arano Group MidCo GmbHNürnbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2025Inhaltsverzeichnis Konzernlagebericht Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 01. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 Ergebnisverwendung Konzernkapitalflussrechnung Konzerneigenkapitalspiegel Konzernanhang inkl. Konzernanlagespiegel Bestätigungsvermerk KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2024arano Group MidCo GmbH, Nürnberg1. Grundlagen des Konzerns Der arano Konzern umfasst im Geschäftsjahr 2024 die Gesellschaften arano Group MidCo GmbH, arano group GmbH, arano professional solutions GmbH, arano healthcare solutions GmbH, arano group scandinavian AS, Pacura med GmbH, Pacura med GmbH (AT), Pacura med AG (CH), Pacura med AS (NOR), Pacura doc GmbH, baloop GmbH, ilomed GmbH, flexdoc GmbH, OHS Europe GmbH, Werksarztzentrum Deutschland GmbH, Huceta Group GmbH und die Rocket Road GmbH. Als Dachmarke vereint die arano group GmbH mehrere erfolgreiche Unternehmen. Mit über 3000 Mitarbeitern an 12 Standorten in Deutschland, Schweiz, Norwegen und Österreich erstreckt sich das Leistungsportfolio der Gruppe von medizinischer Personaldienstleistung über administratives Outsourcing bis hin zu digitalisierten Lösungen für Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit. Der arano Konzern ist an 12 Standorten im Bundesgebiet, Schweiz, Norwegen und Österreich mit Niederlassungen vertreten. Damit haben wir feste Ansprechpartner für eine transparente und lösungsorientierte Zusammenarbeit vor Ort. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs / Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsbereiche des Konzerns Die Weltwirtschaft sieht sich in einer Phase ohnehin mäßiger Dynamik erhöhter wirtschaftspolitischer Unsicherheit gegenüber. Maßgeblich hierfür sind insbesondere die Ankündigungen der aktuellen US-Administration. Allerdings ist weiterhin unklar, welche Maßnahmen tatsächlich ergriffen werden. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass zwar zusätzliche Zölle auf Einfuhren in die Vereinigten Staaten erhoben werden, diese aber nicht den Umfang annehmen werden, der zuweilen in Aussicht gestellt wurde. Auch nehmen wir an, dass der Rückgang der US-Notenbankzinsen nur gebremst wird, so dass die wirtschaftliche Aktivität auch unter der neuen Regierung weltweit allmählich Rückenwind von wieder günstigeren Finanzierungsbedingungen erhält. Bei diesen Rahmenbedingungen dürfte die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten weiter deutlich expandieren, während die konjunkturelle Dynamik in Europa zwar gering bleibt, aber doch allmählich an Fahrt gewinnt. Eine nachhaltige Belebung der Konjunktur in China ist indes angesichts der eingetrübten Perspektiven für die Exporte trotz der inzwischen deutlichen wirtschaftspolitischen Impulse weiter nicht in Sicht. Der Welthandel ist im bisherigen Verlauf des Jahres zwar wieder gestiegen, dürfte aber in der Zukunft durch die zu erwartenden handelspolitischen Spannungen spürbar gebremst werden. Alles in allem rechnen wir, wie in unserer Septemberprognose, für dieses Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - von 3,2 Prozent. Für das nächste Jahr erwarten wir - ebenso unverändert -- eine Expansion um 3,1 Prozent. Für 2026 haben sich die Aussichten bereits eingetrübt. Wir haben unsere Prognose daher um 0,2 Prozentpunkte auf ebenfalls 3,1 Prozent reduziert. Der Rückgang der Inflation erfolgte zuletzt nur langsam, was vor allem dem hartnäckigen Anstieg der Preise für Dienstleistungen und dem ausbleibenden Absinken der Energiepreise im Vorjahresvergleich geschuldet ist. Der erwartete weitere Rückgang der Inflation in Richtung der Zielmarke von 2 Prozent dürfte sich nur langsam vollziehen, und es besteht ein Risiko, dass die Geldpolitik länger restriktiv bleibt, als derzeit erwartet. Darüber hinaus bestehen weiterhin große Risiken für die Weltkonjunktur durch eine mögliche Zuspitzung geopolitischer Konflikte. Auch die Handelskonflikte könnten weiter eskalieren, sie könnten aber auch geringer ausfallen als unterstellt. Quelle: IfW Kieler Konjunkturberichte Stand 12/2024 Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) veröffentlicht in regelmäßigen Abständen den Konjunkturkompass für Deutschland und die Eurozone. Hier werden jeweils die wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen und Risiken dargestellt. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) steckt tief in der Stagnation fest: Schon seit drei Jahren wechseln sich positive und negative Quartalsraten wie bei einem Wellblech regelmäßig ab. Unter dem Strich lag das BIP Ende vergangenen Jahres nur in etwa so hoch wie im vierten Quartal 2019, vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Etwas konjunktureller Aufwind kommt gegenwärtig von der begonnenen Lockerung der europäischen Geldpolitik und den im vergangenen Jahr spürbar gestiegenen Reallöhnen. Gleichwohl fällt der private Konsum zumindest als kräftiger Impulsgeber aus, da die Reallohndynamik bereits wieder absehbar nachlässt und angesichts steigender Arbeitslosigkeitsrisiken auch nur mit einem geringfügigen Rückgang der 2024 erheblich gestiegenen Sparquote der privaten Haushalte zu rechnen ist. Zugleich bleiben die Investitionen angesichts sehr trüber Geschäftserwartungen der Unternehmen, hoher handels- und geopolitischer Unsicherheit und einer deutlichen Unterauslastung der Kapazitäten zumindest 2025 noch kraftlos. Auch für den Export sind die Aussichten ungünstig, vor allem wegen der US-Zolldrohungen, deren Umsetzung in Form eines moderat erhöhten US-Zolls gegen die EU wir für das zweite Quartal erwarten. Schließlich stehen die nationalen und EU-Regeln einer merklich expansiven Fiskalpolitik entgegen und es dürfte geraume Zeit dauern, bis die Maßnahmen der neuen deutschen Regierung greifen. Etwas Antrieb könnte dann von fiskalisch kostengünstigen Maßnahmen wie Bürokratieabbau kommen, aber wohl erst im kommenden Jahr. Alles in allem gehen wir davon aus, dass sich die Wellblechkonjunktur vorerst hinzieht. Für das laufende Jahr erwarten wir nun einen abermaligen geringen Rückgang des BIP um 0,2 % (Vorprognose: +0,5 %), 2026 dürfte das Realwachstum leicht auf 0,3 % anziehen (Erstprognose). Die Auf- und Abwärtsrisiken für die Prognose schätzen wir relativ ausgeglichen ein. Falls sich neue US-Zölle gegen die EU etwa vollständig abwenden lassen oder eine investitionsstärkende Reform der deutschen Fiskalregeln gelingt, könnte das Wachstum im Prognosezeitraum auch höher ausfallen. Quelle: KfW-Konjunkturkompass vom 02.2025 2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Markt für Zeitarbeit im Bereich der Pflege war im Berichtsjahr erneut rückläufig. Zum Stichtag 30.06.2024 (Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit) reduzierte sich der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeiter im Bereich Pflege um 16 % zum Vorjahresmonat. Dieser Trend setzte sich in der zweiten Jahreshälfte fort. Mit einer Bewerber / Mitarbeiterorientierten strategischen Ausrichtung und gleichzeitiger Verdichtung und Aufbau von neuen Kundenbeziehungen ist es gelungen, den Konzern als einen der größten Personaldienstleister in Deutschland zu bestätigen, den Kundenstamm im Bereich digitale Arbeitsmedizin weiter zu diversifizieren, Auslandstätigkeiten auf- und auszubauen und um den Bereich Personalvermittlung von IT-Mitarbeitern zu erweitern. Trotz der Maßnahmen reduzierte sich der Jahresumsatz von absolut TEUR 254.531 (VJ 2023) auf absolut TEUR 207.674 (18,41%) Die Vorjahres-Umsatzprognose wurde somit nicht erreicht. Die angespannte finanzielle Lage im deutschen Gesundheitssektor führte zu einem Auftragsrückgang. Der bereits im Jahr 2023 gewählte Ansatz des Kundenaufbaus und -ausbaus wird weiterhin fortgeführt. Durch die fortlaufende Konsolidierung der Krankenhauslandschaft in Deutschland, verschieben sich die Bedarfe sowohl regional wie auch qualifikationsabhängig. Wir haben uns entsprechend des dynamischen Marktumfeldes flexibel aufgestellt und können uns somit schnell auf sich verändernde regionale Gegebenheiten einstellen. Trotz der Reduktion der krankheitsbedingten Ausfälle auf 6,8% (VJ 9,1%) konnte, vor allem in den Sommermonaten, der Bedarf der Kunden nicht vollumfänglich gedeckt werden. Der Kostenblock im Konzern wurde immer größer, konnte jedoch zum Ende des Berichtsjahres solide an die Auftragslage angepasst werden. Des Weiteren wurde die operative Tätigkeit der flexdoc GmbH Ende 2024 in die Pacura doc GmbH überführt und wird dort weiterhin fortgeführt. 2.3 Investitionen Die Investitionen ins Anlagevermögen des Geschäftsjahres 2024 betrugen T€ 758. Es handelte sich im Wesentlichen um Investitionen im immateriellen Bereich, um Neuinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung einschließlich der geringwertigen Wirtschaftsgüter sowie Digitalisierungsinstrumente um Homeoffice und Distanzarbeiten zu verbessern. Darüber hinaus wurde der Fuhrpark um über 109 leasingfinanzierte Fahrzeuge erweitert. 2.4 Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2024 gehörten durchschnittlich 3.050 Mitarbeiter (davon 2.578 Pflegepersonal und 472 im nichtmedizinischen Bereich) zur Belegschaft des Stammhauses und seiner elf Niederlassungen (Vorjahr 3.182, davon 2.740 Pflegepersonal und 442 im Nichtmedizinischen Bereich). Der Personalaufwand des Konzerns betrug im zu meldenden Zeitraum TEuro 180.035 (86,7% der Gesamtleistung TEuro 207.673). In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. ä. haben sich im Geschäftsjahr 2024 keine besonderen Vorkommnisse ergeben. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Vermögenslage Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 60,1% (VJ 68,9%). Es beinhaltet einen Geschäfts- oder Firmenwert aus der Konsolidierung von TEuro 71.785 (VJ TEuro 81.871) zum Stichtag. Das Fremdkapital beträgt zum Stichtag TEuro 115.861 bzw. 93,4% der Bilanzsumme. Im Fremdkapital ist ein mittelfristiges Darlehen in Höhe von TEuro 93.100 (VJ TEuro 93.100) eines privaten Kapitalgebers zum Stichtag enthalten. Zudem wurden kurzfristige Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEuro 10.033 in 2024 aufgenommen. Zum Bilanzstichtag wird ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEuro 22.772 (VJ TEuro 1.230) ausgewiesen. Der Konzern begegnet dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag durch ein Maßnahmenprogramm zur Ergebnisverbesserung, eine rollierende Liquiditätsplanung sowie der Unterstützung der Gesellschafter. Aus Sicht der Geschäftsführung ist damit eine positive Fortführungsprognose gegeben. Der Anstieg des Fehlbetrags gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem angesprochenen Auftragsrückgang im Zusammenhang mit der angespannten finanziellen Lage im deutschen Gesundheitssektor, der gestiegenen Zinsbelastung im Konzern (TEuro 11.547; VJ TEuro 9.667) sowie den Abschreibungen auf die im Konzernabschluss bestehenden Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEuro 10.328 (VJ TEuro 10.159). 3.2 Finanzlage Der Konzern hat bei durchwachsener Geschäftsentwicklung einen operativen Cash-Flow von TEuro -1.225 erzielt (VJ TEuro 11.649). Die flüssigen Mittel zum 31.12.2024 betragen TEuro 4.623 (VJ TEuro 7.598). Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns war im Berichtsjahr durchgehend gesichert. Die vorhandene Liquidität zum Bilanzstichtag sowie die vorhandenen Kreditlinien ermöglichen eine Deckung des operativen Kapitalbedarfs des Konzerns. Der Konzern nutzt zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit ein wöchentlich aktualisiertes 13-Wochen-Liquiditätsforecasting. Dennoch bleibt das Zinsänderungsrisiko bei den variabel verzinsten Darlehen ein relevanter Faktor, der aktiv beobachtet wird. Die passivierten Verbindlichkeiten sind mit TEuro 93.000 mittelfristiger Natur. Die Darlehen werden dabei variabel verzinst. Eine Tilgung während der Laufzeit ist nicht vereinbart. Die bestehenden Gesellschafterdarlehen zum Stichtag 31. Dezember 2024 in Höhe von TEuro 10.033 sind als kurzfristig zu qualifizieren. Dem bilanzierten mittelfristigen Kredit gegenüber stehen werthaltige Geschäfts- oder Firmenwerte / Beteiligungen (Bewertung auf Basis aktueller vergleichbarer Transaktionen). Die Geschäftsführung sieht in diesen Werten eine substanziell werthaltige Grundlage für die Konzernfinanzierung, auch wenn keine Einzelveräußerung geplant ist. 3.3 Ertragslage Die Gesamtleistung des Konzerns liegt bei TEuro 207.673 (VJ TEuro 254.531). Das Konzernergebnis nach Steuern weist einen Fehlbetrag von TEuro -21.749 aus (VJ TEuro -10.687). 4. Beurteilung der künftigen Entwicklung - Risiken und Chancen Konjunkturelle Aussichten Der Zeitarbeitsmarkt im Gesundheitswesen entwickelt sich rückläufig. Für 2025 wird weiterhin eine Konsolidierung der Zeitarbeitsbranche im Gesundheitswesen erwartet. Herausforderungen und gleichzeitig Chancen für die Personaldienstleister und Zeitarbeitsfirmen werden insbesondere in der fortschreitenden Digitalisierung von Prozessen wie beispielsweise der Zeitplanung, Abrechnung und Einführung der digitalen Personalakte gesehen. Auch der Druck auf die Löhne und die Verrechnungspreise wird ein Thema sein. Die Digitalisierung wird weiterhin vor allem Einfluss auf Büro-, Handels-, und Dienstleistungsberufe (White Collar) und die Pflegeberufe haben. Entwicklung der Gesellschaft Der Konzern hat sich trotz durchwachsener Rahmenbedingungen vergleichsweise gut auf dem Markt behaupten können. Die Auswirkungen der schwierigen Finanzlage der Kundenunternehmen sowie die angespannte konjunkturelle Entwicklung in Europa war im Berichtsjahr spürbar. Der Jahresfehlbetrag resultiert im Wesentlichen aus einem reduzierten operativen Ergebnis aufgrund der negativen Marktentwicklung im Gesundheitssektor, Firmenwertabschreibungen sowie aus gestiegenen Zinsaufwendungen infolge der Zinsentwicklung und der sich hieraus ergebenden Auswirkungen. Bei planmäßiger Geschäftsentwicklung, sind sinkende Zinsbelastungen vorgesehen, die im Rahmen der Mittelfristplanung ebenfalls berücksichtigt wurden. Investitionen für Neugründungen und Akquisitionen wurden im Jahr 2024 nicht getätigt und die Zahlungsausfälle aufgrund von Insolvenzen haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert. Die Aufstellung des Konzerns wurde entsprechend des ausgebliebenen Wachstums im Berichtsjahr angepasst. Die mitarbeiterorientierte Ausrichtung des Konzerns wird weiterhin durch Kundendurchdringung, - gewinnung und -ausbau erweitert. Durch gezielte Vertriebsaktivitäten sowie das Herausarbeiten von Qualitätsstandards soll sich der Konzern von anderen Marktteilnehmern abheben und somit für eine Kundenverdichtung sorgen. Flankiert durch gezielte Marketingaktivitäten und neue Produkte (Master Vendor Konzept) soll noch mehr auf die Bedürfnisse der Kunden eingegangen werden. Der Wunsch von vielen Kunden ist eine Gesamtlösung durch einen Anbieter, welcher sowohl über eine hohe Lieferfähigkeit verfügt, aber auch die Qualitätsstandards einhält. Durch die Erschließung des neuen Überlassungsbereiches „Pädagogik“ in der baloop GmbH, kann nun neben dem ärztlichen- und nicht ärztlichen Dienst auch dieser Bereich dem Kunden aus einer Hand angeboten werden. Mit Österreich, Schweiz und Norwegen, hat der Konzern die Internationalisierung vorangetrieben und wird diese in 2025 und den Folgejahren, jedoch ohne Österreich, fortsetzen. Daneben werden die bestehenden Marken sowohl in der Arbeitnehmerüberlassung als auch im Bereich der digitalen Arbeitsmedizin und Personalvermittlung IT weiter ausgebaut. Dabei budgetiert der Konzern eine Umsatzsteigerung um 15% und ein Konzernergebnis deutlich besser als im Berichtsjahr, jedoch weiterhin mit einem Konzernjahresfehlbetrag. Trotz stark steigender Umsatz- und Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr 2025 wird auch zum 31. Dezember 2025 mit einer bilanziellen Überschuldung auf Konzernabschlussebene geplant. Insbesondere sind die im Geschäftsjahr 2025 noch bestehende hohe Zinsbelastung sowie die Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte dafür ursächlich. Auf Konzernabschlussebene wird mit einem Konzernjahresfehlbetrag 2025 gerechnet, sodass die bilanzielle Überschuldung auf Konzernebene sich erhöht. Beim EBITDA wird mit einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Die Geschäftsführung geht aufgrund ihrer Planung davon aus, dass die Unternehmensfortführung gewährleistet ist. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde deshalb unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Die Zahlungsfähigkeit der Muttergesellschaft sowie der Tochter- und Enkelgesellschaften ist auch in Zukunft sichergestellt. Die Gesellschaft blickt weiterhin positiv der Zukunft entgegen. Trotz eines herausfordernden Geschäftsjahres blickt die Gesellschaft auf Basis der bestehenden Liquiditätsplanung, strategischer Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung sowie des fortbestehenden Gesellschaftervertrauens zuversichtlich in die Zukunft. Die Fortführungsprognose wurde auf Basis einer rollierenden Finanz- und Ergebnisplanung über mindestens zwölf Monate vorgenommen und umfasst auch potenzielle Maßnahmen zur Risikoabsicherung. Als Risiko betrachten wir weiterhin den sich immer weiter zuspitzenden Fachkräftemangel im Bereich der Pflege. Dabei stellt die Rekrutierung von neuen Fachkräften die größte Herausforderung sowohl für uns wie auch für die gesamte Branche dar. Hier gilt es stets, die Marketingansätze zu überprüfen und gegebenenfalls auf Marktveränderungen schnell zu reagieren. Gleichzeitig ist dieses schnelle Agieren und Reagieren auf Marktgegebenheiten eine Chance für unseren Konzern, schnell und erfolgsbringend neue Mitarbeiter für uns zu gewinnen. Des Weiteren stellen unterschiedliche Kunden- und Mitarbeiteranforderungen zusätzliche Herausforderungen dar. Der Konzern hat sich mit einer dynamischen regionalen und qualifikationsabhängigen Vertriebs- und Rekrutierungsstrategie den Marktgegebenheiten angepasst. Eine mögliche Verschärfung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes bleibt ein grundsätzliches regulatorischer Risikofaktor. Im Berichtsjahr ergaben sich jedoch keine konkreten Entwicklungen, die auf kurzfristige Änderungen hinweisen. Das Risiko wird daher aktuell als niedrig eingeschätzt. Gleichzeitig erarbeitete der Berichtskonzern mit Vertretern der Branche Qualitätsstandards welche die Bedürfnisse des Umfeldes erfüllen. Gravierende Änderungen der Gesetzgebung würden die Unternehmung vor weitere Herausforderungen stellen, welche sich u.U. negativ auf das Geschäft auswirken könnten. Die aktuell hohe, jedoch im Geschäftsjahr sinkende, Zinsbelastung stellt angesichts der bestehenden Darlehensstruktur eine spürbare Ergebnisbelastung dar. Aufgrund der langfristigen Ausgestaltung der Finanzierung, der gegebenen Kapitaldienstfähigkeit sowie der gegenüberstehenden operativ werthaltigen Geschäfts- oder Firmenwerte / Beteiligungen sieht die Geschäftsführung darin derzeit jedoch kein akutes Risiko für die Fortführung. Etwaige Zinsänderungen können sich auf die Bewertung von Geschäfts- oder Firmenwerte auswirken, werden jedoch laufend im Rahmen des Risikomanagements überwacht. Der Konzern identifiziert derzeit keine akuten bestandsgefährdenden Risiken. Gleichwohl bestehen mittel- bis langfristige Risiken u.a. durch steigende Finanzierungskosten, eine hohe Fremdkapitalquote, die konjunkturelle Unsicherheit in der DACH-Region sowie strukturelle Veränderungen im Gesundheitsmarkt. Ein mögliches Risiko für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung stellt die Aggregation mehrerer Einzelfaktoren dar - wie z. B. ein plötzlicher Liquiditätsbedarf, konjunkturelle Einbrüche oder regulatorische Verschärfungen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung. Diese Risiken werden regelmäßig durch das zentrale Risikomanagement überwacht und bewertet. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im arano Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern über die bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten. Langfristig stehen Darlehen eines privaten Kapitalgebers zur Verfügung. Ziel des Finanzmanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallsrisiken verfügt der Konzern über ein straffes Debitorenmanagement.
Nürnberg, den 14. Mai 2025 arano Group MidCo GmbH Alexander Gusev, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva scroll
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Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 21.749.407,45 Euro wird mit dem Verlustvortrag in Höhe von 1.482.644,58 Euro auf neue Rechnung vorgetragen. Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21scroll
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AnhangAllgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernbuchführung sowie den DRS aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochter- und Enkelunternehmen wurden einheitlich auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: arano Group MidCo GmbH Firmensitz laut Registergericht: Nürnberg Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Nürnberg Register-Nr.: 39103 Bilanzielle Überschuldung Der Konzernabschluss der arano Group MidCo GmbH weist zum 31.12.2024 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 22.772 aus. Dieser ergab sich im Geschäftsjahr 2024 im Wesentlichen durch die weiterhin stagnierende Entwicklung am Markt für Zeitarbeit im Bereich der Pflege. Aufgrund der bereits bestehenden langfristigen Darlehensverbindlichkeiten und der im Geschäftsjahr neu gewährten Gesellschafterdarlehen erhöht sich der Zinsaufwand im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 10.554; Vorjahr: TEUR 9.105). Des Weiteren führten die Abschreibungen auf die im Konzernabschluss bestehenden bzw. entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte zu einer Ergebnisbelastung von TEUR 10.328 (Vorjahr: TEUR 10.159). Trotz stark steigender Umsatz- und Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr 2025 wird auch zum 31.12.2025 mit einer bilanziellen Überschuldung auf Konzernabschlussebene geplant. Die auch im Geschäftsjahr 2025 noch bestehende hohe Zinsbelastung sowie die Abschreibungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte sind dafür ursächlich. Auf Konzernabschlussebene wird mit einem negativen Konzernergebnis 2025 gerechnet, sodass die bilanzielle Überschuldung auf Konzernebene weiter bestehen bleibt. Beim EBITDA wird mit einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Die Geschäftsführung geht aufgrund ihrer Planung davon aus, dass die Unternehmensfortführung gewährleistet ist. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde deshalb unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Die Zahlungsfähigkeit der Muttergesellschaft sowie der Tochter- und Enkelgesellschaften ist auch in Zukunft sichergestellt. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die arano Group MidCo GmbH sowie ein inländisches Tochterunternehmen, sieben inländische und zwei ausländische Enkelunternehmen, sowie drei Teilkonzerne als zwei weitere inländische Tochterunternehmen sowie ein ausländisches Tochterunternehmen. Diese werden alle im Rahmen der Vollkonsolidierung auf Grund unmittelbarem beherrschenden Einfluss in den Konzernabschluss einbezogen. Nicht in den Konzernabschluss einbezogen wird wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns die Enkelgesellschaft Denali MPP GmbH & Co. KG. Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31.12.2024. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode, hierbei wurden die Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem auf sie entfallenen Eigenkapital zu Zeitwerten zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung verrechnet. Ein aktiver Unterschiedsbetrag (Goodwill) wird als Firmenwert ausgewiesen. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Aufrechnungsdifferenzen lagen nicht vor. Zwischenergebniseliminierung Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wurde erfolgswirksam eliminiert. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Erlöse aus Innenumsätzen wurden mit den entsprechenden Aufwendungen eliminiert. Latente Steuern Latente Steuern wurden in Anwendung der §§ 274 und 306 HGB ermittelt. Währungsumrechnung Die Vermögensgegenstände und Schulden der Bilanz sowie die Aufwendungen und Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaften, die ihren Sitz außerhalb des Euro Währungsgebietes haben, werden entsprechend § 308a HGB umgerechnet. Dabei werden die Vermögensgegenstände und Schulden der Bilanz zum Mittelkurs am Bilanzstichtag und die Aufwendungen und Erträge aus der Gewinn- und Verlustrechnung zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Der Umrechnung des Eigenkapitals werden im Rahmen der Kapitalkonsolidierung bei in Fremdwährung bilanzierenden Konzerngesellschaften die historischen Mittelkurse zum Stichtag der Erstkonsolidierung zugrunde gelegt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss der arano Group MidCo GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Jahresabschlüsse der vollkonsolidierten ausländischen Enkelunternehmen wurden zunächst nach landesrechtlichen Bestimmungen aufgestellt. Für wesentliche Enkelunternehmen erfolgten Prüfungen der Jahresabschlüsse durch ortsansässige Abschlussprüfer. Vor der Einbeziehung in den Konzernabschluss erfolgte eine Anpassung auf die bei der arano Group MidCo GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Firmenwerte wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 bzw. 15 Jahren. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass über diesen Zeitraum Umsätze mit dem übernommenen Kundenstamm erzielt werden können und die übernommenen Mitarbeiter über diese Zeit durchschnittlich im Unternehmen verbleiben werden. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 250,00 Euro und 1.000,00 Euro betragen (GWG) wurden mit ihren Anschaffungskosten in das Anlagevermögen übernommen und grundsätzlich als Sammelposten über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für erkennbare Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen erfasst, soweit diese das Folgejahr betreffen, jedoch im Berichtsjahr bereits bezahlt wurden. Latente Steuern wurden nach §§ 274 und 306 HGB für zeitliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde eine aktive latente Steuer angesetzt werden. Im Geschäftsjahr ergab sich eine aktive latente Steuer nach § 306 HGB. Die Bildung der latenten Steuer erfolgte im Konzernabschluss durch die Eliminierung der Zwischenergebnisse. Die Ermittlung der latenten Steuer erfolgte gemäß § 274 Abs. 2 HGB auf Basis des Steuersatzes der die Zwischenergebniseliminierung betreffenden Unternehmen. Dieser betrug für die Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag 15,83 %. Der Gewerbesteuersatz ergab sich aus den unterschiedlichen Hebesätzen der Gemeinden in Höhe von 15,57 %. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen zur Saldierung betragen 833.255,00 Euro und wurden entsprechend mit dem Deckungsvermögen saldiert dargestellt. Hieraus entstand im Geschäftsjahr 2024 ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 310.646,58 Euro. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Konzernbilanz Geschäfts- oder Firmenwerte Die ausgewiesenen Firmenwerte zum 31.12.2024 aus den Einzelabschlüssen betreffen mit 141.474,00 Euro die Pacura doc GmbH und mit 71.643.414,48 Euro den als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesenen verbliebenen Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. Der Zugang im Berichtsjahr betrifft aus Konsolidierung: scroll
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. Konzernanlagenspiegel zum 31.12.2024scroll
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Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt: - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) - Sonstige Vermögensgegenstände 47.289,04 Euro (Vorjahr: 65.154,68 Euro). Aktive Rechnungsabgrenzung In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von 1.388.292,10 Euro (Vorjahr 1.864.731,70 Euro) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von 41.498,00 Euro entspricht dem bei der arano Group MidCo GmbH ausgewiesenem Bilanzposten. Die arano Group MidCo GmbH hält eigene Anteile im Nennwert von 62,00 Euro (0,16% des Nennkapitals). Bezüglich der Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf den Konzerneigenkapitalspiegel in der gesonderten Anlage. Pensionsrückstellungen Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden handelsrechtlich die Heubeck-Richttafeln 2018G berücksichtigt. Hierbei wurde beachtet, dass der Pensionsberechtigte zum 31.12.2018 aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. Bei der Berechnung wurde das Teilwertverfahren sowie der von der Bundesbank zum jeweiligen Bilanztermin veröffentlichte Abzinsungssatz von 1,90 % gemäß § 253 Abs. 2 HGB bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Es wurde außerdem ein Rententrend in Höhe von 0,75% berücksichtigt. Der Zinsaufwand aus der Veränderung der Pensionsrückstellung beträgt im Berichtsjahr 15.687,64 Euro. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 7.148,00 Euro. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt: scroll
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Fondsguthaben gemäß Wertermittlung des Cosmos-Direkt-Versicherung zum 31.12.2024 scroll
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Urlaub, Zeitguthaben, Boni und ausstehende Rechnungen. Angaben und Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem ausländischen Kapitalgeber in Höhe von TEuro 93.100 sind wie folgt besichert:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 19.553 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: scroll
Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert: scroll
Zinsergebnis In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 15.687,64 Euro (Vorjahr: 14.831,29 Euro) aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind 164.204,08 Euro (Vorjahr: 120.397,18 Euro) aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen gemäß § 246 Abs. 2 HGB enthalten. Sonstige Angaben Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds der Konzernkapitalflussrechnung entspricht dem Bilanzposten „Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" in Höhe von TEuro 4.624 (Vorjahr: TEuro 7.598). Nachtragsbericht Die Geschäftsführung hat in 2025 beschlossen, die Geschäftstätigkeit der Tochtergesellschaft Pacura med GmbH in Österreich einzustellen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind liegen nicht vor. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigten Arbeitnehmer betrug 3.050 (davon 2.578 im medizinischen Bereich und 472 im nichtmedizinischen Bereich). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Gusev, Alexander, Kaufmann Bezüglich der Angabe zu den im Berichtsjahr gewährten Gesamtbezügen der tätigen Geschäftsführer wird die Schutzklausel gemäß § 314 Abs. 3 HGB in Bezug auf die Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a in entsprechender Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Konzernzugehörigkeit Die arano Group MidCo GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Die Veröffentlichung erfolgt im elektronischen Unternehmensregister. Anteilsbesitz Die arano Group MidCo GmbH ist zum 31.12.2024 zu 100 % an der arano group GmbH mit dem Sitz in Nürnberg beteiligt. Die arano group GmbH weist zum 31.12.2024 ein Eigenkapital in Höhe von 13.590.373,63 Euro aus. Der Jahresfehlbetrag lautet auf 11.721.367,02 Euro. Die arano Group MidCo GmbH ist zum 31.12.2024 jeweils mittelbar an den folgenden Gesellschaften beteiligt: scroll
Abschlussprüferhonorar Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt 160.554,55 Euro. Dies umfasst Abschlussprüfungsleistungen für den Konzernabschluss einschließlich der Prüfung von diversen Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen in Höhe von 150.700,00 Euro. Darüber hinaus entfallen 9.854,55 Euro auf andere Bestätigungsleistungen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Nürnberg, den 14. Mai 2025 arano Group MidCo GmbH Alexander Gusev, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.05.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die arano Group MidCo GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der arano Group MidCo GmbH, Nürnberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der arano Group MidCo GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Ubereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 14. Mai 2025 Rödl & Partner GmbH Grässle, Wirtschaftsprüfer Groher, Wirtschaftsprüfer |
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arano Group MidCo GmbH
Structured data
Parsed, typed and queryable directly through the API.
Overview
- Legal form
- GmbH
- Address
-
Forchheimer Str. 1
90425 Nürnberg - Commercial register
- HRB 39103, Nürnberg
- Registration date
- September 17, 2020
- Industry
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz - Purpose
- das Halten und Verwalten von Beteiligungen sowie die Übernahme der Geschäftsführerstellung bei anderen Gesellschaften.
Financials
Balance sheet
2024- Fixed Assets 80,0 % 20,16 Mio
- Current Assets 20,0 % 5,04 Mio
- Equity 76,0 % 19,16 Mio
- Liabilities 23,7 % 5,98 Mio
- Provisions 0,3 % 63,0 k
Balance sheet data available for 4 earlier fiscal years.
Profit & loss
2025- Revenue 39,6 % 207,67 Mio
- Personnel expenses 34,3 % 180,04 Mio
- Other operating expenses 6,7 % 34,86 Mio
- Balance sheet profit/loss 4,4 % −22,80 Mio
- Annual net profit/loss 4,1 % −21,75 Mio
- Result after taxes 4,1 % −21,65 Mio
- Depreciation 2,2 % 11,57 Mio
- Interest and similar expenses 2,2 % 11,55 Mio
- Other operating income 1,8 % 9,21 Mio
- Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,3 % 1,48 Mio
- Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,1 % 428,9 k
- Income and profit taxes 0,1 % 404,0 k
- Material expenses 0,1 % 378,3 k
- Other interest and similar income 0,1 % 264,5 k
- Other taxes 0,0 % 100,6 k
- Income from other securities and loans in financial assets 0,0 % 40
P&L data available for 4 earlier fiscal years.
Authorized representatives
-
Alexander Gusev
since 2021 Managing Director
-
Alexander Maluche
since 2026 Managing Director
Ownership & holdings
Shareholders
- HiPa Holding B.V. NLD 65.2 % 29k €
-
A****** G****
15.9 %
7k €
-
M****** P***
9.7 %
4k €
Ultimate beneficial owners (UBOs)
-
A****** G****
15.9 %
-
M****** P***
9.7 %
Holds shares in
- arano group GmbH 100.0 %
- arano Group MidCo GmbH 0.76 %
History
- 2026
-
29.07.
Member entryAlexander Maluche · Managing Director
-
28.01.
Change of share capitalarano Group MidCo GmbH
-
28.01.
Change of bylawsarano Group MidCo GmbH
- 2025
-
28.05.
Change of addressarano Group MidCo GmbH
- 2022
-
25.07.
Change of bylawsarano Group MidCo GmbH
-
25.07.
Change of company namearano Group MidCo GmbH
- 2021
-
30.10.
Change of bylawsarano Group MidCo GmbH
-
07.06.
Change of seatarano Group MidCo GmbH
Raw data & documents
Original filings, full-text markdown and PDFs — full content via the API.
Annual statements (full text)
Published reports as markdown — including management report, balance sheet, P&L and appendix.
- 2024 Konzernabschluss
- 2025 Konzernabschluss ↓
- 2023 Konzernabschluss
- 2022 Konzernabschluss
- 2021 Konzernabschluss
Konzernabschluss 2025
Register documents
PDF documents straight from the court register — fetched on demand via the :code endpoint.
- Current extract (AD)
- Chronological extract (CD)
- Structured content (SI, XML)
- Shareholders list
- Articles of association
Website content
Structured markdown rendering of the company's public website — perfect for enrichment and AI pipelines.
Unlock with API key Get API key →This company in Claude or ChatGPT
Connect handelsregister.ai to your AI assistant once – then simply ask it about this and any other company.
- In Claude, go to Settings → Connectors → “Add custom connector”.
-
Enter this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account in the dialog. The connector is then available in every chat under “Tools”.
- In ChatGPT, go to Settings → Connectors → Advanced, enable Developer mode and choose “Create”.
-
Enter the name “handelsregister”, authentication OAuth and this server URL:
https://mcp.handelsregister.ai/mcp - Sign in with your handelsregister.ai account in the dialog and enable the connector in the chat under “More”.
-
Run once in your terminal:
claude mcp add --transport http handelsregister https://mcp.handelsregister.ai/mcp \ --header "X-API-Key: YOUR_API_KEY" - Done – the server is now available in every Claude Code session.
For your own applications: pass the server as a tool, authenticated with your API key.
from openai import OpenAI
client = OpenAI()
response = client.responses.create(
model="gpt-6-astra",
input="arano Group MidCo GmbH: Geschäftsführung, Gesellschafter, Kennzahlen?",
tools=[{
"type": "mcp",
"server_label": "handelsregister",
"server_url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": {"X-API-Key": "YOUR_API_KEY"},
"require_approval": "never",
}],
)
print(response.output_text)
Cursor, Windsurf and other MCP clients: add this block to the MCP configuration.
{
"mcpServers": {
"handelsregister": {
"url": "https://mcp.handelsregister.ai/mcp",
"headers": { "X-API-Key": "YOUR_API_KEY" }
}
}
}
Replace YOUR_API_KEY with your key – once you are signed in it is filled in here automatically.
What do you know about arano Group MidCo GmbH? Use entity_id e8d3ff6df6f2308dde3b021f04c17121 and show me the management, shareholders and the latest key figures.
Structured data and full text — per company
From annual statements as HTML to UBO lists: enable each field individually via the features parameter. One API, all data.
- Key figures Revenue, employee count, total assets, net income — per fiscal year.
- Authorized representatives Current and former managing directors, board members, signatories — with roles and date ranges.
- Publications Official commercial register publications including date and full text.
- Gesellschafter Current shareholder structure with stakes and contributions.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Ultimate beneficial owners as recorded in the German transparency register.
- Beteiligungen Stakes this company holds in other entities.
- Bilanz Full balance sheet line items from published annual statements.
- Gewinn- und Verlustrechnung P&L line items per fiscal year.
- Jahresabschlüsse (HTML) Published annual financial statements rendered as HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Notices from the official insolvency registers.
- News Recent mentions of the company from external news sources.
Plug into any stack
Whether you're building a classical API integration, an AI agent, or a no-code workflow — this data slots in.
Use this data in your app
Grab an API key and pull this structured commercial register data straight from your application — no scraping, no PDFs.
Keyboard shortcuts
- Copy active snippet
- C
- Copy entity_id
- I
- Switch tab
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