Jung, DMS & Cie. AktiengesellschaftMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Jung, DMS & Cie. Aktiengesellschaft mit Sitz in München (Amtsgericht München, HRB 161915) ist zum Stichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung des Jahresabschlusses, entspricht der des Vorjahres. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei den selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten handelt es sich um Erweiterungen der bereits vorhandenen Individualsoftware sowie selbst erstellte Apps. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht einbezogen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear; im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten zusammengefasst, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebnismindernd abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden berücksichtigt, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert abzüglich etwaiger Wertberichtigungen bilanziert. Bankguthaben und Kassenbestände werden mit dem Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken. Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. C. Erläuterung zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.
2. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 13.104,92 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von € 137.343,62 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Forderungen in Höhe von € 118.417,75 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vorhanden. 3. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt € 5.000.000,00. Das Grundkapital ist eingeteilt in 5.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Der auf die einzelne Akte entfallende anteilige Betrag am Grundkapital beträgt € 1,00. Die Aktien werden vollständig von der JDC Group AG gehalten, die damit eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 16 Abs. 1 AktG hält. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen die üblichen Eigentumsvorbehalte zugrunde. Die übrigen Verbindlichkeiten sind unbesichert. D. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat für konzernverbundene Unternehmen gegenüber diversen Versicherungsgesellschaften Patronatserklärungen in Höhe von € 16.150.000,00 abgegeben. Haftungsverhältnisse werden nur nach sorgfältiger Prüfung des Risikos eingegangen. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den ausgewiesenen Haftungsverhältnissen wird als unwahrscheinlich eingestuft, da die Gesellschaft davon ausgeht, dass die originär Verpflichteten sämtliche ihrer Verpflichtungen erfüllen werden. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag, die im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverpflichtungen resultieren, gliedern sich nach der Fristigkeit wie folgt:
3. Personalstruktur gem. § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer beträgt 203 (Vj. 202), ohne Vorstand. Es handelt sich um 157 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter, 37 Teilzeitkräfte und 9 Aushilfen. 4. Gesamtbezüge von Vorstand und Aufsichtsrat gem. § 285 Nr. 9 HGB Die Gesellschaft nimmt hinsichtlich der Gesamtbezüge von Vorstand und Aufsichtsrat die Ausnahmeregelung gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, weil nur ein Vorstand im Geschäftsjahr Bezüge erhalten hat. 5. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und des Aufsichtsrats gem. 285 Nr. 10 HGB Folgende Personen gehörten dem Vorstand bzw. Aufsichtsrat an: Vorstand: - Herr Dr. Sebastian Grabmaier, Grünwald, Rechtsanwalt, Vorstandsvorsitzender der JDC Group AG, - Herr Ralph Konrad, Mainz, Kaufmann, Vorstand Finanzen der JDC Group AG, - Herr Stefan Bachmann, Frankfurt am Main, Vorstand/CDO der JDC Group AG (bis 30.6.2023), - Herr Marcus Rex, Kümmersbruck, Vorstand Vertrieb der JDC Group AG (ab 1.6.2023). Aufsichtsrat: - Herr Jens Harig, Kerpen, Unternehmer, Vorsitzender, - Herr Ralf Funke, Wettenberg, kaufmännischer Leiter der JDC Group AG, - Herr Prof. Dr. Markus Petry, Wiesbaden, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzdienstleistungscontrolling und Rechnungswesen an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden. 6. Anteilsbesitz gem. § 285 Nr. 11 HGB Die Berichtsgesellschaft ist an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt: Unmittelbare Beteiligungen
*1 Gewinnabführungsvertrag mit der Jung, DMS & Cie. AG Mittelbare Beteiligungen
* Quelle: Jahresabschluss zum 31.12.2022 7. Mutterunternehmen gem. §§ 285 Nr. 14, 14a HGB und Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gem. § 291 Abs. 2 HGB Die Jung, DMS & Cie. AG, München, wird in den Konzernabschluss der JDC Group AG mit Sitz in Wiesbaden (eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nr. HRB 22030), einbezogen, der im Bundesanzeiger offengelegt wird. Die JDC Group AG, Wiesbaden, stellt damit einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach dem IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und dem ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften auf, sodass die Jung, DMS & Cie. AG, München, nach § 291 Abs. 1 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit ist. 8. Angaben zu den nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrten Beträgen gem. § 285 Nr. 28 HGB Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ergibt sich ein gem. § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrter Betrag in Höhe von € 2.622.230,35. Die in der Kapitalrücklage enthaltenen frei verwendbaren Rücklagen übersteigen den genannten Betrag. 9. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres gem. § 285 Nr. 33 HGB Es sind keine angabepflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. 10. Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses gem. § 285 Nr. 34 HGBDer Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 0,00 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 13. März 2024 gez. Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstandsvorsitzender gez. Ralph Konrad, Vorstand gez. Marcus Rex, Vorstand LageberichtJung, DMS & Cie. Aktiengesellschaft, München1. Grundlagen der Jung, DMS & Cie. AG 1.1. Geschäftsmodell der Jung, DMS & Cie. AG Die JDC AG bietet im Segment Advisortech eine digitale Plattform für Versicherungen, Investmentfonds und alle anderen Finanzprodukte und -dienstleistungen. Indem sie sämtliche Produktanbieter des Finanzmarktes mit kompletter Produktpalette und vollständiger Daten- und Dokumentenversorgung anbietet und abwickelt, schafft sie über ihre Sichtsysteme und Schnittstellen den perfekten Arbeitsplatz für Finanzintermediäre aller Art (Makler, Vertreter, Firmenverbundene Vermittler, Banken, Ausschließlichkeitsorganisationen, FinTechs) und das erste echte Financial Home für Finanzdienstleistungskunden. Über Smartphone-App, Tablet oder PC erhalten Kunden und Vermittler eine komplette Übersicht über das individuelle Versicherungs- und Fondsportfolio, einfache Abschlussstrecken und Übertragungsmöglichkeiten und zudem einen vollständigen Marktvergleich, so dass Kunden und Berater Absicherung und Vorsorge einfach und in idealem Leistungs-Kostenverhältnis optimieren können. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der JDC Group AG und wird in den Konzernabschluss der JDC Group AG einbezogen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die weltweite Erholung von der COVID-19-Pandemie verläuft weiterhin langsam und uneinheitlich. So hat sich die Weltwirtschaft im vergangenen Jahr zwar erneut positiv entwickelt, allerdings ist das Vorkrisenniveau noch immer nicht erreicht. Ursächlich hierfür sind mehrere Faktoren. Neben den langfristigen Folgen der Pandemie belasteten auch der anhaltende Ukraine-Krieg, die hohe Inflation und die damit verbundene geldpolitische Straffung die weltwirtschaftliche Erholung. Gemäß der Einschätzung des IWF vom Januar 2024 sank das globale Wachstum im vergangenen Jahr auf 3,0 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent). Das Ergebnis verblieb damit erneut unter dem historischen Durchschnitt von 3,8% (Zeitraum von 2000 bis 2019). In diesem nach wie vor krisengeprägten Umfeld kam im vergangenen Jahr auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ins Stocken. Hierzulande liegt das BIP inzwischen wieder 0,7% über dem Wert von 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, allerdings sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland 0,1%. [1] 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt für Investmentfonds[2] Die deutsche Investmentfondsbranche verwaltete zum 31. Dezember 2023 ein Gesamtvermögen von 4.149 Milliarden Euro. Das Volumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund neun Prozent (31. Dezember 2022: 3.805 Milliarden Euro). Auf Sicht von zehn Jahren hat sich das für private und institutionelle Anleger verwaltete Vermögen damit fast verdoppelt. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank beträgt der Anteil des deutschen Fondsmarkts inzwischen 27 Prozent des gesamten Marktes der EU. Zum 31. Dezember 2023 (in Klammern der Wert zum 31. Dezember 2022) waren 1.382 Milliarden Euro (1.281 Milliarden Euro) in Publikumsfonds und 2.079 Milliarden Euro (1.944 Milliarden Euro) in Spezialfonds investiert. 634 Milliarden Euro (529 Milliarden Euro) entfielen auf Mandate und 54 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds (51 Milliarden Euro). Auf die einzelnen Assetklassen teilt sich das Fondsvolumen der Publikumsfonds zum 31. Dezember 2023 (in Klammern der Wert zum 31. Dezember 2022) wie folgt auf: - Aktienfonds: 623,6 Milliarden Euro (532,1 Milliarden Euro) - Rentenfonds: 211,3 Milliarden Euro (188,3 Milliarden Euro) - Geldmarktfonds: 39,4 Milliarden Euro (34,0 Milliarden Euro) - Offene Immobilienfonds: 130,8 Milliarden Euro (131,1 Milliarden Euro) - Gemischte und sonstige Fonds: 377,1 Milliarden Euro (395,2 Milliarden Euro) Gleichwohl das vergangene Jahr von geopolitischen Krisen, einer anhaltenden Inflation und einer Rückkehr der Zinsen geprägt war, herrschte eine gute Stimmung an den Kapitalmärkten. Dies zeigte sich unter anderem im Absatz der offenen Publikumsfonds. Flossen in 2022 noch 3,4 Milliarden Euro ab, erhielten derartige Fonds im vergangenen Jahr neue Gelder in Höhe von 12,9 Milliarden Euro. Die Kehrtwende im Neugeschäft zeigte sich insbesondere bei den Rentenfonds. Nach Abflüssen von 16,5 Milliarden Euro in 2022 konnten Rentenfonds im letzten Jahr Nettozuflüsse von 12,7 Milliarden Euro verzeichnen. Hier sorgte der Zinsanstieg für attraktive Perspektiven. Aber auch Aktienfonds erhielten mit Zuflüssen von 12,9 Milliarden Euro deutlich mehr neue Gelder als noch im Vorjahr (2022: 0,5 Milliarden). Vor dem Hintergrund der letztjährigen Herausforderungen war 2023 demnach ein beachtliches Fondsjahr. Der Markt für Versicherungen[3] Die deutsche Versicherungswirtschaft hat sich im vergangenen Jahr ebenfalls gut behauptet. Vor dem Hintergrund der schwierigen globalen Rahmenbedingungen verlief auch hier das Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend. Die Branche hat über alle Sparten hinweg einen Beitragswachstum von 3,8 Prozent verzeichnen können. Bei den Lebensversicherern gingen die Beitragseinnahmen 2023 um 5,2 Prozent auf rund 92 Mrd. Euro zurück. Ursächlich hierfür war die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage, die schwache Entwicklung der realen Löhne und die damit einhergehende Konsumzurückhaltung. Diese Entwicklung spiegelte sich vor allem jedoch im Einmalbeitragsgeschäft wider. Die laufenden Beiträge entwickelten sich dagegen weitgehend robust. Bei der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen die Einnahmen um 6,7 Prozent auf 84,5 Mrd. Euro. Und auch die Unternehmen der Privaten Krankenversicherung nahmen 2,3 Prozent mehr ein als im Vorjahr. Die dortigen Beitragseinnahmen stiegen auf 48,2 Mrd. Euro. Der Ausblick für das kommende Geschäftsjahr fällt insbesondere im Bereich der Lebensversicherung optimistischer aus als in den Vorjahren. Die höheren Zinsen verbessern die Ertragskraft der Unternehmen und die steigende Überschussbeteiligung sorgt für eine höhere Attraktivität der Produkte. Für 2024 erwartet der GDV im Lebensversicherungsgeschäft daher eine stabile Beitragsentwicklung. Im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung prognostiziert der GDV Beitragszuwächse von 7,7 Prozent. Hier wird erwartet, dass vor allem die Entwicklung in der Kfz-Versicherung von Nachholeffekten geprägt sein wird. 2.3. Geschäftsverlauf und LAGE der Gesellschaft 2.3.1. WESENTLICHE kENNZAHLEN Von 2021 bis 2023 entwickelten sich die wesentlichen Kennzahlen der JDC AG wie folgt.
2.3.2. Vermögenslage Die um 8.974 TEUR auf 56.544 TEUR gestiegene Bilanzsumme entfällt mit 43.430 TEUR bzw. 76,7% (Vorjahr: 75,1%) im Wesentlichen auf das Anlagevermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um 144 TEUR (Vorjahr: 37 TEUR) auf 134 TEUR verringert. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 12.406 TEUR sind um 2.333 TEUR (Vorjahr: 1.745 TEUR) gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den höheren Forderungen gegenüber der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH aus Ergebnisabführungsvertrag. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen stehen der Gesellschaft dabei teilweise nicht kurzfristig zur Verfügung. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich auf 85 TEUR. Die Guthaben bei Kreditinstituten stieg leicht um 47 TEUR auf 278 TEUR. Die Liquidität der Gesellschaft ist damit zum Berichtszeitpunkt ausreichend dotiert. Das Eigenkapital beträgt unverändert 16.018 TEUR. Das Fremdkapital der Gesellschaft in Höhe von 40.517 TEUR hat sich deutlich erhöht und entfällt mit 38.512 TEUR auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 60 TEUR (Vorjahr: -33 TEUR) auf 225 TEUR gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 10.796 TEUR (Vorjahr: 5.177 TEUR) auf 38.512 TEUR deutlich erhöht. Der Grund dafür liegt in der Zunahme der Darlehen der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH und der JDC Group AG für die Zahlung von Kaufpreisen sowie einer höheren Ergebnisabführung. 2.3.3. Finanzlage Die Jung, DMS & Cie. AG führt ihre Bankkonten auf Guthabenbasis. Die Liquidität der Gesellschaft ist im Jahresverlauf stets mehr als ausreichend dotiert. Die Gesellschaft hat einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 5.372 TEUR erzielt. Mittelabflüsse in Höhe von 9.189 TEUR gab es im Bereich der Investitionstätigkeit zu berichten. Bei Mittelzuflüssen aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 3.865 TEUR - insbesondere aus konzerninternen Darlehenstilgungen - ergibt sich per Saldo eine positive Entwicklung des Guthabenbestandes. Daher erhöhte sich der Finanzmittelfonds um 47 TEUR auf 278 TEUR. Die Eigenkapitalquote zum Stichtag beträgt 28,3% (Vorjahr: 33,7%). 2.3.4. Ertragslage Der Umsatz hat sich im Berichtsjahr um 0,2% (Vorjahr: 5,7%) von 8.892 TEUR auf 8.911 TEUR erhöht. Das Rohergebnis fiel leicht um 3,4% auf 9.709 TEUR (Vorjahr: 10.049 TEUR). Der Personalaufwand ist auf 10.216 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (9.643 TEUR) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 5.490 TEUR auf 5.934 TEUR. Aus den bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH, der Jung, DMS & Cie. Pro GmbH sowie der Morgen & Morgen GmbH resultierten Erträge aus Gewinnabführung von 13.349 TEUR. Das Finanzergebnis insgesamt beträgt 12.690 TEUR (Vorjahr: 10.369 TEUR). Das Ergebnis nach Steuern hat sich von 3.534 TEUR auf 4.865 TEUR durch die gestiegenen Erträge aus den Gewinnabführungsverträgen erhöht. Im Geschäftsjahr 2008 wurde zwischen JDC AG und der Muttergesellschaft JDC Group AG ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschaft hat insoweit Aufwendungen aus der Gewinnabführung in Höhe von 4.865 TEUR (Vorjahr: Aufwendungen aus Gewinnabführung von 3.534 TEUR). Der Ausgleich erfolgt im Geschäftsjahr 2024. 2.4. Zusammenfassende Gesamtaussage Insgesamt blickt die Geschäftsführung aus ihrer Sicht auf eine gute Geschäftsentwicklung zurück. Die Entwicklung des Unternehmens mit einer Umsatzsteigerung hat sich im Wesentlichen durch höhere Veranstaltungserlöse ergeben. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz gesteigert werden. Der Rohertrag ist dagegen leicht zurück gegangen. Bei gestiegenen Personal- und Sachkosten hat sich das Betriebsergebnis damit insgesamt leicht verschlechtert. 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht I. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die künftige Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist mit allen Chancen und Risiken verbunden, die mit dem Vertrieb von Finanzprodukten verbunden ist. Das aktuelle Umfeld wird weiterhin von weltweiten Krisen, politischer Unsicherheiten und einer in Amerika und Europa gegensätzlichen Geldpolitik beeinflusst. Die Gesellschaft hat darauf mit einer Weiterentwicklung seiner bestehenden Risikomanagementsysteme reagiert. Auf Jung, DMS & Cie. Gruppenebene werden monatliche Auswertungen zu Absatz, Umsatz und Liquiditätssituation erstellt. Die Geschäftsführung bekommt einen täglichen Überblick über die Liquiditätskennziffern. Die relevanten unternehmensbezogenen Risiken sind die folgenden: • Im Rahmen der Vermittlung von Finanzprodukten und Versicherungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Stornierungen Aufwendungen entstehen, die nicht durch entsprechende Rückforderungsansprüche gegenüber den Vermittlern gedeckt sind. Mit dem gestiegenen Versicherungsumsatz in der JDC kommt dem Forderungsmanagement für die Realisierung derartiger Rückforderungsansprüche eine gestiegene Bedeutung zu. • JDC kann für Aufklärungs- oder Beratungsfehler durch Vertriebspartner in Anspruch genommen werden. Ob im Einzelfall die Risiken dann durch den bestehenden Versicherungsschutz oder die Rückforderungsansprüche gegenüber Vermittlern gedeckt sind, ist nicht pauschal darzustellen. • Aufgrund der anhaltend volatilen Kapitalmärkte und des schwer prognostizierbaren Produktabsatzes sind große Anforderungen an das Liquiditätsmanagement zu stellen. Fehlende Liquidität könnte zu einem existenziellen Problem werden. • Die JDC steht immer mehr im Fokus des Kapitalmarkts. Zudem zählt die JDC immer mehr Großkonzerne zu ihren Kunden. Sollte es hier mal zu einem Imageschaden kommen, kann dies zu Umsatzverlusten führen. Die relevanten marktbezogenen Risiken sind die folgenden: • Der geschäftliche Erfolg der Gesellschaft ist grundsätzlich von der volkswirtschaftlichen Entwicklung abhängig. • Die Entwicklung der nationalen und globalen Finanz- und Kapitalmärkte ist für den Erfolg der JDC von erheblicher Relevanz. Anhaltende Volatilität oder negative Entwicklungen können die Ertragskraft der JDC negativ beeinflussen. • Die Stabilität der rechtlichen und regulativen Rahmenbedingungen in Deutschland und Österreich ist von großer Wichtigkeit. Vor allem kurzfristige Änderungen der Rahmenbedingungen für Finanzdienstleistungsunternehmen, Vermittler und Finanzprodukten können das Geschäftsmodell der JDC negativ beeinflussen. • Der Ukraine-Krieg und die damit einhergehende Energiekrise und Entwicklung der Inflation wirken sich aktuell negativ auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen als auch auf die Einkommensentwicklung vieler Verbraucher aus. Dies führt insgesamt zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Sollte sich diese Entwicklung weiter verfestigen, hat dies negative Auswirkungen auf die Ertragskraft der JDC. • Diverse Krisenherde auf der Welt sorgen für Unsicherheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung. Es können sich Energiepreise verteuern oder die Inflation kann wieder befeuert werden. Dies kann sich negativ auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen auswirken als auch zu einer Kaufzurückhaltung der Verbraucher führen. Sollte sich diese Entwicklung so einstellen, hat dies negative Auswirkungen auf die Ertragskraft der JDC. Die relevanten regulatorischen Risiken sind die folgenden: • Die Umsetzung der europäischen DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) betrifft alle deutschen Unternehmen, insbesondere jedoch auch Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche, die in besonderem Maße mit personenbezogenen Daten arbeiten. Hier treffen uns umfangreiche Informations- und Dokumentationspflichten. Da die Digitalisierung der Versicherungsindustrie noch am Anfang steht, sind viele Prozesse bei JDC noch manuell zu bewältigen. Das erhöht das Risiko von Datenpannen aufgrund von menschlichen Fehlern. Weitere bestands- oder entwicklungsgefährdende Risiken für die Gesellschaft kann die Geschäftsführung aktuell nicht erkennen und ist der Ansicht, dass die identifizierten Risiken überschaubar sind und den Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährden. Die Chancen sieht die Geschäftsführung wie folgt: Viele Finanzvertriebe sind derzeit - insbesondere durch die Corona-Krise - finanziell geschwächt. Im Ergebnis sind die finanziellen Ressourcen vieler Wettbewerber erschöpft und der Konsolidierungsdruck hat sich erhöht - wovon die großen Marktteilnehmer, unter anderem die JDC Group-Konzernunternehmen, profitieren. Die JDC Gruppe sieht sich durch die Anbindung von Großkunden ertragsseitig sehr gut für die Zukunft aufgestellt. Das alles wird aus Sicht der Geschäftsführung dazu führen, dass sich die JDC im Geschäftsjahr 2024 positiv entwickeln wird. II. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens bzw. der JDC-Gruppe für das Geschäftsjahr 2024 - trotz Berücksichtigung des aktuell wirtschaftlich sehr herausforderndem Umfelds - durchweg positiv. Der Umsatz wird entsprechend den Unternehmensplanungen im Geschäftsjahr 2024 stabil bleiben. Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft und des Geschäftsklimas in Deutschland und Europa durch die diversen Krisenherde auf der Welt kann natürlich die Kapitalmärkte und auch das Kaufverhalten unserer Kunden negativ beeinflussen.
München, 13. März 2024 gez. Dr. Sebastian Grabmaier gez. Ralph Konrad gez. Marcus Rex [1] Alle Daten der folgenden Beschreibung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden - wenn nicht anders kenntlich gemacht - dem Begleitmaterial zur Pressekonferenz des statistischen Bundesamts vom 15. Januar 2024 sowie Stellungnahmen des IWF im Januar 2024 entnommen. [2] Alle Daten der folgenden Beschreibung des Marktes für Investmentprodukte wurden - wenn nicht anders kenntlich gemacht - der Pressemitteilung des BVI vom 13. Februar 2024 entnommen. [3] Alle Daten der folgenden Beschreibung des Marktes für Versicherungen wurden - wenn nicht anders kenntlich gemacht - der Internetseite des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) entnommen. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Jung, DMS & Cie. Aktiengesellschaft, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jung, DMS & Cie. Aktiengesellschaft, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jung, DMS & Cie. Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 14. März 2024 Dr.
Merschmeier + Partner GmbH
Jäger, Wirtschaftsprüfer Scheiper, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24. Juni 2024 festgestellt. Bericht des AufsichtsratsIm Geschäftsjahr 2023 der Jung, DMS & Cie. AG hat der Aufsichtsrat seine ihm obliegenden Verpflichtungen und Aufgaben nach Satzung und Gesetz gewissenhaft wahrgenommen. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2023 im Rahmen der vier Sitzungen -und auch außerhalb von Sitzungen beratend- umfassend über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Situation, die Liquiditätslage des Unternehmens und der einzelnen Geschäftsbereiche sowie über die Finanz- und Investitionsplanung und das Risikomanagement informiert. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende mündlich und schriftlich laufend vom Vorstand über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen unterrichten lassen. Zum 31. Dezember 2023 bestand der Aufsichtsrat aus Jens Harig (Vors.), Ralf Funke (stellv. Vors.) und Prof. Dr. Markus Petry. Der Vorstand hat den Jahresabschluss aufgestellt und dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat sich intensiv mit dem Abschluss beschäftigt. Sämtlichen Mitgliedern lag dabei der Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses vor und wurde in der Sitzung am 24.06.2024 ausführlich diskutiert. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft in der Sitzung am 24.06.2024 gebilligt; dieser ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jung, DMS & Cie. AG für ihren Einsatz und ihre Leistung im Geschäftsjahr
München, 24.06.2024 Der Aufsichtsrat: gez. Jens Harig, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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Jung, DMS & Cie. Aktiengesellschaft AGAktiengesellschaft
Strukturierte Daten
Geparste, typisierte und über die API direkt abfragbare Felder.
Stammdaten
- Rechtsform
- AG
- Anschrift
-
Widenmayerstraße 36
80538 München - Handelsregister
- HRB 161915, München
- Eintragungsdatum
- 24 octobre 2003
- Branche
-
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen - Unternehmenszweck
- Halten von Beteiligungen, insbesondere von Beteiligungen an der Jung, DMS & Cie. Pool GmbH, der Jung, DMS & Cie. GmbH (Österreich), und der Jung, DMS & Cie. Broker Pool AG, sowie die Erbringung von Management-, Beratungs, und Servicedienstleistungen insbesondere für die vorgenannten Gesellschaften, die Erbringung von Marketingleistungen (Beratung, Grafik, Konzeption etc.) die PR- Beratung und journalistische Tätigkeiten, Reisebürotätigkeit/Reisevermittlung und Buchhandel.
Finanzen
Bilanz
2024- Anlagevermögen 69,6 % 43,87 Mio
- Umlaufvermögen 30,3 % 19,12 Mio
- Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 % 78,4 k
- Verbindlichkeiten 72,4 % 45,65 Mio
- Eigenkapital 25,4 % 16,02 Mio
- Rückstellungen 1,1 % 721,9 k
- Passive Rechnungsabgrenzungsposten 1,1 % 674,0 k
Bilanzdaten für 18 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Gewinn- und Verlustrechnung
2024- Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 46,1 % 18,19 Mio
- Umsatzerlöse 25,0 % 9,87 Mio
- Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 21,5 % 8,49 Mio
- Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3,7 % 1,46 Mio
- Andere aktivierte Eigenleistungen 3,4 % 1,32 Mio
- Sonstige betriebliche Erträge 0,2 % 72,5 k
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,1 % 25,4 k
- Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,0 % 0
- Personalaufwand 56,8 % 11,09 Mio
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 33,1 % 6,47 Mio
- Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8,1 % 1,58 Mio
- Materialaufwand 2,0 % 383,2 k
- Sonstige Steuern 0,0 % 1,1 k
- Rohergebnis 10,89 Mio
- Betriebsergebnis −8,14 Mio
- Ergebnis nach Steuern 8,50 Mio
- Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0
GuV-Daten für 10 weitere Geschäftsjahre verfügbar.
Vertretungsberechtigte
-
Marcus Rex
seit 2023 Vorstandsmitglied
-
Ralph Konrad
seit 2013 Vorstandsmitglied
-
Sebastian Josef Dr. Grabmaier
seit 2006 Vorstandsmitglied
-
Johanna Bartsch
seit 2025 Prokura
-
Ramona Dr. Evens
seit 2025 Prokura
Eigentum & Beteiligungen
Beteiligungen an
- SF Sicher Finanzieren GmbH GmbH 100.0 %
- Plug-InSurance GmbH GmbH 100.0 %
- Jung, DMS & Cie. Pool GmbH GmbH 100.0 %
Historie
- 2025
-
18.09.
Eintritt eines MitgliedsJohanna Bartsch · Procura
-
18.09.
Eintritt eines MitgliedsRamona Dr. Evens · Procura
- 2023
-
24.10.
Eintritt eines MitgliedsMarcus Rex · Board Member
-
17.08.
Austritt einer PositionS***** B****** · Board Member
-
03.08.
Änderung der VertretungsbefugnisRalph Konrad · Board Member
- 2022
-
15.11.
Änderung der VertretungsbefugnisSebastian Josef Dr. Grabmaier · Board Member
- 2021
-
04.05.
Austritt einer PositionR*** F**** · Procura
- 2020
-
11.08.
Austritt einer PositionO***** L*** · Board Member
Rohdaten & Dokumente
Originaldokumente, Markdown-Volltexte und PDFs – Volltext-Zugriff über die API.
Jahresabschlüsse (Volltext)
Veröffentlichte Berichte als Markdown – inklusive Lagebericht, Bilanz, GuV und Anhang.
- 2024 Jahresabschluss
- 2023 Jahresabschluss ↓
- 2022 Jahresabschluss
- 2021 Jahresabschluss
- 2020 Jahresabschluss
Jahresabschluss 2023
Registerdokumente
PDF-Dokumente direkt vom Amtsgericht – auf Anfrage über den :code Endpunkt abrufbar.
- Aktueller Auszug (AD)
- Chronologischer Auszug (CD)
- Strukturierte Inhalte (SI, XML)
- Gesellschafterliste
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
Website-Inhalt
Strukturierter Markdown-Volltext der Unternehmenswebsite – ideal für Anreicherung und AI-Pipelines.
- jungdms.de AI
Strukturierte Daten und Volltexte – pro Unternehmen
Vom Jahresabschluss als HTML bis zur UBO-Liste: jedes Feld einzeln über den features Parameter aktivierbar. Eine API, alle Daten.
- Geschäftszahlen Umsatz, Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme, Jahresergebnis pro Geschäftsjahr.
- Vertretungsberechtigte Aktuelle und ehemalige Geschäftsführer, Vorstände, Prokuristen mit Rollen und Datumsangaben.
- Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister inkl. Datum und Volltext.
- Gesellschafter Aktuelle Gesellschafterstruktur mit Beteiligungsquoten und Einlagebeträgen.
- Wirtschaftlich Berechtigte (UBOs) Wirtschaftlich Berechtigte gemäß Transparenzregister.
- Beteiligungen Beteiligungen dieses Unternehmens an anderen Gesellschaften.
- Bilanz Vollständige Bilanzpositionen aus den veröffentlichten Jahresabschlüssen.
- Gewinn- und Verlustrechnung GuV-Positionen pro Geschäftsjahr.
- Jahresabschlüsse (HTML) Veröffentlichte Jahresabschlüsse als gerendertes HTML.
- Insolvenzbekanntmachungen Bekanntmachungen aus den amtlichen Insolvenzregistern.
- News Aktuelle Erwähnungen des Unternehmens aus externen Quellen.
In jeden Stack einbaubar
Egal ob klassische API, AI-Agent oder No-Code-Tool – diese Daten lassen sich überall andocken.
Diese Daten in Ihrer App
Holen Sie sich einen API-Key und verwenden Sie diese strukturierten Handelsregisterdaten direkt aus Ihrer Anwendung – ohne Scraping, ohne PDFs.
Tastenkürzel
- Aktives Snippet kopieren
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- entity_id kopieren
- I
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