Schnee behinderten das Saisongeschäft erheblich. Dennoch konnte der Umsatz um gut 1 % gegenüber dem Vorjahr zulegen, wobei das Gros der kleinen und mittleren Fachgeschäfte durchschnittlich ein Minus von 0,5 bis 1 % verbuchen musste. Insgesamt ist die Anzahl kleiner Händler am Markt aufgrund vermehrter Geschäftsaufgaben rückläufig. Die Umsätze der größeren Filialbetriebe, die aufgrund ihres Flächenwachstums ein Plus von etwa 2 % erzielten, entwickelten sich etwas besser. Allerdings konnten auch sie flächenbereinigt oftmals nicht das Vorjahresniveau erreichen. Besser als der stationäre Handel schnitt der Online-Handel mit Schuhen ab. Dieser erzielte im Berichtsjahr erneut zweistellige Wachstumsraten. Der BDSE schätzt den Anstieg der Internet-Umsätze in 2013 auf 15 Prozent. Damit erreicht der Online-Handel in der Schuhbranche einen Marktanteil von rund 12 Prozent. (Quelle: Hauptverband der Schuhindustrie (HDS), Pressekonferenz vom 12. März 2014 anlässlich der GDS, Düsseldorf; Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE), Statement anlässlich der HDS-Pressekonferenz vom 12. März 2014) VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE DER ERICH ROHDE GMBHErtragslage Die Erich Rohde GmbH erzielte im Berichtsjahr 2013 einen Umsatz von EUR 41,3 Mio. Der Umsatz wurde zu 54,6% im Inland und zu 45,4 % im Ausland (einschließlich Umsatz mit Tochtergesellschaften) erzielt. Der Umsatz liegt in 2013 um ca. 11% unter dem Vorjahresniveau. Die Nachfrage des Einzelhandels nach stark saisonal geprägter Ware, ein traditionell starkes Produktsegment innerhalb der Rohde Kollektion, war nach einem wiederholt milden und sehr spät einsetzenden Winter 2012/2013, einem zu kühlen und wechselhaften Hochsommer 2013 sowie aufgrund des nahezu ausgebliebenen Winters 2013/2014, deutlich abgeschwächt. Die Aufgabe des Lizenzgeschäfts mit der Marke Daniel Hechter Ende 2012 trug ebenfalls wesentlich zu einem Umsatzrückgang im Berichtsjahr bei. Im Zuge der fortschreitenden Restrukturierung der Erich Rohde Gruppe wurden zudem die Vertriebsstrukturen neu ausgerichtet. Hierbei trennte sich die Gruppe auch von defizitären Marktsegmenten im Ausland. Ferner kam es während der Einführung einer neuen ERP-Software im Bereich der Materialwirtschaft zu operativen Störungen, wodurch die Materialversorgung der Produktionsstätten zeitweilig beeinträchtigt war. Hieraus resultierende Lieferverzüge wirkten sich ebenfalls negativ auf die Umsatzentwicklung im Berichtsjahr sowie teilweise auch auf 2014 aus. Schlüssel für den Erfolg am Markt sind gut verkäufliche Produkte und eine Stärkung der Marke. Die Kollektionsentwicklung ist im Fokus von Rohde. Es erfolgt eine Konzentration auf die Stärken der Marke. Eine Evolution des Angebots wird durch gezielte Marketingaktivitäten unterstützt. Die erreichte Marge von 28,4 % liegt aufgrund der definierten, eingeleiteten und in 2013 zu großen Teilen umgesetzten Maßnahmen deutlich über Vorjahresniveau (23,8 %). Das Finanzergebnis ist geprägt von Aufwendungen für Zinsen auf bestehende Kredite und Kreditlinien in Höhe von EUR 0,7 Mio. Erträge aus Dividenden wurden im Berichtsjahr nicht vereinnahmt, nachdem diese in 2012 EUR 1,0 Mio. betrugen. Die in 2012 eingeleiteten Maßnahmen wurden teilweise erstmalig im Berichtsjahr ergebniswirksam. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres konnte somit gegenüber dem Vorjahr um EUR 4,2 Mio. auf EUR 0,4 Mio. reduziert werden. Finanz- und Vermögenslage Die Gesellschaft ist zum Stichtag bilanziell überschuldet und schließt das Geschäftsjahr mit einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 13,9 Mio. ab. Eine insolvenzrechtliche Überschuldung liegt aufgrund der positiven Fortführungsprognose nicht vor. Der externe Sanierungsberater hat die Mittelfristplanung validiert und die Going-Concern-Annahme bestätigt. Das langfristig gebundene Vermögen der Erich Rohde GmbH besteht überwiegend aus Grundstückseigentum, das für Lager-, Verwaltungs- und Verkaufsflächen eigengenutzt wird, sowie aus Anlagen und Maschinen (Sachanlagevermögen: EUR 4,2 Mio.) und Finanzanlagen (EUR 2,5 Mio.). Demgegenüber stehen EUR 21,2 Mio. langfristige Kreditverbindlichkeiten und EUR 2,0 Mio. Kaufpreisverbindlichkeiten. Das Working Capital setzt sich zum Stichtag aus EUR 8,3 Mio. Vorräten, EUR 2,7 Mio. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, EUR 4,5 Mio. Rückstellungen und EUR 5,9 Mio. kurzfristigen Verbindlichkeiten zusammen und beträgt netto EUR 0,6 Mio. Der Cash Flow aus operativer Tätigkeit war im Geschäftsjahr positiv. Im Berichtsjahr erfolgte zudem eine weitere Rückführung der Kaufpreisverbindlichkeiten um EUR 0,5 Mio. sowie die planmäßige Tilgung des Seniordarlehens in Höhe von EUR 0,7 Mio. MITARBEITERDie Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 177 (Vorjahr 280), davon waren 195 (davon Auszubildende: 9) in einem Angestelltenverhältnis und 82 (davon Auszubildende: 4) als gewerbliche Arbeitnehmer tätig. Zusätzlich waren 9 Auszubildende im Angestelltenverhältnis und 4 Auszubildende im gewerblichen Bereich beschäftigt. UMWELTSCHUTZUmweltschutz und Arbeitssicherheit sind eng miteinander verwoben. Im Zuge der Verschärfung der EU-Richtlinien kommt dem Bereich Schadstoffprüfung für die bei Vertragslieferanten zugekauften Produkte eine immer größere Bedeutung zu. Dies gilt sowohl für Rohstoffe, als auch für Halb- und Fertigwaren. Durch die stetig wachsende Globalisierung und die damit verbundenen steigenden Importe wird die Schadstofffreiheit durch Medien und Organisationen sehr kritisch beobachtet. Eine permanente Prüfung auf Schadstofffreiheit ist deshalb unabdingbar. Steigende Energiepreise machen eine stetige Marktübersicht und Verbrauchskontrolle erforderlich. Neue Anlagen werden vor deren Anschaffung auf deren Energieverbrauch geprüft. Aufgrund der Verschärfung von EU-Umweltrichtlinien begnügt sich die Erich Rohde GmbH nicht mehr nur mit Lieferantenbestätigungen über die Schadstofffreiheit der zugekauften Handelswaren, sondern holt neben eigenen Messungen bei Bedarf auch Prüfungen externer Institute zur Qualitätssicherung als Abnahmevoraussetzungen für die Ware ein. PRODUKTION UND SORTIMENTDie Erich Rohde GmbH designed und entwickelt sämtliche Schuhe selbst im Kreativzentrum am Standort Schwalmstadt. Die Produktion erfolgt in ausländischen Produktionsbetrieben unter Leitung eigener Techniker und Qualitätskontrolleure. Zum Sortiment gehören offene Ware, Winterstiefel (z.T. mit Membran), Hausschuhe für Damen, Herren und Kinder, Damen- und Herrenstraßenschuhe und sonstige Schuhe. Daneben hat die Gesellschaft im Berichtsjahr in geringem Umfang die Endmontage von Schuhen in eigenen Produktionsräumen in Schwalmstadt durchgeführt und Zukäufe getätigt. Die technischen Anlagen und Maschinen sowie die übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung, d.h. das gesamte bewegliche Anlagevermögen, ist vollständig im Eigentum der Gesellschaft. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGDie Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen in 2013 waren darauf ausgerichtet, Neu- und Weiterentwicklungen im Erzeugnis- und Fertigungsbereich zu fördern. Dabei stehen weiterhin ein Höchstmaß an Tragekomfort, ausgezeichnete Passform, hohe Qualität, Funktion und ein anspruchsvolles, zeitloses Erscheinungsbild im Vordergrund. Ein modernes Kreativzentrum, eine länderübergreifende Fertigungssteuerung und ein Hochregallager mit einer Kapazität von über 500.000 Paar Schuhen ermöglichen eine schnelle Reaktion auf aktuelle Marktentwicklungen. Internationalen Anforderungen mit zeitlosem Design, bester Passform, Preiswertigkeit und höchstmöglichem Komfort gerecht zu werden, ist die tägliche Herausforderung der Erich Rohde GmbH. EREIGNISSE NACH ABLAUF DES GESCHÄFTSJAHRES 2013Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Erich Rohde GmbH von besonderer Bedeutung wären, sind nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht eingetreten. RISIKOBERICHTRisikomanagement Das Risikomanagement der Gesellschaft ist Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungssystems. Damit soll sichergestellt werden, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennt und Maßnahmen zur Gegensteuerung rechtzeitig einleiten kann. Die Einhaltung und Umsetzung von Risikogrundsätzen wird durch ein Berichts- und Kontrollsystem überwacht und unterstützt. Es werden Gegenmaßnahmen veranlasst und umgesetzt, wenn die sich entwickelnden Risiken die Risikotoleranzen überschreiten und nicht mehr im Einklang mit den Risikogrundsätzen stehen. Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems sind wöchentliche und monatliche Berichte. Hierzu gehören u.a. monatliche Gewinn-und Verlustrechnungen, tägliche Cash-Meldungen und diverse Statistiken. Hiermit soll eine zeitnahe und sachgerechte Information der jeweiligen Entscheidungsträger sichergestellt werden. Die Erich Rohde GmbH ist im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit einer Vielzahl von Chancen und Risiken ausgesetzt. Unternehmerisches Handeln bedeutet stets, Chancen zu nutzen und die damit verbundenen Risiken frühzeitig zu erkennen und zu kontrollieren. Das Risikomanagement ist also darauf ausgerichtet, Gefahren für Vermögen, Ertrag oder Liquidität frühestmöglich zu erkennen, um angemessene und wirksame Maßnahmen zur Risikobewältigung oder -ermeidung zu treffen. Hierzu werden die wichtigsten Risiken analysiert und überwacht. Zu diesen Risiken zählen unter anderem: Liquiditätsrisiken Auf Basis der Unternehmensplanung ist die Liquidität der Gesellschaft als gesichert anzusehen. Voraussetzung hierfür ist, neben der angenommenen Geschäftsentwicklung, die weiterhin planmäßige Umsetzung der operativen und finanzwirtschaftlichen Maßnahmen gemäß Sanierungskonzept. Die vom Sanierungsberater plausibilisierte Finanzplanung zeigt, dass bei Fortführung bzw. Prolongation der bestehenden Kontokorrent-Linien, des Factorings und der langfristigen Finanzierungen kein zusätzlicher Finanzbedarf besteht und damit eine positive Fortführungsprognose gegeben ist. Währungsrisiken Währungsrisiken für die Gesellschaft ergeben sich im Wesentlichen daraus, dass ein Teil des Wareneinkaufes in US-Dollar abgewickelt wird. Der überwiegende Teil des Umsatzes wird hingegen in Euro realisiert. Um dieses Risiko zu reduzieren und die Produktpreiskalkulation abzusichern, werden die Entwicklungen am Terminmarkt überwacht. Zinsrisiken Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt zum Teil durch variabel verzinsliche Bankkredite. Zur Absicherung von möglichen Zinsschwankungsrisiken wurden Sicherungsgeschäfte mit Fälligkeit bis 2015 geschlossen. Risiken durch Zulieferer Die Gesellschaft produzierte im Berichtsjahr Fertigschuhe bei Auftragsfertigungswerken und kauft in geringem Umfang Ware zu. Im Zuge des in 2012/2013 durchgeführten Personalabbaus wurden die verbliebenen Produktionsaktivitäten im Bereich Bodenmontage am Standort Schwalmstadt in 2013 vollständig in ausländische Produktionsbetriebe verlagert. Hier erfolgt die Produktion unter Leitung eigener Techniker und Qualitätskontrolleure. Die verwendeten Materialien werden von der Gesellschaft selbst beschafft und in der Qualität kontrolliert. Für die Produktion schließt die Gesellschaft keine längerfristigen Verträge ab, sondern bestellt saisonweise nach Bedarf. Die Gesellschaft betrachtet ihre Beziehung zu den Lieferanten als gut; dennoch könnte der ganze oder teilweise Produktionsausfall kurzfristig einen deutlich negativen Effekt auf die Lieferfähigkeit der Gesellschaft haben. Auch wenn derzeit keine Veranlassung besteht, an der Solidität der Lieferanten zu zweifeln, werden zur Minimierung des Risikos das Produktportfolio sowie die Produktionsmengen auf mehrere Lieferanten verteilt. In einigen der Fertigungsländer, insbesondere in Moldawien und Rumänien, könnten sich Risiken infolge instabiler politischer Verhältnisse ergeben. Diese und ähnlich gelagerte Länderrisiken könnten durch das Eingreifen Russlands in der Ukraine verstärkt werden. Handelsrisiken Einige Lieferanten von Rohstoffen, Halbfertigfabrikaten und Fertigschuhen sind im Nicht-EU-Ausland ansässig und unterliegen daher teilweise Einfuhrbeschränkungen, Zöllen sowie Genehmigungs- und Überwachungsverfahren. Kurzfristige Änderungen von Handelsbeschränkungen oder anderen rechtlichen Vorgaben können Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb haben. Um umgehend auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können, werden die Ankündigungen von Handelsbeschränkungen laufend überwacht Logistikrisiken Die Gesellschaft betreibt, um auf aktuelle Kundenwünsche eingehen zu können, ein vollautomatisches Hochregallager mit einer Kapazität von über 500.000 Paar Schuhen. Bei der Größe, Komplexität und dem Automatisierungsgrad der bestehenden Anlage kann es immer wieder aus technischen oder operativen Gründen zu Beeinträchtigungen und Störungen kommen. Um eine hohe Anlagenverfügbarkeit abzusichern, beschäftigt die Gesellschaft eigenes Personal für den IT- und Technikbereich und unterhält entsprechende Wartungs- und Supportverträge. Insbesondere im Bereich der Steuerung des Hochregallagers wurden in 2013 Investitionsmaßnahmen zur Erhaltung und Modernisierung der Funktionalität begonnen. Die Gesellschaft hat, um die hohe Anlagenverfügbarkeit auch für die Zukunft zu sichern, für die nächsten Jahre weitere Investitionen in die IT-Ausstattung und den Technikbereich des Hochregallagers in die aktuelle Business-Planung integriert. Kundenrisiko Das allgemeine Ausfallsrisiko für Kundenforderungen besteht in branchenüblicher Höhe auch für die Erich Rohde GmbH. Dieses Risiko sichert die Gesellschaft über die Übertragung des Risikos an eine Factoring-Gesellschaft sowie über die Nutzung von Warenkreditversicherungen ab. Rechtliche Risiken Als international agierendes Unternehmen ist die Erich Rohde GmbH einer Vielzahl von rechtlichen Risiken ausgesetzt. Hierzu können insbesondere Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Wettbewerbs- und Kartellrecht, IP-Recht, Patentrecht, Steuerrecht sowie Umweltschutz gehören. Die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren sind nicht vorhersagbar, so dass aufgrund von gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen oder der Vereinbarung von Vergleichen Aufwendungen entstehen können, die nicht oder nicht in vollem Umfang durch Versicherungsleistungen abgedeckt sind. Andere wesentliche wirtschaftliche oder rechtliche Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage sind zur Zeit weder bekannt noch aus derzeitiger Sicht zu erwarten. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die wesentlichen Kunden sind aus dem Inland und dem europäischem Ausland, so dass für die Beurteilung das Konsumklima in Deutschland und der EU relevant ist. Ein materielles Risiko auf den zukünftigen Absatz bestünde, wenn sich die Rahmenbedingungen für die Verbraucher deutlich verschlechtern, so dass sich die Konsumenten von den durch die Erich Rohde GmbH besetzten Preis- und Produktsegmenten abwenden. Aktuelle IFO-Prognosen zeigen hierzu keine Tendenz. Die dem Sanierungskonzept zugrunde liegende und in 2013 aktualisierte Mittelfristplanung basiert auf einem dezidierten Restrukturierungsplan. Dieser ist fast vollständig umgesetzt. Die konzeptgemäße Umsetzung der Maßnahmen ist Voraussetzung für die Erhaltung der Zahlungsfähigkeit. Der Fortbestand des Unternehmens ist von der Geschäftsentwicklung und der erfolgreichen Umsetzung der beschlossenen Sanierungsmaßnahmen abhängig. Per 31. Dezember 2013 befinden sich sämtliche dem Sanierungskonzept zugrunde liegenden Maßnahmen in termin- und sachgerechter Umsetzung. PROGNOSEBERICHTDie Markterwartungen Die Weltwirtschaft ist seit Mitte 2013 aufwärts gerichtet. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften dürfte sich die Erholung in 2014 und 2015 festigen. Die konjunkturelle Erholung bleibt allerdings anfällig für Rückschläge, und die politischen Risiken haben sich durch das Eingreifen Russlands in der Ukraine nochmals erhöht. Das IfW erwartet für das deutsche Bruttoinlandsprodukt Zuwachsraten von 1,9 % in diesem Jahr und 2,5 % in 2015. In der Folge wird erwartet, dass sich der Beschäftigungsaufbau beschleunigt fortsetzt und die Arbeitslosigkeit weiter zurückgeht. Die effektiven Pro-Kopf-Löhne dürften so kräftig zulegen wie seit 20 Jahren nicht mehr. Die Konjunktur im Euroraum hat sich weiter stabilisiert. Die Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass sich die Erholung in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Das Tempo des Ausschwungs wird allerdings vorerst moderat ausfallen. Im Jahr 2014 dürfte der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts 1,2 Prozent betragen. Für 2015 erwartet das IfW, dass sich die konjunkturelle Dynamik erhöhen wird, insbesondere da die Strukturanpassungen in Krisenländern allmählich Früchte tragen werden. Diese Rahmenbedingungen deuten darauf hin, dass sich die Schuhindustrie für das Jahr 2014 optimistisch stimmen darf. Der Auslandsumsatz lag bereits 2013 leicht im Plus, was auf eine langsame Erholung der von der Eurokrise besonders betroffenen europäischen Nachbarländer schließen lässt. Für den deutschen Markt gehen alle namhaften Institute von einem günstigen Konsumklima aus - die GfK schätzt die Verbraucherstimmung sogar auf einem Höchststand. Nach einem ifo Branchenbericht haben die Unternehmen der Schuhindustrie sowohl hinsichtlich des Exportgeschäfts als auch zu den Geschäftsaussichten für die kommenden Monate positive Erwartungen. Folglich ist die Stimmung der deutschen Schuhhersteller zum Jahresbeginn 2014 von Zuversicht geprägt. Auch die Unternehmen des Schuheinzelhandels zeigen sich zuversichtlich und blicken erwartungsvoll auf das Jahr 2014. Zu Beginn des neuen Jahres hat sich der Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts, München, nochmals deutlich verbessert. Die Geschäftserwartungen des Schuheinzelhandels sind danach so optimistisch wie seit Langem nicht mehr. Ein nominales Umsatzwachstum des Schuheinzelhandels von 2 % in 2014 sollte erreichbar sein - vorausgesetzt, dass die Witterungsbedingungen diesen günstigen Rahmenbedingungen nicht entgegenstehen. (Quelle: Institut für Weltwirtschaft, März 2014, Hauptverband der Schuhindustrie (HDS), Pressekonferenz vom 12. März 2014 anlässlich der GDS, Düsseldorf; Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE), Statement anlässlich der HDS-Pressekonferenz vom 12. März 2014) Ausblick der Erich Rohde GmbH auf das Jahr 2014 Ein 5-Jahres-Vergleich des BDSE zeigt deutlich, dass die Umsatzschwankungen im Schuheinzelhandel relativ moderat ausgefallen sind. Bei Schuhen gibt es einen ständigen Bedarf durch Abnutzung. Die Geschäftsleitung der Erich Rohde GmbH schließt sich der Erwartungshaltung des HDS und des BDSE in ihren Kernaussagen an und erwartet für 2014 für die Marke Rohde eine Stabilisierung der Umsätze. Dieser Ausblick stützt sich vor allem auf die Modernisierung der Kollektion und die in weiten Teilen bereits umgesetzten Sanierungsmaßnahmen. Rohde arbeitet ebenfalls intensiv daran, eigene Schwächen abzustellen, insbesondere an der Problematik verspäteter Auslieferungen. In der Kollektion setzt die Gesellschaft gezielt auf die bekannten Stärken von Rohde: Passform, Funktion, Komfort und Qualität und stärkt diese durch gefälliges, zeitloses Design. Die Evolution im Produktbereich wird durch gezieltes Marketing unterstützt. Die Produktionsverlagerung, der Personalabbau, die Beendigung des Lizenzvertrages für die Marke Daniel Hechter sowie die Aufgabe defizitärer Märkte führten im Berichtsjahr bereits zu signifikanten Kosteneinsparungen. Diese werden sich auch auf die Folgejahre positiv auswirken. Auf dieser Basis geht die neue Mittelfristplanung von einer weiteren Margenverbesserung in den nächsten Jahren aus. Ab dem Geschäftsjahr 2014 werden leicht positive Jahresergebnisse erwartet. Diese Planung berücksichtigt die Auswirkungen aus den getroffenen Maßnahmen sowie aus den Verlagerungsaktivitäten. Zur Sicherstellung dieser Ergebnisentwicklung und der langfristigen Sicherung der verbliebenen Arbeitsplätze wurde auch in 2013 das in 2011 geschnürte und seitdem laufend weiterentwickelte Maßnahmenpaket konsequent umgesetzt. Die Optimierung umfasst die Kernprozesse des Unternehmens von der Kollektionserstellung über den Produktionsprozess bis zu einer Feinjustierung der Vertriebs- und Absatzprozesse. ABSCHLIESSENDER HINWEISDieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs der Erich Rohde GmbH liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse der Erich Rohde GmbH. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der Erich Rohde GmbH wesentlich abweichen. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, könnten die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, geplante oder geschätzte Ergebnisse genannt worden sind.
Schwalmstadt, den 20. Mai 2014 Oliver Kraxner |
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Erich Rohde GmbH GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- GmbH
- Anschrift
- 34613 Schwalmstadt
- Handelsregister
- HRB 5382, Marburg
- Eintragungsdatum
- 2007. november 19.
- Branche
-
Herstellung von Schuhen
Großhandel mit Schuhen
Herstellung von Sportgeräten - Unternehmenszweck
- Die Herstellung und der Handel von Schuhen jeder Art, insbesondere von Hausschuhen und Leichtschuhen sowie ähnlicher Erzeugnisse.
Finanzen
Bilanz
2014- Umlaufvermögen 59,0 % 8,15 Mio
- Anlagevermögen 40,9 % 5,65 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 % 3,8 k
- Aktive latente Steuern 0,0 % 0
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,0 % 0
- Verbindlichkeiten 59,0 % 8,14 Mio
- Eigenkapital 23,8 % 3,29 Mio
- Rückstellungen 17,2 % 2,38 Mio
- Passive latente Steuern 0,0 % 4,6 k
Bilanzdaten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2014- Außerordentliche Erträge 45,7 % 22,29 Mio
- Außerordentliches Ergebnis 45,0 % 21,96 Mio
- Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9,2 % −4,47 Mio
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 35,9 k
- Vertriebskosten 45,6 % 6,32 Mio
- Allgemeine Verwaltungskosten 23,6 % 3,27 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 9,9 % 1,37 Mio
- Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7,4 % 1,02 Mio
- Forschungs- und Entwicklungskosten 5,3 % 729,3 k
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4,0 % 560,0 k
- Außerordentliche Aufwendungen 2,4 % 327,1 k
- Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1,9 % 260,1 k
- Rohergebnis 8,78 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 17,23 Mio
GuV-Daten für 6 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Harald Neisser
seit 2015 Geschäftsführer
Eigentum & Beteiligungen
Gesellschafter
- M/O Beteiligungs GmbH DEU 81.9 % 1.9M €
- Erich Rohde GmbH DEU 9.0 % 210k €
-
H****** O***
4.5 %
106k €
Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs)
-
H*** O***
≥25%
45.5 %
Beteiligungen an
- Erich Rohde GmbH GmbH 9.0 %
Historie
- 2019
-
09.04.
Austritt einer PositionP****** R*** · Managing Director
- 2017
-
06.01.
Insolvenzverfahren eröffnetErich Rohde GmbH
-
06.01.
Austritt einer PositionE****** G**** · Procura
- 2016
-
02.11.
Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnetErich Rohde GmbH
- 2015
-
17.09.
Eintritt eines MitgliedsP****** R*** · Managing Director
-
27.07.
SatzungsänderungErich Rohde GmbH
-
28.05.
Austritt einer PositionO***** K****** · Managing Director
-
08.04.
Austritt einer PositionA**** F****** · Procura
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2014 Jahresabschluss
- 2013 Jahresabschluss ↓
- 2012 Jahresabschluss
- 2011 Jahresabschluss
- 2010 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2013
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- Website-Snapshot (per AI ermittelt) AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
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